DE711147C - Rostfeuerung fuer schwer zuendbare Brennstoffe mit dem Rost vorgeschaltetem Brennstofftrockenschacht - Google Patents

Rostfeuerung fuer schwer zuendbare Brennstoffe mit dem Rost vorgeschaltetem Brennstofftrockenschacht

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DE711147C
DE711147C DER98159D DER0098159D DE711147C DE 711147 C DE711147 C DE 711147C DE R98159 D DER98159 D DE R98159D DE R0098159 D DER0098159 D DE R0098159D DE 711147 C DE711147 C DE 711147C
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DE
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Expired
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DER98159D
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English (en)
Inventor
Eduard Redlich
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Rheinmetall AG
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Rheinmetall Borsig AG
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B1/00Combustion apparatus using only lump fuel
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B2700/00Combustion apparatus for solid fuel
    • F23B2700/012Combustion apparatus for solid fuel with predrying in fuel supply area

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Rostfeuerung für schwer zündbare Brennstoffe mit dem Rost vorgeschaltetem Brennstofftrockenschacht Bei Wanderrostfeuerungen für schwer zündbare Brennstoffe, insbesondere Rohbraunkohle, ist es bekannt, dem Rost einen Brennstofftrockenschacht vorzuschalten, in dessen Unterteil ein schwenkbar eingebauter Hilfsrost angeordnet ist. Dieser schwenkbare Hilfsrost soll einen Teil des dem Wanderrost zugeführten Brennstoffs zurückhalten und nach seiner Entzündung auf den Wanderrost abgleiten lassen, wodurch der auf dem Wanderrost liegende Brennstoff ebenfalls zur Entzündung gebracht -wird. Da jedoch der glimmende Brennstoff seine Lage auf dem Wanderrost hierbei nicht ändert, sondern auf der Rostfläche ruhig liegenbleibt, kann sich der glimmende Brennstoff nicht mit dem übrigen Brennstoff durchmischen.
  • Bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden Rostfeuerung soll dieser Nachteil dadurch vermieden werden, daß. unter dem Hilfsrost als Abschluß: des Bremistofftrockenschachtes ein aus luftundurchlässigen Schürplatten `bestehender Rostteil angeordnet ist, der dem mit Luftdurchtrittsspalten versehenen Vorschubhauptrost vorgeschaltet ist. Infolge der hierbei auftretenden dauernden Schürbewegung des vorderen Rostteils wird der glühende, den Hilfsrost verlassende Brennstoff mit dem aus dem Schacht niederrieselnden Brennstoff gut durcheinandergemischt und dadurch das Vorglimmen des Brennstoffs gefördert. Ferner ergibt sich der Vorteil, daß auf den geschlossenen Rostplatten, die zwischen dem Hilfsrost und 'der mit Luftzuführung versehenen Hauptrostfläche liegen, der auf der glimmenden Schicht ruhende Brennstoff der Wärmeeinstrahlung aus dem Feuerraum ausgesetzt und dadurch einer weiteren Trocknung und Entgasung unterworfen wird. Wenn der Brennstoff schließlich auf den mit L.uftdurchtrittsspalten versehenen Vorschubhauptrost gelangt, ist bereits die glimmende Masse derart angewachsen, daß bei dem hier stattfindenden Luftzutritt die Verbrennung sofort wirkungsvoll einsetzen kann. Es können daher in der neuen Feuerung auch Brennstoffe mit hohem Feuchtigkeitsgehalt gut und restlos verbrannt werden, weil der größte Teil des Rostes für den eigentlichen Verbrennungsvorgang ausgenutzt wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Längsschnitt dargestellt.
  • Die zur Beheizung eines Dampferzeugers beliebiger Bauart, z. B. eines Flammrohrkessels, dienende Feuerung ist mit einem Schürrost i versehen, der in .an sich bekannter Weise mittels eines Gestänges 2 angetrieben wird. Vor der Stirnseite 3 des Feuerraumes ist der zum Zuführen des feuchten Brennstoffs dienende Trockenschacht 5 angeordnet, in :den der Brennstoff aus dem Bunker 6 eingeführt wird. Der Schacht ist an seiner Stirnwand in üblicher Weise mit jalousieartig übereinanderliegenden Öffnungen 7 versehen, durch die Luft infolge des Unterdruckes quer durch den Brennstoff in den Feuerraum gesaugt wird. Vor den Öffnungen ist zur Änderung des Eintrittsquerschnitts für die Luft eine verstellbare Klappe 8 angebracht. Am unteren Ende des Schachtes ist ein um eine walgerechte Achse schwenkbarer muldenartiger Hilfsrost 9 .angeordnet, auf dem sich .ein Teil des in dem Schacht befindlichen Brennstoffs aufstaut und durch geeignete Mittel gezündet wird. Dieser in Glut geratene Brennstoff bildet Zündnester für den den Schachtverlassenden Brennstoff. Gemäß der Erfindung ist nun unter dem Hilsrost als Abschluß des Brennstolitrockenschachtes ein aus luftundurchlässigen Schürplatten io bestehender Rostteil angeordnet, dem der mit Luftaustrittsspalten versehene V orschubhauptrost i nachgeschaltet ist. Da die Schürplatten keine Luft durchlassen, kann der Unterwind erst durch die luftdurchlässigen Teile des Vorschubhauptrostes i hindurchtreten. Die aus dem Schacht auf die Rostplatten io gelangenden Brennstoffteile erhalten somit aus der auf dem Hilfsrost brennenden Masse eine glühende Unterlage und vermischen sich mit dieser. Da sie außerdem noch von der Wärme des Feuerraumes bestrahlt werden, so entzünden sie sich schnell und kommen auf dem Hauptrost i beim Eintritt der Unterwindzufuhr innerhalb des Feuerraumes rasch zur vollständigen Verbrennung.

Claims (1)

  1. hATrNTANSPILUCII: Rostfeuerung für schwer zündbare Brennstoffe, insbesondere Rohbraunkohle, mit dem Rost vorgeschaltetem Brennstofftr ockenschacht und einem in dessen Unterteil schwenkbar eingebauten Hilfsrost, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Hilfsrost (9) als Abschluß des Brennstofftrockenschachtes ein dem mit Luftdurchtrittsspalten versehenen Vorschubhauptrost (i) vorgeschalteter, aus luftundurchlässigen Schürplatten,(i o) bestehender Rostteil angeordnet ist.
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