DE7226058U - Müllpresse - Google Patents

Müllpresse

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DE7226058U
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Germany
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garbage
fork
press lever
lever
press
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DE7226058U
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BUNGE H
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BUNGE H
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Description

Dr.-lng. E. BERKENFELD · Dipl.-Ing. H. BERKENFELD Patentanwälte, Köln jr- Anlogu Aktenzeichen
zur E.ngobe vom ICo ^uII 197? vA. Name d Anm. Di pi. - In {'. Hans Bunge
Müllpresse
us ist bekannt, dr-.!> der ständig anwachsende Mull in den Städten zu einer: Problem -vird. Die Schwierigkeiten beginnen bereits in den Wohnhäusern, v/o die Zahl der vorhandenen Mülltonnen nicht ausreicht und ('er kaum frr die Aufstellung weitern Tonnen fehlt.
Die Ausnutzung π es verfügbaren J-'iül.l.tonnenraumes ist sehr unrationell, weil rer zumeist lose i'iüll die Tonnen zu schnell füllt und fast ir.mer auch rieht ausgenutzte Hohlräuue aus Verpackungen, Dosen ua1·/. enth'Jlt. Den I1TuII in den Tonnen mit der Hand zusammenzudrucken, i?t unappetitlich und auch nicht ungefährlich; d« "urch scharfkantige 31echteile, Glassplitter usw. Verletzungen entstehen V.cnnen.
Die Industrie hat sich bereits mit diesem Problem befaßt« Eine deutsche liaschinenfa:_^ik rietet zum 3eispiel eine hydru.ilische !Müllpresse an, die mit ihren Annchaffungskosten von rund 5.000 D'/. nur bei großen Anlagen rentabel ist. ^ür die Mülltonnenräume von Wohnhäunern ist sie zu teuer, läßt sich kaum irgendwo unterbringen und ist für im Freien aufgestellte Mülltonnen und für Mülltonnen, die in den bekannten Hüllboxen aufgehängt sind, völ-Ii" ungeeignet.
Ausgehend von diesen 3tand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Müllpresse auszubilden, die als einfaches Gerät Jen Bewohnern von Sin- und Mehrfamilienhäusern die Möglichkeit gibt, den Ι·:.;11 in den Tonnen ungefährlich und fast mühelos soweit zusammenzudrücken, daß eine erheblich größere Menge Müll
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung eine Müllpresse vor, die gekennzeiclmet 4. ist durch einen ein Anlenkende und ein
Griffende aufweisenden Preßbebel, eine an dem Preßhebel schwenkbar aufgehangene und in die Mülltonne einführbare Druckplatte und oin? ·?.τπ Ληΐ snVpncie des Preßhebels an^eorinfite Gabel zum Aufschieben auf die Achse des Mülltonnendeckels zwecks Anlenken der gesamten Müllpresse.
Da die Achse des Mülltonnendeckels bzw. dessen Drehpunkt unter der Oberkante des Mülltonnenrumpfes liegt, sieht die Erfindung vor, daß die Gabel gegenüber dem Preßhebel abgekröpft ist. Damit läßt sich die Gabel auf die Achse aufschieben, ohne daß der Preßhebel schon bei leichtem Herunterschwenken an die Hinterkante des Mülltonnenrumpfes anschlägt.
In konstruktiver Ausbildung sieht die Erfindung vor, daß die Gabel über einen schräg oder rechtwinklig auf das Ende des Anlenkendes des Preßhebels aufgesetzten Steg mit diesem verbunden oder einstückig mit diesem ausgebildet ist.
Die Druckplatte ist gemäß einer v/eiteren Ausbildung an einem Stiel befestigt, zum Beispiel an das Stirnende dieses Stieles angeschweißt, und dieser Stiel ist am Preßhebel angelenkt.
Im einzelnen ist vorgesehen, daß das Ausmaß der Verkröpfung der Gabel gegenüber dem Preßhebel bzw. die Länge des Steges von der Lage der Mülltonnendeckelachse gegenüber der Oberkante des Müll-· tonnenrumpfes abhängt.
Der Stiel besteht zweckmäßig zum Beispiel aus zwei Rohr- oder Winkelprofilen. Der Durchmesser der Druckplatte liegt unter dem Innendurchmesser des Mülltonnenrumpfes und ist so gewählt, daß ein wesentlicher Ringspalt freibleibt.
Bei der Benutzung der Müllpresse zum Zusammenpressen des Mülls wird die am Anlenkende des Preßhebels befindliche Gabel auf die Achse des Mülltonnendeckels aufgeschoben. Die Abkröpfung der Gabel ermöglicht, den Preßhebel über die Kante des Mülltonnenrump-
fes nach vorne zu führen. Bei Herunterdrücken des Preßhebels, wozu man diesen an seinem vorderen Griffende erfaßt, wird die in den Mülltonnenrumpf eingeführte Druckplatte in diesem nach unten geschoben und drückt auf den Müll. -Je n?c^ flössen KuIlstand wird sie zunächst schräg angesetzt und dann beim weiteren Ilerabdrükken in die Waagerechte gebracht. Wie bereits aufgeführt, ist die Druckplatte so bemessen, daß sie die Wand der Mülltonne nie berührt und dadurch verhindert wird, daß Müll so stark an den Rändern zusammengedrückt wird, daß das Entleeren der Tonne durch zu starke Haftung des Mülls an der Wand erschwert wird.
Die Müllpresse läßt sich zweifellos leicht im Mülltonnenraum unterbringen bzw. an einem Platz, von dem aus es leicht zu den im Freien untergebrachten Mülltonnen gebracht v/erden kann. Die Länge des Preßhebels ist so bemessen, daß auch kleinere und schwache Personen die Presse mühelos betätigen und infolge der Hebelwirkung den Müll ohne Kraftanstrer.--.ngen zusammendrücken künnen.
Am Beispiel der in der Zeichnung gezeigten Aus führungs form v/ird die Erfindung nun weiter beschrieben. In der Zeichnung ist:
Fig. 1 eine Seitenansicht und
Fig. 2 eine Aufsicht auf eine Ausführungsform der Müllpresse.
Die Müllpresse besteht aus dem Preßhebel 12 mit einem Griffende 14 und einem Anlenkende 16. Am Griffende 14 wird der Preßhebel von dem Mülltonnenbenutzer erfaßt und mit dem Anlenkende 16 wird er an die Mülltonne angesetzt und auf deren Deckelachse aufgeschoben. Ein Stiel 18 ist an einem Drehpunkt 20, zum Beispiel mit einem einfachen Bolzen, schwenkbar mit dem Preßhebel 12 verbunden. An seinem unteren Ende hält der Stiel 18 die in den Mülltonnenrumpf einzuführende Druckplatte 22. An dem äußeren bzw. in den Figuren links liegenden Ende des Anlenkendes 16 des Preßhebels 12 befindet sich die Gabel 24, Die Gabel 24 weist zwei zwischen sich einen Schlitz begrenzende Schenkel 26 auf. Die Gabel
?ί· kann, v/ie Fig. 2 zsigt, aus zwei auf die Seiten r].e.3 Anlenkendes IC ausgesetzten Flacheisen bestehen. Zur Ausbildung der Abkröpiunp; der Gabel °k ge-enüber dem Preßhebel 12 ist im ger.tigt. 'i LeiS'OJ-Cl cir. itc~ ?· vorg^^pVipri. Di. es er B+eg ?P> hrsucht kein getrenntes Element zu sein, sondern kann auch durch Abbiegen des Endes des Freßhebels 12 gebildet werden.
S c h u t ζ a η s υ r ü c h e :

