DE69829326T2 - Vorrichtung und Verfahren zum Eichen eines Fotofinishing-Systems - Google Patents

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Description

  • Die Erfindung bezieht sich allgemein auf Fotofinishing-Systeme und insbesondere auf eine Vorrichtung (einen Ausstattungssatz) und ein Verfahren, die das einfache Eichen des Druckers eines Fotofinishing-Systems ermöglichen.
  • Fotofinisher arbeiten normalerweise mit einem oder mehreren Qualitätsprüftools, üblicherweise in Form entwickelter Originalnegative der ersten oder der zweiten Generation. Der Begriff Originalnegative der "ersten Generation" bzw. der "zweiten Generation" ist in US-A-5 223 891 und US-A-5 313 251 beschrieben. Diese entwickelten Referenzbilder bestehen häufig aus Portraitaufnehmen und farbigen oder neutralen grauen Referenzfeldern. Bisher werden die Drucker von Fotofinishern normalerweise in der Weise geeicht, dass man diese entwickelten Negative ausdruckt, die Dichten der Referenzfelder auf den so erzeugten Drucken mittels eines Densitometers bestimmt und dann die Eich-Regelelemente des Druckers so lange verstellt, bis die Dichten der Referenzfelder die empfohlenen (gewünschten) Werte erreichen.
  • Ursprünglich bestanden diese Referenzbilder aus Kamera-Originalen (d.h. Originalen der ersten Generation), für die extrem hohe Standards vorgegeben waren. Wegen dieser hohen Standards war die Herstellung zeitaufwendig, laborintensiv und teuer. Die Verwendung von Originalen der zweiten Generation als Einstell-Tools (wie diese in US-A-5 223 891 und US-A-5 313 251 beschrieben sind) trug zur Lösung dieser Probleme bei und erleichterte es darüber hinaus,
    • a. identische Bilder auf mehreren Exemplaren eines entwickelten Referenzfilmstreifens herzustellen,
    • b. höhere Standards der sensitometrischen Übereinstimmung zwischen mehreren Exemplaren eines entwickelten Referenzfilmstreifens zu erreichen.
  • Aber immer noch erfolgte die Eichung von Druckern, die mit Originalen der zweiten Generation arbeiteten, im allgemeinen durch Messen der Reflexionsdichten eines Eichfeldes im Bild und Vergleich dieser Dichten mit durch das Einstell-Tool bereitgestellten, vorgegebenen Zieldichten. Bei einem weniger formellen Eichverfahren wurde das Bild nach Justierung der Printerabstimmungen wiederholt gedruckt, bis ein gefälliges Ergebnis erreicht war, das möglicherweise nur einem Referenz-Druck entsprach.
  • Die bisher verwendeten Verfahren sind aber mit einer Reihe von Nachteilen verbunden. Zunächst erhält man, wenn das gewünschte Ergebnis beim Drucken der Referenzbilder nicht erreicht wird, keinen Hinweis darauf, wie der Drucker justiert werden sollte, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. Die Justierungen erfolgen üblicherweise empirisch, wobei die Anzahl der erforderlichen Versuche von der Erfahrung und Farbunterscheidungsfähigkeit des Bedieners abhängt. Zweitens ist, wenn die Eichung durch visuellen Vergleich mit einem vorgegebenen Referenz-Druck erreicht wird, dieser Referenz-Druck die einzige verfügbare Ziel-Referenz. Diese Ziel-Referenz gibt jedoch unter Umständen nicht die vom Fotofinisher gewünschte Farbbalance oder Dichte wieder. Und wenn drittens die Eichung durch sensitometrische Messungen eines Eichfeldes erreicht wird, kann dieses Feld möglicherweise zwar perfekt eingestellt werden, zwischen der gewünschten Wiedergabe des Eichfeldes (etwa eines typischen grauen Feldes) und der Wiedergabe anderer wichtiger Farben in der Szene muss aber ein Kompromiss eingegangen werden. Viertens konnte dieses Eichverfahren wegen der Benutzung verarbeiteter Negative etwaige in den Verarbeitungskomponenten (d.h. den physikalischen und chemischen Komponenten des Filmentwicklungsprozesses) begründete Verfälschungen und Abweichungen zwischen dem vom Hersteller der Eichausstattung für die Entwicklung des Filmstreifens verwendeten Verfahren und den vom Fotofinisher für die Entwicklung von Kunden-Negativen eines Kunden-Filmstreifens verwendeten Filmverarbeitungskomponenten nicht berücksichtigen.
  • Die Erfindung stellt nun eine Vorrichtung zum Eichen eines Druckers eines Fotofinishing-Systems gemäß Anspruch 1 bereit.
  • Ferner stellt die Erfindung ein Verfahren zum Eichen eines Fotofinishing-Systems mittels der Vorrichtung bereit.
