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Speiseeisbereiter

Classifications

A23G9/12 Batch production using means for stirring the contents in a non-moving container

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DE844748C

Germany

Other languages
English
Inventor
Klaus Von Dr-Ing Hanffstengel
Current Assignee
ALFRED BLUEGGEL DR

Worldwide applications
1950 DE

Application DEB11941A events
1952-07-24
Application granted
Expired

Description

  • [0001]
    Speiseeisbereiter Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Speiseeisbereiter, bei dem im Innern des die Speiseeismasse aufnehmenden Gefrierbehälters ein Kühlkörper angeordnet ist. Die bekannten Speiseeisbereiter dieser Art sind mit einer sich drehenden Kühltrommel ausgerüstet, die mit einer Kältemischung gefüllt ist und zum Teil in die zu frierende ' Speiseeismasse eintaucht. Während des Betriebes gefriert die Speiseeismasse in einer entsprechend starken Schicht an der Oberfläche der sich drehenden Trommel, von der sie mittels eines Schabers abgestreift und in den darüber befindlichen Raum gefördert wird. Durch dieses in regelmäßigen Zeitabständen erfolgende Abschaben des Gefriergutes von der Trommelwand wird ihm der erforderliche Luftgehalt beigemischt. Bei dieser Vorrichtung hat man auch die Schaber als Gitter oder durchlochte Platten ausgeführt und derart angeordnet, daß das sich auf der Trommel absetzende Speiseeis bei der Drehung derselben durch das Gitter oder die durchlochte Platte gedrückt wird.
  • [0002]
    Diese bekannten Speiseeisbereiter weisen verschiedene Nachteile auf. So muß die Eismasse nach erfolgter Bereitung herausgenommen und in die Konservatoren umgefüllt werden. Außerdem müssen der Gefrierbehälter und die Spateleinrichtung mehr oder weniger gereinigt werden, bevor die frische Eismasse eingefüllt wird. Hierbei vergeht Zeit, während der die Maschine nicht ausgenutzt werden kann.
  • [0003]
    Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die sich drehende Kühltrommel nur mit einer Kältemischung gefüllt und nicht mit einem Kühlmitteldurchfluß betrieben werden kann, da hierbei eine Stopfbüchse für die Zu- und Ableitung des Kühlmittels erforderlich ist, die insbesondere bei unmittelbarer Kühlung durch hochgespannte Kältemittel unbedingt zu vermeiden ist.
  • [0004]
    Die genannten Nachteile werden bei der Bauart gemäß der vorliegenden Erfindung vermieden, deren wesentliche Merkmale darin bestehen, daß der von der Kälte- oder Kühlmittel stetig durchflossene, vorzugsweise als Rotationskörper ausgebildete Kühlkörper im Gefrierbehälter feststehend angeordnet und von einem das Gefriergut von seiner Oberfläche abstreifenden Spatel umgeben ist. Vorteilhaft ist der Gefrierbehälter als Konservator ausgebildet, der gegenüber dem feststehenden Kühlkörper von unten heb- und senkbar angeordnet und in seiner Höchstlage feststellbar ist. Dieser Kühlkörper gibt allseitig Kälte ab und wird dementsprechend auch allseitig von .dem bewegten Spatel bestrichen. Er kann z. B. die Form eines Rotationskörpers besitzen oder plattenförmig rechteckig sein, während der Spatel eine kreisende oder hin und her gehende Bewegung ausführt. Ferner kann der Kühlkörper außen mit Rippen zur Vergrößerung der Wärmeaustauschfläche. versehen sein, da außen der schlechtere Wärmeübergang infolge des Haftens der zäheren Eismasse und Anfrierens zwischen zwei Abstreifvorgängen zu verzeichnen ist. Ein derartiger Körper kann vollständig von der zu gefrierenden Masse umgeben sein, ohne daß deren Volumen gegenüber der kühlenden Oberfläche ungünstig wird. Die für den Wärmeaustausch vorteilhafte vollständige Bespülung der' kühlenden Oberfläche ist also auch nm Ruhezustand der Spatelung vorhanden. Jegliche Kälteisolation des Kühlkörpers entfällt, da die Wärme allseitig übertragen wird. Ist der Eisbereitungsvorgang beendet, so wird lediglich der Behälter abgesenkt und ein anderer Behälter mit frischer Masse-an dessen Stelle gesetzt.
