DE851450C - Saite - Google Patents

Saite

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DE851450C
DE851450C DEJ204A DEJ0000204A DE851450C DE 851450 C DE851450 C DE 851450C DE J204 A DEJ204 A DE J204A DE J0000204 A DEJ0000204 A DE J0000204A DE 851450 C DE851450 C DE 851450C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
string
rope
strings
threads
metal
Prior art date
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Expired
Application number
DEJ204A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Jahnel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EMIL KROO
Original Assignee
EMIL KROO
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Filing date
Publication date
Application filed by EMIL KROO filed Critical EMIL KROO
Priority to DEJ204A priority Critical patent/DE851450C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE851450C publication Critical patent/DE851450C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/10Strings

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf Saiten, insbesondere solche, die für Musikinstrumente bestimmt sind.
  • Außer Darmsaiten finden häufig Stahlsaiten Verwendung, die üblicherweise aus einem Stahldraht gebildet sind. Dieser ist in der Regel mit einer Umwicklung aus Textilfasern versehen. Damit sich die Umwicklung nicht verschiebt, ist schon vorgeschlagen worden, sie noch mit einem schlauchartigen Geflecht zu umgeben.
  • Diese bekannten Saiten sind unbefriedigend, namentlich was die Tonreinheit und die Klangfülle anlangt. Es ist auch mangelhaft, daß bei den bekannten Stahlsaiten als- Obertöne vorwiegend Oktaven auftreten. Die beim Gebrauch solcher Saiten entstehenden Töne entsprechen daher nicht dem charakteristischen Geigenton.
  • Es hat sich nun überraschenderweise ergeben, daß die geschilderten Nachteile vermeidbar sind, wenn eine Saite durch ein mehradriges Seil gekennzeichnet ist. Es kann sich um ein Seil aus Stahlfäden oder sonstigen Metallfäden handeln. Es ist möglich, das Seil aus Fäden unterschiedlicher Metalle zu bilden. Auch können bei der Herstellung des Seils Metall- und Textilfäden gemischt werden.
  • Die Erfindung ist nicht nur bei nackten Saiten anwendbar, in welchem Falle das Seil die Saite bildet, sondern auch bei Saiten, die eine Umhüllung aufweisen.. Im letzteren Fall empfiehlt es sich nach einem weiteren Merkmal der Erfindung, die Umwicklungen so vorzusehen, daß ihr Steigungswinkel unterschiedlich ist. Eine gemäß der Erfindung ausgebildete Saite besitzt nicht die Härte, welche einer Saite aus einem starren Stahldraht zukommt. Sie zeichnet sich vielmehr durch eine erhebliche Geschmeidigkeit aus. Diese wirkt sich nicht nur in klanglicher Hinsicht vorteilhaft aus, weil der harte, metallische Ton einer Drahtsaite entfällt, sondern bringt auch den Fortschritt, daß die Finger und die Muskeln der spielenden Hand wesentlich weniger beansprucht werden. Es ist infolgedessen die Spielfähigkeit des Musikanten erhöht. Von besonderer Bedeutung ist, daß bei einer Seilsaite gemäß der Erfindung die Zahl und die Stärke der Obertöne, insbesondere der Terzen, Quarten und Quinten, beträchtlich erhöht ist, mithin das allseits angestrebte Geigenklangspe'ktrum weitgehend erreicht wird.
  • Es hat sich auch gezeigt, daß störende Interferenzen ausgeschaltet werden und daß klirrende Töne bei einer Seilsaite nicht auftreten. Da der Fortschritt hinzukommt, daß die Umhüllung wegen der Oberflächenbeschaffenheit der Seilsaite rutschsicher sitzt und daß auch die Umhüllungsschichten gegenseitig wegen ihres unterschiedlichen Steigungswinkels sich nicht gegeneinander verschieben können, so ist die neue Saite den bekannten Saiten erheblich überlegen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht, welche in Fig. i eine Seilsaite mit Umhüllung in schaubildnerischer, erheblich vergrößerter Darstellung und in Fig. 2, 3 und 4 je einen Querschnitt durch mehradrige Seile zeigt.
  • Die abgebildete Saite besteht aus dem Kern a und einer Umhüllung b. Der erstere ist mehradrig aus mehreren Metall- oder Metall- und Textilfäden c gebildet. Die letztere besteht aus zwei Umwicklungen d und e, deren Steigungswinkel unterschiedlich groß ist, wie Fig. i deutlich erkennen läßt. Es können faden- oder bandförmige Umwicklungsstränge Verwendung finden. Es braucht sich auch nicht unbedingt um Umwicklungen zu handeln. Es sind auch Umflechtungen geeignet. Auch in diesem Falle sollen aber die einzelnen Schichten unterschiedliche Steigung aufweisen.
  • Wie Versuche ergaben, ist ein Seil mit neunzehn Adern, wie es in Fig. 2 dargestellt ist, besonders vorteilhaft, weil es aus Adern ausreichender Dicke bzw. Stärke gefertigt ist, praktisch nicht in Erscheinung tretende Luftzwischenräume besitzt, einen nahezu kreisrunden Querschnitt aufweist und in Ansehung aller wesentlicher Komponenten ein optimales Ergebnis darstellt.
  • Im Bedarfsfalle kann die Zahl der Ädern erhöht werden. Fig. 4 zeigt ein Seil mit siebenunddreißig Adern.
  • Die Erfindung eignet sich vorzüglich für Saiten von Musikinstrumenten. Sie ist gegebenenfalls aber auch bei Saiten für sonstige mit Saiten bespannte Geräte, z. B. Tennisschläger anwendbar.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Saite, insbesondere für Musikinstrumente, gekennzeichnet durch ein mehradriges, Metallfäden enthaltendes Seil.
  2. 2. Saite nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Seil aus Fäden unterschiedlicher Metalle gebildet ist.
  3. 3. Saite nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Seil aus Metall- oder Metall- und Textilfäden gebildet ist.
  4. 4. Saite nach Ansprüchen i bis 4, mit Umhüllung, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung aus Umwicklungen bzw. Umflechtungen unterschiedlicher Steigung besteht.
DEJ204A 1949-11-29 1949-11-29 Saite Expired DE851450C (de)

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DE851450C true DE851450C (de) 1952-10-06

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DE (1) DE851450C (de)

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DE3317712A1 (de) * 1983-05-16 1984-11-29 Akzo Gmbh, 5600 Wuppertal Verstaerkungscord zur verstaerkung von elastomeren erzeugnissen
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