DE7305328U - Mehrzugkessel - Google Patents

Mehrzugkessel

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DE7305328U
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flame
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DE7305328U
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NADENAU W
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Description

■ P A Vi N.t'AtN W A'L.'f "! .
H. F. SiLiLiM E'R ": /j
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FRIEDENSSTRASSE 29/31 //
Werner R. Nadenau TELEFON: IDSTEIN 8£37 6. April 1973 G 73 05328.8 g 1082
Mehrzugkessel
Die Erfindung betrifft einen Flammrohr-Rauchrohrkessel, bei dem die Flamm- und Rauchrohre von einem in sich geschlossenen Wassermantel umhüllt sind. Derartige Kessel werden zum Ort ihrer Aufstellung transportiert und dort an das Leitungssystem insbesondere von Wohn- und Gewerbebauten angeschlossen.
Zum Transport sind "fahrbare Heizwerke" mit eingebauten Mehrzugkesseln bekannt, die aber derart eng gestaltet sind, daß ihre Wartung durch das Bedienungspersonal mit erheblichen Schwierigkeiten verknüpft ist. Sie werden daher nur als vorübergehendes Provisorium angesehen und anschließend durch eine stationäre Anlage für den Dauerbetrieb ersetzt.
Die zuvor genannten, stationären Anlagen verfügen über ein Kesselhaus, in dem der Mehrzugkessel aufgestellt und an das Leitungsnetz z. B. eines Wohnblockes und an einen Schornstein angeschlossen wird, durch den die Kesselabgase ins Freie gelangen.
Die von feinem Mehrzugkessel abverlangte Leistung bestimmt die Abmessungen des Flammrohres, an dessen einem Ende sich der Brenner, die Brennstoffzuführung und ein Gebläse befinden, das aus der umgebenden Luft den zur Verbrennung notwendigen Sauerstoff ansaugt. Am anderen Ende des Flammrohres treten die bei der Verbrennung entstandenen, heißen Rauchgase aus und werden von einem Satz Rauchrohren aufgenommen, die aus Platzersparnis parallel zum Flammrohr angeordnet sind und etwa dieselbe Länge wie dieses besitzen. Der Gesamtquerschnitt dieser Rauchrohre ist, um die das Flammrohr verlassenen Rauchgase zu beschleunigen und damit die Wärmeübertragung zum Wasser hin zu begünstigen, kleiner als der Querschnitt des Flammrohres gewählt. Natürlich darf dieser Gesamtquerschnitt der Rauchrohre nicht eine gewisse Größe unterschreiten, weil mit zunehmender Verringerung des Gesamtquerschnittes der den Rauchgasen dargebotene Strömungswiderstand anwächst.
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Folglich muß der Gesamtquerschnitt des ersten Satzes Rauchrohre in einem eng begrenzten Verhältnis zum Querschnitt des Flammrohres stehen, was wiederum bedeutet, daß auch der das Flammrohr und die Rauchrohre umgebende Wassermantel, in dem ebenfalls kein Raum irs 'schwendet werden darf, Abmessungen erhalten muß, die letztlich nur von der vom Kessel abverlangten Leistung abhängig sind.
Im allgemeinen ist parallel zum ersten, bereits genannten Satz Rauchrohre ein weiterer Satz Rauchrohre angeordnet, in dem die Rauchgase in entgegengesetzter Richtung zu dem Ende des Kessels geleitet werden, das vom Brenner abgewendet ist, und dabei weitere Wärme an den umgebenden Wassermantel abgeben. Da die Rauchgase bereits auf ihrem Weg durch den ersten Satz Rauchrohre einen erheblichen Teil ihrer Wärmeenergie abgegeben und dementsprechend ihr Volumen vermindert haben, ist der Gesamtquerschnitt des zweiten Satzes Rauchrohre geringer als der des ersten Satzes gewählt, darf aber wiederum eine gewisse Größe
Da die vom zuvor erläuterten Kessel abverlangten Leistungen normalerweise Kesselabmessungen notwendig machen, bei denen der Transport gemeinsam mit einem zugehörigen Kesselhaus erhebliche Schwierigkeiten bereitet, hat man u. a. bereits den zweiten Satz Rauchrohre in der Weise einzusparen versucht, daß die Rauchgase innerhalb des Flammrohres zum brennerseitigen Ende zurückgeführt und an diesem in einen einzigen Satz Rauchrohre hineingeleitet werden, damit sie am anderen Ende als Abgase in den Schornstein eintreten. Hierdurch ist auch keine wesertliche Reduktion der äußeren Abmessungen des Kessels bedingt, wodurch er besser transportiert werden könnte, da der Querschnitt des Flammrohres für den Gegenstrom derRauchgase entsprechend vergrößert werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Zwei-, Drei- oder Mehrzugkessel der eingangs bezeichneten Art derart zu gestalten, daß sein Bedarf an Grundfläche ein Minimum erreicht und zugleich seine Transportfähigkeit optimal erscheint.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß vom Flammrohrabschnitt der Rauchrohrabschnitt räumlich getrennt und auf dem Flammrohrabschnitt derart befestigt ist, daß die Rauchrohre nahezu rechtwinklig sum Flammrohr verlaufen.
