DE8704697U1 - Rahmenkonstruktion für Motorrad - Google Patents
Rahmenkonstruktion für MotorradInfo
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Description
PATENTANWÄLTE "" "■* S>
* gädmrbaume^strasse so
DfPL- ING. BODO THIELKlNG
DIPL- ING. OTTO ELBERTZHAGEN *
POSTSCHECKKONTO! HAN 3091 93-302
ÄNjwAufSAKfE: 14 688a
datum: 28. März 1987
Anmelder: ELF PRANGE S.A., Tour Elf, 2 place de la Coupole, La Defense 6, F-924OO Courbevoie
Rahmenkonstruktion für Motorrad
Die Erfindung betrifft eine Rahmenkonstruktion für ein Motorrad nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Motorräder besitzen üblicherweise zur Aufnahme einer Motor-Getriebe-Einheit
einen Rahmen, an dem die Einheit befestigt ist. Dieser Rahmen ist einerseits mit der Vorderradaufhängung
mit Vorderrad und Lenkung verbunden und andererseits mit der Hinterradaufhängung.
Um diese bekannte Konstruktion zu erleichtern und die dem Motor-Getriebeblock eigene Festigkeit als Längsträger auszunutzen,
wurde auch schon vorgeschlagen, den Motorblock mit seitlichen Blechen auszurüsten, an die Träger und Lenker für
Vorderrad und Hinterrad angelenkt waren, wobei möglicherweise
eine vordere Strebe vorgesehen war, welche den Lenkkopf bildete.
Diese selbsttragende Kombination einer Motor-Getriebe-Einheit erlaubt eine wesentliche Herabsetzung des Motorradgewichts und
sogar eine Reduzierung der Herstellungskosten, wenn sie bei Motorrädern mit Serienmotor eingesetzt wird. Derartige bekannte
\ Motorräder unterliegen jedoch während der Benutzung extremen
Belastungen, insbesondere Zugbelastungen in der Motor-Getriebe-Einheit,
deren Gehäuse häufig durch die Belastungen des Metalls zerstört wird. Diese Belastungen werden durch extreme Wechsel-
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lasten von der Vorderradaufhängung1 und/oder Hinterradaufhängung
während des Fahrbetriebs erzeugt.
Ein Weiterer Nachteil der bekannten Konstruktion liegt
aarin· daß nach def Entnähme uös Moocrblocks das Motorrad
keinen Rahmen mehr hat und daß Vorderradaufhängung und Hinterradaufhängung voneinander getrennt sind. Es besteht
jedoch ein Bedürfnis bei Motorradkonstruktionen nach einem Chassis oder nach einem Trägersystem für den Einbau
der Motor-Getriebe-Einheit, welches dem Motorrad seine Einheit und Stidbilität nach. Entfernung des Motor-Getriebeblocks
für Reparaturen oder beim Austausch erhält, wobei gleichwohl die Steifheit und große Biegesteifigkeit des
Motor-Getriebeblocks mit dem Ziel, das Gewicht des Motorrads zu reduzieren, ausgenutzt werden kann.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt mit den Merkmalen des Kennzeichnungsteils von Anspruch 1.
Weitere bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind
in den Unteransprüchensowie in der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung erläutert.
Die Zeichnung zeigt eine Seitenansicht mit teilweise weggebrochen dargestellten Verkleidungsteilen einer bevorzugten
Ausführungsform eines Motorrads bzw. einer entsprechenden Rahmenkonstruktion für ein Motorrad. In dieser
Zeichnung ist die Vorderradaufhängung praktisch vollständig weggelassen. Die Hinterradaufhängung und der mittlere Bereich
des Motorrads mit Motor-Getriebe- Einheit und den zugehörigen Aufhängungen ist sichtbar.
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Die Zeichnung zeigt ein Motorrad mit einem Motor-Getriebeblock 1, der mehrere Zylinder aufweist. In der Zeichnung
sind zwei Zylinder 2 und. 3 sichtbar. Der Motor-Getriebeblock
wird durch verschiedene Gußteile gebildet, welche nach dem Zusammenbau einen Längsträger ergeben, der Momenten
und Spannungen standhält.
An seiner Vorderseite ist der Motorblock 1 vorzugsweise mit Hilfe "von Schrauben auf beiden Seiten mit einem steifen
Rahmenblech 4 verbunden. Das Rahmenblech ist beispielsweise ein Metallblech oder besteht aus einer Aluminiumlegierung.
