DE907010C - Durchschreibesatz - Google Patents

Durchschreibesatz

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Publication number
DE907010C
DE907010C DEA1915D DEA0001915D DE907010C DE 907010 C DE907010 C DE 907010C DE A1915 D DEA1915 D DE A1915D DE A0001915 D DEA0001915 D DE A0001915D DE 907010 C DE907010 C DE 907010C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheets
writing
carbon
edge
sheet
Prior art date
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Expired
Application number
DEA1915D
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Burgmer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Artmann & Co
Original Assignee
Artmann & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Artmann & Co filed Critical Artmann & Co
Priority to DEA1915D priority Critical patent/DE907010C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE907010C publication Critical patent/DE907010C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L1/00Devices for performing operations in connection with manifolding by means of pressure-sensitive layers or intermediaries, e.g. carbons; Accessories for manifolding purposes
    • B41L1/20Manifolding assemblies, e.g. book-like assemblies
    • B41L1/22Manifolding assemblies, e.g. book-like assemblies made up of single sheets or forms

Description

  • Durchschreibesatz Die Erfindung bezieht sich auf mit Kohlepapier durchschossene Schreib- oder Vordrucksätze, deren Blätter an einer Kante, meist am Kopfe, durch Aufeinanderkleben der Blätter miteinander verbunden sind.
  • Solche Schreibsätze haben zwar den Vorteil, daß die Blätter sehr fest miteinander verbunden sind, es bot jedoch erhebliche Schwierigkeiten, den Schreibsatz nach der Beschriftung in zwei oder mehr fest verbundene Teile zu trennen, weil die Trennung der Blätter vermittels Perforationen erfolgte.
  • Es ist aber häufig notwendig, den Schreibsatz nach der Beschriftung in zwei oder mehr fest verbundene Sätze zu teilen, um daran gesonderte Weiterbearbeitungen vorzunehmen. Die Erfindung löst diese Aufgabe wie folgt: Diejenigen Satzteile, die nach der Teilung fest verbunden bleiben sollen, werden auf die bisherige Art miteinander verleimt. Dagegen wird an der oder den beabsichtigten Teilstellen, also zwischen den Blättern, die nach der ersten Beschriftung auseinandergetrennt werden sollen, der Zusammenhalt nicht über die ganze Breite, sondern es wird nur an den beiden äußeren Kanten je ein Leimpunkt vorgesehen. Dadurch ist an dieser Stelle der Zusammenhang zwar für das Beschreiben genügend, er läßt aber ein leichtes Abtrennen des oder der Teile voneinander zu, ohne daß der Zusammenhang der Teilsätze gestört wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel. Bei diesem zeigt Abb. i einen Längsschnitt nach der Linie TI durch Abb. 2, die eine Draufsicht darstellt.
  • Bei diesem Beispiel sollen die Schreibblätter a1, a2 und a3 nach der Teilung des Satzes miteinander fest verbunden sein. Ebenfalls müssen die Schreibblätter a.4, a5 und a6 nach der Teilung des Satzes zusammenhängen und ein Ganzes bilden. Die Kohleblätter b1 und b2 müssen nach der Satzteilung noch zwischen den Schreibblättern a1, 0 und a3 liegen. Die Kohleblätter b3 und b4 müssen nach der Teilung des Satzes zwischen den Schreibblättern a4, a5 und a6 liegen. Das Kohleblatt c muß entfernt werden, da es für die Weiterbeschriftung der Teilblocks nicht mehr benötigt wird. Die Verbindung zwischen den Schreibblättern a1 bis a3 und a4 bis a6 und der Kohleblätter b1 und b2 bzw, der Kohleblätter b3 und b4 erfolgt auf bisher übliche Weise durch Verleimung an den Stellend', d2, d3 und d4. Die Verbindung der Schreibblätter a3 und a.4 und des Kohleblattes c erfolgt durch die beiden Leimpunkte e1 und e2. Das Kohleblatt c ist an der der Leimkante gegenüberliegenden Kante länger als alle übrigen Blätter, um so eine leichte Kennmöglichkeit zu schaffen, wo die Teilung des Satzes zu erfolgen hat. In dem angeführten Beispiel sind die übrigen Kohleblätter auf bekannte Weise zurückversetzt und urperforiert, die Schreibblätter mit der Perforation f versehen, jedoch können auch alle anderen bekannten Trennmöglichkeiten angewendet werden. Man kann also auch die Kohleblätter überstehen lassen und die Schreibblätter zurückversetzen oder eine sonstige Tr.-nnmägl,ichkeit für den Satz schaffen.
