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DE69832089T2 - Mittel zur förderung und verstärkung der neovaskularisierung - Google Patents

Mittel zur förderung und verstärkung der neovaskularisierung

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DE69832089T2
DE69832089T2 DE1998632089 DE69832089T DE69832089T2 DE 69832089 T2 DE69832089 T2 DE 69832089T2 DE 1998632089 DE1998632089 DE 1998632089 DE 69832089 T DE69832089 T DE 69832089T DE 69832089 T2 DE69832089 T2 DE 69832089T2
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DE
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Grant
Patent type
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DE1998632089
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DE69832089D1 (de )
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Yasuhiro Hirakata-shi EGI
Kazutaka Hirakata-shi HAYASHI
Hideaki Chikujo-gun KIDO
Yoshiji Hirakata-shi KUBO
Norifumi Osaka-shi NAKAMURA
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nissan Chemical Industries Ltd
Original Assignee
Nissan Chemical Industries Ltd
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D401/00Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, having nitrogen atoms as the only ring hetero atoms, at least one ring being a six-membered ring with only one nitrogen atom
    • C07D401/02Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, having nitrogen atoms as the only ring hetero atoms, at least one ring being a six-membered ring with only one nitrogen atom containing two hetero rings
    • C07D401/12Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, having nitrogen atoms as the only ring hetero atoms, at least one ring being a six-membered ring with only one nitrogen atom containing two hetero rings linked by a chain containing hetero atoms as chain links

Description

  • Fachgebiet
  • [0001]
    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Angiogenese-Förderer und Angiogenese-Verstärker, die als Wirkstoff eine spezifische Pyridazinonverbindung oder ein pharmakologisch annehmbares Salz davon enthalten.
  • Technischer Hintergrund
  • [0002]
    Es ist bekannt, dass die unten genannte spezifische Pyridazinonverbindung in der vorliegenden Erfindung eine überlegene Hemmungswirkung auf die Blutplättchenaggregation, eine überlegene kardiotonische Wirkung, gefäßerweiternde Wirkung, Anti-SRS-A-Wirkung (SRS-A = slow reacting substances of anaphylaxis, langsam reagierende Substanzen der Anaphylaxe), Hemmungswirkung auf Thromboxan-A2-Synthase und dergleichen hat (JP-B-7-107055, JP-A-7-285869); es ist ein Wirkstoff, von dem man erwartet, dass er ein Antithrombocytenmittel ist und dergleichen.
  • [0003]
    Es gibt jedoch keinen Bericht über die Wirkung der Pyridazinonverbindung auf die Angiogenese.
  • Offenbarung der Erfindung
  • [0004]
    Die Erfinder haben verschiedene Untersuchungen der Wirkung der Pyridazinonverbindung auf die Angiogenese durchgeführt und fanden heraus, dass die Pyridazinonverbindung die Angiogenese fördert und eine angiogene Wirkung eines Wirkstoffs, der eine solche Wirkung hat, noch verstärkt, was zur Fertigstellung der vorliegenden Erfindung führte.
  • [0005]
    Dementsprechend stellt die vorliegende Erfindung Folgendes bereit:
    • (1) Verwendung einer Pyridazinonverbindung der Formel (I)
      Figure 00020001
      wobei R1, R2 und R3 jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom oder ein Niederalkyl sind, X ein Halogenatom, Cyan oder ein Wasserstoffatom ist, Y ein Halogenatom, Trifluormethyl oder ein Wasserstoffatom ist und A C1-C8-Alkylen ist, das gegebenenfalls mit einer Hydroxygruppe substituiert ist, oder eines pharmakologisch annehmbaren Salzes davon zur Herstellung eines Medikaments zur Förderung der Wundheilung, Förderung der Adhäsion nach einer Hautimplantation, Förderung der Heilung nach einer Sekundärnaht bei Vierfach-Amputation und Haarwuchsförderung.
    • (2) Verwendung gemäß (1), wobei die Pyridazinonverbindung eine Verbindung der Formel (I) ist, bei der R1 und R2 jeweils ein Wasserstoffatom sind, R3 ein Wasserstoffatom oder Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist, X ein Halogenatom ist, Y ein Halogenatom oder ein Wasserstoffatom ist und A C1-C5-Alkylen ist, das gegebenenfalls mit einer Hydroxygruppe substituiert ist.
    • (3) Verwendung gemäß (1) oder (2), wobei es sich bei der Pyridazinonverbindung der Formel (I) um 4-Brom-6-[3-(4-chlorphenyl)propoxy]-5-(3-pyridylmethylamino)-3(2H)-pyridazinon handelt.
  • [0006]
    Die Pyridazinonverbindung in der vorliegenden Erfindung ist vorzugsweise eine Verbindung der Formel (I), bei der R1 und R2 jeweils ein Wasserstoffatom sind, R3 ein Wasserstoffatom oder Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist, X ein Halogenatom ist, Y ein Halogenatom oder ein Wasserstoffatom ist und A C1-C5-Alkylen ist, das gegebenenfalls mit einer Hydroxygruppe substituiert ist.
