DE733346C - Muehlenfeuerung - Google Patents
MuehlenfeuerungInfo
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- DE733346C DE733346C DED70707D DED0070707D DE733346C DE 733346 C DE733346 C DE 733346C DE D70707 D DED70707 D DE D70707D DE D0070707 D DED0070707 D DE D0070707D DE 733346 C DE733346 C DE 733346C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23K—FEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
- F23K1/00—Preparation of lump or pulverulent fuel in readiness for delivery to combustion apparatus
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23K—FEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
- F23K2201/00—Pretreatment of solid fuel
- F23K2201/10—Pulverizing
- F23K2201/1006—Mills adapted for use with furnaces
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion Of Fluid Fuel (AREA)
Description
- Mühlenfeuerung -Die Erfindung betrifft ;eine Mühlenfeuerung mit mehreren in einer Reihe liegenden Hauptmühlen und dahinter angeordneten Schwachlastmühlien, deren Brenneröffnungen zwischen denen der Hauptmühlen liegen.
- Bei bekannten Mühlenfeuerungen können geringe Teillasten schwer gehalten werden., weil infolge der Abstrahlung an die Feuerraumwände die Zündung leicht abreißt. Die Notwendigkeit, auch kleine Teillasten durchzuhalten, zwang bisher dazu, einen Hilfsbrenner mit anderem Brennstoff, etwa öl oder Gas, mitbrennen zu lassen oder mit ihm allein die Teillast zu fahren.
- Es ist ferner bekannt, zu diesem Zwecke einen oder mehrere Brenner in Vorkammern anzuordnen, um, die Unterkühlung der Zündzonie zu verhindern. Diese wurden jedoch nur für trockenen Staub benutzt, der eine hohe Verbrennungstemperatur ergibt.
- Es ist bei Mühlenfeuerungen auch schon vorgeschlagen worden, die Spitzen- oder Schwachlastmühlen in einer Reihe parallel zu den Hauptmühlen vor der Brennkammer anzuordnen und ihre Brenneröffnungen zwischen die der Hauptmühlen zu legen. Diese Anordnung gestattet zwar eine gute Abstufung in der Leistung, sie stellt jedoch die Zündung der Schwachlastmühlen nicht sicher, wenn diese allein arbeiten müssen. Dies soll gemäß der Erfindung dadurch vermieden werden, daß zwischen den Schächten zweier Hauptmühlen eine Vorkammer vorgesehen ist, in welche die Brenneröffnung einer Schwachlastmühle mündet. Um gegenseitig die Räume anwärmen zu können, können die Hauptmühlen mit absperrbaren Brenneröffnungen nach der Brennkammer und nach der Vorkammer versehen sein. Wird zur Mahltrocknung rückgesaugtes Feuergas benutzt, so, kann der Saugkanal in die Vorkammer ausmünden, da in dieser stets heißes Feuergas erzeugt werden kann. Durch Anordnen der Mühlen an den lotrechten Kanten .der Brennkammer kann die Einsttahlung in die Mühlen und die Vorkammer, aber auch die Abstrahlung aus diesen vermindert, die Zündung also verbessert «-erden. Bei mit Kühlrohren verkleideten Feuerräumen ist es zweckmäßig, die Umgebung des Kanten--vinkels ohne Kühlrohre zu belassen, damit.,die Vorkammer nicht zu stark gekühlt wird. Diese Maßnahme hat zugleich den Vorteil der Heizflächenersparnis, weil den in Kantennäheangebra@chten Rohren weniger Wärme zugestrahlt wird als den anderen.
- Durch die erfindungsgemäße Einschaltung einer Vorkammer für die Schwachlastmühle wird deren Zündung auch bei geringen Belastungen sichergestellt. Sie kann ferner zum Anwärmen der Brennkammer und der nebenliegenden Mahl- und Trockenschächte der Hauptmühlen benutzt werden.
- In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
- Abb. i zeigt die neue I\Ütihlenfernerung im Längsschnitt; Abb. 2 zeigt einen Querschnitt durch dieselbe Mühlenfeuerung; Abb. 3 zeigt einen Querschnitt durch eine Mühlenfeuerung, bei der die Mühlen an einer Kante des Feuerraumes angeordnet sind.
- Die Abb. i und 2 zeigen eine gemäß der Erfindung ausgebildete Brennkammer i eines Dampferzeugers, deren Seitenwände" mit Kühlrohren 2 und deren Rückwand mit Kühlrohren 3 verkleidet sind. An. der Stirnwand der Brennkammer sind drei Mühlcnfeu@ertingen 4. und 5 derart gestaffelt angeordnet, daß zwischen den M.ahIräunzen .l eine der Brennkammer vorgeschaltete ungekühlte Kammer oder Nische 7 entsteht. Der Boden dieser Vorkammer 7 ist zugleich die Verlängerung der Wand des Aschentrichters. In diese Vorkammer mündet auch der Kanal 8 für die Feuergasrücksaugung. Die Mühlen q. haben außer den Brenneröffnungen 9 zur Brennkammer noch ähnliche öftnungen io nach der Vorkammer 7. Mit Hilfe des feuerfesten Wechselschiebers 6 kann nach Bedarf eine oder die andere dieser Öffnungen verschlossen werden.
- Zum Anheizen und für Schwachlast wird die Mühle 5 in Betrieb gehalten, bei Vollast die beiden Mühlen 4. mit offenen Brennern 9. Für Spitzenlast kann Mühle 5 noch zugeschaltet werden. Zwischenlasten werden nach Bedarf mit einer Mühle 4 allein oder zusammen mit Mühle 5 gefahren. Hierbei kann Mühle. 4. durch Brenner 9 oder i o allein oder zu:samunen ausblasen.
- Besonders geringen Raumbedarf hat diese Mühlenanordnung, wenn sie an die Kanten der Brennkammer angesetzt wird, uie Abb. 3 es darstellt.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Mühlenfeuerung mit mehrerenineiner Reihe liegenden Hauptmühlen unddahinter angeordneten Schwachlastmühlen, deren Brenneröffnungen zwischen denen der Hauptmühlen liegen, dadurch g ekennzeichnet, daß zwischen den Schächten zweier Hauptmühlen (4) eine Vorkammer (7) vorgesehen ist, in die die Brenneri)ffntmg .einer Schwachlastmühle (5) mündet.
- 2. Mühl°nfeuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dali die Hauptmühlen (4) mit Brenneröffnungen (9 bzw. i o ) nach der Brennkammer (i) und nach der Vorkammer (;) versehen sind, welche durch Wechselschieber (6) wahlweise verschließbar sind. ;.
- Mühlenfeuerung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß in die Vorkammer (7) der Feuergasrüclksaugel:anal (8) mündet.
- 4.. Mühlenfeuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Mühlen (4. und 5 ) an den lotrechten Kanten der Brennkammer (i) angeordnet sind.
- 5. Mühlenfeuerung nach Anspruch .l. mit Feuerraumkühlrohren, dadurch gekennzeichnet, daß die Kantenwinkel des Feuerraumes ohne Kühlrohre (2) belassen werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED70707D DE733346C (de) | 1935-07-14 | 1935-07-14 | Muehlenfeuerung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED70707D DE733346C (de) | 1935-07-14 | 1935-07-14 | Muehlenfeuerung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE733346C true DE733346C (de) | 1943-03-25 |
Family
ID=7060632
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED70707D Expired DE733346C (de) | 1935-07-14 | 1935-07-14 | Muehlenfeuerung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE733346C (de) |
-
1935
- 1935-07-14 DE DED70707D patent/DE733346C/de not_active Expired
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