DE731784C - Vorschubgetriebe an Werkzeugmaschinen, insbesondere Senkrecht-Fraesmaschinen - Google Patents

Vorschubgetriebe an Werkzeugmaschinen, insbesondere Senkrecht-Fraesmaschinen

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DE731784C
DE731784C DES143402D DES0143402D DE731784C DE 731784 C DE731784 C DE 731784C DE S143402 D DES143402 D DE S143402D DE S0143402 D DES0143402 D DE S0143402D DE 731784 C DE731784 C DE 731784C
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DE
Germany
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gear
rapid
feed shaft
feed
gearwheel
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Expired
Application number
DES143402D
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English (en)
Inventor
Fernand Turrettini
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GENEVOISE INSTR PHYSIQUE
Societe Genevoise dInstruments de Physique
Original Assignee
GENEVOISE INSTR PHYSIQUE
Societe Genevoise dInstruments de Physique
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C9/00Details or accessories so far as specially adapted to milling machines or cutter

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Vorschubgetriebe an Werkzeugmaschinen, insbesondere Senkrecht-Fräsmaschinen Die vorliegende Erfindung betrifft ein Vorschubgetriebe an Werkzeugmaschinen, insbesondere Senkrecht-Fräsmaschinen, mit einem rundlaufenden Werkzeug, das in einer im Arbeitsgang oder Eilrückgang verschiebbaren Spindel angeordnet ist, die von einem Arb.eitsmotor bzw. einem Eilgangmotor bewegt wird.
  • Bei Fräsmaschinen und Bohrmaschinen erteilt ein selbsttätiges, durch einen Arbeitsmotor angetriebenes Vorschubgetriebe der Werkzeugspindel. während des Arbeitsganges einen langsamen Vorschub. Nach beendigtem Arbeitsgang ist die Spindel vom Werkstück zu :entfernen und :es ist vorteilhaft, diesen Spindelrücklauf so rasch als möglich durchzuführen, damit die für diese Bewegung aufgewendete Leerlaufzeit .vermindert wird. Dies wird in der Regel durch einen vom Antrieb für langsamen Spindelvorschub getrennten Eilgangmotor bewirkt, der mit größerer Geschwindigkeit arbeitet und bei den bekannten Werkzeugmaschinen beispielsweise so ausgebildet ist, daß :er wechselweise auf Rücklauf, Vorlauf und Stillstand geschaltet werden kann. Die beiden Antriebe für den langsamen und den raschen Spindelvorschub arbeiten in diesem Falle auf ein umständliches selbstsperrendes Differentialgetriebe und erfordern für ,ihre Steuerung zudem eine verwikkelt ausgebildete Vorrichtung mit zahlreichen Hebeln, mehreren miteinander verketteten Steuerschaltern, Verriegelungen und zusätzlichen, auf verschiedenen Achsen aufgebauten Getrieben mit Schneckenrädern usw., welche den Gesamtaufbau der Maschine uneinheitlich gestalten und deren Herstellung wesentlich verteuern.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt die bisher in solchen Maschinen verwendeten verwickelten Vorrichtungen zu vermeiden und das Vorschubgetriebe derart auszubilden, daß die gleichen Wirkungen auch mit bedeutend einfacheren Mitteln :erzielt werden können. Erfindungsgemäß wirken sowohl der Arbeitsmotor als auch der Eilgangmotor auf je ein auf gemeinsamer VoTschubwelle drehbar angeordnetes Zahnrad, Arbeitszahnrad bzw. Eilzahnrad, und das Eilzahnrad verschiebt beim Einschalten des Eilrückganges durch seine durch Schrägflächen verursachte Axialbewegung gegenüber einem weiteren, mit ihm im ständigen Eingriff stehenden 'Zwischenzahnrad über im Arbeitszahnrad achsparallele Stifte zum Entkuppeln eine die Kupplung zwischen dem Arbeitszahnrad und der Vorschubwelle bewirkenden Scheibe, während gleichzeitig ein Elektromagnet die beiden Hälften eines mit dem Zwischenzahnrad und einem auf der Vorschubwelle festangeordneten weiteren Zahnrad in ständigem Eingriff stehenden Ritzels miteinander kuppelt.
  • Die beiliegende Zeichnung zeigt beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
  • Fig. i ist ein Aufriß teilweise im Schnitt des Spindelstockes der mit dem erfindungsgemäßen Vorschubgetriebe ausgerüsteten Maschine. Fig.2 ist ein in größerem Maßstab dargestellter Schnitt längs der Linie II-II der Fing. i. Die Fig. 3 und 4. zeigen einen Einzelteil in zwei Betriebslagen.
  • In der Zeichnung bezeichnet i das Spindelstockgehäuse und 2 die Spindel, welche das Werkzeug 3 trägt und in der Hülse 4. drehbar, aber nicht verschiebbar gelagert ist. Die Hülse q. ist axial verschiebbar, aber nicht drehbar in das Gehäuse i einbebaut. Die axiale Verschiebung wird durch eine Zahnstange 5 der Hülse bewirkt, in die ein Ritzel 6 eingreift, das von der im Gehäuse i drehbar gelagerten Vorschubwelle i i gedreht wird.
