DE953337C - Kammrolle aus Kunststoff als Aufreihvorrichtung fuer lose Blaetter mit einschiebbarem Verschlussstreifen - Google Patents
Kammrolle aus Kunststoff als Aufreihvorrichtung fuer lose Blaetter mit einschiebbarem VerschlussstreifenInfo
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- DE953337C DE953337C DEB22842A DEB0022842A DE953337C DE 953337 C DE953337 C DE 953337C DE B22842 A DEB22842 A DE B22842A DE B0022842 A DEB0022842 A DE B0022842A DE 953337 C DE953337 C DE 953337C
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- B42F13/00—Filing appliances with means for engaging perforations or slots
- B42F13/16—Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings
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- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
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Description
AUSGEGEBEN AM 29. NOVEMBER 1956
INTERNAT. KLASSE B42f
B 22842 VII/11 e
Böhm & Co., Stuttgart
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kammrolle aus Kunststoff als Aufreihvorrichtung für lose
Blätter mit offenen, an einem Steg angeordneten Ringen und einem im Querschnitt kreisförmig gewölbten,
in die Ringöffnungen einschiebbaren Verschlußstreifen. Diese bekannten Kammrollen mit
Verschluß streifen werden aus Kunststoff und aus Metall hergestellt. Bestehen Kammrolle Und Verschlußstreifen
aus Metall, so entstehen beim Einschieben des A^erschlußstreifens in die Ringöffnun-*
gen besonders gegenüber den freien Enden der meist nur Drahtstärke aufweisenden Ringe oder Zähne
eine starke Reibung, so daß die Ringenden anecken und oft verbogen werden. Sind hierbei· die Nuten
des Verschlußstreifens jedoch zu flach ausgebildet^ so ist beim Einschieben eine einwandfreie Führung
der freien Ringenden nicht mehr gesichert, und die. freien Ringenden springen aus der Führung meist
schon während des Einschiebens heraus. Außerdem werden die bekannten, aus Metall bestehenden
Kammrollen mit dem Verschluß streifen bei Knickbeanspruchungen leicht verbogen.
Bei den aus elastischem Kunststoff hergestellten Kammrollen mit einschiebbarem Verschlußstreifen
hat dieser zwar einerseits weit über die Ringenden und andererseits weit über den Steg greifende Nuten
und ist auch entsprechend der Kammrolle kreisförmig gewölbt,' so daß durch den Verschlußstreifen
nicht nur der Kammrollensteg, sondern auch die freien Enden der Ringe eine gute Führung erhalten.
Das Einschieben des Verschlußstreifens in die Ringöffnungen ist jedoch sehr schwierig, weil die
Ringe leicht verkanten oder die freien Ringenden aus verschiedenen Gründen fast nie in einer geraden
Linie ausgerichtet sind, so daß sie von der stirnseitigen schmalen Nutöffnung des sich vorschiebenden
Verschlußstreifens nicht einwandfrei erfaßt werden können.
Gemäß der Erfindung wird daher die bekannte, als Aufreihvorrichtung dienende Kammrolle mit
offenen, an einem Steg angeordneten Ringen und einem im Querschnitt kreisförmig gewölbten, in die
Ringöffnungen einschiebbaren Verschluß streifen to dadurch weitergebildet, daß an einer längs laufenden
Schmalseite eine den Steg der Kammrolle vollständig aufnehmende Nut und an der gegenüberliegenden
Längsseite ein etwa einer Nutwand entsprechender, über die freien Ringenden greifender
Deckstreifen vorgesehen ist, derart, daß als Sicherung für den eingeschobenen Verschluß streifen
zwischen diesem und dem Deckstreifen eine längs laufende Anschlagkante für die freien Ringenden
gebildet wird. Durch den nur aus einer gewölbten Wand bestehenden und an der Innenseite abgesetzten
Deckstreifen' wird ein sicheres Erfassen der freien Ringenden beim Überschieben des Verschlußstreifens
gewährleistet, während zugleich durch die an der Absetzstelle gebildete Anschlagkante, an der
sich die freien Ringenden abstützen, ein sicheres Führen des Verschluß Streifens in der Nut und Festhalten
auf dem Steg der Kammrolle ermöglicht wird.
Ein in dieser Weise ausgebildeter Verschlußstreifen kann zusammen mit dem Deckstreifen in
gleicher Weise wie die Kammrolle aus Kunststoff bestehen und aus einem Stück durch Strangspritzen
in beliebiger Länge hergestellt werden.
Ein Ausführungsbeispiel einer als Aufreihvorrichtung dienenden Kammrolle nach der Erfindung
ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. Es zeigt
Fig. ι eine Ansicht eines zusammengeschlossenen
Loseblattstapels,
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht, jedoch
mit teilweise zurückgezogenem Verschlußstreifen,
Fig. 3 eine Ansicht der Kammrolle ohne Verschlußstreifen,
Fig. 4 die Draufsicht auf die Innenseite des Verschlußstreifens,
Fig. 5 in größerem Maßstabe einen Querschnitt durch die geschlossene Kammrolle mit einem eingehängten
Blatt.
Die Aufreihvorrichtung besteht in bekannter Weise aus einem kammförmigen Streifen aus Kunststoff,
dessen Zinken oder Zähne 2 und Steg 11 ringförmig zu einer Kammrolle 1 so gebogen sind, daß
zwischen den freien Ringenden und der'benachbarten Längsseite des durchlaufenden Steges 11 der
Kammrolle ein .Spalt bzw. öffnungen 3 zum Einhängen und Herausnehmen der losien Blätter 4 frei
bleibt. Zum Verschließen der Ringöffnungen 3 ist ein einschiebbarer Verschluß streifen 5 vorgesehen.
