DE69911976T2 - Medizinische vorrichtung mit einziehbarer nadel - Google Patents

Medizinische vorrichtung mit einziehbarer nadel

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DE69911976T2
DE69911976T2 DE1999611976 DE69911976T DE69911976T2 DE 69911976 T2 DE69911976 T2 DE 69911976T2 DE 1999611976 DE1999611976 DE 1999611976 DE 69911976 T DE69911976 T DE 69911976T DE 69911976 T2 DE69911976 T2 DE 69911976T2
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Michael Botich
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    • A61M25/00Catheters; Hollow probes
    • A61M25/01Introducing, guiding, advancing, emplacing or holding catheters
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    • A61M25/06Body-piercing guide needles or the like
    • A61M25/0693Flashback chambers

Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine medizinische Vorrichtung mit Nadel, die z. B. zum Einführen von Kathetern oder Führungsdrähten in die Blutgefäße von Patienten verwendet werden. Genauer gesagt bezieht sich die Erfindung auf eine solche Vorrichtung, die eine einziehbare Nadel besitzt, damit die Vorrichtung nicht wiederverwendet werden und sicher entsorgt werden kann.
  • HINTERGRUND
  • Verschiedene Arten medizinischer Vorrichtungen verwenden eine Nadel, um die Haut eines Patienten zu diagnostischen oder therapeutischen Zwecken zu durchstechen. Eine derartige Vorrichtung ist eine intravenöse Kathetereinführvorrichtung, um einen auf einer Nadel montierten Katheter in die Blutgefäße eines Patienten einzuführen. Eine weitere derartige Vorrichtung ist eine Vorrichtung zum Einführen eines Führungsdrahtes in einen Patienten. Der Führungsdraht wird anschließend dafür verwendet, einen Katheter in den Patienten einzuführen. Wenn der Führungsdraht oder Katheter richtig positioniert worden ist, wird die Kathetereinführvorrichtung herausgezogen und der Führungsdraht oder Katheter bleibt in seiner Position im Blutgefäß zurück. Die Handhabung solcher medizinischen Vorrichtungen mit Nadel nach dem Herausziehen der Nadel aus dem Patienten kann zur Übertragung zahlreicher Krankheiten, v. a. HIV-Virus, auf medizinisches Personal durch einen unbeabsichtigten Nadelstich führen.
  • Seit Mitte der 80er Jahre hat die Besorgnis über das Risiko einer zufälligen Verletzung durch einen Nadelstich eine Anzahl von Gestaltungsansätzen für Sicherheitsnadelvorrichtungen hervorgebracht. Solche Vorrichtungen können allgemein in Nadelvorrichtungen mit Schiebehülse, wobei nach der Verwendung eine physische Barriere über die Nadelspitze gegeben wird, oder in Nadelvorrichtungen mit Nadeleinzug, wobei der freiliegende Abschnitt der Nadel nach der Verwendung in die Vorrichtung zurückgezogen wird, unterteilt werden. Letztere Kategorie der Nadeleinziehvorrichtungen kann weiters in manuelle oder halbautomatische Rückziehvorrich tungen unterteilt werden. Bei manuellen Rückziehvorrichtungen, wie sie z. B. in den US-Patentanmeldungen 4.026.287 (Haller), 4.592.744 (Jagger), 4.808.169 (Haber) und 5.067.490 (Haber) beschrieben werden, muss der Benutzer eine mit der Nadel verbundenen Mechanismus nach hinten ziehen oder schieben oder die Nadel in die Vorrichtung zurückziehen. Bei halbautomatischen Nadeleinziehvorrichtungen kann ein Vorspannelement wie eine Feder verwendet werden, um die Nadel in Reaktion auf die Aktivierung eines Lösemechanismus durch den Benutzer in die Vorrichtung zu drücken oder zu ziehen. Beispiele solcher Vorrichtungen sind in den US-Patentanmeldungen 4.813.426 (Haber et al.) und 5.125.414 (Dysarz) zu finden.
  • Die US-A-4.747.839 (Kulli) und die US-A-4.900.307 (Kulli) zeigen entsprechende Kathetereinführvorrichtungen und Spritzen mit halbautomatischem Nadeleinzug. Der Einziehmechanismus, der in den beiden zuletzt erwähnten Patenten gezeigt wird, wird laut Offenbarung durch Drücken eines Auslöseknopfs durch den Benutzer betätigt, nachdem der Katheter aus der Einführvorrichtung oder die Nadel aus dem Patienten entfernt worden ist.
  • Die US-A-5.376.075 offenbart eine Trokar- und Katheter-Anordnung, um den Trokar nach Plazieren des Katheters in den Blutgefäßen eines Patienten automatisch unschädlich zu machen. Die Anordnung beinhaltet eine Feder, die das Zurückziehen des Trokars bewirkt, und einen lösbaren Rückhaltemechanismus, der den Trokar in einer ausgestreckten Position hält.
  • Die halbautomatischen Vorrichtungen nach dem Stand der Technik machen eine manuelle Betätigung durch den Benutzer erforderlich. In zahlreichen Situationen, wie z. B. Notfällen ist der Benutzer abgelenkt oder steht unter Zeitdruck, so dass der zum Einziehen notwendige Handgriff, entweder beabsichtigt oder unbeabsichtigt, nicht durchgeführt wird. In solchen Fällen liegt die Nadel weiterhin frei, was das Risiko mit sich bringt, dass es zu einem unbeabsichtigten Nadelstich kommen kann. Es wäre daher wünschenswert, einen automatischen Nadel-Einziehmechanismus bereitzustellen, bei dem das Einziehen der Nadel durch das normale Verwenden zum Einführen des Katheters in den Patienten erfolgt, ohne dass ein getrennter manueller Vorgang notwendig ist. Weiters ist es wünschenswert, eine Vorrichtung mit einer begrenzten Anzahl an Komponenten bereitzustellen, so dass die Vorrichtung kostengünstig hergestellt werden kann.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Unter Berücksichtigung des vorhergehend Erwähnten stellt die vorliegende Erfindung eine medizinische Vorrichtung nach Anspruch 1 bereit.
  • Hierin wird ebenfalls ein Verfahren zum Einführen einer von einer Nadel getragenen medizinischen Vorrichtung, wie z. B. ein intravenöser Katheter oder ein Führungsdraht, beschrieben. Das Verfahren beinhaltet den Schritt des Bereitstellens einer Einführvorrichtung mit einem Gehäuse, einer Nadel und einer Nadel-Halteeinrichtung, um die Nadel lösbar zu halten, so dass sie aus dem Gehäuse nach vor ragt. Die medizinische Vorrichtung wird über die Nadel in den Patienten eingeführt. Der Benutzer setzt die Nadel-Hafteeinrichtung selektiv manuell ein, um ein Zurückziehen der Nadel zu verhindern. Der Benutzer löst dann den selektiven manuellen Eingriff mit der Nadel-Halteeinrichtung, um die Nadel freizugeben. Anschließend wird die Nadel in das Gehäuse eingezogen. Dieses Verfahren liegt nicht innerhalb des Schutzumfangs der Erfindung.
  • BESCHREIBUNG DER ABBILDUNGEN
  • Die vorangegangene Zusammenfassung sowie die folgende detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung wird durch die Betrachtung in Verbindung mit den begleitenden Abbildungen besser verständlich, worin:
  • 1 eine perspektivische Ansicht einer Kathetereinführvorrichtung mit einer einziehbaren Nadel ist;
  • 2 eine Querschnittsansicht der in 1 dargestellten Vorrichtung ist;
  • 3 eine Querschnittsansicht der in 2 dargestellten Vorrichtung ist, die die Vorrichtung mit vor dem Zurückziehen der Nadel entfernten Katheter zeigt;
  • 4 eine Querschnittsansicht der in 2 dargestellten Vorrichtung ist, die die Vorrichtung nach dem Einziehen der Nadel zeigt;
  • 5 eine Querschnittsansicht einer alternativen Ausführungsform einer Kathetereinführvorrichtung mit einziehbarer Nadel ist;
  • 6 eine Querschnittsansicht der in 5 dargestellten Vorrichtung ist, die die Vorrichtung mit vor dem Zurückziehen der Nadel entfernten Katheter zeigt;
  • 7 eine Querschnittsansicht der in 5 dargestellten Vorrichtung ist, die die Vorrichtung nach dem Einziehen der Nadel zeigt;
  • 8 eine Seitenansicht einer einziehbaren Nadelvorrichtung zum Einführen eines Führungsdrahts in einen Patienten ist;
  • 9 eine vergrößerte Teilschnittansicht der in 8 veranschaulichten Führungsdrahteinführvorrichtung ist;
  • 10 eine Seitenansicht der in 8 veranschaulichten Führungsdrahteinführvorrichtung ist, wobei die Nadel in einer zurückgezogenen Position gezeigt wird;
  • 11 eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform einer Vorrichtung mit einziehbarer Nadel zum Einführen eines Führungsdrahtes in einen Patienten ist;
  • 12 eine Seitenansicht der in 19 veranschaulichten Führungsdrahteinführvorrichtung ist, wobei die Nadel in einer zurückgezogenen Position gezeigt wird;
  • 13 eine Seitenansicht einer Kathetereinführvorrichtung mit einer einziehbaren Nadel gemäß der vorliegenden Erfindung ist;
  • 14 eine Ansicht der in 13 veranschaulichten Kathetereinführvorrichtung von unten ist;
  • 15 eine Schnittansicht der in 13 veranschaulichten Kathetereinführvorrichtung ist;
  • 16 eine Ansicht einer Nadel-Halteeinrichtung der in 13 veranschaulichten Kathetereinführvorrichtung von unten ist;
  • 17 eine Seitenansicht der in 16 veranschaulichten Kathetereinführvorrichtung ist;
  • 18 eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht einer alternativen Ausführungsform einer Kathetereinführvorrichtung mit einziehbarer Nadel gemäß der vorliegenden Erfindung ist;
  • 19 eine vergrößerte Teilansicht der in 18 veranschaulichten Kathetereinführvorrichtung ist, die einen Arretierungsknopf in einer gesperrten Position zeigt;
  • 20 eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht der in 20 veranschaulichten Kathetereinführvorrichtung ist, wobei die Nadel in einer zurückgezogenen Position gezeigt wird;
  • 21 eine vergrößerte Teilansicht der in 20 veranschaulichten Kathetereinführvorrichtung ist, wobei der Arretierungsknopf in einer unversperrten Position dargestellt ist;
  • 22 eine Schnittansicht einer zweiten alternativen Ausführungsform einer Kathetereinführvorrichtung mit einer einziehbaren Nadel gemäß der vorliegenden Erfindung ist;
  • 23 eine Schnittansicht der in 22 veranschaulichten Kathetereinführvorrichtung ist, wobei die Nadel in einer zurückgezogenen Position gezeigt wird;
  • 24 eine vergrößerte Teilschnittansicht der in 23 veranschaulichten Kathetereinführvorrichtung ist; und
  • 25 eine vergrößerte Teilschnittansicht der in 23 veranschaulichten Kathetereinführvorrichtung ist.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Bezugnehmend auf die 14 im Allgemeinen und auf 1 im Besonderen ist eine Vorrichtung zum Einführen eines Katheters 70 über die Nadel in einen Patienten generell mit Bezugzeichen 10 gekennzeichnet. Die Vorrichtung 10 schließt eine einziehbare Nadel 30 zum Durchstechen der Haut eines Patienten ein, um den Katheter 70 einzuführen. Nachdem der Katheter 70 in den Patienten eingeführt worden ist, zieht sich die Nadel 30 automatisch in die Vorrichtung 10 zurück, so dass die zugespitzte Spitze der verschmutzten Nadel innerhalb der Vorrichtung eingeschlossen ist, um unbeabsichtigte Nadelstiche zu vermeiden.
