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1. ANWENDUNGSGEBIET
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Die
Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Anlage zur Behandlung
und Aufbereitung kommunaler und industrieller Abfälle zu verwertbaren
Produkten gemäß dem Oberbegriff
der Ansprüche
1 und 4. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf die Behandlung,
Aufbereitung und Verwertung vieler Abfallsorten, insbesondere Schmiermittel
und Sonderabfälle
(Kohlenwasserstoffe), außerdem
verschiedene Sorten von organischen/anorganischen kommunalen oder
industriellen Abfällen,
alles mit dem Ziel der ökologischen
Rückgewinnung,
Immobilisierung von Verunreinigungen, Neutralisation von Materialien,
Rekultivierung von Boden und der weiteren praktischen Nutzung von
aus einer solchen Behandlung stammenden Produkten als verwertbares
Grund- oder Zusatzmaterial zur weiteren industriellen Anwendung
und Nutzung.
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2. TECHNISCHES
PROBLEM
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Verschiedene
Sorten von Abfallstoffen industriellen und kommunalen Ursprungs
unterscheiden sich in ihren physikalischen Eigenschaften, ihrem
Chemikaliengehalt und ihrer Form, was sich aufeinander und auf die
Umwelt auswirkt, sowie in weiteren Merkmalen.
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In
vielen Abfallsorten sind Kohlenwasserstoffe enthalten, die in einer
großen
Zahl von Verbindungen, Verknüpfungen,
Fraktionen, Zuständen
und Einflüssen
vorliegen.
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Bei
vielen Sorten von organischen und organischen/anorganischen Abfällen, die
hauptsächlich
in Quellen von kommunalem Abfall vorliegen und enthalten sind, gibt
es stabile Ordnungen von biologischem Abfall, verschiedene Sorten
von Asche und Pulver, Papier, Karton und Verpackungsmaterial, verschiedenfarbiges Glas,
verschiedene Kunststoffe, magnetische und nichtmagnetische Metalle,
Nichtmetalle, Stoffe, Leder, Holz und Holzabfälle, Farben und Lacke, Lösungsmittel
und Emulsionen, Medikamente, Pestizide, Erde, Keramik, Stein, gemischter
Gebäudeschutt,
etc. Bei Abfällen
industriellen Ursprungs gibt es viele verschiede ne Materialsorten,
die nach ihrer Herkunftsart in primäre, sekundäre und tertiäre Formen
der Behandlung und Aufbereitung zu unterscheiden sind. Wie bei kommunalen
Abfällen
gibt es auch hier zahlreiche anorganische und organische/anorganische
Abfälle,
die in Sondermaterialien sowie industrielle, schädliche, giftige, toxische und sogar
radioaktive Stoffe unterteilt sind.
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Viele
der heutigen Abfallsorten sind hauptsächlich in Mischungen, den üblichen
Sammlungen an Sammelstellen, gemischt etc. vorhanden, woraus sich
neue Materialien und Verbindungen mit geänderten physikalischen, chemischen,
mechanischen, biologischen und sonstigen Eigenschaften ergeben,
so dass eine eigene Abfallsorte entsteht.
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Dieser
normale Abfall, der üblicherweise
an kommunalen, industriellen, kontrollierten und sonstigen Sammelstellen
und Deponien abgeladen wird, ergibt eine spezifische Abfallsorte,
die gemäß dieser
Erfindung rückgewonnen,
immobilisiert, neutralisiert und zu einem industriell verwertbaren,
technisch neuartigen Material in Form eines hydrophoben Pulversolidifikats
verarbeitet wird.
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Das
technische Problem liegt bei dem oben genannten Abfallverfestigungsverfahren,
mit dem ein hochwertiges Solidifikat erhalten werden soll und das
in Anlagen und Einrichtungen durchgeführt wird, die nur bestimmte
Abfallsorten behandeln, die hauptsächlich nach ihrem Gehalt an
Kohlenwasserstoffen, ihrem Aggregatzustand, ihrem Gehalt an Halogen,
Schwermetallen und sich auf das Verfahren auswirkenden Elementen
(Phosphor, Schwefel, Stickstoff, Chlor, CN-Verbindungen) und insbesondere
gebundenen Anionen (OH–, SO4 2–,
NO3) und Kationen (R1,2 +, H+) etc. klassifiziert
sind.
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Ein
technisches Problem ist auch die Art der Durchführung der technologischen Behandlung
von Abfällen
mit unterschiedlichen Eigenschaften und unterschiedlichem Verhalten
beim Mischen, bei der exothermen Reaktion, der Einkapselung in Vakuumgas
und der Verfestigung, weil die genauen Bedingungen der Dissoziation
von Verbindungen und Molekülen
zu beachten sind, und da ein möglichst
gutes Gleichgewicht zwischen Temperatur, Zeit und Umwandlung zu
erreichen ist und das Verfestigungsverfahren unter Berücksichtigung
der Unterschiede im elektrochemischen Potential spezieller Elemente,
Moleküle
und Ionen (Reaktionsge schwindigkeit der Behandlung, Menge, Verhältnisse
und Bedingungen) zu realisieren ist.
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Ein
weiteres technisches Problem besteht noch bei der Errichtung der
verschiedenen Einrichtungen und Anlagen und bei der Durchführung der
für spezielle
Abfälle
angemessenen Behandlung, was dazu führt, dass ein Reaktorraum so
gebaut ist, dass er die Behandlung eines Abfalls erlaubt, die Behandlungsmöglichkeit eines
anderen Abfalls aber einschränkt.
Bei Reaktoren mit Schneidvorrichtungen, Mischvorrichtungen und Verwirbelungseinheiten
(mit festen Einsätzen)
kommt es daher zu einer Verstopfung mit trockenem bzw. feinpulverigem
Abfall, und bei Schlamm (z.B. Schlammabscheider und Reinigungsvorrichtungen
für Industrieabwässer) besteht
das Problem des Festklebens an den Reaktorwänden und der Abscheidung schon
zu Beginn der Behandlung. Abfälle,
die harte Stücke
verschiedener Größe (Draht,
Holz, Glas, Kunststoff etc.) enthalten, erfordern normalerweise
einen Reaktorraum unterschiedlicher Konstruktion und unterschiedliche Übertragungsgeschwindigkeiten
sowie die Übertragung
von Material in den Raum mit den Reaktionspartnern des Verfahrens.
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Technische
Probleme ergeben sich auch bezüglich
der Genauigkeit der Festlegung der Verfahrensdauer, der Materialmenge,
der Verfahrenstemperatur, der Drücke
der exothermen Reaktion, des Grads der Wasserdampfentgasung, der
Gasströmungsgeschwindigkeit,
der Qualität
der Mischung, der Schaffung eines Widerstands beim Übergang
von einem Aggregatzustand in einen anderen, des Zeitpunkts und Ortes
der Zugabe von Additiven, des Zeitpunkts des Austritts der Solidifikate
und der Verkleinerung ihrer Abmessungen.
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Dem
Autor der vorliegenden Erfindung bereits bekannte Anlagen und Einrichtungen
für eine
solche Abfallbehandlung, die gemäß dieser
oder früheren
Erfindungen desselben Autors produziert wurden, genügen den
Anforderungen, dass angemessene Sorten und Qualitäten des
Solidifikats erhalten werden müssen.
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Technische
Probleme solcher Anlagen und Einrichtungen bestehen auch darin,
dass sie von bestimmten Abfallbehandlungen abhängig sind, so dass es je nach
Konstruktion des Reaktorraums 12 grundlegende und praktische Varianten
gibt: 1) industriell verölte
Abfälle
(Kohlenwasserstoffe); 2) Raffinerieöle und gebrauchte Motoröle, verölte Elektrofilter
und Asche aus Müllverbrennungsanlagen,
etc.; 3) Fette, Öle
und Schmiermittel, Paraffine, Ton, etc.; 4) Emulsionen, Lösungsmittel,
Reste von Farben und Lacken; 5) Schlamm aus Abwasserabscheidern
und -reinigungsvorrichtungen, Galvanikschlamm, etc.; 6) entsorgte
Medikamente, Pulver, pharmazeutische Präparate; 7) Abfälle der
Textil-, Glas- und Lederindustrie; 8) Mineralsäuren, saure Industrieabfälle, organische
Säuren;
9) Öle
mit einem hohen Gehalt an PCB, PCT, CN und Schwermetallen; 10) Öle mit einem
hohen Gehalt an Phosphor, Stickstoff und Halogen (PO4 3–,
NO3 –, Cl–);
11) gefährliche,
toxische, giftige und hochriskante Abfälle; 12) radioaktive Abfälle.
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Das
Kennzeichen dieses technischen Problems ist das häufige Auftreten
verschiedener Mischungen von Abfällen
in den oben genannten Gruppen, was die Auswahl und spezielle Aufbereitung
der Abfallmischung entsprechend der speziellen Konstruktion des
Reaktorraums der Aufbereitungsanlage erfordert, was wiederum die
technischen Anforderungen erhöht,
das Verfahren schwieriger macht und verschiedene Arten von Anlagen
und Einrichtungen am selben Ort erfordert.
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Ein
weiteres technisches Problem ergibt sich im Falle der Änderung
der Abfallbehandlung in derselben Anlage, so dass signifikante Änderungen
und Modifikationen der Anlage erforderlich sind, was unpraktisch
ist und zeitraubende und komplexe Arbeit von Fachleuten erfordert.
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Bei
einer signifikanten Anzahl von kommunalen und industriellen Abfällen wurde
festgestellt, dass der Kohlenwasserstoffgehalt sehr hoch ist, was
zu Solidifikaten mit einem hohen Grad des Ölaustritts, einem hohen Gehalt
an Kohlehydraten insgesamt und einem hohen Gehalt an Rückständen nach
der Verbrennung bei 105°C
führt.
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Technische
Probleme ergeben sich auch bei der Behandlung von kommunalem Abfall,
bei der Materialtrennung und -auswahl mit dem Ziel der Nutzung von
wiederverwerteten Rohstoffen, weil bei biologischem Abfall auch
ein hoher Gehalt an gemischten Kohlehydraten auftritt, die auch
bei Kompost auftreten, der für
die Rekultivierung von Ackerland bestimmt ist, was wiederum zu negativen
Auswirkungen auf Natur und Umwelt führt.
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Der
Anmelder kennt (P-1279/86, P-2123/87, P-1768/86, P-1679/86, P-950/87,
P-2232/87, P-1301/90, P-578/90,
alle eingereicht beim nationalen Patentamt des ehemaligen Jugoslawien
und entsprechend P 940323 N, P 940324, P 940325, P 940326, P 931506,
P 970530 A, P 980049 A, alle eingereicht beim Staatlichen Institut
für geistiges
Eigentum der Republik Kroatien, und P 9500158 N, eingereicht beim
Patentamt für geistiges
Eigentum der Republik Slowenien) Solidifikate als Produkte physikalischer
und chemischer Prozesse während
der Behandlung vieler Arten von Abfallölen und Sonderabfällen (Kohlehydrate)
durch entsprechende technologische Verfahren mit Hilfe entsprechender
Anlagen und Einrichtungen.