Claims (6)

Dr.-lng. E. BERKENFELD · Dipl.-lng. H. BERKENFELD, Patentanwälte, Köln Anlage Aktenzeichen zur Eingabe vom 10. JUÜ 1972 V A. Nome d. \nm. Dl yl . - ΙΠΓ . S C K U T Z A Π S P R Ü C H
1. Müllpresse zum Verdichten des in einer KIi 11 tonne enthalte nen Mülls, gekennzeichnet durch einen ein Anlenkende (1G) und ein Griffende (14) aufweisenden Preßhebel (12); eine an dein Preß hebel (12) schwenkbar aufgehangene und in die Mülltonne einführbare Druckplatte (22), und eine am Anlenkende (16) des Preßhebels (12) angeordnete Gabel (24) zum Aufschieben auf die Achse des Mülltonnendeckels zwecks Anlenken der gesamten Müllpresse.
2. Müllpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabel (2.4) gegenüber dem Preßhebel (12) abgekröpft ist.
3. Müllpresse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabel (24) über einen schräg oder rechtwinklig auf das Ende des Anlenkendes (16) des Preßhebels (12) aufgesetzten Steg (28) mit dem Preßhebel (12) verbunden ist.
4. Müllpresse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabel (24) einstückig mit dem Preßhebel (12) ausgebildet ist.
5. Müllpresse nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatte (22) an einem Stiel (18) befestigt und dieser am Preßhebel (12) angelenkt ist.
6. Müllpresse nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausmaß der Verkröpfung der Gabel (24) gegenüber dem Freßhebel (12) bzw. die Länge des Steges (28) von der Lage der Mülltonnendeckelachse gegenüber der Oberkante des Mülltonnenrumpfes abhängt.
Müllpresse nach Ar::''.~rv.-;h f, recurch "ekenr.zeichriet, daß
der Stiel (IS) aus zv;ei Rohr- oder '/.'irkelOroiiler. ceste/.t.
S. ilüllpresse nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, laß der Durcimesser der Druckplatte (2?) derart unter dem Innendurchmesser des riülltonnenrumpfes liegt, daß ein v;esentlicher Rir. ~spslt "reibleibt.
DE7226058U Müllpresse Expired DE7226058U (de)

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DE7226058U true DE7226058U (de) 1972-09-28

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DE7226058U Expired DE7226058U (de) Müllpresse

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DE (1) DE7226058U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3209460A1 (de) * 1982-03-16 1983-09-29 Klaus-Dieter 6393 Wehrheim Urbach Zeitungspapier-auswertungsprese

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3209460A1 (de) * 1982-03-16 1983-09-29 Klaus-Dieter 6393 Wehrheim Urbach Zeitungspapier-auswertungsprese

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