DE872598C - Schalteinrichtung, insbesondere fuer periodisches Schalten - Google Patents

Schalteinrichtung, insbesondere fuer periodisches Schalten

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DE872598C
DE872598C DEK431A DEK0000431A DE872598C DE 872598 C DE872598 C DE 872598C DE K431 A DEK431 A DE K431A DE K0000431 A DEK0000431 A DE K0000431A DE 872598 C DE872598 C DE 872598C
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Germany
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switching
voltage
switch
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auxiliary voltage
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DEK431A
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English (en)
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Erwin Wettstein
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FKG AG
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FKG AG
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    • HELECTRICITY
    • H01BASIC ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/54Circuit arrangements not adapted to a particular application of the switching device and for which no provision exists elsewhere
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00Conversion of ac power input into dc power output; Conversion of dc power input into ac power output
    • H02M7/02Conversion of ac power input into dc power output without possibility of reversal
    • H02M7/40Conversion of ac power input into dc power output without possibility of reversal by combination of static with dynamic converters; by combination of dynamo-electric with other dynamic or static converters

Description

  • Schalteinrichtung, insbesondere für periodisches Schalten Der Erfindung liegt die. Aufhabe zugrunde, eine Schalteinrichtung, insbesondere zum periodischen Schalten großer Ströme (Kontaktstromrichter), zu schaffen, die ein funkenfreies Schalten ermöglicht und möglichst geringe Feinwand-erung zeigt. Zur Verhinderung der Funkenhildung wurde bereits vorgeschlagen, in Reihe zu den. Schaltkontakten eine Schaltdrossel anzuordnen, welche eine, stromschwache Pause in der Nähe des Stromnulldurchganges erzeugt und damit eine Kontakttrennung bei sehr kleinen Strömen ermöglicht. Ferner wurde vorgeschlagen, der Schaltstelle die Reihenschaltung aus einem Ventil und einer Hilfsspannungsquelle, parallel zu schalten, welche in der Nähe des Stromn.ulldurchganges den zu schaltenden Strom weiter herabsetzen kann. Als Hilfsspannungsquelle werden beispielsweise ein Kondensator oder eine phasenverschobene Transformatorspannunn oder die Kathodendrossel herangezogen. Die bisherigen Ausführungen zeigen jedoch verschiedene Nachteile. Einerseits ist ein funkunfreier Betrieb trotz relativ großen Aufwandes für die Hilfsspannunnsquelle nur innerhalb eines begrenzten Belastungsspiels möglich. Anderseits ist das Ventil im Parallelkreis speziell beim Gleichrichter meistens nicht nur während des Schaltvorganges, sondern während eines erheblichen Teiles der Durchlaßpha-se- beansprucht. Der Parallelkreis in den bisherigen Ausführungen. erleichtert ferner die Kontaktöffnung beim Ausschaltvorgang und läßt insbesondere das Prellen beim Einscha.ltvorgan unberücksichtigt. Beim Prellen wird aber meistens ein höherer Strom aufgerissen als beim normalen Ausschaltvorgang. . Gegenstand der Erfindung ist eine Schalteinrichtung, insbesondere für periodisches Schalten, die parallel zu den Schaltkontakten mindestens eine Reihenschaltung aus einem Ventil und einer Hilfsspannungsquelle und in Reihe zu den Schaltkontakten eine Schaltdrossel aufweist.
  • Obige Nachteile können wenigstens teilweise dadurch vermieden werden, daß erfindungsgemäß die Hilfsspannung von der Schaltdrossel abgeleitet und während mindestens eines der beiden Schaltvorgänge so gerichtet ist, daß die Spannung an den Schaltkontakten herabgesetzt ist. Die Heranziehung der Schaltdrossel zur Erzeugung der Hilfsspannung hat gegenüber den bekannten Einrichtungen folgende Vorteile: Die Hilfsspannung wird nur während der Schaltvorgänge erzeugt, so daß das Ventil nur kurzzeitig Strom führt. Außerdem kann dadurch der Aufwand für die Hilfsspannungsquelle auf ein Minimum reduziert werden: In Fig. i der Zeichnung ist .ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Darin bedeutet i die Schaltstelle, 2 die Schaltdrossel mit einer Hauptstromwicklung 3 und einer Hilfswicklung 4. In der letzteren wird die Hilfsspannung erzeugt. 5 stellt ein Ventil dar, das beispielsweise ein Trockengleichrichter oder eine Gasentladungsröhre sein kann. Vorteilhaft wird eine Gasen:tladungsröhre mit niedriger Brennspannung, z. B. eine Metalldampfröhre, verwendet: Zur Erleichterung der Kommutation des zu schaltenden Stromes auf den Parallelkreis muß' dieser möglichst induktionsarm ausgebildet sein (kurze verdrillte Leitungen, induktionsarme Schaltelemente). Um den schädlichen Einfluß der Induktivität der Hilfswicklung 4 auszuschalten, kann sie in an sich bekannter Weise durch ein induktivitätsarmes Schaltungselement überbrückt werden. Dazu dient im dargestellten Beispiel der Kondensator 6. Natürlich könnte auch ein induktivitätsarmer Widerstand als Überbrückungsglied dienen. Dieser würde jedoch die! Hilfsspannungsquelle höher belasten.