  • Um das Kohleblatt c nach der Trennung nicht besonders abreißen zu müssen, ist dieses mit seiner Kante oben an der Verieimstelle etwas zurückversetzt, so daß die Leimpunkte e im oberen Teil nur die Schreibblätter a3 und a4 zusammenhalten, tvährend das Kohleblatt c nur an einem Teil der Leimpunkte e, und zwar an dem Auisläufer ,; lediglich an :dem Schreibblatt a3 gehalten wird. Dadurch halten die Leimpunkte e1 und e2 gleichzeitig die'Schrei'bblätter a3 und a.4 und das Kohleblatt c fest.
  • Der Gebrauch eines solchen erfindungsgemäßen Schreibsatzes geschieht wie folgt: Zuerst wird der Schreibsatz gesamt beschriftet. Es werden alle Vermerke, die beide Sätze gleichzeitig tragen sollen, eingetragen. Dann wird der Satz an dem Kohleblatt c mit dem hinteren Satzteil Schreibblätter a4 bis a6 und Kohleblätter b3 und b4 mit der einen Hand festgehalten, mit der anderen Hand kann man dann den vorderen Satzteil, also die Schreibblätter a1 bis a3 und Kohleblätter bi und b° an dien Leimpunkten ei und e2 abreißen. Nach dem Abreißen ist der Schreibsatz und gleichzeitig das Kohlepapier entfernt. Das gleichzeitige Trennen des Kohlepapiers c mit der Teilung des Satzes an den Leimpunkten e wird dadurch erreicht, daß nur zwischen dem Kohleblatt c und dem Schreibblatt a eine Leimverbindung besteht, zwischen dem Kohleblatt c und dem Schreibblatt a4 jedoch keine Verleimung vorhanden ist. Dadurch ist mit einem einzigen Handgriff nicht nur der Satz in zwei Teile getrennt, sondern das überflüssig gewordene Kohleblatt c abgelöst, so daß dazu ein weiterer Handgriff nicht erforderlich ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Durchschreibesatz, dadurch gekennzeichnet, daß an einer oder an mehreren Stellen die Verleimung der einzelnen Blätter miteinander nicht wie üblich in gleichmäßiger Weise über die ganze oder doch annähernd ganze Kantenbreite erfolgt, sondern nur an wenigen, zumeist zwei Stellen mittels Punktverleimung (e1 und e2) erfolgt, um die dadurch entstehenden Einzelteile leicht voneinander trennen zu können.
  2. 2. Durchschreibesatz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der oder den Trennungsstellen das Kohleblatt (c) zurückversetzt ist, so daß es mit seiner oberen Kante unterhalb (der Punktverleimunig (e1 und e2) der Schreibblätter (a3 und a4) endet und nur an den zwei Ausläufern (g) dieser Leimstellen an dem einen Schreibblatt (a3) haftet.
  3. 3. Durchschreibesatz nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der oder den Trennungsstellen das Kohlepapierblatt (c) an der der Leimkante gegenüberliegenden Kante etwas hervorsteht. Angezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschriften Nr. 139 208, 167 822; USA.-Patentschriften Nr. 797 302, 2 123 9o3.
DEA1915D 1940-05-23 1940-05-23 Durchschreibesatz Expired DE907010C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US797302A (en) * 1903-12-26 1905-08-15 Larned E Meacham Compound paper writing-sheet.
CH139208A (de) * 1929-07-02 1930-04-15 Maeder Soehne Blocksfabrik Lic Durchschreibeblock.
CH167822A (de) * 1932-12-26 1934-03-15 Fischer Rolf Aus miteinander verleimten Durchschreibe-Formularblättern bestehender Stapel.
US2123903A (en) * 1935-02-23 1938-07-19 Wilbur Pad of paper sheets

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