DE729417C - Feinsteuerung fuer Gleichstromantriebe, insbesondere fuer elektrische Triebfahrzeuge - Google Patents

Feinsteuerung fuer Gleichstromantriebe, insbesondere fuer elektrische Triebfahrzeuge

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DE729417C
DE729417C DEA75523D DEA0075523D DE729417C DE 729417 C DE729417 C DE 729417C DE A75523 D DEA75523 D DE A75523D DE A0075523 D DEA0075523 D DE A0075523D DE 729417 C DE729417 C DE 729417C
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DE
Germany
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switch
fine control
resistance
armature
series resistor
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Expired
Application number
DEA75523D
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English (en)
Inventor
Erich Dehmel
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/02Details of starting control
    • H02P1/027Special design of starting resistor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Direct Current Motors (AREA)

Description

  • Feinsteuerung für Gleichstromantriebe, insbesondere für elektrische Triebfahrzeuge Bei den bekannten Feinsteuerungen für Gleichstromantriebe wird ein stufenlos oder feinstufig gesteuerter fester Regelwiderstand, dessen Widerstandselemente hinsichtlich ihres Ohmwertes verschieden groß sind und stetig von Regelstufe zu Regelstufe abnehmen, jeweils einem der untereinander gleichen Teile des Ankervorwiderstanldes parallel geschaltet. Dabei sind beide Widerstände ,an einem Ende durch eine Leitung ständig miteinander verbunden.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine derartige Steuerung durch Ersparnis von Schaltelementen. zu verbessern. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß -die Anzapfungen des AnkervorwIderstandes wechselweise über je einen Schalter mit dem einen oder anderen Ende des Regelwiderstandes derart verbunden sind, daß beim Kurzschließen der .einzelnen Grobwiderstandsteile eine Verbindung von ein und demselben Ende des Ankervorwiderstandes ,abwechselnd zu dem einen oder anderen Ende des Regeiwiderstandes hergestellt wird. Der jeweils erreichte Schaltzustand wird durch einen Gruppenschalter ,am Ankervorwiderstand und einen zusätzlichen Schalter ,aufrechterhalten. Von diesen zusätzlichen Schaltern sind zwei erforderlich, von denen je einer zwischen den Enden des Regehviderstandes und einem Ende des Ankervorwiderstandes liegt. Durch diese Anordnung wird die Anzahl. der erforderlichen Schaltkontakte herabgesetzt.
  • Es sind schon Regelanordnungen bekanntgeworden, bei denen eine Verbindung zwischen ein und demselben Ende des Ankervorwiderstandes und dem einen Ende des Feinreglerwiderstandes dauernd besteht. Diabei sind jedoch die einzelnen Stufendes letzteren unter sich gleich. Ein weiterer Unterschied gegenüber dem Erfindungsgegenstand besteht darin, daß bei der bekannten Steuerung mit den # Wechsel der Anschlüsse des feinstufigen Widerstandes ,auch immer ein Wechsel in der Reihenfolge der Schaltkontakte stattfindet. Bei einer anderen bekannten Einrichtung der obenbezeichneten Art wird der Regelwiderstand vermittels einer Bürste stufenweise abgeschaltet, die nach Erreichung der letzten Widerstandsstufe wieder in die Stellung des ersten Widerstandsanzapfpunktes zurückgedreht wird. Zur Vermeidung einer Unterbrechung des Stromkreises während des Umschaltens sind die Kontaktenden derart verbreitert, daß eine überbrückung des Kontaktes durch die Bürste .erfolgt. Im Gegensatz dazu wird bei der erfindungsgemäßen Schaltung die Verbindung mit dem Regel- Widerstandskontakt durch einen zusätzlichen Schalter erreicht. Bei der letzteren bleibt auch im Gegensatz zu der bekannten Anordnung das eine