DE8221949U1 - Luftzufuehrungsrohr fuer oefen zur verbrennung von festen brennstoffen - Google Patents

Luftzufuehrungsrohr fuer oefen zur verbrennung von festen brennstoffen

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Dip!.-Phys. Buse ^ Di !.-Phv-s. M~-
Pat ritar..-. i ,ig ~ Untere1 ?-r.ςη i 14 Pcsnach 200210
56CO Wuppertal Te!. 557022,22/24 Telex S 591
Luftzuführungsrohr für öfen zur Verbrennung von festen Brennstoffen
Die Neuerung betrifft ein Luftzuführungsrohr für öfen zur Verbrennung von festen Brennstoffen wie Sägemehl, Baumrinde u. dgl., das im wesentlichen lotrecht stehend in den Verbrennungsraum des Ofens einzusetzen ist und das an seiner Mantelfläche über seine HöhenerStreckung verteilt öffnungen für den Austritt von Luft in den Verbrennungsraum und an seinem unteren Ende eine Lufteintrittsöffnung aufweist.
Luftzuführungsrohre für öfen zur Verbrennung von Sägespänen, Torfmull, Kohlenstaub od. dgl. Abfallbrennstoffen sind in den verschiedensten Ausführungsformen vorgeschlagen worden.
Beispielsweise wird auf die in den AT-PSen 183 919 und 183 920 beschriebenen Luftzuführungsrohre verwiesen. Die bekannten Luftzuführungsrohre besitzen ebenso wie das aus der DE-PS 405 872 bekannte Luftzuführungsrohr ein im Ofen im wesentlichen lotrecht stehendes rohrartiges Gebilde, al* dessen Mantelfläche Luftaustrittsöffnungen vorgesehen sind, die bei der AT-PS 183 920 und der DE-PS 405 872 zur Seite hin, bei der AT-PS 183 919 schräg nach unten hin offen sind.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten Luftzuführungsrohre der eingangs geschilderten Gattung im Sinne einer weiteren Verbesserung der Luftzufuhr und insbesondere der Luftverteilung im Brennraum zu verbessern.
Neuerungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die im Bereich des unteren Endes des Luftzuführungsrohres vorgesehenen öffnungen für den Austritt von Luft mit Rohrstücken ausgerüstet sind, deren Achsen in mindestens einer vorzugsweise aber in mehreren senkrecht zur Längserstreckung des Luftzuführungsrohres ausgerichteten Ebenei liegen.
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Durch die Öffnungen für den Austritt von Luft in den Verbrennungsraum wird die für die Verbrennung notwendige Luft an das Brennmaterial seitlich herangebracht. Wesentlich ist dabei, daß durch die den in unteren Bereich des Luftzuführungsrohres vorgesehenen Öffnungen zugeordneten Rohrstücke die Verbrennungsluft auch bei fortgeschrittenem Abbrand seitlich an das Brennmaterial herangebracht wird. Dadurch wird auch bei fortgeschrittenem Abbrand ein Luftwirbel gebildet, der für den optimalen Abbrand von großer Bedeutung ist. Durch die Kombination der Lustaustrittsöffnungen und der mit Rohren bestückten Luftaustritts-Öffnungen im neuerungsgemäßen Luftzuführungsrohr ergibt sich eine besonders günstige Verbrennung, die es gestattet, Sägemehl, Baumrinde u. dgl. Abfallbrennstoffe auch mit hohem Feuchtigkeitsgrad und ohne vorhergehendes Trocknen, wie es bisher immer notwendig war, problemlos und vollständig zu verbrennen.
Eine Ausführungsform der Neuerung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrstücke, wie an sich bekannt, parallel nebeneinanderliegend angeordnet sind. Diese Ausführungsform ist besonders für den Einsatz in öfen im Bereich der die Ofentüre aufweisenden Begrenzungswand geeignet.
Soll das Luftzuführungsrohr wie beispielsweise bei Sägemehlöfen üblich in der Mitte des Ofens eingesetzt werden, dann bewährt sich eine Ausführungsform, bei welcher die Rohrstücke vom Luftzuführungsrohr radial abstehen.
Weitere Merkmale und Einzelheiten der Neuerung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung der in den Zeichnungen schemtisch wiedergegebenen Ausführungsbeispiele. Es zeigt Fig. 1 ein Luftzuführungsrohr in Ansicht, Fig. 2 eine Draufsicht auf das Luftzuführungsrohr aus Fig. 1, Fig.
ein Anwendungsbeispiel des in den Fig. 1 und 2 gezeigten Luftzuführungsrohr/, Fig. 4 eine andere Ausführungsform eines
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Luftzuführungsrohres in Ansicht, Fig. 5 eine Draufsicht | auf das Luftzuführungsrohr aus Fig. 4 und Fig. 6 ein Anwendungsbeispiel des in den Fig. 4 und 5 gezeigten Luftzuführungsrohres.
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Das in Fig. 1 und 2 gezeigte Luftzuführungsrohr 1 besteht aus einem im Querschnitt quadratischen Rohr 2, das oben verschlossen ist und mit seinem offenen unteren Ende auf einem Lufteintrittsgehäuse 3 sitzt. Das Lufteintrittsgehäuse 3 besitzt an seiner Oberseite eine öffnung 4, durch welche Luft aus dem Gehäuse 3 in das Rohr 2 strömen kann. Das Lufteintrittsgehäuse 3 ist zur Seite und nach unten hin | offen.
1,. Im Rohr 2 sind in der Mantelfläche desselben über seine Höhenerstreckung verteilt Öffnungen 5 für den Austritt von Luft in den Verbrennungsraum vorgesehen. Ähnliche öffnungen | 6 sind im Bereich des die Lufteintrittsöffnung bildenden Gehäuses 3 vorgesehen. Fig. 1 und 2 zeigen, daß den beiden unteren Öffnungen 6 Rohrstücke 7 zugeordnet sind, deren ' Achsen parallel zueinander und in einer senkrecht zur Längserstreckung des Rohres 2 ausgerichteten Ebene liegen.
Das in den Fig. 1 und 2 gezeigte Luftzuführungsrohr 1 ?I- kann ,wie aus Fig. 3 ersichtlich, in einen Ofen 8 eingesetzt werden. Das Luftzuführungsrohr 1 wird dabei so ausgerichet, daß die offene Seite des Lufteintrittsgehäuses 3 der Ofentüre 9 des Ofens 8 benachbart ist und daß die öffnungen 5 und 6 sowie die Rohrstücke 7 in das Innere des Ofens 8 ragen.
Der Ofen weist an seiner Oberseite eine liegend angeordnete Fülltür 10 auf, durch welche der Ofen mit Brennmaterial gefüllt werden kann. Der Vorderteil ""des Ofens 8 mit der Ofentüre 9 sowie der Oberteil des Ofens 8 mit der Fülltür 10 sind bevorzugt aus Stahl oder Stahlguß hergestellt. Die
übrigen Wände des Ofens können aus Kachel, Klinker oder Schamotte oder Kombinationen dieser Werkstoffe hergestellt sein.
j 5 Das Brennmaterial, wie Sägemehl oder Baumrinde, wird lose oder in dünne Papiersäcke verpackt bis knapp an den oberen Randes des Verbrennungsraumes 11 im Ofen 8 eingebracht und festgestampft. Vor dem Füllen des Ofens 8 mit Brennmaterial wird vor die Öffnungen 5 und 6 bzw. die Rohrstücke 7 eine Blende eingesetzt, die verhindert, daß die Luftaustrittsöffnungen verstopft werden. Vor dem Zünden des Ofens wird diese Blende wieder nach oben herausgezogen. Nach dem Zünden erfolgt der Abbrand von unten, wobei sich im Brennraum im wesentlichen das in Fig. 3 durch Pfeile schematisch
ις angedeutete Abbrandbild ergibt. Durch das Abfallen der hängenden Glutstücke bildet sich unterstützt von den Rohrstücken 7 im unteren Bereich eine dem günstigen Abbrand förderliche Höhlung aus.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist dem Rauchgasabzugssystern 12 des Ofens ein Wärmetauscher 13 zugeordnet, wobei die im Wärmetauscher 13 erwärmte Luft zur Heizung eines weiteren Raumes 14 herangezogen werden kann. Bei der in den Fig. 4 und 5 gezeigten Ausführungsform des neuerungsgemäßen LuftZuführungsrohres sind die öffnungen 5 auf allen vier Seiten des unten eine Lufteintrittsöffnung 18 aufweisenden, im Querschnitt ebenfalls quadratischen Rohres 2 vorgesehen. Sinngemäß sind die den/unteisi Bereich des Rohres 2 vorgesehenen öffnungen 6 zugeordneten Rohrstücke 16 und gegenüber der Längsachse des Rohres 2 radial abstehend an allen vier Seiten des Rohres 2 angeordnet. Fig. 4 zeigt deutlich, daß die weiter oben liegenden Rohrstücke 16 kürzer sind als die weiter unten liegenden Rohrstücke 17.
Das in den Fig. 4 und 5 gezeigte Luftzuführungsrohr 15 ist für die Anordnung in der Mitte eines Ofens, z.B. eines
Sägespänofens od. dgl., bestimmte wie dies in Fig. 6 angedeutet ist. Bei dieser Anordnung erfolgt der Abbrand des Brennmaterials (Sägespäne oder Baumrinde) von unten allseitig nach außen. Allenfalls im unteren Bereich noch nicht verbranntes Brennmaterial, das von den Flammen oder den Rauchgasen mitgerissen wird, verb-rennt im oberen Teil des Ofens, da dort durch die Luftaustrittsöffnungen 5 zusätzlich Luftsauerstoff in den Ofen eintritt.
ID Im gezeigten Äusführungsbeispiei ist der in Fig, 6 gezeigte Ofen als Zentralheizungsofen mit aufgesetztem Boiler 19 ausgebildet, wobei von den heißen Rauchgasen durchströmte Rohre 20 den Boiler 19 durchsetzen, so daß das im Boiler enthaltene Wasser erhitzt wird.