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3. STAND DER
TECHNIK
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Aus
FR-A-2687081, die die Grundlage für den Oberbegriff von Anspruch
1 und 4 bildet, ist eine Vorrichtung zur Behandlung und Aufbereitung
von kommunalem Abfall bekannt, wobei eine Vorbereitungsanlage Einfülltrichter,
eine Materialzerkleinerungs-, -lockerungs- und -transportstraße umfasst,
und wobei die Behandlungsstraße
Aufnahmetrichter für
Grund- und Zusatzstoffe, Dosiermittel und Förderbänder zum Transport umfasst.
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Die
US-A-5430237 beschreibt ein Verfahren zum Verfestigen von ölhaltigen
Schieferstücken
und gebrauchtem Bohrschlamm vor Ort durch gründliches Mischen von Schieferstücken und
Bohrschlamm mit einer Aktivkalkmischung, um eine gleichmäßige Dispersion
der Kalkmischung in dem Verbundstoff zu bilden. Die Mischung wird
getrocknet, und ihre sauren Bestandteile werden neutralisiert, um
ein für
die Umwelt sicheres Endprodukt zu erzeugen.
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Soweit
der Autor weiß,
gibt es derzeit weltweit keine einzigartige technisch-technologische
Lösung, nach
der alle der oben genannten 12 Arten von industriellen und kommunalen
Abfällen
in einem Behandlungszyklus mit einer Reaktoreinheit behandelt werden
könnten,
die die Endbedingungen der gleichzeitigen Einkapselung in Vakuumgas,
d.h. der Gasverkapselung mittels Vakuum, unter exothermen Bedingungen
des Reaktorraums herstellen könnte,
so dass schließlich
hochwertige, für
die weitere industrielle Verwertung geeignete Solidifikate sowie
Wasserdampf entstehen, der frei ist von Schadstoffen.
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Viele
flüssige
oder halbflüssige
Abfälle
industriellen Ursprungs werden als homogene Abfälle behandelt und in Pools,
Tanks und Schlicker gelagert oder in Bilgen deponiert.
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Solche
Abfälle
entstehen normalerweise in der fertigenden und verarbeitenden Industrie,
wie zum Beispiel Abfallöle, "gudron", Abscheiderschlamm,
Emulsionen, Asche aus Heizanlagen, Müllverbrennungsanlagen und Stromkraftwerken
sowie Metall- und Nichtmetallstäube,
Reste von Farben und Lacken, Asbestabfall, Abfälle der Textil- und Lederindustrie,
Masutteerrückstände, Harze,
Galvanikschlamm, Abfälle
der pharmazeutischen Industrie, Öle
und Fette aus der Motorindustrie, aus thermoelektrischen Kraftwerken,
Erdölraffinerien, aus
der petrochemischen Industrie und aus sonstigen Industriezweigen.
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Anlagen
und Einrichtungen zur Verfestigung von Abfallölen und Sonderabfällen (Kohlehydrate),
die hochwertige Solidifikate zur Verwendung beim Straßenbau und
dergleichen, beim Hausbau, bei der Energieerzeugung, zum Bau technischer
Sperren gegen toxische, schädliche,
giftige und radioaktive Materialien oder zur kommunalen Sammlung
erzeugen, wurden gemäß den weiteren
Patentansprüchen,
Konstruktionen und Unterlagen des Autors sowie gemäß den vorliegenden
Ansprüchen
in der Industrie bereits angewandt.
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4. OFFENBARUNG
DER ERFINDUNG
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Das
Hauptziel dieser Erfindung ist die ökologische Behandlung gefährlicher
und besonderer Industrieabfälle,
die sich unter dem Einfluss entsprechender technischer und technologischer
Verfahren und Einrichtungen von dieser umweltschädlichen und inakzeptablen Form
in eine ökologisch
akzeptable Form verwandeln, die für die weitere technische Nutzung
und für
Handhabung, Transport, Lagerung und Verwertung geeignet ist.
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Das
nächste
Ziel der Erfindung liegt darin, durch diese Aufbereitung ein hochwertiges
Produkt bzw. Solidifikat mit physikalischen, chemischen und mechanischen
Eigenschaften eines technisch neuen Materials zu erhalten, das als
nützliches
Grundmaterial bzw. als nützlicher
Zusatzstoff industriell verwertet werden kann.
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Ein
weiteres Ziel der Erfindung liegt darin, dass das auf diese Weise
durch Aufbereitung von Abfallstoffen erhaltene Material aufgrund
seiner Merkmale wie ökologischer
Nutzen, Widerstandsfähigkeit
gegen natürliche
Einflüsse,
wirtschaftliche Gewinnung und Anwendung, einfache Weiterverwendung,
etc. bessere Eigenschaften hat als andere derzeit bekannte und ähnliche
Materialien.
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Gemäß der Erfindung
werden diese Aufgaben durch die Merkmale von Anspruch 1 bzw. 4 gelöst.
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Spezielle
Ausführungsformen
der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
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Die
Erfindung wird mit Hilfe speziell konstruierter Anlagen und deren
Zusatzeinrichtungen verwertet, die alle durch eine homogene Bauweise
gekennzeichnet sind und verschiedene Abfallsorten aufnehmen können, unabhängig von
deren Aggregatzustand (flüssig,
fest, pastenartig) und unabhängig
vom Chemikaliengehalt bestimmter Sorten, so dass es durch Ermittlung
der zugeführten
Mengen bestimmter Materialien und Zusatzstoffe immer möglich ist,
optimale Bedingungen zur Realisierung des technologischen Verfahrens
zu erreichen, das zu hochwertigen Arten von Solidifikaten und Wasserdampf
ohne Schadstoffgehalt führen
wird.
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Die
gemäß dieser
Erfindung konstruierte Anlage erlaubt die Durchführung des technologischen Behandlungsverfahrens,
weil sie aus Teilen und Einrichtungen besteht, die die Anlagenbedingungen
des Gleichgewichts von Temperatur, Zeit und Umwandlung, unter denen
physikalische und chemische Reaktionen stattfinden, herstellen,
so dass die Umwandlung einer oder mehrerer Materialsorten bei einer
vorgegebenen Temperatur und innerhalb einer vorgebenen Zeit erfolgt
und Moleküle
entsprechend ihrem elektrochemischen Potential unter den thermodynamischen
Bedingungen der Reaktorräume
dissoziieren sowie eine Einkapselung in Vakuumgas unter exothermen
Behandlungsbedingungen erfolgt.
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5. BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Zum
Zwecke der weiteren Erläuterung
des Verfahrens und der Anlage zur Behandlung und Aufbereitung kommunaler
und industrieller Abfälle
sind hier Zeichnungen beigefügt,
die den Materialfluss, die Behandlung der Materialien und die Bedingungen
der Erzeugung hochwertiger Solidifikate veranschaulichen.
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1 Vertikaler
Querschnitt der Anlage zur Behandlung kommunaler und industrieller
Abfälle
zu verwertbaren Produkten.
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2 Blockdiagramm
der Anlage zur Behandlung kommunaler und industrieller Abfälle zu verwertbaren
Produkten.
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3 Diagramm
einer Hilfseinrichtung zur Abfallvorbereitung (Zerkleinern, Mischen,
Lockern).
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4 Schematische
Prinzipdarstellung der Abfalltrennung nach Sorten.
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5 Diagramm
der Anlage zur Herstellung einer in Behälter zu füllenden Abfallmischung.
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6 Blockdiagramm
des physikalisch-chemischen Verfahrens.
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Zugeführte Materialien,
die zu behandeln sind, werden in die Behälter A, B, C und D geleitet,
Verfahrenszusätze
in die Behälter
E und F. Abfälle
mit Flüssigkeitseigenschaften
werden in die Behälter
A und B geleitet und Feststoffe in die Behälter C und D.
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Behälter A dient
zur Lagerung loser Materialien (Asche, Erde, Sand, Pulver, etc.),
und Behälter
B ist für
flüssige
Abfälle
bestimmt (gebrauchte Motoröle, "gudron", veröltes Wasser
und dergleichen), während
Gemische wie Schlamm, Ton, Schlick, verölte Erde, Filtersedimente und
dergleichen in Behälter
C gelagert werden.
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Die
Behälter
B und C enthalten einen Schüttelrost 1,
der durch den Motor 2 betätigt wird, und die Verwirbelungseinheit 3,
die das Material nach dem Umwälzen
mit Hilfe des Motors 4 zu dem Reaktor lenkt und in diesen
einleitet. Die Materialmischung wird von dem ersten Teil der Anlage
zu dem zweiten Teil über
das Rohrstück 11 mit
der Verwirbelungseinheit 12 befördert, die das Material nach
dem Umwälzen
mit Hilfe des Motors 13 zu dem unteren Reaktorraum lenkt
und in diesen einleitet.
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Die
erste Reaktorstraße 15,
die durch ihren eigenen Motorvariator 16 betrieben wird
(der eine Änderung
der Drehzahl und Strömungsgeschwindigkeit
erlaubt), erzeugt eine Abfallmischung von homogenem Inhalt, der
zuvor anhand der Mengen der einzelnen Sorten ermittelt wurde, wobei
der Endgehalt der Mischung dem erwünschten technologischen Verfahren
zu unterziehen ist.
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Die
zweite Reaktorstraße,
die durch ihren eigenen Motorvariator 18 betrieben wird,
ermöglicht
die Aufnahme von zwei Sorten von Ca2+-haltigen
Zusatzstoffen:
Calciumoxid CaO und Calciumhydroxid Ca(OH)2, die den gesamten Zusatz zu der Verarbeitung
darstellen und die erforderliche exotherme Reaktion und die erforderlichen
Bedingungen eines Gleichgewichts zwischen Temperatur, Zeit und Umwandlung
erzeugen.
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In
einem Teil des Reaktorraums, der mit zwei Motoren ausgestattet ist,
die die Fördergeschwindigkeit des
Materials während
der Verarbeitung aufteilen (wegen der durch einen Schneckenförderer getrennten Schaufeln),
werden Bedingungen für
die Einkapselung in Vakuumgas geschaffen, weil zwischen solchen
materialgefüllten
Sperren Dampfschichten auftreten, von wo durch die an hervorstehenden
Hülsen
auf den Wellen des zweipoligen Motors befindlichen Schaufeln des
Rotors Luft und Dampf abgezogen werden.
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Während die
Verkapselungsbedingungen geschaffen werden, kommt es zu Mikroexplosionen
als dissoziativem Teil des technologischen Verfahrens, was dazu
führt,
dass Moleküle
in ionengeladene Teilchen gespalten werden, die dann gemäß dem Unterschied
der zu Ca2+ und OH– gehörigen elektrochemischen
Potentiale die Kette komplexer Moleküle und Verbindungen schließen, die
als äußere Membran
Calcium haben, das in dem Reaktionsgleichgewicht zwischen Temperatur,
Zeit und Umwandlung als Akzeptor wirkt.
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Mikropartikel
aus komplexen Anionen, die in dem Beschleuniger festgehalten wurden,
erhalten Calciumeigenschaften, weil sich dieses Anion in der Gaswolke
in der Mitte der neuen Molekülstruktur
positioniert, so dass sein erforderliches Gleichgewicht entsteht
und es somit stabil wird und den Reaktorraum an sich verlässt.