  • Bezugnehmend auf die 24 schließt die Vorrichtung ein im Allgemeinen zylindrisches Gehäuse 20, die Nadel 30, eine Feder 60, die die Nadel nach hinten vorspannt, und eine Nadel-Halteeinrichtung 40 ein, die die Nadel lösbar gegen die Vorspannung der Feder zurückhält. Die Nadel kann zwischen zwei Positionen, einer vorragenden und einer zurückgezogenen Position, betätigt werden. In der vorragenden Position ragt die Nadel 30 vom vorderen Ende des Gehäuses 20 nach vor. In der eingezogenen Position ist die Nadel in das Gehäuse zurückgezogen, so dass die zugespitzte Spitze im Gehäuse eingeschlossen ist, um einen unbeabsichtigten Kontakt mit der zugespitzten Spitze zu verhindern. Wenn sich die Nadel, wie in 2 dargestellt, in der vorragenden Position befindet, spannt die Feder die Nadel nach hinten zur eingezogenen Position hin vor. Die Nadel-Halteeinrichtung hält die Nadel gegen die Vorspannung der Feder lösbar in der vorragenden Position. Die Nadel-Halteeinrichtung wirkt mit dem Katheter 70 zusammen, so dass die Nadel-Halteeinrichtung beim Entfernen des Katheters aus der Vorrichtung die Nadel automatisch freigibt und die Nadel, wie in 4 ersichtlich, in das Gehäuse zurückgezogen wird.
  • Bezugnehmend auf 2 werden die Elemente der Vorrichtung detaillierter beschrieben. Das Gehäuse ist im Allgemeinen zylindrisch und das vordere Ende des Gehäuses 20 weist eine verjüngte Nase 22 mit reduziertem Durchmesser auf. Der Katheter 70 ist auf der Nase 22 angebracht. Dementsprechend ist die Nase 22 verjüngt, um mit der inneren Verjüngung des Anschlussstückes 72 des Katheters 70 zusammenzuwirken.
  • Der Katheter 70 umfasst ein im Allgemeinen konisches Anschlussstück 72 und eine Kanüle 74, die fix mit dem Katheter-Anschlussstück verbunden ist. Der Katheter ist auf der Nase 22 des Gehäuses befestigt, so dass die Kanüle 74 das vordere Ende der Nadel umhüllt. die zugespitzte Spitze der Nadel ragt jedoch aus der Kanüle hervor, so dass die zugespitzte Spitze vor der Verwendung freiliegt.
  • Wenn der Katheter 70 auf die Nase 22 montiert wird, greift das Katheter-Anschlussstück 72 in die Nadel-Halteeinrichtung 40 ein. Die Nadel-Halteeinrichtung 40 besteht aus einem länglichen Arm der fix mit der Nadel 30 verbunden ist. Der Arm ragt durch eine Öffnung im vorderen Ende des Gehäuses, angrenzend an die Spitze, nach vorne. Der vordere Abschnitt des Arms 40 bildet einen Folgeabschnitt 46. Der Folgeabschnitt ragt vom Gehäuse durch die an die Nase 22 angrenzende Öffnung im Gehäuse nach vorne und greift in das Katheter-Anschlussstück 72 ein.
  • Die Nadel-Halteeinrichtung 40 umfasst eine Rippe 45 ein, die hinter dem Folgeabschnitt 46 radial nach außen vorsteht. Die Rippe 45 greift in eine Lippe 24 ein, die durch die an die Nase angrenzende Öffnung, durch die der Arm 40 vorragt, ausgebildet wird. Die Rippe 45 wirkt als Arretierung, um die Nadel-Halteeinrichtung und die daran befestigte Nadel gegen die Vorspannung der Feder zurückzuhalten.
  • Wenn der Katheter 70 auf die Nase 22 montiert wird, greift das Katheter-Anschlussstück 72 in den Folgeabschnitt 46 der Nadel-Halteeinrichtung 40 ein, so dass die Rippe 45 in Eingriff mit der Lippe 24 geklemmt wird. Dadurch wird die Nadel 30, wenn der Katheter auf der Vorrichtung angebracht wird, gegen die Vorspannung der Nadel in der vorragenden Position gehalten. Das Entfernen des Katheters 70 ermöglicht es der Nadel-Naiteeinrichtung, sich radial nach innen zu biegen, so dass die Rippe mit der Lippe außer Kontakt gebracht wird. Im vorliegenden Beispiel biegt die Rückwärtsvorspannung der Feder die Nadel-Nalteeinrichtung radial, wenn der Katheter entfernt wird.
  • Der Nadel-Haltearm ist aus einem flexiblen Kunststoff ausgebildet, so dass der Arm elastisch verformbar ist. In ungespanntem Zustand ist der Nadel-Haltearm 40 so angeordnet, dass er sich mit der Lippe 24 der vorderen Öffnung in Eingriff befindet. Vorzugsweise ist die Lippe nach hinten verjüngt, und die Rippe 45 auf der Nadel-Halteeinrichtung 40 bildet eine verjüngte Gegenfläche. Diese zusammenpassenden Flächen sind in den 3 und 4 am deutlichsten ersichtlich. Durch diese Konfiguration wirkt die hintere axiale Vorspannkrafft der Feder in Form einer radialen Krafkomponente und einer axialen Kraftkomponente auf den Arm. Die radiale Kraftkomponente drückt den Nadel-Haltearm 40 nach innen, so dass sich die Rippe 45 der Lippe 24 entlang und über diese hinaus bewegt, bis sich die Rippe außer Kontakt mit der Lippe befindet. Die Feder 60 treibt dann die Nadel-Nalteeinrichtung und die daran befestigte Nadel nach hinten in das Gehäuse, so dass die zugespitzte Spitze der Nadel im Gehäuse eingeschlossen ist.
  • Die Vorrichtung 10 umfasst weiters einen Fluidspeicher 50, der am hinteren Ende der Nadel angebracht ist und das hintere Ende der Nadel einschließt. Der Fluid speicher 50 befindet sich mit der Nadel 30 in Fluidkommunikation und wirkt als Rückschlagkammer. Dementsprechend fließt, wenn die Nadel in die Vene eines Patienten eingeführt wird, Blut durch die Nadel in die Rückschlagkammer. Das hintere Ende der Rückschlagkammer 50 ist durch einen porösen wasserabweisenden Verschlussstöpsel 52 abgedichtet. Luft dringt durch den Verschlussstöpsel, um das Austreten von Luft aus der Rückschlagkammer zu ermöglichen, wenn Blut in die Rückschlagkammer eindringt. Der Verschlussstöpsel 52 lässt jedoch kein Blut durch, um das Auslaufen von Blut aus der Rückschlagkammer zu verhindern. Das Gehäuse und die Rückschlagkammer sind aus durchsichtigem Kunststoff gebildet, so dass das Blut in der Rückschlagkammer als sichtbarer Anzeiger dafür dient, dass die Nadel richtig in die Vene des Patienten eingeführt worden ist.
  • Im vorliegenden Beispiel sind die Rückschlagkammer 50 und die Nadel-Halteeinrichtung 40 einstückig als einheitliche Struktur ausgebildet. Die beiden Elemente sind durch einen Klebstoff wie UV-härtendes Epoxidharz fest mit der Nadel verbunden. Die Feder ist im Gehäuse angeordnet und umgibt die Nadel. Das vordere Ende der Feder liegt gegen das vordere Ende des Gehäuses auf und das andere Ende der Feder liegt gegen die einstückige Nadel-Halteeinrichtung und die Rückschlagkammer auf.
  • Beim vorliegenden Beispiel ist das Gehäuse 20 kürzer als die Länge der Nadel 30 und der Rückschlagkammer 50 zusammen. Dementsprechend ist das hintere Ende des Gehäuses 20 im Allgemeinen offen, wodurch die Rückschlagkammer nach hinten aus dem Gehäuse hinaus ragen kann, wenn die Nadel, wie in 4 dargestellt, eingezogen ist. Die Vorrichtung schließt auch ein Arretier- oder Begrenzungselement ein, um sicherzustellen, dass die Nadel nicht nach hinten aus dem Gehäuse hinausgetrieben wird. Vorzugsweise ist eine Öffnung 26, die so dimensioniert ist, dass sie den vorderen Abschnitt des Nadel-Haltearms 40 aufnehmen kann, in der Seite des Gehäuses ausgebildet und wirkt als hintere Arretierung. Die Elastizität der Nadel-Halteeinrichtung spannt die Nadel-Halteeinrichtung radial nach außen. Wenn die Nadel nach hinten getrieben wird, greift das vordere Ende der Nadel-Halteeinrichtung 46 in die Öffnung 26 ein, so dass die Rippe 45 in die hintere Kante der Öffnung eingreift und die Nadel gegen eine weitere Rückwärtsverschiebung festhält. Zudem greift das vordere Ende der Nadel-Halteeinrichtung 40 in die vordere Kante der Öffnung 26 ein, um die Nadel an einer Vorwärtsverschiebung zu hindern, so dass die Nadel nach erfolgtem Einziehen nicht wieder ausgefahren werden kann.
  • Wenn der Katheter 70 aus der Vorrichtung entfernt wird und in einen Patienten eingeführt wird, kann Blut vom Patienten durch das hintere Ende des Katheters hinausströmen. Üblicherweise ist der Druck des Fluids im IV-Beutel, sobald der Katheter mit einem Fluidspeicher wie einem IV-Beutel verbunden ist, ausreichend, um das Strömen von Blut aus dem Patienten durch den Katheter zu verhindern oder zu begrenzen. Bis der IV-Beutel mit dem Katheter verbunden ist, kann jedoch Blut aus dem Katheter auslaufen. Es ist daher erwünscht, den Katheter zu verschließen, um das Auslaufen von Blut zu verhindern, nachdem der Katheter in einen Patienten eingeführt worden ist.
