DE7003861U - Rechenschieber. - Google Patents
Rechenschieber.Info
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- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 claims description 26
Landscapes
- Preparing Plates And Mask In Photomechanical Process (AREA)
Description
DIPL..ING H. LEINWEBER dipl-ing. Η. ZIMMERMANN
t MüadMii 2.RMtMIaI 7, 2. Auto
T.l.-Adr.
den 4. Februar 1970
Z/We/Wy/Lo
Pierre FAUCHEUX, Paris (Frankreich) Rechenschieber
Die Neuerung hat als neuartiges industrielles Produkt
einen Rechenschieber zum Gegenstand, mit dem insbesondere die Art der Type bestimmbar ist, die zur Erstellung eines Drucksatzes
od.dgl. aus einem ursprünglich kalibrierten Text, oder einer Buchstabenfolge verwendbar ist, drh. der Anzahl von Zeichen
pro Zeile oder-Zeilengruppe. Dieser Rechenschieber stellt
somit eine universelle Meßlehre dar.
Der Rechenschieber gemäß der Neuerung zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:
- er hat an jedem Seitenrand eine starre Logarithmenskala und eine längs dieser Skala verschiebbare Zunge, die ebenfalls
mit einer Logarithmenskala versehen ist, sowie
- in seinem Mittelteil eine Logarithmenskala zum Ablesen der auf jeder seitlichen, aus einer starren Skala und einer Zunge
bestehende! Einheit errechneten Multiplikationsprodukte, und
—2—
- einen längs des Rechenschiebers beweglichen Läufer mit einer linienförmigen Ablesemarke.
Vorzugsweise sind jede starre Skala und die Skala jeder Zunge in Zeilen und Buchstabenfolgen geeicht, oder umgekehrt,
so daß die mittlere Skala die Zeichen-Gesamtzahl angibt.
Weitere Vorteile, Einzelheiten und Merkmale der Neuerung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung. Auf der Zeichnung
ist die Neuerung anhand einer perspektivischen Ansicht des neuerungsgemäßen Rechenschiebers beispielsweise dargestellt.
Der Rechenschieber besteht aus einer Platte 1, in der zwei Zungen 2 und 3 verschiebbar sind. Die Zungen und die zwei
Seitenteile der Platte 1 tragen vier identische Logarithmenskalen, wobei die Skalen der beiden Seitenteile mit 4 und 5 bezeichnet
sind. Die Zungen 2 oder 3 und die jeweils angrenzende Skala 4 bzw. 5 bilden auf diese Weise einen bekannten Rechenschieber,
mit dem multipliziert werden kann.
Eine weitere Logarithmenskala 6 ist im Mittelteil der Platte vorgesehen. Auf ihr können die Multiplikationsergebnisse
aus den Werten abgelesen werden, die entweder auf dem Skalenpaar 2 und 4 oder auf dem Skalenpaar 3 und 5 eingestellt sind.
Ein transparenter Läufer 7, der mit einer linienförmigen Ablesemarke 8 versehen ist, ist auf der Platte 1 verschiebbar.
Er erleichtert das Ablesen der Skalen 2, 3, 4, 5 und 6.
Die Skalen der Zungen 2 und 3 sind in Buchstabenfolgen und die Skalen 4 und 5 in Zeilen unterteilt, oder umgekehrt,
so daß auf der Skala 6 die Zeichen-Gesamtzahl ablesbar ist.
-3-
Der Rechenschieber gemäß der Neuerung ist vielseitig verwendbar.
Sind die Anzahl s von Zeichen pro Zeile des zu druckenden Textes und die Anzahl Zeilen 1 dieses Textes bekannt, so
kann die gesamte Zeichenanzahl bestimmt, d.h. der Text kalibrfert werden. Dafür wird die in der Figur mit dem Bezugszeichen 20 bezeichnete
Marke der Zunge 2 so eingestellt, daß sie der dem Wert s entsprechenden Harke gegenüberliegt. Anschließend stellt
man die linienförmige Ablesemarke 8 des Läufers 7 auf die der Anzahl Zeilen 1 des zu druckenden Textes entsprechende Marke
der Zunge 2 ein. Die Zeichen-Gesamtzahl kann dann auf der Zunge 6 abgelesen werden.
Durch Verstellen der Zunge 3 kann man auf der Skala 5, und zwar gegenüber der in der Zeichnung mit dem Bezugszeichen
21 bezeichneten Marke der Zunge 3 die von der gewählten Type abhängende Buchstabenfolge des Textes ablesen, und auf der Zunge
3, und zwar unterhalb der linienförmigen Ablesemarke 8, die Anzahl der zu druckenden Zeilen.