Das Rahmenblech 4 erstreckt sich aufwärts bis zu einer Art Lenkkopf oder einer Strebe 5, die dazu dient,
die Lenkung mit dem Lenker des Motorrads aufzunehmen. An die Rahmenbleche 4 ist mindestens ein vorderer Schwingenarm
6 angelenkt, welcher das nicht dargestellte Vorderrad führt und abstützt. Dieses Vorderrad ist außerdem über
das mechanische Aufhängungs- und Steuersystem mit der Strebe 5 verbunden.
An seinem rückwärtigen Ende trägt der Motorblock 1 an
beiden Seiten ein hinteres Blech 7, welches aus Metallblech besteht und welches ebenfalls mittels Schrauben
am Motorblock befestigt ist. An das rückwärtige Blech 7 ist über eine Schwingenachse 8 eine Schwinge 9 für das
Hinterrad 10 des Motorrads angelenkt. Die hintere Abstützung an der Schwinge erfolgt über ein Verbindunvjsgestänge 11
und eine Feder-Dämpfer-Einheit 12, welche unterhalb des rückwärtigen Teils des Motorblocks 1 angeordnet ist.
um die Zugspannungen zu reduzieren, denen der Motorblock
1 ausgeset.z-fc ist; ist ein Verbindungselement vorgesehen,
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welches das vordere Blech 4 und das hintere Blech 7 jeweils in ihren unteren Bereichen verbindet. Dieses Verbindungselement
ist im. dargestellten Ausführungsbeispiel durch zwei starre Lenker 13 gebildet/ die auf unterschiedlichen
Seiten des Motorblocks angeordnet sind und das unter=-. Ende des vorderen Blechs 4 mit dem unteren Ende des
rückwärtigen Blechs 7 verbinden. Die Verbindung zwischen rückwärtigem Blech und vorderem Blech erfolgt sehr einfach
dadurch, daß die an beiden Enden der Lenker vorgesehenen
ösen von Befestigungsschrauben 14 und 15 durchsetzt sind. Mit der Befestigungsschraube 14 wird das vordere Rahmenblech
4 mit dem Motorblock verbunden. Die Schraube 15 befestigt das rückwärtige Blech 7 am Motorblock 1. Jeder
Lenker 13 wird also mittels der Schrauben 14 und 15 an den Blechen 4 und 7 befestigt und gleichzeitig über
diese Schrauben an den Motorblock 1 angelenkt.
Das Gehäuse des Motorblocks 1 wird durch verschiedene Gußteile gebildet, die miteinander verschraubt sind. Das
Gehäuse bildet einen Längsträger, der verschiedenen Belastungen ausgesetzt ist. Hierzu gehören einerseits die
Schwerkrafteinwirkungen der Motor- und Getriebeteile, die in das Gehäuse eingebaut sind, ferner die Drücke der
Verbrennungsvorgänge, welche die Zugspannungen stärker
als die Druckspannungen anwachsen lassen. Weitere Belastungen rühren von Beschleunigungen und Ahbremsvorgangen, von
Schlägen und Drehungen her, die durch das Fahren des Motorrads und das Spiel der Aufhängungen entstehen. Das
Gehäuse des Motorblocks besteht im wesentlichen aus einer Aiüminiüml e.gierung, die einen relativ höhen Elastizitätsmodul
aufweist, der eine beträchtliche Biegebeansprucfcung
zuläßt* Andererseits bilden die seitlichen Lenker 13 ein
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Verbindungselement, welches unter Zugspannung steht. Dies liegt darin, daß die Lenker benachbart zu der Außenfaser
des Hohlbalkens liegen, welcher durch das Gehäuse des Motorblocks gebildet wird. Die Lenker 13 bestehen im
allgemeinen aus Stahl oder im speziellen Fall auch aus Titan -und besitzen deshalb einen wesentlich höheren
Elastizitätsmodul und sie sind deshalb wesentlich stärker durch Zugkräfte belastbar als das Gehäuse des Motorblocks.
Dies bedeutet, daß die neutrale Faser des Biegeträgers, d„h. die Zone, in der keine oder nur sehr geringe Zugoder
Druckspannungen während der Biegung ausgeübt werden, in Richtung auf das untere Ende des Gehäuses des Motorblocks verschoben wird und daß die von der Biegung
produzierten Zugspannungen reduziert werden. Die stärksten, bei Biegebelastungen auftretenden Zugkräfte werden zwischen
dem vorderen Blech 4und dem hinteren Blech 7 über die widerstandsfähigen seitlichen Lenker aufgenommen.