  • Dementsprechend bildet die Nase 22 eine Fluid-undurchlässige Dichtung mit dem Inneren des Katheter-Anschlussstücks 72 aus, wenn der Katheter auf die Nase montiert ist. Dadurch kann die Nase, nachdem der Katheter aus dem Gehäuse entfernt worden ist und die Nadel zurückgezogen worden ist, in den Katheter eingeführt werden, um den Katheter zu verschließen. Zudem erstreckt sich bezugnehmend auf 3 die Nase vorzugsweise vom Folgeabschnitt 46 der Nadel-Halteeinrichtung 40 nach vorne, so dass die Nase im Wesentlichen den Katheter unmittelbar nachdem die Nadel eingezogen worden ist zustöpselt. Da die Nase 22 vom Folgeabschnitt 46 vorragt, liegt die Nadel zusätzlich während und nach dem Zurückziehen niemals frei.
  • Mit der oben beschriebenen Konfiguration funktioniert die Vorrichtung wie folgt: Vor der Verwendung ist die Nadel 30 in der vorragenden Position angeordnet, so dass die zugespitzte Spitze der Nadel freiliegt. Die zugespitzte Spitze der Nadel wird in eine Vene eines Patienten eingeführt. In die Rückschlagkammer 50 strömendes Blut zeigt dem medizinischen Fachmann an, dass die Nadel in eine Vene eingeführt worden ist. Der Katheter 70 wird dann in die Vene des Patienten eingebracht, indem der Katheter vorgeschoben wird, um diesen aus der Vorrichtung 10 zu entfernen, Dazu schließt das Katheter-Anschlussstück 72 vorzugsweise einen Vorsprung ein, den der Fachmann mit einem der Finger der die Vorrichtung haltenden Hand nach vor drücken kann. Wenn der Katheter vor den Folgeabschnitt 46 der Nadel-Halteeinrichtung 40 vorgeschoben worden ist, biegt sich die Nadel-Halteeinrichtung 40 nach innen, so dass die Nadel freigegeben wird. Die Feder 60 treibt dann die Nadel 30, die Nadel-Halteeinrichtung 40 und die Rückschlagkammer 50 nach hinten, so dass die zugespitzte Spitze der Nadel innerhalb des Gehäuses 20 eingeschlossen ist. Falls der Medizinfachmann wünscht, kann die Nase 22 dann in den Katheter eingeführt werden, um den Katheter erneut zu verschließen, um das Auslaufen von Blut zu verhindern.
  • Bezugnehmend auf 57 ist eine alternative Ausführungsform veranschaulicht. Elemente der zweiten Ausführungsform, die den Elementen der ersten, in den 14 veranschaulichten und oben beschriebenen Ausführungsform ähnlich sind, sind mit ähnlichen Bezugszeichen gekennzeichnet, wobei jeweils 100 dazu addiert ist.
  • Die zweite Ausführungsform ist im Allgemeinen mit 110 bezeichnet. Die Vorrichtung 110 umfasst ein Gehäuse 120, eine einziehbare Nadel 130, eine Feder 160, die die Nadel nach hinten vorspannt, und eine Nadel-Halteeinrichtung 140, die die Nadel lösbar gegen die Vorspannung der Feder hält. Ein Katheter 170, der über die Nadel eingeführt wird, ist auf das vordere Ende der Vorrichtung 110 montiert. Die Nadel-Halteeinrichtung 140 wirkt mit dem Katheter zusammen, so dass die Nadel beim Entfernen des Katheters aus der Vorrichtung 110 freigegeben wird, und die Feder treibt die Nadel nach hinten in das Gehäuse 120.
  • Die Nadel-Halteeinrichtung 140 ist ähnlich wie die Nadel-Halteeinrichtung 40, die in Zusammenhang mit der ersten Ausführungsform beschrieben worden ist, konfiguriert. Die Nadel-Halteeinrichtung umfasst einen länglichen elastisch flexiblen Arm, der fix mit der Nadel 30 verbunden ist. Das vordere Ende der Nadel-Halteeinrichtung ragt durch eine Öffnung am vorderen Ende des Gehäuses, angrenzend an die Spitze 122 hervor. Der vordere Abschnitt 146 der Nadel-Halteeinrichtung greift in die Seite des Katheter-Anschlussstücks 172 ein. Ähnlich der ersten Ausführungsform klemmt das Katheter-Anschlussstück 172 den Nadel-Haltearm radial nach außen, so dass eine Rippe 145 auf dem Arm in eine Lippe 124 eingreift, die von einer Öffnung am vorderen Ende des Gehäuses ausgebildet wird.
  • Dementsprechend biegt sich die Nadel-Halteeinrichtung 140, wenn der Katheter 170 aus der Vorrichtung 110 entfernt worden ist, nach innen, um die Nadel 30 freizugeben. Die Feder treibt die Nadel dann nach hinten in das Gehäuse 120. Wie in 7 ersichtlich ist das Gehäuse länglich, so dass in eingezogener Position die gesamte Länge der Nadel und die Rückschlagkammer innerhalb des Gehäuses eingeschlossen ist.
  • Dadurch wird die Nadel wie bei der ersten Ausführungsform nach der Verwendung automatisch eingezogen, so dass der Fachmann keine zusätzlichen Schritte ausführen muss, um sicherzustellen, dass die verschmutzte Nadel sicher eingeschlossen ist. Der Schritt des Einführens des Katheters 170 in den Patienten reicht aus, um ein Einziehen zu bewirken. Wie untenstehend erläutert wird, kann der Medizinfachmann jedoch das Einziehen, falls erwünscht verzögern.
  • Es kann erwünscht sein, dem Fachmann. ein Verzögern des Einziehens zu ermöglichen, nachdem der Katheter in den Patienten eingeführt worden ist. Dafür umfasst die Vorrichtung 110 ein Fenster 121 in der Seite des Gehäuses 120. Die Nadel-Halteeinrichtung 140 ist angrenzend an das Fenster angeordnet, um es dem Fachmann zu ermöglichen, in die Nadel-Halteeinrichtung manuell einzugreifen. Wenn der Medizinfachmann das Einziehen steuern möchte, kann er Druck ausüben, um die Nadel-Halteeinrichtung radial nach innen zu biegen, so dass die Halteeinrichtung an der Innenwand anliegt. Dadurch ist die Nadel-Halteeinrichtung zwischen dem Handgriff des Fachmanns und der Innenwand eingeklemmt, um zu verhindern, dass die Nadel in das Gehäuse zurückgezogen wird. Sobald der medizinische Fachmann die Nadelhalteeinrichtung freigibt, zieht sich die Nadel in das Gehäuse zurück.
  • Vorzugsweise ist das Fenster 121 so angeordnet, dass der Fachmann in die Nadel-Halteeinrichtung eingreift, wenn er die Vorrichtung 110 zur Verwendung ergreift. Aus diesem Grund wird am vorderen Ende des Gehäuses vorzugsweise ein Greifabschnitt ausgebildet. Der Greifabschnitt wird durch ein Paar gegenüberliegender konkav gebogener Flächen entlang der Seiten des Gehäuses geformt. Das Fenster 121 ist in einer der einander gegenüberliegenden Flächen des Greifabschnitts ausgebildet.
  • Die Vorrichtung funktioniert wie folgt: vor der Verwendung ragt die Nadel aus dem Gehäuse hervor, wie in 5 veranschaulicht. Der Medizinfachmann ergreift den Greifabschnitt des Gehäuses, um die Vorrichtung 110 zu halten. Dadurch greift der Fachmann die Nadel-Halteeinrichtung durch das Fenster 121 ein. Die Nadel 130 wird intravenös in einen Patienten eingeführt. Sobald Blut in der Rückschlagkammer 150 erkannt wird, wird der Katheter axial vorgeschoben, um in den Patienten eingeführt zu werden. Wenn der Katheter über die Nadel-Halteeinrichtung hinaus axial nach vor gebracht worden ist, liegt die Nadel frei, um zurückgezogen werden, mit Ausnahme der Kraft die vom Medizinfachmann auf die Nadel-Halteeinrichtung ausgeübt wird. Wenn dieser das Einziehen nicht verzögern will, kann er den Fingerdruck auf die Nadel-Halteeinrichtung lösen, so dass die Vorspannung der Feder den Fingerdruck übersteigt. Alternativ kann der Medizinfachmann das Einziehen hinauszögern, indem er einen ausreichend kräftigen Griff beibehält, um die Vorspannung der Feder 160 zu überwinden. Wenn der Medizinfachmann die Vorrichtung loslässt, zieht sich die Nadel automatisch in das Gehäuse zurück, so dass die zugespitzte Spitze im Gehäuse eingeschlossen ist. Dadurch zieht sich die Nadel nach Gebrauch der Vorrichtung automatisch zurück, und zwar ohne zusätzlichen Arbeitsschritt, wie das Drücken eines Knopfs. Gleichzeitig kann der Medizinfachmann, falls erwünscht, das Einziehen steuern indem er das Einziehen hinauszögert, ohne dass ein zusätzlicher Arbeitsschritt ausgeführt werden muss. Die normalen Verwendungsschritte der Vorrichtung machen eine solche Steuerung möglich. Selbst wenn der Medizinfachmann das Einziehen hinauszuzögern wünscht, wird die Nadel schlussendlich automatisch ohne einen weiteren Betätigungsschritt zurückgezogen, sobald der Medizinfachmann die ergriffene Vorrichtung loslässt.
  • Die Vorrichtung 110 schließt auch ein einstellbares Nasenstück 122 ein. In der ersten Ausführungsform ist die Nase 22 einstückig mit dem Gehäuse ausgebildet. In der zweiten Ausführungsform ist die Nase ein separates Element, das in ein Lagerelement am vorderen Ende des Gehäuses eingeführt ist, das für das Aufnehmen des Nasenstücks ausgebildet ist. Das Nasenstück 122 kann axial, relativ zum Gehäuse 120 eingestellt werden. Durch Einstellen der axialen Position des Nasenstücks kann die Länge der freiliegenden zugespitzten Nadelspitze, die aus der Katheterkanüle herausragt, variiert werden.
  • Bezugnehmend auf die 810 im Allgemeinen und auf 8 im Besonderen ist eine Vorrichtung zum Einführen eines Führungsdrahts 270 in einen Patienten im Allgemeinen mit dem Bezugszeichen 210 gekennzeichnet. Die Vorrichtung umfasst eine Nadel 240, um eine Vene des Patienten zu durchstechen. Der Führungsdraht wird durch die Nadel in die Vene des Patienten eingeführ. Nachdem der Führungsdraht in den Patienten eingeführt worden ist, zieht sich die Einführnadel automatisch zurück, so dass die verschmutzte Nadel außer Reichweite für den die Vorrichtung verwendenden Medizinfachmann ist. Zusätzlich kann der die Vorrichtung verwendende Medizinfachmann das Einziehen der Vorrichtung steuern, um das Einziehen, falls erwünscht, zu verzögern. Wenn das Einziehen hinausgezögert wird, erfolgt das Einziehen jedoch automatisch sobald der Medizinfachmann die Vorrichtung ablegt.