  • [0005]
    In Fig. i bis 4 sind einige Ausführungsbeispiele dargestellt. Es zeigt F ig. i und 2 einen Schnitt und eine Draufsicht eines Eisbereiters mit flachem, scheibenförmigem Kühlkörper, F ig. 3 einen solchen mit geripptem Kühlkörper, während Fig.4 einen rohrförmigen Kühlkörper darstellt. Bei der Ausführung nach Fig. i und 2 ist die Verdampferschlange i in, den Kühlkörper 2 eingegossen. Die Zuführungsrohre zur Verdampferschlange sind durch das Halterohr 3 geführt, welches den Kühlkörper trägt. Der Kühlkörper wird von einem Spatel, der aus einem Unterteil 4 und Oberteil 5 besteht, auf seiner gesamten Oberfläche bestrichen. Er wird von einem Schneckengetriebe 8 in'Drehting versetzt und von dem Kühlkörper bzw. dem Halterohr geführt, ohne daß eine zusätzliche Lagerung erforderlich ist.
  • [0006]
    Der Spatel hat eine doppelte Funktion, indem er die an der Oberfläche des Kühlkörpers gefrierende Eismasse abschabt und die sich bildenden Eiskristalle zerkleinert. Letzteres geschieht mittels der Aussparungen 6, die sich in der Drehrichtung nach hinten keilförmig verengen; so daß die Masse durch einen engen Spalt gepreßt wird. Die Aussparungen sind auf beiden Spatelarmen so verteilt, daß 'die Oberfläche des Kühlkörpers abwechselnd von einem Schaber' und einem Spalt bestrichen wird. Außerdem trägt der Spatel Rührarme 7, welche die Masse aufschlagen, d. h. für Luftbeimischung sorgen und eine Förderwirkung derart ausüben, daß die unten befindliche, nicht mit der Luft in Berührung stehende Masse mit der oben befindlichen ständig ausgetauscht wird. Dieser Kühlkörper mit Spatel ist von dem Behälter 9 umgeben, der nach Füllung mit der zu gefrierenden Speiseeismasse von unten herangehoben und während der Eisbereitung durch eine Haltevorrichtung arretiert wird. Nach deren Beendigungwird der., Behälter bei laufender Maschine langsam ab-'gesnkt, wobei die fertige Speiseeismasse selbsttätig von der Oberseite,des Kühlkörpers weg nach unten in den Behälter gefördert wird.
  • [0007]
    Ein weiteres Ausführungsbeispiel zeigt Fig.3. Hier ist der Kühlkörper 31 zur Vergrößerung der Wärmeübergangsfläche mit Rippen versehen. Die Kühlmittelzufuhr erfolgt durch konzentrisch ineinandergesteckte Rohre 32. Der Kühlkörper 3i wird durch das Halterohr 33 gehalten, welches seinerseits analem Haltearm 34 befestigt ist. Der Spatel 35 bestreicht die ganze Oberfläche des Kühlkörpers derart, daß die beiden Flügel des Spatels abwechselnd die Oberfläche abschaben oder die Masse unter Freilassung eines engen Spaltes 3o quetschen. Außerdem wirkt der Spatel als Rührer, um die Masse umzuwälzen und mit Luft zu versetzen. Er kann zu diesem Zweck in verschiedenartiger Weise zusätzlich mit Rührflächen ausgestattet werden. Der Spatel wird auch hier durch den Kühlkörper selbst geführt, ohne daß zusätzliche Lager erforderlich sind. Zur Führung des Spatels in der Richtung senkrecht zur Bildebene in- Fig. 3 dient der Ansatz 36, der von einem senkrecht zur Ebene des Spatels angeordneten Führungsstück 3.7 umfaßt wird. Der Spatel wird mittels eines Kettentriebes 38, der in dem Haltearm 34 eingebaut ist, in Umlauf gesetzt. Der Behälter 39 zur Aufnahme der Eismasse ist in diesem Fall ein Konservator, der also unmittelbar nach beendeter Herstellung des Speiseeises in den gekühlten