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Verfahren zum Lagern von in zylindrischen Hohlkoerpern umlaufenden Wellen
DE892260C
Germany
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English - Inventor
Wilhelm Menne - Current Assignee
- Individual
Description
translated from
-
[0001] Verfahren zum Lagern von in zylindrischen Hohlkörpern umlaufenden Wellen In weiterer Ausbildung der Erfindung nach Patent Soi 548 seien nach Abh. i eine oder mehrere Kugelkränze c um die Welle a in geeigneter Weise festgelegt, so, daß darüber der zylindrische Hohlkörper b geschoben werden 'kann. Dann werden die Kugellkränze durch einen Preß- oder Schrumpfvorganig derart in idie Innenwand des Elohlkörpers eingedrückt, daß sich die Kugeln -beim Verdrehen der Welle gegenüber dem Hohlkörper eine eigene Lauflbahn einrollen,. An den Rändern der Kugelbahnen aulf Üer Welle und im. Innenmantel des Hohlkörpers bärdelt sich. ;dabei das Material auf, so,daß eine v#ertiefte Kugelbahn entsteht. Bei dem Preßvor#gang wählt man den Innendurchmesser des Hohlkörpers ein wenig kleiner, als den Außendurehmesser des Kugelkranzes. Beim Zusammensetzen wird der Hohlkörper b so weit über die Kugelkränze, die mit Hilfe einer geeigneten Vorrichtung auf der Welle festgehalten wer-,den., gewaltsam gedrückt, bis, die gewünschte Lage erreicht ist. Dann wird die Welle gegenüber dem Höhlkörper gewaltsam verdreht, bis sich die Kug-eln die eigene Bahn auf der Welle und im Innen#mantel des Hohllkörpers eingewalzthaben. -
[0002] Bei dem Schrumpfvorgang wählt man den Innendurchmesser des Hohlkörpers gleich groß dem Außendurchmesser des Kugelkranzes. Der Hohl.-kÖrper b wird, überdie mit Hilfe einer Vorrichtung auf der Welle festgehaltenen Kugeln in die gewünschte Lage geschoben. Nunmehr wird- der Hohlkörper so weit geschrumpft, bis sich die Kugeln in die Welle und in dein Innentnantel des Hohlkörpers eingedrückt haben. Unter ständigem7 Drehen der Welle wird der SchrumpivGr-ga-ng so lange fortgesetzt, bis die gewünschte Gröfle der Laufflächen unid -der Anschmiegung ider Laufbahn an die Kugeln erreicht ist. Nach B£endigung des Schr,umpf-vorganges federt der Hohlikörper etwas zurück, so daß man durch Abstimmen dies-es Vorganges das gewünschte Lagerspiel erhält. -
[0003] Die Kombination des Preß- und Schrumpfvorganges wird in vielen Fällen vorteilhaft sein. So wird z. B. beim Einpressen der Kugellkränze in. einendünnwandigen Hohlkörper idieser nach außen aufgetrieben. Durch zu'sätzliches Schrumpfenkann er rekalibriert werden. Versfeht man -zur Aufna:hme der Kugelkränze die Welle mit Nuten (s. Abb. i und 2 der Hauptpatentschrift), so _kann -das Einrollen der Kugelkränze sowohl durch einen, Preßvorgang, einen Schrumpfvorgang oder in einer Kombination dieser beiden Vorgänge erfolgen. -
[0004] Ein weiteres Anwendungsbeispiel solcher Lagerungen zeigt Albb. 2, wobei unter Zwischenlage von Kugelkränzen -mehrere ineinanderliegende Hohlzylinder gelagert sind. -
[0005] Wird ein Lager starker axilaler Belastung ausgesetzt, so wählt man die Ausführung, wie sie z. B. Abb. 3 oder 4 zeigen. Der- Kiigelkranz wird in axialer Richtung sowohl durch den Absatz auf der Welle als auch im Hd-hllkörper abgestützt. Gehärtete Ringt d und e (Abb. 4) können bei Bedarf eingelegt werden. Auf diese Weise ist die, Lagerung nach einer Seite gegen axial auftretende Krä#fte geschützt. Soll das Lager nach, beiden Seit-en igegen axial auftretende Kräfte gesichert werden, so wä)hlt man beispielsweise eine Anordnung nach Abb. 5 oder 6. Der eine bzw. die beiden Kugellkränze r ' uhen je in einer in die Welle eing ge drehten Nut. In den Hchllkörper sind zwei Rohre oder Ringe f und g eingesetzt, wobei gegebenenfalls die Berührungsflächen mit den Kugeln gehärtet sind, sodaß auch bei stoßartiger Belastung in axialer Richtung kein schädliches Spiel auftreten kann. -
[0006] Die Kugelkrünze können aus. lose aneinandergereihten oderaus i n einem, Käfig gefaßten Kugeln bestehen. -
[0007] Um ein einwandfreies Einrollen der Kugeln zu gewährleisten, müssen die Einrollwiderstände auf der Welle und im Hohlkörper etwa gleich groß sein. Andernfalls kann ein Rutschen der Kugeln eintreten. Da nun beim gleichen Kugeldurchmesser und bei der gleichen Kraft die durch die Kugel li-ervorgeru,fene Eindrucktiefe eine Funktion, des Härtegrades -ist, müssen die Härtegrade von Welle und Zylinder in einem geeigneten Verhältnis zueinander stehen. -
[0008] Durch 1-£gierungen und durch Vergütungsprolesse, auch all-ein durch Oberfläch-enhärtung, können die genannten> Bedingungen erreicht werden. So muß. -z. B. bei Oberflächenhärtung die Dicke der gehärteten Schicht so gewählt werden, daß ider gewünschte Kugeleindruck erzielt wird.
