DE827465C - Zeichengeraet - Google Patents

Zeichengeraet

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Publication number
DE827465C
DE827465C DEF5200A DEF0005200A DE827465C DE 827465 C DE827465 C DE 827465C DE F5200 A DEF5200 A DE F5200A DE F0005200 A DEF0005200 A DE F0005200A DE 827465 C DE827465 C DE 827465C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
edges
plane
transparent
ruler
character
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF5200A
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Buelow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Faber Castell AW GmbH and Co
Original Assignee
Faber Castell AW GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Faber Castell AW GmbH and Co filed Critical Faber Castell AW GmbH and Co
Priority to DEF5200A priority Critical patent/DE827465C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE827465C publication Critical patent/DE827465C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L7/00Straightedges
    • B43L7/02T-squares and other similar squares

Description

  • Zeichengerät Es sind bereits Zeichengeräte, wie Lineale, Maßstäbe, Reißschienen, Zeichenwinkel o. dgl., bekannt, die aus einem geeigneten Stoff, wie z. B. Holz oder Kunststoff, bestehen und mit transparenten Zeiclienkatiten, z. B. aus Celluloid oder durchsichtigen Kunststoffen, z. B. aus Methakrylsäuremetliylester, ausgerüstet sind. Auch ist es bereits bekannt, solche Geräte ganz aus einem transparenten Stoff Herzustellen. Alle diese bekannten Geräte haben jedoch den Nachteil, daß ihre Benutzung bei Bleistiftzeichnungen leicht zu einer Verwischung oder Verschmierung der Zeichnung führt, weil das Zeichengerät das Zeichenblatt mit seiner ganzen Auflagefläche berührt und beim Verschieben Graphitstaub annimmt, der dann wieder auf das Zeichenblatt abfärbt. Gerade die transparenten Stoffe, deren Verwendung bei Zeichengeräten sonst mit großen Vorteilen verbunden ist, neigen im besonderen Maße dazu, Bleistiftzeichnungen zu verwischen.
  • Die Erfindung befaßt sich mit einer besonderen Ausgestaltung der Zeichengeräte, bei welcher der Nachteil des Verschmierens der Zeichnung beim Bewegen des Zeichengerätes über die Zeichenfläche in Wegfall kommt.
  • Es sind schon Zeichengeräte bekannt, bei denen eine Furnierplatte mit breiten, auf der Zeichenebene aufliegenden Randleisten ausgestattet ist, welche die Handhabung des Gerätes erleichtern sollen. Bei diesen Geräten liegen aber die Randleisten in ihrer ganzen Breite auf der Zeichenfläche auf, so daß bei ihrer 'Verschiebung über einer Bleistiftzeichnung ein Verwischen und Verschmieren der Zeichnung in Kauf genommen werden muß.
  • Dies wird bei der erfindungsgemäßen Ausführung von Zeichengeräten vermieden. Zu diesem Zweck werden an dein Zeichenkörper Zeichenkanten in solcher Lage und in solchen Abmessungen angebracht, daß nur deren schmale Außenkanten die Zeichenebene berühren, während der Zeichengerätekörper selbst einen geringen Abstand von der Zeichenebene aufweist.
  • Bei einer besonderen zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung bilden die Zeichenkanten, die vorzugsweise aus einem transparenten Stoff, wie z. B. Celluloid oder Methakrylsäuremethylester, bestehen, flache Leisten, die in der Länge derart bemessen und derart stumpfwinklig zur Unterfläche des Zeichengerätekörpers in dessen Seitenränder eingezogen sind, daß nur ihre Außenkanten die Zeichenebene berühren, während der Zeichenkörper in geringem Abstand von der Zeichenfläche gehalten wird.
  • Derart ausgeführte Zeichengeräte können über das Zeichenblatt geführt werden, ohne daß es zu einer Verschmutzung des Zeichengerätes und damit zu einem Verschmieren der Bleistiftzeichnung kommt.
  • Die Erfindung ist von besonderer Bedeutung für Zeichengeräte, bei dienen das ganze oder nahezu ganze Zeichengerät aus transparentem Material besteht, weil ein solches Material in besonders hohem Maße zu einer Verschmutzung der Zeichnung neigt. Durch die erfindungsgemäße Abstandshaltung zwischen Zeichengerätekörper und Zeichenebene wird die Verschmutzung der Zeichnung vermieden, ohne daß der Vorteil der freien Sicht in dem von dem Gerät überdeckten Teil der Zeichnung in Wegfall käme, was für das genaue Antragen von Linien an Maß- oder Schnittlinienkreuzen von großer Bedeutung ist.
  • Als weitere Maßnahme gemäß der Erfindung wird das Zeichengerät, insbesondere wenn es sich um einen Maßstab oder ein Lineal handelt, mit je einer Maßteilung auf den beiden Zeichenkanten ausgestattet, die vorzugsweise derart ausgeführt sind, daß korrespondierende Maßteilungspunkte auf genau senkrecht zur Längsachse des Zeichengerätes verlaufenden Linien liegen. Mit einem Maßstab, Lineal oder sonstigem Zeichengerät, das solche parallelen Maßteilungen aufweist, ist es ohne weiteres möglich, durch Anzeichnung korrespondierender Punkte eine genaue Senkrechte zu zwei vorhandenen parallelen Linien zu ziehen.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in beispielsweisen Ausführungsformen in den Fig. i und 2 dargestellt. Es zeigt Fig. i eine gemäß der Erfindung ausgeführte Reißschiene und Fig. 2 ein Lineal.