Konservatorenbehälter gestellt werden kann. Die Form des Kühlkörpers und des Spatels ist der Konservatorenform bei dieser Ausführung besonders angepaßt. ' Eine ähnliche Anpassung an die Konservatorenform zeigt das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4. DerKühlkörper4i mit eingegossener Rohrschlange 42 hat in diesem Fall Rohrform, wodurch ebenfalls eine große Oberfläche im Verhätnis zum verdrängten Volumen erreicht wird. Die Rohre für den Zu-und Abfluß des Kältemittels sind hier nicht zentral, sondern seitlich angeordnet. Ebenso wird die Befestigung und Halterung des Kühlkörpers seitlich bei 43 vorgenommen. Die Arme des Spatels 44 sind unten am Querstück 45 befestigt, welches mittels der Welle .46 und des Kettetltriebes 47 in Umlauf gesetzt wird. Die nach oben verlängerten Spatel mit den Aussparungen 4o können an ihrem oberen Ende schräg gestellte- Förderflächen besitzen, welche die Masse nach innen fördern und auf diese Weise einen Umlauf im Gefrierbehälter 49 in dem gestrichelt eingezeichneten Sinn bewirken. Dieser Umlauf kann durch die Anordnung weiterer Förderflächen verstärkt werden.
  • [0008]
    Außer den beschriebenen Anordnungen mit senkrechter Drehachse des Spatels sind auch Anordnungen mit waagerechter oder geneigter Achslage möglich. Die Bauart mit waagerechter Achse würde eine Stopfbüchsendurchführung für den Spatelantrieb erfordern, während bei der Bauart mit geneigter Achslage der Vorteil darin zu sehen ist, daß die Berührungsfläche mit der Luft vergrößert und das Einschlagen von Luft dadurch erleichtert bzw. verstärkt wird.
  • [0009]
    Um eine erhöhte Luftbeimischung sowohl bei der Ausführung nach der Fig. i und 2 als auch bei Verwendung hoher Rührgefäße mit geringem Durchmesser, wie sie in Fig. 3 und .4 dargestellt sind, zu erreichen, kann in der Mitte des Behälterbodens Luft eingeblasen werden, welche durch den Rührvorgang in der Masse fein zerteilt wird.
  • [0010]
    Um das Einschlagen von Luft auch ohnedies zii steigern und die Rohmasse gut aufzuschließen, ist es zweckmäßig, zunächst mit höherer Drehzahl zu rühren und die Drehzahl mit fester werdender Eismasse geringer werden zu lassen. Letzteres ist erforderlich, um während des letzten Teils des Rührvorganges die Wärmeentwicklung gering zu halten. Um dies zu erreichen, kann der Antrieb des Spatels über ein Stufengetriebe oder ein stufenloses Getriebe vorgenommen werden, welches von Hand umgeschaltet wird oder selbsttätig auf Grund des benötigten Antriebsmoments seine Übersetzung ändert.
  • [0011]
    Bei der vorstehend beschriebenen Speiseeismaschine werden gegenüber Eisbereitern, die mit gekühlter Trommel ausgerüstet sind, wesentliche Vorteile erzielt. So kann z. B. der Kühlkörper auf der Drehbank außerordentlich genau hergestellt werden, so daß der Spatel mit sehr geringem Spiel über seine Oberfläche geführt werden kann. Als Folge davon wird sie vollständig von der Speiseeismasse befreit, ohne auf ihr unnötig zu reiben. Stopfbüchsen für den Antrieb des Spatels entfallen, da dieser von oben angetrieben wird. Das Herausnehmen des fertigen Produkts entfällt, da der Eisbehälter nach unten fortgenommen und durch einen anderen mit Eisrohmasse bereits gefüllten ersetzt wird. Die Leerlaufzeit wird infolgedessen auf ein sehr geringesMaß reduziert. Fernerwird eineArbeitsersparnis dadurch erzielt, daß die Speiseeismasse unmittelbar in einem Konservatorengefäß bereitet werden kann, wodurch sie nicht in die Konservatoren umgefüllt zu werden braucht. Der Kühlkörper ist vollständig von Eismasse umgeben, so daß seine gesamte Oberfläche ständig für den Wärmeaustausch ausgenutzt wird.

