DE887512C - Matrizenausloesevorrichtung an Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen - Google Patents

Matrizenausloesevorrichtung an Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen

Info

Publication number
DE887512C
DE887512C DEP27728A DEP0027728A DE887512C DE 887512 C DE887512 C DE 887512C DE P27728 A DEP27728 A DE P27728A DE P0027728 A DEP0027728 A DE P0027728A DE 887512 C DE887512 C DE 887512C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magazine
die
escapement
release
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP27728A
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Staniland Hayward
Richard Henry Scott
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Linotype and Machinery Ltd
Original Assignee
Linotype and Machinery Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Linotype and Machinery Ltd filed Critical Linotype and Machinery Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE887512C publication Critical patent/DE887512C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B11/00Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
    • B41B11/06Storage devices for matrices or space bands
    • B41B11/08Magazines for matrices
    • B41B11/14Magazines for matrices with escapement devices

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Matrizenauslösevorrichtung an Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Auslösevorrichtung für Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen, bei denen die Matrizen aus einem Magazin durch schwingbar angeordnete Hemmungen freigegeben werden.
  • Es sind bereits sichelförmige Hemmungen bekanntgeworden, die abwechselnd mit ihren Enden in die Kanäle des Magazins hineinfassen und durch eine Auslösestange verschwenkt werden. Diese Hemmungen stehen etwa unmittelbar unter Einwirkung von Federn, so daß beim Ausbau der Hemmungen zunächst die Federn gelöst werden müssen, alsdann, wenn das Magazin sich in Arbeitsstellung befindet, die Auslösestangen zu entfernen sind und dann die betreffenden Hemmungen zwischen den benachbarten und den Ausbau stark behindernden Auslösestangen mit besonderen Werkzeugen herausgeholt werden müssen. Außerdem bietet diese Anordnung keine Möglichkeit, die Hemmungen beim Abnehmen der Magazine selbsttätig zu sperren.
  • Gegenstand der Erfindung ist es nun, eine vereinfachte Konstruktion zu weisen, die einen schnellen Zugang zu einer einzelnen Hemmung ermöglichen soll.
  • Gemäß der Erfindung soll die Auslösevorrichtung .in der Weise ausgebildet sein, daß die Auslösestange in der Ruhelage außerhalb des Ausbau- Weges. der sichelförmigen Hemmung liegt und diese nicht beeinflußt, während ein vorzugsweise etwa parallel zum Kanal verlaufender Riegel, der sich mit seiner einen Längskante unter die Hemmung legt, unter der Einwirkung einer Feder od. dgl. die Hemmung in die Ruhelage drückt und gegebenenfalls entgegen dem Federdruck so weit zurückgezogen werden kann, daß die Hemmung herausgenommen werden oder herausfallen kann. .
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung soll eine Sicherung vorgesehen sein, die unter Wirkung einer Feder od. dgl. beim Abheben des Magazins Anschläge oder ähnliches in den Weg der Auslösestange bringt und sie sperrt, während beim Aufsetzen des Magazins die Anschläge ausgeschwenkt und die Auslösestangen freigegeben werden.
