DE69805261T2 - System zur Servosteuerung von Drehbetätigern für eine Vielzahl von zentral gesteuerten Einzelteilen - Google Patents

System zur Servosteuerung von Drehbetätigern für eine Vielzahl von zentral gesteuerten Einzelteilen

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DE69805261T2
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    • E05B77/46Locking several wings simultaneously
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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
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    • G05B19/18Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of program data in numerical form
    • G05B19/19Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of program data in numerical form characterised by positioning or contouring control systems, e.g. to control position from one programmed point to another or to control movement along a programmed continuous path
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein System zur Servosteuerung von Drehbetätigern für eine Mehrzahl von zentral gesteuerten Organen, insbesondere für elektrische Schlösser von Kraftfahrzeugen mit Zentralverriegelung.
  • Bei bestimmten Kraftfahrzeugen, die mit elektrischen Multifunktionsschlössern ausgerüstet sind, wie etwa Einfachverriegelung, Zusatzverriegelung oder Kindersicherung, ergeben sich die verschiedenen möglichen Zustände jedes Schlosses mittels eines Mechanismus, der durch einen Drehbetätiger betätigt wird, der eine Anzahl von Abschaltpositionen entsprechend der Anzahl der auszuführenden Funktionen besitzt. Die verschiedenen Betätiger werden alle durch eine Zentralsteuerung gesteuert, welche die Einschaltung und die Unterbrechung der Stromversorgung aller Betätiger steuert, um die vorgenannten verschiedenen Abschaltpositionen zu erreichen. Ein derartiges System funktioniert relativ gut, wenn die Funktionsgeschwindigkeit der Betätiger niedrig ausfällt, da der Positionierfehler der Betätiger, der durch ihren restlichen Verstellweg nach der Unterbrechung der Stromversorgung bedingt ist, gering bleibt. Wenn hingegen die verschiedenen Funktionen der Schlösser schnell ausgeführt werden sollen, erhöhen sich demzufolge ihre trägheitsbedingten Positionierfehler, zumal der Restverstellweg jedes Betätigers in Abhängigkeit von der jedem Betätiger eigenen Trägheit und von der durch jeden Betätiger erreichten Geschwindigkeit zur Betätigung des entsprechenden Mechanismus unterschiedlich ausfällt, wobei diese Parameter von einem Betätiger zum anderen verschieden sind.
  • Um die Betätiger präzise zu positionieren, ist daher vorgeschlagen worden, die Betätiger abzubremsen, sobald sie ihre gewünschte Abschaltposition erreichen. Dazu sind verschiedene Arten von Schaltern mit Strombahnen und Schleifkontakten, als Dreh- oder Linearschalter, oder Gruppen von durch Nocken betätigten Schaltern vorgesehen worden, um den Zeitpunkt zu erfassen, in dem der Betätiger die gewünschte Position erreicht, beispielsweise durch Messung des Drehwinkels des Läufers eines Elektromotors (siehe EP 0 204 069). Derartige Systeme sind jedoch im allgemeinen komplex und sehr kostenaufwendig, da es notwendig ist, Schalter für jede Abschaltposition jedes Betätigers und Bremsvorrichtungen, beispielsweise durch das Kurzschließen eines Läufers eines Umlaufmotors, für jeden Betätiger vorzusehen.
  • Darüber hinaus beschreibt die DE 39 22 098 ein System zur Servorsteuerung von Drehbetätigern für eine Mehrzahl von Organen einer Türverriegelungsanlage eines Fahrzeugs, bei dem ein Drehbetätiger dazu bestimmt ist, jedes Organ zu betätigen, und mehrere Abschaltpositionen umfaßt, die verschiedenen möglichen Zuständen des zugehörigen Organs entsprechen, wobei jeder Betätiger durch einen Schalter positionsgesteuert wird, der in der Lage ist, den besagten Betätiger solange mit Strom zu versorgen, bis die gewünschte Position dieses Betätigers erreicht ist. Manuell zu betätigende und ebenfalls mechanisch mit den Drehbetätigern verbundene Schalter dienen dazu, jeweils die besagten Drehbetätiger zu steuern.
