DE816170C - Vorrichtung zur Butterbereitung - Google Patents

Vorrichtung zur Butterbereitung

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Publication number
DE816170C
DE816170C DEP25206A DEP0025206A DE816170C DE 816170 C DE816170 C DE 816170C DE P25206 A DEP25206 A DE P25206A DE P0025206 A DEP0025206 A DE P0025206A DE 816170 C DE816170 C DE 816170C
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DE
Germany
Prior art keywords
screw
butter
kneading
screw kneader
kneader
Prior art date
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Expired
Application number
DEP25206A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Koennecker
Willy Dr-Ing Sell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eduard Ahlborn A G
Original Assignee
Eduard Ahlborn A G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eduard Ahlborn A G filed Critical Eduard Ahlborn A G
Priority to DEP25206A priority Critical patent/DE816170C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE816170C publication Critical patent/DE816170C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J17/00Kneading machines for butter, or the like
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F33/00Other mixers; Mixing plants; Combinations of mixers
    • B01F33/80Mixing plants; Combinations of mixers
    • B01F33/82Combinations of dissimilar mixers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description

  • Vorriditung zur Butterbereitung Bei den bisher bekanntgewordenen Verfahren zur Butterbereitung in Fässern sind verschiedene Wege beschritten worden, die sich im wesentlichen durch die Art des Knetens unterscheiden. Das älteste besteht darin, daß das Butterkorn, nachdem die Buttermilch abgelassen und ein ein- oder mehrmaliges Waschen stattgefunden hat, von Hand herausgenommen und entweder von Hand oder auf einem Tellerkneter fertig geknetet wird. Das Herausnehmen von Hand entspricht nicht den Forderungen der Hygiene, und die Bearbeitung auf dem Tellerkneter ermöglicht nicht immer, eine so gleichmäßige Wasserverteilung zu erhalten, wie dies zur Erzielung einer guten Haltbarkeit notwendig ist.
  • I)iese Methode ist außerdem nur auf kleinere Buttermengen beschränkt.
  • Weitere Entwicklungen führten zu sogenannten Butterfertigern, bei denen sowohl das Buttern als auch das Kneten im Faß stattfinden kann. Beim Buttern wirken die in das Faß eingebauten Knetwalzen als Schlagwerkzeuge und werden für das Kneten in zueinander gegenläufige Drehbewegungen versetzt. Die Forderungen der Hygiene lassen sich hierbei besser befriedigen; aber die Wasserverteilung genügt auch hier nicht allen Ansprüchen.
  • Überdies sind die Durchgangsstellen der Knetwalzen am Faß nur schwer dicht zu halten und führen oft zu schleichenden Infektionen für die Butter.
  • Man hat versucht, diese Nachteile dadurch zu vermeiden, daß man an Stelle der Knetwalzen Schlagbretter oder sonstige Schlagwerkzeuge der verschiedensten Formen verwendete, durch welche Stopfbüchsen entbehrlich werden, und hat damit das Kneten durch wiederholtes Anheben, Werfen und Wenden des Butterkornes durchzuführen versucht.
  • Auch hierbei gelingt es nicht das Wasser fein genug in der Butter zu verteilen, vor allem im Winter, wenn zur Vermeidung einer bröckligen Konsistenz ein Kneten bei niedrigen Temperaturen nötig ist.
  • Es ist weiterhin bekanntgeworden, die Knetwalzen in einem besonderen Fahrgestell unterzubringen, das nach dem Waschen des Butterkornes zentral in das Faß eingefahren wird. Hierbei sind zwar die Stopfbüchsen mit ihren Nachteilen fortgefallen, aber der Mangel der Knetwalzen, die ungenügende Wasserverteilung, ist geblieben.
  • Nach der Erfindung erfolgt das Kneten des Butterkornes in einem Schneckenkneter. Hierbei kann man eine so feine Wasserverteilung erreichen, daß die Haltbarkeit der Butter erhöht wird. Die günstige Wirkung des Schneckenkneters rührt daher, daß die zur feinsten Wasserverteilung notwendige Scherarbeit, durch die die gröberen Wasserteilchen zerrissen werden, in denkbar kurzer Zeit auf das Butterkorn übertragen wird. Bei Knetwalzen der verschiedensten Profilierung ist dies nur in größeren Zeitabständen möglich.
  • Infolge der längeren Behandlung tritt bei Knetwalzen eine allmähliche Zerstörung des Fettkristallgefüges ein, wodurch die Butter eine unerwünschte salbige Beschaffenheit bekommt. Beim Schneckenkneter dagegen besteht diese Gefahr der Gefügeverschlechterung infolge der kürzeren zeitlichen Einwirkungsdauer nicht oder jedenfalls nur in so herabgemindertem Maße, daß die Wasserverteilung schon vollkommen ist, bevor eine Gefügeveränderung eintreten kann.
  • Schneckenkneter sind an sich bekannt; sie werden in der Margarineindustrie dazu verwendet, verschiedene Fette, wie Walöl, Talg oder andere tierische Fette, miteinander zu mischen. Demgegenüber hat nach der Erfindung der Schneckenkneter die Funktion, auf das im Butterungsgut enthaltene Wasser eine Scherwirkung auszuüben und dieses dadurch zu zerteilen und im Gut fein zu verteilen.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, das Schneckenkneten mit dem Wurfkneten zu verbinden, derart, daß der Knetvorgang in zwei Abschnitte unterteilt wird, und zwar so, daß das Vorkneten durch Werfen erfolgt und das Fertig-bzw. Feinkneten in einem Schneckenkneter. Bei dieser Unterteilung gelingt die Einstellung des richtigen Wassergehaltes besonders leicht, weil dies im ersten Abschnitt ohne große Schwierigkeiten möglich ist; denn hier darf die Verteilung noch verhältnismäßig grob sein. Dem Feinkneter (Schneckenkneter) fällt dann nur noch die Aufgabe zu, den Dispersionsgrad zu erhöhen.
