DE754907C - Verfahren und Vorrichtung zur Regelung von Zuendstrahlgasmaschinen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Regelung von Zuendstrahlgasmaschinen

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DE754907C
DE754907C DEK162483D DEK0162483D DE754907C DE 754907 C DE754907 C DE 754907C DE K162483 D DEK162483 D DE K162483D DE K0162483 D DEK0162483 D DE K0162483D DE 754907 C DE754907 C DE 754907C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
regulator
gas
ignition oil
pump
throttle valve
Prior art date
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Expired
Application number
DEK162483D
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Dipl-Ing Kloss
Anton Dr-Ing Pischinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
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Publication date
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Priority to DEK162483D priority Critical patent/DE754907C/de
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D9/00Controlling engines by throttling air or fuel-and-air induction conduits or exhaust conduits
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D2700/00Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
    • F02D2700/02Controlling by changing the air or fuel supply
    • F02D2700/0202Controlling by changing the air or fuel supply for engines working with gaseous fuel, including those working with an ignition liquid
    • F02D2700/0215Controlling the fuel supply

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Regelung von Zündstrahlgasmaschinen Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Regelung von Zündstrahlgasmaschinen.
  • Zündstrahlgasmaschinen wurden. bisher in der Weise geregelt, daß entweder ein am Mengenverstellglied der Zündölpumpe oder ein an der Gasdrosselklappe angreifender Regler sowohl die Leerlaufdrehzahl als auch die Höchstdrehzahl regelt. Der am Mengenverstellglied der Zündölpumpe angreifende Regler begrenzt die Höchstdrehzahl der Maschine durch Abstellen der Zündölzufuhr (Aussetzerregelung). Dabei gelangt aber unverbranntes Gemisch in die Auspuffleitung, was beim Wiedereinsetzen der Zündölzufuhr heftige Explosionen in der Auspuffleitung zur Folge hat. Der an der Gasdrosselklappe angreifende Regler inuß auch bei der Regelung der niedrigen Leerlaufdrehzahl das schwere Gestänge der Gasdrosselklappe bewegen und entsprechend dem großen Verstellweg letzterer große Reglermuffenhübe ausführen. Diese Bedingungen führen zu untragbaren Abmessungen des Reglers. Hinzu kommt, daß ein einwandfreier Leerlauf nur bei guter Gasqualität möglich ist. Diese Bedingung ist jedoch insbesondere bei längeren Leerläufen nicht erfüllbar, weil dann bei der Entnahme der geringen Leerlaufgasmenge aus. dem Gaserzeuger infolge zunehmender Abkühlung desselben die Gasqualität verschlechtert wird. Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß die Leerlaufdrehzahl durch einen den Zündbrennstoff verstellenden Regler und die Höchstdrehzahl durch einen die Gaszufuhr verstellenden Regler geregelt wird.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstands schematisch dargestellt.
  • Die Zündöleinspritzpumpe i, die genau wie eine normale kolbengesteuerte Dieseleinspritzpumpe ausgebildet sein kann, saugt das Zündöl aus der Ansaugeleitung 2 und der sämtlichen Einspritzpumpen gemeinsamen Ansaugkammer 3 an und spritzt es durch normale Einspritzventile gegen Ende des Verdichtungshubes in den Brennraum der einzelnen Maschinenzylinder ein. An dem Mengenverstellglied 4. der Zündölpumpe, z. B. einer sämtliche Pumpenkolben gleichzeitig verdrehenden Zahnstange, greift entgegen der Reglerfeder 5 der Kolben 6 eines hydraulischen Leerlaufreglers 7 an, der mit zunehmender Drehzahl das Mengenverstellglied d. nach links in Richtung der Verkleinerung der Einspritzmenge verschiebt. Der Hub des Mengenverstellgliedes wird in Richtung einer Vergrößerung der ülmenge mittels eines einstellbaren Höchstmengenbegrenzungsanschlages 8 begrenzt, und zwar verhindert der Begrenzungsanschlag in der dick gezeichneten Stellung u das Überschreiten der Leerlaufmenge, in der -gestrichelten Stellung b das Überschreiten der Zündölmenge und in der strichpunktierten Stellung c das: Überschreiten der für den reinen Dieselbetrieb erforderlichen Höchstmenge.