  • Fig.2 zeigt die Phase der Ruhe oder des langsamen automatischen Vorschubes der Spindel. Die durch einen nicht dargestellten Arbeitsmotor erzeugte Antriebskraft überträgt sich über ein Schneckenrad 7 auf das Arbeitszahnrad B. Dieses letztere ist durch die Stifte 9 mit der Scheibe i o gekuppelt, die auf der Vorschubwelle i i axial verschiebbar ist, infolge des Gleitkeiles 12 jedoch keine Drehung gegenüber dieser Welle ausführen kann. Dieser in der Längsnut i j a der Welle i i verschiebbare Keil 12 wird durch die Stange 13 gesteuert, welche in der Achse der genannten Welle liegt. Das Schneckenrad 7 bewirkt infolgedessen die langsame Drehung des Ritzels 6 und damit den langsamen Vorschub der Spindele.
  • Wenn der Arbeitsgang beendigt ist, wird der Eilgangmotor 1:1 eingeschaltet, ohne daß die Drehung des Schneckenrades 7 unterbrochen werden muß; dieser Motor treibt das Schneckenrad 15 und das Eilzahnrad 16 an. Wenn dieses letztere sich in bezug auf das Zwischenzahnrad i9 zu drehen beginnt, gehen die zwischen den Schrägflächen i 6a und i 9a der Räder 16 und i9 angeordneten Kugeln 17 (s. Fig. 3 und 4.), welche durch einen Käfig 18 gehalten sind, von der in Fig.3 ersichtlichen Lage in die in Fig. -. dargestellte Lage über. Das Eilzahnrad 16, das auf der Vorschubwelle i i verschiebbar ist, erfährt alsdann eine axiale Verschiebung nach links (s. Fig. 2). Diese Verschiebung wird durch die achsparallelen Stifte 2o auf die Scheibe Io übertragen, die nach links um eine Strecke verschoben wird, die genügt, um von den Stiften 9 frei zu kommen: Auf diese Weise ist die Vorrichtung für die axiale Verstellung der Hülse q. (und der Spindel 2) von der langsamen Vorschub bewirkenden Antriebsvorrichtung getrennt.
  • Gleichzeitig mit der Inbetriebsetzung des Eilgangmotors 14 wird durch Betätigung des gleichen Schalters auch der Elektromagnet 21 unter Spannung gesetzt. Dieser letztere verschiebt durch seinen Anker 22 und den damit fest verbundenen Hebel 23 das Ritzel 24. nach rechts., dessen Kupplungsklauen 25 mit den entsprechenden Klauen des RitzelS 26 in Eingriff kommen. Das Zwischenzahnrad ist auf diese Weise mit dem auf der Vorschubwelle i i aufgekeilten Zahnrad 2; gekuppelt. Da das Eilzahnrad 16 nun axial gegen das Arbeitszahnrad 8 anliegt, kann es sich nicht weiter nach links verschieben und überträgt seine Drehung über die in der in Fig. 4. gezeigten Lage befindlichen Kugeln 17 auf das Zwischenzahnrad i g. Die Drehung der Schnecke 15 wird jetzt auf die Spindel 2 übertragen und zieht diese rasch in die Aufnahme- oder Auslösestellung zurück.
  • Es ist von Vorteil, die Spinde12 automatisch anzuhalten, sobald sie am Ende der Rückstellbewegung angelangt ist. Zu diesem Zweck ist .ein elektrischer Schalter 28 vorgesehen, dessen Arm 29 von der Oberkante der Hülse 4. gedreht wird (s. Fig. i). Dieser Schalter unterbricht den Strom im Elektromagneten 2 i, wodurch die Feder 3o den Hebel 23 in die Ruhelage bringt und die Klauen 25 des Ritzels 2q. ,aus denen des Ritzels 26 gezogen werden. Auf diese Weise wird ohne Abstellen des Eilgangmotors 14 die rasche Bewegung der Spindel e plötzlich unterbrochen.
  • Die Handhebel 31 dienen in der üblichen Weise dem Handantrieb des langsamen Vorschubes und bewegen den Gleitkeil 12 und die Scheibe i o derart, daß die Vorschubwelle i i entweder mit dem Arbeitszahnrad 8 oder dem Schneckenrad 7 gekuppelt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorschubgetriebe an Werkzeugmaschinen, insbesondere Senkrecht-Fräsmaschinen, mit einem rundlaufenden Werkzeug, das in einer im Arbeitsgang oder Eilrückgang verschiebbaren Spindel angeordnet ist, die von :einem Arbeitsmotor bzw. einem Eilgangmotor bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Arbeitsmotor als auch der Eilgangmotor auf je ein .auf gemeinsamer Vorschübwelle (i i) drehbar angeordnetes Zahnrad (Arbeitszahnrad 8, Eilzahnrad 16) wirken und das Eilzahnrad (16) beim Einschalten des Eilrückganges durch seine Schrägflächen (i 6a, i 9a) verursachte Axialbewegung gegenüber einem weiteren, mit ihm im ständigen Eingriff stehenden Zwischenzahnrad (i g) über im Arbeitszahnrad (8) achsparallele Stifte (2o) eine die Kupplung zwischen dem Axbeitszahnrad (8) und der Vorschubwelle (ii) bewirkenden Scheibe (i o) zur Entkupplung verschiebt, während gleichzeitig ein Elektromagnet (21) die beiden Hälften (2q., 26) eines mit dem Zwischenzahnrad (i9) und einem auf der Vorschubwelle (i i ) fest angeordneten weiteren Zahnrades (27) im ständigen Eingriff stehenden Ritzels miteinander kuppelt.
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