-
Die
Verkapselung wird durch Verkapselungsmotoren 19 und 20 ermöglicht,
die sich dort befinden, wo die Bedingungen für ihre Realisierung im Anschluss
an das Auftreten der exothermen Reaktion des Verfahrens am besten
sind.
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Während die
Mikroexplosionen in dem Reaktor stattfinden, und wenn es mehrere
Dampfschichten gibt und die Anfangsbedingungen der Verkapselung
erfüllt
sind, wird sich die gesamte hergestellte Mischung fast gleichzeitig
verfestigen, wobei das Atom Ca2+ ein komplexes
Molekül
mit einflussreichen Anionen in dissoziiertem Raum ergeben und den
Träger
bilden wird, während
die Hydroxygruppe OH– eine neue Gruppe von
Anionen bilden wird und die Rolle des Aufbaus eines Gleichgewichts
des Zustands übernehmen
wird. Dies ist ein chemisch ausgewogener Zustand, wo physikalisch-chemische
Reaktionen stattfinden, die stöchiometrischen Bedingungen
jedoch auf beiden Seiten der chemischen Reaktion erreicht wurden.
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Mikropartikel
aus komplexen Anionen, die in dem Beschleuniger festgehalten wurden,
erhalten Calciumeigenschaften, weil sich dieses Anion in der Gaswolke
in der Mitte der neuen Molekülstruktur
positioniert, so dass sein erforderliches Gleichgewicht entsteht
und es somit stabil wird und den Reaktorraum an sich verlässt.
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Die
Verkapselung wird durch Verkapselungsmotoren 19 und 20 ermöglicht,
die sich dort befinden, wo die Bedingungen für ihre Realisierung im Anschluss
an das Auftreten der exothermen Reaktion des Verfahrens am besten
sind.
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Während die
Mikroexplosionen in dem Reaktor stattfinden, und wenn es mehrere
Dampfschichten gibt und die Anfangsbedingungen der Verkapselung
erfüllt
sind, wird sich die gesamte hergestellte Mischung fast gleichzeitig
verfestigen, wobei das Atom Ca2+ ein komplexes
Molekül
mit einflussreichen Anionen in dissoziiertem Raum ergeben und den
Träger
bilden wird, während
die Hydroxygruppe OH– eine neue Gruppe von
Anionen bilden wird und die Rolle des Aufbaus eines Gleichgewichts
des Zustands übernehmen
wird. Dies ist ein chemisch ausgewogener Zustand, wo physikalisch-chemische
Reaktionen stattfinden, die stöchiometrischen Bedingungen
jedoch auf beiden Seiten der chemischen Reaktion erreicht wurden.
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Dem
ging die kontinuierliche Zugabe von Calciumoxid (und/oder Calciumhydroxid)
aus den Behältern E
und F voraus, wobei ihre Mengen und Anteile an den Sorten sowie
die Mengen der behandelten Materialien entsprechend der Intensität der gewünschten
Reaktion ermittelt wurden, die schließlich den entscheidenden Einfluss
für ein
gut oder schlecht durchgeführtes
technologisches Verfahren bilden wird.
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Dampf
(mit Teilchen von möglicherweise überschüssigem freiem
Calcium) tritt durch die Öffnung 25 aus
und wird (durch einen axial-radialen Ventilator und eine Pumpe)
zu einer Wasserwäsche
und durch ein Sieb- und Schlauchfilter gedrückt, wobei Teilchen und Inhalt
als Filtersediment zu dem Behandlungsverfahren zurückgeführt werden.
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Um
austretenden Dampf und sonstige Gase zu verringern, ist die Anlage
mit Rohrbrücken
und Kondensatoren ausgestattet, die diese als Wasser zu dem Behandlungsverfahren
zurückleiten.
Das Solidifikat wird durch das Förderband 26 befördert oder
durch eine kontinuierliche Presse, die das Solidifikat zu Rollen
(z.B. Durchmesser von 120 × 500
mm) mit einem Gewicht von etwa 15 kg formt, komprimiert (auf weniger
als die Hälfte
oder ein Drittel seiner anfänglichen
Größe). Das
Solidifikat kann auch in einem in Kommunen eingesetzten Kompressionsbehälter gepresst
oder sogar in einen üblichen
Tanklastwagen gesaugt werden.
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Die
Probenahme der Mischung, zum Prüfen
des Gehalts des behandelten Materials und seiner chemischen Eigenschaften,
erfolgt durch die Öffnung 14,
und zwar für
Solidifikat am Auslass aus dem Reaktor in der Nähe der Öffnung 22 und für Dampf
beim endgültigen
Austritt nach der Dampfilterung.
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Die
Dosierung spezieller Abfälle
und Zusatzstoffe, die zu behandeln sind, erfolgt durch die Dosiervorrichtungen
5 und 6, die mit Eichstrichen versehen sind, um die Mengen zu ermitteln.
Die Einstellung der Strömungsgeschwindigkeit,
Mengen von Materialien und Zusatzstoffen, der Geschwindigkeit der
ersten und der zweiten Reaktorstraße, der Verfahrenstemperatur
und stufenweise Mischung von Materialien und Zusätzen an ihrem Eingang, was
halb- oder vollautomatisch erfolgen kann, je nach dem eingestellten
Aufbereitungsprogramm, legt die erwünschten Bedingungen für die Behandlung
und den Erhalt hochwertiger Solidifikate fest und trennt den Dampf
von schädlichem
Inhalt.
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Bei
Durchführung
des Verfahrens wird Energie erzeugt, die in Arbeit und Wärme umgewandelt
wird, wobei Arbeit auf den Prozess der Dissoziation verteilt wird,
der aufgrund des elektrochemischen Potentials von an einer Reaktion
beteiligten Elementen Bedingungen für eine Einkapselung in Vakuumgas
schafft, und Wärme
wird zu dem exothermen Prozess und zur Dampferzeugung verteilt.
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Die
in dem inneren Dampf enthaltene Energie ist an der Erzeugung zahlreicher
Mikroexplosionen und Vakuumräume
sowie an Wärmeverlusten
beteiligt.
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6. AUSFÜHRLICHE
BESCHREIBUNG DER NUTZUNG DER ERFINDUNG
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Die
Hauptmerkmale der Anlage sind gemäß der Erfindung die erste und
die zweite Reaktorstraße,
die den vorbereitenden und den verarbeitenden Teil der Anlage darstellen,
und zwar wegen der Abfälle,
die Kohlenwasserstoffe gemischt mit anderen Sorten von organisch-anorganischen
Abfällen
enthalten, unabhängig von
der Sorte, aber im Hinblick auf ihren Anteil an der Behandlungsstruktur
und auf die Art und Weise der Vorbereitung und Vorbehandlung von
Abfällen,
die zu Materialien werden, die für
eine Behandlung in der Anlage homogen und geeignet sind.
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Das
nächste
Merkmal der Anlage ist gemäß der Erfindung
die Art und Weise sowie der Ort der Zugabe von Zusatzstoffen zu
dem technologischen Verfahren, so dass ein Verstopfen, Blockieren
und Festkleben vermieden wird, und diese Zugabe wird dort vorgenommen,
wo die Bedingungen für
die Exothermizität
des Verfahrens und die anschließende
Einkapselung in Vakuumgas sowie die Verfestigung geschaffen werden.
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Eine
solche Anlage zur Behandlung und Aufbereitung industrieller und
kommunaler Abfälle
gemäß der Erfindung
ist in 1 und 2 dargestellt. Die Bestandteile
der Anlage sind mit den folgenden Buchstaben und Ziffern bezeichnet:
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- A
- Abfallbehälter
- B
- Abfallbehälter
- C
- Abfallbehälter
- D
- Abfallbehälter
- E
- Additivbehälter
- F
- Additivbehälter
- 1
- Schüttelrost
- 2
- Schüttelrostmotor
- 3
- Abfallverwirbelungseinheit
- 4
- Motor
der Abfallverwirbelungseinheit
- 5
- Abfalldosiervorrichtung
- 6
- Additivdosiervorrichtung
- 7
- Abfalleinlasskanal
- 8
- Additiveinlasskanal
- 9
- Abfallmischer
mit Vordosierung
- 10
- Additivmischer
mit Vordosierung
- 11
- Rohrstück zwischen
den Reaktoren
- 12
- Verwirbelungseinheit
zwischen den Reaktoren
- 13
- Motor
der Verwirbelungseinheit zwischen den Reaktoren
- 14
- Probenahme
zur Analyse
- 15
- Erste
Reaktorstraße
- 16
- Variator
für Motor
und Getriebe
- 17
- Zweite
Reaktorstraße
- 18
- Variator
für Motor
und Getriebe
- 19
- Verwirbelnde
Vakuumverkapselungsvorrichtung ("+")
- 20
- Verwirbelnde
Vakuumverkapselungsvorrichtung ("–")
- 21
- Leitebene
für Vakuumtiefe
- 22
- Solidifikatauslass
- 23
- Filtersäule
- 24
- Rückleitung
Dampf – Kondensat
- 25
- Dampfauslass
- 26
- Förderband
- 27
- Solidifikatbehälter
- 28
- Solidifikatpresse
- 29
- Pressenmotor
- 30
- Stabilisator
für Reaktorposition
- 31
- Inklinator
für Reaktorposition
- 32
- Haupt-
und Hilfsbasis
-
Die
folgenden Anlagenteile sind in 1 und 2 nicht
dargestellt: Förderband
für zu
behandelnde Feststoffe, Pumpen zum Dosieren von Flüssigkeiten,
Silos für
Zusatzstoffe und elektrische Schalttafel.
-
Nachfolgend
wird die Funktionsweise der Anlage bei verschiedenen Sorten von
toxischen und Sonderabfällen
sowie Abfallmischungen (Asche, Schlamm aus Reinigungsvorrichtung, Öle, anorganische
Verunreinigungen von organischen Abfällen, Asbestabfälle, Dioxin,
Pestizide und mit Schwermetall verunreinigte Böden, etc.) dargestellt.
-
Einige
Abfallsorten enthalten besonders gefährliche Stoffe und Substanzen,
für die
es strenge gesetzliche Vorschriften gibt und deren maximale Konzentration
genau vorgeschrieben ist, begrenzt auf einen sehr geringen zulässigen Anteil
an der Gesamtmenge, wie zum Beispiel PCB, PCT, Schwermetalle, Phenole,
Kohlenwasserstoffe, Schwefelverbindungen, Chlor- und Stickstoffverbindungen,
etc.