  • Der Regler 7 weist ein Drehzahlverstellglied 9, z. B. einen die Reglerfeder 5 vorspannenden Hebel auf. Dieses Drehzahlverstellglied ist über ein nachgiebiges Zwischenglied io mit dem Gaspedal i i verbunden. Die Feder 12 des, Zwischengliedes ist steifer als die Reglerfeder 5 in gespanntem Zustand (Höchstdrehzahl). Das Zwischenglied gibt deshalb erst nach, wenn das. Verstellglied 9 am Höchstdrehzahlanschlag 13 anliegt.
  • Die Gasdrosselklappe 14 ist mit dem Gaspedal i i über ein Schleppglied 15 verbunden, welches so bemessen ist, daß beim Niedertreten des Fußhebels die Gasdrosselklappe erst geöffnet wird, nachdem das Drehzahlverstellglied 9 die Höchstdrehzahlstellung eingenommen hat.
  • In der Gasleitung ist eine zweite Gasdrosselklappe 16 vorgesehen, die von dem Höchstdrehzahlregler 17, im vorliegenden Ausführungsbeispiel ebenfalls einem Flüssigkeitsregler, gesteuert wird. Letzterer ist so j bemessen, daß er die Gasdrosselklappe 16 bei normalen Drehzahlen offenhält und erst beim Überschreiten der Höchstdrehzahl abschließt.
  • In der auf der Zeichnung dargestellten Leerlaufstellung ist die der Geschwindigkeitsregelung dienende Gasdrosselklappe 14. geschlossen und die der Höchstdrehzahlregelung dienende Gasdrosselklappe 16 geöffnet. Der Höchstmengenanschlag 8 befindet sich in der Leerlaufstellung a und das Drehzahlverstellglied 9 des Leerlaufreglers 7 in der Leerlaufstellung am rechten Anschlag. Die Maschine erhält somit lediglich die für den Leerlaufbetrieb erforderliche Ölmenge. Beim Gasgeben durch Niedertreten des Gaspedals wird zunächst das Drehzahlverstellglied 9 bis gegen den Anschlag 13 in die Höchstdrehzahlstellung bewegt. Dadurch wird die Feder 5 sehr stark vorgespannt und somit vermieden, daß beim anschließenden Öffnen der Gasdrosselklappe 1.4, wenn die Maschinendrehzahl infolge der Gaszufuhr steigt, das für die Zündung des Gas-Luft-Gemisches erforderliche 01 durch den Regler 7 abgestellt wird. Der Regler 7 wird also durch das Spannen seiner Reglerfeder für den normalen, mit dem Gaspedal geregelten Betrieb außer Tätigkeit gesetzt. Beim Überschreiten der Höchstdrehzahl kommt der Gasregler 17 zum Einsatz, indem der auf seinen Kolben i8 wirkende Öldruck die Spannung der Reglerfeder i9 überwindet und durch Verschieben des Kolbens 18 nach rechts die Gasdrosselklappe 16 schließt. Um zu verhindern, daß der Regler 7 das Zündöl abstellt, bevor noch die Gasdrosselklappe 16 geschlossen ist, ist die Feder des Reglers 7 etwas stärker gespannt als die des Reglers 17.
  • 'Während des Gasbetriebs wird der Höchstmengenbegrenzungsanschlag 8 in die Zündölstellung b bewegt und damit die von der Zündöleinspritzpumpe eingespritzte Ölmenge auf die für die sichere Zündung ausreichende Menge verkleinert. Der Höchstmenge-nanschlag 8 ist zu diesem Zweck mittels eines federnden Zwischengliedes 2o mit der Gasdrosselklappe 14. verbunden, so daß gleich bei Beginn des Offnens derselben der Höchstmengenanschlag in seine Zündölstellung b verschoben wird.
  • Die Regler 7, 17 können beliebiger Bauart sein, mechanisch, pneumatisch oder hydraulisch. Den hydraulischen Reglern ist jedoch der Vorzug zu geben, da sie einfach sind und kleine Abmessungen aufweisen und da für beide nur eine gemeinsame Reglerpumpe und eine Drosselstelle erforderlich ist. Bei dem auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel werden die beiden Regler von der Übers.trömmenge der ggündölpumpe i betätigt, die nach beendigter Einspritzung von den einzelnen Pumpenkolben in den Überströmraum 21 geschoben wird und durch die Abfluß- Leitung 22 abfließt. Die Arbeitsräume 23, 24 der Reglerkolben 6, 18 sind an die Abflußleitung 22 angeschlossen. Die Reglerdrossel 25 ist in dem Reglerkolben 6 angeordnet. Das durch diese Drossel abfließende Zündöl gelangt durch die Leitung 26 zur Ansaugleitung 2 oder zum Vorratsbehälter zurück. Der in Strömungsrichtung vor der Drossel 25 erzeugte Staudruck wirkt auf beide Reglerkolben 6 und 18.