Für ein zu druckendes Werk kann also durcn Verstellen der Zunge 3, und zwar ungeachtet der Buchstabenfolge und der
für den Druck gewählten Typen der sich ergebende Umbruch errechnet werden. Da außerdem die Zungen 1 und 3 eine gegebene Stellung
innehaben, braucht nur der Läufer verstellt und seine linienförmige Ablesemarke 8 vor die Anzahl Zeilen 1 (Zunge 2)
eines Absatzes, einer Seite, eines Kapitels usw. gebracnt zu werden, um auf der Zunge 3 unter der Ablesemarke 8 die Anzahl
der jeweiligen Zeilen des zu druckenden Textes ablesen zu können, und zwar für jede gewählte Typenart und für jede gewählte
Buchstabenfolge.
Auf einem einzigen herkömmlichen Rechenschieber, der nur die Skala 4 und die Zunge 2 aufweist, müßte für eben diese Berechnungen
jedesmal die Zunge verstellt werden. Dadurch wäre die Gefahr von Fehlern gegeben, die um so größer sind, als die
Parameter nicht geändert werden.
Nach Kalibrieren des Textes, d.h. wenn bereits die Zeichen-Gesamtzahl
bekannt ist, kann die Zunge 2 zur Bestimmung der Anzahl Zeilen mit einer ersten Typenart mit bekannter Buchstabenfolge
verwendet werden, und die Zunge 3 zum Errechnen der Anzahl Zeilen einer anderen Typenart mit anderer Buchstabenfolge.
Durch das Vorhandensein der zwei Zungen 2 und 3 können auf diese Weise die beiden Typenarten leicht miteinander verglichen
werden und die Wahl der günstigsten Typenart ist somit erleichtert.
Im dargestellten Beispiel sind die Skalen gradlinig; sie können jedoch auch kreisförmig und konzentrisch ausgebildet
sein. Die Skalen und Zungen können ebensogut auf einein Zylinder
mit kreisförmigem Querschnitt angeordnet sein.
Wie auf der Zeichnung dargestellt, kann der Rechenschieber an seinen Rändern eine Doppelskala aufweisen. Im besonderen
Fall der Druckerei ermöglicht diese Skala den Vergleich der metrischen Einheiten und der in der Druckerei üblichen "Punkte"
und "Ciceros".
Die Rückseite des Rechenschiebers kann auch aus einer Kalibriertabelle bestehen, d.h. die wichtigsten Angaben über
die Buchstabenfolge der wichtigsten und im häufigsten verwendeten
Drucktypen bei den meist verwendeten Typenarten enthalten, und zwar gleich für welches Text-Setzverfahren.
Selbstverständlich hängt der Umfang der auf die Zunge aufgetragenen Skalen einzig von der durchzuführenden Rechnungsart
ab und bildet keir Merkmal der Neuerung.
Claims (1)
- PATENTANWÄLTEDIPL..ING. H. LEINWEBER dipl-ing. H. ZIMMERMANN8 MQndien 2, Rosental 7, 2-Airfg.T&i.-Adr. Ufapat MttBdMa Tei.fon (MII)MIfIfden 27. Mai 1970Unter ZeichenZ/LoG 70 03 861.8
Pierre Faucheux(Neuer) Schutzanspruch :Rechenschieber mit Logarithmenskalen, insbesondere verwendbar in der Typographie-Buchdruckerei zum Setzen von Texten, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem seiner beiden Seitenränder eine Logarithmenskala (4, ?) ortsfest angeordnet ist, neben der jeweils eine längs der Skala verschiebliche Zunge (2, 3) liegt, die ebenfalls eine Logarithmenskala trägt, daß zwischen den beiden Zungen ein zum Ablesen der auf jeder seitlichen, aus einer starren Skala und einer Zunge bestehenden Einheit errechneten Multiplikationspradukte eine Logarithmenskala (6) tragender Mittelteil ausgebildet ist und daß ein längs des Rechenschiebers beweglicher Läufer (7) mit in an sich bekannter Weise quer zur Rechenschieberlängsrichtung liegender Strichmarke (8) vorgesehen ist.der ein-HINWIEIS- Diese Unlerloge (Beschreibung und Schulzonspr.) ist die zuletzt eingereichte; sie weicht von der Wortfosjung i ursprünglich eingereichten Unterlagen ob. Die rechtliche Bedeulung der Abweichung ist nicht geprüft. Die urspningliaSei..-gereichfen Unterlagen befinden sich in den Amlsokten. Sie können jederzeit ohne NoaSweis eines restlichen Interesses gebührenfrei eingesehen werden. Auf Antrag werden hiervon auch Folokopien oder Filmnegotive zu den üblichen Preisen geliefert. C UM (6 69) DevttdM* Pateiitairt, Cebtaechtawtlera··!!·
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707003861 DE7003861U (de) | 1970-02-04 | 1970-02-04 | Rechenschieber. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707003861 DE7003861U (de) | 1970-02-04 | 1970-02-04 | Rechenschieber. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7003861U true DE7003861U (de) | 1970-09-03 |
Family
ID=34129012
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19707003861 Expired DE7003861U (de) | 1970-02-04 | 1970-02-04 | Rechenschieber. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7003861U (de) |
-
1970
- 1970-02-04 DE DE19707003861 patent/DE7003861U/de not_active Expired
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