Die Lenker 13, welche Zugstangen bilden und als hohe Belastungen lediglich Zugbelastungen aufnehmen müssen,
können ein relativ niedriges Trägheitsmoment aufweisen, ohne daß ein Ausknicken riskiert wird. Es ist auch möglich,
diese nicht nur in Form einer runden Stange mit kleinem Durchmesser vorzusehen sondern auch in Form eines dünnen
länglichen Blechs, dessen Enden für den Durchgang der Schrauben 14 und 15 durchbohrt sind und welche in ihrer
Form der Seitenkontur des Motorblocks 1 angepaßt sind. Ein weitererVorteil in der Verwendung von Lenkern zur
Verbesserung der Festigkeitseigenschaften des Motorblocks Und zur Reduzierung der darauf ausgeübten Zügkräfte liegt
darin, daß diese Lenker sehr leicht durch äquivalente Teile
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mit anderer Form oder durch Lenker ersetzt werden können,
die widerstandsfähiger oder leichter sind. Dabei kann die Auswahl als Ergebnis der beim Betrieb des Motorrades gewonnenen
Erkenntnisse vorgenommen werden. Ein solcher Austausch bzw. eine solche Anpassung an die während des Betriebs
gewonnenen Erfahrungen ist selbstverständlich mit einem Motorgehäuse nicht möglich.
Das durch zwei untenliegende Lenker 13 gebildete Verbindungselement
(bei Bedarf können auch mehr als zwei Lenker vorgesehen sein) kann durch ein einzelnes ebenes
Element ersetzt werden, welches aus Metallblech besteht und das beispielsweise an die Kontur des unteren Teiles
des Motorgehäuses angepaßt ist und das an verschiedenen Punkten des vorderen Blechs 4 bzw. des rückwärtigen Blechs
7 und/oder am Motorblock 1 befestigt ist. Dieses aus Metallblech bestehende Verbindungselement kann die Zugspannungen
über die gesamte Breite des Motorblocks 1 verteilen.
Bei der dargestellten bevorzugten Ausführungsform sind
die Lenker 13 in einen unteren Benzin- oder öltank 16
eingesetzt/ der einen im wesentlichen halbzylindrigen Querschnitt aufweist, um große Schräglagen des Motorrades
während der Kurvenfahrt zu ermöglichen. Der obere Bereich des Tanks 16 paßt sich der Form des unteren
Bereichs des Motorblocks und der rückwärtigen Aufhängung an. Die Wand 17 umschließt den Zylinder 7 und
läßt einen Kühlluftdurchlaß. Die Wand 18 umschließt die
iFeder-Dämpfer-Einheit 12 und läßt ausreichend Spiel für
die Radbewegüngen bzw. die Bewegungen der Feder*-Dämpfer-Eihheit.
Der Tank 16 Wird slsio über einen großen Teil
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seiner Länge von einem festigkeitserhöhenden Element getragen/
welches das Gewicht des Tanks direkt auf die Bleche 4 Und Überträgt* Der.Tank 16, der im wesentlichen aus flexiblem
Kunststcffmafeerial besteht, kann die Lenker 13 entweder durch Etnzörifien &egr;&eegr;&iacgr;&pgr;&aacgr;&Igr;^&kgr;&Ggr;&igr; &udiagr;«8&idiagr; diese Lenker können
seitlich in eine Kante oder seitliche Falte 19 des Tanks eingesetzt sein. Der Tank 16 bildet für den unteren
Teil des Mötorblocks 1 eine Verkleidung, welche einen Raum für die Zirkulation der Luft um diesen unteren Teil freiläßt*
Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung umfaßt das
Verbindungselement zwischen den beiden Platten 4 und 7 des Motorblocks 1 auf beiden Seiten ein oberes Element. Dieses
obere Element wird hier durch ein gewölbtes Stück in Form eines Bügels gebildet, der an seinem vorderen Ende bei 21
an einen Ansatz 22 der Strebe 5 des vorderen BlecTis 4
angelenkt ist* Die Bügel 20, die widerstandsfähig sein müssen gegen Druck und Knicklasten, besitzen einen
Elastizitätsmodul, der höher als derjenige der unteren Lenker 13 ist. Die Bügel 20 sind bei 23 an ihrem hinteren
Ende mit dem oberen Teil des rückwärtigen Blechs 7 verbunden.
Die obenliegenden Bügel 2O können die Druckkräfte, denen
der Motorblock 1 ausgesetzt ist, reduzieren. Diese Verringerung ist jedoch, von nur untergeordnetem Interesse.
