DE802816C - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von nahtlosen Rohren - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von nahtlosen Rohren

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DE802816C
DE802816C DE1948P0002814 DEP0002814D DE802816C DE 802816 C DE802816 C DE 802816C DE 1948P0002814 DE1948P0002814 DE 1948P0002814 DE P0002814 D DEP0002814 D DE P0002814D DE 802816 C DE802816 C DE 802816C
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DE
Germany
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rollers
production
rolling
rolls
mandrel
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Expired
Application number
DE1948P0002814
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf Zimpel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Reisholz Stahl & Roehrenwerk
Original Assignee
Reisholz Stahl & Roehrenwerk
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B19/00Tube-rolling by rollers arranged outside the work and having their axes not perpendicular to the axis of the work
    • B21B19/02Tube-rolling by rollers arranged outside the work and having their axes not perpendicular to the axis of the work the axes of the rollers being arranged essentially diagonally to the axis of the work, e.g. "cross" tube-rolling Diescher mills, Stiefel disc piercers, Stiefel rotary piercers
    • B21B19/06Rolling hollow basic material, e.g. Assel mills

Description

  • Es ist bekannt, nahtlose Rohre so herzustellen, daß ein Lochstück mit Boden auf einen Dorn geschken und durch aus Rollen gebildete Streckkaliber hindurchgetrieben wird. Bekannt ist ferner, die Rollen der Streckkaliber, durch die das Werkstück mittels des Dornes hindurchgezogen wird, zwangsläufig anzutreiben, so daß der Vorschub des Werkstückes sowohl durch den angetriebenen Dorn als auch durch die angetriebenen Rollen der Streckkaliber bewirkt wird.
  • Die Streckkaliber bestehen aus zwei, drei oder mehreren Rollen. Bei diesem Herstellungsverfahren bilden sich auf den Rohren Rippen, die durch Versetzen der einzelnen hintereinander angeordneten Streckkaliber wieder abgeflacht werden. Die Bauweise dieser versetzt angeordneten Streckkaliber ist aber sehr umständlich, weil die Mitten der Antriebsrollen in verschiedenen Ebenen liegen. Bei den bekannten Verfahren stehen die Kaliberrollen senkrecht zur Rohrachse.
  • Erfindungsgemäß werden die Nachteile dieses Rohrwalzverfahrens dadurch behoben, daß die bekannten Rollen-Streckkaliber durch Schrägwalzen ersetzt werden. In den Abb. i bis 9 ist das Walzverfahren nach der Erfindung schematisch veranschaulicht, während Abb. io, wiederum schematisch, eine Aufsicht auf die Rollen der Streckkaliber darstellt.
  • Abb. i zeigt den Eintritt des auf dem Dorn b sitzenden Lochstückes a zwischen die Schrägwalzen c, d. Das Lochstück wird von den Walzen c und d auf je einem schmalen Streifen erfaßt und gestreckt. Neben der Längsbewegung wird das Lochstück nebst Dorn durch die Schrägwalzen noch in eine Drallbewegung versetzt, so daß es um den gewalzten Streifen e und f versetzt in das nächste Schrägwalzenpaar (Abb. 2) eintritt und neben der Längsbewegung die Drallbewegung bis zum fertigen Rohr (Abb.9) beibehält. Bei dem Walzverfahren nach dieser Erfindung ist es möglich, die Schrägwalzen sehr kräftig auszuführen und den Walzdruck auf einen schmalen Streifen der Rohrluppe wirken zu lassen.
  • Die Entfernung von Walzensatz zu Walzensatz wird mit zunehmender Walzgeschwindigkeit stetig größer, die Schrägstellung der Walzen stetig kleiner.
  • Jeder Schrägwalzensatz kann einzeln angetrieben werden. Man kann aber auch sämtliche Schrägwalzen von einem Aggregat antreiben. Eine Versetzung der einzelnen Walzenpaare ist nicht mehr erforderlich, wodurch eine wesentliche Vereinfachung der Bauweise des Walzwerkes erreicht wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von nahtlosen Rohren durch Walzen eines auf einem Dorn sitzenden Lochstückes durch mehrere hintereinandergeschaltete Walzensätze, dadurch gekennzeichnet, daß das Walzen auf aus Schrägwalzen bestehenden Walzensätzen erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägwalzensätze in eine Rollenstoßbank eingebaut sind.
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