DE917800C - Zweiteilige Fassung aus Isolierstoff fuer Gluehlampen mit Bajonettsockel - Google Patents

Zweiteilige Fassung aus Isolierstoff fuer Gluehlampen mit Bajonettsockel

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Publication number
DE917800C
DE917800C DEV5617A DEV0005617A DE917800C DE 917800 C DE917800 C DE 917800C DE V5617 A DEV5617 A DE V5617A DE V0005617 A DEV0005617 A DE V0005617A DE 917800 C DE917800 C DE 917800C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
socket
lamp
base
contact
locking pins
Prior art date
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Expired
Application number
DEV5617A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Knueppel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vossloh Werke GmbH
Original Assignee
Vossloh Werke GmbH
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Publication date
Application filed by Vossloh Werke GmbH filed Critical Vossloh Werke GmbH
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Application granted granted Critical
Publication of DE917800C publication Critical patent/DE917800C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01BASIC ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R33/00Coupling devices specially adapted for supporting apparatus and having one part acting as a holder providing support and electrical connection via a counterpart which is structurally associated with the apparatus, e.g. lamp holders; Separate parts thereof
    • H01R33/05Two-pole devices
    • H01R33/46Two-pole devices for bayonet type base

Description

  • Zweiteilige Fassung aus Isolierstoff für Glühlampen m'it Bajonettsockel Die Erfindung betrifft eine zweiteilige Fassung für solche Glühlampen mit Bajonettsockel, bei denen der mit Raststiften zur Halterung der Lampe in der Fassung ausgestattete Sockelmantel den einen Kontakt der Lampe darstellt.
  • Bekanntlich wird bei Fassungen sowohl nach den deutschen VDE-Vorschriften als auch nach den internationalen CEE-Vorschriften gefordert, daß Berührungsschutz schon beim Einsetzen der Glühlampe und selbstverständlich auch bei eingesetzter Glühlampe gewährleistet ist. Diesen Forderungen wird bei den bekannten Fassungen für Glühlampen mit Bajonettsockel durch eine Ausbildung entsprochen, bei welcher der Kontakt zwischen der Lampe und der Fassung erst dann gegeben ist, wenn der leitende Sockelmantel so tief in den ihn aufnehmenden Teil der Fassung eingeführt ist, daß er nicht mehr berührt werden kann. Die Glühlampe trifft zwar erst bei völlig eingeschobenem Sockelmantel mit ihrem Mittelkontakt auf den Bodenkontakt der Fassung auf, steht aber bereits in leitender Verbindung mit den Fassungskontakten, bevor die Raststifte der Lampe in die Raststellung der Fassung gedreht worden sind, d. h. ehe die Lampe gegen Herausziehen aus der Fassung gesichert ist.
  • Demgegenüber bietet die nach der vorliegenden Erfindung weitergebildete Fassung hinsichtlich des Berührungsschutzes die Verbesserung, daß der Fassungskontakt oder die Fassungskontakte, welche die Stromzuführung zum Sockelmantel der Glühlampe bewirken, in der Fassung so angeordnet sind, daß die elektrische Verbindung mit dem Sockelmantel erst hergestellt wird, wenn die Lampe nach Einführen in die Fassung so weit gedreht ist, daß der oder die Raststifte des Lampensockels entweder gerade in die ihnen zugeordneten Rasten der Fassung eintreten oder bereits in die Rasten eingetreten sind. Die Lampe steht also erst in leitender Verbindung mit den Fassungskontakten, wenn sie gegen Herausziehen aus der Fassung gesichert ist. Falls irgendwie eine Berührung des Sockelmantels bei bereits in die Fassung eingeführter und auf dem Fußkontakt der Fassung aufsitzender Lampe möglich wäre, würde dies im Gegensatz zu den bekannten Fassungen keine schädigenden Folgen haben.