  • Wie in 8 ersichtlich, schließt die Vorrichtung ein Gehäuse 220 ein, das eine Spitze 224 mit verringertem Durchmesser aufweist. Die Nadel 240 ragt durch eine Öffnung in der Spitze 224 vor. Das hintere Ende des Gehäuses 220 ist im Allgemeinen geschlossen und hat eine Öffnung mit verringertem Durchmesser, durch den der Führungsdraht 270 in das Innere des Gehäuses eintritt. Eine Gummidichtung 280 ist am hinteren Ende des Gehäuses angeordnet. Der Führungsdraht 270 erstreckt sich durch ein Loch in der Dichtung, wobei er eine Fluid-undurchlässige Dichtung mit der Dichtung 280 ausbildet. Zudem greift die Dichtung 28 den Führungsdraht reibschlüssig ein, um diesen reibschlüssig mit dem Gehäuse 220 zu verbinden.
  • Hinter der Spitze 224 weist das Gehäuse einen Eingreifbereich 222 aus einer Vielzahl an erhabenen Rippen auf. Während der normalen Verwendung greift der Benutzer den Eingreifbereich ein, um die Vorrichtung während dem Einführen des Führungsdrahts zu halten.
  • Eine Feder 260 umgibt die Nadel und spannt die Nadel 240 nach hinten zur eingezogenen Position hin vor. Eine Nadel-Halteeinrichtung 230 hält die Nadel lösbar in der vorragenden Position, in der die Nadel, wie in 8 ersichtlich, aus dem Gehäuse vorragt. Die Nadel-Halteeinrichtung 230 umfasst einen länglichen Arm 232, der durch einen Gelenkstift 233, der die Gelenksachse für das Bewegen der Nadel-Halteeinrichtung bildet, schwenkbar mit dem Gehäuse 220 verbunden ist. Eine Arretierung 235 ist einstückig an dem Ende des Arms, das vom Gelenkstift entfernt ist, auf dem Arm 232 ausgebildet. Die Arretierung 235 ragt in das Innere des Gehäuses hinein.
  • Bezugnehmend auf 9 greift die Arretierung 235 in eine Rückschlagkammer 250 ein, die am hinteren Ende der Nadel 240 befestigt ist. Die Rückschlagkammer ist eine im Allgemeinen hohle zylindrische Kammer. Das hintere Ende der Nadel besitzt eine seitliche Durchlassöffnung 242, so dass, wenn die Nadel die Vene des Patienten durchsticht, Blut durch die Seitenöffnung in die Rückschlagkammer strömt, um anzuzeigen, dass der Medizinfachmann die Vene durchstochen hat. Vor dem Einschieben des Führungsdrahts 270 ragt der Führungsdraht in die Nadel 240 vor, so dass das vordere Ende des Führungsdrahts hinter der Seitenöffnung 242 in der Nadel liegt. Dadurch dichtet der Führungsdraht das hintere Ende der Nadel ab, um zu verhindern, dass Blut aus dem hinteren Ende der Rückschlagkammer ausläuft. Gleichzeitig wird die Seitenöffnung durch den Führungsdraht jedoch nicht blockiert, so dass Blut durch die Nadel und in die Rückschlagkammer strömen kann.
  • Das vordere Ende der Rückschlagkammer 250 ist durch einen porösen Stöpsel abgedichtet, der luftdurchlässig ist, jedoch kein Blut aus der Rückschlagkammer durchdringen lässt. Das hintere Ende der Rückschlagkammer ist im Allgemeinen verschlossen, wobei eine kleine Öffnung zum Aufnehmen des Führungsdrahts 270 gegeben ist. Der Führungsdraht tritt durch die hintere Öffnung und die Nadel ein. Dadurch dichtet der Führungsdraht die Öffnung im hinteren Teil der Rückschlagkammer ab, um zu verhindern, dass Blut aus der Rückschlagkammer ausläuft.
  • Wie oben beschrieben, ist die Nadel-Halteeinrichtung zwischen einer arretierten Position, in der die Nadel-Halteeinrichtung die Nadel gegen die Rückwärtsvorspannung der Feder in der vorragenden Position hält, und einer nicht arretierten Position schwenkbar, in der die Nadel-Halteeinrichtung die Nadel loslässt, wodurch die Feder die Nadel nach hinten in das Gehäuse treibt, so dass die zugespitzte Spitze der Nadel eingeschlossen ist. Die Nadel-Halteeinrichtung 230 schwenkt, nachdem der Führungsdraht 270 in den Patienten eingeführt worden ist, automatisch von der arretierten Position in die nicht arretierte Position. Der Führungsdraht 270 verhindert, dass sich die Nadel-Halteeinrichtung während dem Einführen des Führungsdrahts in den Patienten in die nicht arretierte Position bewegt.
  • Im Speziellen erstreckt sich der Durchlass 236 durch die Arretierung 235, um den Führungsdraht aufzunehmen. Der Führungsdraht 270 ragt durch den Arretierungsdurchlass 236 hindurch und in die Rückschlagkammer hinein, wie in 10 ersichtlich ist. Während sich der Führungsdraht im Arretierungsdurchlass befindet, wird die Arretierung daran gehindert, in die nicht arretierte Position zu schwenken, Wenn das hintere Ende des Führungsdrahts 270 vor den Durchlass verlagert wird, so dass der Führungsdraht aus dem Durchlass entfernt ist, hält der Führungsdraht die Arretierung nicht länger von einer radialen Verlagerung nach außen ab. Die Rückwärtsvorspannung der Feder 260 treibt die Nadel und die zugeordnete Rückschlagkammer nach hinten. Dies wiederum treibt die Arretierung radial nach außen, so dass der Arm 232 von der Nadel weg radial nach außen schwenkt. Die Feder treibt dann die Nadel in das Gehäuse 220, wie in 10 ersichtlich ist.
  • Wie vorher erwähnt wurde, kann der die Vorrichtung 210 betätigende Medizinfachmann optional eingreifen, um das Einziehen hinauszuzögern. Insbesondere in der arretierten Position, wie in 8 ersichtlich ist, bleibt die Nadel-Halteeinrichtung 230 in einem Schlitz im Greifabschnitt. Dadurch ergreift der Medizinfachmann beim Eingreifen des Greifabschnitt 222 auch den Arm 232 der Nadel-Halteeinrichtung. Solange der Medizinfachmann die Nadel-Halteeinrichtung hält, wird die Nadel-Halteeinrichtung nicht in die nicht arretierte Position schwenken. Dadurch kann der Medizinfachmann das Einziehen nachdem der Führungsdraht in den Patienten eingeführt worden ist hinauszögern. Sobald dieser jedoch die Nadel-Halteeinrichtung loslässt, wird die Nadel-Halteeinrichtung in die nicht arretierte Position schwenken und die Feder wird die Nadel in die eingezogene Position treiben.
  • Durch diese Konfiguration funktioniert die Vorrichtung wie folgt: Die Nadel 240 wird in einen Patienten eingeführt. Blut, das in die Rückschlagkammer strömt, gibt ein visuelles Anzeichen dafür, dass die Nadel in die Vene eingeführt worden ist. Der Medizinfachmann schiebt dann den Führungsdraht 270 durch die Nadel vor, um diesen in die Vene des Patienten einzuführen. Während der Führungsdraht vorgeschoben wird, tritt der Führungsdraht durch den Durchlass 236, der sich durch die Arretierung 235 erstreckt. Sobald der Führungsdraht 270 vor die Arretierung vorgebracht worden ist, schwenkt die Nadel-Halteeinrichtung in die nicht arretierte Position und die Feder treibt die Nadel nach hinten in das Gehäuse 220. Wenn der Medizinfachmann das Einziehen hinauszögern möchte, ergreift er vor dem Vorschieben des Führungsdrahts vor die Arretierung die Nadel-Halteeinrichtung. Der Führungsdraht wird dann vor die Arretierung gebracht, während der Medizinfachmann immer noch die Nadel-Halteeinrichtung ergreift. Wenn dieser die Nadel einziehen möchte, lässt er die ergriffene Nadel-Halteeinrichtung los. Die Feder treibt dann die Nadel automatisch nach hinten in die zurückgezogene Position.
  • Bezugnehmend auf die 1112 wird eine zweite Ausführungsform einer Vorrichtung zum Einführen eines Führungsdrahts 370 in einen Patienten im Allgemeinen mit 310 bezeichnet. Die Vorrichtung schließt eine Nadel 340 zum Durchstechen einer Vene des Patienten ein. Der Führungsdraht 370 wird durch die Nadel in die Vene des Patienten eingeführt. Nachdem der Führungsdraht in den Patienten eingebracht worden ist, zieht sich die Einführnadel automatisch in das Gehäuse 320 zurück, so dass die verschmutzte Nadel außer Reichweite für den die Vorrichtung verwendenden Medizinfachmann ist. Zusätzlich kann der die Vorrichtung verwendende Medizinfachmann das Einziehen der Vorrichtung steuern, um das Einziehen, falls erwünscht, zu verzögern. Wenn das Einziehen hinausgezögert wird, erfolgt das Einziehen jedoch automatisch sobald der Medizinfachmann die Vorrichtung ablegt.
  • Der Führungsdraht 370 ist vorzugsweise ein im Wesentlichen undehnbarer halbflexibler Draht. Das vordere Ende des Führungsdrahts ist abgerundet, und der Draht ist vorzugsweise fest. Der Draht ist so dimensioniert, dass der Durchmesser des Drahts etwas kleiner ist als die innere Bohrung der Nadel 340, so dass der Draht in der Nadel gleiten kann.
  • Die Vorrichtung umfasst ein hohles Gehäuse oder Rohr 320. Die Nadel 340 ragt durch eine Öffnung im vorderen Ende des Gehäuses 340 nach vor. Das hintere Ende des Gehäuses 320 ist im Allgemeinen geschlossen und weist eine Öffnung mit verringertem Durchmesser auf, durch die der Führungsdraht 370 in das Innere des Gehäuses eintritt. Eine Gummidichtung 380 ist im hinteren Teil des Gehäuses angeordnet. Der Führungsdraht 370 erstreckt sich durch ein Loch in der Dichtung 380, wobei er eine Fluid-undurchlässige Dichtung mit der Dichtung 380 ausbildet. Zudem greift die Dichtung 380 den Führungsdraht reibschlüssig ein, um diesen reibschlüssig mit dem Gehäuse 320 zu verbinden.