Die Anordnung gemäß der Erfindung bietet im Falle der Anwendung insbesondere in den transportablen Heizwerken den Vorteil, daß durch die Trennung der einzelnen Abschnitte diese Heiswerke selbst, aber auch größere Leistungseinheiten gut zu befördern sind, so daß sie von Fahrzeugen mit der im allgemeinen Verkehr zugelassenen Breite und Höhe transportiert werden können. Außerdem hat man den Vorteil, daß die Zu- und Abführung der Betriebsleitungen zu den Kesseln innerhalb des Kesselhauses günstiger gestaltet ist; dem Bedienungspersonal entstehen bei der Wartung und Begehung des Kessels selbst bei kleinster Grundfläche keine Behinderungen, wie sie bei den bekannten, transportablen Heizwerken größerer Leistung unumgänglich sind.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher erläutert. Die Einzelheiten der Figuren geben die wichtigsten Merkmale der Erfindung wieder. Es zeigen:
die Figuren IA und IB einen Dreizugkessel gemäß der Erfindung
im Aufriß bzw. im Schnitt und
die Figuren 2A und 2B ähnliche Wiedergaben eines Zweizugkessels
geacäß der Erfindung.
Für die Inbetriebnahme enthält der Dreizugkessel nach den Figuren IA und IB einen oberen Rauchrohrabschnitt 2 und einen unteren Flammrohrabschnitt 4, die einzeln zum Aufstellungsort transportiert und dort aufeinander gesetzt sind, wie durch eine gestrichtelte Trennlinie 6 erkennbar ist. Zu beiden Seiten dieser Trennlinie 6 ist an dem betreffenden Rauchrohr- bzw. Flammrohrabschnitt 2 bzw. 4 je ein ringförmiges Steinzeuglager 10 bzw. 12 für Dichtungsswecke ausgebildet; der Rauchrohrabschnitt 2 steht auf dem liegenden Flaasrohrabsehnitt L9
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Der FlammrohrabschrH.tt 4 enthält das eigentliche Flammrohr 8, das von einem Wassermantel 14 umgeben/und an seinem dem Brenner (nicht-— gezeigt) abgewendeten Ende innerhalb der obefeiri "Mantelfläche eine kreisrunde öffnung 16 aufweist, durch die die bei der Verbrennung entstandenen Rauchgase das Flammrohr 8 verlassen. Sie treten in eine ähnliche Öffnung 18 des Rauchgasabschnittes 2 ein, an der sie in das eine Ende der Rauchrohre 20 hineinströmen. Alle diese Rauchrohre 20 sind wie das Flammrohr 8 von einem Wassermantel 22 umgeben, der in den Figuren IA und 18 als geringer Abstand zwischen je zwei Rauchrohren 20 angedeutet ist.
Um den Wärmeaustausch mit dem Wassermantel 22, der die Rauchrohre umgibt, zu begünstigen, ist, wie bereits erwähnt, der Gesamtquerschnitt aller Rauchrohre 20 wesentlich geringer als der Querschnitt des Flammrohres 8. Sobald die auf ihrem Weg durch die Rauchrohre 20 kälter gewordenen Rauchgase in eine ümlönkkäHsaer 24 eintreten, haben sie ihres höchsten Puskt erreicht hscI strösien danach: d-mPGfe einen weiteren Satz Rauchrohre 26 abwä." -,s. also in Gegenrichtung zu ihrem Durchfluß durch den ersten Satz Rauchrohre 20. Der Gesamtquerschnitt der Rauchrohre 26 ist,wie bereits erwähnt, geringer als der des ersten Satzes Rauchrohre 20, weil sich die Rauchgase infolge ihrer Wärmeabgabe schon zusammengezogen haben und sich auf ihrem Weg nach unten weiter abkühlen. Der Wassermantel 22 umgibt auch diesen zweiten Satz Rauchrohre 26, zwischen denen in der Figur IA ähnliche Abstände wie zwischen den Rauchrohren 20 erkennbar sind. Aus dem unteren Ende der Rauchrohre 26 verlassen die Rauchgase den Kessel als Abgas durch einen Schornstein 28.
Aus dem unteren Ende des Wassermantels 22 führen mehrere Rohre 30, (von denen nur eines dargestellt ist), zu einer Anschlußstelle 32, an der mehrere zum Wassermantel 14 hinführende Rohre 34, (ebenfalls nur eines dargestellt), angeschlossen sind; nach der Wärmeaufnahme im Rauchrohrabschnitt 2 strömt das zu beheizende Medium von einem Einlaß 36 in Richtung der Pfeile durch die Rohre 30 und 34 zum Wassermantel 14 des Flammrohrabschnittes 4, den es als Heißwasser (oder sonstiger Wärmeträger) durch einen Auslaß 38 verläßt, der an das Heizungssystem z. B. eines Wohnhochhauses angeschlossen ist.
736S32828.6.73
JiL.den__Figuren 2A und 2B ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung, nämlich ein Zweizugkessel dargestellt, bei dem der zweite Satz Rauchrohre weggelassen ist, der bei der ersten Ausführungsform die
* Rauchgase nach dem Durchgang durch die Rauchrohre des ersten Satzes
" in der Gegenrichtung zurüc&Leitet.
Gleiche Teile besitzen in allen Figuren die gleiche Bezugsnummer,
während die Teile der Figuren 2A und 2B mit derselben Funktion (wie bei der Ausführungsform der Figuren IA und IB), aber in einer unterschiedlichen Anordnung bzw. Gestaltung mit einer ungeraden Bezugsnummer versehen sind, die der geraden Bezugsnummer des betreffenden
Teiles (aus den Figuren IA und IB) unmittelbar folgt. Ansonsten sind die Figuren 2A und 2B aus sich heraus verständlich.