  • Um die Erfindung klar verständlich zu machen und ihre Wirkungsweise vor Augen zu führen, sollen nachstehend einige ihrer Ausführungsformen an Hand eines Beispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben werden. Hierin ist Fig. i ein senkrechter Schnitt durch das untere Ende eines Magazins, in =dem eine Hemmung in normaler Stellung gezeichnet ist, Fig. 2 eine ähnliche Ansicht wie in Fig. i dargestellt, in der eine Hemmung gezeigt ist, die zur Freigabe der untersten Matrize aus dem entsprechenden Kanal des Magazins verschwenkt ist, Fig- 3 eine Seitenansicht des unteren Endes des Magazins in dessen normaler Stellung gegenüber dem Maschinenrahmen, Fig. 4 eine Seitenansicht des unteren Endes des Magazins, nachdem dieses vom Maschinenrahmen abgenommen ist, Fig. 5 eine teilweise Untersicht des unteren Endes des Magazins und Fig. 6 ein teilweise geführter, senkrechter Querschnitt in vergrößertem Maßstab gemäß Linie VI-VI der Fig. i.
  • In den Zeichnungen ist die Anwendung der Erfindung an einem Magazin i gezeigt, welches in seiner Lage gegenüber der Maschine durch ein Rahmenstück 2 gemäß Fig. 3 gehalten wird. Das Magazin i trägt an seiner Unterseite Teile 3, die eine sogenannte Hemmungsleiste bilden und zwischen denen die sichelförmig ausgebildeten Hemmungen 4 eingefügt sind, wie in den Fig. 1, 2 und 5 gezeigt. Jede Hemmung ¢ ist mit Ansätzen' 5 und 6 versehen und läßt beim Verschwenken die Freigabe der untersten Matrize 7 aus dem zugehörigen. Kanal des Magazins i zu. Es ist jeweils lediglich ein einziger solcher Kanal 8 in den Fig. i und 2 gezeigt.
  • Jede Hemmung 4 ist mit einem abwärts gerichteten Ansatz 9 versehen, gegen den eine Auslösestange io in Führungsnuten 3a gleitbar angeordnet ist, die in der einen Leiste 3 vorgesehen sind. Die Auslösestange wird in bekannter Weise von einem Betätigungshebel i i in Bewegung gesetzt, bringt die Hemmung zum Ausschwenken und gibt die unterste Matrize 7 aus dem Magazin frei. Auf der anderen Seite des Ansatzes 9 ist in Nuten 311, die in der anderen Leiste 3 vorgesehen sind, ein Riegel 12 angeordnet, der gegen den Ansatz 9 mittels einer abnehmbaren Feder 13 so zur Anlage gebracht wird, daß er in der Normallage die Hemmung in der in Fig. i gezeigten Sperrlage hält. Der Kopfteil 14 des federbeaufschlagten Riegels 12 ist am Ende abgerundet oder entsprechend ausgebildet, um mit dem Ansatz 9 zusammenzuarbeiten. Ein Teil der Unterseite der Hemmung 4 ruht auf der flachen Oberseite des federbeaufschlagten Riegels 12 (s. hierzu Fig. 6), so daß der erwähnte Riegel ein Auflager für die Hemmung darstellt.
  • Die Innenfläche der Hemmung liegt an der gewölbten Fläche 15a einer beweglichen Achse oder einzelner Führungsglieder 15 an, die als Führungsfläche während der Schwenkbewegung .der Hemmung dient. Anschlagflächen 16 und 17, die in der Innenfläche jeder Hemmung angeordnet sind, gelangen mit der als Anschlag dienenden Unterseite 18 des Magazins i in Berührung, wenn die Hemmung von einer Lage in die andere umgelegt ist, d. h. in die und aus der in den Fig. i und 2 angegebenen Lage. Auf diese Weise verhindern sie jede weitere Bewegung oder Verlagerung der Hemmung.
  • Um eine Matrize 7 aus dem Magazin i freizugeben, wird der Hebel i i betätigt und drückt gegen die Auslösestange io, welche ihrerseits gegen den Ansatz 9 entgegen der Wirkung des federbeaufschlagten Riegels i2 drückt. Die Hemmung wird auf diese Weise von der in Fig. i gezeigten Stellung in die in Fig. 2 abgebildete Lage geschwenkt, und die unterste Matrize 7 ist auf diese Weise freigegeben. Während dieser Bewegung wird der federbeaufschlagte Riegel 12 in die in der Figur dargestellte Lage zurückgeführt und wirkt weiterhin als Auflager für die Hemmung. Diese kehrt daraufhin in die in Fig, i gezeigte Stellung zurück, in der der -Ansatz 5 die nachfolgende Matrize? festhält.
  • Um ein Herausnehmen einer einzelnen Hemmung 4. zu ermöglichen, bedarf es lediglich des Zurückziehens des federbeaufschlagten Riegels 12, der mit ihr in Verbindung steht, wie dies durch die strichpunktierte Linie in Fig. i dargestellt ist, und die Hemmung kann leicht zurückgezogen werden. Wenn die Maschine mit einer großen Zahl von Magazinen i versehen ist, die von Rahmenstücken 2 getragen werden, die ihrerseits vordemAuswechseln eines Magazins fortgenommen werden können, so ist der Ausbau einer Hemmung ohne Bewegen des Magazins wesentlich erleichtert.