Die Bügel dienen vor allem zur übertragung der auf den oberen Teil des Motorrads ausgeübten Lasten auf die
Bleche 4 und 7. Solche Lasten sind beispielsweise ein obenliegender Benzintank 24, der oberhalb der oberen
Zylinder des Motors in einem Bereich liegt, der von einem Kühlluftstrom durchströmt wird. Eine weitere Last ist die
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obere Verkleidung 25 des Motorrads, welche als Sitz für den Fahrer dient und das gesamte Gewicht des Fahrers und
möglicherweise des Passagiers aufnimmt. Der obere Benzintank 24 wird in gleicher Weise durch die oberen Bügel
getragen/ wie uei Tank IS durch die Lenker 13, d«h· in
seinem oberen Bereich.
Die obere Verkleidung 25 des Motorrads bildet eine abnehmbare Schale, welche den Motorblock 1 umschließt und
welche als Sitz für den Fahrer (und möglicherweise für den Beifahrer) dient, der durch den Höcker 26 gebildet
wird. Die obere Verkleidung ist mit dem Motorblock 1 an zahlreichen Verbindungspunkten mit Hilfe von seitlichen
Flächen 27 verbunden. Die Verkleidung 25 liegt direkt auf dem Bügel 20 auf. Dies erfolgt mit Hilfe eines
Auflagers 28 mit einer im wesentlichen horizontalen oberen Oberfläche, das auf der oberen Oberfläche der Bügel 20
vorgesehen ist.
Die durch die Verkleidung gebildete entfernbare Schale umschließt die Motor-Getriebe-Einheit 1 und bildet dabei
einen um diese herumführenden Durchlaß 29 mit im wesentlichen ringförmigen Querschnitt genauer in der Form
eines Oval-Halbringquerschnxtts. Der Durchlaß dient zur Führung der Kühlluft. Der Kühlluftstrom kann beispielsweise
durch ein nicht dargestelltes Axialgebläse verstärkt werden.
Im vorderen Bereich des Durchlasses 29 kann ein Wasserkühler und/oder Ölkühler 30 vorgesehen sein. Bei sehr
schnellen Motorrädern ist der Kühler 30 stark gegenüber der Fahrtrichtung geneigt. Hierdurch kann die Kühler-
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fläche, welche entscheidend für die Kühlkapazität ist, wesentlich vergrößert werden. Der rückwärtige Teil des
Durchlasses 29 umschließt Auspuffrohre 31 für die Zylinder des Motors und bildet für diese Auspuffrohre
eine belüftete Umhüllung, welche teilweise deren thermische Isolation und Geräuschdämpfung bildet. Die Auspuffrohre
können bei einer Ausführungsform über dem Hinterrad 10
nach hinten geführt werden, wie dies nicht dargestellt ist.
Bei einer Ausführungsform können das vordere und rückwärtige
Blech 4 und 7 durch ein einzelnes seitliches Blech ersetzt sein, welches die beiden Bleche kombiniert
und welches beispielsweise durch ein Gußteil gebildet wird, welches an verschiedenen Punkten an den Motorblock
1 angeschraubt ist. Bei dieser Ausführung, welche wegen der Tatsache, daß es sich um Gußteile handelt, keinen
besonderen Widerstand gegen Zugbelastungen gibt,, bilden
die unteren Lenker 13 ein sehr wirksames Element zur Erhöhung der Zugkraftfestigkeit.
Der Motorblock 1 wird von einer Rahmenkonstruktion umschlossen/ welche durch vordere Bleche 4 und rückwärtige
Bleche 7 gebildet wird, die durch Lenker 13 verbunden sind. Der Rahmen ist oben durch Bügel geschlossen, welche
die Druckbelastungen praktisch auf diejenigen beschränken, welche durch Verbrennungsvorgänge in den Zylindern 2 und
3 hervorgerufen werden.
Wenn der Motor aus dem Motorrad entfernt werden soll, wird
«zunächst die Verkleidung 25 entfernt und danach der obere Tank 24 und die Bügel 20. Anschließend werden die Bleche
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- 10 -
und 7 und die Lenker 13 vom Motorblock 1 entfernt. Danach
kann der Motorblock 1 nach oben oder seitlich herausgenommen werden.-Danach wird das obere Rad ohne Motor einfach
dadurch wieder vervollständigt, daß die Lenker 13 die
vorderen Bleche 4 Und 7 wieder verbinden, und zwar bei Bedarf mit Hilfe von Distanzhülsen, welche ein Anziehen
der Schrauben 14 und 15 erlauben.
Durch die beschriebene Konstruktion entfällt beim Herausnehmen
des Motors die bisher bei derartigen Motorrädern übliche Trennung in eine vordere Einheit und eine hintere
Einheit. Hierdurch werdensowohl das Einpassen des Motorblocks als auch Reparaturen von anderen Teilen des Motorrades
erleichtert.