  • Eine andere Lösung würde darin bestehen, die Positionsgeber wegzulassen und durch eine bestimmte Zeitschaltung zu ersetzen, um den Betätiger gerade während der Zeit mit Strom zu versorgen, die der Betätiger benötigt, um seine gewünschte Abschaltposition zu erreichen. Diese Lösung führt jedoch nicht zu zufriedenstellenden Ergebnissen, da die Geschwindigkeit der verschiedenen Betätiger nicht konstant ausfällt und einerseits von der jedem Betätiger und jedem zu betätigenden Organ eigenen Trägheit und andererseits von dem durch das zu betätigende Organ entgegengesetzten Widerstand abhängig ist.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die vorgenannten Nachteile zu beseitigen und ein System zur Servosteuerung von Drehbetätigern für eine Mehrzahl von durch eine ein und dieselbe Zentralsteuerung gesteuerten Organen vorzuschlagen, die einfach und kostengünstig ist, eine relativ geringe Anzahl von elektrischen Verbindungsdrähten aufweist und eine präzise Positionierung der verschiedenen Organe in ein und demselben Zustand ermöglicht, auch wenn diese Organe schnell betätigt werden müssen.
  • Dazu bezieht sich die Erfindung auf ein System zur Servosteuerung von Drehbetätigern für eine Mehrzahl von durch eine einzige Zentralsteuerung gesteuerten Organen, bei dem ein Drehbetätiger dazu bestimmt ist, jedes Organ zu betätigen, und mehrere Abschaltpositionen umfaßt, die verschiedenen möglichen Zuständen des zugehörigen Organs entsprechen, wobei jeder Betätiger durch einen Schalter positionsgesteuert wird, der in der Lage ist, den besagten Betätiger solange mit Strom zu versorgen, bis die gewünschte Position dieses Betätigers erreicht ist, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schalter mit der Zentralsteuerung durch eine Anzahl von allen Betätigern gemeinsamen ersten Stromversorgungsleitungen entsprechend der Anzahl der Abschaltpositionen jedes Betätigers verbunden ist, wobei die Zentralsteuerung diejenige der ersten Stromversorgungsleitungen ansteuert, die in Abhängigkeit von dem gewünschten gemeinsamen Zustand der besagten Organe mit Strom zu versorgen ist, wobei jeder Betätiger außerdem mit der Zentralsteuerung erstens durch eine zweite allen Betätigern gemeinsame Stromversorgungsleitung, zweitens durch eine jedem Betätiger eigene Informationsrückmeldeleitung, um die Zentralsteuerung über die vorhandene oder nichtvorhandene Stromversorgung des besagten Betätigers zu informieren, und drittens durch eine jedem Betätiger eigene Bremsbetätigungsleitung verbunden ist, um den besagten Betätiger abzubremsen, sobald die Zentralsteuerung durch die Informationsrückmeldeleitung über die Abschaltung und/oder die nichtvorhandene Stromversorgung des besagten Betätigers informiert wird.
  • Vorteilhafterweise ist jeder Betätiger ein Umlaufelektromotor mit gewickeltem Läufer, wobei die zugehörige Bremsbetätigungsleitung den Läufer des besagten Motors kurzschließen kann. Die zweite Stromversorgungsleitung ist vorteilhafterweise an die Masse gelegt, und jede Bremsbetätigungsleitung ist einerseits mit einer Klemme des zugehörigen Motors, dessen andere Klemme an die Masse gelegt ist, und andererseits mit einem Ausgang der Zentralsteuerung verbunden, der so angeordnet ist, daß er an die Masse gelegt ist, wenn die Bremsbetätigung aktiv ist, und auf hohe Impedanz gesetzt ist, wenn die Bremsbetätigung inaktiv ist. Der vorgenannte Ausgang der Zentralsteuerung kann außerdem mit einer Vorrichtung zur Stromselbstbegrenzung ausgerüstet sein, deren Grenzstromwert größer als die Stromaufnahme des blockierten Motors ist.
  • Nach einem anderen Merkmal ist jede Informationsrückmeldeleitung vorteilhafterweise mit einem Spannungsdetektor verbunden, der zwischen dem Betätiger und dem Schalter parallelgeschaltet ist, um an die Zentralsteuerung ein einfaches Binärdatum über die vorhandene oder nichtvorhandene Stromversorgung des besagten Betätigers zu senden.