  • Wesentlich für die Fassung nach der Erfindung ist ferner, daß der oder die Fassungskontakte für die Stromzuführung zum Sockelmantel der Glühlampe nur mit den Raststiften und vorzugsweise mit den Endflächen der Raststifte zusammenwirken, im übrigen aber von dem leitenden Sockelmantel isoliert in der Fassung untergebracht sind. Der oder die mit den Raststiften zusammenwirkenden Teile dieser Fassungskontakte sind vorzugsweise in dem Hohlraum angeordnet, der zwischen den Wandungen des Fußteils der Fassung und dem den Lampensockel führenden Halsteil des Oberteils der Fassung gebildet ist: Diese Kontaktanordnung hat neben ihrem besseren Berührungsschutz noch den Vorzug, daß sie ohne bauliche Schwierigkeiten auch für Kleinfassungen, d. h. für solche Fassungen verwendbar ist, die zur Aufnahme von kleinsockeligen Lampen bestimmt sind, beispielsweise von Lampen mit sogenanntem Mignonsockel. Bisher reichte bei solchen Kleinfassungen der geringe Hohlraum, der unterhalb des Lampensockels in der Fassung vorhanden war, meist nicht aus, um die vorschriftsmäßigen Kriech- und Luftstrecken zwischen dem Mittel- und den Seitenkontakten der Fassung einzuhalten. Dazu kam noch der Nachteil, daß die Kontakte wegen der durch das Einrasten der Sockelstifte bedingten gewissen Längsverschiebung des Lampensockels in der Fassung mechanisch zu hoch beansprucht wurden und nicht mehr in ihre Ausgangsstellung zurückfederten, was mangelhafte Kontaktgabe zwischen den Kontakten der Fassung und der Lampe und unter Umständen sogar die völlige Unterbrechung der Kontaktberührung zur Folge hatte.
  • In der Zeichnung ist das bevorzugte Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. In der folgenden Beschreibung der Zeichnung werden weitere ,Merkmale und Vorteile der Erfindung erläutert.
  • Fig. i ist ein Mittellängsschnitt durch die erfindungsgemäße, in vergrößertem: Maßstab dargestellte Fassung; Fig.2 ist die Draufsicht auf die Fassung nach Fig. i bei abgenommenem Oberteil; Fig. 3 ist die Draufsicht auf die komplette Fassung; Fig. 4. ist ein Querschnitt nach Linie IV-IV in Fig. III; Fig. 5 zeigt die Fassung in der Darstellung der Fig. 4, jedoch mit eingesetztem Glühlampensockel; Fig. 6 ist eine äußere Ansicht der in natürlicher Größe dargestellten Fassung.
  • Der mit dem Fußteil i verschraubte Oberteil 2 der erfindungsgemäßen Fassung besitzt einen Halsteil 3 mit zylindrischer Bohrung 3' zur Aufnahme des Lampensockels. Der Halsteil 3 ragt mit seinem unteren Ende in den Hohlraum des Fußteils i hinein. Beide Teile der Fassung sind aus einem Werkstoff mit isolierenden Eigenschaften hergestellt. Die Bohrung 3' des Halsteils 3 weist diametral gegenüberliegende Nuten q. für die Raststifte 9 des Lampensockels auf. Diese Nuten q. setzen sich am unteren Ende in Ausnehmungen 5 fort, die aus der Randkante des Halsteils 3 ausgespart sind und die das Verdrehen des Lampensockels um q.5° ermöglichen, bis die Raststifte in die Rastkerben 6 eingetreten sind, welche den Abschluß der Ausnehmungen 5 bilden.
