EP0583642B1 - Gefechtskopf mit einer Tandemladung - Google Patents

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EP0583642B1 EP93111718A EP93111718A EP0583642B1 EP 0583642 B1 EP0583642 B1 EP 0583642B1 EP 93111718 A EP93111718 A EP 93111718A EP 93111718 A EP93111718 A EP 93111718A EP 0583642 B1 EP0583642 B1 EP 0583642B1
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Manfred Dr. Rer. Nat. Schildknecht
Werner Ing. Rüdenauer
Klaus Dipl.-Ing. Lindstädt
Michael Hahn
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
    • F42B12/04Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of armour-piercing type
    • F42B12/10Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of armour-piercing type with shaped or hollow charge
    • F42B12/16Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of armour-piercing type with shaped or hollow charge in combination with an additional projectile or charge, acting successively on the target

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Gefechtskopf mit einer Tandemladung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ein Gefechtskopf mit einer Tandemladung entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus der US-A-5 107 766 bekannt.
  • Ein zweiter Gefechtskopf mit einer Tandemladung ist aus der US-PS 4,803,928 bekannt. In einem Gehäuse sind Zieldetektor für Aufschlag oder Annäherung, eine Bohrladung nach dem Hohlladungsprinzip, ein Führungsgehäuse für eine darin angeordnete axial geführte Nachschußladung, eine Treibladung für die Nachschußladung und Zündmittel für die Auslösung der Bohrlochladung und der Nachschußladung vorgesehen. Das Führungsgehäuse für die Nachschußladung mit der Treibladung ist aufgrund des hohen Druckes der Treibladung druckfest und daher mit verhältnismäßig großem Gewicht ausgestattet. Damit eignet sich dieser Gefechtskopf zur Zerstörung von Flugzeugpisten, indem die Bohrladung eine Bohrung in der Betonplatte erzeugt, in die die Nachschußladung eindringt und in der Bohrung detoniert.
  • Weiterhin ist aus der DE-C1 26 29 280 ein Gefechtskopf gegen Flugzeuge bekannt, die in Schutzräumen untergebracht sind. Es liegt bei diesem Gefechtskopf ein prinzipiell ähnlicher Aufbau als nach der US-PS 4,803,928 vor. Jedoch ist hierbei die von einer Teibladung angetriebene Nachschußladung zur Erhöhung der Trefferwahrscheinlichkeit als Splittergeschoß ausgebildet.
  • Die bekannten Gefechtsköpfe eignen sich nicht für Kampfbereiche und Unterstände hinter Barrikaden, da zwar die aus heterogenem Material bestehenden Barrikaden durchschlagen werden, jedoch die Zündauslösung aufgrund der hohen kinetischen Energie des Gefechtskopfes nicht oder zu spät erfolgt.
    Es liegt auf der Hand, aufgrund des neuen Zielkriteriums, das eine Barrikade darstellt, entsprechend auf die Sensorik des Zünders umzusetzen. Dies führt dann zu dem unbefriedigenden Teilergebnis, daß zwar die Barrikade von der Hohlladung perforiert wird, jedoch die Nachschußladung aufgrund ihrer Nachbeschleunigung nicht zur Wirkung gelangt.
  • Deshalb ist es die Aufgabe der Erfindung ein Geschoß zur Bekämpfung des Gegners in der Deckung zu schaffen, wobei unter Deckung Hausmauern, Barrikaden und Schutzwälle verstanden werden.
  • Die Erfindung löst diese Aufgabe gemäß den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
  • Bei einem Kaliber von 90 mm für den Gefechtskopf schlägt die Hohlladung einen Kanal von ca. 50 - 60 mm Durchmesser durch das Ziel. Das Splittergeschoß dringt durch diesen Kanal in das Ziel ein und detoniert ca. 0,5 - 2,5 Meter hinter dem Ziel mit großer Splitterwirkung im angrenzenden Wirkbereich. Wesentlich ist, daß die Nachschußladung aufgrund ihrer Massenträgheit beim Aufschlag des Gefechtskopfes auf das Ziel nahezu ungebremst durch die Detonation der Hohlladung ihren Weg fortsetzt. Eine separate Beschleunigungsladung für die Nachschußladung ist daher nicht erforderlich. Diese erfindungsgemäße Maßnahme ermöglicht auf einfachem Wege die Nachschußladung in den vorgesehenen Wirkungsbereich -also ohne zusätzlichen mechanischen oder pyrotechnischen Aufwand- zu bringen.
  • Nach dem Anspruch 2 ist der Gefechtskopf universell sowohl für harte Ziele z. B. Mauerwerk als auch für nicht harte Ziele, wie Sandsäcke oder Erdaufschichtungen einsetzbar.
  • Ein kostengünstiger und mit geringem Gewicht ausgestatter Gefechtskopf liegt nach dem Anspruch 3 vor. Dadurch ist der Gefechtskopf sowohl von mechanisierten Startgeräten als auch von der Schulter mittels einer Panzerfaust zu starten.
  • Eine kostengünstige Einlage für die Hohlladung ist nach dem Anspruch 4 gegeben.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Figur 1 einen Gefechtskopf im Längsschnitt
       Figur 2 eine Panzerfaust mit dem Gefechtskopf nach Figur 1
    Figure imgb0001