  • Da die Spannung am stromführenden: Ventil bei jedem Schaltvorgang dieselbe Richtung aufweist, kann,nur eine Hilfsspannung in der Gegenrichtung eine Herabsetzung der Spannung an den. Schaltkontakten bewirken.. Die Hilfsspannüngsquelle 4 liefert jedoch eine Wechselspannung, weshalb im allgemeinen nur beim Schaltvorgang eine Schalterleichterung auftritt. Einerseits kann es aber bei Verwendung prellungsfreier Kontakte genügen, die Hilfsspannungsquelle derart in den Parallelkreis einzuschalten,, - daß die Spannung an den Schaltkontakten, nur während des Ausschaltvorganges herabgesetzt ist. Gelingt es anderseits mit Sicherheit bei so. kleinen Stromwerten zu öffnen, da.ß man. ohne weitere Schalthilfe Funkenfreiheit erreicht, so genügt es, zur Beherrschung eventueller Prellungen die Hilfsspannungsquelle derart in. den Parallelkreis einzuschalten, daß die Spannung an den Schaltkontakten nur während des Einschaltvorganges-herabgesetzt ist. Die Schalteinrichtung nach Fig. i kann dadurch verbessert werden, da,ß der Hilfsspannungsquelle ein Ventil derart parallel geschaltet ist, daß das Ventil während jenes Schaltvorganges, bei dem die Spannung an den Schaltkontakten. herabgesetzt ist, sperrt und während des andern Schaltvorganges die Hilfsspannung begrenzt. Bei Verwendung eines Trockengleichrichters mit natürlicher Eigenkapazität kann der zur Kompensation der Induktivität der Hilfswicklung 4 parallel geschaltete Kondensator mindestens kleiner dimensioniert, wenn nicht ganz weggelassen, werden. Insbesondere bei spannungsgesteuerten Kontaktstromrichtern kann die Überbrückung der Hilfsspannüngsquelle durch einen Kontakt während jenes Schaltvorganges, bei dem die Spannung an den Schaltkontakten heraufgesetzt würde, eine einfachere Ausführung ergeben.
  • Die in. Fig. 2 gezeigte! Schalteinrichtung zeichnet sich dadurch aus, daß die Hilfsspannung sowohl während des Ein- als auch während des Ausschaltvorganges so gerichtet ist, daß die Spannung an den Schaltkontakten herabgesetzt ist. In einfacher Weise wird dies mittels des Zweiweggleichrichters 7 erreicht, der die von der Schaltdrossel abgeleitete Wechselspannung gleichrichtet. An Stelle von Trockengleichrichtern können auch gesteuerte Kontakte zur Gleichrichtung verwendet werden. Im letzteren Fall ist es von Vorteil, dieselben. dann zu betätigen, wenn der Parallelkreis stromlos ist. Im besonderen ist zu beachten, daß beim Einschaltvorgang durch evtl. auftretende Prellungen höhere Ströme aufgerissen werden müssen als beim Ausschaltvorgang. Es ist daher zweckmäßig, beim Einschalten eine höhere Hilfsspannung zu verwenden. als beim Ausschalten:. Gemäß Fig. 2 ist deshalb die Anzapfung, welche beim gewöhnlichen Zweiweggleichrichter in der Mitte der Hilfswicklung 4 liegen würde; verschoben, wodurch an den beiden Wegen des Zweiweggleichrichters verschieden hohe Wechselspannungen liegen. Die Impedanz I; dient zur Begrenzung und Formgebung des Stromes im Parallelkreis. Begrenzend wirkt auch der Widerstand der jeweils stromführenden Hilfswicklung. Die übrigen Bezugszeichen eiltsprechen denen der Fig. i.