  • Die Vorrichtung und das Verfahren gemäß der Erfindung weisen eine Reihe von Vorteilen auf. Wenn beim Drucken der Referenzbilder die gewünschte Wiedergabe nicht erreicht wird, liefert die Vorrichtung zunächst einen quantitativen Hinweis darauf, wie der Drucker justiert werden sollte, um die gewünschte Wiedergabe zu erreichen. Zweitens können auf dem Referenzstreifen viele verschiedene Farbbalance- und Dichte-Wiedergaben vorhanden sein, von denen der Fotofinisher eine als gewünschte Zielwiedergabe auswählen kann. Drittens kann dadurch, dass die Eichung hauptsächlich durch visuellen Vergleich erfolgt, ein idealer Kompromiss zwischen Balance und Dichte aller wichtigen Elemente in der Referenzszene leichter erreicht werden. Weil viertens unverarbeitete Negative verwendet werden, berücksichtigt das erfindungsgemäße Verfahren etwaige in den Verarbeitungskomponenten des Fotofinishers begründete Verfälschungen oder Abweichungen.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • In den Zeichnungen zeigen:
  • 1 ein Flussdiagramm des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Erzeugen eines Referenzstreifens;
  • 2 eine Darstellung eines mittels des Verfahrens gemäß 1 hergestellten Referenzstreifens;
  • 2A eine vergrößerte Ansicht einer Wiedergabe auf dem Referenzstreifen gemäß 2; und
  • 3 ein Flussdiagramm eines erfindungsgemäßen Ausstattungs-Satzes sowie eines erfindungsgemäßes Verfahrens zum Eichen eines Fotofinishing-Systems mit Hilfe einer derartigen Ausstattung.
  • Zum besseren Verständnis werden im Folgenden zur Bezeichnung gleicher Elemente in den Figuren soweit wie möglich gleiche Bezugsziffern verwendet.
  • Gemäß 1 wird zunächst ein Aufnahmefilm 102 ausgewählt, auf dem ein Originalbild 110 der Szene 108 erfasst ist. Der Aufnahmefilm 102 sollte vorzugsweise ein breites Belichtungsspektrum, hohe Schärfe und gute Farbwiedergabe aufweisen. Mit diesem Film wird die Referenzszene 108 fotografiert. Dann werden weitere Aufnahmen der Referenzszene 108 unter Zuhilfenahme verschiedener Diagnose-Charts und -Vorrichtungen hergestellt. Des weiteren werden auf dem Aufnahmefilm zusätzliche analytische Aufnahmen mit Hilfe einer Belichtungsvorrichtung, etwa eines Sensitometers 104, hergestellt, um auf dem Aufnahmefilm 102 eine unentwickelte Sensitometer-Aufnahme 106 zu erzeugen. Da alle diese fotografischen und sensitometrischen Belichtungen auf dem Aufnahmefilm für die Bestimmung der Farbton- und Farb-Merkmale des entwickelten Referenzbildes der Szene verwendet werden, werden sie zusammen in herkömmlicher Weise in einem gut geregelten Filmprozessor 112 entwickelt.
  • Das entwickelte Referenzfoto der Szene und die Diagnose- und Sensitometer-Belichtungen 114 werden dann mittels eines digitalen Filmscanners 116 gescannt. Um eine optimale Qualität zu erreichen, ist hierzu ein Scanner mit sehr hoher räumlicher Auflösung und stabiler Farbempfindlichkeit erforderlich. Die so erhaltenen digitalen Bilder 118 liegen in einer metrischen, d.h. scannerabhängigen Dichte vor, die in der folgenden Erläuterung als Scannerdichte bezeichnet wird. Die Scannerdichte gibt die optoelektronische Antwort des Scannersystems auf die optische Dichtemodulation in den entwickelten Negativen wieder.
