DE714427C - Greiferbefestigung fuer einklappbare Greifer - Google Patents

Greiferbefestigung fuer einklappbare Greifer

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DE714427C
DE714427C DEL99676D DEL0099676D DE714427C DE 714427 C DE714427 C DE 714427C DE L99676 D DEL99676 D DE L99676D DE L0099676 D DEL0099676 D DE L0099676D DE 714427 C DE714427 C DE 714427C
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DE
Germany
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gripper
grippers
bolt
bolts
rest position
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Expired
Application number
DEL99676D
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English (en)
Inventor
Paul Lemmerz
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60—VEHICLES IN GENERAL
    • B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C27/00—Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels
    • B60C27/02—Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over restricted arcuate part of tread
    • B60C27/04—Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over restricted arcuate part of tread the ground-engaging part being rigid
    • B60C27/045—Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over restricted arcuate part of tread the ground-engaging part being rigid involving retractable devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

  • Greiferbefestigung für einklappbare Greifer An Greiferbefestigungen haben sich im Laufe des praktischen Betriebes insofern gewisse Unzuträglichkeiten ergeben, als die Befestigungsmittel der Greifer sich an den Lagerstellen festsetzen, so daß das Einklappen der Greifer aus der Arbeitsstellung in die Ruhestellung oftmals nur schwierig durchzuführen war und daher eine unerwünscht lange Zeit in Anspruch nahm. Dies ist in erster Linie darauf zurückzuführen, daß die Greifer infolge des Betriebes im durchweichten Erdboden außerordentlich unter Verschmutzung leiden. Dieser Schmutz in Verbindung mit der Feuchtigkeit setzt sich nun überall an den Greifern und deren Lagerung fest und verhindert das einwandfreie Einklappen der Greifer.
  • Diese Nachteile sollen nach der Erfindung dadurch vermieden werden, daß zwei Tragbolzen den Greifer befestigen, von denen der eine Tragbolzen fest und der andere federnd in den Wangen des Lagerbockes angeordnet ist. ` Die Abfederung ist zwar bei gattungsmäßig ganz anders ,aufgebauten Greifern bekanntgeworden. Jedoch sind die Greifer hier als Ganzes mit einem starr mit ihm verbundenen und radial zum Radmittelpunkt verlaufenden ,als Greiferarm ausgebildeten Teil, in einer Führung in radialer Richtung verschiebbar gelagert. Es sind auch Federn bei diesen bekannten Greifern vorgesehen; diese wirken aber nicht .auf einen quer gelagerten Bolzen, sondern auf das innere Ende des radial sich erstreckenden Greiferarmes, wodurch die Greifer unter dauerndem Federdruck auf den Reifen aufgepreßt werden. Die Feder muß demnach stark genug sein, um während des Betriebes dauernd ie verhältnismäßig schweren Greifer in der r'chtigen Stellung festzuhalten. Demgegenüber wird ,bei der Erfindung der Greifer zunächst im Lager durch den Bolzen gehalten, und die Feder dient nur zur Sicherung gegen unbeabsichtigtes Herausspringen des Bolzens.
  • Es sind an Greifern auch abgefedert. Bolzen mit vorstehenden Enden bekanntgeworden, die jedoch in grundsätzlich anderer Weise .zur Wirkung kommen. Die b --i der bekannen Vorrichtung vorhandenen Bolzen dienen lediglich zur Sicherung in der Arbeitsstellung. Der Greifer wird nicht in der Ruhe-und in der Arbeitsstellung durch. den Bolzen gehalten. Auch unterscheidet sich die Bolzenanordnung, soweit sie in der Arbeitsstellung zur Anwendung kommt, von der Erfindung grundsätzlich, weil die Bolzen nicht in eine, Bohrung am Greifei' eingeführt werden, sondern lediglich hinter Rippen der vorhandenen Speichen einschnappen können. Die Bolzen sind nicht zur Sicherung in der Ruhe: stelltung gedacht und hierzu auch. gar nicht geeignet, da die Greifer vielmehr für den Betrieb auf der Straße völlig vom Fahrzeug abgenommen werden.
  • Ganz anders liegen die Dinge bei der Erfindung, wo die Greifer nach) Herausnehmen durch Herausziehen des Bolzens und nach Verschwenken um 15o um die gedachte Achse wieder in die gleichen Bolzen eingesezt und damit in Ruhestellung gebracht worden.
  • Es ist zweckmäbig, hierbei diejenigen Trag bolzenteile, welch: in die Lagerbohrung, dos Greifers hineinragen, verhälnismäßig kurz auszubilden, -so daß nach erfolgtem Einspannen des Greifers ein Teil der Bohrung als Hohlraum frei bleibt. Dies hat den Vorteil, daß bei Verschmutzen der Greif; r und Bolzet. Bodenteile in diese freie Bohrung beim Einsetzen hineingeprßt werden, ohn: dar etwa dadurch die zuverlässige Lagerung durch gutes Anliegen der Bolzen an den Stirnflächen beeinträchtigt wird.