  • Mit der Belastung ändert sich, insbesondere bei mehrphasigen Kontaktstromrichtern, die während der stromschwachen Pause vorhandene verkettete Spannung. Damit variiert einerseits die Stufenlänge und anderseits die Hystereseschleife der Schaltdrossel, wodurch wiederum die Stufenlänge beeinflußt wird. Außerdem wird auch die Hilfsspannung verändert. Durch eine zusätzliche, in Reihe zu den Schaltkontakten liegende und inn: Abhängigkeit vom Belastungsstrom vormagnetisierte Drossel kann diese Belastungsabhängigkeit herabgesetzt werden. Um die Höhe der Hilfsspannung mindestens annähernd vom zu schaltenden Strom unabhängig zu machen, wird der Hilfsspa.nnungsquelle zweckmäßig ein Schaltelement mit nicht linearer Kennlinie, beispielsweise ein. Ventil, parallel geschaltet. Um bei verschiedenen Belastungen immer ungefähr dieselben Stufenlängen zu erhalten, ist es von Vorteil, die- Schaltdrossel in Abhängigkeit vom Belastungsgleichstrom vorzumagnetisieren. Ferner ist es zweckmäßig, die Höhe der Hilfsspannung derart zu wählen, da.ß bei einem mittleren zu schaltenden Strom die Spannung an den Schaltkontakten während des Schaltvorganges Null ist und bei größeren Strömen. in der einen, bei kleineren Strömen in der andern Richtung wirkt.
  • Es ist bekannt, da,ß man funkenfrei schalten kann, wenn man entweder die Spannung an oder den Strom in den Kontakten während des Schaltvorganges unterhalb bestimmter Grenzwerte hält. Eine nähere Untersuchung der Strom- und Spannungsverhältnisse beim Schalten zeigt jedoch, daß dem funkenfreien Schalten nicht so enge- Grenzen gesetzt sind. Vielmehr ist es nur erforderlich, daß die Spannung an den Schaltkontakten und der zugehörige Strom in denselben während des Schaltvarga,nges stets unterhalb der Grenzcharakteristik für funkenfreies Schalten liegen. Entsprechend ist die- Höhe der Hilfsspannung zu wählen.
  • Die Feinwanderung tritt nur bei Kontakttrennungen (Ausschaltvorgang, Prellungen, insbesondere Einschaltprellungen) auf und ist im wesentlichen durch die Höhe und die Richtung der Spannung an. den Schaltkontakten vor der galvanischen Trennung bedingt. Bei extrem kleiner Schaltgeschwindigkeit kann die Feinwanderung gänzlich verhindert werden, wenn die Spannung an den Schaltkontakten unmittelbar vor der galvanischen Trennung unterhalb einer der Schmelztemperatur des Kontaktmaterials entsprechenden Spannung (Schmelzspannung) gehalten wird. Bei hohen Schaltgeschwindigkeiten darf dagegen die Spannung an den Schaltkontakten im erwähnten Zeitbereich die Schmelzspannung sogar überschreiten, da während dieser kurzen Zeit nicht genügend Energie den Kontaktstellen zugeführt wird, um die Schmelztemperatur zu erreichen. Um die Spannung an den Schaltkontakten bei allen Belastungen klein zu halten, können die bereits erwähnten Mittel angewandt werden. Insbesondere ist es von Vorteil, die Höhe der Hilfsspannung derart zu wählen., daß bei einem mittleren zu schaltenden Strom die Spannung an. den Schaltkontakten im Moment der Kontaktabhebung Null ist und bei größeren Strömen in der einen, bei kleineren Strömen in der andern Richtung wirkt. In einem gewissen mittleren Belastungsbereich kann damit die Feinw anderung ganz verhindert werden. Außerhalb dieses Bereiches tritt die Feinwanderung abwechslungsweise in beiden Richtungen auf und kompensiert sich mindestens teilweise. Ganz analog kann die Feinwanderung verhindert oder mindestens teilweise kompensiert werden, indem die Höhe der Hilfsspannung für das Ein- und für das Ausschalten derart gewählt ist, daß die Spannung an den Schaltkontakten beim Einschalten in der einen, beim Ausschalten. in der andern Richtung wirkt.
  • Falls bei variabler Belastung die an den Schaltkontakten auftretende Spannung in einem Bereich variiert, welcher größer: ist als der Spannungsbereich für fein.wanderungsfreies Schalten, können die folgenden Mittel zur Verkleinerung der Spannungsveränderlichkeit herangezogen werden: In erster Linie ist die Induktivität im Parallelkreis klein zu halten. Bei Verwendung einer Gasentladungsröhre, insbesondere einer Metalldampfröhre, ist deren Arbeitspunkt derart zu wählen, da.ß die Spannung an der Reihenschaltung aus derselben und einem Olimschen Widerstand mindestens annähernd unabhängig ist vom Strom im Parallelkreis.