  • Eine Feder 360 umgibt die Nadel und spannt die Nadel 340 nach hinten zur eingezogenen Position hin vor, wie in 12 dargestellt ist. Eine Nadel-Halteeinrichtung 330 hält die Nadel lösbar in der vorragenden Position, in der die Nadel, wie in 11 ersichtlich, aus dem Gehäuse vorragt. Die Nadel-Halteeinrichtung 330 umfasst einen länglichen, aus dem Gehäuse einstückig ausgebildeten Arm, so dass der Arm 330 und das Gehäuse 320 aus einer einstückigen Konstruktion geformt sind. Der Arm 330 ist so ausgebildet, dass er radial nach außen in Richtung der in 12 veranschaulichten Position vorgespannt ist.
  • Wie in 1 ersichtlich, ragt der Arm 330 vor der Verwendung in das Innere des Gehäuses 320 hinein. Das vordere Ende des Arms 330 bildet eine Arretierung 335, die in eine am hinteren Ende der Nadel angebrachte Rückschlagkammer 350 eingreift. Die Rückschlagkammer 350 ist im Allgemeinen eine zylindrische hohle Kammer. Das hintere Ende der Nadel besitzt eine seitliche Durchlassöffnung 342, so dass, wenn die Nadel die Vene des Patienten durchsticht, Blut durch die Seitenöffnung in die Rückschlagkammer strömt, um anzuzeigen, dass der Medizinfachmann die Vene durchstochen hat. Vor dem Einschieben des Führungsdrahts 370 ragt der Führungsdraht in die Nadel 340 vor, so dass das vordere Ende des Führungsdrahts hinter der Seitenöffnung 342 in der Nadel liegt. Dadurch dichtet der Führungsdraht das hintere Ende der Nadel ab, um zu verhindern, dass Blut aus dem hinteren Ende der Rückschlagkammer ausläuft. Gleichzeitig wird die Seitenöffnung durch den Führungsdraht jedoch nicht blockiert, so dass Blut durch die Nadel und in die Rückschlagkammer strömen kann.
  • Das vordere Ende der Rückschlagkammer 350 ist durch einen porösen Stöpsel abgedichtet, der luftdurchlässig ist, jedoch kein Blut aus der Rückschlagkammer durchdringen lässt. Das hintere Ende der Rückschlagkammer ist im Allgemeinen verschlossen, wobei eine kleine Öffnung zum Aufnehmen des Führungsdrahts 370 gegeben ist. Der Führungsdraht verläuft durch die hintere Öffnung und in die Nadel. Dadurch dichtet der Führungsdraht die Öffnung im hinteren Teil der Rückschlagkammer ab, um das Auslaufen von Blut aus der Rückschlagkammer zu verhindern.
  • Wie oben beschrieben wurde, ist die Nadel-Halteeinrichtung zwischen einer arretierten Position, in der die Nadel-Halteeinrichtung die Nadel gegen die Rückwärtsvorspannung der Feder 360 in der vorragenden Position hält, und einer nicht arretierten Position schwenkbar, in der die Nadel-Halteeinrichtung die Nadel loslässt, wodurch die Feder die Nadel nach hinten in das Gehäuse treibt, so dass die zugespitzte Spitze der Nadel eingeschlossen ist. Die Nadel-Halteeinrichtung 330 schwenkt, nachdem der Führungsdraht 370 in den Patienten eingeführt worden ist, automatisch von der arretierten Position in die nicht arretierte Position. Der Führungsdraht 370 verhindert, dass sich die Nadel-Halteeinrichtung während dem Einführen des Führungsdrahts in den Patienten in die nicht arretierte Position bewegt.
  • insbesondere schließt der Arm 330 einen vorderen Drahtdurchlass 332 und einen hinteren Drahtdurchlass 334 ein, um den Führungsdraht 370 aufzunehmen. Die Durchlässe 332, 334 sind so angeordnet und ausgerichtet, dass die Durchlässe 332 und 334, wenn sich der Arm 330 in der arretierten Position befindet, wie in 11 veranschaulicht, im Wesentlichen koaxial mit der Nadel 340 verlaufen. Dadurch greift der Führungsdraht 370 in den Nadel-Halteeinrichtungsarm 330 ein, um den Arm lösbar in der arretieren Position zu halten, wodurch die Nadel 340 lösbar, gegen die Vorspannung der Feder 360 in der vorragenden Position gehalten wird. Solange sich der Führungsdraht 370 in einem der Arretierungsdurchlässe 332 und 334 befindet, wird der Arm daran gehindert, in die nicht arretierte Position zu schwenken. Wenn das hintere Ende des Führungsdrahts 370 vor den vorderen Drahtdurchlass 332 geschoben wird, so dass der Führungsdraht aus dem Durchlass entfernt ist, hält der Führungsdraht den Arm nicht länger davon ab, radial nach außen verlagert zu werden. Dies treibt den Arm zusammen mit der radialen Vorspannung des Arms 330 radial nach außen, so dass der Arm von der Nadel weg radial nach außen schwenkt. Die Feder treibt dann die Nadel in das Gehäuse 320, wie in 12 ersichtlich.
  • Wie in 11 gezeigt wird, ist der Arm 330 vorzugsweise gebogen, um eine Mulde oder eine Vertiefung auszubilden. Vorzugsweise ist die Deckfläche der Mulde vertikal unterhalb der Mittellinie oder Achse der Nadel 340 beabstandet. Wie in 11 dargestellt, befindet sich ein Abschnitt des Führungsdrahts 370 zwischen den Drahtdurchlässen 332 und 334 außerhalb des Gehäuses 322 und liegt für die manuelle Manipulation durch den Medizinfachmann frei. Dadurch kann der Medizinfachmann mit einer Hand sowohl die Vorrichtung halten als auch den Führungsdraht in den Patienten einbringen. Im Speziellen kann der Medizinfachmann den freiliegenden Abschnitt des Drahts zwischen den Durchlässen 332 und 334 eingreifen und den Führungsdraht vorschieben, um diesen durch die Nadel 340 und in den Patienten zu führen.
  • Bezugnehmend auf 1317 im Allgemeinen und 13 im Besonderen ist eine Kathetereinführvorrichtung 410 zum Einführen eines Katheters 450 in einen Patienten dargestellt. Die Vorrichtung 410 weist eine Nadel 420 auf, um den Katheter 450 in ein Gefäß des Patienten einzuführen. Die Einführvorrichtung 410 ist so eingestellt, dass die Nadel 420 automatisch in die Einführvorrichtung 410 zurückgezogen wird, wenn der Benutzer den Katheter 450 aus der Vorrichtung entfernt. Zudem ist die Vorrichtung so konfiguriert, dass der Benutzer das Einziehen hinauszögern kann. Diese Merkmale ermöglichen es dem Benutzer, das Einziehen zu steuern, während sichergestellt ist, dass sich die Nadel nach der Verwendung automatisch zurückzieht, damit die Nadel nicht noch einmal verwendet werden und sicher entsorgt werden kann.
  • Die Kathetereinführvorrichtung 410 umfasst ein im Allgemeinen zylindrisches hohles Rohr oder eine Trommel 430, die einen vorderen Spitzenabschnitt 434 mit verringertem Durchmesser aufweist. Die Nadel 420 ist lösbar gehalten, so dass das vordere Ende der Nadel durch ein Loch in der Gehäusespitze 434 vorragt. Die Nadel kann zwischen einer ausgestreckten und einer eingezogenen Position betätigt werden. In der eingezogenen Position ist die Nadel im Gehäuse eingeschlossen.
  • Der Katheter 450 ist anfänglich auf das vordere Ende der Katheter-Einführvorrichtung 410 montiert, wobei die Nadel 420 durch den Katheter aus dem vorderen Teil der Vorrichtung vorragt. Der Katheter 450 umfasst eine Kanüle 452 und ein Anschlussstück 454. Die Kanüle 452 umhüllt den vorderen Abschnitt der Nadel 420 oder nimmt diesen auf, so dass sich die zugespitzte Spitze der Nadel leicht über das offene Ende der Kanüle hinaus erstreckt.
  • Der Katheter 450 umfasst eine flexible, längliche Kanüle 452, die an dem Katheter-Anschlussstück 454 angebracht ist. Die Kanüle 452 greift teleskopartig in die Nadel ein, so dass die Kanüle die Nadel umhüllt, wobei die zugespitzte Spitze der Nadel 422 über das vordere Ende der Kanüle hinausragt. Die hintere Kante der zugespitzten Spitze 422 wird als Rücken der Nadelschräge bezeichnet. Die Länge der Nadel zwischen Rücken der Nadelschräge und vorderem Ende der Kanüle wird als Liegelänge bezeichnet. Die Liegelänge ist vorzugsweise einstellbar.
  • Im vorliegenden Beispiel kann die Liegelänge eingestellt werden, indem die ausgestreckte Position der Nadel konstant gehalten wird und die Position des Katheters 450 angepasst wird, wenn der Katheter vor der Verwendung auf das Gehäuse montiert wird. Die Spitze des Gehäuses 420 ist einstellbar, um eine Anpassung des Katheters zu ermöglichen.
  • Bezugnehmend auf 15 umfasst die Trommel 420 eine verschiebbare Spitze 434. Beim vorliegenden Beispiel ist die Spitze 434 eine separate Komponente, die in eine Öffnung am vorderen Ende der Trommel 430 eingeführt wird. Die Spitze 434 schließt einen äußeren Umfangsflansch 439 ein, gegen den die hintere Kante 455 der Katheternabe 454 aufliegt. Daher wird durch ein Variieren der axialen Position der Spitze 434 die axiale Position des Flansches 439 angepasst und dadurch die Liegelänge eingestellt.
  • Die Spitze 434 schließt einen im Allgemeinen zylindrischen hinteren Abschnitt ein, der einen Außendurchmesser aufweist, der etwas geringer ist, als der Innendurchmesser des vorderen Abschnitts der Trommel 430. Eine Vielzahl von Haken 438 stehen von der äußeren Oberfläche des hinteren Endes der Spitze 434 vor. Die Haken 438 greifen in die Innenfläche der Trommel 430 ein, um die Spitze 434 mit der Trommel zu verbinden. Die axiale Position des Flansches 439 ist von der Distanz abhängig, mit der das hintere Ende der Spitze in die Trommel 430 eingeführt ist. Durch Anpassen des Ausmaßes mit dem die Spitze eingeführt ist, wird die axiale Position des Flansches 439 und dadurch die Liegelänge eingestellt.
