DE708937C - Die Verwendung von im Schleudergussverfahren hergestellten kreisrunden Scheiben aus Sahl als Ausgangswerkstoff zum Auswalzen zu Blechscheiben - Google Patents

Die Verwendung von im Schleudergussverfahren hergestellten kreisrunden Scheiben aus Sahl als Ausgangswerkstoff zum Auswalzen zu Blechscheiben

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DE708937C
DE708937C DEL93622D DEL0093622D DE708937C DE 708937 C DE708937 C DE 708937C DE L93622 D DEL93622 D DE L93622D DE L0093622 D DEL0093622 D DE L0093622D DE 708937 C DE708937 C DE 708937C
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DEL93622D
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English (en)
Inventor
Nicolaus Leszl
Dipl-Ing Hans Schuster
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HANS SCHUSTER DIPL ING
NICOLAUS LESZL
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HANS SCHUSTER DIPL ING
NICOLAUS LESZL
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H1/00Making articles shaped as bodies of revolution
    • B21H1/02Making articles shaped as bodies of revolution discs; disc wheels

Description

  • Die Verwendung von im Schleudergußverfahren hergestellten kreisrunden Scheiben aus Stahl als Ausgangswerkstoff zum Auswalzen zu Blechscheiben , Es ist bekannt, kreisrunde Scheiben aus Stahl zu Blechscheiben mit einem mehrfach größeren Durchmesser durch mehrfaches Hindurchschicken durch zylindrische Walzen in.verschiedenen Richtungen derart auszuwalzen, daß in jedem Walzstich dieselbe verhältnismäßige Verdünnung stattfindet. Wenn man .die als Ausgangswerkstück dienende kreisrunde Stahlscheibe in einer stillstehenden Form gießen wollte, wie es für die Erzeugung von runden Scheiben kleineren Durchmessers bereits l vorgesc'hl'agen wurde, so würde das Ausgangswerkstück die für das Auswalzen zu gnäß;eren Scheiben (etwa für Kraftwagenräder) notwendige vielfache Wiederholung der Walzendurchgänge nicht aushalten. Man hat deshalb auch bisher das Ausig,angswerkstück für größere Scheiben in der Weise hergestellt, daß zunächst ein zylindrischer Stahlblock gewalzt oder geschmiedet und dann in runzle Platten geschnitten wurde. Damit ist aber wiederholtes Anwärmen mit dem üblichen Abbran.d und Verlust durch Verschnitt verbünden. Außerdem wird die Vorarbeit für das Auswalzen zu der Scheibe von größerem Durchmesser umständlich und teuer. .
  • Der Erfindung gemäß werden als Ausgangswerkstück für das bekannte Auswalzverfahren im bekannten Schleudergußverfahren hergestellte kreisrunde Scheiben benutzt. Das Gefüge solcher Ausgangswerkstücke ist derart, daß es die häufige Wiederholung des Auswalzens in verschiedenen Richtungen durchaus verträgt, scy daß also auch Scheiben'-von verhältnismäßig großem Durchmesser und geringer Stärke aus einer verhältnismäßig kleinen und dicken Scheibe aus Stahl gewonnen werden können, ohne daß die Güte des Erzeugnisses beeinträchtigt wird. Die ausgewalzten Scheiben haben sogar noch den Vorteil einer größeren Dichte, der der An-~vendung des Schleudergußverfahrens eigen ist.
