DE903772C - Einrichtung zum Festklemmen prismatischer Gegenstaende in Nuten - Google Patents

Einrichtung zum Festklemmen prismatischer Gegenstaende in Nuten

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DE903772C
DE903772C DEM9288A DEM0009288A DE903772C DE 903772 C DE903772 C DE 903772C DE M9288 A DEM9288 A DE M9288A DE M0009288 A DEM0009288 A DE M0009288A DE 903772 C DE903772 C DE 903772C
Authority
DE
Germany
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groove
screws
wedge
grooves
cross
Prior art date
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Expired
Application number
DEM9288A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Stoerzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WALTER RICHARD R WALTER FA
Original Assignee
WALTER RICHARD R WALTER FA
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Publication date
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Publication of DE903772C publication Critical patent/DE903772C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C5/00Milling-cutters
    • B23C5/16Milling-cutters characterised by physical features other than shape
    • B23C5/20Milling-cutters characterised by physical features other than shape with removable cutter bits or teeth or cutting inserts
    • B23C5/22Securing arrangements for bits or teeth or cutting inserts
    • B23C5/2265Securing arrangements for bits or teeth or cutting inserts by means of a wedge
    • B23C5/2278Securing arrangements for bits or teeth or cutting inserts by means of a wedge for plate-like cutting inserts fitted on an intermediate carrier, e.g. shank fixed in the cutter body

