DE853122C - Schiebespiel, dessen beiderseitig mit Zahlen, Zeichen od. dgl. versehene Spielsteinein einem Rahmen verschieblich angeordnet sind - Google Patents
Schiebespiel, dessen beiderseitig mit Zahlen, Zeichen od. dgl. versehene Spielsteinein einem Rahmen verschieblich angeordnet sindInfo
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- DE853122C DE853122C DESCH3556A DESC003556A DE853122C DE 853122 C DE853122 C DE 853122C DE SCH3556 A DESCH3556 A DE SCH3556A DE SC003556 A DESC003556 A DE SC003556A DE 853122 C DE853122 C DE 853122C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F9/00—Games not otherwise provided for
- A63F9/06—Patience; Other games for self-amusement
- A63F9/08—Puzzles provided with elements movable in relation, i.e. movably connected, to each other
- A63F9/0803—Two-dimensional puzzles with slideable or rotatable elements or groups of elements, the main configuration remaining unchanged
- A63F9/0807—Two-dimensional puzzles with slideable or rotatable elements or groups of elements, the main configuration remaining unchanged requiring vacant positions or gap migration, e.g. two-dimensional sliding puzzles
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Description
- Die Erfindung betrifft ein Schiebespiel, dessen beiderseitig mit Zahlen, Zeichen od. dgl. versehene Spielsteine in einem Rahmen verschieblich angeordnet sind.
- Bei den bekannten Spielen dieser Art, die u. a. als sog. Fünfzehnerspiele mit fünfzehn mit den Ziffern i bis r5 ausgestatteten Spielsteinen auf einem quadratischen Mittelfeld gespielt werden, das flächenmäßig die Größe von vier mal vier Steinen besitzt, besteht nicht die Möglichkeit, sämtliche möglichen Aufgaben zu lösen; dem soll die Erfin-.dung abhelfen.
- Erfindungsgemäß trägt die eine Spielseite eines neuen Spieles dieselben, insbesondere fortlaufenden Zahlen, Zeichen od. dgl. wie die andere Seite, wobei diese auf den Spielsteinen so verteilt sind, daß nach dem Einbau der Steine in den Rahmen eine Spielseite die normale fortlaufende Schreibreihenfolge der Spielsteinzahlen aufweist, während dieseReihenfolge zwei Zahlensteine auf der anderen Spielseite unterbrechen.
- Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Abb. i und 2 die zwei Seiten eines Spieles nach dessen Zusammenbau, und zwar eine der einfachsten Ausführungen,-Abb. 3 und 4 die zwei Seiten eines abgeänderten Spieles. Die Zahlensteine auf der einen Spielseite sind durcheinander geschoben, wenn man sie auf der anderen nach Abb. i oder 2 geordnet hat.
- Statt der zwei Zahlensteine 15 und 14, welche nach Abb. 2 die.-. normale fortlaufende Schreibreihenfolge der Spielsteine unterbrechen, kann diese Reihenfolge auch von zwei anderen beliebigen Spielsteinen unterbrochen werden.
- Bezeichnet man eine Endstellung nach Abb. i, wenn diese durch das Verschieben der Spielsteine aus einer anderen Anfangsstellung entstanden ist, als lösbar und eine Endstellung nach Abb. 2 als unlösbar, dann ist gemäß der mathematischen Theorie des Spieles genau die Hälfte. aller möglichen Anfangsstellungen lösbar und die andere Hälfte unlösbar. Es hängt von der ungeordneten Anfangsstellung ab, mit der die Steine beim Zusammenbau des Spieles in den Rahmen eingebaut worden sind, ob eine bestimmte Endstellung, z. B. die Stellung nach Abb. i oder 2, herbeiführbar ist. Schiebt man die Spielsteine nach Abb. i oder 2 durcheinander und schreibt die dann erhaltene Reihenfolge der Spielsteine nieder, dann ist diese auch niemals auf der anderen Spielseite herbeiführbar. Deshalb lassen sich auch die Zahlen auf den Spielsteinen für die Herstellung der Spiele ohne weiteres in vielen Abänderungen so verteilen, daß die Spielsteine auf der zweiten Spielseite durcheinander geschoben sind, nachdem man sie auf der ersten Spielseite. nach Abb. i oder 2 geordnet hat. Ein Ausführungsbeispiel eines solchen Spieles zeigen Abb. 3 und 4.
- Mit dem Spiel ist also jede mögliche Endstellung einschließlich der Normalstellung nach Abb. i auf der einen oder der zweiten Spielseite herbeiführbar. Die richtige Spielseite muß der Spieler jeweils durch Versuche feststellen. Das Spiel ist deshalb viel interessanter als die bekannten Spiele.
- Nachdem die Zahlen auf den Spielsteinen für dieses Spiel beiderseitig festgelegt worden sind, braucht man die Spielsteine vor dem Einbau in den Rahmen nicht besonders zu sortieren, wenn z. B. alle fünfzehn Spielsteine für ein Spiel als ein Kunst= stoffspritzling hergestellt werden; die bekannten Nuten und Federn der Spielsteine bedingen ihren richtigen Einbau in den Rahmen. Würde z. B. die Zahl eines Steines, welcher auf die Spielseite nach Abb. i gehört, auf die Spielseite nach Abb. 2 kommen, dann würde die betreffende Zahl gegenüber den anderen Zahlen um 9o° versetzt stehen, und dies fällt beim Zusammenbau der Spiele ohne weiteres auf. Bei den bekannten Spielen müssen die Spielsteine vor dem Zusammenbau sortiert werden, damit die Normalstellung laut Abb. i herbeiführbar ist, wodurch die Herstellung der Spiele verteuert wird.
- Spiele gemäß der Erfindung können auch mit mehr oder weniger als fünfzehn Zahlensteinen hergestellt werden. Statt Zahlen kann die eine Spielseite auch dieselben Zeichen od. dgl. wie die andere Seite tragen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schiebespiel, dessen beiderseitig mit Zahlen, Zeichen od. dgl. versehene Spielsteine in einem Rahmen verschieblich angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Spielseite dieselben, insbesondere fortlaufenden Zahlen, Zeichen od. dgl. trägt wie die andere Seite, wobei diese auf den Spielsteinen so verteilt sind, daß nach dem Einbau der Steine in den Rahmen eine Spielseite die normale fortlaufende Schreibreihenfolge der Spielsteinzahlen aufweist, während diese Reihenfolge zwei Zahlensteine auf der anderen Spielseite unterbrechen. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 622 838.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH3556A DE853122C (de) | 1950-08-05 | 1950-08-05 | Schiebespiel, dessen beiderseitig mit Zahlen, Zeichen od. dgl. versehene Spielsteinein einem Rahmen verschieblich angeordnet sind |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH3556A DE853122C (de) | 1950-08-05 | 1950-08-05 | Schiebespiel, dessen beiderseitig mit Zahlen, Zeichen od. dgl. versehene Spielsteinein einem Rahmen verschieblich angeordnet sind |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE853122C true DE853122C (de) | 1952-10-23 |
Family
ID=7423806
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH3556A Expired DE853122C (de) | 1950-08-05 | 1950-08-05 | Schiebespiel, dessen beiderseitig mit Zahlen, Zeichen od. dgl. versehene Spielsteinein einem Rahmen verschieblich angeordnet sind |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE853122C (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE622838C (de) * | 1935-12-07 | Albin Ritzmann | Schiebespiel |
-
1950
- 1950-08-05 DE DESCH3556A patent/DE853122C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE622838C (de) * | 1935-12-07 | Albin Ritzmann | Schiebespiel |
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