DE7015735U - Schalungsspanner. - Google Patents

Schalungsspanner.

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DE7015735U
DE7015735U DE19707015735 DE7015735U DE7015735U DE 7015735 U DE7015735 U DE 7015735U DE 19707015735 DE19707015735 DE 19707015735 DE 7015735 U DE7015735 U DE 7015735U DE 7015735 U DE7015735 U DE 7015735U
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ISCHEBECK FA FRIEDR
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ISCHEBECK FA FRIEDR
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Description

1.4. 1970
Dr.R./P./Kü.
13 902
Friedr. Ischebeck
5828 Ennepetal-Altenvoerde
toher Straße 51-69
Schalungspanner.
Die Neuerung bezieht sich auf einen Schalungsspanner mit einer Spannspindel, welcher mindestens an einem Ende ein Kopfstück nebst Spannmutter zugeordnet .*.. derart, daß zufolge seitlicher Abflachungen der Spannspindel das Kopfstück ohne Drehung in _ier Richtung auf der Spannspindel verschiebe- und fesselbar ist.
Derartige Schalungsspanner dienen dazu, Schalbretter über die äußere, durch Streben bewirkte Abstützung hinaus unter Durchsetzen des Füllschachtes zu verankern. Zur Erzielung von sogenannten Sichtbetonmauem, welche also nicht durch späteren Putzauftrag veredelt werden sollen, kommt es auf einen großen Genauigkeitsgrad
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hinsichtlich der Erstellung der Verschalung an. Aus diesem Grunde werden in der Regel beide Enden der Spindel mit Spannmuttern versehen, denen sich auf die Außenfläche der Schalung auflegende, verhältnismäßig großflächige Unterlegplatten zugeordnet sind. Statt zwei Spannmuttern zu verwenden, kann das eine Spindelende zu einem verbreiterten Kopf ausgebildet sein.
Bei allen diesbezüglichen Lösungen tritt aber das Problem der Festlegung dieses Kopfstückes auf. Um dieser Schwierigkeit zu begegnen, ist eine Lösung bekanntgeworden, die die Verwendung einer im Querschnitt unrunden Spindel vorsieht. Hier ist auf aus dem Spannbetonsektor bekannter Doppelrippstahl zurückgegriffen, indem man die bei diesen Stählen vorhandenen Längsabflachungwn in günstiger Weise zur Bildung einer Drehsicherung benutzt, indem man einen U-förmigen Schieber, einen Keil, Exzenter, Nagel oder dergleichen in Anlage an diese Abflachung bringt. Zum Einführen dieser Mittel besitzt die Spannschraube einen formangepaßten Eintrittsschacht.
Auch diese Art der Spindelfestlegung ist noch verbesserungsbedürftig, da die aufgezeigten Feststellmittel ohne besondere Sicherungen leicht verlorengehen.
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Aufgabe der Neuerung ist es, einen Schalungsspanner zu schaffen, der unter Vermeidung der oben aufgeführten Nachteile, insbesondere handhabungstechnische Vorzüge aufweist.
Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Neuerung dadurch, daß die Durchstecköffnung der von der Spannmutter unabhängigen Kopfstückplatte zwei aneinandergrenzende Querschnittsmaße besitzt, von denen das eine mindestens dem größten Durchmesser der Spannspi.. und das andere etwa dem Querschnittsabstand der abgeflachten Spannspindel-Flächen entspricht.
Hierbei ist es günstig, wenn neuerungsgemäß die das kleinere lichte Querschnittsmaß aufweisende Öffnung zentrisch liegt.
Endlich bringt die Neuerung noch den Vorschlag, daß die Spannmutter eine kalottenförmige Anlage-Druckfläche aufweist und die Kopfstückplatte eine in der Form angepaßte konkave Höhlung besitzt.
Zufolge solcher Ausgestaltung ist ein äußerst gebrauchsvorteilhafter, gegenüber dem bekannten weniger aufwendig zu erstellender Schalungsspanner geschaffen. Besondere Sicherungsmittel wie Schieber, Keile rder dergleichen können nunmehr entfallen.
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Die Drehsicherung läßt sich vielmehr durch die besonders gestaltete Kontur der Durchstecköffnung eines von der Spannmutter unabhängigen Kopfstückplatte erzielen. Letztere weist eine dem vollen Spindelquerschnitt entsprechende öffnung und eine öffnung auf, die dem tatsächlichen Spindelquerschnitt in etwa entspricht. Durch ledigliche Verschiebung der Kopfstückplatte radial zur Spindelachse läßt sich die eine oder andere Stellung herbeiführen. Die bauliche Maßnahme, die das kleinere lichte Querschnittsmaß aufweisende öffnung im Zentrum der Kopfstückplatte vorzusehen, läßt optisch erkennen, ob die Kopfstückplatte sich in der r icherungssteilung befindet. Wird darüberhinaus noch die Bauform gewählt, daß die Spannmutter eine kalottenförmige Anlage-Druckfläche aufweist und die Kopfstückplatte eine in der Form angepaßte konkave Höhlung besitzt, so ist der wesentliche Vorteil einer Selbstsicherung verwirklicht. Die Festlegung der Spannspindel gegen Drehung kann nämlich erst dann aufgehoben werden, wenn die Spannmutter des Kopfstückes oder die Spannmutter am gegenüberliegenden Ende der Spindel gelöst wurde.
Weitere Vorteile und Einzelheiten sind nachstehend anhand eines zeichnerisch veranschaulichten Ausführungsbeispieles der Neuerung erläutert. Es zeigen:
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Fig. 1 eine Spannspindel in Anwendung,
Fig. 2 die Spannspindel in gegenüber Figur 1
Fig. 3 eine Stirnansicht hierzu,
Fig. 4 eine Seitenansicht der Kopfstückplatte in
Einzeldarstellung,
Fig. 5 eine Draufsicht hierzu mit Spannspindel im
Querschnitt und
Fig. 6 eine Darstellung wie Figur 5 bei veränderter nannspindel-Lage.
< Die Spannspindel ist mit 1 bezeichnet. Es handelt
sich um im Spannbeton-Sektor bekannter Doppelrippstahl, Dieser ist an diametral gegenüberliegenden Seiten
; mit in Längsrichtung verlaufenden, leicht gewölbten
: Abflachungen 2 versehen. Die durch die Abflachungen
« 2 unterbrochenen Rippen formen Trapezgewinde.
Auf die freien Spindelenden sind mit Flügel-Handhaben 4 versehene Spannnuttern 5 aufschraubbar. Diese Spannmuttern besitzen das entsprechende Innengewinde. Sie wirken mit Platten 6 und 7 zusammen. Die Platte 7 übt die Funktion einer Unterlegscheibe für die Spannmutter 5 aus. Sie weist eine zentrale Öffnung 8 zum Durchtritt der Spindel 1 auf.
Die in Figur 1 auf der rechten Seite erscheinende Platte 6 bildet zusammen mit der dortigen Spannmutter 5 das sogenannte Kopfstück der Spa^nspindel 1.
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Dieses ermöglicht die Festlegung der Spindel 1 regen Drehung.
Diese als Kopfstückplatte bezeichnete Platte 6 ist hierzu mit einer besonders gestalteten Durchstecköffnung 9 versehen (vgl. Figur 5). Sie besitzt die Form eines Schlüsselloches. Das größere öffnungs-Querschnittsmaß entspricht dem vollen, das heißt größten Durchmesser χ der Spindel 1, während das andere Querschnittsmaß annähernd dem Querschnittsabstand y der abgeflachten Spannspindel-Flächen entspricht. Die mit 10 und 11 bezeichneten Teil-öffnungen gehen im Bereich der Kanten 12 ineinander über. Die Teil-Öffnung 11 besitzt Flächenabschnitte 13. Diese bringen die Festlegung der Spindel 1 bei Eintritt derselben in eine Stellung gemäß Figur 6. In dieser Stellung ragt der untere Spindelabschnitt in den angrenzenden Teil-Öffnungsquerschnitt. Es kann also in dieser Stellung eine ungehinderte Verschiebung der KopfstücV.platte 6 in Achsrichtung der Spannspindel erfolgen. Gleiche.'- gilt für die in Figur 5 gezeigte Spindelstellung. Letztere ermöglicht aber auch noch ein Drehen der Druckplatte 6.
Wie erkennbar, liegt die das kleinere lichte Querschnittsmaß aufweisende Teil-Öffnung im Zentrum der Platt«
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und gleichzeitig im Zentrum einer konkaven Höhlung 14. Letztere ist der kalottenrörmigen Anlage-Druckfläche 15 der SpEniunutt^r 5 angepeßt-? Tm verspannten Zustand verhindert die konkave Höhlung das radiale Auswandern der Kopfstückplatte. Letztere ist im übrigen durch einen krall unförmigen Vorsprung ^' iagegesichert. Dieser greift, über die Anlagefläche 16 der Kopfstückplatte 6 hinausragend, in die Schalungsquerstrebe 17. Letztere sind in bekannter Weise beidseitig der Schalbretter 18 vorgesehen. Längssrreben 19 bringen eine weitere Stabilisierung des Stützsystems.
Wie ersichtlich, durchsetzt die Spannspindel die Schalbretter 18, die Längsstreben 19, sowie die Querstreben 17. Eine Distanzbüchse 20 reicht von Schalungsinnenwand zu Schalungsinnenwand. Letztere wird mit eingegossen und erlaubt das spätere Entfernen der Spannspindel, was durch ledigliches Lösung der linkjseitigen Spannmutter 7 und anschließendes 'opfstückseitiges Herausziehen der Spindel geschieht.

