DE709260C - Elektrisch beheizter Ofen mit eingebautem Umwaelzer fuer die Ofenatmosphaere - Google Patents

Elektrisch beheizter Ofen mit eingebautem Umwaelzer fuer die Ofenatmosphaere

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Publication number
DE709260C
DE709260C DES130562D DES0130562D DE709260C DE 709260 C DE709260 C DE 709260C DE S130562 D DES130562 D DE S130562D DE S0130562 D DES0130562 D DE S0130562D DE 709260 C DE709260 C DE 709260C
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DE
Germany
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furnace
circulator
built
electrically heated
atmosphere
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Expired
Application number
DES130562D
Other languages
English (en)
Inventor
Eduard Zeitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siebert G GmbH
Original Assignee
Siebert G GmbH
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Publication date
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Priority to DES130562D priority Critical patent/DE709260C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE709260C publication Critical patent/DE709260C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D1/00General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
    • C21D1/74Methods of treatment in inert gas, controlled atmosphere, vacuum or pulverulent material
    • C21D1/767Methods of treatment in inert gas, controlled atmosphere, vacuum or pulverulent material with forced gas circulation; Reheating thereof

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

  • Elektrisch beheizter Ofen mit eingebautem Umwälzer für die Ofenatmosphäre Bei Glühverfahren, welche in elektrisch beheizten Öfen vorgenommen werden, ist es üblich, die Ofenatmosphäre zur Erzielung einer gleichmäßigen Temperaturverteilung sowie einer größeren Erwärmungsleistung umzuwälzen. Diese Verfahrensweise ist jedoch nur bis 'zü Temperaturen von etwa 750° C einwandfrei anzuwenden. Liegt also die Bedingung vor, neben Glühbehandlungen unter etwa 75o° C ,auch solche bei höheren Temperaturen .auszuführen, so sind, wenn man auf die Umwälzung und die damit verbundenen Vorteile für die in Frage kommenden Temperaturen unter 75o° C nicht verzichten will, mehrere Öfen für den vorgenannten Zweck erforderlich. Würde man aber die stillstehenden Umwälzanlagen bei Temperaturen, bei denen eine Umwälzung nicht mehr zweckdienlich ist, im Ofen belassen, so würden deren Einzelteile beispielsweise durch Verziehen und Verbiegen frühzeitig unbrauchbar werden. Es ist bekannt, daß man i:n. einem oder mehreren Teilen der Ofenseiten Umwälzer anordnet und die genannten Ofenmantelteile ausbaufähig macht, so, daß bei Temperaturen, die sich für Luftumwälzung nicht eignen, !entsprechende Ersatzstücke, jedoch ohne eingebaute Umwälzer eingesetzt werden. Eine derartige Auswechslung ist umständlich und zeitraubend.
  • Erfindungsgemäß wird der Anwendungsbereich eines Ofens mit Vorrichtung zum Umwälzen der Ofenatmosphäre, also zum Gebrauch bei Temperaturen bis etwa 75o° C, dadurch für höhere Temperaturen in einfacher Weise erweitert, daß: eine wärmeisolierende bewegliche Zwischenwand vorgesehen wird, welche in eingefahrener Stellung die stillgesetzte Umwälzanlage vor unzulässigen Temperaturen schützt. Es ist ohne weiteres möglich, statt eines Umwälzers oder einer Zwi-
    schenwand mehrere dieser Einrichtungen vg;
    zusehen. Beim Ein- und Ausfahren, die`sf,^
    Wand kann diese unter Einschaltung entspr, ,
    chender Kontakte, zugleich der Anschlußwe
    des Ofens bzw. die elektrische Leistungsverteilung auf die beheizten Flächen des Ofeninnenraumes geregelt werden.
  • In Fig. i und 2 ist ein Ausführungsbeispiel des Ofens im Schnitt dargestellt.
  • Die in der Rückwand liegenden Lüfter a wälzen bei hochgezogener Zwischenwand b die Ofenatmosphäre um, wobei sie sich im Vorüberstreichen an den Heizkörpern c erwärmt und auf dem weiteren Wege die aufgenommene Wärme an das im Ofeninnenraum befindliche Glühgut abgibt. Wird bei höheren Temperaturen als etwa 7503 C gearbeitet, bei denen also eine Umwälzung der Ofenatmosphäre nicht mehr zweckdienlich ist, so wird die Zwischenwand b heruntergelassen, so daß die Lüfter, wie in der Zeichnung dargestellt, vollständig von dem Ofeninnenraum abgeschlossen sind und somit nicht mehr durch die dort herrschenden Temperaturen beeinfiußt werden können. Sollte die Temperatur des Raumes d auf Grund vorhergegangener Glühungen so hoch sein, daß es trotz abgesenkter Wand erforderlich ist, die Lüfterräder weiterlaufen zu lassen, damit sie sich im Stillstand nicht verwerfen und verbiegen; so kann dies geschehen, ohne den Betrieb des Ofens weiter zu beeinflussen. Zweckmäßig können mehrere verschließbare Öffnungen e vorgesehen werden, durch die Kaltluft von außen ein- bzw. angewärmte Ofenatmosphäre ausströmen kann.
    Will man die Öffnungen e vermeiden, so
    `tt n mit statt Schlitzen dessen oder die Zwischenwand Kanälen versehen b derge- wer-
    t-@en, daß bei aus dem Ofeninnenraum aus-
    gezogener Zwischenwand die Schlitze oder Kanäle keine Verbindung mit der Außenluft darstellen und nur in, der in der Zeichnung dargestellten Lage die Verbindung zwischen Außenluft und Raum d ermöglichen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrisch beheizter Ofen mit eingebautem Umwälzer für die Ofenatmosphäre, gekennzeichnet durch die Anordnung einer heb-, senk- oder seitlich verschiebbaren wärmeisolierenden Zwischenwand (b) zwischen dem beheizten Ofeninnenraum und dem Umwälzer (a).
  2. 2. Ofen nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Öffnungen, z. B. in der Zwischenwand (b) oder in der Ofenwand angebrachte Kanäle oder Schlitze (e), mittels welcher der abgetrennte Raum (d) zum schnelleren Abkühlen mit der Außenluft in Verbindung gebracht werden kann.
  3. 3. Steuerung des Ofens nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwand beim Ein- und Ausfahren Kontakte betätigt, die durch entsprechende Schaltung den Anschlußwert des Ofens bzw. die elektrische Leistungsverteilung auf die beheizten Flächen des Ofeninnenraumes regeln.
DES130562D 1938-01-27 1938-01-27 Elektrisch beheizter Ofen mit eingebautem Umwaelzer fuer die Ofenatmosphaere Expired DE709260C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE744444C (de) * 1942-04-23 1944-01-15 Wistra Ofenbau Umwaelzofen mit einem in den Umlaufweg einschaltbaren Absperrmittel
DE745668C (de) * 1941-09-16 1944-03-16 Siemens Ag Ofen mit Laengsluftumwaelzung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE745668C (de) * 1941-09-16 1944-03-16 Siemens Ag Ofen mit Laengsluftumwaelzung
DE744444C (de) * 1942-04-23 1944-01-15 Wistra Ofenbau Umwaelzofen mit einem in den Umlaufweg einschaltbaren Absperrmittel

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