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Schalldaempfer fuer Brennkraftmaschinen

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F01N1/089 Silencing apparatus characterised by method of silencing by reducing exhaust energy by throttling or whirling using two or more expansion chambers in series
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DE964915C

Germany

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Worldwide applications
1955 DE

Application DEA23679A events
1957-05-29
Application granted
Expired

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Schalldämpfer für Auspuffgase, insbesondere von Brennkraftmaschinen.
Der Schalldämpfer besteht aus einem rohrförmigen Behälter, der an seinen beiden Enden durch Stirnwände begrenzt wird. Der Behälter wird durch eine oder mehrere Zwischenwände in Kammern unterteilt. In die beiden Stirnwände sowie in einige bzw. alle Zwischenwände sind Rohre eingesetzt, welche die Auspuffgase leiten. Die Verbindung zwischen den einzelnen Kammern kann lan Stelle von Rohren oder auch neben diesen durch Öffnungen an den Zwischenwänden hergestellt sein.
Das Hauptkennzeichen des erfindungsgemäßen Schalldämpfers besteht darin, daß die Enden der Gasleitungsrohre sowie die Öffnungen an den Zwischenwänden unregelmäßig gezahnt sind.
Es sind bereits zahlreiche Konstruktionen von Schalldämpfern vorgeschlagen worden. So ist es bekannt, die Gase mehrere hintereinanderliegende Kammern durchströmen zu lassen·, wobei jeweils zwei benachbarte Kammern sowohl durch eine der Eintrittsöffnung gegenüberliegende als auch durch zu'dieser versetzt angeordnete Öffnungen miteinander verbunden sind. In diesem Fall bestehen die Verbindungen einfach aus Löchern in der Trennwand.
Es sind auch schon Vorrichtungen zur Schalldämpfung bekannt, bei denen die Gase mehrere hintereinandergeschaltete Kammern, durchströmen, welche durch ein oder mehrere in die Kammern hineinragende Rohre verbunden, sind. Man kennt auch derartige Schalldämpfer, in deren, Zwischenwände gasführende Rohre eingesetzt sind, welche an ihren Enden über den Umfang verteilte Löcher
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besitzen, durch, welche die Gase auch in Querrichtung austreten können.
Man hat ferner zur Verbesserung der schalldämpfenden Wirkung Einrichtungen vorgeschlagen, die in den Zwischenwänden Rohreinsätze aufweisen, welche am Umfang gelocht oder durchbrochen und mit ihren Enden gegeneinander· gerichtet angeordnet sind.
Die Aufteilung in einzelne Gasströme hat man ίο auch durch Einbau von Rippen, Ringen, Scheiben od. dgl. in die Schalldämpfer zu bewirken versucht. Schließlich hat man durch konische Formgebung und aufeinander abgestimmte Lage der Rohrstutzen sowie durch eine besondere Form der Kammern besonders gute schalldämpfende Wirkungen zu erreichen gesucht.
All© diese Vorschläge, vermögen das Problem einer besonders wirksamen Schalldämpfung nicht so erfolgreich und einfach zu lösen, wie es mit ao Hilfe des erfindungsgemäßen Schalldämpfers möglich ist, bei dem die Enden der im Schalldämpfer angeordneten Rohre unregelmäßig gezahnt sind. Besondere Vorteile sind auch darin zu sehen, daß seine Herstellung auf Grund der einfachen Konstruktion billig ist und daß er im Betrieb zuverlässig arbeitet, da er keine leicht zerbrechlichen oder sich verstopfenden Teile aufweist.