  • [0007]
    Eine besonders bevorzugte Pyridazinonverbindung der Formel (I) (im Folgenden als Pyridazinonverbindung (I) bezeichnet) ist zum Beispiel 4-Brom-6-[3-(4-chlorphenyl)propoxy]-5-(3-pyridylmethylamino)-3(2H)-pyridazinon.
  • [0008]
    Angiogenese bedeutet, dass Endothelzellen aus einem bestehenden Blutgefäß sprossen und ein neues Blutgefäß bilden. Der Vorgang dieser Bildung ist kompliziert und ist ein wichtiges Phänomen, das man in verschiedenen Aspekten im lebenden Körper beobachtet, wie Angiogenese zur Entwicklung und zum Wachstum, pathologische Angiogenese (z.B. Tumorwachstum, diabetische Retinopathie) und dergleichen.
  • [0009]
    Die Verabreichung eines Angiogenese-Förderers an Patienten mit Krebs oder diabetischer Retinopathie verbietet sich, da er die pathologische Angiogenese noch fördert.
  • [0010]
    Ein Angiogenese-Förderer ist jedoch insofern nützlich, als er die Wirksamkeit eines Pharmakons, das direkt auf die hauptsächlich betroffene Arterie (die Arterie, die die Krankheit hauptsächlich bewirkt) wirkt, ergänzt und verstärkt, da er unabhängig von der hauptsächlich betroffenen Arterie einen kollateralen Kreislaufweg bildet.
  • [0011]
    Die in dieser Beschreibung verwendeten Symbole werden im Folgenden erklärt.
  • [0012]
    Das Niederalkyl bei R1, R2 und R3 hat 1 bis 6 Kohlenstoffatome und kann linear oder verzweigt sein. Beispiele dafür sind Methyl, Ethyl, n-Propyl, Isopropyl, n-Butyl, Isobutyl, sek-Butyl, t-Butyl, Pentyl, Hexyl und dergleichen.
  • [0013]
    R1 und R2 sind jeweils vorzugsweise ein Wasserstoffatom, und R3 ist vorzugsweise ein Wasserstoffatom oder ein Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen.
  • [0014]
    Beispiele für das Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen für R3 sind Methyl, Ethyl, n-Propyl, Isopropyl, n-Butyl, Isobutyl, sek-Butyl, t-Butyl und dergleichen.
  • [0015]
    Das Halogenatom für X und Y ist ein Fluoratom, Chloratom, Bromatom oder Iodatom.
  • [0016]
    Vorzugsweise ist X ein Halogenatom, und vorzugsweise ist Y ein Halogenatom und ein Wasserstoffatom.
  • [0017]
    Das gegebenenfalls mit einer Hydroxygruppe substituierte C1-C8-Alkylen für A kann linear oder verzweigt sein, und Beispiele dafür sind Methylen, Ethylen, Propylen, Butylen, Pentylen, Hexylen, Heptylen, Octylen, 2,2-Dimethylethylen, 2,2-Diethylethylen, 2,2-Di-n-propylethylen, Hydroxymethylen, 1-Hydroxyethylen, 2-Hydroxyethylen, 3-Hydroxypropylen und dergleichen.
  • [0018]
    Vorzugsweise ist A ein gegebenenfalls mit einer Hydroxygruppe substituiertes C1-C5-Alkylen.
  • [0019]
    In der Formel (I) können die Methylengruppe und der Pyridinring an einer beliebigen Position gebunden sein, sind aber vorzugsweise an der 3-Position relativ zum Stickstoffatom des Pyridinrings gebunden.
  • [0020]
    Y kann Substituent an einer beliebigen Position des Benzolrings sein, aber vorzugsweise an der 4-Position.
  • [0021]
    Insbesondere bevorzugt ist die Pyridazinonverbindung der Formel (I), bei der R1 und R2 Wasserstoffatome sind, R3 ein Wasserstoffatom oder ein Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist, X ein Halogenatom ist, Y ein Halogenatom oder Wasserstoffatom ist und A ein C1-C5-Alkylen ist, das gegebenenfalls mit einer Hydroxygruppe substituiert ist.