  • Die durch das Scannen der Diagnose- und Analyse-Belichtungen erhaltenen digitalen Bilddaten (Dateien) werden dann numerisch analysiert. Die entwickelten Negative der sensitometrischen Bilder werden außerdem mittels geeigneter digitaler Densitometrie gemessen. Aus den so erhaltenen Daten werden dann die Eigenschaften des Aufnahmefilms und des Scanners ermittelt, aus denen dann eine digitale Datentransformation 120 entwickelt wird, die die Scannereigenschaften (etwa die spektrale Empfindlichkeit) und die Farbton- und Farb-Wiedergabeeigenschaften des Aufnahmefilms aus dem gescannten Referenzbild eliminiert. Als Komponenten einer solchen Transformation sind zum Beispiel bestimmte eindimensionale Mapping-Operationen, mehrdimensionale Vergleichstabellen, Matrixoperationen, Interpolationsoperationen, Stichprobenoperationen, Clipping-, Verschiebe-, Skalieroperationen denkbar, deren Anwendung dem Fachmann auf dem Gebiet der digitalen Bildverarbeitung oder anderer Datentransformationsvorgänge bekannt ist. Das nach Anwendung der Transformation 120 erhaltene Bild 122 stellt jetzt eine Wiedergabe der Belichtungsdichte der Referenzszene in den drei Farbschichten des Aufnahmefilms dar. Die Belichtungsdichte ist ein logarithmischer Wert, der bildweise die Menge an Belichtungslicht wiedergibt, die jede lichtempfindliche Aufzeichnungsschicht des Aufnahmefilms erreicht. Damit ist das digitale Bild 122 hinsichtlich seiner Belichtungsdichte unabhängig von den Farb- und Farbtonwiedergabeeigenschaften des Aufnahmefilms, aber immer noch abhängig von den spektralen Empfindlichkeiten der verschiedenen lichtempfindlichen Schichten des Aufnahmefilms. Denn das digitale Bild 122 enthält unabhängige Farbsignale, die den in den einzelnen Farbkanälen des Aufnahmefilms 102 erfassten Signalen entsprechen (normalerweise liegen die Signale in Form von roten, grünen und blauen Signalen, entsprechend den für die Farben Cyan, Magenta und Gelb empfindlichen Schichten des Films 102, vor).
  • Jetzt kann das digitale Bild 122 nach Wunsch manipuliert werden, um bestimmte Farbeigenschaften zu ändern oder bestimmte Zielauflösungen oder Farbeichfelder hinzuzufügen. Dies geschieht mittels der digitalen Transformation 124, woraus sich das digitale Bild 126 ergibt, das das (möglicherweise modifizierte) Referenzbild mit den hinzugefügten Zielauflösungen oder Farbeichfeldern enthält.
  • Wenn der Produkt-Filmtyp (wobei unter Produkt-Filmtyp der Filmtyp zu verstehen ist, für den eine den endgültigen Filmstreifen verwendende Eicheinrichtung entwickelt wird) in seinen lichtempfindlichen Schichten eine andere Spektralempfindlichkeit aufweist als der Aufnahmefilm 102, muss eine zweite Transformation 128 entwickelt werden, die die vom Aufnahmefilm erfassten Belichtungsdichten in jene Belichtungsdichten umwandelt, die von dem Produkt-Filmtyp bei der Erzeugung des digitalen Bildes 130 erfasst worden wären. Zum Aufbau dieser Transformation sind Spektralempfindlichkeits-Messungen der lichtempfindlichen Schichten sowohl des Aufnahmefilms 102 als auch des Produkt-Filmtyps erforderlich. Diese Spektralempfindlichkeiten können in bekannter Weise gemessen werden.
  • Das digitale Bild 130 muss jetzt in einer Weise transformiert werden, die die Erzeugung eines fotografischen Drucks der vorbestimmten Balance durch Drucken eines auf dem Produkt-Filmtyp vorhandenen Referenzbildes auf das fotografische Produktpapier (auf einen ausgewählten Typ eines fotografischen Mediums) mittels eines Druckers eines Fotofinishing-Systems digital abbildet. Dies wird mittels der digitalen Transformation 132 bewerkstelligt. Das so erhaltene digitale Bild 134 gibt die Belichtungen wieder, die bei korrekter Abstimmung und Eichung des Druckers zum Zeitpunkt des Druckens in jeder fotografischen Schicht des fotografischen Produktpapiers aufgezeichnet wurden. Als Daten für den Aufbau der Transformation 132 werden unter anderem Spektroskopie-Messdaten und integrale Densitometrie-Messdaten eines Bildsatzes von Farbfeldern auf dem Produkt-Filmtyp benötigt, wobei der Farbfeld-Satz eine angemessen gleichmäßige Messung des Farbbereichs des Films, des Leistungsspektrums der Druckerlampe und der spektralen Empfindlichkeiten der verschiedenen lichtempfindlichen Schichten des fotografischen Produktpapiers darstellt.