  • In den Gerätekörper i sind an dessen Rändern 2, i flache Zeichenkanten 3, 3' stumpfwinklig zur Unterfläche des Gerätekörpers i eingezogen, die in der Länge so bemessen sind, daß ihre schmalen Außenkanten 4, auf der Zeichenebene aufliegen, ohne daß der Gerätekörper i die Zei@henebene 5 berührt. Der Gerätekörper i und die eingezogenen Zeichenkanten bestehen zweckmäßig aus einem transparenten Stoff, wie Celluloid oder Methakry lsäureinethylester. Durch die Verwendung transparenter Stoffe wird auch derjenige Teil der Zeichnung dem Auge zugänglich gemacht, der jeweils unter dem Zeichengeriit liegt. Die erfindungsgemäße Einrichtung ist bei der in i# ig. i dargestellten Reißschiene auf das Blatt derselben beschränkt, weil ja nur dieses als Lineal beim Zeichnen Verwendung findet, «-ährend der Kopf der Reißschiene nur die Führung des Blattes übernimmt und einer solchen Einrichtung nicht bedarf, weil er nicht auf der Zeichnung aufliegt.
  • Bei einem Lineal, wie es in Fig. 2 dargestellt ist, werden die Zeichenkanten sehr häung mit Maßstäben oder Skalen 6 ausgestattet. Die bei der Linealausführung nach Fig.2 vorhandenen Maßstäbe sind derart aufgetragen, daß korrespondierende Maßteilungspunkte auf genau senkrecht zur Längsachse des Lineals verlaufenden Linien liegen. Mit Hilfe derartiger Maßteilungen ist es ohne weiteres möglich, durch Anzeichnung korrespondierender Punkte eine genaue Senkrechte zu zwei vorhandenen parallelen Linien zu ziehen.
  • Das in Fig. i dargestellte Reißschienenblatt und das Lineal, wie es aus der Fig. 2 ersichtlich ist, können über eine Bleistiftzeichnung geführt werden, ohne daß ein Verschmieren der Linien oder ein Verschmutzen der Zeichnung dabei zu befürchten wäre, da so sowohl das Reißschienenblatt wie auch das Lineal die Zeichnung nur mit den schmalen Außenkanten 4, ,4' der Zeichenkanten 3, 3' berühren.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zeichengerät, wie Lineal, Maßstab, Reißschiene, Zeichenwinkel o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß an den Rändern (2, 2') des Zeichenkörpers (i) Zeichenkanten (3, 3') in solcher Lage und in solchen Abmessungen angebracht sind, daß nur deren schmale Außenkanten (4, .) die Zeichenebene (5) berühren, während der Gerätekörper (i) noch einen geringen Abstand von der "Leichenebene (5) aufweist.
  2. 2. Zeichengerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dessen vorzugsweise aus einem transparenten Stoff, wie z. B. Celluloid oder Methakrylsäuremetliylester, bestehende Zeichenkanten (3, 3') flache Leisten bilden, die spitzwinklig zur Breitfläche des Zeichengerätekörpers (i) in dessen Seitenränder (2, 2') eingezogen und in ihrer Länge derart bemessen sind, daß ihre Außenkanten (.4, 4') die Zeichenebene (5) berühren, während der Zeichengerätekörper (i) einen geringen Abstand von der Zeichenebene (5) aufweist.
  3. 3. Zeichengerät nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auch der Zeichengerätekörper (i) ganz oder teilweise aus einem transparenten Stoff, wie z. B. Celluloid oder Methakrylsäuremethylester, besteht.
  4. 4. Zeichengerät, insbesondere Maßstab oder Lineal nach Anspruch r bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf den transparenten Zeichenkanten (3, 3') Maßteilungen (6) vorgesehen sind.
  5. 5. Zeichengerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Maßteilungen (6) auf den Zeichenkanten (3, 3') derart ausgeführt sind, daß korrespondierende Maßteilungspunkte auf genau senkrecht zur Längsachse des Zeichengerätes verlaufenden Linien liegen.
DEF5200A 1950-12-09 1950-12-09 Zeichengeraet Expired DE827465C (de)

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DEF5200A DE827465C (de) 1950-12-09 1950-12-09 Zeichengeraet

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DEF5200A DE827465C (de) 1950-12-09 1950-12-09 Zeichengeraet

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DE827465C true DE827465C (de) 1952-01-10

Family

ID=7084468

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DEF5200A Expired DE827465C (de) 1950-12-09 1950-12-09 Zeichengeraet

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DE (1) DE827465C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE907152C (de) * 1952-03-12 1954-03-22 Faber Castell A W Zeichengeraet

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE907152C (de) * 1952-03-12 1954-03-22 Faber Castell A W Zeichengeraet

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