Claims (7)
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  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Speiseeisbereiter mit im Innern des Gefrierbehälters befindlichem, das Kühlmittel aufnehmendem Kühlkörper, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem Kälte- oder Kühlmittel stetig durchflossene, vorzugsweise als Rotationskörper ausgebildete Kühlkörper (2, 31, 41) im Gefrierbehälter (9, 39, 49) feststehend angeordnet und von einem das Gefriergut von seiner Oberfläche abstreifenden Spatel (4, 5, 35, 44) umgeben ist.
  2. 2. Speiseeisbereiter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kühlkörper (2, 31, 41) gleichachsig oder achsparallel zum Gefrierbehälter. (9, 39, 49) steht-und beide gemeinsam mit ihren Achsen entweder senkrecht, geneigt oder horizontal angeordnet sind.
  3. 3. Speiseeisbereiter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kühlkörper (2, 31, 41) in senkrechter, geneigter oder horizontaler Lage im aufrecht oder geneigt stehenden Gefrierbehälter (9, 39, 49) angeordnet ist.
  4. 4. Speiseeisbereiter nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kühlkörper scheibenförmig (2), zylindrisch, kegelig oder rohrförmig (44) ausgebildet und gegebenenfalls mit Rippen zur Vergrößerung seiner Oberfläche versehen ist.
  5. 5. Speiseeisbereiter nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kühlkörper (2, 31, 40 mit zwei nebeneinanderliegenden oder zwei konzentrisch angeordneten Rohren (1, 32) für den Kältemittelzu- oder -abfluß verbunden ist, die innerhalb eines Halterohres (3, 33) gelagert sind.
  6. 6. Speiseeisbereiter nach-Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die das Kältemittel führendeVerdampferleitung (1, 42) in den Kühlkörper (2, 41) eingegossen ist.
  7. 7. Speiseeisbereiter nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der umlaufende Spatel (4, 5, 35) durch eine Stange oder ein Gestänge mit einem Antrieb bekannter Bauart, z. B. Schneckengetriebe (8), Kettenradgetriebe (38, 47), verbunden ist und diese Stange oder dieses Gestänge gleichachsig zu den Rohren für den Kältemiftelzu- und -abfluß verläuft. B. Speiseeisbereiter nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Spatels (4, 5, 35) aus einem veränderlichen Stufengetriebe oder einem stufenlosen Getriebe besteht und die Übersetzung selbsttätig in Abhängigkeit vom Drehmoment veränderlich ist. 9. Speiseeisbereiter nach Anspruch i bis 8, dadurch'gekennzeichnet, daß der als Konservator ausgebildete und als solcher verwendbare Gefrierbehälter (9, 39, 49) gegenüber dem feststehenden Kühlkörper (2, 31, 41) von unten heb- und senkbar angeordnet und in seiner Höchstlage feststellbar ist. io. Speiseeisbereiter nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Spatel (4, 5, 35) ein-, doppel- oder mehrarmig ausgebildet ist. i i. Speiseeisbereiter nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß der Spatel (4, 5, 35) in seinen dem Kühlkörper (2, 31, 41) anliegenden Flächen mit in der Drehrichtung nach hinten keilförmig sich verengenden Aussparungen (6, 30, 40) versehen ist, die derart versetzt angeordnet sind, daß die Gefriermasse bei jeder Umdrehung des Spatels abwechselnd durch diese dadurch entstandene Spalte zwischen Spatel und Kühlkörper durchgequetscht und von dem Spatel abgeschabt wird. 1z. Speiseeisbereiter nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß der Spatel (4, 5, 35) zusätzlich mit schräg gestellten, einen stetigen Umlauf der zu gefrierenden Masse und gleich= zeitig eine Luftbeimischung bewirkenden Rührflächen (7) versehen ist. 13. Speiseeisbereiter nach Anspruch i bis 1a, dadurch gekennzeichnet, daB in Bodennähe des Gefrierbehälters eine Luftzuführung vorgesehen ist.