  • Nach einem weiteren Merkmal ist die Zentralsteuerung so gestaltet, daß sie die gemeinsame Stromversorgung der Schalter abschaltet, sobald die Zentralsteuerung durch die verschiedenen Informationsrückmeldeleitungen informiert wird, daß kein Betätiger mehr mit Strom versorgt ist. In diesem Fall umfaßt die Zentralsteuerung vorteilhafterweise eine Zeitverzögerung, um die gemeinsame Stromversorgung der Schalter nach Ablauf einer Verzögerungssollzeit abzuschalten, auch wenn die Zentralsteuerung durch die Informationsrückmeldeleitungen informiert wird, daß noch wenigstens ein Betätiger mit Strom versorgt ist.
  • In einer besonderen Ausführungsart besteht jeder Schalter einerseits aus einer Mehrzahl von Strombahnen, die jeweils mit einer ersten zugehörigen Stromversorgungsleitung verbunden sind, wobei die besagten Strombahnen konzentrisch im Verhältnis zu einer Mittelachse angeordnet sind und sich auf verschiedenen Winkelsektoren erstrecken, und andererseits aus einem Drehschleifkontakt, der sich von der besagten Mittelachse aus radial erstreckt, um mit den besagten Strombahnen in Reibkontakt zu kommen, wobei der zugehörige Betätiger, der über den Schleifkontakt mit Strom versorgt wird, so gestaltet ist, daß er gleichzeitig das zugehörige Organ betätigen und den Schleifkontakt drehend um die besagte Mittelachse antreiben kann, bis dieser den Winkelsektor der Strombahn verläßt, die effektiv mit Strom versorgt ist, wobei die Endstellung des Schleifkontakts auf einer gegebenen Strombahn so die entsprechende Abschaltposition des Betätigers definiert.
  • Die Erfindung bezieht sich außerdem auf ein derartiges System für Organe, die aus elektrischen Schlössern von Kraftfahrzeugen bestehen.
  • Um das Verständnis der Erfindung zu erleichtern, folgt nun als Beispiel eine Beschreibung einer Ausführungsart, die in der beigefügten Zeichnung dargestellt ist.
  • In dieser Zeichnung zeigen:
  • - Fig. 1 ein Übersichtsblockschaltbild des erfindungsgemäßen Systems für eine Mehrzahl von elektrischen Schlössern;
  • - Fig. 2 eine schematische Ansicht einer besonderen Ausführungsart des mit einem gegebenen Schloß verbundenen Servosteuerungssystems;
  • - Fig. 3 ein Schaltbild einer Vorrichtung zur Stromselbstbegrenzung für die Bremsbetätigung des Betätigers von Fig. 2.
  • Nach dem in der Zeichnung dargestellten besonderen Ausführungsbeispiel umfaßt das erfindungsgemäße System eine Zentralverriegelungs-Zentralsteuerung 1 und eine Mehrzahl von Schlössern Si, wobei i eine ganze Zahl zwischen 1 und n ist, wie dies in Fig. 1 veranschaulicht wird. In diesem Fall wird davon ausgegangen, daß der Betätiger Ai, der zu jedem Schloß S. gehört, in dieses integriert ist. Im umgekehrten Fall, in dem der Betätiger von dem zugehörigen Schloß getrennt wäre, wäre die Zentralsteuerung 1 direkt mit den Betätigern Ai anstelle der Schlösser S. verbunden.
  • Jedes Schloß Si ist mit der Zentralsteuerung 1 durch einen ersten Verbinder 2 verbunden, der aus einer Mehrzahl von ersten Stromversorgungsleitungen Lj besteht, wobei J eine ganze Zahl zwischen 1 und p ist und wobei diese Stromversorgungsleitungen für alle Schlösser S&sub1; bis Sn gemeinsam vorgesehen sind. Die Anzahl p der ersten Stromversorgungsleitungen entspricht der Anzahl der möglichen Zustände für jedes Schloß. Die Zentralsteuerung 1 ist so gestaltet, daß wahlweise alle Schlösser über eine erste vorbestimmte Stromversorgungsleitung aus der Gesamtheit der besagten ersten Stromversorgungsleitungen gleichzeitig gespeist werden können.
  • Die Zentralsteuerung 1 ist außerdem mit jedem Schloß S. durch eine allen Schlössern gemeinsame zweite Stromversorgungsleitung verbunden, die hier aus der Masse M besteht. Diese zweite Stromversorgungsleitung könnte verwendet werden, wenn die Schlösser mit einem Wechselstrommotor funktionieren sollten.
