DE800018C - Kleideraufzug - Google Patents

Kleideraufzug

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Publication number
DE800018C
DE800018C DE1948P0004187 DEP0004187D DE800018C DE 800018 C DE800018 C DE 800018C DE 1948P0004187 DE1948P0004187 DE 1948P0004187 DE P0004187 D DEP0004187 D DE P0004187D DE 800018 C DE800018 C DE 800018C
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DE
Germany
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elevator
chain
clothes
attached
bracket
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Expired
Application number
DE1948P0004187
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Reden
Original Assignee
Otto Reden
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G25/00Household implements used in connection with wearing apparel; Dress, hat or umbrella holders
    • A47G25/02Dress holders; Dress suspending devices; Clothes-hanger assemblies; Clothing lifters

Description

  • Kleideraufzug Kleideraufzüge für Bergarbeiter-Waschkauen werden vielfach, besonders iim oberschlesischen Kohlenrevier, mit fünf Rollen und endloser Kette ausgeführt. Die Festlegung dieses Aufzuges nach dein Hochziehen des Kleiderbündels erfolgt an einem Teniperguß-Kettenhalter, der unmittelbar über einer Führungsrolle an einem Winkel- oder U-Eisen befestigt wird. Das Winkeleisen wird ini Profil 6 mit einem Gewicht von 5,92 kg je Meter und das [)-Eisen im Profil 6,5 sogar mit 7,o9 kg Gewicht je Meter verwendet. Diese Profile sind für dLn der Feststellmuffe nach denn Herablassen des Aufzuges und für die Aufnahme der Führungsrolle an einem Schenkel und zur Anbringung des Kettenhalters und des Nuinmerschildes an dem anderen Schenkel erforderlich. Hierfür sind drei Löcher i 1 mni und zwei Löcher 3 Inn' zu bohren. Die frei hängende Führungsrolle wird sehr leicht beschädigt, was sich als äußerst nachteilig herausgestellt hat. Nachteilig ist ferner, daß die Kette bei der Benutzung des Aufzuges leicht aus der Führungsrolle abgleitet und daß das Nummerschild durch die Kette und das Schließblech verdeckt wird. Die Kettenhalter sind ganz besonders dem Verschleiß unter-,eorfen, da es täglich vorkommt, daß bei der großen Belegschaft der Zechen der eine oder andere Bergmann seinen Schlüssel zum Vorhangsc'hloß vergißt und nun einfach den Ketteinlia-lter zortrümmert. Das Auswechseln des Halters ist aber umständlich und zeitraubend, da die Kette durchgekniffen und nach Einbau eines neuen Halters durch ein Notglied wieder verbunden werden muß. Viele tausend Ersatzkettenlialter und Rollen werden für diese Reparaturen allein von den Zechen des Oberschlesischen Kohlenreviers alljährlich angefordert. Trotz dieser großen Nachteile besitzt der Aufzug, der seit dem Jahre 1903 bekannt ist und- keinerlei Verbesserungen erfahren hat, jedoch den unbedingten Vorteil, daß die Kette infolge der Fünf-Rollen-Führung nicht durch eingebaute Halteringe an Kettenstiften aufgehängt zu werden ]>raucht, wie dies bei fast allen Zechen des Rliein-Ruhr-Kohlenreviers üblich ist. Die Bci-gleute hängen die Kette bei diesen Aufzügen ganz unregelmäßig auf, so daß sie auf der Sitzbank oder sogar auf dem Kauenfußboden liegt. Alle bekannten Kettenstifte lassen dne.l@lögl.iclikeit offen, die tinzi:lneti Halteninge vdllzählig oder gar niiclit auf den dafür vorgesehenen geraden oder sohrägen Dorri aufzuhängen. Der Bergmann zäeht zum Teil die Kette einfach bis zum Verschlußglied hoch. Man kann diese unterschiedliche Aufhängung der Ketten in jtyler Waschkaue beobachten, und sie sind eine stete Quelle des Ärgers der Betriebsleitungen. Dabei machen die vor den Sitzbankgerüsten dicht nebenoinander hängenden Kettenbündel einen unfreundlichen, bedrückenden Eindruck, und es wird angestrebt, diie Kleideraufzüge nach praktüscheren Systernen umzuändern. Da erweist es sich nun bei dem Fünf-Rollen-System als sehr hinderlich, daß die vorhandenen Flacheiisenleisten durch Winkel- oder U-I@:isem ersetzt werden müssen und daß während dieser Montagearbeit einzelne Sitzbankgerüste ganz dem Betrieb entzogen werden. Alle vorgenannten N achtc@ile werden nun durch d(--n Gegenstand der Erfindung beseitigt. In erster Linie wird man unabhängig von der Verwendung der Winkel- oder (J-Eiserr, so daß die vorhandenen Flacheisen nach und nach während des Betriebs mit der neuen Vorrichturig leicht ausgerüstet werden könnten. Die aus der Zeichnung (Abb. i und 2) ersichtliche Vorrichtung wird bei Neuanlagen an Flacheisen so/io rnm mit einem Gewicht von zusammen 4,206 kg je Meter und nur zwei Bohrungen i i nim unmittelbar an der Sitzbanksäule befestigt. Der Temperguß-Kettenhalter mit Schließblech kommt in Fortfall. Die einzelnen Flacheisenbügelweiden in einem Arbeitsvorgang rnit allen Bohrungen und Schlitzen im Gesenk hergestellt. Der hintere Bügel dient als Tragebügel für die Führungsrolle und für den Anschlag der Feststellmuffe mit Führung der Kette und ist so geformt, daß er die Rolle gegen Beschädigungen und ein Abgleiten der Kette umschließt. Der vordere Bügel dient als Verschlußbügel und ist oben mit einem durchgehenden Schlitz versehen, um ihn jederzeit ohne Beschädigungen der Kette abnehmen zu können. Der Schlitz wird mit einer Deckscheibe verfleckt. Wenn der Schlüssel vergessen worden ist, wird der vordere Bügel abgenommen und ein Hilfsfeststeller angebracht, bis der Schlüssel oder ein neues Vorhangschloß beigebracht worden sind. Der Bügel umschließt die Rolle ebenfalls gegen Beschädigungen und nimmt noch das Nurnmerschild gut lesbar auf. Zusammenfassend kann gesagt werden, daß der neue Kleideraufzug einen wirtschaftlichen Fortschritt bedeutet. Eine Musteranlage ergab ganz er-helrl@iclie Einsparungen an Mater@ial und Arrbeit@szeit, und der Bergmann benutzt den Aufzug mit Vorliebe.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in den Abb t, 2, 3; .4 dargestellt.
  • Abtl. i stellt den Kleideraufzug in der Seitenansicht in Höhe des Benutzers dar. Der hintere Bügel i dient zur Ausschaltung von Winkel- oder [J-Eisen, wird an Flacheisen 3 und 4 befestigt und ist gleichzeitig als Roll.einträger und Anschlagvorrichtung für die Feststellmuffe 6 und als Schutzbügel für die Rolle 2 ausgebildet. Die Bohrung dient zur Führung der Kette. Die Feststellmuffe 6 stAlt 'den Aufzug nach dünn I1irunterlassezi des Kleiderbündels fest. Der vordere Deckbügel 7, als Rollenschutz- und Verschlußvorrichtung ausgebildet, ist zu diesem Zweck mit der Öffnung 8, dein durchgehenden Schl,etz 9 und der Deckplatte io versehen und wird ebenfalls an den Flacheisen 3 und 4 befestigt. Nach dein Hochziehen des Aufzuges wird die Feststellmuffe i i durch die Öffnung 8 unter den Schlitz 9 geschoben und durch ein in der Bohrung 12 eingehängtes Vorhangschloß 13 gesichert. Das Nu-mmerschild 14 ist augenfällig unten am Deckbiigel 7 befestigt.
  • Abb. 2 stellt den Aufzug@@ün der Vorderansicht dar. Abb. 3 und 4 stellen den Hilfsfeststeller dar.

