DE744218C - Verfahren zur Herstellung von sauren Farbstoffen der Anthrachinonreihe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von sauren Farbstoffen der Anthrachinonreihe

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DE744218C
DE744218C DEI65082D DEI0065082D DE744218C DE 744218 C DE744218 C DE 744218C DE I65082 D DEI65082 D DE I65082D DE I0065082 D DEI0065082 D DE I0065082D DE 744218 C DE744218 C DE 744218C
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Germany
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dyes
amino
anthraquinone
dye
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DEI65082D
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Dr Ernst Heinrich
Dr Werner Zerweck
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IG Farbenindustrie AG
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IG Farbenindustrie AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B62/00Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves
    • C09B62/44Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group not directly attached to a heterocyclic ring
    • C09B62/78Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group not directly attached to a heterocyclic ring with other reactive groups
    • C09B62/80Anthracene dyes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B1/00Dyes with anthracene nucleus not condensed with any other ring
    • C09B1/16Amino-anthraquinones
    • C09B1/20Preparation from starting materials already containing the anthracene nucleus
    • C09B1/26Dyes with amino groups substituted by hydrocarbon radicals
    • C09B1/32Dyes with amino groups substituted by hydrocarbon radicals substituted by aryl groups
    • C09B1/34Dyes with amino groups substituted by hydrocarbon radicals substituted by aryl groups sulfonated

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von sauren Farbstoffen der Anthrachinonreihe Es wurde daB man zu wertvollen sauren Farbstoffen der Anthrachinonreihe gelangt, wenn man i-Ämino-4-halogenanthrachinor_-2-sulfonsäuren, die noch weitere Substituenten im Anthrachinonkern enthalten können, mit Aminen der allgemeinen Zusammensetzung worin die Alkylgruppen noch Substituenten enthalten können und X,einen Alkylenrest bedeutet, der gegebenenfalls durch Sauerstoff oder Schwefel mit dem gegebenenfalls substituierten Benzolkern verbunden ist, kondensiert -und 4ie erhaltenen; Umsetzungserzeuä nisse mit einem sulfonierenden Mittel behandelt.
  • Zu Farbstoffen der gleichen Klasse gelangt man, wenn man als den einen Umsetzungsteilnehmer i-Amino-a, 4-dihalogenanthrachinone verwendet, in: den Umsetzungserzeugnissen das in der 2-Stellung des Anthrachinonkernes befindliche Halogenatom gegen die Sulfonsäuregruppe austauscht und vor oder nach dem Austausch die erhaltenen Verbindungen mit einem sulfonierenden Mittel behandelt.
  • Die nach dem vorliegenden Verfahren, erhaltenen Farbstoffe färben Wolle aus saurem Bade in sehr egalen, meist blauen Tönen; sie übertreffen im Egalisierungsvermögen ähnliche Farbstoffe, z. B. die der Patentschrift 623883. Beispiel i a) Kondensation: 4o Teile i-Aniino-4-bromanthrachinon-2-sulfonsäure werden in etwa dooo Teilen N'Vasser und iooo Teilen Alkohol gelöst und mit 12 Teilen ,1-Aminobenzyldimetliylamin, 4o Teilen \Ta:triumbicarbonat und 4 Teilen-. Kupferchlorür versetzt. Die Lösung wird mehrere Stunden zum Sieden erhitzt und dann das entstandene Umsetzungserzeugnis durch Ansäuern abgeschieden. Es wird abgesaugt und mit Wasser gut ausgewaschen. Es löst sich in konzentrierter Schwefelsäure mit blaustichiggrüner Farbe. Die Lösungsfarbe schlägt nach Zusatz von Paraformaldehyd nach Gelbstichiggrün um.
  • b) Sulfierung: 3o Teile des obigen Umsetzungserzeugnisses werden in einem Gemisch aus soo Teilen Scliwefelsäureinonohvdrat und 3o Teilen 20%igem 41eum gelöst. -Die Reaktionsmasse wird ungefähr 2o Stunden auf 4o bis 45° erwärmt und dann mit Eis versetzt. Die stark mineralsaure Farbstofflösung wird nun mit Natronlauge von 33° Be, zweckmäßig unter äußerer Kühlung, neutralisiert, wobei sich der entstandene Farbstoff ausscheidet. Er wird abgesaugt und mit Salzwasser von i50° Be nachgewaschen. Er löst sich in konzentrierter Schwefelsäure mit rotstichigblauer Farbe, die auf Zusatz von Paraforrnaldehyd nach Gelbstichiggrün umschlägt.
  • Der Farbstoff färbt Wolle in rotstichigblauen Tönen von guter Lichtechtheit; er besitzt ein hervorragendes Egalisierungsv ermögen.