  • [0022]
    Besonders bevorzugte Pyridazinonverbindungen (I) sind 4-Brom-6-(3-phenylpropoxy)-5-(3-pyridylmethylamino)-3(2H)-pyridazinon, 4-Chlor-6-(3-phenylpropoxy)-5-(3-pyridylmethylamino)-3(2H)-pyridazinon, 4-Chlor-6-[3-(4-chlor phenyl)propoxy]-5-(3-pyridylmethylamino)-3(2H)-pyridazinon, 4-Brom-6-[3-(4-chlorphenyl)propoxy]-5-(3-pyridylmethylamino)-3(2H)-pyridazinon, 4-Brom-6-(2,2-dimethyl-3-phenylpropoxy)-5-(3-pyridylmethylamino)-3(2H)-pyridazinon, 4-Chlor-6-(2,2-dimethyl-3-phenylpropoxy)-5-(3-pyridylmethylamino)-3(2H)-pyridazinon, 4-Brom-6-[3-(4-chlorphenyl)-2,2-dimethylpropoxy]-5-(3-pyridylmethylamino)-3(2H)-pyridazinon, 4-Chlor-6-[3-(4-chlorphenyl)-2,2-dimethylpropoxy]-5-(3-pyridylmethylamino)-3(2H)-pyridazinon, 4-Brom-6-[3-(4-chlorphenyl)-3-hydroxypropoxy]-5-(3-pyridylmethylamino)-3(2H)-pyridazinon, 4-Chlor-6-[3-(4-chlorphenyl)-3-hydroxypropoxy]-5-(3-pyridylmethylamino)-3(2H)pyridazinon, 4-Brom-6-[3-(4-chlorphenyl)-2-hydroxypropoxy]-5-(3-pyridylmethylamino)-3(2H)-pyridazinon und 4-Chlor-6-[3-(4-chlorphenyl)-2-hydroxypropoxy]-5-(3-pyridylmethylamino)-3(2H)-pyridazinon.
  • [0023]
    Die Pyridazinonverbindung (I) in der vorliegenden Erfindung umfasst Stereoisomere und optische Isomere.
  • [0024]
    Die Pyridazinonverbindung (I) kann nach einem Verfahren hergestellt werden, das zum Beispiel in JP-B-7-107055, U5-A-5314883, EP-A-482208, JP-A-7-252237, US-A-5750523 und EP-A-742211 offenbart ist.
  • [0025]
    Zu den pharmakologisch annehmbaren Salzen der Pyridazinonverbindung (I) gehören Salze mit einer anorganischen Säure (z.B. Hydrochlorid, Hydrobromid, Phosphat, Sulfat und dergleichen), Salze mit einer organischen Säure (z.B. Acetat, Succinat, Maleat, Fumarat, Malat, Tartrat und dergleichen) und dergleichen.
  • [0026]
    Die Pyridazinonverbindung (I) kann nach bekannten Verfahren in die oben genannten Salze umgewandelt werden.
  • [0027]
    Die Pyridazinonverbindung (I) und ihre pharmakologisch annehmbaren Salze können für sich allein als Angiogenese-Förderer verwendet werden. Sie können aber auch als Verstärker der angiogenen Wirkung eines Wirkstoffs, der eine solche Wirkung hat, verwendet werden, indem man den Wirkstoff gleichzeitig verwendet.
  • [0028]
    Der Wirkstoff mit der angiogenen Wirkung kann ein Wachstumsfaktor, wie ein basischer Fibroblasten-Wachstumsfaktor (b-FGF), ein Endothelzellen-Wachstumsfaktor (ECGF), ein Epidermis-Wachstumsfaktor (EGF), ein Transforming-Wachstumsfaktor-β (TGF-β), ein PDGF (platelet-derived endothelial cell growth factor), ein Gefäßendothel-Wachstumsfaktor (VEGF), ein Gefäßpermeabilitätsfaktor, VPF und dergleichen, Heparin, Adenosin und dergleichen sein.
  • [0029]
    Die Pyridazinonverbindung (I) und ihre pharmakologisch annehmbaren Salze sind als Verstärker der angiogenen Wirkung eines Wachstumsfaktors, insbesondere b-FGF, überlegen.
  • [0030]
    Die Wirkungen der vorliegenden Erfindung können durch irgendein bekanntes Verfahren, das keinerlei Einschränkung unterliegt, bestätigt werden.
  • [0031]
    Die Pyridazinonverbindung (I) und ihre pharmakologisch annehmbaren Salze, die die Wirkstoffe in der vorliegenden Erfindung sind, haben eine äußerst geringe Toxizität und zeigen eine angiogenesefördernde Wirkung und Verstärkung der angiogenen Wirkung eines Wirkstoffs bei Säugern, wie Mensch, Hund, Rind, Pferd, Kaninchen, Maus, Ratte und dergleichen.
  • [0032]
    Die Pyridazinonverbindung (I) und ihre pharmakologisch annehmbaren Salze können parenteral in Form einer Injektion (subkutane, intravenöse, intramuskuläre, intraperitoneale Injektion), Salbe, Suppositorium, Aerosol und dergleichen oder oral in Form einer Tablette, Kapsel, eines Granulats, einer Pille, eines Sirups, einer Flüssigkeit, Emulsion, Suspension und dergleichen verabreicht werden.