Claims (2)

■ Iff« '"> · Il · · · · SCHUT Z ANSPRÜCHE
1) Flammrohr-Rauchrohrkessel, bei dem die Flamm- und Rauchrohre von einem in sich geschlossenen Wassermantel umhüllt sind, dadurch gekennzeichnet, daß vom Flammrohrabschnift (4) der Rauchrohrabschnitt (2; 3) räumlicii getrennt und auf dem Flammrohrabschnitt (4) derart befestigt ist, daß die Rauchrohre (20, 26; 21) nahezu rechtwinklig zum Flammrohr (B) verlaufen.
2) Kessel nach dem Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß zwei Sätze Rauchrohre (20, 26) parallel zueinander angeordnet sind, die durch eine Umlenkkammer (24) verbunden sind, die den höchsten Teil des betriebsfertigen Kesseis bildet.
DE7305328U Mehrzugkessel Expired DE7305328U (de)

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Publication Number Publication Date
DE7305328U true DE7305328U (de) 1973-06-28

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ID=1289909

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7305328U Expired DE7305328U (de) Mehrzugkessel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE7305328U (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0276857A3 (de) * 1987-01-29 1989-12-20 EIGENMANN AG Werkzeug & Maschinen Verfahren und heizkessel zum Erhitzen eines wärmeübertragenden Strömungsmittels
RU2311595C1 (ru) * 2006-02-09 2007-11-27 Евгений Дмитриевич Минюхин Низкотемпературный водогрейный котел

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0276857A3 (de) * 1987-01-29 1989-12-20 EIGENMANN AG Werkzeug & Maschinen Verfahren und heizkessel zum Erhitzen eines wärmeübertragenden Strömungsmittels
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