  • Um eine ungewollte Betätigung der Hemmung durch die Auslösestangen während des Fortnehmens oder Einsetzens eines Magazins zu vermeiden, ist eine Verriegelungsvorrichtung für die Auslösestangen vorgesehen, die eine Verriegelungsstange auf--weist, welche aus der Betätigungsstellung aus- und in diese eingerückt werden kann, sobald das Magazin eingesetzt oder aus dem Rahmenglied 2 herausgenommen ist.
  • Gemäß den Fig. 3, 4 und 5 ist die Verriegelungsstange ig an jedem Ende mit einem Zapfen 2o versehen, der in das gegabelte Ende 2i eines um den Punkt 23 schwenkbaren Hebels 22 eingreift. Der Hebel2,2 kann nach beiden Seiten ausschwenken. Das andere Ende 24 des Hebels 22 steht mit einem Zapfen 25 in Berührung, der auf einem um den Drehpunkt 27 schwenkbaren Hebel 26 nach beiden Seiten schwingen kann. Eine Blattfeder 28 drückt gegen das gegabelte Ende 24 des Hebels 22 und sucht die Hebel 22 und 26 in der in Fig. 4. dargestellten Lage zu halten. Der Hebel 26 ist mit einem eingewinkelten Schenkel 29 versehen, welcher mit der größten Randfläche 3o des Rahmengliedes 2 in Verbindung steht, wenn das Magazin i in seiner Arbeitslage an der Maschine gehalten wird. Die Berührung des angewinkelten Endes 29 mit der Fläche 3o bewegt die Hebel 22 und 26 entgegen der Wirkung der Feder 28 in die Lage, die in Fig. 3 angegeben ist und bringt die Verriegelungsstange 19 in eine ausgerückte Stellung außerhalb der Gleitbahn der Auslösestange io. Wenn das Magazin von dem Rahmenstück 2 abgenommen wird, dann bewegt die Feder 28 die Hebel 22 und 26 in die in Fig. 4 eingezeichnete Stellung. Die Verriegelungsstange i9 wind in die Gleitbahn der Auslösestange io hineingebracht, um die Bedienung der Hemmung 4 mittels der Auslösestangen zu verhindern.
  • Obschon die Erfindung in ihrer Anwendung auf ein Magazin beschrieben ist, das an seiner Unterseite die Leisten 3 zeigt, so versteht es sich, daß die Erfindung nach Anspruch i ebenso auf ein Magazin anwendbar ist, bei dem die Leisten 3 und die Hemmung 4 in der Maschine unabhängig vom Magazin eingebaut sind und Verriegelungsvorrichtungen am Magazin vorgesehen sind, die dafür sorgen, daß die Matrizen während des Ausbaues des Magazins aus der Maschine in ihm festgehalten werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Matrizenauslösevorrichtung an Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen mit sichelförmigen Hemmungen, die von einer Auslösestange verschwenkt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösestange (io) in der Ruhelage außerhalb des Ausbauweges dieser Hemmung (4) liegt und diese nicht beeinflußt, während ein vorzugsweise etwa parallel zum Kanal verlaufender Riegel (12), der sich mit seiner einen Längskante unter die Hemmung legt, unter der Einwirkung einer Feder (13) od. dgl. die Hemmung in :die Ruhelage drückt und 0,egebenenfalls entgegen dem Federdruck so weit zurückgezogen werden kann, daß die Hemmung herausgenommen werden oder herausfallen kann.
  2. 2. Auslösevorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Sicherung, z. B. eine Hebelanordnung (i9 bis 27), die unter der Wirkung z. B. einer Feder (2$) beim Abheben des Magazins Anschläge (29) od. dgl. in den Weg der Aüslösestangen (io) bringt und sie sperrt, während beim Aufsetzen des Magazins die Anschläge (29) ausgeschwenkt und die Auslösestangen freigegeben werden. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 580 423, 596 329-
DEP27728A 1946-05-11 1948-12-29 Matrizenausloesevorrichtung an Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen Expired DE887512C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB887512X 1946-05-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE887512C true DE887512C (de) 1953-08-24