  • [0033]
    Die Pyridazinonverbindung (I) und ihre Salze können nach herkömmlichen Verfahren der Wirkstofferzeugung zu einem Präparat für die Verabreichung zubereitet werden.
  • [0034]
    Die Tablette, Kapsel, das Granulat und die Pille für die orale Verabreichung können unter Verwendung einer Trägersubstanz (z.B. Saccharose, Lactose, Glucose, Stärke, Mannit und dergleichen), eines Bindemittels (z.B. Sirup, Gummi arabicum, Gelatine, Sorbit, Tragant, Methylcellulose, Polyvinylpyrrolidon und dergleichen), Sprengmittels (z.B. Stärke, Carboxymethylcellulose oder ein Calciumsalz davon, mikrokristalline Cellulose, Polyethylenglycol und dergleichen), Trennmittels (z.B. Talk, Magnesiumstearat, Calciumstearat, Kieselsäure und dergleichen), Gleitmittels (z.B. Natriumlaurylsulfat, Glycerin und dergleichen) und dergleichen hergestellt werden.
  • [0035]
    Die Injektion, das Aerosol, der Sirup, die Flüssigkeit, Emulsion und Suspension können unter Verwendung eines Lösungsmittels für den Wirkstoff (z.B. Wasser, Ethylalkohol, Isopropylalkohol, Propylenglycol, 1,3-Butylenglycol, Polyethylenglycol und dergleichen), eines Tensids (z.B. Sorbitanfettsäureester, Polyoxyethylensorbitanfettsäureester, Polyoxyethylenfettsäureester, Polyoxyethylenether von hydriertem Ricinusöl, Lecithin und dergleichen), eines Suspendiermittels (z.B. Cellulosederivate, wie Carboxymethylcellulose-Natriumsalz, Methylcellulose und dergleichen, natürliche Gummen, wie Tragant, Gummi arabicum und dergleichen), eines Konservierungsstoffs (z.B. p-Hydroxybenzoat, Benzalkoniumchlorid, Sorbat und dergleichen) und dergleichen hergestellt werden. Ein Suppositorium kann zum Beispiel unter Verwendung von Polyethylenglycol, Lanolin, Kokosnussöl und dergleichen hergestellt werden.
  • [0036]
    Die Dosis der Pyridazinonverbindung (I) und ihres Salzes kann in zweckmäßiger Weise gemäß dem Alter, Körpergewicht, Krankheitszustand und dergleichen des Patienten bestimmt werden. Sie beträgt im Allgemeinen 0,001 mg bis 5 g/Tag, vorzugsweise 0,005 bis 1000 mg/Tag, für einen Erwachsenen und wird in einer bis mehreren Dosen pro Tag verabreicht.
  • [0037]
    Wenn die Pyridazinonverbindung (I) oder ein pharmakologisch annehmbares Salz davon als Verstärker der angiogenen Wirkung eines Wirkstoffs, der eine solche Wirkung hat, verwendet wird, werden die Pyridazinonverbindung in der vorliegenden Erfindung und der Wirkstoff mit der angiogenen Wirkung so verabreicht, dass sie beide während desselben Zeitraums im Körper vorhanden sind. Die Verwendung und die Dosis des Wirkstoffs mit der angiogenen Wirkung unterliegen keiner Einschränkung, solange sie in die bekannten Bereiche fallen. Sie können zu einem einzigen pharmazeutischen Präparat oder getrennt zu einzelnen Präparaten verarbeitet werden. Wenn es getrennte Präparate sind, können der Verabreichungsweg und die Dosis gleich oder verschieden sein.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • [0038]
    1 ist ein Photo, das das neovaskularisierte Blutgefäß am siebten Tag des Tests in einer Ratten-Schwammmodell-Gruppe zeigt, der nur ein Träger verabreicht wurde.
  • [0039]
    2 ist ein Photo, das die neovaskularisierten Blutgefäße am siebten Tag des Tests in einer Ratten-Schwammmodell-Gruppe zeigt, der Verbindung A verabreicht wurde.
  • [0040]
    3 zeigt die Menge des Hämoglobins im Schwamm bei einem Ratten-Schwammmodell, die auf die angiogenesefördernde Wirkung von Verbindung A hinweist.
  • [0041]
    4 ist ein Photo, das die neovaskularisierten Blutgefäße am vierten Tag des Tests in einer Ratten-Schwammmodell-Gruppe 1 zeigt, der eine BSA-haltige physiologische Kochsalzlösung verabreicht wurde.
  • [0042]
    5 ist ein Photo, das die neovaskularisierten Blutgefäße am vierten Tag des Tests in einer Ratten-Schwammmodell-Gruppe 2 zeigt, der nur ein basischer Fibroblasten-Wachstumsfaktor (b-FGF) verabreicht wurde.
  • [0043]
    6 ist ein Photo, das die neovaskularisierten Blutgefäße am vierten Tag des Tests in einer Ratten-Schwammmodell-Gruppe 3 zeigt, der gleichzeitig b-FGF und Verbindung A verabreicht wurden.