  • Wie in 15 ersichtlich, ist eine im Allgemeinen zylindrische Kammer 470 am hinteren Ende der Nadel befestigt. Die Kammer 470 bildet eine Rückschlagkammer. Die Rückschlagkammer 470 ist am hinteren Ende der Nadel angebracht, so dass die Rückschlagkammer das hintere Ende der Nadel 420 einschließt. Das hintere Ende der Rückschlagkammer ist durch einen porösen Verschlussstöpsel 472 verschlossen. Der Verschlussstöpsel 472 ermöglicht, dass Luft aus der Kammer 470 hinausströmt, während er verhindert, dass Blut aus der Rückschlagkammer austritt.
  • Die Nadel 420 ist durch ein Vorspannelement 460 nach hinten in Richtung ihrer eingezogenen Position vorgespannt. Beim vorliegenden Beispiel ist das Vorspannelement eine Spiralfeder 460, die die Nadel umgibt. Das vordere Ende der Feder 460 liegt gegen eine in der Spitze 434 ausgebildete interne Schulter auf. Das hintere Ende der Feder liegt gegen die Rückschlagkammer 470 auf, wodurch die Rückschlagkammer und die zugehörige Nadel nach hinten vorgespannt werden.
  • Alternativ kann die Feder 60 mittels eines Klebstoffs wie Epoxidharz mit der Nadel verbunden sein. Die Nadel 420 und die Rückschlagkammer 470 werden durch eine Nadel-Halteeinrichtung oder einen Hebelarm 440, der schwenkbar am Gehäuse 430 angebracht ist, lösbar gegen die Vorspannung der Feder 460 gehalten.
  • Die Nadel-Halteeinrichtung 440 weist einen vorderen Abschnitt 444 und einen hinteren Abschnitt 448 auf. Beim vorliegenden Beispiel erstreckt sich der vordere Abschnitt 444 von einem Gelenk 442 nach vorne, und der hintere Abschnitt 448 erstreckt sich vom Gelenk 442 nach hinten. Die Innenfläche des vorderen Abschnitts 444 der Halteeinrichtung 440 stößt an der Nabe 454 des Katheters 450 an, wenn der Katheter auf die Einführvorrichtung 410 montiert ist. Vorzugsweise stößt der vordere Abschnitt 444 der Halteeinrichtung 440 an der Außenfläche der Katheternabe 454 an oder greift diese ein. Alternativ kann der vordere Abschnitt die Innenfläche der Katheternabe 454 eingreifen. Der hintere Abschnitt 448 der Nadel-Halteeinrichtung 440 ist hinter dem Gelenkspunkt und dem Katheter 450 angeordnet, wenn der Katheter auf der Einführvorrichtung montiert ist.
  • Der hintere Abschnitt 448 der Nadel-Halteeinrichtung 440 umfasst einen Lösehebel mit einer darauf ausgebildeten Arretierung 446. Der Hebel ist zwischen einer versperrten und unversperrten Position schwenkbar. In der versperrten Position er streckt sich der Lösehebel im Allgemeinen parallel zur Längsachse der Vorrichtung 410. Die Arretierung 446 am Ende des Lösehebels dringt durch eine Öffnung 432 in der Seite des Gehäuses 430, so dass das hintere Ende der Rückschlagkammer 470 an die Arretierung anstößt, um die Nadel in ihrer ausgestreckten Position zu halten.
  • Es ist erwünscht, die zugespitzte Spitze 422 der Nadel 420 so auszurichten, dass die Schräge der zugespitzten Spitze den Umfang entlang relativ zum Gehäuse 430 angeordnet ist, wie in 13 ersichtlich. Insbesondere ist die zugespitzte Spitze den Umfang entlang vorzugsweise so angeordnet, dass sich die vorderste Spitze der zugespitzten Spitze vertikal unterhalb des Rückens der Spitzenschräge befindet. Beim vorliegenden Beispiel ist die Rückschlagkammer 470 so konfiguriert, dass sie mit der Nadel-Halteeinrichtung zusammenwirkt, um das Ausrichten der Nadelschräge wie oben beschrieben zu ermöglichen.
  • Die Rückschlagkammer 470 ist im Allgemeinen zylindrisch und schließt eine flache Fläche ein, die sich entlang der Länge der Rückschlagkammer erstreckt. Die erwünschte Umfangsausrichtung der Nadelschräge erfolgt relativ zur Ebene der Rückschlagkammer, wenn die Rückschlagkammer mit der Nadel verbunden ist. Bezugnehmend auf 15 schließt der hintere Abschnitt 448 der Nadel-Halteeinrichtung eine im Allgemeinen planare Fläche oder Leiste 449 ein, die mit der Rückschlagkammer 470 zusammenwirkt, um die Nadel 420 relativ zum Gehäuse 430 den Umfang entlang auszurichten. Wie in 15 gezeigt wird, ist, wenn die Nadel-Halteeinrichtung 440 in arretierter Position angeordnet ist, die Ebene auf der Rückschlagkammer 470 mit der Leiste 449 der Nadel-Halteeinrichtung ausgerichtet und greift in diese ein. Dadurch sind die Rückschlagkammer 470 und die zugehörige Nadel 420 den Umfang entlang relativ zur Nadel-Halteeinrichtung und dann wiederum zum Gehäuse 430 angeordnet.
  • Der Eingriff zwischen dem vorderen Abschnitt 444 des Nadel-Haltehebels und des Katheter-Anschlussstücks 454 verhindert, dass der Hebel in seine unversperrte Position schwenkt, wenn der Katheter auf der Einführvorrichtung montiert ist. Der hintere Abschnitt 448 der Halteeinrichtung 440 ist vorzugsweise vorgespannt, um von der Seite des Gehäuses 430 wegzuschwenken. Beim vorliegenden Beispiel ist die Fläche der Arretierung 446, die in die Rückschlagkammer 470 eingreift, abgewinkelt, so dass ein Teil der hinteren Vorspannung der Feder 460 auf den Hebel übertragen wird, wodurch der Hebel radial nach außen vorgespannt wird. Wenn der Katheter 450 hinter das Ende des Hebels zurückgebracht wird, ist die Halteeinrichtung frei, um in ihre unversperrte Position zu schwenken, wodurch die Arretierung 446 mit dem hinteren Ende der Nadel 420 außer Eingriff gebracht wird. Die Feder 460 treibt die Nadel dann nach hinten in das Gehäuse 430.
  • Der Benutzer kann das Einziehen der Nadel falls erwünscht wie folgt steuern: Die Nadel-Halteeinrichtung 440 umfasst eine Rippe 445, die quer zur Längsachse des Nadel-Haltehebels ist. Wie in den 13 und 14 gezeigt wird, schließt das Gehäuse 430 einen Greifabschnitt ein, der sich auch aus einer Vielzahl an parallel voneinander beabstandeten Rippen 431 zusammensetzt. Die Nadel-Halterippe 445 ist im Allgemeinen parallel zur Greifrippe 431, so dass die Nadel-Halterippe 445 einen Teil des Greifabschnitts bildet. Dadurch ergreift der Benutzer, wenn er das Einziehen der Nadel steuern möchte, beim Ergreifen des Greifabschnitts der Vorrichtung 410 die Rippe 445 der Nadel-Halteeinrichtung.
  • Durch das Ergreifen der Nadel-Halterippe 445 hindert der Benutzer die Nadel-Halteeinrichtung daran, von der versperrten Position in die unversperrte Position zu schwenken. Nachdem der Benutzer den Katheter 450 in den Patienten eingeführt hat, wird der vordere Abschnitt 444 der Nadel-Halteeinrichtung mit dem Katheter außer Eingriff gebracht, wodurch die Nadel-Halteeinrichtung in Richtung der unversperrten Position schwenken kann. Das Ergreifen der Nadel-Halterippe 445 durch den Benutzer wirkt jedoch als Außer-Kraft-setzen, das die Nadel-Halteeinrichtung am Schwenken in die unversperrte Position hindert. Der Benutzer kann das Einziehen steuern, indem eine nach innen gerichtete Kraft auf die Nadel-Halterippe 445 aufrechterhalten wird, bis das Einziehen erwünscht ist. Sobald der Benutzer die Nadel-Halterippe 445, nachdem der Katheter 450 mit der Nadel-Halteeinrichtung außer Eingriff gebracht worden ist, loslässt, ist die Nadel-Halteeinrichtung frei, um in die unversperrte Position zu schwenken, so dass die Feder 460 die Nadel 420 nach hinten in das Gehäuse 430 treibt. Dadurch verhindert die Vorrichtung, dass es vor dem Lösen des Katheters 450 aus dem Gehäuse der Einführvorrichtung zu einer Einziehbewegung kommt. Zudem ermöglicht es die Vorrichtung dem Benutzer, den zeitlichen Ablauf des Einziehens zu steuern, während sichergestellt wird, dass das Einziehen nach der Verwendung der Vorrichtung erfolgt.
  • Die Kathetereinführvorrichtung ist anfänglich in der in 13 dargestellten Konfiguration bereitgestellt. Der Benutzer der Kathetereinführvorrichtung 410 verwendet zuerst die Nadelspitze 422, um ein Blutgefäß des Patienten zu durchstechen. Wenn die Nadelspitze 422 das Blutgefäß des Patienten durchstochen hat, strömt Blut durch die Nadel 420 und sammelt sich in der durchsichtigen Rückschlagkammer 470. Das Auftreten von Blut in der Rückschlagkammer 470 dient als sichtbares Anzeichen für den Benutzer, dass ein Blutgefäß geeignet durchstochen worden ist und der Katheter 450 richtig angeordnet ist. Der Benutzer schiebt dann das Katheter-Anschlussstück 454 vom vorderen Ende der Vorrichtung 410 hinunter und zwar in Richtung der zugespitzten Spitze 422 der Nadel 420, um den Katheterlumen 452 in das Blutgefäß des Patienten einzuführen. Die Bewegung des Entfernens des Katheter-Anschlussstücks 454 von der Vorrichtung führt dazu, dass die Halteeinrichtung 440 automatisch außer Kontakt mit dem Ende der Nadel schwenkt, wenn der Rand 455 des Katheter-Anschlussstücks am Ende des Hebels 444 vorbeigleitet. Der Benutzer kann das automatische Einziehen jedoch temporär stoppen, indem er die Nadel-Halterippe 445 ergreift, bevor das Katheter-Anschlussstück entfernt wird. Wenn der Benutzer die Nadel-Halterippe 445 loslässt, schwenkt die Nadel-Halteeinrichtung außer Eingriff mit der Nadel 420. Die Nadel wird dadurch freigegeben und in die Trommel 430 der Kathetereinführvorrichtung 410 unter Vorspannung der Feder 460 zurückgezogen. Der Benutzer muss keinen zusätzlichen Handgriff ausführen, als die bei einem normalen Kathetereinführvorgang notwendigen, um das Einziehen der Nadel zu bewirken. Gleichzeitig kann der Benutzer eingreifen, um das Einziehen, falls erwünscht, hinauszuzögern.