    Ein Gefechtskopf 1 besteht aus einem axial ausfahrbaren Zünder 2 einer ballistischen Haube 3, einem zylindrischem Mantel 4 mit heckseitigem Konus 5 und Aufnehmerhülse 6,
    einer Hohlladung 10 mit Sicherungsvorrichtung 11, einer Nachschußladung 20 mit Führungsrohr 21 und Stützkragen 22 sowie einer Lochplatte 23 und einer in der Nachschußladung 20 heckseitig integrierten Sicherungsvorrichtung 25 mit pyrotechnischem Verzögerungsdetonator 28.
    Der Zünder 2 weist in nicht näher gezeigter Weise zwei Sensoren auf. Der eine Sensor ist als Piezosensor für harte Ziele z. B. Mauerwerk und der andere Sensor ist für nicht harte Ziele z. B. für Sandsäcke, Erde, Holz ausgelegt. In der Transportstellung ist der Sensor gemäß Figur 2 in der ballistischen Haube 3 versenkt angeordnet. Im Gefechtsfall ist der Sensor gemäß Figur 1 in Arbeitsstellung fixiert.Es kann auch ein Annäherungszünder vorgesehen sein.
  • Die Hohlladung 10 besteht aus einem separatem Gehäuse 12, das über einen Kupplungsring 13 mit dem Mantel 4 fest verbunden ist. Im Hohlladungsgehäuse 12 sind die Sicherungsvorrichtung 11, eine Sprengladung 14 und eine Flachkegeleinlage 15 aus Aluminium befestigt.
  • Die Nachschußladung 20 besteht aus einer Splitterhülle 26 und aus Sprengstoff 27 und der Sicherungsvorrichtung 25.
  • Nach Figur 2 ist der Gefechtskopf 1 gemäß Figur 1 an einer, von einem Gestell 29 abfeuerbaren Panzerfaustgranate 30 adaptiert. Die Panzerfaustgranate 30 besitzt ein Raketentriebwerk 31 und ausklappbare Flügel 32.
  • Eine weitere Granate 40 weist nach Figur 3 den Gefechtskopf 1 mit Flügeln 32 und Raketentriebwerk 31 auf.
  • Beim Abschuß des Gefechtskopfes 1 mit der Granate 40 wird diese auf eine Abgangsgeschwindigkeit von ca. 270 m/s beschleunigt.
  • Nach einer Flugstrecke von fünf Metern entsichert die Sicherungsvorrichtung 11, so daß die Hohlladung 10 mit der Nachschußladung 20 zündbereit sind.
  • Beim Auftreffen des Gefechtskopfes 1 auf ein Ziel 50 gibt der Zünder 2 einen Zündimpuls an die Sicherungsvorrichtung 11. Diese zündet die Hohlladung 10, indem der Sprengstoff 14 die Einlage 15 zu einem nicht gezeigten Stachel umformt. Dieser Stachel durchschlägt bei einem Kaliber von 90 mm der Hohlladung 10 das Ziel 50 mit einer Stachelspitzengeschwindigkeit von ca. 6000m/s und erzeugt in dem Ziel einen Kanal 51
    von ca. 50 bis 60 mm Durchmesser. Die Nachschußladung 20 dringt durch diesen Kanal in das Ziel ein und detoniert bei 52 ca. 0,5 bis 2,5 Meter hinter dem Ziel mit großer Splitterwirkung im angrenzenden Bereich. Zur Initiierung der Nachschußladung 20 wird zeitgleich mit der Zündung der Hohlladung 10 der Verzögerungsdetonator 28 der Nachschußladung 20 gezündet. Dieser Verzögerungsdetonator 28 zündet die Nachschußladung 20 ca. 12 ms danach.
  • Sowohl bei rechtwinkligem als auch bei schrägen Auftreffen des Gefechtskopfes 1 auf das Ziel 50 werden folgende Durchschlagsleistungen mit Splitterwirkung der Nachschußladung 20 erreicht:
       Betonmauern, Durchschlagsleistung ca. 40 cm
       Ziegelmauern, Durchschlagsleistung ca. 50 cm
       Holz, Durchschlagsleistung ca. 60 bis 80 cm
       Sandsäcke, Durchschlagsleistung ca. 50 bis 70 cm.
  • Bei Maueröffnungen liegt die Wirkung im Ziel durch Detonation der Hohlladung 10 im Raum vor.
  • Der Gefechtskopf 1 ist universell einsetzbar. Er kann bei Geschützmunition oder bei Raketen verwendet werden, so z.B. bei einer gelenkten Panzerabwehrrakete, wie MILAN.

