DE804353C - Bettcouch - Google Patents

Bettcouch

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Publication number
DE804353C
DE804353C DEP9916D DEP0009916D DE804353C DE 804353 C DE804353 C DE 804353C DE P9916 D DEP9916 D DE P9916D DE P0009916 D DEP0009916 D DE P0009916D DE 804353 C DE804353 C DE 804353C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
box
couch
lying surface
sofa bed
bed
Prior art date
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Expired
Application number
DEP9916D
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Temmen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HELMUT TEMMEN
Original Assignee
HELMUT TEMMEN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HELMUT TEMMEN filed Critical HELMUT TEMMEN
Priority to DEP9916D priority Critical patent/DE804353C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE804353C publication Critical patent/DE804353C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/86Parts or details for beds, sofas or couches only not fully covered in a single one of the sub-groups A47C17/02, A47C17/04, A47C17/38, A47C17/52, A47C17/64, or A47C17/84; Drawers in or under beds
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/04Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds

Description

  • Bei den bisherigen Bettcouches war unter dem Sitz ein Bettkasten zur Unterbringung von Oberbett, Kissen und Bettwäsche angeordnet. Dadurch wurde unter dem Siti viel Raum beansprucht, der für die Federung verlorenging. Man konnte also nur eine entsprechend niedrigere Abfederung bei Anwendung von Sprungfedern einbauen, wodurch aber eine harte Abfederung bedingt war.
  • Die Erfindung macht es sich zur Aufgabe, die ganze Sitzhöhe für eine hohe und damit «-eiche Federung auszunutzen, so daß man also entsprechend lange Sprungfedern unter der Polsterauflage anordnen kann. Dies ist gerade für eine Bettcouch wichtig, wo eine möglichst weiche und bequeme Liegefläche wünschenswert ist.
  • Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß am Stirnende, insbesondere dem Kopfende der Liegefläche ein Kasten zur Unterbringung von Oberbett, Kissen, Bettwäsche u. dgl. angeordnet ist, während die ganze Liegefläche lediglich für die abgefederte Polsterung Verwendung findet.
  • Ein weiteres Erfindungsmerkmal besteht dabei darin, daß der Bettkasten das Kopfteil der Couch bildet und der gepolsterte Kastendeckel als Kopfunterlage dient. Dadurch wird, ohne daß eine verlängerte Bauart der Couch in Kauf genommen werden muß, bei einer weitgehenden günstigen Abfederung der Liegefläche ein schräg zulaufendes Kopfteil geschaffen, das eine Art Keilkissen bildet und dadurch eine bequeme Kopflage wie in einem Bett bei weicher Liegefläche sichert.
  • Die Couch kann mit oder ohne Rückenlehne ausgeführt werden. Von Vorteil ist dabei, daß der Deckel des das Kopfteil bildenden Kastens durch am äußeren Ende angebrachte Scharniere aufklappbar ist, so daß besonders an der Rille zwischen abgefederter Liegefläche und Kopfauflage für eine weiche Polsterung gesorgt werden kann und harte Stellen vermieden werden.
  • Der Bettkasten kann gegebenenfalls als Ansatzstück für die mit Federmatratze versehene Liegefläche gearbeitet sein und evtl. zwecks leichten Transports der Couch von derselben abnehmbar sein.
  • Die Erfindung läßt sich in verschiedener Weise ausführen. Sie ist in der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i eine schaubildliche Darstellung der Couch, Abb. 2 die Couch im -geöffneten Zustande des Bettkastens und Abb.3 eine schaubildliche Darstellung einer anders ausgebildeten Couch ohne Rückenlehne mit als Ansatzstück gearbeitetem Bettkasten.
  • Die Bettcouch a besteht aus einer mit guter Federmatratze versehenen Liegefläche b. Die Abfederung erfolgt zweckmäßig mit Sprungfedern, um eine möglichst weiche Abfederung der Liegefläche zu erzielen. Die Polsterkissen der Liegefläche b können gegebenenfalls abnehmbar sein. Die Couch kann in an sich bekannter Weise mit einer Rückenlehne c versehen sein. Zur Unterbringung des Oberbetts, der Kissen, Bettwäsche u. dgl. ist am Kopfende der Liegefläche b ein der Form der Couch angepaßter Kasten d angebaut, der, wie in Abb. i und 2 gezeigt, den Kopfteil der Couch bildet und dessen gepolsterter Deckel e als Kopfunterlage dient. Die Polsterung des Deckels bildet dabei eine Art von Keilkissen. Der Deckel e ist, wie in aufgeklapptem Zustande von Abb. 2 ersichtlich, am äußeren Kopfende in dort angebrachten Scharnieren drehbar gelagert und nach außen aufklappbar. Er kann zu diesem Zweck an seiner Innenseite mit einem beispielsweise durch einen Riemen gebildeten Griff g versehen sein. Der Kasten ist groß genug ausgebildet, um bequem Oberbett mit Kissen und Bettwäsche aufzunehmen. Durch die einfache Handhabung läßt sich die Couch schnell als Bett herrichten. Ebenso läßt sich die Couch schnell wieder als Sitzmöbel umändern. Der Bettkasten kann bei Anordnung einer Rückenlehne links oder rechts vorgesehen sein.
  • In Abb. 3 ist veranschaulicht, daß der Kasten d auch gesondert als Ansatzstück für die mit Federmatratze versehene Liegefläche gearbeitet sein kann. Dabei kann dieser Kasten d durch Haken h o. dgl. ab- oder anhängbar ausgebildet sein. Hierbei kann das Kopfstück e abgefedert und gepolstert sein. Eine bessere Bauart stellt aber die nach Abb. i und 2 dar, da dadurch keine besondere Verlängerung der Bettcouch bedingt wird, sondern der Bettkasten unmittelbar einen Teil der Couch bildet, ohne daß der wesentliche Vorteil, nämlich daß eine möglichst hohe und damit: weiche Federung für die gesamte Liegefläche anwendbar ist, beeinträchtigt würde.
  • Der Kasten kann gegebenenfalls auch einseitig offen und statt mit Deckel durch eine Klappe oder Tür an der Außenseite verschließbar sein. Der Kasten kann aber auch nach der Couchstirnwand zu offen sein, so daß bei Holzersparnis die eine Kastenwand durch die Couch selbst gebildet ist. Dies empfiehlt sich besonders dann, wenn der Kasten mit dem Couchgestell einstückig ausgebildet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bettcouch, dadurch gekennzeichnet, daß am Kopfende der Liegefläche (b) ein diese ergänzender Kasten (d) zur Unterbringung des Oberbettes, der Kissen, Bettwäsche u. dgl. angeordnet ist. z. Bettcouch nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der gepolsterte Deckel (e) als Kopfunterlage dient. 3. Bettcouch nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (e) in Scharnieren (f), die am äußeren Ende des den Kopfteil bildenden Kastens (d) angebracht sind, aufklappbar gelagert ist. 4. Bettcouch nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kasten (d) als Ansatzstück für die mit Federmatratze versehene Liegefläche gearbeitet ist und gegebenenfalls, beispielsweise durch Haken, ab- oder anhängbar ist.
DEP9916D 1948-10-02 1948-10-02 Bettcouch Expired DE804353C (de)

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DEP9916D DE804353C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Bettcouch

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