  • Von wesentlicher Bedeutung im Hinblick auf starke Verschmutzung ist es, den Bolzen und seine Feder so einzubauen, daß nach Möglichkeit kein Schmutz -all diese Feder herankommen kann. Zu diesem Zweck werden die Lagerflächen des beweglichen Bolzens verhältnismäßig lang ausgeführt, und die Feder wird als Schraubendruckfeder in einem zylindrischen Hohlraum zwischen dem Schaft des Bolzens und der Lagerbohrung,- eingebettet. In axialer Richtung erfolgt die Sicherung und der Schutz geigen Schmutzeindringen durch einen zylindrischen Ansitz am Bolzen, der genau in der Bohrurig geführt ist. und durch eine Überwurfmutter. Am Außenrand ist der Polzen durch einen Kopf verschlossen, der ein,: halsartige Verjüngung am unteren Ende zeigt und hinter den die Hebelenden eines kräftigen Hebels eingefüht werden. Durch Abstützen an der Lagerstelle -l; s
    Lagerwange i gedrückt, so daß die Gefahr eines Herausspringens nicht vorhanden ist. Anders wäre es, wenn bei der in der Zeichnung voll ausgezeichneten Anordnung des Lagerbockes 5 die Drehrichtung im Uhrzeigersinn angenommen würde. Dann könnte durch die vom Motor ausgehende Kraft der Greifer gegen die rechte Lagerwange 3 gepreßt werden, indem die Federkraft der Feder 13 überwunden wird. Hierbei bestünde die Gefahr des Herausspringens des Greifers insbesondere aus dem linken feststehenden Lagerzapfen 2. -Diejenigen Teile der Greifer, welche auf dem äußeren Gummiumfang .aufliegen, werden verhältnismäßig breit und mit zwei an den Auflagestellen auf dem Gummi parallelen Rippen i9. 2o ausgebildet. Damit Schmutzteile sich nicht in den Raum zwischen diesen Rippen festpressen können, sondern nach Möglichkeit wieder herausfallen, ist es vorteil:'haft, die Innenfläche der Rippen schräg nach außen gerichtet .auszuführen, wie dies aus der Fig. i erkenntlich ist.
  • Bei großem Durchmesser des Fahrzeugrades können sogar großflächige Greifer in der Ruhestellung in einer Ebene nebeneinander untergebracht werden. Sobald ,aber verhältnismäßig kleine Räder mit großflächigen Greifern verwendet werden, ist eine dicht nebeneinanderliegende - Unterbringung in einer Ebene der .Greifer nicht möglich. Aus diesem Grunde ist der Anschlag 24 so-gewählt, daß jeder Greifer in der Ruhestellung noch ein gewisses Spiel hat. d. h. um den Greiferbolzen einen gewissen Winkelausschlag ausffihren kann. Andererseits sind die Rippen und der Abstand der Wangen so gewählt, daß der Greifer in der inneren Ruhestellung (Fig. 2`, in den Punkten 22 an den Wangen aufliegt. Hierdurch wird verhindert, daß der Greifer in der innren Ruhestellung zu weit nach innen klappt. Auf diese Weise wird abwechselnd immer jeder zweit,- Greifer zunächst in die Ruhestellung der Fig. 2 gebracht. Irrst dann werden die noch nicht in Ruhestellung gebrachten Greifer ausgebaut und in die Ruhestellung übergeführt, welche bei diesen Greifern durch die Fig. 3 dargestellt ist. Der Anschlag 24 ist hierbei so gewählt, daß die Greifer mit ihrer großen Fläche zum Teil auf den einander zugekehrten Rippen der bereits in der innern Ruhestellung befindlichen Greifer aufliegen. Durch diese gegenseitige Stützung in Verbindung mit den Auflagepunkten 22, welche durch das ßreiterwerden der Greiferschaufeln an den Wangen gebildet sind, sowie durch die Anschläge 24 wird erreicht, daß die Greifer in der Ruhestellung nicht klappern, sondern gewissermaßen fest eingespannt sind.
  • Im übrigen erfolgt die Sicherung der Greifer in der Ruhestellung und in der Arbeitsstellung durch Anlage Segen Anschlagflächen am Tragring.
  • Aus der Fig. i ist .außerdem ,auch erkenn--bar, in welcher Weise durch Untergreifen mittels eines Montagehebels 18 ,ein Lösen des Bolzens möglich ist.
  • Die Anwendung sehr breiter Greifer hat den Vorteil, daß diese Greifer ,auf reiner möglichst großen Fläche auf dem Gummireifen aufliegen. Die Kräfte in Umfangsrichtung werden hierbei infolge der starken Haftfähigkeit .am Reifen in erster Linie auf diesen übertragen, so daß die Bolzen nach Möglichkeit von großen Antriebskräften entlastet sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCH: Greiferbefestigung für einklappbare Greifer, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Tragbolzen (2, 8;, von denen der eine i_aj fest, der andere -(8 federnd in den Wangen ( 1, 3) des Lagerbockes angeordnet ist, mit ihren in bekannter Wise vorstehenden Enden den Greifer l:,efestigen.
DEL99676D 1939-12-14 1939-12-14 Greiferbefestigung fuer einklappbare Greifer Expired DE714427C (de)

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DE714427C true DE714427C (de) 1941-11-28

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