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Faltschiebedach fuer Personenautos

Classifications

B60J7/061 Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with non-rigid element or elements sliding and folding

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DE807474C

Germany

Other languages
English
Inventor
Rudolf Bach
Current Assignee
Johnson Controls Interiors GmbH and Co KG

Worldwide applications
1949 DE

Application DEH915A events
1951-06-28
Application granted
Expired

Description

  • [0001]
    Bei <lcn bisherigen Konstruktionen von Faltschiebedä chern «-eisen die Hilfsspriegel einen rechteckigen Querschnitt auf. Dieser ist in mehrfacher Beziehung nachteilig. Im Interesse einer möglichst großen Dachöffnung liegen die Hilfsspriegel im gefalteten Zustande des Daches sehr eng nebeneinander. Es ist klar, daß dadurch der Faltungsvorgang behindert wird, so daß Quetschungen des Stoffes, insbesondere des Innentuches (Himmels), entstehen, die einer einwandfreien Faltenbildung abträglich sind. Außerdem erzeugen dabei die scharfen Kanten eine Reibung und entsprechend schnellen Verschleiß an den immer wieder an denselben Stellen auftretenden Umbiegungen des Stoffes.
  • [0002]
    Ein weiterer Nachteil dieser üblichen Bauart zeigt sich auch darin, daß die Federn der Faltspriegel im gefalteten Zustande des Daches durch die dazwischenliegenden Innen- und Außenstoffdicken hochgedrückt werden, wodurch eine unregelmäßige und unschöne Faltenbildung entsteht.
  • [0003]
    Zur Vermeidung aller dieser Nachteile geht der mit der Erfindung gemachte Vorschlag dahin, den Ililfsspriegeln einen nach oben und unten abgerundeten Querschnitt zu geben. Beispielsweise könnte der Querschnitt elliptisch sein, man könnte aber auch zwei starr miteinander verbundene Rohre als Hilfsspriegel benutzen. In jedem Falle empfiehlt es sich gemäß einem weiteren Vorschlage der Erfindung, die Hilfsspriegel in Schräglage nach hinten anzuordnen, weil schon dadurch die richtige Endlage der Falten vorbereitet wird.
  • [0004]
    Zwei im Faltzustande des Daches nebeneinanderliegende Ililfsspriegel des obenerwähnten abgerundeten Querschnittes ergeben an der Einzugsstelle des Innenstoffes einen konisch oder trichterförmig :ich erNveiternden Zwischenraum und einen ebenso gestalteten Zwischenraum an den oberen Enden. Dahinein kann der Innenstoff viel leichter schlüpfen, und auch der Außenstoff wird in viel günstigerer «'eise gefaltet mit dem Ergebnis, daß das gefaltete Dach gleichmäßige und formschöne, eng aufeinanderliegende Falten bildet.
  • [0005]
    Die Zeichnung veranschaulicht den Gegenstand der Ertindung an zwei Ausführungsbeispielen. Fig. i zeigt eine Teiloberansicht eines mit Falt-(lach ausgerüsteten Personenwagens, Fig. = einen Längsschnitt nach der Linie II-II der Fig. i in größerem \laßstabe; Fig. 3 zeigt (las Dach in gefaltetem Zustande und Fig. ,l ein weiteres Ausführungsbeispiel. Die Karosserie i ist bei 2 ausgeschnitten. Das mit 3 bezeichnete Faltdach wird dadurch geöffnet. daß der Hauptspriegel I mittels der Handhabe 5 zurückgeschoben wird, wobei bekanntlich vorerst die durch Scharnier 7 angelenkte vordere Abdichtungsklappe 6 durch Anheben freizumachen ist.
  • [0006]
    Die Hilfsspriegel 8 «-eisen einen elliptischen Querschnitt auf. Zwischen dem Hauptspriegel ,I und dem dahinter folgenden Hilfsspriegel8 und ebenso zwischen je zwei weiteren folgenden Hilfsspriegeln 8 ist je ein Faltspriegel 9 angeordnet, der durch Federn 12 gehalten wird, die das Bestreben haben, die Faltspriegel nach oben zu bewegen. Der Außenstoff ist an allen Hilfs- und Faltspriegeln befestigt, während der Innenstoff (Himmel) vermittels Schlaufen auch von den Faltspriegelli 9 getragen wird. Sobald bei Beginn der Öffnung das Dach entspannt wird, werden alle Faltspriegel angehoben, wodurch die Faltenbildung vorbereitet wird (s. die Hilfsskizze oberhalb der Fig. 2).
  • [0007]
    Die Fig. 3 zeigt deutlich die durch die elliptische Querschnittsform der Hilfsspriegel bedingte erhel)-liche Raumgewinnung zwischen je zwei benachbarten Hilfsspriegeln.
  • [0008]
    Gemäß der Fig. ,I könnten die Hilfsspriegel auch durch zwei z. B mittels Stahlbandes verbundene Rohre 13 und 13' gebildet sein.
  • [0009]
    Die dargestellte Schräglage aller Hilfsspriegel paßt sich der endgültigen schräg nach hinten abfallenden Lage der Falten an und trägt an ihrem Teil zur Erlangung der ordnungsgemäßen Faltenbildung bei.

Claims (4)
Hide Dependent

  1. PATENTANSPRUCIIE: i. Faltschiebedach für Personenautos, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsspriegel (8) einen nach oben und unten abgerundeten Querschnitt aufweisen.
  2. 2. Faltschiebedach nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, (laß die Hilfsspriegel einen elliptischen oder ellipseniihiilichen Querschnitt besitzen.
  3. 3. Faltschiebedach nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsspriegel durch zwei starr miteinander verbundene Rohre (i3. I3') gebildet sind.
  4. 4. Faltschiebedach nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, (laß die 1lilfsspriegel nach hinten geneigt angeordnet sind.