Ende des Regelwiderstandes dem Ankervorwiderstand gegenüber unverändert, während das andere Ende an die übernächste Anzapfung des Ankervorwiderstandes gelegt wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Die, Abb. r zeigt die Gesamtanordnung und die Abb. z die keilienfolge der einzelnen Schaltungen in Abwicklung. r bis 4, sind die Anzapfungen des Ankervorwiderstandes, Al ist der zu steuernde Motor, A die Anfangs- und E die Endlamelle des Kollektorreglers, B der Drehpunkt des Schaltarmes und a bis e die erforderlichen Einzelschalter oder -kontakte. Der Schaltvorgang ist folgender: Zunächst werden die Schaltern Lind c geschlossen, wodurch der Regelwiderstand zti der zwischen den Anzapfungen r und 2 liegenden Gruppe des Ankervorwiderstandes parallel geschaltet wird. Hiernach wird der feinstufige Regelwiderstand durch Drehung des Bürstenarmes ,allmählich ausgeschaltet. Wenn die Bürste die EndlamelleE erreicht, wird der Schalter b geschlossen. Hiernach kann der Schaltern. geöffnet werden. Die erste Gruppe des Ankervorividerstandes bleibt dairn über die Schalter e und b überbrückt. Nachdem der Schalter a geöffnet wurde, ist der Scha1-terd zu schließen, wodurch der Regeli@-iderstand zur zweiten Gruppe des Ankervorwiderstandes nvisclien den Anzapfungen 2 und parallel gelegt wird. Die Kollektorbürste läuft dann wieder von der Lamelle A bis zur Lamelle E, wobei der Regelwiderstand wiederum allmählich ausgeschaltet wird. Nachdem die Lamelle E zum zweiten Male erreicht ist, wird der Schaltern geschlossen, die Schalter b und c werden aber geöffnet. Hiernach erfolgt das Schließen des Schalters e. Der erreichte Schaltzustand wird .alsdann durch die Schaltend und n in der Zwischenstellung aufrechterhalten. Schließlich bleiben die Schalter b und e eingeschaltet, so daß der volle Ankervorwiderstand überbrückt ist und der Motor l11 an der vollen Spannung licgt_ Die Erfindung ist unabhängig davon, ob die Kontakte des Kollektorreglers kreisförmig oder auf einer geraden Kontaktbahn auigcordnet sind. Im letzten Falle müßten allerdings Maßnahmen zum leeren Zurückbringen des Regelkontaktes von der Endstellung in die Anfangsstellung getroffen werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Feinsteuerung für Gleichstromantriebe. insbesondere für elektrische Triebfahrzeuge, bei welcher der stufenlos oder feinstufig gesteuerte feste Regelwiderstand, dessen Widerstandselemente hinsichtlich ihres Ohmwertes verschieden groß sind und stetig von Regelstufe zu Regelstufe abnehnicii, jeweils einem der -untereinander gleichen Teile des Ankervorwiderstandcs parallel geschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzapfungen des Ankervorwiderstandes wechselweise über je einen Schalter mit dem einen oder anderen Ende des Regelwiderstandes derart verbunden sind, daß beim Kurzschließen der einzelnen Grobwiderstandsteile eine Verbindung von ein und demselben Ende des Ankervorwiderstandes Abt. echselnd zu dem einen oder anderen Ende des Regelwiderstandes hergestellt wird.
  2. 2. Feinsteuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweils erreichte Schaltzustand durch einen geschlossenen Ankervorwiderstaadsgruppenschalter und einen der beiden zusätzlichen Schalter des Regelwiderstandes aufrechterhalten bleibt. d. Feinsteuerung nach Anspruch t und 2. dadurch gekennzeichnet, dal3 cler jeweils nächste Ankervorwiderstaadsgruppenschalter geschlossen wird, nachdem der nicht zum Kurzschließen der vorhergehenden Gruppe benutzte zusätzliche Schalter geöffnet wurde.
DEA75523D 1935-03-09 1935-03-09 Feinsteuerung fuer Gleichstromantriebe, insbesondere fuer elektrische Triebfahrzeuge Expired DE729417C (de)

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