Die unregelmäßig gezahnten Rohrenden wirken in zweifacher Hinsicht schalldämpfend. Einmal wird diese Doppelwirkung dadurch erreicht, daß das Rohr keine eindeutig bestimmte Länge aufweist, da die Rohrwandung viele verschiedene Längen besitzt. Hierdurch wird erreicht, daß nicht nur eine gewisse Grenzfrequenz, wie z. B. bei den Helmholzschen Resonatoren, erzeugt wird, sondern viele Grenzfrequenzen, die lediglich nahe beieinanderliegen. Es entsteht also an Stelle einer Grenzfrequenzkuirve hierdurch ein schmales Grenzfrequenzband. Zweitens wird durch die uhregelmäßige Zahnung des Rohrendes eine sonst homogene Gasströmung ■ gebrochen und teilweise verwirbelt.
Die Abbildungen zeigen den erfindungsgemäßen Schalldämpfer in schematischer Darstellung, und zwar
Abb. ι den Schalldämpfer im Längsschnitt, Abb. 2 einen Schnitt längs der Linie H-II, Abb. 3 einen Schalldämpfer anderer Ausführ rungsform im Längsschnitt,
Abb. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV der Abb. 3,
Abb. 5 einen. Schalldämpfer gemäß einer dritten Ausführungsfarm im Längsschnitt,
Abb. 6 den Schnitt längs der Linie VI-VI der Abb. 5,
Abb. 7 und 8 Enden von Rohrstutzen gemäß verschiedenen Ausführungsformen in Darstellung des abgewickelten Rohrumfangs.
Der Schalldämpfer gemäß Abb. 1 besteht aus einem zylindrischen Behälter 1, der durch Zwischenwände 2 in einzelne Kammern unterteilt ist. In den Zwischenwänden sind Rohre 3 zur Leitung der Auspuffgase. eingesetzt. Auch in den Stirnwänden des Behälters sind Rohrstutzen angebracht, und zwar Eingangs- und Ausgangs rohre 4 und 5, die sich ins Innere des Behälters erstrecken. Nach Abb. ι befinden sich die Rohre 3 sowie die Eingangs- und Ausgangsrohre 4 und 5 als gegenseitige Fortsetzung auf der Längsachse des Behälters. Die Rohre weisen an einem bzw. an beiden Enden die Zahnung 6 auf.
Die Strömung der Auspuffgase in die Rohre sowie aus diesen heraus erfolgt sowohl in der Längsrichtung der Rohre als auch quer zu diesen zwischen den einzelnen gezahnten Rohrenden.
In der Abb. 3 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei der zwei Rohre in einer Zwischenwand angeordnet sind. Bei der Zwischenwand 7 sind die Rohre weggelassen worden. Die Gase strömen dann durch die in der Zwischenwand befindliche öffnung 8 bzw. durch öffnungen, welche im Sinne der Erfindung gezahnt sind.
Die Rohre können in ihrem Querschnitt gleich oder verschieden sein; ferner können eines oder mehrere von ihnen in der Zwischenwand schräg angebracht werden, wie es in Abb. S dargestellt ist. In Zeichnung und Beschreibung sind nur einige Auisführungsfoirmen zwecks Veranschaulichung der Erfindung angeführt worden. Die dem praktischen Gebrauch angepaßten Auisführungsformen können im Rahmen der Erfindung bedeutend variieren;. Dies betrifft insbesondere die Art und Weise, wie die Enden der Rohre die Auspuffgase allseits zerstreut in das Innere der Rohre herein- und aus den Rohren herauslassen. Falls die Zähne schmal sind und die Rohre dünnwandig, kann es notwendig werden, die Spitzen der Zähne zu verstärken. Dies kann mit Hilfe eines an die Spitzen beispielsweise angeschweißten Metalldrahtes 9 geschehen, der die Spitzen der Zähne fest miteinander verbindet.

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  1. Patentansprüche:
    i. Schalldämpfer, insbesondere für Brennkraftmaschinen, bestehend aus einem rohrförmigen, mit Stirnwänden versehenen und durch eine oder mehrere Zwischenwände in Kammern unterteilten Behälter, in dessen Stirnwände und einige oder sämtliche Zwischenwände zur Leitung der Auspuffgase gerade, an den Enden offene Rohre eingesetzt sind; dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder der Rohre uniregelmäßig gezahnt sind.
  2. 2. Schalldämpfer nach Anspruch-1, dadurch gekennzeichnet, daß die in rohrfreien Zwischenwänden befindlichen Öffnungen, in der Wandebene unregelmäßig gezahnt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen