DE715762C - Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit im Kreislauf an Draehten haengend gefuehrten Matrizenstaeben und Langkeilspatien Matrizenstaeben und Langkeilspatien - Google Patents

Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit im Kreislauf an Draehten haengend gefuehrten Matrizenstaeben und Langkeilspatien Matrizenstaeben und Langkeilspatien

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DE715762C
DE715762C DET50821D DET0050821D DE715762C DE 715762 C DE715762 C DE 715762C DE T50821 D DET50821 D DE T50821D DE T0050821 D DET0050821 D DE T0050821D DE 715762 C DE715762 C DE 715762C
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Kurt Bendorff
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Typograph GmbH
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Typograph GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B7/00Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices
    • B41B7/08Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with separate matrices for individual characters or spaces which are selected and assembled
    • B41B7/12Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with separate matrices for individual characters or spaces which are selected and assembled in which a justified line is composed of matrices and a type line is cast in one piece
    • B41B7/16Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with separate matrices for individual characters or spaces which are selected and assembled in which a justified line is composed of matrices and a type line is cast in one piece the lines of matrices being composed and justified by machine operation, e.g. line type casting machines, "intertype" machines
    • B41B7/18Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with separate matrices for individual characters or spaces which are selected and assembled in which a justified line is composed of matrices and a type line is cast in one piece the lines of matrices being composed and justified by machine operation, e.g. line type casting machines, "intertype" machines the matrices being guided by wires, e.g. "typograph" machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)

Description

  • Matrizensetz- und Zeilengießmaschine mit im Kreislauf an Drähten hängend geführten Matrizenstäben und Langkeilspatien Die Erfindung bezieht sich auf eine Matrizensetz- und Zeilengießmasch,ine, bei welcher sowohl die Matriztenstäbe als auch die Langkeilspatien frei hängend an Drähten im Kreislauf geführt und von der Gießstelle zur Ablegestelle durch einen Förderschlitten angehoben werden.
  • Um das Ausschließen der Matrizenzeile durch die Langkeilspatie zu bewirken, muß, da die nach unten hängenden Teile der Langkeilspatien angehoben werden müssen, ein Höhenunterschied für die Aufhängepunkte der Langkeilspatien in der Kreislaufstrecke vor dem Eintritt in die Sammelstelle und beim Eintritt in die Gießstelle vorhanden sein. Dieser Höhenunterschied kann nun nicht einfach dadurch überbrückt werden, daß die Führungsdrähte vor dem Eintritt in die Sammelstelle schräg nach unten gerichtet werden, da die Langkeilspatien sich dann an der E.inlaufstelle stauen, schräg stellen und umkippen würden, wodurch eine Störung in der Förderung der Matrizenzeilen unabwendbar wäre.
  • Es ist an sich bekannt, die Spatien als spreizbare Elemente auszubilden und durch Einführen von Füllstücken zwischen die Spreizschenkel die Spatien auszudehnen. Bei einer solchen Maschine werden aber die Matrizen und Spanen nicht an Drähten im, Kreislauf durch die Maschine geführt, sondern aus einem Magazin entnommen und mittels Nut und Rippe zur Gießstelle geschoben, dort äbgegossen und dann auf Gleitbahnen zu den Magazinen zurückgebracht. Die Aufgabe, den obenerwähnten Höhenunterschied gerade bei einer Maschine, wo die Spatien frei hängend im Kreislauf durch die Maschine laufen, zu überbrücken, ist bei der oben beschriebenen bekannten Maschine nicht gegeben.
  • Diese Aufgabe wird nun nach der Erfindung dadurch gelöst, daß der Gleitdraht, an dem die Langheilspatien hängen, am Eingang zum Sammelkanal endigt, so daß die Spatien von dem Draht heruntergleiten können Lind nun einerseits die frei gewordenen ober,-ii Spatienteile beim Vorwandern mit einer :1tit auf die feste Richtleiste an einer Seitenwand des Sammelkanals gelangen, während andererseits die unteren Spatienteile an dieser Stelle von dem Matrizenhub- und -transpor trad angehoben und auf die längs des Sammelkanals am :Maschinenrahmen fest angeordnete Anlaufschiene gebracht werden.
  • Beim Austritt aus dem Sammelkanal werden die oberen Spatienteile, nachdem die Zeilen ausgeschlossen, d.li. die Spatien zusaininengeschoben sind, mit ihren Ösen auf einen im Förderschlitten -angeordneten Führungsdraht aufgereiht.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel schematisch veranschaulicht, und zwar zeigen: Fig. i eine Seitenansicht der vor der Gießstelle angeordneten waagerechten Sammelstelle, Fig. 2 einen teilweisen Grundriß zu Fig. i und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-IlI der Fig. i.
  • Die Langkeilspatien i bestehen im wesentlichen aus je einem oberen, an dem besonderen, in ähnlicher Form wie die Matrizengleitdrähte 2 durch die Maschine verlaufenden Spatiengleitdralit 3 mittels einer Öse .1 hängend geführten stabförm.igen Teil 5 und dem zum Zwecke des Zeilenausschließens verschiebbaren unteren keilartigen Teil 6. Die Matrizengleitdrähte a finden durch die Saminelstelle waagerecht verlaufend ihre Fortsetzung in ebensolchen ihre Verlängerung bildenden Drähten ; des Gieß- und Förderschlittens B. Demgegenüber muß der während des Ausschließ- und Gießvorgangs die Ösen d der Spatien i auinehmen:de Spatienführungsdralit 9 erheblich tiefer innerhalb des Förderschlittens 8 angeordnet werden, als es einer waagerechten Fortsetzung des vor der Sammelstelle liegenden Spatietigleitdralites 3 entsprechen würde. Dies ist erforderlich, um ein Ausschließen der gesetzten Matrizenzeile mittels der an dieser Stelle notwendigerweise sehr viel tiefer hängenden und mit ihrem verschiebbaren Tei16 entsprechend weit unterhalb der Matrizenstabenden ragenden Spatien i zu ermöglichen. Zu diesem Zwecke wird, wie erwähnt, der die Spatien i aus ihrem Magazin bis zur Sammelstelle führende Gleitdraht 3 am Eintritt in die Sammelstelle abgebrochen, so daß ein nunmehr an seiner Öse .I freigegebener oberer Spatienteil 5 entlang dem unteren Teil 6 abwärts gleiten kann, bis das Spatium i also seine zusammengeschobene. etwa dem größten Ausschlußmaß entsprechende Stellung einnimmt, wie es aas Fig. i ersichtlich ist. Von diesem Zeitpunkt an werden die Spatien i von den in der gesetzten Zeile befindlichen -Matrizenstäben initbewegt. Die infolge der Freigabe der E=isen -zusammengeschobenen Spatien i gelangen wie die nicht dargestellten Matrizen am Eingang zur Sammelstelle mit ihren unteren Teilen 6 auf einen Zahn des, wie bekannt, in seiner Höhenlage entsprechend den jeweils gewählten Schriftbildern einstellbaren Hubuni Transportrades io und «-erden von diesem auf die den unteren Abschluß Gier Sauiinelstelle bildende Auflaufschiene i i gehoben, auf der sie beim weiteren Vorwandern wie die unteren Enden der für \ormalschrift aushängenden Matrizenstäbe entlang gleiten. Dabei gelangt der nunmehr freie obere Spatienteil 5 mit einer -Nut 12 auf die Matrize-.irichtleiste 13, die in bekannter Weise an der den Sammelkanal nach einer Seite begrenzenden Wand 14 vorgesehen ist, während die andere den Sainnielkanal begrenzende Seitenwand i eine glatte Anlage für die Spatien i bildet. Innerhalb der gesetzten Zeile wandern sodann, vom nicht dargestellten mechanischen Matrizenvorschub angetrieben, auch die zwischen den Matrizen :stäben festgehaltenen, mit ihren oberen Teilen 5 auf der Richtleist. 13, mit ihren unteren Teilen C auf der Auflaufschiene i i ruhenden Spatien i längs des Sammelkanals zwischen dessen Wänden 14, 15 vor.