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Die
korrekte Durchführung
des technologischen Verfahrens, insbesondere in Verbindung mit programmierten
Anlagenfunktionen, erlaubt gemäß der Erfindung
die Behandlung aller Abfallsorten, sogar jener, die die oben genannten
Schadstoffe enthalten, die innerhalb der zulässigen Konzentrationen vorhanden
sind, was schließlich
durch Laboranalysen von Dampf, austretendem Solidifikat, Eluat,
Filtersedimenten oder brikettierten Solidifikaten zu verifizieren
ist. Vor der Behandlung wird jeder Abfall auf seinen Inhalt analysiert
und Elemente und Verbindungen werden festgestellt, wobei die folgenden
Analysedaten für
die Behandlung wichtig sind:
| – Feuchtigkeitsgehalt, | – Gehalt
an Schwefelverbindungen, |
| – Gesamtgehalt
an Kohlenwasserstoffen, | – Gehalt
an Schwermetallen, |
| – Gehalt
an Halogen, PCB, PCT, etc. | – pH-Wert |
| – Stickstoffverbindungen
und Phosphor | – physikalische
Eigenschaften der Materialien |
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Das
technologische Verfahren gemäß der Erfindung,
das auf fast alle derzeit bekannten Abfälle, einschließlich Sonderabfälle, anwendbar
ist und die technisch-technologischen
Anforderungen der Einkapselung in Vakuumgas erfüllt, was das Grundprinzip der
Verfestigung der Charge ist, hat den in 6 dargestellten physikalisch-chemischen
Verfahrensablauf.
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In 6 ist
die Reaktoreinheit dargestellt, in der das Verfahren stattfindet,
wobei die verwendeten Bezeichnungen die folgenden Bedeutungen haben:
- I
- – Zufuhr von zu behandelndem
Material,
- II
- – Zufuhr der Verfahrenszusätze,
- J
- – Strömungsweg des zu behandelnden
Materials,
- K
- – Strömungsweg der Grund- und Zusatzstoffe,
- L
- – Schaffung von Bedingungen
für die
physikalisch-chemische Behandlung,
- M
- – Einkapselung des gesamten
Inhalts in Vakuumgas,
- N
- – Verfestigung der gesamten
Charge,
- O
- – Abschließender Teil des Verfahrens
und Erhalt der verfestigten Produkte,
- G
- – Dampfaustritt:
– mit oder
ohne Kondensation zu dem Prozess zurückgeführt;
– mit Wasserwäsche und
Filterung,
- H
- – Solidifikate ausgeleitet
als:
– trockenes
Pulver,
– für externes
Verfahren bestimmtes halbtrockenes bis nasses Material;
– zum Pressen
bestimmtes Material, und
– zur
weiteren Verwertung.
-
Alle
Stoffe und Substanzen mit der chemischen Struktur C-H basieren auf
Erdöl.
Da Erdöl,
Erdölprodukte
und auf Kohlenwasserstoffen basierende Abfälle in Raffi nerien wohlbekannt
sind, werden sie hier nicht in allen Einzelheiten erläutert, sondern
nur im Hinblick auf solche Einzelheiten und Eigenschaften, die für die Erfindung
von primärer
Bedeutung sind.
-
Das
Verhältnis
C:H beträgt
bei Erdöl
6:8, wobei andere möglicherweise
vorhandene Elemente zu weniger als 5% beteiligt sind → Sauerstoff
(O2) II; Schwefel (S) II, IV, VI; Stickstoff
(N) I, II, III, IV, V. Die physikalisch-chemischen Eigenschaften
von Kohlenwasserstoffverbindungen mit diesen Elementen sind ähnlich wie jene
von reinen Kohlenwasserstoffen. Öle
enthalten normalerweise Alkan (Paraffin), Naphthen (Cycloparaffin) und
aromatische (aliphatische) Kohlenwasserstoffe, wobei Alken- bzw.
Olefinkohlenwasserstoffe recht selten sind und Alkin- bzw. Acetylenkohlenwasserstoffe
im Erdöl
nicht vorhanden sind.
-
Erdölkohlenwasserstoffe
werden wie folgt eingeteilt: Paraffine, Naphthene und Aromaten;
und sie sind Bestandteil aller derzeit bekannten Abfälle, in
verschiedenen Formen und Mengen, insbesondere bei Industrieabfällen. Schwefel-,
Stickstoff- und Sauerstoffverbindungen in Erdöl haben einen signifikanten
Einfluss auf die Sorten, Eigenschaften und Merkmale der späteren Industrieabfälle.
-
Der
Gehalt an gebundenem Schwefel in Erdöl ist je nach seiner Herkunft
variabel und beträgt
bis zu > 7 Gew.-%.
-
Besonders
charakteristische Schwefelverbindungen in Erdöl sind:
| – Alchilthiole | – geradkettige
(primäre)
Thiole und Sulfide |
| – Mercaptane | – Thiocyclopentane |
| – Alchilsulfide | – Thiocyclohexane |
| – cyclische
Sulfide | – polycyclische
Schwefelverbindungen |
-
Anorganischer
Schwefel kann nicht nur in Schwefelwasserstoff (H2S),
sondern auch in Erdöl
als freier (S°)
vorhanden sein.
-
Schwefel
wirkt in Erdöl
als Katalytgift.
-
Durch
die Verbrennung von schwefelhaltigen Erdölprodukten entsteht angesäuertes und
giftiges Schwefel(IV)-oxid, das einen unangenehmen Geruch und eine
stark korrodierende Wirkung hat.
-
Der
Stickstoffgehalt (N) beträgt
normalerweise 0,05 – 1,0
Gew.-%.
-
Spuren
von Metallen in Erdöl
sind normal und treten daher auch in dem Verarbeitungs-, Verbrauchs- und
Abfallsystem auf.
-
Nach
der Verbrennung von Erdöl
betragen die Ascherückstände bis
zu 0,08 Gew.-%.
-
Ein
Teil des Mineralgehalts ist in der emulgierten Wasserphase vorhanden,
der Rest ist in der Ölphase dispergiert.
Trockenes Erdöl
enthält
die Metalle Bor (B), Magnesium (Mg), Silicium (Si), Eisen (Fe),
Kupfer (Cu), Nickel (Ni) und Vanadium (V); nasses Erdöl enthält Natrium
(Na) und Strontium (Sr); Asche enthält dagegen Tellur (Te), Barium
(Ba), Blei (Pb), Mangan (Mn), Chrom (Cr) und Silber (Ag).
-
Die
größten Quellen
für Kohlenwasserstoffe
in Abfällen
sind Erdölraffinationsverfahren:
Herstellung von Heizöl
und Brennstoffen, Alkylierung mit Schwefelsäure, Polymerisation einer Mischung
von Propen und Butan mit Phosphorsäure, Hochtemperaturisomerisation,
Herstellung von Schmierölen,
Rektifikation, Röhrendestillation,
Siededestillation, Verkokung, katalytisches Cracken, Reformierung,
Raffineriehydrierung, Hydrodesulfurierung von Erdöl, Ölbleichen
durch Hydratation, indirekte Desulfurierung von Destillationsrückständen, etc.
-
Bei
jedem rohen Erdöl,
jedem Raffinationsverfahren und jeder technologischen Behandlung
bleiben Rückstände, die
weder weiter verarbeitet noch genutzt werden können, und so werden diese zwangsläufig zu Raffinerieabfällen. Diese
Abfälle
sind unter verschiedenen Bezeichnungen bekannt: "gudron", "gudron
clay", veröltes Sediment,
Filterkuchen, Schlamm, Schwerkraftrückstand, Zentrifugenrückstand,
Desoxidationsmittelrückstand
nach dem Reinigungsprozess, Säurerückstand,
saurer Ölabfall,
Raffinerieschlamm, fettes Sediment, Teer, "gatch", veröltes Wasser, etc.
-
Die
Mengen der aus Raffinationsbehandlungen stammenden Abfälle sind
im Vergleich zu aufbereitetem Erdöl relativ groß und machen
bei Industrieabfällen
einen signifikanten Anteil aus.
-
Der
Benzinanteil macht den größten Teil
der Erdölprodukte
aus und wird nach dem jeweiligen Verwendungszweck unterteilt: Spezialkraftstoffe,
Motorbenzin, Flugzeugbenzin, Düsentreibstoff,
Schwerbenzin, Kerosin, Lampenöl,
Dieselkraftstoff, Heizöl, Öle (Motor-,
Flugzeug-, Turbinenöl,
Isolieröl,
Hydrauliköl,
Metallbearbeitungsöl,
medizinisches Öl,
etc.). Schmier- und Schutzfette, Bitumen, Erdölwachs als Schwerfraktionskristallisat,
Petrolkoks (thermisches Cracken von Destillations- und sekundären Verfahrensrückständen).
-
Bei
Reaktionen des thermischen Crackens, wo Gasöle in Alkene und leichtere
Alkine umgewandelt werden, deren Siedepunkte innerhalb der Grenzen
der Siedepunkte von Gas, Benzin und Gasöl liegen, kommt es zum Aufbrechen
der alkylaromatischen Seitenketten. Somit erhält man Alkene und Naphthene,
aromatische Verbindungen mit kürzeren
Seitenketten. Alkene kondensieren zu Verbindungen mit größeren Molekülen und cyclisieren
zu Naphthenen und Naphthenen mit kondensiertem Ring.
-
Sie
sind oft Bestandteil von Industrieabfällen, die einer sehr erfolgreichen
technologischen Behandlung gemäß dieser
Erfindung unterzogen werden können.
-
Organischer
Inhalt auf der Basis von Kohlenstoff als Träger der Materialstruktur ist
die wichtigste und am weitesten verbreitete Form des chemischen
Zustands einer großen
Zahl von Materialien in Abfallstoffen aus einer humanen und urbanen
Umgebung allgemein, weshalb sie hier erwähnt werden, weil sie die Grundlage
der technologischen Behandlung von Abfällen gemäß dieser Erfindung sind.
-
Die
Durchführung
der technologischen Behandlung von Abfällen gemäß dieser Erfindung besteht
aus den folgenden Stufen:
-
Stufe I: Vorbereitung
von Abfällen,
die nicht nach diesem technologischen Verfahren behandelt werden
-
- • Trennung
von sperrigen Abfällen,
Motorteilen, Haushaltsgeräten,
Autokarosserien, größeren Produkten aus
Holz, Gummi, Kunststoff und Glas, Autobatterien, Motoren, Elektronik,
etc.
-
Stufe II: Sortieren von
Materialien in Gruppen nach Sorte, Dichte und Körnung
-
- • die
Materialien werden je nach ihrer chemischen Analyse, ihrem Aggregatzustand
und ihren technischen Eigenschaften in Gruppen sortiert, wobei es
auf ihre Homogenität
oder maximale Ähnlichkeit
nach Sorte, Dichte und Körnung
ankommt, was durch Baumaschinen, Pumpen und Förderbänder erreicht wird;
- • die
Materialien werden entsprechend dem Sieb des Dosierbehälters durch
Zerkleinern, Fragmentieren oder Pressen dem Granulationsegalisierungsverfahren
unterzogen, wo verschiedene Materialsorten vorhanden sein können;
- • die
Materialien werden in der Reihenfolge des höchsten Homogenisierungsgrades
in Hilfseinrichtungen eingeleitet, um die physikalisch-chemischen
und mechanischen Eigenschaften der zu behandelnden Mischung einander
so ähnlich
wie möglich
zu machen, was durch intermittierende Zugabe von Flüssigkeiten und
Feststoffen erreicht wird.