Claims (2)
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- PATENTANSPRÜCHE-. i. Verfahren zum Lagern von in zylindrischen Hohlkörpern umlaufenden Wellen nach Piatent 801 548, da-durch gekennzeichnet, daß. ein oder mehrere um eine Welle liegende Kugelkrätize, deren Lage auf der Welle in geeigneter Weise festgelegt ist, in einen darübergeschobenen zylindrischen 11,ohlkörper durch einen Preß- oder Schrumpfvorgang in idie- Welle und ih id! e- Innenwand des Hchllkörpers derart eingedrückt.werden, da'ß sich die Kugeln beim. Verdrehen der Welle gegenüber dem Hohlkörper eine eigene, Laufbahn einrollen, wobei 4urch entsprechende Regelung des Preß- oder Schrumpfvorganges die Größe des Lagerspieles und durch Wahl geeigneter Materialien die Größe und die Härte der Laufflächen -und die Anschmiegung- -der Laufbahn an. die Kugeln in gewünschter Weise beeinflußt werden.
- 2. Verfahren. nach Ansprach i, dadurch ge-(kennzeichnet, daß die Kugelkränze mit Hilfeeiner Vorrichtung au-f der glatten Welle festgelegt sind. 3. Verfahren nach Anspruch i,. dadurch gekennzeichnet, daß die Kugelkränze in auf der Welle eingedrehten Nuteneingebettet sind. 4. Verfahren--nach Anspruch j, 2, und -3, - dadurch gekennzeichnet, daß die Kugelkränze in den um ein geringes Maß engeren Hohlkörper eingepreßt, in die gewünschte Lage, verschoben und durch Verdrehen der Welle gegenüber dem Höhlkörper gewaltsam. eingerollt werden. 5. Verfahren nach Anspruch 1, :2 und 3, dadurch. gelennzeichnet, daß die Kugelkränze in den annähernd genau passenden zylindrischen Hohlkörper in die gewünschte Lage eingeschoben und unter Schrumpfung des Hohlkörpers bei gleichzeitigem Verdrehen der Welle gegenüber dem Hohlkörper eingerollt werden. 6. Ver-fahren nach Anspruch i bis 5, dadurch ,gekennzeichnet, daß nach dem Einrollen der Kugelkränze der Hohlkörper -unter ständigem Drehen der Welle so weit geschrumpft wird, bis unter Berücksichtigung der Zurückfe,derung ides, Hohlkörpers nach der Schrumpfung du-rch Abstimmen dieses Vörganges das äe' w-iin#chte Lagerspiel, erreieht wird. 7. Verfahrennach Anspruch -i bis 6, dadurch gekennzeichnet, da;ß#,mehrert ineinanderpassende Hohlzylinder unter - Zwischenlage von Kugelkränzen gelagert sind. 8. Verfahren nach Anspruch i bis 7,'dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung gegen axial auftretende Kräfte die. Kügelkränze durch Ab- sätze oder Nuten auf der Welle und durch Absät-ze- im Hdhlkör-per seitlich. gestützt werden, wobei duxth zusätzlich eingelegte, gehärtete Ringe erreicht wird, daß auch bei stoßiartiger Belastung in axialer R;chtung kein schädliches Spiel auftreten kann. g. Verfahren nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugelkränze aus lose aneinanderliegen,den Kugeln otder aus in Käfigen gefaßten Kugeln bestehen. io. Verfahren nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Härtegrade von Welle und Hohlkörper in einem solchen Verhältnis zueinander stehen, daß die Einro,1,1#viderstände auf Wetle und Innenrnantel des Hohlkörpers etwa gleich groß sind, so daß ein einwanidfreits Einrollen gewährleistet und ein Rutschen der Kugeln vermieden wird. ii. Verfahren nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß durch Legierungen oder Vergütungsprozesse, auch Oberflächenhärtung, die erforderlichen Materialeigenschaften für Welle und Hohtkörper erzielt werden.