  • Im Hinblick auf die- Wirkungsweise ist es an sich gleichgültig, an welcher Stelle die Hilfsspannungsquelle in den Parallelkreis eingeführt wird. Damit jedoch zwischen der Hauptwicklung und der Hilfswicklung der Schaltdrosselspule keine hohen Spannungen auftreten können, ist es zweckmäßig, die Hilfsspannungsquelle derart in den Parallelkreis einzuschalten, daß ein Pol der Hilfsspannungsquelle direkt mit dem einen Pol der Hauptstromwicklung der Schaltdrossel verbunden, ist.
  • Bei sehr hohen zu schaltenden Strömen "verden bekanntlich vorteilhaft mehrere parallel liegende Schaltstellen verwendet. Um die Grob- und Feinwanderung an allen Schaltstellen zu vermeiden bzw. mindestens herabzusetzen, können zwei verschiedene Wege beschritten werden. Man kann die Induktiv ität des Kreises, gebildet aus der Parallelschaltung irgend zweier Schaltstellen, möglichst klein halten und die einzelnen Schaltstellen nacheinander schalten lassen; die Hilfsspannungsquelle braucht dann nur während des Schaltvorganges der zuletzt öffnenden und/oder der zuerst schließenden Schaltstelle wirksam zu sein. Anderseits kann die Stromverteilung in den. einzelnen Schaltstellen über mindestens eine vorgeschaltete In.duktivität stabilisiert sein, wobei jeder Schaltstelle ein induktivitätsarmer Parallelkreis als Schalthilfe beigegeben ist.
  • Es ist bekannt, zur Erleichterung des Schaltvorganges der Schaltstelle eine Kapazität parallel zu schalten.. Die Induktiv ität des durch diese Parallelschaltung entstehenden Kreises kann sich jedoch auf den Schaltvorgang ungünstig auswirken. Gute Resultate werden erzielt, wenn der Wert dieser Iii.-duktivität folgender Beziehung genügt Cl, bedeutet die unmittelbar nach der galvanischen Trennung vorhandene Kontaktkapazität, ü die dem aufzureißenden, im Moment der galvanischen Trennung in den Kontakten fiießendeln. Strom zugeordnete, für funkenfreies Schalten höchstzulässige Spannung an den Schaltkontakten und i, den aufzureißenden Strom.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung ergibt sich, wenn man an Stelle eines Zweiweggleichrichters gemäß Fig. 2 den Schaltkontakten je zwei Reihenschaltungen aus je einem Ventil und je einer Hilfsspannungsquelle derart parallel schaltet, daß in einem Parallelkreis diel Hilfsspannung während des Einschaltvorganges, im andern während des Ausschaltvorganges so gerichtet ist, daß die Spannung an. den Schaltkontakten herabgesetzt ist.
  • Die Schalteinrichtung gemäß der Erfindung ist keineswegs auf die gebrachten Ausführungsbeispiele beschränkt: Sie kann vielmehr außer für spannungs- oder stromgesteuerte Kontäktstromrichter auch beispielsweise für gewöhnliche Wechselstromschalter verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schalteinrichtung, insbesondere für perio,-disches Schalten; die parallel zu den Schaltkontakten mindestens eine Reihenschaltung aus einem Ventil und einer Hilfsspannungsquelle und in Reihe zu den Schaltkontakten eine Schaltdrossel aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsspannung von der Schaltdrossel abgeleitet und während mindestens eines der beiden Schaltvorgänge so gerichtet ist, daß die Spannung an den Schaltkontakten herabgesetzt ist: 2. Schalteinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsspannungsquelle derart in den Parallelkreis eingeschaltet ist, daß die Spannung an den Schaltkontakten nur während des Einschaltvorganges herabgesetzt ist. 3. Schalteinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, die Hilfsspannungsquelle derart in den Parallelkreis eingeschaltet ist, daß die Spannung an den Schaltkontakten nur während des Ausschaltvorganges herabgesetzt ist. q.. Schalteinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch :gekennzeichnet, daß der- Hilfsspannungsquelle ein Ventil derart parallel geschaltet ist, daß das Ventil während jenes Schaltvorganges, bei dem die Spannung an dein Schaltkontakten herabgesetzt ist, sperrt und während des andern Schaltvorganges die Hilfsspannung begrenzt. 5. Schalteinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die sowohl währenddes Ein- als auch während des Ausschaltvorganges so gerichtet ist; daß die Spannung an den Schaltkontakten herabgesetzt ist. 6: Schalteinrichtung nach Anspruch 5; gekennzeichnet durch einen Zweiweggleichrichter, der die von der Schaltdrossel abgeleitete Wechselspannung gleichrichtet. 7. Schalteinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Schaltdrossel abgeleitete Wechselspannung mittels gesteuerter Kontakte während des stromlosen Zustandes des Parallelkreises gleichgerichtet wird. . . B. Schalteinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsspannung beim Einschaltvorgang höher ist als beim Ausschaltvorgang. g. Schalteinrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch :gekennzeichnet, daß an den beiden Wegen -des Zweiweggleichrichters verschieden hohe Wechselspannungen liegen. to. Schalteinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsspann.ungsquelle ein Ventil derart parallel geschaltet ist, daß die Höhe der Hilfsspannung mindestens annähernd vom zu schaltenden Strom unabhängig ist. i i. Schalteinrichtung nach Anspruch i für den Betrieb als Kontalctstromrichter, dadurch gekennzeichnet, däß, die Schaltdrossel in Abhängigkeit vom Belastungsgleichstrom vormagnetisiert ist. 12. Schalteinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Hilfsspannung derart gewählt ist, daß die Spannung an den Schaltkontakten und der zugehörige Strom in denselben während des Schaltvorganges stets unterhalb der Grenzcharakteristik für funkenfreies Schalten liegen. 13. Schalteinrichtung nach Anspruch i für feinwanderungsfreies Schalten, dadurch gekennzeichnet; daß die Spannung an den Schaltkontakten unmittelbar vor der galvanischen Trennung auf Einen. Wert begrenzt ist, bei der die Schmelztemperatur des Kontaktmaterials noch nicht erreichf wird. 1q.. Schalteinrichtung nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitspunkt des Ventils derart gewählt ist, daß die Spannung an der Reihenschaltung aus diesem und einem Ohmschen Widerstand mindestens annähernd unabhängig ist vom Strom im Parallelkreis. 15. Schalteinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhinderung oder mindestens teilweisen Kompensation der Feinwanderung die Höhe der Hilfsspannung derart gewählt ist, daß bei einem mittleren zii schaltenden. Strom die, Spannung an dein Schaltkontakten im Moment der IZ--ontalttabhebung Null ist und bei größeren Strömen. in der einem, bei kleineren Strömen in der ändern Richtung wirkt, 16. Schalteinrichtung nach Anspruch i, da durch gekennzeichnet, daß insbesondere zur Verhinderung oder mindestens teilweisen Kornpensation der Feinwanderung die Höhe der Hilfsspannung für das Ein- und für das Ausschalten derart gewählt ist, daß die Spannung an den Schaltkontakten beim Einschalten in der einen, beim Ausschalten in. der andern Richtung wirkt. 17. Schalteinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsspannunggsquelle derart in den Parallelkreis eingeschaltet ist; daß der eine Pol der Hifspannungsquelle direkt mit dem einen Pol der Hauptstromwicklung der Schaltdrossel verbunden ist. 18. Schalteinrichtung nach Anspruch i mit mindestens zwei parallel liegenden. Schaltstellen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltstellen nacheinander schalten und daß die Hilfsspannungsquelle nur während des Schaltvorganges der zuletzt öffnenden und/oder der zuerst schließenden Schaltstelle wirksam ist. i9. Schalteinrichtung nach Anspruch i mit mindestens zwei parallel liegenden Schaltstellen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromverteilung in den einzelnen Schaltstellen über mindestens eine vorgeschaltete Induktivität stabilisiert und jeder Schaltstelle ein induktivitätsarmer Parallelkreis als Schalthilfe beigegeben ist. :2o. Schalteinrichtung nach Anspruch i, bei der mindestens einer Schaltstelle eine Kapazität parallel geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die durch diese Parallelschaltung gebildete Induktivität kleiner ist als das Produkt aus der unmittelbar nach der galvanischen Trennung vorhandenen Kontaktkapazität und dem, Quadrat des Verhältnisses von der dem aufzureißenden, im Moment der galvanischen Trennung in den Kontakten fließenden Strom zugeordneten, für funkeisfreies Schalten höchst zulässigen Spannung an den Schaltkontakten und dem aufzureißenden Strom. zi. Schalteinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß den Schaltkontakten je zwei Reihenschaltungen aus je einem Ventil und je einer Hilfsspannungsquelle derart parallel geschaltet sind, da3 im einen Parallelkreis die Hilfsspannung während des Einschaltvorganges, im andern während des Ausschaltvorganges so gerichtet ist, daß die Spannung an den Schaltkontakten herabgesetzt ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2975355A (en) * 1958-03-20 1961-03-14 Ite Circuit Breaker Ltd By-pass circuit for contact converters
US3532949A (en) * 1967-11-08 1970-10-06 Nat Res Dev Commutating electric currents

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