DE932393C - Kickstarter fuer Kraftfahrzeuge, insbesondere fuer Motorraeder - Google Patents

Kickstarter fuer Kraftfahrzeuge, insbesondere fuer Motorraeder

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DE932393C
DE932393C DEZ2462A DEZ0002462A DE932393C DE 932393 C DE932393 C DE 932393C DE Z2462 A DEZ2462 A DE Z2462A DE Z0002462 A DEZ0002462 A DE Z0002462A DE 932393 C DE932393 C DE 932393C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
driver
support arm
gear
inclined surface
sliding
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Expired
Application number
DEZ2462A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zuendapp Werke GmbH
Original Assignee
Zuendapp Werke GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N3/00Other muscle-operated starting apparatus
    • F02N3/04Other muscle-operated starting apparatus having foot-actuated levers

Description

  • Kickstarter für Kraftfahrzeuge, insbesondere für Motorräder Bei Kickstartern für Motorräder ist es bekannt, den Andrehhebel unmittelbar auf der Vorgelegewelle des Getriebes zu befestigen und ihn gegen das Getriebegehäuse abzufedern.
  • In diesem Falle ist es üblich, eines der Getriebezahnräder mit einer zusätzlichen Stirnverzahnung zu versehen, in welche seitlich ein unter Federwirkung stehender Mitnehmer eingreifen kann, der auf der Vorgelegewelle mit Keilverzahnung befestigt ist. In der Ruhelage wird dieser Mitnehmer durch einen Bolzen gehalten, der in eine schraubenförmige Fläche des Mitnehmers eingreift. Bei der Betätigung des Andrehhebels kann der Mitnehmer am Bolzen entlang abgleiten und in die Stirnverzahnung eingreifen.
  • Es ist auch bekannt, an Stelle einer zusätzlichen Stirnverzahnung eine zusätzliche Innenverzahnung an einem Getrieberad anzubringen, in die von innen her eine Klinke eingreifen kann, die der Betätigung des Kickstarterhebels das erwähnte Getriebezahnrad mitnimmt und über weitere Getrieberäder den Motor andreht.
  • Diese Bauart hat sich in der Praxis durchaus bewährt. Ihre Nachteile liegen daher auch weniger in einer mangelnden Betriebssicherheit, sondern sie bestehen in dem konstruktiven und damit auch fertigungstechnischen Aufwand für diese Bauart, wie er sich durch die Keilverzahnung, die Spiralführung und die Schrägverzahnung ergibt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen einfacheren, einen wesentlich geringeren technischen Aufwand erfordernden Kickstarter zu schaffen, ohne seine sichere Betriebsweise irgendwie ungünstig zu beeinflussen.
  • Demzufolge besteht die Erfindung in erster Linie darin, daß auf einem auf der Vorgelegewelle des Getriebes befestigten Tragarm ein Mitnehmer federnd angeordnet ist, der beim Niedertreten des Andrehhebels durch Abgleiten über eine ortsfeste Schrägfläche in die Stirnverzahnung eines Getriebezahnrades eingreift, und daß beim Zurückfedern des Andrehhebels in seine Ruhelage ein auf dem Mitnehmer angeordneter Gleitstift auf die ortsfeste Schrägfläche aufläuft; wodurch der Mitnehmer wieder außer Eingriff mit dem Zahnrad gebracht wird.
  • Diese Ausbildung des Kickstarters erfordert also nur solche Bauteile, die fertigungstechnisch sehr einfach und daher billig herzustellen sind. Außerdem ist mit dem Kickstarter nach der Erfindung auch eine raumsparende Bauart geschaffen, wie sie besonders im Motorradbau erwünscht ist.
  • In folgendem ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung, aus der sich weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben, näher beschrieben, und zwar zeigt Fig. i eine räumliche Darstellung eines Wechselgetriebes mit dem auf der Vorgelagewelle angeordneten Kickstarter mit Andrehhebel in Arbeitsstellung, .
  • Fig. 2 eine Darstellung gemäß Fig. i, wobei der Kickstarter sich in Ruhestellung befindet.
  • In beiden Figuren ist das Getriebegehäuse aufgeschnitten dargestellt. Ebenfalls ist der noch weiter zu erläuternde Tragarm bezüglich der Führung des Gleitbolzens aufgeschnitten dargestellt. Eine Nebenzeichnung zu Fig. i zeigt, wie der Gleitbolzen in das Getriebezahnrad eingreift.