-
Stufe III: Lagerung von
Grund- und Zusatzstoffen in Behältern
mit Dosiervorrichtung
-
- • Materialien,
die in die erste Reaktorstraße
zu dosieren sind (aufzubereitende Abfälle und Mischungen daraus),
werden nach dem Ort ihrer Lagerung in einem Behälter sortiert, wobei die vorderen
Behälter
für flüssige Sorten
bestimmt sind und die nachfolgenden Behälter für pastenartige Materialien
und Feststoffe;
- • homogene
Materialien werden in den einzelnen Behälter und, auf diese Weise,
in die erste Reaktorstraße eingeleitet,
und gemischte Materialien werden nach Dichte und Körnung in
Behälter
sortiert.
-
Stufe IV: Herstellung
einer Mischung aus Grund- und Zusatzstoffen in der ersten Reaktorstraße
-
- • nach
dem Einleiten der Grund- und Zusatzstoffe in die erste Reaktorstraße werden
Bedingungen zum Erhalt einer homogenen Abfallmischung geschaffen,
und die schließlich
erhaltene Mischung wird der gewünschten
technologischen Behandlung unterzogen;
- • die
Geschwindigkeit der ersten Reaktorstraße hängt von der Dichte der Mischung
ab; wenn die Viskosität des
Materials kleiner ist, ist die Drehzahl des Motors größer, und
umgekehrt.
-
Stufe V: Verfahren zur
Einkapselung der Mischung in Vakuumgas in der zweiten Reaktorstraße
-
- • die
Geschwindigkeit der zweiten Reaktorstraße richtet sich nach dem Grad
der Vorbereitung des Materials für
einen schnelleren oder langsameren exothermen Reaktionsablauf, der
sich aufgrund der Feuchtigkeit des Materials, der Dissoziation und
Verkapselung von Teilchen in dem Reaktorraum und der Menge der calciumhaltigen
Zusatzstoffe, dem Verdampfungsgrad und der Kapazität des Prozesses
ergibt;
- • wenn
die zweite Reaktorstraße
zu arbeiten beginnt, liegt eine Mindestmenge an calciumhaltigen
Zusatzstoffen vor, und zwar wegen der technologischen Eigenschaften
des Solidifikats, des niedrigstmöglichen pH-Werts
des Endprodukts, des geringstmöglichen
Rückstands
von Calciumpartikeln mit Dampf in dem Filtersystem, und schließlich aus
wirtschaftlichen Gründen;
- • die
Anteile von Calciumoxid und Calciumhydroxid als Zusatzstoffe sind
entsprechend dem Chemikaliengehalt und der Feuchtigkeit des aufbereiteten
Materials definiert; je höher
der Gehalt an Phosphor, Schwefel, Chlor, Kohlenwasserstoff und Wasser
in der Mischung, umso höher
der Gehalt an Calciumhydroxid als Zusatzstoff im Vergleich zu Calciumoxid.
-
Stufe VI: Behandlung des
erhaltenen Produkts – des
Solidifikats
-
- • fertiges
Solidifikat tritt durch die Öffnung
der zweiten Reaktorstraße
auf das Förderband
aus, mit dem es als Pulver in einen Behälter befördert wird oder zu Blöcken gepresst
und zu dem endgültigen
Lagerort transportiert wird.
-
Die
oben genannten Stufen werden anhand eines speziellen Beispiels für die Behandlung
einer der am häufigsten
vorkommenden Sorten industrieller und kommunaler Abfälle und
Mischungen davon beschrieben, die normalerweise als die am weitesten
verbreitete Art und Form auftreten.
-
Die
erste Stufe der Vorbereitung zur Abfallbehandlung besteht darin,
die Anfangsmengen des Abfalls festzulegen sowie die Eigenschaften
und Auswahl des Materials, das nicht nach diesem technologischen
Verfahren behandelt wird, wie zum Beispiel: sperrige Abfälle, Motorteile,
Haushaltsgeräte,
Autokarosserien, größere Produkte
aus Holz, Gummi, Kunststoff und Glas, Autobatterien, Motoren, Elektronik,
etc.
-
Solche
Zustände
lassen Rohstoffe normalerweise zur weiteren industriellen Behandlung
wiederverwertet werden und machen normalerweise etwa 15% des gesamten
Abfallgewichts aus.
-
Der
Rest des Materials bildet die zukünftige Mischung zur Behandlung
gemäß dieser
Erfindung, die zur Behandlung gemäß den Unterschieden hinsichtlich
Inhalt, Körnung,
Feuchtigkeit, physikalisch-chemische Eigenschaften und Merkmale
vorzubereiten und zu verteilen ist.
-
Einige
bereits getrennte und konzentrierte Materialien, die insbesondere
bei industriellen Deponien auftreten, wie zum Beispiel Schlamm und
veröltes
Wasser, Sedimente und Suspensionen, Lösungsmittel und Öle, werden
einer chemischen Analyse unterzogen um den Chemikaliengehalt festzustellen,
insbesondere den Gehaltan den folgenden wichtigen Substanzen: Gesamtgehalt
an Kohlenwasserstoffen und Halogen, Phosphor, Chlorverbindungen,
PCB, PCT, ON-Verbindungen, Quecksilber, Mineralsäuren, Schwermetalle, Stickstoffverbindungen,
Schwefel und Wasser.
-
EIN PRAKTISCHES
BEISPIEL DER ANWENDUNG DER ERFINDUNG
-
Als
praktisches Beispiel für
die Anwendung der Erfindung wird nun ein Beispiel für die am
häufigsten vorkommende
Art industriell-kommunaler Deponien näher beschrieben, die Folgendes
umfassen:
- • Mischung
von Schlämmen
aus Abwasserabscheider und -reinigungsvorrichtung, Schlick und Erde,
- • Asche
aus Ofen, Elektrofilter und Müllverbrennungsanlage,
- • verölte Abfälle, gemischt
mit organischen und anorganischen Sorten,
- • verschiedene
kommunale Abfälle
einer entwickelten städtischen
Gemeinde,
- • Gebäudeabfälle.
-
Aus
einer Analyse der Deponie ergeben sich die folgenden Beziehungen
und Mengen:
- • Der Anteil an Schlamm, Schlick
und verölten
Materialien macht etwa 35 Vol.-% der gesamten Kohlenwasserstoffe,
etwa 50 Vol.-% Feuchtigkeit, etwa 10 Vol.-% des gesamten Schwefels,
Halogens, der Stickstoffverbindungen und Schwermetalle, und etwa
5 Vol.-% anderer Bestandteile in niedrigeren Konzentrationen aus;
als Bestandteil von Phosphor ist auch Parathion vorhanden: 0,0-Diethyl-0-(4-nitrophenyl)thiophosphat, als
Monothiophosphatsäurederivat.
- Schlammiges Material ist relativ homogen, aber auch mit anderen
Stoffen verunreinigt, und macht etwa 25 Vol.-% der Deponie aus.
- • Asche
aus Ofen, Elektrofilter und Müllverbrennungsanlage
enthält
etwa 75 Gew.-% anorganische Stoffe und Schwermetalloxide (Fe, Mn),
etwa 10 Gew.-% Kohlenstoffe, Calciumphosphat und Magnesium und etwa
15 Gew.-% Feuchtigkeit.
- Dieses Material wird mit Schlamm und verschiedenen Gebäudeabfällen gemischt
gesammelt und macht etwa 20 Vol.-% der Deponie aus.
- • Gebäudeabfälle enthalten,
neben etwa 35 Gew.-% Feuchtigkeit, außerdem den üblichen Gehalt an Laugen, Magnesium,
Silicium, Schwefel und Asche sowie eine bestimmte Menge an Eisenteilen,
wie zum Beispiel Verstärkungselemente
aus Eisen mit ovalem Profil in verschiedenen Größen.
- Dieses Material wird mit anderen kommunalen Abfällen auf
der Deponie abgeladen und macht etwa 15 Vol.-% der Deponie aus.
- • Verölter Boden
enthält
etwa 30 Gew.-% Feuchtigkeit, 5 Gew.-5 Kohlenwasserstoffe insgesamt
und etwa 65 Gew.-% weitere feste Rückständen von Farben, Lacken, Schmierstoffen
und dergleichen.
- Verunreinigter Boden wird mit kommunalen Abfällen gemischt und macht etwa
15% der Deponie aus.
- • Kommunaler
Abfall enthält
etwa 10 Gew.-% Papier, etwa 9 Gew.-% Kunststoffe, etwa 5 Gew.-%
Glas, etwa 5 Gew.-% Gummi, Leder, Stoff und Metall, etwa 30 Gew.-%
biologischen Abfall, etwa 30 Gew.-% Feuchtigkeit und etwa 10 Gew.-%
verschiedene sperrige Abfälle.
- Dieses Material wird mit veröltem
Boden, Sand und verschiedenem Müll
gemischt und macht etwa 25 Vol.-% der Deponie aus.
-
Die
Deponie wird mit Baumaschinen, Zerkleinerern, Häckslern, Ladern, Baggern und
Pumpen (Schnecken- und Membranpumpen), Behältern und Förderbändern betreten, und die folgenden
Materialien werden vorbehandelt:
-
Die
getrennten Materialien, die der Behandlung in der Vorbereitungsstraße in der
Vorbehandlungsstufe unterzogen wurden (sechs Arten von Mischungen),
werden schließlich
in drei charakteristische Gruppen von zu behandelnden Materialien
unterteilt: A3, B3 und C3.
-
Eine
solche Mischung wird aus den Behältern
A, B, C oder D durch die aus drei Mischern bestehende Vorbereitungsstraße und durch
die erste Reaktorstraße 15 geleitet,
wo technisch-technologische Parameter wie zum Beispiel die Geschwindigkeit
der ersten und zweiten Reaktorstraße, die Dosierung des zu behandelnden
Materials, die Dosierung von Calciumoxid und Calciumhydroxid, die
Geschwindigkeit des Solidifikatförderbandes
oder die Solidifikatpresse eingestellt werden, woraufhin mit der
unabhängigen
Durchführung
des technologischen Materialbehandlungsverfahrens begonnen wird.
-
Die
Mischung A3 besteht hauptsächlich
aus Schlamm und Erde (A1) und Öl
und Asche (A2). Ihre Anteile werden gemäß der Erfindung und gemäß der hier
dargelegten Beschreibung des Inhalts und gemäß den oben aufgeführten Erläuterungen
zur Entstehung solcher Materialien in dem Kapitel "Offenbarung der Erfindung" ermittelt; diese
Beziehungen sind wie folgt eingestellt:
Schlamm/Erde: 30-45/55-70;
Durchschnitt 37,5:62,5 oder 1,0:1,7
Öl/Asche: 60-75/25-40; Durchschnitt
67,5:32,5 oder 1,0:0,5
-
Die
Mischung B3 besteht hauptsächlich
aus kommunalen Abfällen
(B1) und Asche und Schlamm (B2), und ihre Anteile werden wie folgt
ermittelt:
Kommunaler Abfall (gemischt): 100
Asche:Schlamm
35-45:55-65; Durchschnitt 40,0:60,0 oder 0,7:1,0
-
Die
Mischung C3 besteht hauptsächlich
aus Asche und Erde (C1) und übrigen
Abfällen
(C2), wobei ihre Verhältnisse
wie folgt ermittelt werden:
Asche:Erde 45-55:45-55; Durchschnitt
50,0:50,0 oder 1,0:1,0
Übrige
Abfälle
(gemischt): 100
-
Die
Mischungen A3, B3 und C3 werden in die drei Vorbereitungsstraßen eingeleitet,
wie in 5 gezeigt, um in die erste Reaktorstraße 15 als
homogene Mischung zur Behandlung in der zweiten Reaktorstraße 17 dosiert
zu werden, siehe 1 und 2.