Claims (4)

  1. Gefechtskopf (1) mit einer Tandemladung (20),
    einem das Ziel (50) sensierenden Zünder (2),
    einer gehäusefesten Sprengladung (10),
    einer kaliberkleineren Nachschußladung (20) mit anschließendem Flugweg der Nachschußladung (20),
    sowie Sicherungsvorrichtungen (11, 25) für die Ladungen (10, 20), wobei für die Nachschußladung (20) eine Zündverzögerung vorgesehen ist, und
    die als Splittergeschoß ausgebildete Nachschußladung (20)
    - ohne separate Treibladung - allein aufgrund ihrer Massenträgheit
    beim Aufprall des Gefechtskopfes (1) und trotz der Detonation
    der Sprengladung (10) in Flugrichtung beschleunigbar ist,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß beim Zünden der gehäusefesten Sprengladung (10) gleichzeitig ein pyrotechnischer Verzögerungsdetonator (28) zur zeitverzögerten Zündung der Nachschußladung (20) initiierbar ist, und
    die gehäusefeste Sprengladung als Hohlladung (10) ausgebildet ist, wobei die Nachschußladung (20) in einem hinter der Hohlladung (10) und der Sicherungsvorrichtung (11) dieser Hohlladung (10) angeordneten Führungsrohr (21) axial verschiebbar gelagert ist.
  2. Gefechtskopf nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Zünder (2) aus einem Piezozünder für harte Ziele, z. B. Mauerwerk und aus einem Kontaktsensor für nicht harte Ziele z. B. Sandsäcke besteht oder daß ein Annäherungszünder vorgesehen ist.
  3. Gefechtskopf nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Gehäuseteile (3 bis 6, 12, 22) für den Gefechtskopf (1) insbesondere für die Hohlladung (10) und für die Nachschußladung (20) aus dünnem und leichtem Werkstoff, wie Aluminium bestehen und die Festigkeit der genannten Gehäuseteile zur Sicherstellung der Lager-Transport- und Flugstabilität ausgelegt ist.
  4. Gefechtskopf nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Einlage (15) der Hohlladung (10) als Flachkegel aus Metall, wie Aluminium gebildet ist.
EP93111718A 1992-08-04 1993-07-22 Gefechtskopf mit einer Tandemladung Expired - Lifetime EP0583642B1 (de)

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