  • Bezugnehmend auf 15 umfasst die. Spitze 434 weiters einen begrenzten Abschnitt 435 mit einem Innendurchmesser, der etwas größer ist, als der Außen durchmesser der Nadel 420. Das satte Anliegen zwischen begrenztem Abschnitt 435 und der Nadel schränkt das Auslaufen von Blut in das Gehäuse während einem erneuten Verschlussvorgang, wie er weiter unten beschrieben werden wird, ein. Zudem ragt eine externe Umfangsrippe 437 radial vom Ende der Spitze 434 vor. Die Rippe 437 wirkt mit dem inneren Hohlraum der Katheternabe 454 zusammen, um eine Fluid-undurchlässige Dichtung auszubilden. Der innere Hohlraum ist verjüngt, wobei der Hauptdurchmesser größer ist, als der Durchmesser der Rippe 437 auf der Spitze 434. Vorzugsweise ist ein im Wesentlichen zylindrischer Bereich ahne Verjüngung im vordersten Abschnitt des inneren Hohlraums ausgebildet. Der Bereich ohne Verjüngung besitzt einen Innendurchmesser der ähnlich dem Außendurchmesser der Rippe 437 auf der Spitze 434 ist. Dadurch greift die Rippe 437, wenn der Katheter 450 auf die Trommel 430 montiert wird, in den Bereich ohne Verjüngung ein, um eine Fluid-undurchlässige Dichtung auszubilden.
  • Nachdem der Katheter in den Patienten eingeführt und die Nadel 420 eingezogen worden ist, kann die Spitze 434 der Vorrichtung in den Katheter 450 eingeführt werden, um den Katheter erneut zu verschließen, um zu verhindern, dass Blut aus dem Katheter ausläuft. Aus diesem Grund sind der Katheter 450 und/oder das vordere Ende der Nadel-Halteeinrichtung 440 so konfiguriert, dass die Nadel-Halteeinrichtung schwenken kann, so dass das vordere Ende der Nadel-Halteeinrichtung das erneute Verschließen des Katheters nicht behindert. Im Speziellen ist die vordere Kante der Nadel-Halteeinrichtung abgerundet, so dass der vordere Abschnitt 444 der Nadel-Halteeinrichtung 440 aus dem Blickwinkel von 13 und 15 nach unten schwenkt, wenn die Nadel-Halteeinrichtung in den Rand 455 des Katheters 450 eingreift. Alternativ kann der Rand 455 abgerundet oder verjüngt sein, um das Schwenken der Nadel-Halteeinrichtung 440 nach der axialen Vorwärtsverlagerung der Spitze 434 relativ zum Katheter 450 zu ermöglichen, nachdem der Katheter ausreichend aus der Vorrichtung entfernt worden ist, um die Nadel-Halteeinrichtung außer Eingriff mit der Nadel 420 zu bringen.
  • Der Katheter 450 wird nach dem Einziehen durch das Einführen der Spitze 434 der Trommel 430 in den Katheterhohlraum erneut verschlossen, so dass die Umfangs rippe 437 in den Bereich ohne Zugluft eingreift. Die Rippe 437 und der Bereich ohne Zugluft wirken zusammen, um eine Fluid-undurchlässige Dichtung auszubilden, so dass um die Spitze 434 kein Blut aus dem Katheter ausläuft. Zudem bildet die eingezogene Nadel 420 mit dem begrenzten Abschnitt 435 der Spitze 434 eine Dichtung aus, um das Auslaufen von Blut aus dem Katheter 450 in das Gehäuse 430 zu verringern. In der eingezogenen Position biegt die Arretierung 446 die Nadel und/oder verformt diese.
  • Die Spitze 434 schließt weiters eine externe Umfangsvertiefung oder Ausnehmung 436 ein. Anfänglich schließt der Katheter 450 die Spitze 434 ein, so dass der Benutzer die Ausnehmung 436 nicht sehen kann. Wenn der Benutzer den Katheter 450 von der Spitze 434 entfernt, wird die Ausnehmung 436 abgedeckt, so dass der Benutzer diese sehen kann. Nach dem Freilegen der Abdeckung verlagert ein weiteres Entfernen des Katheters 450 diesen über das vordere Ende der Nadel-Halteeinrichtung 440 hinaus, so dass die Nadel-Halteeinrichtung in die unversperrte Position schwenkt. Dadurch dient die Ausnehmung als ein sichtbarer Anzeiger für den Benutzer, dass eine weitere Vorwärtsverlagerung des Katheters zum Einziehen der Nadel führen wird. Vorzugsweise ist die Ausnehmung 436 strukturiert, um den visuellen Unterschied zwischen der Ausnehmung und der restlichen Außenfläche der Spitze zu verstärken. Alternativ kann ein anderer visueller Anzeiger bereitgestellt sein, wie z. B. eine den Umfang entlang verlaufende farbige Linie, die an der Spitze 434 axial hinter dem vorderen Ende der Nadel-Halteeinrichtung 440 angeordnet ist.
  • Bezugnehmend auf die 1820 ist eine weitere Ausführungsform einer Kathetereinführvorrichtung 510 dargestellt. Die in den 1820 gezeigte alternative Ausführungsform schließt Elemente ein, die ähnlich den Elementen der in Zusammenhang mit den 1317 oben beschriebenen Ausführungsform sind. Bestandteile in den 1820, die denen in den 1317 ähnlich sind, sind mit denselben Bezugszeichen gekennzeichnet, wobei 500 dazu addiert worden ist.
  • Die Kathetereinführvorrichtung 510 umfasst eine Einführnadel 520, die von einem Rohr oder Gehäuse 530 nach vor ragt. Die Nadel 520 wird von einer Nadel-Halte einrichtung 540 lösbar gehalten, die einen Lösehebel umfasst. Die Nadel-Halteeinrichtung 540 greift in einen Katheter 550 ein, der auf der Spitze des Gehäuses 530 montiert ist. Dadurch behindert der Katheter 550 das Schwenken der Nadel-Halteeinrichtung 540 und verhindert das Einziehen der Nadel 520 während der Katheter auf dem Gehäuse 530 der Vorrichtung 510 montiert ist.
  • Wie bei der oben in Zusammenhang mit den 1317 beschriebenen Ausführungsform, ist die Kathetereinführvorrichtung 510 in 18 ebenfalls betätigbar, um die Nadel automatisch ohne manuellen Eingriff oder ohne einen separaten Schritt zum Einziehen erforderlich zu machen, einzuziehen. Die Nadel-Halteeinrichtung 540 ist zur nicht arretierten Position hin vorgespannt, so dass die Nadel-Halteeinrichtung 540, wenn der Katheter 550 aus der Einführvorrichtung 510 entfernt wird, automatisch in die nicht arretierte Position schwenkt, wodurch die Nadel 520 freigegeben wird. Die Feder 560 treibt dann die Nadel 520 nach hinten in das Gehäuse 530, so dass die zugespitzte Spitze der Nadel 520 sicher im Gehäuse eingeschlossen ist.
  • Zusätzlich schließt die Vorrichtung 510, wie bei der vorherigen Ausführungsform, eine manuell betätigbare Fläche ein, die es dem Benutzer ermöglicht einzugreifen, um das Einziehen, falls erwünscht, hinauszuzögern. Insbesondere schließt die Vorrichtung einen Steuerungsknopf 580 ein, der in eine mit der Nadel-Halteeinrichtung 540 verbundene Klinke 549 eingreift. Der Steuerungsknopf 580 ist zwischen einer versperrten Position und einer unversperrten Position betätigbar. In der versperrten Position greift der Steuerungsknopf in die Klinke 549 auf der Nadel-Halteeinrichtung 540 ein, um zu verhindern, dass die Nadel-Halteeinrichtung in die nicht arretierte Position schwenkt, um die Nadel 520 freizugeben. Der Steuerungsknopf ist in Richtung der unversperrten Position verschiebbar, die der nicht arretierten Position der Nadel-Halteeinrichtung 540 entspricht.
  • Der Steuerungsknopf 580 und die Klinke 549 besitzen zusammenpassende verjüngte Flächen. Wenn die Nadel-Halteeinrichtung 540 schwenkt, üben die zusammenpassenden verjüngten Flächen der Klinke und des Steuerungsknopfs eine vertikale Kraft auf den Steuerungsknopf aus, wodurch der Steuerungsknopf nach oben in die unversperrte Position verlagert wird. Dementsprechend schwenkt die Nadel-Halteeinrichtung 540 ohne Eingriff des Benutzers in die nicht arretiere Position, wenn der Katheter 550 aus dem Gehäuse 530 entfernt worden ist, und verschiebt den Steuerungsknopf dadurch in die unversperrte Position. Die Nadel wird dann in das Gehäuse zurückgezogen.
  • Der Benutzer kann jedoch eingreifen, um das Einziehen hinauszuzögern, indem der den Steuerungsknopf 580 drückt, bevor der Katheter entfernt wird. Die vom Benutzer auf den Steuerungsknopf ausgeübte Abwärtskraft hält die Klinke 549 in Position, wodurch die Nadel-Halteeinrichtung am Schwenken gehindert wird. Nachdem der Katheter aus dem Gehäuse entfernt worden ist, hält die Nadel-Halteeinrichtung die Nadel solange wie der Benutzer den Steuerungsknopf hinunterdrückt. Sobald der Benutzer den Steuerungsknopf loslässt, ist die Klinke frei drehbar, so dass die Nadel-Halteeinrichtung in die nicht arretierte Position schwenkt und die Nadel zurückzieht. Dadurch kommt es nach der Verwendung der Vorrichtung automatisch zum Einziehen der Nadel, wobei der Benutzer jedoch, falls erwünscht, das Einziehen hinauszögern kann.
  • Die Vorrichtung 510 veranschaulicht auch eine alternative Anordnung der Rückschlagkammer 520. Die Rückschlagkammer 520 kann wie in der vorherigen Ausführungsform konfiguriert sein, in der die Rückschlagkammer 470 das hintere offene Ende der Nadel 420 einschließt und die Nadel-Halteeinrichtung 440 in die Rückschlagkammer eingreift.
  • Alternativ ragt bei der vorliegenden Ausführungsform das hintere Ende der Nadel 520 von der Rückschlagkammer 570 nach hinten, und die Nadel-Halteeinrichtung 540 greift in das hintere Ende der Nadel ein. Das hintere Ende der Nadel ist verschlossen, um zu verhindern, dass Blut in das Gehäuse ausläuft. Zudem ist in der Seite der Nadel eine Seitenöffnung ausgebildet und die Rückschlagkammer schließt die Seitenöffnung ein. Blut vom Patienten strömt durch die Seitenöffnung und in die Rückschlagkammer und dient als sichtbarer Anzeiger dafür, dass die Arterie des Patienten durchstochen worden ist.