  • Wird in dem obigen Beispiel das 4-Aminobenzyldi:netliylamin ersetzt durch eine äquimolekulare Menge von 4-Aminobenzyldiäthylamin, 4-Aniinobenzyldiisobutylamin, q.-Aininophenäthyldiäthylamin oder auch den entsprechenden in 2- oder 3-Stellung des Benzolkerns substituierten Verbindungen, so werden die Farbstoffe von ähnlichen färberischen Eigenschaften erhalten, während bei Verwendung von 4AminobenzylmethyloY-äthylamin ein mehr grünstichigblau färbender Farbstoff erhalten wird: Beispiel 2 Eine Mischung aus 32o Teilen Amylalkohol, 38 Teilen i-Amino-2, 4-dibromanthrachinOn, 36 Teilen 3-Aminobenzyldiäthylainin, 2o Teilen wasserfreies Natriumacetat und 4 Teilen Kupferacetat wird etwa 12 Stunden zum Sieden erhitzt. Nach dem Erkalten wird das Umsetzungserzeugnis abgesaugt, mit Alkohol und Wasser gut ausgewaschen und getrocknet. Es stellt, aus Nitrobenzol umgelöst, dunkelblaue Kristalle dar, die sich bei ungefähr 2q.7° zersetzen. Die Kristalle lösen sich in konzentrierter Schwefelsäure mit cchmutzig blaustichiggrüner Farbe. Die Lösungsfarbe schlägt auf Zusatz von Paraformaldehyd nach Gelbstichiggriin um.
  • Zur Umwandlung in die entsprechende 2-Sulfonsäure erhitzt man 2o Teile des obigen Umsetzungserzeugnisses mit 4o Teilen 50%iger Kaliumsulfitlösung und 8o Teilen Phenol während etwa 20 Stunden auf etwa i40°. Hierauf wird das Phenol mit Wasserdampf abgetrieben und die erhaltene Lösung nach dem Zufügen von 2o Teilen Natronlauge 33° Be von: Verunreinigungen abfiltriert. Die Verbindung wird dann aus dem Filtrat durch Ansäuern abgeschieden, abgesaugt und mit Wasser gut ausgewaschen.
  • Wird diese V,2rbindung in der in Beispiel i beschriebenen Weise nachsulfoniert, so wird ein Farbstoff erhalten, der Wolle in rotstichigblauen Tönen färbt. Er besitzt ein hervorragendes Egalisierungsv ermögen und eine sehr gute Lichtechtheit.
  • Der gleiche Farbstoff wird erhalten, wenn das Umsetzungserzeugnis aus i -Amino-2, 4-dibromanthrachinon und 3-Aminobenzyldiäthylamin, zunächst in der in Beispiel i beschriebenen Art nachsulfoniert wird und in diesem Ufnsetzungserzeugnis dann das in 2-Stellung befindliche Halogenatom gemäß obigem Absatz :2 ausgetauscht wird. Beispiel 3 ioo Teile i-Ainino-4-bromanthrachinon-2-sulfonsäure werden in etwa 520o Teilen Wasser gelöst und mit einer Lösung aus 72 Teilen 3-Aming-q.-metho-xybenzyldimethylamin in etwa iSoo Teilen Alkohol versetzt. Nach dein. Zufügen von ioo Teilen Natriumbicarbonat und io Teilen Kupferchlorür wird mehrere Stunden zum Sieden erhitzt. Das entstandene Umsetzungserzeugnis wird dann durch Zusatz von Säure abgeschieden, abgesaugt und gut mit heißem Wasser ausgewaschen.
  • Wird dieses Umsetzungserzeugnis in üblicher Weise nachsulfoniert, so wird ein Farbstoff erhalten, der auf Wolle lichtechte rotstichigblaue Färbungen liefert, aber von etwas grünstichigerer Nuance als die des Farbstoffs, der gemäß Beispiel i erhalten wird. Der Farbstoff besitzt ein sehr gutes Egalisiervermögen.
  • Ähnlich wertvolle Farbstoffe werden erhalten, wenn in dem obigen Beispiel das 3-Aniino-4-inetho-xybenzyldimethy laniin z. B. durch 3-Amino-4-methoxybenzyldiäthylamin ersetzt wird. Farbstoffe, die Wolle in rotstichigeren Tönen als die oben beschriebenen Farbstoffe färben, werden durch ,Verwendung von 2-Amino-6-chlorbenzyldimethylamin erhalten. Beispiel 4 25 Teile i-Amino-4-bromanthrachinon-2-sulfonsäurewerden in etwa 15oo Teilen Wasser gelöst und mit 24 Teilen 1-Aminobenzylmethyltaurin, 25 Teilen Natriumbicarbonat und 2,5 Teilen Kupferchlorür versetzt. Die Reaktionslösung wird dann mehrere Stunden im siedenden Wasserbad erhitzt. Wenn die Reaktion beendet ist, wird filtriert und das Umsetzungserzeugnis durch Aussahen abgeschieden. Es wird zweckmäßig durch Umlösen aus Wasser gereinigt.