  • Bemerkt sei, daß es an sich bekannt ist, für auszuwalzende Werkstücke im Schleuderguß.verfahren hergestellte Ringe alsAusgangg-«#erkstück zu verwenden, wobei aber immer nur das Auswalzen in derselben Richtung vor sich geht. Beispielsweise wurden im Schleuderguß Ringe erzeugt, die in axialer Richtung zu Rohren ausgewalzt wurden. Oder eine dünne Schleudergußscheibe, die zur Herstellung von Draht zerschnitten werden sollte, wurde vorher zur Verdichtung mit nur einmaligem Durchgang durch Walzen geschickt. Die Erkenntnis, daß bei dem bekannten Auswalzen eines verhältnismäßig kleinen und dicken kreisförmigen Ausgangswerkstücks zu einer großen und verhältnismäßig dünnen Scheibe das Ausgangswerkstück das wiederholte Auswalzen in verschiedenen Richtungen verträgt, worauf es bei dem erfindungsgemäßen Verfahren entscheidend ankommt, wurde also durch die genannten vorbekannten Verfahren nicht nahegelegt.
  • Wenn das Ausgangs-,verkstück für das erfindungsgemäße Verfahren bei der Anwendung des Schleudergußverfahrens mit einem Loch in der Mitte gegossen wird, so hat dies bei der Herstellung von Scheiben für Kraftwagenräder, sog. dynamischen Blechen oder ähnlichen Gegenständen, auch noch den Vorteil einer Ersparnis an Werkstoff und Arbeit.
  • Ferner kann das Ausgangswerkstück mit gegen die Scheibenmitte hin zunehmender Dicke gegossen werden, so daß beim Auswalzen in der Mitte ein stärkeres Zusammenstauchen des Werkstoffs stattfindet.
  • Das Verfahren kann schließlich auch so ausgeübt werden, daß die Ausgangswerkstücke in bekannter Weise rechtzeitig, in glühendem Zustand aus der Schleudergußform genommen und in gleicher Hitze ausgewalzt werden. Dadurch ergibt sich eine weitere Ersparnis an Wärme-, Zeit- und Arbeitsaufwand gegenüber dem bei der Herstellung größerer runder Scheiben aus Stahl bisher ausgeübten Zerschneiden eines zylindrischen Stahlblocks.
  • In der schematischen Abb. i ist ein Beispiel der Anwendung des Schleudergußverfahrens für die Herstellung der Ausgangswerkstücke gezeigt. i ist eine zylindrische Schleudergußhülse mit dem Kühlmantel k, die sich um die Achse x-x dreht. Zwischenstücke 2 von entsprechender Form verleihen den zu gießenden Ausgangswerkstücken a den gewünschten Querschnitt.
  • Die Zwischenstücke 3, 4, 5 und 6 gemäß der schematischen Abb.2 zeigen einige weitere Beispiele der im Schleudergußverfahren herzustellenden Ausgangswerkstücke b, c, - d und e. Die Werkstücke c sind nach der Mitte hin dicker.
  • Selbstverständlich können die Ausgangswerkstücke statt, wie in der Zeichnung dargestellt ist, stapelweise, auch in einzelnen Formen im Wege des Schleuderverfahrens gegossen «-erden. Die Erfindung ist nicht auf die besondere Art, wie das Schleudergußverfahren 'zur Herstellung der Ausgangswerkstücke durchgeführt wird, gerichtet, sondern auf die Verwendung der so erzeugten Ausgangswerkstücke zum Auswalzen in verschiedenen Richtungen bis zum Entstehen einer Scheibe von mehrfach größerem Durchmesser.

Claims (1)

  1. PATPNTANSPRUCH: Die Verwendung von im Schleudergußverfahren hergestellten kreisrunden Scheiben aus Stahl als Ausgangswerkstück zum Auswalzen zu Blechscheiben mit einem mehrfach größeren Durchmesser durch an sich bekanntes mehrfaches Hindurchschicken durch zylindrische Walzen in verschiedenen Richtungen, derart, daß bei jedem Walzstich dieselbe verhältnismäßige Verdünnung stattfindet.
DEL93622D 1937-11-11 1937-11-11 Die Verwendung von im Schleudergussverfahren hergestellten kreisrunden Scheiben aus Sahl als Ausgangswerkstoff zum Auswalzen zu Blechscheiben Expired DE708937C (de)

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