DE69902029T2 - Strassenfahrzeug zum Transport von Personen oder Waren mit variabler Gewichtsverteilung - Google Patents

Strassenfahrzeug zum Transport von Personen oder Waren mit variabler Gewichtsverteilung

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D1/00Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle
    • B62D1/02Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle vehicle-mounted
    • B62D1/16Steering columns
    • B62D1/18Steering columns yieldable or adjustable, e.g. tiltable
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Description

    Stand der Technik
  • In herkömmlichen Fahrzeugen hat das Lenkrad im allgemeinen eine feste Stellung auf einer der beiden Seiten des Fahrzeugs. Damit ist auch die Position des Fahrers auf der linken Seite oder auf der rechten Seite (England) festgelegt. Wenn daher der Fahrer allein ist, ergibt sich in dem Fahrzeug eine ungleichmäßige Gewichtsverteilung.
  • Die Fahrzeughersteller begegnen dieser einseitigen Lastverteilung teilweise dadurch, daß sie auf der gegenüberliegenden Seite einige schwere Bauteile anordnen, beispielsweise die Batterie, den Kraftstoffbehälter, das Ausgleichsgetriebe, Pumpen, Lichtmaschinen oder dergleichen. Wenn jedoch der Beifahrer wesentlich schwerer als der Fahrer ist, folgt daraus, daß dadurch die einseitige Lastverteilung noch verstärkt wird.
  • In einem herkömmlichen Fahrzeug mittlerer Größe, das etwa 1.300 kg wiegt, führt die außermittige Position des Fahrers zu einem Ungleichgewicht von 6/7%, was jedoch nur bei extremen Fahrbedingungen erheblich ist.
  • Wenn hingegen bei einem kleinen Fahrzeug mit einem Gewicht von etwa 300 kg nur der Fahrer anwesend ist, kann dieser ein Ungleichgewicht von etwa 25% verursachen. Wenn dann unter diesen Bedingungen das Fahrzeug unter einem spitzen Winkel und mit größerer Geschindigkeit in eine Rechtskurve fährt, besteht die Gefahr, daß die inneren Räder abheben.
  • Zum Stand der Technik wird auf die folgenden Dokumente hingewiesen:
  • - DE-A 21 13 770, betreffend ein Nutzfahrzeug mit einem drehbaren Sitz, das eine Vorwärtsfahrt und eine Rückwärtsfahrt erlaubt, ohne daß das Fahrzeug gedreht werden muß;
  • - EP-A 050 329, hat das Ziel, sowohl eine Linkslenkung als auch eine Rechtslenkung zu ermöglichen;
  • - GB-A 775 534 für den Gewichtsausgleich, wobei jedoch nicht vorgesehen ist, daß die Passagiere von der Vorderseite des Fahrzeugs zusteigen können;
  • - GB-A 883 130 mit der Möglichkeit, das Lenkrad von einer Seite des Fahrzeugs auf die andere Seite zu verschieben, wobei sich in der Mittelstellung eine große Erhöhung des Lenkrades ergibt;
  • - PCT/IT98/00359 (nur Stand der Technik gemäß Artikel 54(3) EPÜ), das das Basis-Karosseriegehäuse für die Anwendung der vorliegenden Erfindung betrifft, nämlich für den bequemen Einstieg von vorn;
  • - PCT/IT99/00006, nur Stand der Technik gemäß Artikel 54(3) EPÜ, erlaubt die Leistungen, Dimensionen, Sicherheitsmaßnahmen und Funktionsaspekte entsprechend der vorliegenden Erfindung.
  • Die Erfindung ist gekennzeichnet durch die Einzelheiten des Anspruchs 1:
  • a) Die vertikale Lenksäule ist permanent auf einer Seite des Fahrzeugs angeordnet (Fig. 4, 5 und 6) und um eine Vertikalachse der Lenksäule um einen Winkeldrehbar, der größer als 90º ist, wodurch folgendes erreicht wird:
  • - ein exakter Gewichtsausgleich des Fahrzeugs aufgrund der Möglichkeit, mikrometrische Verschiebungen der Position des Fahrers zwischen der Mitte und einer Seite des Fahrzeugs durchzuführen,
  • - vollständiges Freihalten des frontalen Haupteinstiegs.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Erläuterung der Erfindung
  • Die Neuerungen, die Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind, wie sie im Patentanspruch 1 definiert ist, haben das Ziel, die ungleiche Gewichtsverteilung in einem kleinen Fahrzeug zu vermeiden, und zwar durch die Möglichkeit, das Lenkrad und die Position des Fahrers zu verschieben, um dadurch einen exakten Gewichtsausgleich zu schaffen, wobei auch das Gewicht der Beifahrer und des Gepäcks berücksichtigt wird.