  • Wird dieses Umsetzungserzeugnis in der üblichen. Weise nachsulfoniert, so wird ein Farbstoff erhalten, der Wolle in klaren, lichtechten, rotstichigblauen Tönen färbt. Er besitzt ein sehr gutes Egalisiervermögen.
  • Verwendet man an Stelle des 3-Aminobenzylmethyltaurins eine äquimolekula re Menge von 2-Aminobenzylmethyltaurin, so Erhält man einen Farbstoff, der Wolle in etwas fotstichigeren Tönen färbt.
  • Wird i Amino-q-brom-5-acetylamino bzw. -5-methoxyäcetylaminoanthrachinon-2-sulfon. säure an Stelle der i-Amino-4-bromanthrachinon-2-sulfonsäure verwendet, so werden Farbstoffe erhalten, die Wolle in' etwas grünstickigerer Nuance färben.
  • Die Färbungen besitzen ebenfalls sehr wertvolle färberische Eigenschaften. Beispiel 5 25 Teile i-Amino-4-jodanthrachinon-2, 6-disulfonsäure werden in etwa i5oaTeilen Wasser gelöst und mit einer Lösung von 15 Teilen 4-Aminobenzyldimethylamin versetzt. Nach der Zugabe von 25 Teilen Natriumbicarbonat und 2,5 Teilen Kupferchlorür wird mehrere Stunden im siedenden Wasserbad erhitzt. Die Reaktionslösung wird dann filtriert und das Umsetzungserzeugnis durch Aussalzen abgeschieden. Es wird zweckmäßig noch durch Umlösen gereinigt.
  • Wird dieses Umsetzungserzeugnis in üblicher Weise nachsulfoniert, so wird ein. Farbstoff erhalten, der Wolle in lichtechten, rotstichigblauen Tönen färbt. Er besitzt ein sehr gutes Egalisiervermögen.
  • Farbstoffe von ähnlicher Nuance und ebenfalls wertvollen färberischen Eigenschaften werden erhalten, wenn das 4-Aminobenzyldimethylamin ersetzt wird durch 4-Aminobenzyldiäthylamin, 4-Aminophenetidyldiäthylamin, 4 Aminobenzylmethyltaurin@ .oder auch die entsprechenden in Ortho- oder Metastellung des Benzolkerns substituierten Verbindungen.
  • Beispiel 6 ioo Teile i-Amino-4-bromanthrachinon-2-sulfonsäure werden in etwa 52oo Teilen Wasser gelöst und ioo Teile Natriumbicarbonat, io Teile Kupfersulfat und eine Lösung von 7o Teilen --" 4-Dimethyl-3-aminobenzyldiäthylamin in etwa i8oo Teilen Alkohol zugesetzt. Die Reaktionsmischung wird nun mehrere Stunden zum Sieden erhitzt und das entstandene Umsetzungserzeugnis -dann durch Ansäuern abgeschieden. Es wird abgesaugt und -mit heißer verdünnter Salzsäure ausgewaschen, bis das Filtrat farblos abläuft, und getrocknet.
  • Wird dieses Umsetzungserzeugnis in der in Beispiel i beschriebenen Weise nachsulfoniert, so wird ein Farbstoff erhalten, der Wolle in klaren, sehr rotstichigblauen; Tönen von guter Lichtechtheit färbt. Er besitzt ein sehr gutes Egalisierungsv ermögen.
  • Farbstoffe von ähnlicher Nuance und ähnlich wertvollen Eigenschaften werden erhalten, wenn das 2, 4-Dimethyl-3-aminobenzyldiäthylamin ersetzt wird durch 2, 4-Dimethyl-3-aminob@nzyldi-n-propylamin oder 2, 4-Dimethyl-3-aminobenzylmethyltaurin.
  • Diese Farbstoffe besitzen ebenfalls eine sehr gute Lichtechtheit und ein sehr gutes Egalisierungsvermögen. Beispiel 7 ioo Teile i-Amino-4-bromanthrachinon-2-sulfonsäure werden:, in etwa 52oo Teilen Wasser gelöst und ioo Teile i\Tatriumbicarbonat, io Teile Kupfersulfat und eine Lösung von 66 Teilen 3-Aminobenzyl-- (methylbenzyl)-ainin zugesetzt. Die Reaktionsmischung wird mehrere Stunden zum Sieden erhitzt und das entstandene Umsetzungserzeugnis durch Ansäuern abgeschieden. Es wird abgesaugt und mit Wasser ausgewaschen, bis das Filtrat farblos abläuft, und getrocknet.