  • Darüber hinaus ist die Zentralsteuerung 1 mit jedem Schloß Si durch einen zweiten Verbinder 3 verbunden, der eine jedem Schloß Si eigene Informationsrückmeldeleitung Ii und eine jedem Schloß S. eigene Bremsbetätigungsleitung Fi umfaßt, und zwar insgesamt n Informationsrückmeldeleitungen I&sub1; bis In und n Bremsbetätigungsleitungen F&sub1; bis Fn. Daher ist festzustellen, daß zwischen der Zentralsteuerung und den verschiedenen Schlössern ein Anschluß mit einer relativ geringen Anzahl von elektrischen Drähten hergestellt wird.
  • Im folgenden wird im einzelnen auf Fig. 2 Bezug genommen, die in schematischer Form die interne Struktur des Systems zur Positionssteuerung eines mit einem Schloß S. verbundenen Betätigers Ai darstellt. In dieser Figur wurde beispielsweise p = 4 gewählt, was vier möglichen Zuständen für das Schloß 31 entspricht. Die (in dieser Figur nicht dargestellte) Zentralsteuerung 1 ist mit einem Schalter Ci durch vier erste Stromversorgungsleitungen L&sub1; bis L&sub4; verbunden, die außerdem für alle anderen Schlösser gemeinsam vorgesehen sind. Diese ersten Stromversorgungsleitungen sind jeweils mit Dioden 4 versehen, welche die Stromrückleitung zur Zentralsteuerung 1 verhindern, um zu vermeiden, daß mehrere parallelgeschaltete Betätiger sich fehlerhafter Weise durch dazu nicht vorgesehene Strombahnen wechselseitig mit Strom versorgen.
  • Jede der ersten Leitungen L&sub1; bis L&sub4; ist mit einer Strombahn P&sub1; bis P&sub4; des Schalters Ci verbunden. Die Strombahnen P&sub1; bis P&sub4; sind in einer gleichen Ebene angeordnet und, bezogen auf eine Mittelachse 5, konzentrisch ineinander eingepaßt. Die erste Strombahn Pi, die der Mittelachse 5 radial am nächsten liegt, erstreckt sich von einer Winkelposition gleich 0º aus, die einer als vierte Position E&sub4; bezeichneten Abschaltposition entspricht, auf einem insgesamt ringförmigen Winkelsektor bis zu einer Winkelposition gleich 90º, die einer als erste Abschaltposition E&sub1; bezeichneten anderen Abschaltposition des Betätigers entspricht. Die zweite Strombahn P&sub2; erstreckt sich von der vorgenannten vierten Abschaltposition E&sub4; aus auf einem Winkelsektor bis zu einer Winkelposition gleich 180º, die der zweiten Abschaltposition E&sub2; des Betätigers entspricht. Diese zweite Strombahn P&sub2; besteht aus einem der ersten Strombahn P&sub1; radial umschriebenen ersten ringförmigen Abschnitt, der durch einen zweiten ringförmigen Abschnitt verlängert wird, der sich auf der gesamten radialen Ausdehnung der beiden ersten Strombahnen erstreckt. Ähnlich erstreckt sich die dritte Strombahn P&sub3; von der vorgenannten vierten Abschaltposition E&sub4; aus auf einem Winkelsektor bis zu einer Winkelposition gleich 270º, die der dritten Abschaltposition E&sub3; des Betätigers entspricht. Diese vier Abschaltpositionen werden in Fig. 2 symbolisch durch entsprechende Pfeile E&sub1; bis E&sub4; angedeutet. Die dritte Strombahn P&sub3; besteht aus einem der zweiten Strombahn P&sub2; umschriebenen ersten ringförmigen Abschnitt, der durch einen zweiten ringförmigen Abschnitt verlängert wird, dessen radiale Ausdehnung der Gesamtheit der Strombahnen P&sub1; bis P&sub3; entspricht. Die vierte Strombahn P&sub4; erstreckt sich schließlich von einer zur vorgenannten vierten Position E&sub4; winklig leicht beabstandeten Position aus auf einem Winkelsektor von ungefähr 360º bis zu der besagten vierten Abschaltposition E&sub4;. Diese vierte Strombahn P&sub4; besteht ebenfalls aus einem der dritten Strombahn P&sub3; umschriebenen ersten ringförmigen Abschnitt, der durch einen zweiten ringförmigen Abschnitt verlängert wird, dessen radiale Ausdehnung der Gesamtheit der vier Strombahnen entspricht.