  • So kann beispielsweise der Fahrer in der Mitte sitzen, wenn er allein ist; wenn er von einem Mitfahrer begleitet ist, kann er normalerweise auf der linken Seite sitzen, und in allen Fällen kann er seine Position auf den genau richtigen Platz verlegen, um das Gewicht der Mitfahrer und des Gepäcks auszugleichen. Bei rechtsgelenkten Fahrzeugen ist die Situation genau umgekehrt.
  • Die obigen Bedingungen werden dadurch erreicht, daß die Lenksäule verstellt wird, um das Lenkrad immer genau vor dem Fahrer zu platzieren, wo auch immer er seinen Platz wählt, wenn er sich in dem Fahrzeug zur Seite verschiebt. Dies ist möglich, weil in einem kleinen Fahrzeug, in dem der Abstand der Pedale vom Sitz anatomisch richtig sein muß, dieser Abstand verhältnismäßig lang ist und es damit gestattet, daß die seitliche Verschiebung der Fahrerposition nur eine minimale. Versetzung des Lenkrades relativ zu den Pedalen verursacht, die bei etwa 10º liegt. Diese minimale Verschiebung, die einen Gewichtsausgleich gestattet, ist praktisch vernachlässigbar und, geringer als bei vielen heute üblichen Fahrzeugen. Die außermittige Verschiebung wird dann noch weniger wahrgenommen, wenn das Fahrzeug ein automatisches Getriebe hat, wodurch die Pedale auf das Bremspedal und das Gaspedal reduziert werden, so daß der Fahrer nur hoch einen Fuß benutzen muß.
  • Obwohl nicht unbedingt erforderlich, kann ein Mechanismus vorgesehen werden, der die Pedale entsprechend der seitlichen Verstellung des Lenkrades verdreht.
  • Die Möglichkeit der seitlichen Verschiebung des Fahrers, die durch eine geeignete Winkelverstellung der Ebene des Lenkrads und der Lenksäule herbeigeführt wird, ist der wesentliche Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung, unabhängig von den hierfür angewandten Mechanismen.
  • Die in den Fig. 1 bis 7 gezeigten Mechanismen können in dem Fahrzeug gemäß der Erfindung eingesetzt werden. Die Fig. 8 bis 14 sind nicht Teil der vorliegenden Erfindung, sondern zeigen einen Teil der oben erwähnten und gleichzeitig hinterlegten Patentanmeldungen PCT/IT98/00359 und PCT/IT99/00006.
  • Die Verstellung des Lenkrades kann auf verschiedenen Wegen erfolgen, z. B.:
  • 1) Wenn die Lenksäule wie in den Fig. 1 und 4 der Zeichnung seitlich angeordnet ist, was ein wesentlicher Teil dieser Erfindung ist, kann die Drehung um wenige Winkelgrade eine Zentrierung des Lenkrades relativ zum Fahrer in jedem beliebigen Punkt herbeiführen, an dem der Fahrer sitzt, und zwar zwischen dem Zentrum und der äußersten Seitenstellung im Fahrzeug (für Italien auf der linken Seite). Fig. 1 zeigt in einer Projektion von oben die um den Punkt 1 schwenkbare Lenksäule, welche am Ende eines horizontalen Armes 2 das Lenkrad 3 trägt.
  • Wenn der Fahrer in der Mitte der Sitzbank sitzt, verursacht eine Schwenkung der Lenksäule um den Punkt 1 eine Verschiebung des horizontalen. Armes und des Lenkrades in die Positionen 4 bzw. 5, wodurch das Lenkrad in die korrekte Position vor dem Fahrer verstellt wird.
  • Fig. 4 zeigt dasselbe Lenksystem wie in Fig. 1, allerdings von der Frontseite des Fahrzeugs aus gesehen. Die Punkte 18 und 19 in Fig. 4 zeigen zwei mögliche Positionen, die der Fahrer einnehmen kann. Die Lenksäule 16 gemäß Fig. 4 kann im Uhrzeigersinn und umgekehrt gedreht werden und sie kann bei 15 verriegelt oder entriegelt werden, um das Lenkrad genau vor dem Fahrer korrekt einzustellen.