  • [0044]
    7 zeigt die Menge des Hämoglobins im Schwamm bei einem Ratten-Schwammmodell, die auf die Verstärkung der angiogenen Wirkung von b-FGF durch Verbindung A hinweist.
  • [0045]
    8 zeigt die Beziehung zwischen der Dosis und der angiogenen Wirksamkeit von Verbindung A in einem Ratten-Schwammmodell.
  • Beispiele
  • [0046]
    Die vorliegende Erfindung wird im Einzelnen anhand der folgenden Beispiele und experimentellen Beispiele erläutert. Die Erfindung wird durch diese Beispiele in keiner Weise eingeschränkt.
  • Experimentelles Beispiel 1: Förderung der Angiogenese durch Verbindung A Verfahren:
  • [0047]
    Ratten wurden durch intraperitoneale Verabreichung von Natriumpentobarbital (50 mg/kg) anästhetisiert, und die dorsale Medianlinie wurde etwa 1 cm weit eingeschnitten, und eine Lufttasche wurde subkutan bei etwa 2,5 cm zur Schwanzseite hin mit einer Kocher-Klemme hergestellt. Ein hämostatischer Gelatineschwamm (Spongel®, 10 mm × 10 mm × 7 mm; hergestellt von Yamanouchi Pharmaceutical Co., Ltd.), der mit physiologischer Kochsalzlösung imprägniert war, wurde darin eingebettet. Die Öffnung wurde zugenäht und antiseptisch behandelt, wobei man ein Testtiermodell erhielt.
  • [0048]
    Als Reagens wurde Verbindung A (4-Brom-6-[3-(4-chlorphenyl)propoxy]-5-(3-pyridylmethylamino)-3(2H)-pyridazinon-Hydrochlorid, 100 mg), die nach einem herkömmlichen Verfahren hergestellt wurde, in 0,5%iger Methylcelluloselösung (100 ml) in einem Mörser suspendiert und so verwendet.
  • [0049]
    Als Kontrolle wurde ein Träger (0,5%ige Methylcelluloselösung) verwendet. Der Träger wurde erhalten, indem man Methylcellulose (5 g, hergestellt von Kishida Chemical Industries, Ltd.) in destilliertem Wasser (1000 ml) löste.
  • [0050]
    Das Reagens (Verbindung A) und der Träger wurden vom Tage der Einbettung des Schwammes an 4 Tage oder 7 Tage lang wiederholt in einer Dosis von 10 ml/kg einmal am Tag oral verabreicht. Die Verabreichung erfolgte 30 Minuten, bevor das Tier anästhetisiert wurde, an demselben Tag, an dem die Einbettung erfolgte, und der Schwamm wurde am ersten Tag nach der letzten Verabreichung entnommen.
  • [0051]
    4 Tage oder 7 Tage nach der Einbettung wurde den Tieren zur Euthanasie ein Überschuss an Pentobarbital intravenös injiziert. Der Rücken wurde geöffnet, und das Gewebe, das den eingebetteten Schwamm umgab, wurde entfernt, und die Oberfläche des Schwamms wurde photographiert. Der Schwamm wurde herausgenommen und in 0,1 M wässriges Ammoniak (2 ml) gelegt, das 4 h lang stehen gelassen wurde, um Hämoglobin aus dem Schwamm zu extrahieren. Der Extrakt (100 μl) wurde genommen, und Hämoglobin wurde unter Verwendung eines Assaykits (Hämoglobin B-TESTWAKO; hergestellt von Wako Pure Chemical Industries, Ltd.) quantifiziert und als Hinweis auf die Angiogenese verwendet. Die Menge des Hämoglobins im Schwamm wurde nach der folgenden Formel berechnet. Menge des Hämoglobins im Schwamm (mg/Schwamm) = Hämoglobin (mg) im Extrakt (100 μl) × 20 (Gesamtextrakt 2 ml)
  • [0052]
    Die erhaltenen Daten wurden als Mittelwert ± Standardabweichung ausgedrückt. Zur Bewertung der angiogenen Wirkung wurde ein ungepaarter t-Test durchgeführt, wobei man die Tiere, denen der Wirkstoff 4 Tage lang oder 7 Tage lang verabreicht wurde, und die entsprechenden Trägergruppen als Kontrolle verwendete, um einen signifikanten Unterschied festzustellen. Signifikanz wurde bei einer Irrtumswahrscheinlichkeit von weniger als 5% festgestellt.