  • Bezugnehmend auf die 2225 ist eine weitere alternative Ausführungsform der Kathetereinführvorrichtung 610 dargestellt. Die Vorrichtung 610 schließt Elemente ein, die den vorher beschriebenen ähnlich sind. Solche Elemente sind mit denselben Bezugszeichen gekennzeichnet, wobei 600 dazu addiert wurde.
  • Die Kathetereinführvorrichtung 610 umfasst eine Einführnadel 620, die von einer Trommel oder einem Gehäuse 630 nach vor ragt. Die Nadel 620 wird von einer Nadel-Halteeinrichtung 640 lösbar gehalten, die einen Lösehebel umfasst. Ein Ende der Nadel-Halteeinrichtung 640 greift in einen Katheter 650 ein, der auf der Spitze 634 des Gehäuses 630 montiert ist. In dieser Anordnung hindert der Katheter 650 die Nadel-Halteeinrichtung 640 daran, die Nadel 620 freizugeben, während der Katheter auf dem Gehäuse 630 unter der Halteeinrichtung 640 montiert ist.
  • Wie in der oben in Verbindung mit den 1321 beschriebenen Ausführungsform, kann die Kathetereinführvorrichtung 610 in 22 ebenfalls betätigt werden, um die Nadel ohne manuellen Eingriff oder ohne einen separaten Schritt zum Einziehen erforderlich zu machen automatisch einzuziehen. Die Nadel-Halteeinrichtung 640 ist zu einer nicht arretierten Position hin vorgespannt, so dass die Nadel-Halteeinrichtung 640 beim Entfernen des Katheters 650 aus der Einführvorrichtung 610 automatisch in die nicht arretierte Position schwenkt und dadurch die Nadel 620 freigibt. Die Feder 660 treibt die Nadel 620 dann nach hinten in das Gehäuse 630, so dass die zugespitzte Spitze der Nadel 620 sicher im Gehäuse eingeschlossen ist.
  • Zudem schließt die Vorrichtung 610, wie bei den vorhergehend beschriebenen Ausführungsformen, eine freiliegende, manuell betätigbare Fläche ein, die es dem Benutzer ermöglicht einzugreifen, um das Einziehen, falls erwünscht, hinauszuzögern. Insbesondere schließt das Gehäuse einen Greifabschnitt 691 ein, der für den Benutzer eine Fläche bereitstellt, um die Vorrichtung 610 zu ergreifen. Die Nadel-Halteeinrichtung 640 ist an den Greifabschnitt 631 angrenzend angeordnet, so dass der Benutzer problemlos in die Nadel-Halteeinrichtung eingreifen kann, um zu verhindern, dass die Nadel-Halteeinrichtung in die nicht arretierte Position schwenkt.
  • Bezugnehmend auf die 22 und 23 schließt das Gehäuse 630 einen Greifabschnitt ein, der aus einer Vielzahl an parallelen von einander beabstandeten Rippen besteht. Die Rippen bilden eine konvex gebogene Fläche aus, die eine sichere rutschfeste Fläche bereitstellen. Wie in 13 ersichtlich, kann das Gehäuse eine gegenüberliegende Greiffläche beinhaltet, um die Vorrichtung anzugreifen. Beim vorliegenden Beispiel schließt das Gehäuse den Greifabschnitt 631 auf einer Seite des Gehäuses ein, und der hintere Abschnitt 648 der Nadel-Halteeinrichtung 640 ist auf der anderen Seite des Gehäuses, dem Greifabschnitt gegenüberliegend angeordnet. Die freiliegende Fläche des hinteren Abschnitts 648 der Nadel-Halteeinrichtung 640 ist ähnlich wie der Greifabschnitt 631 konfiguriert und strukturiert. Dementsprechend wird, wenn der Benutzer die Vorrichtung zur Verwendung angreift, der hintere Abschnitt der Nadel-Halteeinrichtung zusammengedrückt. Solange der Benutzer den hinteren Abschnitt der Nadel-Halteeinrichtung hinunterdrückt, verhindert er, dass die Nadel-Halteeinrichtung radial nach außen schwenkt, um die Nadel zum Einziehen freizugeben.
  • Die Vorrichtung 610 beinhaltet auch ein teleskopartig ausfahrendes Gehäuse, um die Gesamtlänge des Gehäuses vor der Verwendung zu reduzieren. Alternativ kann die Vorrichtung 610 ein einstückiges Gehäuse wie oben bei den vorhergehenden Vorrichtungen 410 und 510 beschrieben heranziehen.
  • Das Gehäuse 630 der Vorrichtung 610 umfasst zwei Komponenten, eine äußere Hülle 690 und eine innere Hülle 695. Die innere Hülle 695 ist innerhalb der äußeren Hülle 690 teleskopartig ausfahrbar. Vor der Verwendung ist die innere Hülle 695 im hinteren Ende der äußeren Hülle 690 eingeschlossen. Wenn die Nadel 620 eingezogen ist, greifen die Rückschlagkammer 670 und die zugehörige Nadel in die innere Hülle ein, wodurch die innere Hülle nach hinten verlagert wird, wenn die Nadel eingezogen wird. Dadurch fährt die äußere Helle teleskopartig aus und verlängert die Länge des Gehäuses, um die gesamte Länge der Nadel aufzunehmen.
  • Das Gehäuse schließt ein vorderes Stopelement ein, um zu verhindern, dass die innere Hülle 695 wieder in die äußere Hülle 690 eingeführt wird. Das Gehäuse besitzt zudem ein hinteres Stopelement, um zu verhindern, dass die innere Hülle hinter die hintere Kante der äußeren Hülle nach hinten verlagert wird.
  • Ein Paar elastischer Verschlusselemente 697 sind in der Seite der inneren Hülle 695 ausgebildet und wirkt mit der hinteren Kante der äußeren Hülle 690 zusammen, um als vorderes Stopelement zu dienen. Die Verschlulsselemente 697 sind radial nach außen vorgespannt. Wenn die innere Hülle 695 innerhalb der äußeren Hülle 690 eingeschlossen ist, greifen die Verschlusselemente 697 in die Innenfläche der äußeren Hülle ein, so dass die Verschlusselemente mit der Außenfläche der inneren Hülle im Wesentlichen bündig sind. Wenn die innere Hülle nach hinten verlagert wird, so dass sich die Verschlusselemente hinter der äußeren Hülle befinden, biegen sich die Verschlusselemente wie in den 23 und 24 ersichtlich radial nach außen. Dementsprechend greifen die Verschlusselemente beim Versuch, in die innere Hülle nach dem Einziehen nach vor zu schieben, die hintere Kante der äußeren Hülle ein und verhindern dadurch eine Vorwärtsverlagerung.
  • Eine ringförmige Lippe 693 auf der äußeren Hülle 690 wirkt mit einem den Umfang entlang verlaufenden Flansch 696 auf der inneren Hülle 695 zusammen, um als hinteres Stopelement zu wirken. Bezugnehmend auf die 23 und 24 ragt die ringförmige Lippe 693 von der hinteren Kante der äußeren Hülle 690 radial nach innen. Der Umfangsflansch 696 ragt von der vorderen Kante der inneren Hülle 695 radial nach außen. Wenn die innere Hülle nach hinten verlagert wird, greift der Umfangsflansch 696 in die ringförmige Lippe 693 ein und verhindert dadurch eine weitere Verlagerung der inneren Hülle nach hinten.

Claims (14)

  1. Medizinische Vorrichtung, umfassend ein hohles Gehäuse (20, 120, 430, 530, 630); einen Katheter (70, 170, 450, 550, 650), der zunächst auf dem vorderen Ende der Vorrichtung montiert ist; eine Nadel (30, 130, 420, 520, 620) mit einer zugespitzten Spitze, die zwischen einer ausgestreckten Position, in der die zugespitzte Spitze zur Verwendung freiliegt, und einer eingezogenen Position betätigt werden kann, in der die Nadel in das Gehäuse zurückgezogen ist, um die zugespitzte Spitze abzuschirmen, ein Vorspannelement (60, 160, 460, 560, 660), das die Nadel zur eingezogenen Position hin vorspannt; dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung umfasst: einen länglichen Arm (40, 140, 440, 540, 640), der fix mit der Nadel verbunden ist, worin der Arm in den Katheter eingreift, um die Nadel lösbar in der ausgestreckten Position zu hatten; worin die Nadel zum Einziehen freigelassen wird, wenn der Katheter mit dem Arm außer Eingriff kommt, woraufhin das Vorspannelement die Nadel in die eingezogene Position verschiebt.
  2. Medizinische Vorrichtung nach Anspruch 1, worin der Katheter (70, 170, 450, 550, 650) eine Außenfläche aufweist und der vordere Abschnitt des Arms (40, 140, 440, 540, 640) in die Katheter-Außenfläche angreift.
  3. Medizinische Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, umfassend eine Fluidkammer (50, 150, 470, 570, 670) in Fluidkommunikation mit der Nadel (30, 130, 420, 520, 620).
  4. Medizinische Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, worin ein hinterer Abschnitt des Arms (40, 140, 440, 540, 640) nach hinten vom Katheter (70, 170, 650, 550, 650) beabstandet ist.
  5. Medizinische Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, worin der Katheter (70, 170, 450, 550, 650} zwischen einer montierten Position, in der der Katheter auf einer dem Gehäuse zugeordneten Spitze montiert ist, und einer abgenommenen Position betätigt werden kann, in der der Katheter von der Spitze abgenommen ist, worin die Vorrichtung einen dem Katheter zugeordneten Anzeiger umfasst, der die Funktion erfüllt, ein Anzeigesignal zu liefern, wenn der Katheter in eine Position zwischen der montierten Position und der abgenommenen Position verschoben ist.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, worin das Anzeigesignal hörbar oder fühlbar ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, worin das Anzeigesignal sichtbar ist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 6, worin der Anzeiger eine Ausnehmung im Katheter (70, 170, 450, 550, 650) umfasst, die mit dem Arm (40, 140, 440, 540, 640) zusammenwirkt.
  9. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, worin der Arm (40, 140, 440, 540, 640) radial nach innen vorgespannt ist.
  10. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, worin zumindest ein Teil des hinteren Abschnitts des Arms (40, 140, 440, 540, 640) innerhalb des Gehäuses angeordnet ist.
  11. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, worin der Arm (40, 140, 440, 540, 640) eine Arretierung (45, 446, 646) umfasst, um die Nadel in der vorragenden Position zu haften.
  12. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, worin der vordere Abschnitt des Arms (40, 140, 440, 540, 640) direkt in den Katheter (70, 170, 450, 550, 650) eingreift.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 12, worin der vordere Abschnitt und der hintere Abschnitt des Arms (40, 140, 440, 540, 640) einstückig sind.
  14. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, worin der Arm (40, 140, 440, 540, 640) vor dem Einziehen der Nadel auf eine Schwenkbewegung eingeschränkt ist.
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