  • Dies kann auf folgende Weise geschehen: I. Anordnung einer einfachen oder Doppelförder-und Knetschnecke unterhalb eines hochgestellten Butterfasses, das im Mantel mit Entnahmeöffnungen versehen wird. Bei einer solchen Anordnung ergeben sich hinsichtlich des Antriebes besondere Vorteile insofern, als der Antrieb der beiden Schnecken aus dem Vorgelege des Butterfasses, also aus derselben Kraftquelle, erfolgen kann.
  • 2. Anordnung einer Förder- und Knetschnecke auf einem Fahrgestell, ähnlich wie bei einem Knetwagen, das nach dem Waschen bzw. Vorkneten mit seinem oberen Teil, in dem sich die Förderschnecke befindet, zentral in das Butterfaß eingefahren wird, und zwar so, daß sich nur die Förderschnecke im Faß, der Schneckenkneter aber außerhalb befindet.
  • Bei diesen beiden Anordnunhen ergeben sich zusätzliche Vorteile dann, wenn man das Mundstück des Schneckenkneters in gewissem Maße veränderlich in seinem Querschnitt ausbildet und einen an sich bekannten Zerteilapparat nachschaltet, durch den der Butterstrang in einzelne gewichtsgleiche Stücke unterteilt wird, die man sofort einwickeln kann. Durch die Veränderlichkeit im Querschnitt des Mundstückes kann man dieses so einstellen, daß die Gewichtsgleichheit auch bei veränderten Eigenschaften, z. B. Luftgehalt des Butterfettes, erreicht wird. Auch läßt sich der Butterstrang unmittelbar in eine an sich bekannte Ausform- und Verpackungsmaschine führen. Den Anforderungen der Hygiene ist hierbei besonders gut entsprochen, weil die Butter dann weder mit der Raumluft noch mit ?rIenschenhänden in Berührung kommt.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der neuen Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt Fig. I ein hochgestelltes Butterfaß mit darunter angeordneten Förder- und Knetschnecken Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie H-B der Fig. I und Fig. 3 Förder- und Knetschnecken auf einem Fahrgestell angeordnet und in den Butterfertiger eingefahren.
  • Es bezeichnen a das Butterfaß mit Schlagdauben b. Das Faß wird huber eine Riemenscheibe c von einem Vorgelege d angetrieben und auf der entgegengesetzten Seite in einem Lager e drehbar angeordnet. Es hat am Umfang eine öffnung, die durch einen Schieber g verschlossen werden kann.
  • Die beiden gegenläufigen Förderschnecken ii befinden sich in einer SIulde i und sitzen mit den Knetschnecken k auf denselben Antriebswellen, die im Vorgelege d über eine in der Zeichnung nicht dargestellte Kupplung mit der Riemenscheibe c verbunden sind.
  • Nach Fig. 3 sind die Förderschnecken und die Knetschnecken k auf einem Fahrgestell 1 angeordnet, das zum Kneten in das Faß a eingefahren wird. Der Antrieb erfolgt bei dieser Anordnung aus einer gesonderten Kraftquelle, beispielsweise einem Elektromotor s, der die Drehung der Schnecken über einen Schneckenantrieb eist, eine Mrelle n und ein Zahnradvorgelege o bewirkt. An dem gemeinsamen Mundstück p der Knetschnecken ist eine verstellbare Zunge q angel,racht, durch die man die Höhe des austretenden Butterstranges verändern kann. Mit r ist eine an sich I,ekannte Zerteilvorrichtung für den Butterstrang bezeichnet, die mit dem Fahrgestell l fest oder abnehmbar verlunden ist.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRUCHE: I. Vorrichtung zur Butterl)ereitung, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schneckenkneter (k), dem eine Förderschnecke (11) vorgeschaltet ist, mit einem mit einer verschließbaren Austrittsöffnung (f) an seinem Umfange und Schlagwerkzeugen versehenen Butterfaß (a) derart zusammengebaut ist, daß das vorgeknetete Butterkorn dem Schneckenkneter (k) durch sein Eigengewicht zugeführt werden kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderschnecke (h) und der Schneckenkneter (k) gleichachsig hintereinander angeordnet sind, wobei der Schneckenkneter (k) einen geschlossenen Mantel hat, während sich die Förderschnecke (h) in einem muldenförmigen Gehäuse (i) befindet, dessen Öffnung unter der Austrittsöffnung (f) des Fasses (a) liegt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneckenkneter (k), und gegebenenfalls eine einfache oder Doppelförderschnecke (h), in das Faß (a) zentral einfahrbar auf einem Fahrgestell (1) angebracht sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Schneckenkneter (k) eine an sich bekannte Zerteilvorrichtung (r) oder Ausform- und Packmaschine zusammengebaut ist.
DEP25206A 1948-12-17 1948-12-17 Vorrichtung zur Butterbereitung Expired DE816170C (de)

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DEP25206A DE816170C (de) 1948-12-17 1948-12-17 Vorrichtung zur Butterbereitung

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DE816170C true DE816170C (de) 1951-10-08

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DE (1) DE816170C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2822152A (en) * 1953-08-14 1958-02-04 Knudsen Peter Skjode Apparatus for removing butter from the containers of combined churns and butter-workers
DE1054272B (de) * 1958-02-14 1959-04-02 Fritz Hecht Butterfertiger

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2822152A (en) * 1953-08-14 1958-02-04 Knudsen Peter Skjode Apparatus for removing butter from the containers of combined churns and butter-workers
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