  • Auf der Getriebevorgelegewelle r sind die Getrieberäder 2, 3, 4, 5 miteinander verblockt frei laufend und der Kickstarter 6 mittels des Keiles 7 drehfest auf der Vorgelegewelle i gelagert. Der Kickstarter 6 ist zwischen dem Getriebegehäuse 8 und dem Zahnrad 5 angeordnet; sein Hülsenansatz 6a dient gleichzeitig zur Lagerung der Vorgelegewelle i im Getriebegehäuse B. Der Kickstarter ist als Tragarm ausgebildet, an dessen freiem Ende sich eine Führung 9 für den Gleitbolzen io befindet, der in dieser Führung längs beweglich gelagert ist. Senkrecht zur Achse des Gleitbolzens io und parallel zur Vorgelegewelle i angeordnet ist ein Gleitstift i i. Dieser Gleitstift ist in einem Längsschlitz in der .Führung 9 gehalten und sichert dadurch den Gleitbolzen gegen Verdrehen. Der mit seinen beiden Enden seitlich aus dem Gehäuse 9 herausragende Gleitstift i i wirkt mit seinem einen Ende mit der am Gehäuse 8 ortsfesten Schrägfläche 12 zusammen, während das andere Stiftende mit dem einen Ende einer Schraubenfeder 13 verbunden ist, deren anderes Ende an der Führung 9 befestigt ist. Unter Wirkung dieser Schraubenfeder 13 wird der Gleitbolzen io in die Arbeitsstellung bewegt.
  • Die Wirkungsweise der Anwerfvorrichtung ist folgende: Wird der in der Zeichnung nur zum Teil dargestellte Andrehhebel i4, der auf der Vorgelegewelle i in bekannter Weise federnd (Feder i4a) angeordnet ist, nach abwärts getreten, so verschwenkt sich die Vorgelegewelle i und der Kickstarter 6 um etwa i2o'°'. Dabei läuft der Gleitstift i i über die Schrägfläche 12, wodurch der Gleitbolzen io unter Wirkung der Schraubenfeder 13 mit seiner Arbeitsfläche ioa in Eingriff kommt mit dem Zahnrad 5, so daß die nicht gezeichnete Kurbelwelle von dem Zahnradblock 2, 3, 4, 5 über das Zahnrad 15, je nach Wucht mit der der Andrehhebel heruntergetreten wurde, mehrere Umdrehungen ausführt, und dadurch der Motor angeworfen wird. Beim Zurückfedern des Andrehhebels unter Wirkung der Feder 14a in seine Ruhelage ratscht der Mitnehmerbolzen io zunächst über die Zähne des Zahnrades 5, um dann mit seinem Gleitstift i i wieder auf die Schrägfläche 12 aufzulaufen, wodurch der Gleitbolzen io außer Eingriff mit dem Zahnrad 5 gebracht wird. Der Anwerfvorgang ist damit beendet.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i: Kickstärter für Kraftfahrzeuge, insbesondere für Krafträder mit einem gegen das Getriebegehäuse abgefederten, auf der Getriebevorgelegewelle gelagerten Andrehhebel, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem auf der Vorgelegewelle (r) befestigten Tragarm (6) ein Mitnehmer federnd angeordnet ist, der beim Niedertreten des Andrehhebels (14) durch Abgleiten über eine ortsfeste Schrägfläche (12) in die Stirnverzahnung eines Getriebezahnrades (5) eingreift, und das beim Zurückfedern des Andrehhebels (14) in seine Ruhelage ein auf dem Mitnehmer angeordneter Gleitstift (i i) auf die ortsfeste Schrägfläche (12) aufläuft, wodurch der Mitnehmer wieder außer Eingriff mit dem Zahnrad (5) gebracht wird.
  2. 2. Kickstarter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der in dem Tragarm (6) geführte Mitnehmer als Gleitbolzen (io) ausgebildet ist und mit seinem unteren Ende sich in seiner Arbeitsstellung gegen eine Zahnflanke des Getriebezahnrades (5) legt.
  3. 3. Kickstarter nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß der in dem Gleitbolzen (io) angeordnete Gleitstift (ii) senkrecht zur Achse dieses Bolzens (io) in einem Längsschlitz der Führung (9) des Tragarmes (6) gehalten ist und mit einem aus der Führung (9) herausragenden Ende sich auf die im Getriebegehäuse (8) vorgesehene ortsfeste Schrägfläche (12) unter Federwirkung auflegt.
  4. 4. Kickstarter nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine -Schraubenfeder (13), von der ein Ende mit dem Gleitstift (ii), das andere Ende mit dem Tragarm (6) verbunden ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 481 840, 376 584, 2o6 605; französische Patentschriften Nr. 592 636, 476 388; C: H ä n f 1 a n d , Das Motorrad und seine Konstruktion, Berlin 1934, S.428.
DEZ2462A 1952-02-02 1952-02-02 Kickstarter fuer Kraftfahrzeuge, insbesondere fuer Motorraeder Expired DE932393C (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE206605C (de) *
FR476388A (fr) * 1914-10-27 1915-07-29 William H Enders Perfectionnements aux appareils de démarrage pour moteurs à explosion
DE376584C (de) * 1923-05-31 Viktor Kastner Andrehvorrichtung mit Handkurbel, nachgiebiger Kupplung und Ruecklaufgesperre
FR592636A (fr) * 1925-02-05 1925-08-06 Perfectionnements apportés à la mise en marche des motocyclettes et cyclecars
DE481840C (de) * 1928-09-15 1929-09-03 Ind Werke Akt Ges Deutsche Kickstarter fuer Motorfahrzeuge

Patent Citations (5)

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