  • Ergebnisse:
  • 1. Beobachtung des Photos
  • [0053]
    Sowohl die Gruppe, der das Reagens (Verbindung A) verabreicht wurde, als auch die Gruppe, der nur der Träger verabreicht wurde, zeigten am 4. Tag und 7. Tag des Tests eine Erhöhung der neovaskularisierten Blutgefäße auf der Schwammoberfläche, die proportional zur Zahl der seit Beginn des Tests vergangenen Tage war. Am 7. Tag des Tests zeigte die Gruppe, der das Reagens (Verbindung A) verabreicht wurde (2), mehr neovaskularisierte Blutgefäße als die Gruppe, der nur der Träger verabreicht wurde (1).
  • 2. Menge des Hämoglobins im Schwamm
  • [0054]
    Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 und 3 gezeigt. Sowohl die Gruppe, der das Reagens (Verbindung A) verabreicht wurde, als auch die Gruppe, der nur der Träger verabreicht wurde, zeigten am 4. Tag und am 7. Tag des Tests eine Erhöhung der Menge des Hämoglobins im Schwamm, die proportional zur Zahl der seit Beginn des Tests vergangenen Tage war. Am 7. Tag des Tests zeigte die Gruppe, der das Reagens (Verbindung A) verabreicht wurde, eine signifikante Erhöhung im Vergleich zu der Gruppe, der nur der Träger verabreicht wurde.
  • Tabelle 1
    Figure 00110001
  • Experimentelles Beispiel 2: Verstärkung der angiogenen Wirkung von b-FGF durch Verbindung A
  • Verfahren:
  • [0055]
    Die Testtiermodelle wurden in derselben Weise hergestellt wie im Experimentellen Beispiel 1.
  • [0056]
    Als Reagens wurde Verbindung A (4-Brom-6-[3-(4-chlorphenyl)propoxy]-5-(3-pyridylmethylamino)-3(2H)-pyridazinon-Hydrochlorid, 50 mg), die nach einem herkömmlichen Verfahren hergestellt wurde, in 0,5%iger Methylcelluloselösung (100 ml) in einem Mörser suspendiert und so verwendet.
  • [0057]
    Der Träger (0,5%ige Methylcelluloselösung) wurde erhalten, indem man Methylcellulose (5 g, hergestellt von Kishida Chemical Industries, Ltd.) in destilliertem Wasser (1000 ml) löste.
  • [0058]
    Eine 0,1%ige Lösung von Rinderserumalbumin (BSA) in physiologischer Kochsalzlösung wurde hergestellt, indem man BSA (0,1 g, Sigma) in physiologischer Kochsalzlösung (100 ml) löste.
  • [0059]
    Eine b-FGF-Lösung wurde hergestellt, indem man rekombinantes b-FGF (20 μg, hergestellt von BTI) in einer 0,1%igen Lösung von BSA in physiologischer Kochsalzlösung (2 ml) löste.
  • [0060]
    Der hämostatische Gelatineschwamm war der gleiche, wie er im Experimentellen Beispiel 1 verwendet wurde.
  • [0061]
    Die Testgruppe wurde in 3 Gruppen eingeteilt. In Gruppe 1 wurde ein Schwamm eingebettet, der mit 100 μl einer 0,1%igen Lösung von BSA in physiologischer Kochsalzlösung benetzt worden war. In Gruppe 2und Gruppe 3 wurde ein Schwamm eingebettet, der mit b-FGF-Lösung (100 μl) benetzt worden war (1 μg b-FGF/Schwamm).
  • [0062]
    Der Träger wurde Gruppe 1 und Gruppe 2 oral verabreicht, und das Reagens (Verbindung A) wurde Gruppe 3 vom Tage der Einbettung des Schwammes an 4 Tage lang wiederholt in einer Dosis von 10 ml/kg zweimal am Tag oral verabreicht.
  • [0063]
    In jeder Testgruppe begann die Verabreichung am Abend (eine Verabreichung) desselben Tages, an dem die Einbettung erfolgte. Der Zeitpunkt der Verabreichung des Wirkstoffs war etwa 9 Uhr bei der ersten Verabreichung und etwa 19 Uhr bei der zweiten Verabreichung. Im Hinblick auf die Wirkung des Wirkstoffs wurde der Wirkstoff an demselben Tag, an dem der Schwamm entnommen wurde, nicht verabreicht (insgesamt 7malige Verabreichung).
  • [0064]
    4 Tage nach der Einbettung wurde den Tieren zur Euthanasie ein Überschuss an Pentobarbital intravenös injiziert. Der Rücken wurde geöffnet, und das Gewebe, das den eingebetteten Schwamm umgab, wurde entfernt, und die Oberfläche des Schwamms wurde photographiert. Der Schwamm wurde herausgenommen, und das Hämoglobin im Schwamm wurde auf dieselbe Weise berechnet wie im Experimentellen Beispiel 1.
  • [0065]
    Die erhaltenen Daten wurden als Mittelwert ± Standardabweichung ausgedrückt. Zur Bewertung der angiogenen Wirkung wurde ein mehrfacher Vergleichstest nach dem Tukey-Verfahren durchgeführt, um einen signifikanten Unterschied festzustellen. Signifikanz wurde bei einer Irrtumswahrscheinlichkeit von weniger als 5% festgestellt.