  • Das digitale Bild 134 ist das Ausgangsbild, auf dessen Grundlage der Referenzstreifen aufgebaut wird. Zur Erzeugung der einzelnen Teilbilder des Referenzstreifens werden die Schritte 136 bis 144 wiederholt ausgeführt. Die digitale Transformation 136 bildet eine Einstellung der Druckerbelichtung eines Fotofinishing-Systems ab (sowohl bezüglich der Einstellungen der Farbart, d.h. der Farbbalance, als auch bezüglich der Helligkeitseinstellung), so dass unterschiedliche Belichtungsstufen des Bildes erzeugt werden können, mit denen fotografische Drucke auf dem ausgewählten Medium (dem fotografischen Produktpapier) erzeugt werden können, deren Balance (hinsichtlich Farbe und Helligkeit) gegenüber der vorgewählten Balance abweicht. Dieses Modell leitet sich ab von einer Untersuchung der Druckerbelichtungs-Justiermechanismen. Die digitale Transformation 136 sieht auch die Integration von dem Referenzstreifen zugeordneten eindeutigen Referenzkennzeichen (in Form der Zahlen 1 bis 37 und der Buchstaben A bis H und N – siehe 2) vor. Dabei bedeutet "zugeordnet", dass auf dem gedruckten Bild zu erkennen ist, welches Kennzeichen zu welchem Bild gehört. Im Falle des Referenzstreifens 154 wird das eindeutige Kennzeichen als Bestandteil jeder Wiedergabe gedruckt (etwa das eindeutige Kennzeichen "1" in 2A). Das digitale Bild 138 gibt die Belichtungen wieder, die bei einer vorgewählten Druckerbelichtung oder Farbbalance-Einstellung zum Zeitpunkt des Druckens in jeder lichtempfindlichen Schicht des fotografischen Produkt-Filmtyps aufgezeichnet würden. Das digitale Bild 138 kann an einer zuvor ausgewählten Position in ein größeres, den ganzen Referenzstreifen 154 darstellendes digitales Bild eingebaut (d.h. integriert) werden. Das digitale Bild 142 repräsentiert das Bild des Referenzstreifens in verschiedenen Stadien der Fertigstellung während der Integration der Teilbilder 138. Der Schritt 144 repräsentiert die Erzeugung einer neuen digitalen Transformation 136 entsprechend einer neuen Druckerbelichtungs- oder Farbbalance-Einstellung. Wenn alle Teilbilder des dem Referenzstreifens erzeugt und in das Bild 142 des Referenzstreifens integriert wurden, wird dieser mittels der digitalen Transformation 146 umgewandelt. Die Transformation 146 wandelt das Bild des Referenzstreifens in ein für ein digitales optoelektronisches Filmaufzeichnungsgerät geeignetes metrisches System um und sorgt für die Farbton- und Farbeichung des Filmaufzeichnungsgeräts. Das digitale Filmaufzeichnungsgerät gibt das digitale Bild 148 des Referenzstreifens in der Weise aus, dass es ein Filmnegativ 150 des Referenzstreifens 154 erzeugt. Dieses Negativ 150 befindet sich dann auf einem zur Verwendung im digitalen Filmaufzeichnungsgerät geeigneten Film, der vom Aufnahmefilm oder dem Produkt-Filmtyp abweichen kann. Das Negativ 150 druckt jedoch in einer einzigen Belichtung genau so auf das Produktpapier (innerhalb der Abbildungsfehlergrenzen), wie ein auf dem Produkt-Filmtyp vorhandenes Negativ des Referenzbildes gedruckt würde, wenn es mit dem auf dem Referenzstreifen wiedergegebenen Belichtungs- und Farbbalance-Einstellungsbereich gedruckt würde. Das Negativ des Referenzstreifens wird fotografisch – 152 – mittels eines fotogafischen Printers oder Vergrößerungsgeräts auf das Produktpapier gedruckt, so dass man den Referenzstreifen 154 erhält.
  • Der Referenzstreifen 154 ist ein Streifen mit 45 verschiedenen Wiedergaben desselben Bildes, die jeweils durch die mit den eindeutigen Kennzeichnungsziffern 1 – 38, A – H und N nummerierten Sechsecke gekennzeichnet sind. Jede Wiedergabe unterscheidet sich von den anderen durch bestimmte logarithmische Belichtungswerte. Die Wiedergaben des Streifens 154 werden vorzugsweise mit denselben Farbmitteln und auf dasselbe Substrat 158 gedruckt, die auch für die Herstellung fotografischer Drucke eines Referenzfilmstreifens 160 mit unverarbeiteten Referenzbildern verwendet werden. Im einzelnen wird der Streifen 154 vorzugsweise durch Belichten und Verarbeiten (d.h. Entwickeln und Fixieren des Bildes) desselben fotografischen Produktpapiertyps hergestellt, der auch zum Drucken der Bilder des Referenzfilmstreifens 160 und eines Kunden-Filmstreifens 170 verwendet wird. Das belichtete und verarbeitete Papier wird dann das Substrat 158, die Farbmittel im Papier werden die Bildfarbstoffe. Unter demselben "Typ" eines fotografischen Aufzeichnungsmediums, z.B. Papier oder Film, ist ein Medium zu verstehen, das dieselben fotografischen Eigenschaften aufweist und das normalerweise in gleicher Weise und mit denselben Komponenten hergestellt wurde. Der Referenzfilmstreifen 160 und der Kunden-Filmstreifen 170 werden weiter unten noch im Zusammenhang mit 3 beschrieben. Dadurch, dass fotografische Medien desselben Typs verwendet werden, sind auch der Farbbereich, der Glanz, Kontrast und der Weißpunkt der gedruckten Referenzbilder, des Referenzstreifens und der gedruckten Kunden-Bilder gleich, und eine visuelle Abstimmung zwischen Referenzbild und Referenzstreifen ist unabhängig von den Betrachtungsbedingungen möglich.