  • Durch den am Boden des Fußteils i angeordneten gefederten Kontakt 8, der mit dem Mittelkontakt des Lampensockels zusammenwirkt, wird, wie Fig. 5 zeigt, die Lampe in an sich bekannter Weise kraftschlüssig in ihrer Raststellung gehalten, wobei die Rastkerben 6 in der Randkante des Halsteils 3 als Widerlager für die Raststifte 9 des Sockelmantels io dienen, welcher den anderen Kontakt der Glühlampe bildet. Da die Eigenfederung des aus Gründen der Verbilligung schwach dimensionierten Kontaktes 8 für die kraftschlüssige Halterung der Lampe in der Fassung nicht ausreicht, ist eine Schraubenfeder 16 vorgesehen, die auch in ihrer durch die Forderung nach Berührungsschutz bedingten oberen Grenzstellung (Fig. q.) unter einer gewissen Vorspannung steht. Um zu verhindern, daß der Kontakt 8 unter der Wirkung dieser Vorspannurig eine Aufwärtsbewegung über diese obere Grenzstellung ausführt, ist ein Anschlagvorgesehen. Dieser Anschlag kann am Fußteil i ausgebildet sein, er kann aber auch, wie die Fig. q. und 5 zeigen, von einem einstöckig mit dem Kontakt 8 ausgebildeten gewinkelten Ansatz 17 gebildet sein: Der die Stromzuführung zum Sockelmantel io herstellende Kontakt i i der Fassung ragt mit zwei waagerechten federnden Kontaktfahnen 1a und 13 in den zwischen der Wandung des Fußteils i und dem Halsteil 3 gebildeten Hohlraum 7. Mit den höchsten Teilen ihrer gewölbten Bereiche 1q. und 15 reichen die Kontaktfahnen 12 und 13 bis an die Rastkerben 6 des Halsteils 3, so daß bei in die Rastkerben 6 eingetretenen Raststiften 9 (Fig. 5) die Kontaktgabe mit den Endflächen der Raststifte g hergestellt ist. Diese Kontaktgabe tritt also erst ein, wenn der Lampensockel in die Raststellung gedreht worden ist. Eine Kontaktgabe zwischen den Fahnen 12 und 13 mit dem leitenden Sockelmantel io ist nicht möglich, weil diese durch die isolierende Wandung des Halsteils 3 vom Sockelmantel getrennt sind. Dadurch ist sowohl ein erhöhter Berührungsschutz als auch die Einhaltung der erforderlichen Luft- und Kriechstrecken bei kleinstem Sockelhohlraum sichergestellt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zweiteilige Fassung aus Isolierstoff für Glühlampen mit Bajonettsockel, bei denen der mit Raststiften zur Halterung der Lampe in der Fassung ausgestattete Sockelmantel den einen Kontakt der Lampe darstellt, dadurch gekennzeichnet, daß der Fassungskontakt oder die Fassungskontakte, welche die Stromzuführung zum Sockelmantel der Glühlampe bewirken, so angeordnet sind, daß die elektrische Verbindung erst hergestellt wird, wenn die Lampe nach Einführen in die Fassung so weit gedreht ist, daß der oder die Raststifte des Lampensockels entweder gerade in die ihnen zugeordneten Rasten der Fassung eintreten oder in die Rasten eingetreten sind.
  2. 2. Fassung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Fassungskontakte für die Stromzuführung zum Sockelmantel der Glühlampe nur mit den Raststiften, vorzugsweise mit den Endflächen der Raststifte, zusammenwirken, im übrigen aber von dem leitenden Sockelmantel isoliert in der Fassung untergebracht sind.
  3. 3. Fassung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die mit den Raststiften der Lampe zusammenwirkenden Teile der Fassungskontakte in dem Hohlraum untergebracht sind, der zwischen der Wandung des Fußteils der Fassung und dem den Lampensockel führenden Halsteil des Oberteils der Fassung gebildet ist. q..
  4. Fassung nach den Ansprüchen i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der am Boden des Fußteils der Fassung angeordnete, unter der Wirkung einer Druckfeder stehende Kontakt der Fassung durch einen Anschlag, der beispielsweise am Fußteil der Fassung selbst ausgebildet ist, in seiner Ausgangsstellung fixiert ist.
  5. 5. Fassung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag für den Bodenkontakt an diesem selbst ausgebildet ist.
DEV5617A 1953-03-25 1953-03-25 Zweiteilige Fassung aus Isolierstoff fuer Gluehlampen mit Bajonettsockel Expired DE917800C (de)

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