-
Gemäß den obigen
Ausführungen
hat der zugeführte
Abfall einen bestimmten Inhalt und bestimmte Sorten, und nach der
Vorbereitung erhält
man schließlich
die zu behandelnde Mischung mit dem folgenden Inhalt:
Straße A3 – Schlamm,
Erde, veröltes
Wasser, Asche
Straße
B3 – kommunaler
Abfall, Asche, Schlamm
Straße C3 – Asche, Boden, übrige Abfälle (Gebäudeschutt,
Schlick, etc.)
-
Ihre
Anteile ergeben eine homogene Mischung zur Behandlung in der ersten
und zweiten Reaktorstraße.
Organische
Stoffe: 5-6 mg/kg; flüchtige
organische Verbindungen: 4-5 mg/kg; Phosphorverbindungen: 1-2 mg/kg;
Mineralöle:
15-16 mg/kg; Feuchtigkeit: 13-20%.
Schwermetalle
im Eluat: Eisen: 15-20 mg/l; Zink: 0,5-1,0 mg/l; Aluminium: 5-6
mg/l; Mangan: 2-3 mg/l; sonstige Metalle: 0,5-1 mg/l (Cr, As, Cu,
Mo, Pb, Se, Hg, Te, Ti, Be).
-
Die
technisch-technologischen Merkmale der ersten und der zweiten Reaktorstraße werden
nach den folgenden Prinzipien eingestellt:
- • Feuchtigkeit
13-20 Gew.-%, entspricht den normalen Verfestigungsbedingungen mit
dem grundlegenden Zusatz von etwa 5-15 Vol.-% CaO (Calciumoxid)
und einem weiteren Zusatz von etwa 2-5% Ca(OH)2 (Calciumhydroxid).
- • Durch
das Vorhandensein von Phosphorverbindungen ergeben sich im Allgemeinen
zu hohe Temperaturen in der zweiten Reaktorstraße, was in die sem Fall durch
Erhöhen
des Ca(OH)2-Gehalts auf > 7 Vol.-% zu lösen ist; aus Sicherheitsgründen wird
die Dosierung auf etwa 8% eingestellt.
- • Mineralöle in einer
Menge von 15-16 mg/kg werden das behandelte Material bei einem Durchmesser
der Reaktortrommel Du von 486 mm mit 1,25
kg/s (4,5 m3/h) fließen lassen.
- • Der
Gehalt an Mineralölen
und Substanzen, der ein Drittel des Inhalts ausmacht, beeinflusst
die festgelegte endgültige
Geschwindigkeit des Verfahrensablaufs, die Berechnungen zufolge
schließlich
um etwa 25% höher
ist, oder die erforderliche Fließgeschwindigkeit, die etwa
1,5 kg/s (5,5 m3/h) beträgt.
- • CaO-haltige
Zusatzstoffe, etwa 10 Vol.-%, sind ein beispielhafter Bestandteil
dieses Reaktionspartners zum Erhalt der exothermen Temperatur von
115-120°C,
während
ein Ca(OH)2-Gehalt von etwa 8 Vol.-% die Absenkung
der zu hohen Verfahrenstemperaturen günstig beeinflussen wird.
-
Auf
diese Weise werden die folgenden technisch-technologischen Verfahrensparameter
und -merkmale erreicht, um den zum Erhalt der gewünschten
Qualität
des Solidifikats und einer ausreichenden Qualität und Menge an Wasserdampf
erforderlichen Bedingungen zu genügen:
Menge an Verfahrensmaterial:
5,50 m3/h
Menge an Verfahrenszusätzen: 0,99
m3/h
Mittlere Verfahrenstemperatur:
110°C
Verkapselungsbetriebsdruck:
1,02-1,21 Mpa
Solidifikatdichte: 0,95-0,97 kg/dm3
Menge
an Wasserdampf: 6,6-9,6 Nm3/h
Menge
an pulverförmigem
Solidifikat: 5,84 m3/h
Menge an brikettiertem
Solidifikat: 2,33 m3/h
-
Die
erste Solidifikatanalyse wird die folgenden ungefähren und
durchschnittlichen Ergebnisse zeigen:
-
Die
auf die Überschreitung
maximal zulässiger
Mengen (Mineralöle
und pH-Wert) zurückzuführende Verfahrenskorrektur
wird erreicht durch Herabsetzen der Fließgeschwindigkeit des Abfalls
und durch Erhöhen der
Ca(OH)2-haltigen Zusatzstoffe. Um den Gehalt
an Mineralölen
im Eluat bei der Freisetzung zu vermindern, sollte das Verarbeitungsvolumen
mindestens um den Faktor "ϖ" herabgesetzt werden,
der nach Erfahrungswerten zu berechnen ist.
-
Die
erforderliche Korrektur wird wie folgt berechnet:
-
Die
endgültige
Fließgeschwindigkeit
des Materials sollte aufgrund des Faktors "ϖ" um 3,7% niedriger sein, und die Verarbeitungskapazität ist von
5,5 m3/h (1,53 l/s) auf 5,3 m3/h
(1,47 l/s) zu korrigieren.
-
Wenn
der pH-Wert des Eluats 9-10 beträgt
und Mineralöle < 5 mg/kg ausmachen,
könnte
die Verarbeitungskapazität
in Schritten von 0,05 l/s allmählich
bis zu der gewünschten
Solidifikatqualität
erhöht
werden. Der Anstieg der Calciumzusätze ist auf den Anteil begrenzt,
bei dem das Verfahren begonnen hat (max. 18 Vol.-%), bezogen auf
das zu verarbeitende Material.
-
Nach
dem Beimischen von Solidifikaten erhaltenes dunkelfarbiges Wasser
würde auf
das mögliche Vorhandensein
von überschüssigen Mineralölen hindeuten,
die sich nicht verkapselt haben. Kohlenwasserstoffe, die sich schwieriger
verkapseln, sind normalerweise acyclische, aromatische Kohlenwasserstoffe
und jene mit einem höheren
Phenolgehalt. Wenn in dem behandelten Material PCB vorhanden ist,
kommt es zu einer zufrieden stellenden Verkapselung von Chlor, aber
der Phenolgehalt in dem Solidifikat nimmt zu, obwohl zuvor nichts
davon vorhanden war (wegen der Dissoziation von polychlorierten
Biphenylen zu Phenol- und Chloranteilen).
-
Es
ist fast immer notwendig, das Material vorzubereiten, das fast immer
oder meistens in industriellen oder kommunalen Deponien vorhanden
ist.
-
Bei
dieser Erfindung ist diese Art der Vorbehandlung besonders wichtig,
weil sie die Verfestigung des gesamten Materials sicherstellt und
die erforderliche Qualität
des Solidifikats im Hinblick auf Reinheit, Hydrophobie, Komprimierbarkeit
und weitere industrielle Nutzung erzeugt.
-
Abfälle, die
Stoffe verschiedener Festigkeit, in einem pastenförmigen oder
halbpastenförmigen
Zustand enthalten, wie zum Beispiel verölter Boden und verschiedene
abgebundene Materialien mit inhomogenem Inhalt (Ton, Schlick, Abfälle von
Farben und Lacken, Mischungen von Staub und Sand mit Lösungsmitteln, veröltes Wasser,
Schlamm, etc.), werden durch eine Zusatzeinrichtung zur Abfallvorberei tung
geführt,
die sie zerkleinern, mischen und lockern wird und sie so homogen
wie möglich
machen und dann zu dem Ausgang leiten wird, d.h. zum Eingang in
die erste Reaktorstraße.
-
Die
Vorbereitungseinrichtung ist in 3 dargestellt.
Sie erzeugt die Abfallmischung, die in die erste Reaktorstraße 15 eingeleitet
werden wird, so dass sie in der zweiten Reaktorstraße 17 einer
abschließenden Behandlung
unterzogen werden kann.
-
In 3 sind
die speziellen Teile und Segmente wie folgt bezeichnet:
-
- 33
- Einfülltrichter
- 34
- Motorvariator
- 35
- Zerkleinerung
und Lockerung
- 36
- Transportstraße für vorbereitetes
Material
- 37
- Auslass
für Material,
das zur Behandlung vorbereitet ist
-
Wenn
es eine größere Zahl
verschiedener Mischungen gibt, wird jede zur Vorbereitung durch
die Hilfseinrichtung befördert
und in den Behältern
A, B, C und D über
der ersten Reaktorstraße
gelagert, von wo sie über
ein den Durchfluss regulierendes Drosselventil zur Behandlung entnommen
wird.
-
Praktischerweise
hat man drei Straßen
als Abfallvorbereitungsstraßen,
weil manche Mischungen unerwünschte
Gase oder eine starke Reaktion erzeugen, wenn sie miteinander in
Kontakt kommen, so dass eine Trennung erforderlich ist.
-
Die
in 1 und 2 gezeigte erste Reaktorstraße 15 hat
ihren eigenen Antrieb 16, der die Antriebsbedingungen sowie
die endgültige
Verarbeitungskapazität
des aufgenommenen Materials definiert. Das gleiche gilt für die zweite
Reaktorstraße 17,
weil die beiden Straßen
mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten arbeiten.
-
In
der zweiten Reaktorstraße 17 findet
die abschließende
Materialbehandlung statt, und sie hat ihre eigene Verfahrenstechnologie
und Behandlungsgeschwindigkeit und -kapazität.
-
Der
Unterschied in der Kapazität
resultiert daraus, dass das Volumen der zweiten Reaktorstraße im Vergleich
zur ersten bis auf > 20%
ansteigt, wobei die Antriebsbedingungen von denen der ersten Reaktorstraße vollkommen
verschieden sein.
-
Der
Rest des zur erfindungsgemäßen Behandlung
bestimmten Materials fällt
von Förderbändern in den
Vorbereitungstrichter (3), wo es durch Granulierung
homogenisiert wird, um durch Schneckenförderer und die in die erste
Reaktorstraße
eingebauten, den Durchfluss regulierenden Drosselventile zu speziellen
Materialbehältern
befördert
zu werden.
-
Calciumoxid
und Calciumhydroxid werden durch Schneckenförderer aus ihren Additivsilos über der ersten
Reaktorstraße
befördert
oder durch eine flexible Dosiervorrichtung direkt in die zweite
Reaktorstraße eingeleitet.
-
Nach
der Vorbereitung wird das Material von der ersten Reaktorstraße durch
ein geschlossenes Transportsystem in die zweite Reaktorstraße geleitet,
wo die abschließende
Verarbeitung durchgeführt
wird.