Family

ID=10649442

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP27728A Expired DE887512C (de) 1946-05-11 1948-12-29 Matrizenausloesevorrichtung an Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE887512C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE580423C (de) * 1931-06-19 1933-07-10 Otto Wolters Ausloesevorrichtung fuer die Matrizen von Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen mit zwei gleichzeitig bewegten und dabei abwechselnd in die Sperrlage gelangenden Sperrkoerpern
DE596329C (de) * 1934-04-30 Intertype Setzmaschinen G M B Matrizenausloesevorrichtung an Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE596329C (de) * 1934-04-30 Intertype Setzmaschinen G M B Matrizenausloesevorrichtung an Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen
DE580423C (de) * 1931-06-19 1933-07-10 Otto Wolters Ausloesevorrichtung fuer die Matrizen von Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen mit zwei gleichzeitig bewegten und dabei abwechselnd in die Sperrlage gelangenden Sperrkoerpern

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2802621A1 (de) Metallblechformmaschine
DE1585502C3 (de) Schloßsteuereinheit für eine Rundstrickmaschine
DE887512C (de) Matrizenausloesevorrichtung an Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen
DE2712673C2 (de) Stoßmessermaschine
DE2065939B2 (de) Naehmaschine
DE577852C (de) Feststellbarer Schieber fuer Reissverschluesse
DE561239C (de) Schaber fuer Papiermaschinen u. dgl.
DE3905598A1 (de) Schieber zum verschieben eines brennelementes
DE222714C (de)
DE473032C (de) Sammler fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen mit Fuehrungen zum Auffangen der Matrizen in verschiedenen Hoehenlagen
DE599044C (de) Wechselrahmen mit Sperrvorrichtung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen mit an Draehten gefuehrten Matrizenstaeben
DE856733C (de) Reissverschlussschieber
DE674162C (de) Vorrichtung zum Einstellen der Ausloesevorrichtung an Greifern fuer Heuaufzuege auf die jeweilige Entladestelle
DE1429493C (de) Vorrichtung zum zentralen Verriegeln von in Schubladenschranken übereinander angeordneten Schubladen
DE559697C (de) Tuerversperrer
DE349312C (de) Sicherheitsschloss mit einem sich beim Zuschliessen nach dem jeweilig benutzten Schluesselbart selbsttaetig einstellenden Eingerichte
DE242762C (de)
DE329640C (de) Tuersicherung, insbesondere fuer zweifluegelige Tueren, mit einer an einem Ende drehbar angeordneten und durch den Riegel eines an dem einen Tuerfluegel befindlichen Schlosses in die Schliesslage zu bringenden Riegelstange
DE574291C (de) Flache Kulierwirkmaschine mit mit der Minderdeckvorrichtung zusammenarbeitender Vorrichtung zur UEbertragung des Doppelrandes
DE2500985C3 (de) Harmonikatür bzw. -wand
DE620618C (de) Schloss fuer Eisenbahnwagentueren
DE557320C (de) Schloss mit Bewegung der Falle vom Riegel aus
DE2308096A1 (de) Nadelueberfuehrungsschieber fuer zweizylinder-rundstrickmaschinen
DE693144C (de) hbehaelter, dessen als Widerlager beim Pressvorgang wirksame Wand freilegbar ist
DE2917988C2 (de)