  • Wird dieses Umsetzungserzeugnis in der in Beispiel i beschriebenen. Weise nachsulfoniert, so wird ein Farbstoff erhalten, der Wolle in klaren, rotstichigblauen Tönen von guter Lichtechtheit färbt: Er besitzt ein gutes Egalisiervermögen und gute Naßechtheiten.
  • Farbstoffe, die Wolle in einem ähnlichen Farbton mit ebenfalls wertvollen färberischen Eigenschaften färben, werden erhalten unter Verwendung von 3-Aminobenzyl-(hexylbenzyl)-amin, 3 Arninobenzyl-(dibenzyl)-amin oder den entsprechenden in 4-Stellung des Benzolkerns, substituierten Verbindungen. Weitere wertvolle Farbstoffe können durch Anwendung v 0n2,4 -Dimethyl-5-aminobenzyl-(methylbenzyl)-amin, 3-Amino-4-methoybenzyl-(methylbenzyl)-amin und 2, 4-Dimethyl-3-aminobenzyl-(äthylbenzyl)-amin erbalten werden. Beispiel 8 ioo Teile - i-Amino-4-bromanthrachinon-_ 2-sulfonsäure werden in einem Gemisch von S2oo Teilen Wasser und i8oo Teilen Alkohol gelöst und mit 63-Teilen 4-Aminophenetidyldiäthylamin, ioo Teilen Natriumbicarbonat und io Teilen Kupferchlorfir versetzt. Die Reaktionslösung wird mehrere Stunden zum Sieden erhitzt und das entstandene Umsetzungserzeugnis durch Ansäuern abgeschieden. Es wird abgesaugt und mit heißem Wasser gut ausgewaschen.
  • Wird dieses Umsetzungserzeugnis in der in Beispiel i beschriebenen Weise nachsulfoniert, so wird ein Farbstoff erhalten, der Wolle in klaren, grünstichigblauen Tönen von guter Lichtechtheit färbt. Er besitzt ein hervorragendes Egalisierungsvermögen.
  • Farbstoffe, die Wolle in einem etwas rotstichigeren Farbton färben, werden bei Verwendung von 2-Atninophenetidpldiäthylamin oder von q-Aminothiophenetidyldiäthylamin erhalten. Diese Farbstoffe besitzen ebenfalls sehr wertvolle färberische Eigenschaften.
  • Die obenerwähnten als Reaktionsteilnehmer zur Verwendung kommenden Verbindungen 4-Aminophenetidyldiäthylamin und 4-Aminothiophenetidyldiäthylamin sind beispielsweise erhältlich durch Kondensation von 4-Nitrophenol bzw. 4-Nitrothiophenol mit i-Chlor-2-diäthylaminoäthan und Reduktion der Nitrogruppe zur Aminogruppe bei den so erhaltenen Umsetzungserzeugnissen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von sauren Farbstoffen der Anthrachinonreihe, dadurch gekennzeichnet, daß man i-Aminoa.-h :logenanthrachinon-2-sulfonsäuren, die noch weitere Substituenten im Anthrachinonkern enthalten können, mit Aminen der allgemeinen Zusammensetzung worin die Alkylgruppen noch .Substituenten enthalten können und X einen Alkylenrest bedeutet, der gegebenenfalls durch Sauerstoff oder Schwefel mit dem gegebenenfalls substituierten Benzolkern verbunden ist, kondensiert und die erhaltenen Umsetzungserzeugnisse mit einem sulfonierenden: Mittel behandelt.
  2. 2. Abänderung des Verfahrens gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man die Kondensation der Amine der gemäß Anspruch i gekennzeichneten Art mit i-Amino-4-halogenanthrachinonen durchführt, die in 2-Stellung des Anthrachinonkernes eine austauschbare Gruppe enthalten, in den so erhaltenen Umsetzungserzeugnissen diese Gruppe gegen den Sulfonsäurerest austauscht und vor oder nach dem Austausch die erhaltenen Verbindungen mit einem sulfonierenden Mittel behandelt. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift ...... Nr. 623 883.
DEI65082D 1939-07-08 1939-07-09 Verfahren zur Herstellung von sauren Farbstoffen der Anthrachinonreihe Expired DE744218C (de)

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DEI65082D DE744218C (de) 1939-07-08 1939-07-09 Verfahren zur Herstellung von sauren Farbstoffen der Anthrachinonreihe
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945643C (de) * 1952-01-18 1956-07-12 Sandoz Ag Verfahren zur Herstellung von blauen Egalisierfarbstoffen der Anthrachinonreihe

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE623883C (de) * 1934-05-19 1936-01-09 I G Farbenindustrie Akt Ges Verfahren zur Darstellung von sauren Wollfarbstoffen

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