-
Die
Vorbereitung und die Vorbehandlung bestehen aus den folgenden Schritten:
- • Trennung
des Materials von dem angesammelten Abfall, das sich nicht für die erfindungsgemäße Verarbeitung
eignet (sperrige Abfälle,
große
Teile, Geräte,
Maschinen, Autobatterien, Motoren, Eisen, Stahlseile, etc.) und
einer weiteren Behandlung zu unterziehen ist (z.B. Zerlegung und
Nutzung von Rohstoffen);
- • Trennung
des Materials von dem angesammelten Abfall, das durch Hilfseinrichtungen
zu einer für
die erfindungsgemäße Behandlung
geeigneten Körnung
zertrümmert,
gepresst und zerkleinert wird (Glas, Gummi, Kunststoffe, Papier,
Leder, Stoffe, Holzspäne,
etc.), durch Mühlen,
Zertrümmerer
und Zerkleinerer verarbeitet wird und durch Förderbänder zu der Vorbehandlungsstraße geleitet
wird;
- • Trennung
des Materials von dem angesammelten Abfall, das relativ homogen
ist (Asche, Schlamm, Späne,
Staub, Öle,
zerkleinerte organische Abfälle,
veröltes
Wasser, Schmierstoffe, etc.), um durch Förderbänder oder Schneckenförderer oder
sogar Pumpen direkt zu der Vorbehandlungsstraße geleitet zu werden oder
durch eine entsprechende Verbindung mit der zweiten Reaktorstraße direkt
zu der abschließenden Behandlung
befördert
zu werden.
-
Getrenntes
und zerkleinertes Material (zerkleinerter Gummi, Glas, Holz, Papier,
Kunststoffe etc.) wird als Material, das für die erfindungsgemäße Verarbeitung
vorbereitet ist, in die Vorbehandlungsstraße und in die Behälter der
ersten Reaktorstraße
geleitet.
-
Aus
einer größeren Zahl
von Behältern
A, B, C und D werden Materialien in einem bestimmten Verhältnis über den
Durchfluss regulierende Drosselventile in die erste Reaktorstraße 15 dosiert
(1 und 2).
-
Eines
der häufigsten
Beispiele, das in dieser Anmeldung beschrieben wird, erfordert bei
der abschließenden
Behandlung mit drei Vorbereitungsstraßen die folgenden Verhältnisse
der Teile bei einem gut durchgeführten
technologischen Verfahren in einer erfindungsgemäß konstruierten Anlage:
A3:B3:C3
= 1,0:1,4:1,6
A3: (Schlamm + Erde); (veröltes Wasser + Asche) – etwa 25
Vol.-% des Inhalts
B3: (gemischte kommunale Abfälle); (Asche
+ Schlamm) – etwa
35 Vol.-% des Inhalts
C3: (Asche + Erde); (übrige Abfälle) – etwa 40 Vol.-% des Inhalts
-
Solche
Verhältnisse
werden erreicht durch die Geschwindigkeit der Dosierung von den
Vorbehandlungsstraßen
in die Behälter
der ersten Reaktorstraße,
die durch Variatoren für
Motor und Getriebe und durch die Übertragung mittels Förderbändern oder
Zahnrädern
von einer Straße
zur anderen einstellbar ist.
-
Das
zu behandelnde Gemisch hat in diesem Fall einen Inhalt mit den obigen
Verhältnissen,
womit die Bedingungen für
ein gut durchgeführtes
Verfahren mit Ca2+-haltigen Zusatzstoffen (8 Vol.-% Ca(OH)2 + 10 Vol.-% CaO) erfüllt werden.
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Spezielle
Zusatzstoffe auf der Basis von sauberen Flüssigkeiten und Substanzen (gebrauchte Öle, Fette, "gatch", "gudron", Schwarzlauge, Tank-
und Abscheidersedimente, Öle,
Schmiermittel und Harze, etc.) werden als getrenntes Material direkt
in einen der Behälter
der ersten Reaktorstraße
befördert.
Dasselbe Verfahren wird auch für
andere Feststoffe (Sand, Pulver, Medikamente, getrocknete Abfälle, Farben
und Lacke, gemahlener Gummi, Glas, etc.) durchgeführt.
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Zur
Verdeutlichung ist in
4 das Prinzip dieser Trennung
dargestellt, wobei spezielle Trennvorgänge die folgenden Materialien
betreffen:
| N1
sperrige Abfälle | N3
Vorbereitungsstraße
für Material
B3 |
| N2
Vorbereitungsstraße
für Material
A3 | N4
Vorbereitungsstraße
für Material
C3 |
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Die
in 3 gezeigte Vorbereitungsstraße ist mit zwei oder mehr Schneckenförderern,
Mischern, Schneidvorrichtungen und Lockerungsvorrichtungen dargestellt,
die den Mischungsinhalt harmonisieren und zur Lagerung in den Behältern der
ersten Reaktorstraße
vorbereiten, wobei sie wie folgt gekennzeichnet sind:
T – Schneid-,
Zerkleinerungs- und Mischvorrichtungen (kommunale Abfälle)
U – Zertrümmerer,
Schneid- und Mischvorrichtungen (Erde, sonstige Abfälle)
V – Mischer,
Fördereinrichtungen
(Asche, Schlamm und Öle)
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Mit
a) und b) bezeichnete vertikale Fördereinrichtungen sind Schnecken-
oder Bandförderer,
die das zerkleinerte Material als Mischung oder als getrennte Sorten,
je nach Abfallsorte, mischen.
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Wichtigere
technische Einzelheiten bezüglich
der Funktionen der speziellen Anlagenteile, die bei der Durchführung des
technologischen Verfahrens gemäß dieser
Erfindung von besonderer Bedeutung sind, sind folgende:
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a) Filter
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Er
befindet sich in der Nähe
der Behandlungsanlage und ist mit Rohren zu der Öffnung 25 (1)
am Ende der zweiten Reaktorstraße
verbunden, wobei das Material zunächst in ein Labyrinth mit Wasserdüsen und
dann in den Kamm- und Schlauchfilter eintritt. Auf diese Weise wird
Wasserdampf gereinigt und tritt ungehindert in die Atmosphäre ein;
zum Waschen von Partikeln gebrauchtes Wasser zirkuliert ständig von
seinem Behälter
in der Nähe
der Labyrinthdüsen,
so dass es auf dem Weg zur Reinigung im Kammfilter von Gasen durchströmt wird.
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Der
durch den Radiallüfter
in Bewegung gesetzte Dampf, der auf dem Weg zu dem Kamm- und Schlauchfilter
in das Reinigungsrohr eintritt, ist für das Verfahren immer noch
technologisch von Nutzen (für gasförmige Schwefelverbindungen,
Schwefeldioxid, Sulfite und Sulfide, Calciumpartikel, etc., die
der Verkapselungsphase bei dem Verfahren entgangen sind).
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Am
Auslass des Zwangsdurchlauf-Dampfrohrs ist daher ein Rohrverbindungsstück angebracht,
das eine Brücke
zu dem Rohrstück 11 unter
der Materialverwirbelungseinheit 12 herstellt, um den Dampf
in die zweite Reaktorstraße 17 einzuleiten,
wo der Dampf dazu beiträgt,
das Material mit erhöhter
Verwirbelung zu mischen und einzuleiten und es mit den übrigen nicht
verkapselten Partikeln und dem gasförmigen Inhalt zu mischen.
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Ein
Dampfstrahl wird in Strömungsrichtung
des Materials nach vorn gerichtet, um eine Rückreaktion mit Calciumadditiven
und ein Verstopfen der Mischung in dem Raum der zweiten Reaktorstraße zu verhindern.
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b) Schüttelrost
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Dieser
Rost 1 (1) verhindert den Eintritt größerer Materialstücke, insbesondere
großer
Metallstücke,
Stahlseile, Schnüre,
Lumpen, Holzstücke
etc. Seile und Schnüre,
Blech und Stoffe können
sich in der beweglichen Spirale der Misch- und Fördervorrichtung verfangen und
die Anlage zum Stehen bringen. Steine, sogar größere Steine, sind nicht schädlich und
werden in der ersten und mit Sicherheit in der zweiten Reaktorstraße teilweise
zerkleinert, um als Bestandteil des Solidifikats in Pulver verkapselt
zu werden. Die Steuerung des zugeführten Materials erfolgt in
dem Vorbereitungsverfahren, und der Rost ist ein Schutz vor dem
Eintritt von Materialien, die die Behandlung behindern könnten.
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Wenn
größere Materialien
auf den Schüttelrost 1 fallen,
muss er von Zeit zu Zeit gereinigt werden, indem die Stücke, die
sich darauf angesammelt haben, entfernt werden und in einem Spezialbehälter zum
Zerkleinern gesammelt werden. Die Schwingungen des Schüttelrosts
tragen dazu bei, dass das Material, das hindurchgelangt, nicht hängenbleibt
und sich auf dem Rost ansammelt.
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c) Verwirbelungseinheit
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Am
Boden bestimmter Materialbehälter
B und C befinden sich Verwirbelungseinheiten 3 (1),
die das Material umwälzen
und zu der ersten Reaktorstraße 15 leiten
sollen, was durch gebogene Schaufeln erreicht wird. Die Schaufeln
sind in Abständen
an der Welle angebracht, wie unterbrochene Schaufeln bei einem Schneckenförderer.
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Die
Schaufeln sollen sich in die Richtung drehen, in der das Material
nach vorn gedrückt
wird, d.h. in Richtung zum Ausgang aus der zweiten Reaktorstraße 17.
Dies ist wichtig für
das Verfahren und für
die Herstellung eines Kontakts mit Calciumadditiven etwa auf halber
Länge,
wo unter exothermen Bedingungen das Verfahren der Dissoziation und
Entgasung bei einem Gleichgewicht zwischen Temperatur, Zeit und
Umwandlung stattfindet.
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Hier
ist die Temperatur am höchsten:
etwa 100-125°C.
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d) Verkapselungsraum
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Die
Verkapselungsmotoren 19 und 20 (1 und 2),
die ein Vakuum zwischen ihren Schaufeln schaffen, und wo die Verkapselung
beginnt, haben zwei Drehzahlen (zweipolige Motoren). Bei viskosen
Materialsorten wird mit der niedrigeren Drehzahl (800 U/min) gearbeitet,
und bei Feststoffen wird mit der höheren Drehzahl (1400 U/min)
gearbeitet. Diese beiden Drehzahlen genügen beiden Bedingungen. Zwischen
den beiden Verkapselungsmotoren befindet sich ein interaktiver Raum,
wo sich Materialien von beiden Seiten ansammeln und feste Trennwände bilden,
die den Verkapselungsraum vollständig
umgeben.
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In
diesem Raum finden als eine der wichtigsten Funktionen einer vollständigen Verkapselung
molekulare Mikroexplosionen statt, so dass die Verkapselung umso
vollständiger
ist je besser die Bedingungen sind. Wasserdampf strömt zu beiden
Seiten dieses Raums und bildet Schichten, die sich bei hoher Temperatur
und hohem Innendruck bis zur Explosion ausdehnen und dazu neigen,
sich vor und zurück
zu bewegen, da die Kraft des kommenden Materials das Verfahren weitertreibt
und damit die Verfestigung erreicht, was schließlich den Charakter einer Vorwärtsbewegung
in Richtung zum Reaktorausgang hat.