Der den Rücken der Aufreihvorrichtung bildende Verschlußstreifen 5 weist" an einer Längsseite zur
Aufnahme des Steges 11 eine tiefe Nut 6 auf, während
die andere Längsseite nur als ein etwa einer Nutwand entsprechender Deckstreifen 7 ausgebildet
ist, welcher bei geschlossener Kammrolle über die freien Enden der offenen Ringe 1 der Kammrolle
greift. Der Deckstreifen 7 ist gegenüber dem die Nut 6 bildenden Teil des Verschlußstreifens 5 abgesetzt.
Durch die Absetzstelle wird eine Anschlagkante 8 gebildet, gegen die sich die freien Ringenden
legen. Der Abstand der Anschlagkante 8 vom Grund der Nut 6 ist so gewählt, daß dadurch die
öffnungen 3 zwischen dem Steg 11 und den freien Ringenden geschlossen werden. Der Verschlußstreifen
5 wird zusammen mit seiner Nut 6 und dem Deckstreifen 7 mit der Anschlagkante 8 in einem
Stück aus dem gleichen Kunststoff gespritzt, aus welchem die Kammrolle hergestellt ist. Durch das
Strangspritzen lassen sich große Längen herstellen, von denen* die jeweils erforderliche Länge eines
Verschlußstreifens abgeschnitten wird.
Der offene, nur etwa aus einer Nutwand bestehende Deckstreifen 7 gewährleistet beim Überschieben ein
einwandfreies Erfassen der freien Ringenden, während die Anschlagkante 8 durch den Druck der
federnd anliegenden Ringenden ständig eine sichere Führung des Verschlußstreifens auf dem Steg 11
ermöglicht und einen festen Sitz in der Kammrolle sichert. Selbst bei relativ starker Krümmung der
Kammrolle kann, wie sich gezeigt hat, der Ver- go schliußs,treifen leicht aufgeschoben werden; er läßt
sich auch durch Verbiegen oder \^erwinden nicht
mehr aus der so hergestellten Verbindung herausbringen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Kammrolle aus Kunststoff als Aufreihvorrichtung für lose Blätter mit offenen, an einem Steg angeordneten Ringen und einem im Querschnitt kreisförmig gewölbten, in die Ringöffnungen einschiebbaren Verschlußstreifen, dadurch gekennzeichnet, daß der Versdilußstreifen (5) an einer längs laufenden Schmalseite eine den Steg (11) der Kammrolle (1) vollständig aufnehmende Nut (6) und an der gegenüberliegenden Längsseite einen etwa einer Nutwand entsprechenden, über die freien Ringenden greifenden Deckstreifen (7) aufweist, derart, daß als Sicherung für den eingeschobenen Verschlußstreif en zwischen diesem und dem Deckstreifen eine längs laufende Anschlagkante (8) für die freien Ringenden gebildet wird.
- 2. Kammrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußstreifen (5) mit dem Deckstreifen (7) ebenfalls aus Kunststoff besteht und in gleicher Weise wie die Kammrolle (1) aus einem Stück gespritzt ist.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 694040, 821 194; britische: Patentschrift Nr. 591 905; USA.-Patentschrift Nr. 2 264 142.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 529/19 5.56 (609 694 U. 56)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB22842A DE953337C (de) | 1952-11-08 | 1952-11-09 | Kammrolle aus Kunststoff als Aufreihvorrichtung fuer lose Blaetter mit einschiebbarem Verschlussstreifen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE315897X | 1952-11-08 | ||
| DEB22842A DE953337C (de) | 1952-11-08 | 1952-11-09 | Kammrolle aus Kunststoff als Aufreihvorrichtung fuer lose Blaetter mit einschiebbarem Verschlussstreifen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE953337C true DE953337C (de) | 1956-11-29 |
Family
ID=25798451
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB22842A Expired DE953337C (de) | 1952-11-08 | 1952-11-09 | Kammrolle aus Kunststoff als Aufreihvorrichtung fuer lose Blaetter mit einschiebbarem Verschlussstreifen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE953337C (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE694040C (de) * | 1936-07-11 | 1940-07-24 | Metallwarenfabrik Koloman Hand | Ringbuchmechanik |
| US2264142A (en) * | 1938-03-12 | 1941-11-25 | John B Godvin | Loose-leaf binder |
| GB591905A (en) * | 1944-10-03 | 1947-09-02 | Conrad Hirsch | Improvements in or relating to books or binders |
| DE821194C (de) * | 1950-07-13 | 1951-11-15 | Willi Berberich | Einrichtung zum Zusammenschliessen von Loseblaettern |
-
1952
- 1952-11-09 DE DEB22842A patent/DE953337C/de not_active Expired
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE694040C (de) * | 1936-07-11 | 1940-07-24 | Metallwarenfabrik Koloman Hand | Ringbuchmechanik |
| US2264142A (en) * | 1938-03-12 | 1941-11-25 | John B Godvin | Loose-leaf binder |
| GB591905A (en) * | 1944-10-03 | 1947-09-02 | Conrad Hirsch | Improvements in or relating to books or binders |
| DE821194C (de) * | 1950-07-13 | 1951-11-15 | Willi Berberich | Einrichtung zum Zusammenschliessen von Loseblaettern |
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