  • Ergebnisse:
  • 1. Beobachtung des Photos
  • [0066]
    Die Ergebnisse sind in 4, 5 und 6 gezeigt. Am 4. Tag des Tests zeigte Gruppe 2 (die Gruppe, der nur b-FGF als Wirkstoff verabreicht wurde), visuell mehr neovaskularisierte Blutgefäße als Gruppe 1 (die Gruppe, der eine 0,1%ige Lösung von BSA in physiologischer Kochsalzlösung verabreicht wurde), und Gruppe 3 (die Gruppe, der gleichzeitig b-FGF und Reagens (Verbindung A, 5 mg/kg) verabreicht wurde) zeigte noch mehr neovaskularisierte Blutgefäße als Gruppe 2.
  • 2. Menge des Hämoglobins im Schwamm
  • [0067]
    Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 und 7 gezeigt. Gruppe 3 (die Gruppe, der gleichzeitig b-FGF und Reagens (Verbindung A, 5 mg/kg) verabreicht wurde) zeigte eine signifikante Erhöhung des Hämoglobingehalts im Vergleich zu Gruppe 1 (der Gruppe, der eine 0,1%ige Lösung von BSA in physiologischer Kochsalzlösung verabreicht wurde) und Gruppe 2 (der Gruppe, der nur b-FGF als Wirkstoff verabreicht wurde).
  • Tabelle 2
    Figure 00140001
  • Experimentelles Beispiel 3: Beziehung zwischen Dosis und Angiogeneseförderung durch Verbindung A
  • Verfahren:
  • [0068]
    Die Testtiermodelle wurden in derselben Weise hergestellt wie im Experimentellen Beispiel 1.
  • [0069]
    Als Reagens wurde Verbindung A (4-Brom-6-[3-(4-chlorphenyl)propoxy]-5-(3-pyridylmethylamino)-3(2H)-pyridazinon-Hydrochlorid, 35 mg), die nach einem herkömmlichen Verfahren hergestellt wurde, in 0,5%iger Methylcelluloselösung (70 ml) in einem Mörser suspendiert und als Reagens zur Verabreichung von 5 mg/kg verwendet.
  • [0070]
    Diese Suspension wurde mit einem Träger (0,5%ige Methylcelluloselösung) zweifach bzw. fünffach verdünnt, was das Reagens zur Verabreichung von 2,5 mg/kg bzw. das Reagens zur Verabreichung von 1 mg/kg ergab (jeweilige Dosis 10 ml/kg). Der Träger (0,5% Methylcelluloselösung) wurde als Kontrolle verwendet. Der Träger wurde erhalten, indem man Methylcellulose (5 g, hergestellt von Kishida Chemical Industries, Ltd.) in destilliertem Wasser (1000 ml) löste.
  • [0071]
    Jedes Reagens (Verbindung A) und der Träger wurden vom Tage der Einbettung des Schwammes an 4 Tage lang wiederholt (insgesamt 7mal) in einer Dosis von 10 ml/kg zweimal am Tag oral verabreicht. Der Schwamm wurde am ersten Tag nach der letzten Verabreichung entnommen, und das Hämoglobin im Schwamm wurde auf dieselbe Weise berechnet wie im Experimentellen Beispiel 1.
  • [0072]
    Jede Gruppe enthielt 8-9 Tiere, und die erhaltenen Daten wurden als Mittelwert ± Standardabweichung ausgedrückt. Zur Bewertung der angiogenen Wirkung wurde ein Dunnett-Test durchgeführt, wobei man die Gruppe, der nur der Träger verabreicht wurde, als Kontrolle verwendete, um einen signifikanten Unterschied festzustellen. Signifikanz wurde bei einer Irrtumswahrscheinlichkeit von weniger als 5% festgestellt.
  • Ergebnisse:
  • [0073]
    Die Ergebnisse sind in 8 gezeigt. Im Vergleich zu der Gruppe, der nur der Träger verabreicht wurde, zeigten die Gruppe, der 2,5 mg/kg verabreicht wurde, und die Gruppe, der 5 mg/kg verabreicht wurde, eine signifikante Erhöhung der Hämoglobinmenge.
  • [0074]
    In der Gruppe, der 5 mg/kg verabreicht wurde, neigte die Wirkung dazu, sich etwas abzuschwächen, doch wurde ein signifikanter Unterschied gefunden. Dies ist vermutlich einer Abnahme des Blutstroms aufgrund der hypotonischen Wirkung zuzuschreiben, da die Dosis (5 mg/kg) von Verbindung A bei Ratten eine hypotonische Wirkung verursacht, die auf der gefäßerweiternden Wirkung beruht.