  • Die Wiedergaben liegen in zwei Gruppen vor, wobei alle Wiedergaben vorzugsweise auf dem Substrat 158 auf einem grauen Hintergrund wiedergegeben werden, um chromatische Induktionseffekte zu verringern. Eine erste Gruppe der Wiedergaben simuliert gleichmäßig beabstandete Druckerbelichtungen, woraus sich ein Helligkeitsbereich bei konstanter Farbbalance ergibt. Die auf der linken Seite des Streifens 154 vorhandene erste Gruppe variiert von ganz hell bis ganz dunkel und ist mit A bis H bezeichnet (wobei A die hellste Wiedergabe der ersten Gruppe, d.h. jene mit der geringsten Belichtung, und H die dunkelste Wiedergabe der ersten Gruppe, d.h. jene mit der stärksten Belichtung, darstellt). Zwischen diesen Wiedergaben liegen gleiche Änderungen der logarithmischen Belichtung, wobei D die Wiedergabe ist, die vom Hersteller der Ausstattung empfohlen wird (so dass D nach Auffassung des Herstellers die empfohlene Dichte für diese Szene aufweist).
  • Die zweite, mit den Zahlen 1 bis 37 gekennzeichnete Gruppe auf der rechten Seite des Streifens 154 verändert sich in der Farbbalance. Das mittlere Feld 1 gibt die empfohlene Farbe und Dichte (der Wiedergabe "D" auf der linken Seite identisch) wieder. Die in einer gegebenen Richtung daran angrenzenden Wiedergaben des Streifens simulieren vorzugsweise eine konstante Differenz der logarithmischen Belichtung, etwa eine relative logarithmische Belichtung von 0,030. Diese Differenz entspricht vorzugsweise den Inkrementen des normalerweise an optischen Fotofinisher-Druckern vorhandenen Farbkorrektur-Knopfes. Alle Wiedergaben, die einer gegebenen Wiedergabe benachbart sind und diese umgeben, simulieren daher einen konstanten logarithmischen Belichtungsabstand von jener gegebenen Widergabe, jedoch in unterschiedlichen Farbrichtungen. Die unterschiedlichen Farbbalance-Wiedergaben werden dadurch erreicht, dass man die relative logarithmische Belichtung in drei Farbdimensionen – entlang der Achsen Rot/Cyan, Grün/Magenta und Gelb/Blau verändert. Um zum Beispiel eine Wiedergabe mit einer eher gelben Farbbalance zu erhalten, wurde die Gelb/Blau-Belichtung im Verhältnis zur Rot/Cyan- und Magenta/Grün-Belichtung verstärkt. Diese Belichtungsänderungen erfolgen so, dass in den Wiedergaben ein konstantes Helligkeitsniveau (relative Helligkeit unabhängig von der Farbart) erhalten bleibt. Helligkeit und Farbart können zum Beispiel mit dem CIE L*a*b*-Farbraum beschrieben werden (siehe R.W.G. Hunt, The Reproduction of Color (Die Farbwiedergabe), vierte Ausgabe, 1987, Fountain Press, Tolworth, England).
  • Um einen kritischen Vergleich ohne Ablenkung durch umgebende Bilder zu ermöglichen, weist der Streifen 154 auch eine korrekt belichtete und farbausgeglichene Wiedergabe N auf dem einfarbigen grauen Hintergrund des Referenzstreifens auf. Die Wiedergabe N entspricht der Wiedergabe D (und diese wiederum entspricht der Wiedergabe 1).
  • Es versteht sich, dass die logarithmischen Belichtungsunterschiede zwischen den Wiedergaben nicht konstant gehalten werden müssen, sondern für die Zwecke der Verwendung des Streifens bei anderen Bildausgabegeräten auch verändert werden können.