Claims (4)

Fnt ...iar vi ι te Unier.iS- .en IU P.stfach 200210 Schutzansprüche:
1. Luftzuführungsrohr für öfen zur Verbrennung von festen Brennstoffen wie Sägemehl, Baumrinde u. dgl., das im wesentlichen lotrecht stehend in den Verbrennungsraum des Ofens einzusetzen ist und das an seiner Mantelfläche über seine Höhenerstreckung verteilt öffnungen für den Austritt von Luft in den Verbrennungsraum und an seinem unteren Ende eine Lufteintrittsöffnung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die im Bereich des unteren Endes der Luftzuführungsrohres (1,15) vorgesehenen Öffnungen (6) für den Austritt von Luft mit Rohrstücken (7,16,17) ausgerüstet sind, deren Achsen in mindestens einer vorzugsweise aber in mehreren senkrecht zur Längserstreckung des Luftzuführungsrohres (1,15) ausgerichteten Ebenen liegen.
2. Luftzuführungsrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrstücke (7), wie an sich bekannt, parallel nebeneinanderliegend angeordnet sind (Fig. 2).
3. Luftzuführungsrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrstücke (16,17) vom Luftzuführungsrohr (15) radial abstehen (Fig. 5).
4. Luftzuführungsrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Rohrstücke (16,17) von oben nach unten zunimmt (Fig. 4).
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