Claims (1)
- PATENTANWÄLTE ' gaddehbaumer strasse 20' ' ' 1^1 D-4aCO BlELEFEtXl 1DIPL.-ING. BODO THIELKINGTELEFON: (O5 21) 60621 + 63313DIPL.- ING. OTTO ELBERTZHAGEN ^^ 9 32O59 anvult dPOSTSCHECKKONTO: HAN 3091 93-302 ANWALTS AKTE: 14 638 adatum: 28. März 1987•Schutzansprüche. Rahmenkonstruktion für ein Motorrad mit Vorderradaufhängung und Vorderrad, ferner mit Hinterradaufhängung und Hinterrad L sowie mit Motor-Getriebe-Einheit, an die die Vcaxerradauf-hängung und die Hinterradaufhängung angeschlossen sind und die im wesentlichen aus dem Motorblock und der Kraftüber-tragung besteht,dadurch gekennzeichnet,daß mindestens ein unter Zugspannung stehendes Verbindungs-S element (13) '"'ie Anschlußteile C 4 und 7) von Vorderradauf-hängung und Hinterradaufhängung derart verbindet, daß die neutrale Biegespannungszone der Motor-Getriebe-Einheit nach unten verlegt wird.2. Rahmenkonstruktion nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,daß zumindest ein Verbindungselement Cl 3) direkt mit mindestens einem der Anschlußteile (4 und 7) verbunden ist, welche die Vorderradaufhängung oder die Hinterradaufhängung mit der Motor-Getriebe-Einheit (1) verbinden.3. Rahmenkonstruktion nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,daß die Anschlußteile C4; 7) für die Aufhängungen durch zumindest ein Element zum Anbau der Vorderradaufhängung und mindestens ein Element zum Anbau der Hinterradaufhängung gebildet sind, welche an der Motor-Getriebe-Einheit (.1) befestigt und mit mindestens einem unter Zugspannung stehenden Verbindungselement (13) verbunden sind*688a 28. März 19874. Rahmenkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (13) mindestens ein seitlich versetzt angeordnetes Element aufweist.5. Rahmenkonstruktion nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement Cl3) auf beiden Seiten der Motor-Getriebe-Einheit (1) vorgesehen ist.6. Rahmenkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (13) mindestens ein Element aufweist, welches die Zugspannungen über die ganze Breite oder einen Teil der Breite der Motor-Getriebe-Einheit (1) aufnimmt.7. Rahmenkonstruktion nach eineui der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Verbindungselement (130 in ein Verkleidungsteil (10) des Motorrads eingesetzt ist.8. Rahmenkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Verbindungselement in einen Behälter (16, 24) des Motorrades eingebaut ist.9. Rahmenkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie zumindest ein oberes Trägerelement {2Q) aufweist,44 «· *«*·**« 4 * * 4 t t »ti * t 6 44·I ■*. hi* j « f Ci «I Mt* M f M/ SS< ti * · (t cc &idigr;688a 28. Matz 1087welches mindestens einen Teil der auf den oberen Teil des Motorrades einwirkenden Lasten auf die Anschlüßteile (4; 7) für .Vorderradaufhängung und Hinterradaüfhängüng übertragt*1Ö- Rahmenkonstruktion nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein oberes Tragerelement (20) als gekrümmter Bügel ausgebildet ist, weicher sich über die Motor-Getriebe-Einheit erstreckt.11* Rahmenkonstruktion nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein oberes Trägerelement (20) zumindest teilweise in die obere Verkleidung (25) des Motorrades integriert ist.12. Rahmenkonstruktion nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet r daß mindestens ein oberes Trägerelement (20) zumindest teilweise in einen oberen Tank (24) des Motorrades eingelassen ist.13. Rahmenkonstruktion nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein oberes Trägerelement (20) eine entfernbare Schale (25) trägt, die als Sitz für den Fahrer oder Mitfahrer des Motorrades dient.14. Rahmenkonstruktion nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Teil der entfernbaren Schale (25)688 ä 28. März 1987zumindest teilweise die Motor-Getriebe-Einheit (1) umsähließt und um den Motorblock einen Durchlaß (29) bildet/ der eine im wesentlichen ringförmige Form aufweist/ weiche die Führung Und die Strömung der Kühl-15. Rahmenkonstruktion nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,daß mindestens ein Kühler (30) im Kühlluftstrom angeordnet ist.0I'&udigr;'&Iacgr;/ U Il ··» j
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