DE7610084U1 - Schloss fuer einen sicherheitsgurt - Google Patents
Schloss fuer einen sicherheitsgurtInfo
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- 238000003466 welding Methods 0.000 description 1
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Description
Heinz-Richard Hübner, ν. Liliencronstr. 5, 2085 Quickborn
"Schloß für einen Sicherheitsgurt"
Die Neuerung bezieht sich auf ein Schloß für einen Sicherheitsgurt
mit einer quergeschlitzten Schnalle, die an ihrem durch den Querschlitz hindurchgezogenen Gurtende unverlierbar
festgehalten ist und durch deren Querschlitz auch das zweite Gurtende in entgegengesetzter Richtung hindurchziehbar
ist.
Von Kleidungsstücken her sind Gurtschnallen bekannt, die
aus einer Platte bestehen, welche mit einem Querschlitz versehen ist. Durch diesen Querschlitz ist ein Ende eines Gurtes
oder Gürtels hindurchgezogen. Das Gürtelende ist dann um einen Steg der Platte herum mit dem Gurt zusammengenäht, wodurch
die Schnalle dann unverlierbar an dem einen Gurtende festgelegt ist. Um den Gürtel zu schließen, wird das andere Gurtende
gleichfalls durch den Querschlitz hindurchgezogen. Die Sicherung erfolgt dann, indem das zweite Gurtende durch einen
zweiten parallelen Querschlitz noch einmal zurückgezogen wird.
Für Sicherungszwecke ist ein solches Schloß nicht geeignet, da
die Sicherheit des Verschlusses von der Struktur des Gürtelmaterials abhängt.
7610064 05.08.76
Es ist Aufgabe der Neuerung, ein Schloß für einen Sicherheitsgurt zu schaifen, das einfach aufgebaut und vor allen
Dingen auch im Gefahrenfall leicht und schnell zu handhaben
Die gestellte Aufgabe ist bei einem Schloß der eingangs erwähnten Art dadurch gelöst, daß gemäß der Neuerung die
Schnalle aus einem Blechstreifen besteht, der an in Gurtlängsrichtung verlaufenden Schnallenkanten umgefalzt ist, wobei
die umgefalzten Streifen wenigstens längs ihrer vordersten Ränder aus der Schnallenebene herausgebogen sind und Führungsschienen
für einen Schieber bilden, der in Schließlage über das zweite Gurtende geschoben ist, um dieses an der Schnalle
klemmend festzulegen.
Zu einem derartigen Schloß werden nur zwei Blechformteile benötigt,
die leicht herstellbar sind. Die Klemmung zwischen dem zweiten Gurtte.il und der Schnalle einerseits und dem Schieber
andererseits ist derart kraftschlüssig, daß das Schloß auch
zuhält, wenn an dem Gurt ein größeres Gewicht gehalten wird.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Neuerung ist der Querschlitz
an dem vom zweiten Gurtende umschlungenen Rand gezahnt. Damit wird die Sicherung noch verbessert.
Die Neuerung wird anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 das Schloß nach der Neuerung mit herausgenommenem Schieber,
Fig. 2 einen Schnitt durch Schloß und Gurt längs der Linie H-II nach Fig. 1.
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Das Schloß nach der Neuerung ist aus einem Blechstreifen gebildet,
der zu einer Gurtschnalle 1 geformt ist. Der Blechstreifen
der Gurtschnalle 1 ist längs in Gurtlängsrichtung verlaufender Schnallenkanten 3 umgefalzt, wobei sich ein
Blechstreifenstück 5 plan auf eine Oberfläche 7 des flächigen Schnallenteiles auflegt. Das Blechstreifenstück 5 ist beispielsweise
durch Punktschweißung 9 mit dem flächigen Teil der Schnalle
1 verbunden. In dem Schnallenstück doppelter Stärke im Bereich des umgefalzten Blechstreifenstückes ist ein Loch 11
vorgesehen, in das beispielsweise ein Sicherungshaken eingreifen kann.
Von dem flächigen Teil der Schnalle 1 stehen Führungsschienen
bildende Ränder 13 schräg nach oben und unten ab. Diese Ränder 13 sind an ihren Ecken 15 zur Bildung von Herausfallsicherungen
nach innen abgeknickt.
Zum Sichern des Gurtes in der Schnalle dient ein Schieber 17, der ebenso wie die Schnalle aus einem Blechstück gebildet ist.