Description

  • Einrichtung zum Festklemmen prismatischer Gegenstände in Nuten Die Erfindung befaßt sich speziell mit einer Einrichtung zum Befestigen der Messer in Fräsmesserköpfen, wobei also die meist rechteckig prismatischen Messerschäfte in Nuten des Fräsmesserkopfes festgespannt werden. Sie ist jedoch auch geeignet für das Festspannen beliebiger prismatischer Körper in Nuten.
  • Es ist bekannt, die Messer von Fräs@messerköpfen durch Keile seitlich in Nuten zu verspannen. Dabei haben die Messerköpfe eine geneigte Seitenfläche, die zusammen mit einer Nutenwand die Anlageflächen für einen Keil bildet, dessen Keilflächen nach dem N utengrund .hin divergieren. Diese Keile sind neben dem Messer in die Nut eingesetzt und sind mit Hilfe von sie durchquerenden Schrauben, die sich gegen den Nutengrund abstützen, verstellbar. Beim Anziehen der Schrauben werden die Keile in Richtung aus der Nut heraus angehoben und klemmen dabei seitlich das Messer in der Nut fest.
  • Diese Bauart beansprucht sehr breite Nuten, so daß sehr wenig Messer auf einem bestimmten Fräskopfumfang untergebracht werden können. Außerdem ist keine Gewähr dafür gegeben, daß das Fräsmesser auch gleichzeitig fest auf dem Nutengrund anliegt.
  • Zur Behebung dieser Mängel ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß die Schrauben sich unter Zwischenschaltung des festzuspannenden Gegenstands auf dem Nutengrund abstützen.
  • Durch diese Bauart ist gewährleistet, daß während des Festspannens des Keiles der Gegenstand auch gegen den Nutengrund gespannt wird. Außerdem ergibt sich aus dieser Bauart die Möglichkeit, die Gesamteinrichtung in ganz schmalen Nuten unterzubringen. Dies ist aus den in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen des Gegenstands der Erfindung im einzelnen ersichtlich. Hierin zeigt Fig. i eine Stirnansicht des gesamten Fräsmesserkopfes, bei dem als Beispiel für alle anderen drei Einzelmesser eingezeichnet sind, Fig. 2 diejenige Partie der Fi.g. i in vergrößertem Maßstab, in der die Messer in Stirnansicht dargestellt sind, Fig. 3 einen Querschnitt durch den Messerkopf und .das eingesetzte Messer gemäß der Schnittlinie A-B in Fig. 4, Fig. 4 einen Längsschnitt durch das eingesetzte Messer gemäß den Schnittlinien C-D in Fig. 5, Fig. 5 eine Draufsicht auf die Darstellung nach Fig. 4, Fig.6 einen Schnitt entsprechend Fig. 3 durch ein anderes Ausführungsbeispiel, Fig. 7 einen gleichartigen Schnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel und Fig. 8 noch einen solchen Schnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel.
  • Bei dem Beispiel nach Fig. i bis 5 sind im Rand des Messerkopfes i mit entsprechender Neigung gegenüber dem Radius und dem Umfang des Messerkopfes Nuten 2 eingearbeitet, die einen ebenen Grund und geneigte Seitenflächen haben, wobei diese Seitenflächen gegen den Nutengrund hin divergieren.
  • In die so gestalteten Nuten 2 ist der Messerschaft 3 eingesetzt, so daß er mit seiner ebenen Unterfläche auf dem ebenen Nutengrund aufsitzt. Über diesen Messerschaft von, wie aus Fig. 3 zu ersehen ist, im wesentlichen rechteckigem Querschnitt ist ein Bügel 4 mit U-Querschnitt geschoben, dessen U-Schenkel entsprechend dem zwischen den Seitenflächen des Schaftes 3 und den Seitenwänden der Nut ä verbleibenden Zwischenraum keilförmigen Querschnitt haben, wobei die Keilflächen nach dem Schenkelende hin divergieren. In den Steg dieses U-förmigen Bügels 4 sind Schrauben 5 eingelassen, die ihn durchqueren und sich dabei gegen den Rücken des Schaftes 3 abstützen.
  • Wenn die Schrauben 5 nunmehr mit Hilfe der Innensechskante 51 angezogen werden, drücken sie zunächst den Messerschaft 3 fest gegen den Grund der Nut 2 und ziehen den Bügel 4 um einen bestimmten Betrag aus der Nut heraus, wobei sich die keilförmigen. Schenkel immer mehr zwischen die Seitenflächen des Schaftes 3 und die Seitenwände der Nut 2 einklemmen und damit den Schaft 3 auch seitlich fest verspannen. An dem einen Ende des Messerschaftes 3 ist noch die übliche Hartmetall-Bestückung 6 zu erkennen, die zusammen mit dem übrigen Messerschaft dem vorgesehenen Zweck entsprechend zugeschliffen ist. Eine besondere Erläuterung hierzu ist im vorliegenden Fall nicht erforderlich.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 weist der Messerkörper 13 an seinem Fuß einen seitlichen Fortsatz 131 auf. Außerdem ist an ihm eine Anlagefläche 132 vorgesehen, die mit der einen Seitenwand 122 der Nut 12 einen Winkel einschließt, der nach dem Nutengrund hin divergiert. Innerhalb dieses Winkels ist eine Leiste 14 mit Keilquerschnitt neben dem Messerkörper 13 in die Nut i2 eingesetzt. In dieser Leiste sind Gewindelöcher für durchgehende Schrauben 15 vorgesehen, die sich mit ihrem unteren Stirnende gegen den seitlichen Ansatz 131 des Messerkörpers 13 abstützen. Beim Festspannen dieser Schrauben, die ähnlich wie in Fig. 5 Innensechskante haben, wird also einerseits der Messerkörper 13 über den Fortsatz 131 fest gegen den Grund der Nut 12 gespannt, gleichzeitig wird dabei aber der Keil 14 in Richtung aus dem Nutengrund heraus verstellt, wodurch der Messerkörper gegen die eine Seitenwand der Nut gedrückt wird.
  • Im Beispiel nach Fig. 7 ist der Messerkörper analog zu der Ausführung nach Fig. 2 bis 5 als rechteckig prismatischer Schaft 23 ausgebildet. Die seitlichen Keile 241 und 2,42 sind in diesem Falle jedoch nicht Schenkel einer U-förmigen Brücke, sondern weisen jeder für sich seitliche Ansätze 245 und 244 auf, die übereinanderliegende Gewindelöcher für die Spannschrauben haben, wobei also die einzelnen Spannschrauben 25 jeweils durch beide seitliche Ansätze der Keile hindurchgehen. Die Wirkung dieser Einrichtung ist im übrigen genau die gleiche wie im Beispiel nach Fig. 2 bis 5. Durch die Teilung der Keilbrücke ist jedoch erreicht, daß die Schrauben bei stärkerem Anziehen in den zweiteiligen Gewindelöchern verklemmt und dadurch gesichert werden.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 kommt man mit einer besonders schmalen Nut aus. Hier ist nur ein seitlicher Keil 34 entsprechend dem Beispiel nach Fig. 7 vorgesehen, der seinerseits wiederum den seitlichen Fortsatz 3q:1 aufweist. Dieser Fortsatz greift über den Rücken des Messerschafts 33 und enthält wieder die durchgehende Gewindebohrung für Spannschrauben 3-5.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. Einrichtung zum Festklemmen von prismatischen Gegenständen in Nuten unter Verwendung eines nach dem Nutengrund divergierenden und neben dem Gegenstand in die Nut eingesetzten Keiles, der zum seitlichen Festspannen des mit der Nut entsprechend geneigte Anlageflächen bildenden Gegenstands in der Nut mit Hilfe von ihn durchquerenden Schrauben in Richtung aus der Nut heraus verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrauben sich unter Zwischenschaltung des festzuspannenden Gegenstands auf dem Nutengrund abstützen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Schrauben auf einem seitlichen Ansatz des Gegenstands abstützen.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrauben einen seitlichen Ansatz des Keiles durchqueren und sich auf dem Rücken des Gegenstands abstützen. q.. Einrichtung nach Anspruch z und 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schraube gleichzeitig den seitlichen Ansatz je eines zu beiden Seiten des Gegenstands vorgesehenen Keiles durchquert. Einrichtung nach Anspruch r und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrauben den Steg einer Brücke mit U-Querschnitt durchqueren, deren Schenkel Keilquerschnitt haben.
DEM9288A 1951-04-24 1951-04-24 Einrichtung zum Festklemmen prismatischer Gegenstaende in Nuten Expired DE903772C (de)

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DE (1) DE903772C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2881508A (en) * 1955-05-11 1959-04-14 Klingelnberg Soehne Ferd Hobs with inserted edge teeth

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US2881508A (en) * 1955-05-11 1959-04-14 Klingelnberg Soehne Ferd Hobs with inserted edge teeth

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