  • An Stelle des Überströmbrennstoffes kann natürlich auch das von den Pumpenkolben vor Beginn der Einspritzung in den gemeinsamen Ansaugraum 3 zurückgeschobene Zündöl zur Betätigung der Reglerkolben dienen. Schließlich kann auch beim Vorhandensein einer der Zündöleinspritzpumpe vorgeschalteten Zubringepumpe die Reglerdrossel in der Druckleitung dieser Pumpe angeordnet und die Arbeitsräume 21.24 vor dieser Drosselstelle an die Druckleitung der Zubringepumpe angeschlossen sein. Die Verwendung des Zündöls. als Reglerflüssigkeit und damit der für die Zündölförderung vorgesehenen Pumpe als Reglerpumpe hat den erheblichen Vorteil, daß die Maschine bei unbeabsichtigtem Ausbleiben der Reglerflüssigkeit (Zündöl) nicht durchgehen kann, da dann gleichzeitig auch die Zündung unterbrochen wird.
  • Der Umbau einer mit einer hydraulisch geregelten BrennstofFeinspritzpumpe ausgestatteten Dieselmaschine auf Zündstrahlgasbetrieb ist besonders einfach, da lediglich die Einspritzpumpe mit dem Höchstmengenbegrenzungsanschlag 8 versehen zu werden braucht und der hydraulische Höchstdrehzahlregler 17 an jeder beliebigen Stelle an die Gasleitung angebaut werden kann. Die Maschine ist nach dem Verschieben des Höchstmengenanschlages 8 in die Stellung c ohne weiteres. für den Dieselbetrieb bereit, da, wie bereits oben beschrieben, beim Niedertreten des Gaspedals. i i auch das Drehzahlverstellglied 9 des die Ölmenge regelnden Reglers von der Leerlaufdrehzahlstellung in die Höchstdrehzahlstellung verschoben wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Regelung von Zündstrahlgasmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Leerlaufdrehzahl durch einen das Zündöl verstellenden Regler (7) und die Höchstdrehzahl durch einen die Gaszufuhr verstellenden Regler (17) geregelt wird.
  2. 2. Vorrichtung .zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündölpumpe (i) einen auf die Leerlaufmenge einstellbaren Höchstmengenbegrenzungsanschlag (8) aufweist, daß ferner das Drehzahlverstellglied (9) des Leerlaufreglers (7)- über ein nachgiebiges Zwischenglied (io) und die Gasdrosselklappe (14) über ein Schleppglied (15) mit dem Gaspedal (ii) verbunden ist, wobei die Feder (12) -des Zwischengliedes (io) und das Schleppglied (15) so bemessen sind, daß beim Niedertreten des Gaspedals. zunächst das Drehzahlverstellglied (9) in die Höchstdrehzahlstellung verschoben und dann erst die Gasdrosselklappe geöffnet wird, und daß der Höchstdrehzahlregler (17) beim Überschreiten der Höchstdrehzahl, z. B. durch entsprechende Ausbildung -seiner Feder (i9), die Gasdrosselklappe (16) schließt, bevor der Regler (7) das Zündöl abstellt.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Höchstmengenbegrenzungsanschlag (8) über ein nachgiebiges Zwischenglied (2o.) mit der Gasdrosselklappe (14) verbunden ist, so daß er zu Beginn des Öffnens der Gasdrosselklappe in die Zündölstellung (b) verschoben wird.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, in Verbindung mit einer auch für reinen Dieselbetrieb bemessenen Zündöleinspritzpumpe, dadurch gekennzeichnet, daß der Höchstmengenbegrenzungsanschlag (8) von Hand in die Dieselvollaststellung (c) verschiebbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Zündölregler (Leerlauf) und als Gasregler (Höchstdrehzahl) hydraulische Regler vorgesehen sind, die vorzugsweise das Zündöl als Reglerflüs.sigkeit und eine zur Zündölförderung vorgesehene Pumpe, z. B. die Zündölzubringepumpe oder die Zündöleinspritzpumpe, als gemeinsame Reglerpumpe benutzen.
DEK162483D 1941-10-18 1941-10-18 Verfahren und Vorrichtung zur Regelung von Zuendstrahlgasmaschinen Expired DE754907C (de)

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