  • In 3 sind eine erfindungsgemäße Vorrichtung und das Verfahren zur Verwendung dieser Vorrichtung zum Eichen eines fotografischen Druckers dargestellt. Die Vorrichtung besteht aus einem Ausstattungs-Satz und umfasst einen Referenzstreifen 154, einen Referenzfilmstreifen 160, eine Vergleichstabelle 162 und den Hinweis, dass die Ausstattung für die Eichung eines Druckers für einen bestimmten, angegebenen Filmtyp oder mehrere Filmtypen bestimmt ist. Unter "Ausstattung" ist dabei zu verstehen, dass alle Elemente der Vorrichtung zusammen in einer Verpackung bereitgestellt werden. Der vorstehend genannte Hinweis kann in Form von der Ausstattung zugeordneten gedruckten Anweisungen (zum Beispiel der Ausstattung oder deren Verpackung beigefügten Bedienungsanweisungen) vorliegen, die darauf hinweisen, dass die Ausstattung zum Eichen eines Druckers für den angegebenen Filmtyp bzw. die angegebenen Filmtypen (vorzugsweise einen dem unverarbeiteten Referenzfilmstreifen 160 entsprechenden Filmtyp) bestimmt ist. Außerdem kann die Ausstattung einen Hinweis enthalten, dass die fotografischen Drucke des Referenzbildes auf einem fotografischen Medium desselben Typs herzustellen sind, auf dem auch der Referenzstreifen 154 hergestellt wurde. Dieser Hinweis kann in jeder Form vorliegen, in der auch der zuvor erwähnte Hinweis vorliegt.
  • Die Vergleichstabelle 162 ist dargestellt in Form derselben eindeutigen Kennzeichen, wie sie auf dem Referenzstreifen 154 erscheinen, gedruckt in Verbindung mit entsprechenden, auf einem Papiersubstrat gedruckten Korrekturfaktoren, bei denen es sich um die Werte handelt, um die die Druckausgabe geändert werden muss, damit sie einer vorgegebenen Zielwiedergabe (Wieder gabe 1 oder N in 2) entspricht. Der Ausstattungs-Satz ermöglicht die Eichung des Druckers für Kunden-Bilder, die auf demselben Filmtyp hergestellt wurden wie der Referenzfilmstreifen. Der Referenzfilmstreifen 160 enthält latente Bilder, d.h. belichtete, aber noch unverarbeitete Bilder, einer für die Eichung eines Druckers geeigneten Szene. Die Szene enthält normalerweise neutrale Elemente (d.h. im Wesentlichen achromatische Farbstufen, einschließlich Schwarz und Weiß) und nicht-neutrale farbige Elemente. Bei der Szene, die vorzugsweise mehrere Objekte enthalten sollte, kann es sich um eine reale Szene oder eine im Computer generierte Szene handeln. Vorzugsweise sollte die Szene menschliche Hautfarben und andere übliche Farben, etwa das Blau des Himmels, grünes Blattwerk, und dergleichen, enthalten. Am stärksten bevorzugt ist es, wenn die Szene die gleiche ist wie die Szene der im Referenzstreifen 154 enthaltenen Wiedergaben. Normalerweise wird die Szene in einer Anzahl unterschiedlicher Belichtungsstufen auf dem Referenzfilmstreifen belichtet, wobei mindestens ein normal belichtetes latentes Bild und ein oder mehr latente Bilder erzeugt werden, die entweder unter- oder überbelichtet sind. Ein typischer Referenzfilmstreifen kann zum Beispiel normal belichtete Bilder, um zweieinhalb Stufen unterbelichtete, um zweieinhalb Stufen überbelichtete und um fünf Stufen überbelichtete Bilder enthalten. Dies erleichtert die Eichung des fotografischen Druckers für Negative unterschiedlicher Belichtungsstufen, wie sie normalerweise in Kunden-Bestellungen vorgefunden werden. Der Referenzfilmstreifen 160 wird vorzugsweise unter Verwendung von mit Originalen der zweiten Generation arbeitenden Verfahren ähnlich der An erzeugt, wie sie in US-A-5 223 891 und US-A-5 313 251 beschrieben sind.
  • Die Vergleichstabelle 162 besteht aus einem oder mehreren Sätzen von Drucker-Einstellfaktoren, die den Unterschieden zwischen den (durch die eindeutigen Kennzeichen gekennzeichneten) Wiedergaben des Referenzbildes auf dem Referenzstreifen entsprechen. Diese Einstellfaktoren entsprechen den Veränderungen der relativen Belichtungsstufen in den Rot/Cyan-, Grün/Magenta- oder Gelb/Blau-Kanälen eines fotografischen Druckers. Mittels dieser Einstellfaktoren kann der Fotofinisher das Aussehen der von seinem fotografischen Drucker erzeugten Drucke von der Übereinstimmung mit der Dichte oder Farbbalance einer bestimmten Wiedergabe auf dem Referenzstreifen bis zur Übereinstimmung mit der Dichte oder Farbbalance einer anderen Wiedergabe auf dem Referenzstreifen verändern.