  • Diese Struktur gestattet die Verdrehung des Lenkrades und der Lenksäule um einen Winkel von mehr als 90º. Dadurch ist es möglich, den Zugang zu dem Sitz vollständig freizugeben, wozu die gesamte Lenkeinheit nach links verschoben wird. Auf diese Weise kann auch eine behinderte Person ohne fremde Hilfe mit ihrem Rollstuhl (nach hinten) in das Fahrzeug einsteigen.
  • Die Verdrehung und das Feststellen der seitlichen Lenksäule kann auf verschiedene Art und Weise durchgeführt werden. Nachstehend werden einige Möglichkeiten erläutert:
  • Fig. 2 zeigt zwei Scheiben 8 und 10, die durch ein geeignetes Material (Kork oder dergleichen) voneinander getrennt sind. Diese Scheiben werden von Exzentergliedern 6 zusammengepresst mittels Schrauben oder dergleichen, um eine Rotation der Lenksäule zu blockieren bzw. zu lösen. Fig. 2 zeigt zum besseren Verständnis die voneinander getrennten Scheiben.
  • Eine einfachere Lösung zeigt Fig. 3 mit einer Hülse 12, die über Laschen 13 fest an der Lenksäule 11 fixiert ist, wobei diese Laschen durch Schrauben 14, Exzenterglieder oder dergleichen festgezogen werden.
  • 2) Fig. 5 zeigt einen alternativen Mechanismus, der es über eine Einstellung von
  • a) der Lenksäule 5 mit Verdrehmöglichkeit 20,
  • b) einer Drehung der hohlen Lenksäule 29 mit dem Lenkrad 34 vertikal zur Achse 25,
  • c) dem horizontalen Winkel der Lenksäule 29 mit dem Lenkrad 34
  • gestattet, die optimale Position des Lenkrades relativ zum Fahrer in jeder beliebigen Position in der linken Hälfte der Sitzbank einzustellen.
  • Die Lenksäule 29 ist mit der Lenkachse 25 über ein Universalgelenk 27 verbunden, das außerdem die oben unter b) und c) erläuterten Bewegungen erlaubt.
  • Der Knopf 32 dreht einen Stift, der in eine Mutter 21 eingeschraubt ist, wodurch zwei Zahnkronen 22 gegeneinander verklemmt werden, die an beiden Enden einer durchbohrten Stange 24 sitzen. Auf diese Weise können die beiden Führungen 30 in einem Winkel fixiert werden, der die beste Vertikalstellung der Einheit Lenksäule-Lenkrad relativ zum Fahrer darstellt.
  • Das Lager 31 kann in der gewünschten Position durch den Knopf 33 fixiert werden, der durch Einschrauben in das Lager 31 die beiden Führungen 30 verspannt, wodurch das Lager in der gewünschten Position fixiert wird. Über das Gelenk 28 kann das Lenkrad 34 die korrekte Stellung einnehmen.
  • Die Bänder 23 dienen dazu, die Verbindung des gesamten Mechanismus mit der Lenksäule 5 zu verstärken.
  • Wie Fig. 5 zeigt, ist es mit diesem Mechanismus möglich, nicht nur sehr kleine, stufenlose Verstellungen des Lenkrades vorzunehmen, sondern auch den Zugang zum Sitz leicht und vollständig freizugeben, wozu die Lenksäule 5 um mehr als 90º gedreht wird. Dies ist insbesondere nützlich für Behinderte, die ohne ihren Rollstuhl zu verlassen einsteigen können, wozu selbstverständlich ein Teil der Sitzbank zuvor, entfernt wurde.
  • 3) Wenn gemäß Fig. 6 eine eher herkömmliche Lenksäule eingesetzt wird, die Teil der vorliegenden Erfindung ist, kann die seitliche Verstellung des Lenkrades und damit auch des Fahrers über ein am Boden angebrachtes Kardangelenk 44 erreicht werden.
  • Mittels dieses Mechanismus ist es auch möglich, den Gewichtsausgleich herzustellen; allerdings kann er im Fall einer Nutzung durch Behinderte nicht in gleicher Weise funktionell eingesetzt werden.