  • Die -Matrizenrichtleiste 13 des Sainme1-kanals findet ihre Fortsetzung in einer ebenfalls feststehenden Richtleiste 16 der Gießstelle, so daß wie die @Jatrizenstäbe auch die oberen Spatienteile 5 beim L"berführen der gesetzten Zeile in die Gießstelle mit ihrer -Nut 12 auf diese Richtleiste 16 gelangen können. Eine weitere Aussparung 1; der oberen Spatienteile 5 gestattet dabei deren Vorbeibewegen an der in der Gießstelle vorgesehenzn. zwecks Ausrichtens der abzugießenden Matrizen in vertikaler Richtung be-,ceglichen weiteren Richtleiste 18, und die Aussparung 1; der Spatzenteile 5 ist so bemessen. daß die Vertikalbewegung dieser Richtleist: 18 unbehindert stattfinden kann. Die Auflaufschiene i i für die unteren Spatienteile 6 innerhalb des Sammelkanals ist kürzer als dessen Richtleiste 13,d. 1i. sie endigt, wie aus den Fig. i und 2 erkennbar ist, schon vor Erreichen der Gießstelle, während ja die Richtleiste 13 ohne Zwischenraum auf die als ihre Fortsetzung in der Gießstelle vorgesehene feste Richtleiste 16 überleitet. Infolgedessen verlieren die unteren Spatienteile 6 vor dein Eintritt in die Gießstelle beim '\-erlassen der Auflaufschiene i i ihren Halt und fallen nach unten in ihre den ausgezogenen Langgkeilspatien i entsprechende, aus Fig. i ebenfalls .erkennbare Endstellung, in der sie dann in die Gießstelle .gelangen. Die unteren Spatienteile 6 haben dabei keine weitere eigene Führung, sie hängen vielmehr an den oberen Spatienteilen 5, und diese sind einerseits mit ihren Nuten 12 auf der festen Richtleiste 16 der Gießstelle geführt, während andererseits sich ihre Aufhängeösen ¢ inzwischen beim Einschieben der Spatien i in die Gießstelle auch auf den am Eingang des Förderschlittens 8 in ihrer Höhe befestigten, zu diesem Zwecke nach vorn verjüngten Führungsdraht 9 aufgereiht haben.
  • Zum Ausschließen der innerhalb des Förderschlittens 8 hängenden und zwischen den nicht dargestellten Zeilenschließbacken vor der Gießstelle eingeschlossenen Zeile bewegt - sich dann eine längs der ganzen Gießstelle unterhalb der ausgezogenen Langkeilspatien i befindliche, in senkrechter Richtungverschiebbare Schiene i9, angetrieben von durch die Maschine betätigten nichtdargestellten Gliedern bzw. Federn, an einer am Maschinenrahmen 2o festen Führung 21 in Richtung der Pfeile A der Fig. i senkrecht nach oben. Dabei trifft sie gegen die unteren Enden der unteren Spatienteile 6 und schiebt diese gegen die oberen Spatienteile 5 so weit nach oben, bis infolge des hierdurch eintretenden seitlichen Spreizens die Matrizenzeile zwischen ihren Zeilenschließbacken genügend stark ausgeschlossen ist. Die oberen Spatienteile 5 liegen, um nicht etwa durch Reibung mit nach oben geschoben zu werden, während dieses Vorgangs mit den Unterkanten ihrer Nuten 12 von unten gegen die feste Richtleiste 16 an, so daß tatsächlich nur die unteren Spatienteile 6 an dieser Ausschließbewegung nach oben teilnehmen.
  • Nachdem, wie üblich, der Gießvorgang beendet und die Schiene ig wieder in ihre untere, die Spatienteile 6 freigebende Endstellung zurückgebracht ist, werden auch in hier nicht beschriebener Weise zwangsläufig durch von der Maschine bewegte Glieder die innerhalb der Gießstelle die -Alatrizenstäbe und oberen Spatienteile 5 festhaltenden Leisten 16, 18 außer Eingriff mit den Nuten 12 und Aussparungen 17 der Spatienteile 5 bzw. Matrizenstäbe gebracht, wonach der Förderschlitten 8 die in ihm an den Führungsdrähten 7 bzw. 9 hängenden Matrizen und inzwischen wieder in ihre ausgezogene Lage gelangten Spatien i, wie bekannt, nach oben zur Ablegestelle bringt, wo sie auf die zu den Magazinen führenden Ablegedrähte geschoben werden. Danach kann sich der geschilderte Vorgang wiederholen, und die hinter ihr Hemmwerk zurückgelangten Langkeilspatien i können bei erneutem Auslösen wieder, wie beschrieben, auf ihrem Gleitdraht 3 über das Hub- und Transportrad io in den Sammelkanal gelangen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Matrizensetz- und Zeilengießmaschine mit einem die im Kreislauf die Maschine an Drähten frei hängend durchwandernden Matrizenstäbe und Langkeilspatien von der Gieß- zur Ablegestelle anhebenden Förderschlitten, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Einführens zusammengeschobener Langkeilspa,tien (i) in den Sammelkanal -an dessen Eingang einerseits der die Spatienösen (.4) führende Gleitdraht (3) endigt und die somit von diesem frei gewordenen oberen Spatienteile (5) beim Vorwandern mit einer Nut (12) auf die an einer Seitenwand (1d.) des Sammelkanals feste Richtleiste (13) gelangen, während andererseits die unteren Spatienteile (6) an dieser Stelle von dem Matrizenhub- und -transportrad (io) angehoben und auf die längs des Sammelkanals am Maschinenrahmen (2o) fest angeordnete Auflaufschiene (ii) gebracht werden.
  2. 2. Matrizensetz- und Zeilengießm.aschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Förderschlitten (8) ein Führungsdraht. (9) angeordnet ist, auf dessen zweckmäßigerweise verjüngtem Ende sich die Ösen (d.) der oberen Spatienteile (5) beim Überführen der die zusammengeschobenen Spatien (i) enthaltenden gesetzten Zeilen aus dem Sammelkanal in den Gieß- bzw. Förderschlitten (8) aufreihen.
  3. 3.Matrizensetz- und Zeilengießmaschine nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die unteren Spatienteile (6) tragende Auflaufschiene (i i) innerhalb des Sammelkanals kürzer als dessen Richtleiste (13) ist, d. h. vor Erreichen der Gießstelle endigt, während die Richtleiste (13) des Sammelkanals ohne Zwischenraum auf die als ihre Fortsetzung in der Gießstelle vorgesehene feste Richtleiste (16) überleitet, die somit beim Überschieben der gesetzten Zeile aus der Sammel- in die Gießstelle die oberen Spatienteile (5) in deren Führungsnuten (12) aufnimmt, während gleichzeitig die unteren Spatienteile (6), beim Verlassen der Auflaufschiene (i i) ihren Halt verlierend, nach unten in die den ausgezogenen Langkeilspatien (i) entsprechende Endstellung über die dort längs der Gießstelle angeordnete, zwecks maschinellen Ausschließens der abzugießenden Zeile vertikal gegen die Spatienunterteile (6) verschiebbare Schiene (r9) gelangen. 4.. Matrizensetz- und Zeil.engießmaschine nach den Ansprüchen r bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Spatienoberteil (5) oberhalb seiner Führungsnut (1a) mit einer weiteren sein Vorübergehen an der in der Gießstelle befindlichen zweiten Richtleiste (r8) ermöglichenden und deren zwecks Ausrichtens der abzugießenden Matrizenzeite stattfindende Vertikalbewegung nicht behindernden Aussparung (r7) versehen ist.
DET50821D 1938-08-09 1938-08-09 Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit im Kreislauf an Draehten haengend gefuehrten Matrizenstaeben und Langkeilspatien Matrizenstaeben und Langkeilspatien Expired DE715762C (de)

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