  • Das Verfahren der Anwendung des Ausstattungs-Satzes zum Eichen eines fotografischen Druckers beginnt mit der Verarbeitung des Referenzfilmstreifens 160 im Filmprozessor 210 des Fotofinishing-Systems. Das Fotofinishing-System weist einen Filmprozessor 210, einen optischen fotografischen Drucker 215 und ein Papierentwicklungsgerät 230 auf, die normalerweise alle in derselben Position untergebracht sind. Ein Vorteil der Verarbeitung des Referenzstreifens im Fotofinisher gegenüber der Bereitstellung eines bereits vollständig verarbeiteten Filmstreifens als Teil des Ausstattungs-Satzes besteht darin, dass bei diesem Verfahren im Filmverarbeitungsvorgang des jeweiligen Fotofinishing-Systems begründete Verfälschungen berücksichtigt werden. Der Drucker wird daher nicht einfach für ein "ideal verarbeitetes" Filmnegativ, sondern für den Druck von Negativen korrekt geeicht, die mittels des Filmprozessors jenes bestimmten Fotofinishing-Systems erzeugt wurden. Durch die Verarbeitung des Referenzfilmstreifens im Filmprozessor erhält man einen Streifen mit Eich-Referenznegativen 212. Anschließend erzeugt der Fotofinisher mittels des Druckers 215 des Fotofinishing-Systems Referenzdrucke der Eich-Referenznegative 212. Diese Drucke werden vorzugsweise auf demselben fotografischen Papiertyp hergestellt, auf dem auch der Referenzstreifen und die Kunden-Drucke gedruckt werden. Die Referenzdrucke werden im Papierentwicklungsgerät 230 des Fotofinishing-Systems entwickelt. Anschließend werden die Referenzdrucke 220 mit den Referenz-Bildwiedergaben im Referenzstreifen 154 verglichen. Vorzugsweise werden zwei Vergleiche durchgeführt – einer auf der Grundlage der Bilddichte unter Verwendung der Bildwiedergaben A bis H des Referenzstreifens, der andere auf der Grundlage der Farbbalance unter Verwendung der Bildwiedergaben 1 bis 37 des Referenzstreifens. Dieser Vergleich erfolgt vorzugsweise visuell, es können jedoch auch neutrale und/oder Farbfelder 156 in das Referenzbild aufgenommen werden, um einen Vergleich mittels eines Densitometers zu ermöglichen. Die Wiedergaben des Referenzstreifens, die der Dichte und Farbbalance der Referenzdrucke 220 am besten entsprechen (d.h. visuell am nächsten kommen), werden notiert. Außerdem bestimmt der Fotofinisher die Referenz-Zielwiedergabe auf dem Referenzstreifen. Zielwiedergabe ist die Wiedergabe, die nach Ansicht des Fotofinishers die bestmögliche Farbbalance und Dichte aufweist. Normalerweise ist die vom Hersteller des Ausstattungs-Satzes empfohlene Zielwiedergabe auf dem Referenzstreifen klar gekennzeichnet; sie befindet sich normalerweise in der Mitte des gegebenen Farbbalance-Ringes (Wiedergabe Nr. 1 in 2). Wenn die Referenzbilder 220 der Zielwiedergabe entsprechen, wird der Drucker geeicht. Wenn die Referenzdrucke der Zielwiedergabe nicht entsprechen, werden anhand der Vergleichstabelle 162 die Drucker-Korrekturfaktoren bestimmt, die benötigt werden, damit die Ausgabe des Druckers der Zielwiedergabe entspricht. Die so erhaltenen Drucker-Korrekturfaktoren werden auf den Drucker angewendet, und es wird eine neue Serie von Referenzdrucken der Referenznegative 212 hergestellt und verarbeitet. Diese neuen Referenzdrucke werden erneut, wie vorstehend beschrieben, mit dem Referenzstreifen verglichen. Dieser Zyklus kann so oft wie nötig wiederholt werden, bis die Referenzdrucke der Zielwiedergabe des Referenzstreifens entsprechen.
  • Sobald eine befriedigende Eichung des Druckers erreicht ist, können Kunden-Filme 170 desselben Typs wie der Referenzfilmstreifen 160 im Filmprozessor 210 (unter denselben Verarbeitungsbedingungen, wie sie auch für den Referenzfilmstreifen 160 verwendet wurden) verarbeitet und mittels des Druckers 215 auf denselben fotografischen Filmtyp gedruckt werden, auf dem auch der Referenzstreifen 154 hergestellt wurde. Die gedruckten Kunden-Bilder werden dann im Entwicklungsgerät 230 (unter denselben Entwicklungsbedingungen, wie sie auch zum Entwickeln der Referenzdrucke verwendet wurden) entwickelt. Auf diese Weise erhält man Kunden-Drucke mit korrekter Belichtung und Farbbalance.
  • Da der Referenzfilmstreifen 160 neben dem normal belichteten Bild auch unter- und überbelichtete Bilder enthält, kann auch eine gewisse Über- oder Unter-Eichung des Druckers erfolgen, um neben normal belichteten Kunden-Negativen auch über- oder unterbelichtete Kunden-Negative optimal drucken zu können.