  • Im Beispiel der Fig. 6 sind das Lenkrad 37 und die zugehörige Lenksäule 39 zum Fahrer hin gerichtet, der auf der linken Seite sitzt und die Drehung über ein Kardangelenk 44 oder ein anderes flexibles Gelenk auf eine Achse überträgt, die im Bereich des Bodens angeordnet ist. Die Lenksäule 39 ist über ein Kugelgelenk mit der Säule 36 verbunden. Wenn sich der Fahrer zur Einstellung des Gewichtsausgleichs zur Mitte des Fahrzeugs hin verschieben will, stellt sich die Lenksäule 36, wie in Fig. 6 gezeigt, in die für den Fahrer ideale Position 54, 55, 56 ein.
  • Um die Lenksäule 36 mit einem der in den Fig. 2 und 3 gezeigten Mechanismen zu fixieren und um das Kugelgelenk 38 entlang der Säule 36 zu fixieren, ist es auch in diesem Fall möglich, praktisch unendlich viele Winkel und Neigungen zu wählen, um einen Gewichtsausgleich für Fahrer und Ladung zu erreichen.
  • Im unteren Teil endet das Kardangelenk 44 in einer Hülse 42, die einen Metallring hat. Die Hülse 42 greift in eine vertikale Achse 41 ein, die in geeigneter Weise geformt ist und von der die Drehung des Lenkrades über bekannte Mechanismen an die gelenkten Räder übertragen wird.
  • Über den Metallring 43 der Hülse 42 greift eine verschiebbare Gabel 40, die verhindert, daß das Kardangelenk 44 von der Achse 41 rutschen kann.
  • Der Boden 45 hat ein Loch 43, wodurch es möglich ist, das Kardangelenk 44 von der Achse 41 abzunehmen, wenn, wie eingezeichnet, zuvor die Gabel 40 nach hinten verschoben worden ist. Fig. 7 zeigt eine vergrößerte Ausschnittsdarstellung aus Fig. 6, in der das Kardangelenk und die Möglichkeit der Verbindung mit bzw. Loslösung von der unteren Achse 41 verdeutlicht sind.
  • Da die Lenksäule 39 von der Achse 41 abgenommen und die Säule 36 um mehr als 90º verdreht werden kann, ist es möglich, den Zugang von der Vorderseite her vollständig freizugeben, allerdings mit der Ausnahme der beiden Pedale.
  • Dies ist deshalb möglich, weil die Säule 36, das Lenkrad. 37 und die Lenksäule 39 durch eine Drehung gemäß Pfeil 35 zur linken Seite hin (bei linksgesteuerten Fahrzeugen) in eine solche Stellung gebracht werden können, daß sie den Raum für den Zugang in das Fahrzeug nicht behindern.

Claims (5)

1. Kleines und leichtes Straßenfahrzeug mit einem Gewicht von etwa 300 kg für den Transport von Fahrer, Passagieren und Gepäck, gekennzeichnet durch einen vertikalen Lenkrad-Träger, der permanent auf einer Seite des Fahrzeugs (15) angeordnet ist und um einen Winkel von mehr als 90º drehbar ist, wodurch:
a) ein exakter Gewichtsausgleich des Fahrzeugs durch Schwenken des vertikalen Trägers des Lenkrades zur Anpassung an die Position (18, 19) des Fahrers herbeigeführt wird, der sich in jeder beliebigen Stellung auf der Sitzbank befindet, ohne daß eine Veränderung der Ausrichtung des Fahrers und/oder der Fahrzeugrichtung erforderlich ist,
b) der gesamte Lenkapparat auf eine Seite des Fahrzeugs verschwenkbar ist, um auf diese Weise den Zugang von der Vorderseite vollständig freizumachen.
2. Kleines und leichtes Fahrzeug nach Anspruch 1, wobei der Fahrer auf der Sitzbank in unendlich vielen Zwischenstellungen sitzen kann, um jeweils einen genauen Gesamtgewichtsausgleich zu schaffen, der in einem kleinen und leichten Fahrzeug unabdingbar ist, wenn dieses den Fahrer und Beifahrer in Extrembedingungen trägt, um auf diese Weise ein Kippen auszuschließen.
3. Leichtes Fahrzeug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei kleinsten Veränderungen der Stellung des Fahrers zwischen der Mitte und einer Seite die Höhe (17) des Lenkrades über der Sitzbank konstant bleibt.
4. Leichtes Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch Verdrehen der vertikalen Lenksäule von wenigstens 90º ein Eingang von der Vorderseite des Fahrzeugs (51) freigegeben wird, der groß genug ist, um einer auf ihrem Rollstuhl sitzenden, behinderten Person den Zugang zu ermöglichen.
5. Leichtes Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikale Lenksäule über ein Kupplungssystem fixiert ist.
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