Claims (2)

  1. PUEXT,tNstlsUCrrE: i. Kleideraufzug für Wasolikauen, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsrolle (2) für die den Kleiderstaken tragende Kette an einem die Rolle umschließenden, zur Kettenführung und Anschlag besonders ausgebildetem Bügel (i) angebracht ist zum Zwecke, die Vorrichtung für jeden Aufzug getrennt an Flacheisenleisten zu montieren.
  2. 2. Kleriideraufzug für Waschkauen, dadurch gekennzeichnet, daß ein df:e Fiihrtnigsrolle umschließender Deckliiigel (7) mit einem durchgehenden Schlitz (9) und einer Öffnung (8) versehen ist zum Zwecke leichter Abnahme ohne Kettenbeschädigung und zum Festlegen tr und Verschließen des Aufzuges nach dem rIochziehen.
DE1948P0004187 1948-10-02 1948-10-02 Kleideraufzug Expired DE800018C (de)

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DE800018C true DE800018C (de) 1950-08-04

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DE (1) DE800018C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3437290A1 (de) * 1984-10-11 1986-04-17 Bernhard 6689 Merchweiler Schönenberger Vorrichtung zum unterbringen herabgezogener kettenabschnitte einer kleideraufzugsanlage

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3437290A1 (de) * 1984-10-11 1986-04-17 Bernhard 6689 Merchweiler Schönenberger Vorrichtung zum unterbringen herabgezogener kettenabschnitte einer kleideraufzugsanlage

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