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Die
Drehrichtung des Motors kann auf eine der beiden Seiten hin eingestellt
werden, wobei sich die Schaufeln meistens vorwärts bewegen (in Richtung zum
Solidifikatauslass) oder, bei flüssigen
Mischungen, aufeinander zu. Wenn viskose und sehr viskose Materialien
behandelt werden, dreht sich der letzte Motor rückwärts (entgegengesetzt zur Materialrichtung),
wobei die Bewegung des Materials verlangsamt und die Kontaktfläche mit
Calciumpartikeln unter Verkapselungsbedingungen erhöht wird.
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e) Variatoren 16 und 18 für Motor
und Getriebe (1 und 2)
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Längs der
Reaktorstraßen
wird das Material durch Schnecken auf der Motorwelle de Reaktors
transportiert. Je schneller sie sich bewegen, umso weniger Material
sammelt sich in den Räumen
zwischen den Schneckenschaufeln an, und die Geschwindigkeit des
Materialtransports ist umso höher.
Dadurch wird auch der Teil des Reaktorraums freigelegt, der zur
Bildung von Dampfschichten, in denen es zur Verkapselung kommt,
notwendig ist.
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Die
Verarbeitungskapazität
hängt von
der Dosierung des Materials ab, die durch Drosselventile 5 und 6 (1)
gesteuert wird, oder das Material wird zur Verarbeitung direkt in
die zweite Reaktorstraße
eingeleitet.
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Viskosere
Materialien werden eine geringere Verarbeitungskapazität haben,
und trockene Chargen und Feststoffe eine höhere Verarbeitungskapazität. Beim
Dosieren viskoser Materialien beträgt die beste Ansammlung von
Material in den Schnecken 30%, bei Feststoffen über 50%.
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Die
Drehzahl wird geregelt durch Ändern
der Anzahl von Umdrehungen der Wellen der Reaktorstraße 15 und 17;
daher ist ein Variator günstiger,
der eine breitere Auswahl an Drehzahlen (z.B. 2-70 U/min) hat. Bei der
zweiten Reaktorstraße
ist dies sogar noch wichtiger, weil hier die abschließenden Teile
des Verfahrens ablaufen und die Möglichkeit der Drehzahlregulierung
von noch größerer Bedeutung
ist; hier sind daher die günstigeren
Variatoren mit einem noch größeren Drehzahlbereich
(z.B. 2-120 U/min) vorgesehen.
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f) Solidifikatauslass
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Nachdem
es den Verkapselungsraum, durch die Sperre hindurch, durchlaufen
hat, wird das Solidifikat durch die Öffnung 22 auf das
Förderband 26 fallen
(1 und 2).
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Das
Solidifikat wird weitergeleitet, um auf die Transporteinrichtung
oder in einen Behälter
weitergeleitet zu werden oder zum Pressen zu Briketts zurückgeleitet
zu werden.
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Es
ist wichtig, die Komprimierbarkeit des Solidifikats herzustellen,
was eine zur Ermittlung der möglichen
Presskraft wichtige physikalische Eigenschaft ist.
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Solidifikate
aus flüssigem
Kohlenwasserstoff sind auf etwa 1/3 des Anfangsvolumens komprimierbar, während vorwiegend
aus organischem Abfall bestehende Solidifikate eine geringere Komprimierbarkeit
(auf etwa die Hälfte
des Anfangsvolumens) bei derselben Presskraft haben.
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Als
maximale Pressung wird der Fall angenommen, wo kein Öl aus dem
Solidifikat tropft, wobei diese Drücke im Bereich von 10-15 MPa
liegen.
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Bei
Drücken über 20 MPa
kommt es zum Tropfen ("Schwitzen").
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Beim
Austritt aus dem Reaktor steigt die Solidifikattemperatur auf etwa
100-135°C. Noch höhere Temperaturen
ergeben sich bei Abfällen,
die Phosphorverbindungen oder Mineralsäuren in höheren Konzentrationen oder
mit höherem
Wassergehalt enthalten.
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Pulversolidifikat
kühlt sehr
langsam ab, wenn es sich auf über
500 mm angesammelt hat, nämlich
um 32-40°C
pro Tag. Im gelockerten Zustand (zum Beispiel auf einem Förderband)
kühlt es
schneller ab (50-60°C pro
Tag), und um daraus Briketts zu machen, wird es auf etwa 45°C abgekühlt.
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Solidifikattemperaturen über 135°C am Reaktorausgang
sind technologisch ungünstig,
und ihr Auftreten wird verhindert, indem die Gewichtsanteile bestimmter
Abfälle
verändert
werden: indem der Gehalt an Calciumhydroxid, Ca(OH)2,
erhöht wird
und der Gehalt an Calciumoxid, CaO, herabgesetzt wird, oder indem
die Fließgeschwindigkeit
des Materials verändert
wird. Die maximale technologische Temperatur für einen sicheren Ablauf des
Verfahrens in der zweiten Reaktorstraße wird mit etwa 140°C angenommen.
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7. KURZE BESCHREIBUNG
DER ANWENDUNG DER ERFINDUNG
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Der
Begriff "kommunale
Abfälle" bezeichnet eine
Gruppe von Abfällen,
die von einer Gemeinde an einem bestimmten Ort vorbehaltlich zeitlicher
und räumlicher
Einschränkungen,
unter Überwachung
und Kontrolle der Abfälle,
mit Kontrollmaßnahmen
und unter Verhinderung einer Verunreinigung von Boden, Wasser und
Luft und einer Verhinderung von Infektionen, der Freisetzung von
Gasen und des In-Brand-geratens der Abfälle deponiert werden.
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Oft
werden "nicht-kommunale" Abfälle deponiert,
wie zum Beispiel abgelaufene Medikamente, medizinische Präparate und
pharmakologische Produkte, feste und flüssige synthetische Materialien,
chirurgische Instrumente, Lösungsmittel,
Motoröle,
Emulsionen, Verdünnungsmittel,
Farben und Lacke, Schmiermittel, Schlamm aus Filtersystemen, Asche,
etc., was eine vollkommen andere Behandlung und Organisation eines solchen
Gebiets und eine vollkommen andere Verarbeitung erfordert.
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Die
Grundannahme bezüglich
des Anteils spezieller Abfälle
an der Gesamtstruktur der Deponie (z.B. Papier 35%, Glas 15%, Kunststoffe
7%, organischer Biomüll
12%, etc.) kann nur als Ausgangswert und durchschnittliche Erwartung
angesetzt werden und nicht als zuverlässige Daten für die Konstruktion
und Verbesserung einer urbanen "kommunalen" Deponie unter Gesichtspunkten
der Hygiene.
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Deponien
werden auch mit anderen Abfallsorten beschickt, z.B. mit kommunalen
und industriellen flüssigen
Abfällen
wie zum Beispiel Emulsionen, Lösungsmitteln
und Verdünnungsmitteln,
gebrauchten Motorölen,
Schlämmen,
Farben und Lacken, veröltem
Wasser, Alkoholen, Säuren,
Laugen, künstlichen
und synthetischen Flüssigkeiten
und Suspensionen, verschiedenen Klebstoffen, Bilgen, etc.
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Die
Behandlung des kommunalen Abfalls umfasst die Vorbereitung, Auswahl
und Trennung brauchbarer Materialien in mehreren Schritten, wodurch
der Grad der Brauchbarkeit wiederverwertbarer Rohstoffe erhöht und die
Behandlung durch physikalisch-chemische Verfahren reduziert wird.
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Das
Vorhandensein größerer Zahlen
verschiedener sperriger Abfallkategorien (Holz, Metall, Glas, Gummi,
elektrisches Material, Leder, Stoffe, Kunststoffe etc.) erfordert
dieselbe Anzahl verschiedener Müllbehälter. Eine
effizientere Art der Lösung
dieses Problems in diesem Stadium ist die Trennung dieser sperrigen Abfälle gleich
bei ihrer Ankunft.
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Gemäß dieser
Erfindung ist die Technologie der Materialauswahl ein getrenntes
Verfahren, wobei die Auswahl die folgenden Schritte umfasst:
- • Trennung
sperriger Abfälle;
- • Trennung
von Eisen und Stahl, eventuell durch Magnete, und sonstiger Eisen-
und Nichteisenmetalle von unterschiedlicher Form (Bleche, Profile,
Flaschen) und unterschiedlichem spezifischem Gewicht (Al, Cr, Zn, Cu,
Messing, Bronze, etc.), die an der Auswahlstraße durch spezielle Einrichtungen
getrennt werden;
- • Trennung
von Papier, Packpapier, kombiniertem Papier mit ausgeprägteren Formen,
das auf Anfeuchten und den Sog von Absaugeinrichtungen reagiert.
- • Trennung
von Kunststoffen bestimmter Formen und Gewichte, darunter aber auch
bestimmte Glassorten ähnlicher
Form und Dichte;
- • Trennung
von Glas und Glasstücken
größerer Abmessungen;
- • Trennung
von Gummi, Stoffen, Leder und ähnlichen
Abfällen,
die nach ihrem speziellen Gewicht und ihrer speziellen Form getrennt
werden;
- • der
Rest, der hauptsächlich
aus organischen, biologisch abbaubaren Materialien, geringen Resten
der oben genannten Materialien sowie Wasser, Säuren, Laugen, Staub und Asche,
Erde, Schlick und Sand, Schlämmen
und Emulsionen, Lösungsmitteln
und Suspensionen besteht, wird über
ein Förderband
zu der Verfestigungsanlage befördert,
wo die gesamte Mischung einer physikalisch-chemi schen Behandlung
unterzogen und schließlich
zu festen Blöcken,
Platten und Briketts gepresst wird;
- • die
bei einem Druck von etwa 10-15 MPa gepressten Blöcke werden zum Transport und
zur weiteren Verwendung getrennt, so dass es bei dieser Technologie
der Auswahl kommunalen Abfalls praktisch keine Rückstände gibt.
-
Der
einzige "Rückstand" sind der verdampfende
Teil der Abfälle
(verdampft bei der Verarbeitungtemperatur) und der in der Verfestigungsanlage
entstehende Wasserdampf, die gefiltert werden und erst nach dem Waschen
von Gasen und Partikeln und Reinigen mittels Kamm- und Schlauchfiltern
in die Atmosphäre
ausgeleitet werden, um unerwünschte
Wirkungen für
Natur und Umwelt zu verhindern.
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Die
meisten der ausgewählten
Materialien, wie z.B. Papier, Kunststoffe, Glas, Metall, Holz, Stoffe,
Leder, Gummi, die etwa 30-50 Vol.-% des Abfalls ausmachen, sind
nur teilweise als wiederverwertbare Rohstoffe anzusehen, weil dieser
Teil der Materialien nur bedingt zur weiteren industriellen Verwertung
geeignet ist, hauptsächlich
wegen Schmutz (Papier) und Mischungen (Glas, Kunststoffe).