Von der Schieberfläche 19 sind Gleitteile 21 abgebogen, deren Neigung gegenüber der Schieberfläche 19 komplementär ist
zur Neigung der Ränder 13 gegenüber der Oberfläche 7 der Schnalle 1. Darüber hinaus ist von dem Schieber noch eine
als Griff dienende Leiste 23 hochgebogen.
In der Schnalle 1 ist ein Querschlitz 25 vorgesehen, der von einer geradlinigen Schlitzkante 27 und einer gezahnten Schlitzkante
29 begrenzt wird.
Ein erstes Ende 31 eines Gurtes 33 ist durch den Querschlitz 25 hindurchgezogen und zurückgeschlagen. Das Ende 31 ist dann
im Bereich der Schnalle 1 verbunden, beispielsweise durch eine Nähverbindung 35. Der Schieber 17 befindet sich in
diesem Fall vor einer Befestigung des zweiten Gurtendes im
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Bereich der Gurtbefestigung 37 des ersten Gurtendes. Zum
Zwecke der Sicherung wird das zweite Gurtende 39 durch den Querschlitz 25 hindurchgesteckt und umgeschlagen. Daraufhin
wird der Schieber 17 am Griff 23 erfaßt und (entsprechend der Darstellung in der Zeichnung) nach links verschoben. Die
Schieberfläche 19 drückt dabei das um die gezahnte Kante 29 umgelegte Gurtende 39 zwischen sich und der Schnallenfläche
fest. Die zweite, linke Gurtbefestigung A-1 ist damit gut gesichert
gegen ein selbsttätiges Lösen, und zwar mit einfachen Mitteln.
Schutzansprüche:
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Claims (6)
1. Schloß für einen Sicherheitsgurt, Insbesondere für Rettungs- !
geräte, mit einer quergeschlitzten Schnalle, die an einem
durch den Querschlitz hindurchgezogenen Gurtende unverlierbar '
festgehalten ist und durch deren Querschlitz auch das zweite j
Gurtende in entgegengesetzter Richtung hindurchziehbar ist, da- j
durch gekennzeichnet, daß die Schnalle (1) aus einem Blech- j
streifen besteht, der an in Gurtlängsrichtung verlaufenden ;,
Schnallenkanten (3) umgefalzt ist, wobei die umgefalzten ;)
Streifen (5) wenigstens längs ihrer vordersten Ränder (13) \
aus der Schnallenebene (7) herausgebogen sind und FUhrungs- j
schienen für einen Schieber (17) bilden, der in Schließlage über :
das zweite Gurtende (39) geschoben ist, um dieses an der Schnal- ;'
Ie (1) klemmend festzulegen.
2. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Querschlitz (25) an dem vom zweiten Gurtende (39) umschlungenen Rand (29) gezahnt ist.
Querschlitz (25) an dem vom zweiten Gurtende (39) umschlungenen Rand (29) gezahnt ist.
3. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ecken (15) der vorstehenden, Führungsschienen bildenden Ränder
(13) nach innen abgebogen sind.
Ecken (15) der vorstehenden, Führungsschienen bildenden Ränder
(13) nach innen abgebogen sind.
4. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schieber (17) aus einem Blechstreifen besteht, von dem Gleitteile (21) abgebogen sind, die sich von innen her an die
Führungsschienen bildenden Ränder (13) anlegen.
Schieber (17) aus einem Blechstreifen besteht, von dem Gleitteile (21) abgebogen sind, die sich von innen her an die
Führungsschienen bildenden Ränder (13) anlegen.
5. Schloß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß von dem
Blechstreifen des Schiebers (17) eine als Griff dienende
Leiste (23) hochgebogen ist.
Blechstreifen des Schiebers (17) eine als Griff dienende
Leiste (23) hochgebogen ist.
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6. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberseite der Schnalle (1) durch das Umfalzen zusammen
mit dem Streifenstück (5) ein SchnallenstUck doppelter
Stärke gebildet 1st, das mit einem Loch (11) versehen ist, in das ein Sicherungshaken eingreifen kann.
If
7610084 05.86.73
"1
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19767610084 DE7610084U1 (de) | 1976-04-01 | 1976-04-01 | Schloss fuer einen sicherheitsgurt |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19767610084 DE7610084U1 (de) | 1976-04-01 | 1976-04-01 | Schloss fuer einen sicherheitsgurt |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7610084U1 true DE7610084U1 (de) | 1976-08-05 |
Family
ID=6663812
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19767610084 Expired DE7610084U1 (de) | 1976-04-01 | 1976-04-01 | Schloss fuer einen sicherheitsgurt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7610084U1 (de) |
-
1976
- 1976-04-01 DE DE19767610084 patent/DE7610084U1/de not_active Expired
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