  • [0075]
    Dadurch wurde geklärt, dass Verbindung A bei einer Dosis, die im Wesentlichen frei von hypotonischer Wirkung ist, eine überlegene angiogenesefördernde Wirkung zeigt.
  • Experimentelles Beispiel 4: Toxizität
  • [0076]
    Die akute Toxizität (LD50) von Verbindung A war nicht kleiner als 2 g/kg bei oraler Verabreichung an Ratte und Hund, und es zeigte sich, dass die Verbindung eine äußerst geringe Toxizität hat.
  • [0077]
    Aus den obigen Testergebnissen geht hervor, dass die Pyridazinonverbindung (I) und deren Salz eine überlegene angiogenesefördernde Wirkung und eine Verstärkung der angiogenen Wirkung eines Wirkstoffs, der eine solche Wirkung hat, zeigen und eine geringe Toxizität aufweisen.
  • Beispiel 1 (Tablette
  • [0078]
    Die folgenden Bestandteile wurden nach einem herkömmlichen Verfahren miteinander gemischt und zu zuckerüberzogenen Tabletten (Dragees) verarbeitet, die 50 mg des Wirkstoffs pro Tablette enthielten.
    Verbindung A 10 g
    Lactose 20 g
    Stärke 5 g
    Magnesiumstearat 0,1 g
    Calciumcarboxymethylcellulose 7 g
    Gesamt 42,1 g
  • Beispiel 2 (Kapsel
  • [0079]
    Die folgenden Bestandteile wurden nach einem herkömmlichen Verfahren miteinander gemischt und in Gelatinekapseln gefüllt, was Kapseln ergab, die 50 mg des Wirkstoffs pro Kapsel enthielten.
    Verbindung A 10 g
    Lactose 20 g
    mikrokristalline Cellulose 10 g
    Magnesiumstearat 1 g
    Gesamt 41 g
  • Beispiel 3 (Salbe)
  • [0080]
    Die folgenden Bestandteile wurden nach einem herkömmlichen Verfahren miteinander gemischt, was eine 1-Gew.-%ige Salbe ergab.
    Verbindung A 1 g
    Olivenöl 20 g
    weißes Petrolatum 79 g
    Gesamt 100 g
  • Beispiel 4 (Aerosolsuspension)
  • [0081]
    Die folgenden Bestandteile (A) wurden miteinander gemischt, und die erhaltene gemischte Lösung wurde in einen Behälter gegeben, der mit einem Ventil ausgestattet war. Ein Treibmittel (B) wurde aus einer Ventildüse bei 20 °C bis zu einem Manometerdruck von 2,46 bis 2,81 mg/cm2 hineingepresst, was eine Aerosolsuspension ergab.
  • Figure 00180001
  • Gewerbliche Anwendbarkeit
  • [0082]
    Die Pyridazinonverbindung (I) und ihr pharmakologisch annehmbares Salz in der vorliegenden Erfindung fördern die Angiogenese und verstärken die angiogene Wirkung eines Wirkstoffs, der eine solche Wirkung hat, und sind als Angiogenese-Förderer und -Verstärker geeignet. Daher bewirken sie eine Förderung der Heilung bei verschiedenen Krankheiten, bei denen Angiogenese eine wichtige Rolle spielt, wie Förderung der Wundheilung, Förderung der Adhäsion nach einer Hautimplantation, Förderung der Heilung nach einer Sekundärnaht bei Vierfach-Amputation, Haarwuchsförderung und dergleichen.

Claims (3)

  1. Verwendung einer Pyridazinonverbindung der Formel (I)
    Figure 00190001
    wobei R1, R2 und R3 jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom oder ein Niederalkyl sind, X ein Halogenatom, Cyan oder ein Wasserstoffatom ist, Y ein Halogenatom, Trifluormethyl oder ein Wasserstoffatom ist und A C1-C8-Alkylen ist, das gegebenenfalls mit einer Hydroxygruppe substituiert ist, oder eines pharmakologisch annehmbaren Salzes davon zur Herstellung eines Medikaments zur Förderung der Wundheilung, Förderung der Adhäsion nach einer Hautimplantation, Förderung der Heilung nach einer Sekundärnaht bei Vierfach-Amputation und Haarwuchsförderung.
  2. Verwendung gemäß Anspruch 1, wobei die Pyridazinonverbindung eine Verbindung der Formel (I) ist, bei der R1 und R2 jeweils ein Wasserstoffatom sind, R3 ein Wasserstoffatom oder Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist, X ein Halogenatom ist, Y ein Halogenatom oder ein Wasserstoffatom ist und A C1-C5-Alkylen ist, das gegebenenfalls mit einer Hydroxygruppe substituiert ist.
  3. Verwendung gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei es sich bei der Pyridazinonverbindung der Formel (I) um 4-Brom-6-[3-(4-chlorphenyl)propoxy]-5-(3-pyridylmethylamino)-3(2H)-pyridazinon handelt.
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