Claims (3)

c 13 902 1.4. 1970 Schutzansprüche .
1.) Schalungsspanner mit einer Spannspindel, welcher mindestens an einem Ende ein Kopfstück nebst Spannmutter zuge~r3net ist, derart, daß zufolge seitlicher Abflachungen der Spannspindel das Kopfstück chr.e Drehung in axialer Richtung aus der Spannspindel verschieb- und fesselbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchstecköffnung (9) der von der Spannmutter (5) unabhängigen Kopfstückplatte (6) zwei aneinandergrenzende Querschnittsmaße besitzt, von denen das eine mindestens dem größten Durchmesser (x) der Spannspindel (1) und das andere etwa dem Querschnitt sabstand (y) der abgeflachten Spannspindel-Flächen (2) entspricht.
2.) Schalungsspanner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das kleinere lichte Querschnittsmaß aufweisende öffnung (Teil-Öffnung ^zentrisch liegt.
3.) Schalungsspanner nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannmutter (5) eine kalottenförmige Anlage-Druckfläche (15) aufweist und die Kopfstückplatte (6) eine in der Form angepaßte konkave Höhlung (14) besitzt.
DE19707015735 1970-04-27 1970-04-27 Schalungsspanner. Expired DE7015735U (de)

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DE (1) DE7015735U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3005319A1 (de) * 1980-02-13 1981-08-20 Walter 4000 Düsseldorf Hoff Vorrichtung zum festlegen von betonschalungen

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