  • Die vorstehenden Ausführungsformen können natürlich in unterschiedlicher Weise modifiziert werden. Zum Beispiel könnte die Vergleichstabelle 162 die Korrekturfaktoren nicht in einer für den Menschen lesbaren Form auf einem Substrat, sondern nur in Form maschinenlesbarer Daten auf einem geeigneten Substrat, etwa einem maschinenlesbaren magnetischen oder optischen Speichermedium (zum Beispiel einer Computer-Diskette) oder in einem Halbleiterspeicher enthalten. Natürlich würde der Benutzer in einem Fotofinishing-Labor dann ein geeignetes Lesegerät (etwa einen Computer) zum Lesen dieser Daten benötigen. Bei Vorliegen der Korrekturfaktoren in Form maschinenlesbarer Daten könnten die Korrekturdaten einfach in einem Speicher eines Computers vorhanden sein, der Bestandteil eines computergesteuerten Druckers ist. Dann könnte ein solcher computergesteuerter Drucker nach Durchführung des visuellen Vergleichs durch den Benutzer den an den Drucker anzuwendenden Korrekturfaktor bestimmen.
  • Außerdem ist ersichtlich, dass die vom Drucker 215 ausgegebenen fotografischen Drucke keine Reflexionsbilder sein müssen (d.h., dass sie nicht auf fotografischem Papier vorliegen müssen), sondern auch in transparenter Form für die Projektion oder Betrachtung unter Durchlicht (statt Auflicht) vorliegen können.
  • Die Erfindung wurde vorstehend unter Bezugnahme auf eine bevorzugte Ausführungsform beschrieben. Es versteht sich jedoch, dass der Fachmann Abwandlungen und Modifikationen vornehmen kann, ohne vom Rahmen der Erfindung abzuweichen.

Claims (7)

  1. Vorrichtung zum Eichen eines Printers (Druckers) eines Fotofinishing-Systems (Bildbearbeitungssystems), mit: a) einem belichteten Referenzfilmstreifen mit mindestens einem Referenzbild; b) einem Print (Druck) mit einem Referenzstreifen, der mehrfache Wiedergaben der Referenzbildbelichtungen sowie eine Zielwiedergabe umfasst, wobei jede Wiedergabe eine einzelne Identifizierung aufweist; und c) einem Substrat mit einer Liste von Printer-Korrekturfaktoren, die jeder einzelnen Identifizierung zugeordnet sind, wobei die Wiedergaben verwendbar sind, um einen Print abzugleichen, der anhand des vom Referenz-Filmstreifen nach dessen Entwicklung erstellten Referenzbildes erhalten wird, und wobei die einzelne Identifizierung der visuell abgeglichenen Wiedergabe verwendbar ist zum Auffinden eines entsprechenden Korrekturfaktors auf dem Substrat zum Korrigieren einer Printerkonfigurierung.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, worin der Referenz-Filmstreifen ein belichteter und unverarbeiteter Referenz-Filmstreifen ist, der mindestens eines der latenten Referenzbilder trägt; und der Referenz-Streifen mehrfache Wiedergaben des Referenz-Bildes trägt, die die verschiedenen Printerbelichtungs- und Farbabstimmungen darstellt.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1, mit einer Anzeige, dass die Vorrichtung verwendbar ist zum Erstellen einer Printereichung für einen Filmtyp, der dem eines unverarbeiteten Referenz-Filmstreifens entspricht.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 1, worin der Referenz-Streifen die mehrfachen Wiedergaben auf einem fotografischen Medium trägt, wobei die Vorrichtung zusätzlich eine Anzeige umfasst, dass die fotografischen Prints des Referenz-Bildes auf der selben Art von fotografischem Medium erstellt werden sollen wie der Referenz-Streifen.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 1, worin der Referenz-Streifen auf einem entwickelten farbfotografischen Papier reproduziert wird.
  6. Verfahren zum Eichen eines Fotofinishing-Systems unter Verwendung einer Vorrichtung nach Anspruch 1, mit den Schritten: a) Herstellen eines Prints des Referenz-Bildes anhand des Referenz-Filmstreifens unter Verwendung eines Printers des Fotofinishing-Systems; b) Vergleichen des anhand von Schritt a) erhaltenen Prints mit der mehrfachen Wiedergabe auf dem Referenz-Streifen, um eine übereinstimmende Wiedergabe auf dem Referenz-Streifen zu finden; c) Bestimmen des Printerkorrekturfaktors anhand der Faktoren auf dem Substrat, die der übereinstimmenden Wiedergabe gemäß Schritt b) und einer Zielwiedergabe entsprechen; und d) Einstellen des Printers gemäß dem bei Schritt c) identifizierten Printerkorrekturfaktor.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, worin der Referenz-Streifen auf einem fotografischen Medium getragen wird und der Print des Referenz-Bildes auf dem selben Typ von fotografischem Medium erstellt wird, auf dem der Referenz-Streifen getragen wird.
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