  • Der Schalter Ci umfaßt außerdem einen einfachen Drehschleifkontakt 6, der sich radial von der vorgenannten Mittelachse 5 aus erstreckt. Der Schleifkontakt 6 ist durch eine elektrische Verbindung 7 mit der Plusklemme des Motors Ai verbunden, dessen Minusklemme mit der Masse verbunden ist. Wenn der Motor Ai mit Strom versorgt wird, betätigt er den Mechanismus des zugehörigen Schlosses S., wobei er gleichzeitig die Achse 5 drehend antreibt, die ihrerseits den Schleifkontakt 6 mitnimmt, der sich auf der gesamten radialen Ausdehnung der Strombahnen P&sub1; bis P&sub4; erstreckt. Dabei ist zu beachten, daß die Strombahnen P&sub1; bis P&sub4; sowohl radial als auch winklig zueinander beabstandet sind.
  • Ein Widerstandselement 8, das auch nichtlinear sein kann, ist an der elektrischen Verbindung 7 zwischen dem Schleifkontakt 6 und dem Motor Ai in Reihe geschaltet, während ein Spannungsdetektor 9 parallel zur elektrischen Verbindung 7 geschaltet ist, um die Spannung an den Klemmen des Widerstandselement 8 zu erfassen und auf der Informationsrückmeldeleitung Ii die Information "Stromversorgung vorhanden/nicht vorhanden" für den Motor Ai in Form eines einfachen Binärdatums zu übertragen. So ist ein Stromdetektor 8, 9 ausgeführt worden, der zwischen dem Betätiger oder Motor Ai und dem Schalter Ci in Reihe geschaltet ist. Diese Information ermöglicht es daher der Zentralsteuerung 1, in Erfahrung zu bringen, ob der Betätiger Ai mit Strom versorgt worden ist, ob er gerade mit Strom versorgt wird und ob diese Stromversorgung abgeschaltet worden ist, so daß sie bestimmen kann, ob der Betätiger die gewünschte Position E&sub1; bis E&sub4; erreicht hat. Es ist darauf hinzuweisen, daß der hier verwendete Schalter keine Rückstellung des Schleifkontakts 6 beispielsweise von der Position E&sub2; zur Position E&sub1; ermöglicht, so daß es zur Erreichung einer gegebene n Position E&sub1; notwendig ist, zunächst den Schalter an der Leitung L&sub4; mit Strom zu versorgen, um den Betätiger in die Position E&sub4; zu bringen und den Schalter gewissermaßen zu reinitialisieren, und anschließend den Schalter an der Leitung mit Strom zu versorgen, die effektiv der gewählten Position entspricht. Die Erfindung ist natürlich nicht auf einen derartigen Schalter beschränkt, sondern es könnte auch ein Schalter mit Schleifkontakt und Strombahnen vorgesehen sein, der eine solche Rückstellung ermöglicht.
  • Weiterhin unter Bezugnahme auf Fig. 2 ist zu erkennen, daß die Bremsbetätigungsleitung Fi einerseits an die Plusklemme des Motors Ai und andererseits an einen Ausgang R der Zentralsteuerung angeschlossen ist.
  • Die Abschaltpositionen E&sub1; bis E&sub4; können beispielsweise einer vollständigen Freigabe aller Schlösser, einer Außenverriegelung der Schlösser, einer Innenverriegelung der Schlösser und einer Zusatzverriegelung, d. h. einer Totalverriegelung, entsprechen.
  • Er wird nun auf Fig. 3 Bezug genommen, die als Beispiel einen elektronischen Schaltkreis darstellt, der in die Zentralsteuerung 1 eingebaut und dem Ausgang R vorgeschaltet ist. Dieser Ausgang R ist an den Kollektor eines Transistors 10 angeschlossen, der gesperrt ist, wenn die Bremsbetätigung inaktiv ist. Die Basis dieses Transistors 10 ist an einen Mikrocontroller 11 der Zentralsteuerung 1 angeschlossen, der dazu bestimmt ist, ein Rechtecksignal 12 an den Transistor 10 zu senden, um ihn durchzuschalten, wenn die Bremsbetätigung aktiv ist, das heißt, wenn die Zentralsteuerung durch die Informationsrückmeldeleitung Ii informiert wird, daß der Motor Ai nicht mehr mit Strom versorgt wird. Die Bremsbetätigungsleitung Fi ist außerdem mit einer Vorrichtung zur Stromselbstbegrenzung ausgerüstet, um jeden direkten Kurzschluß im Falle einer anormalen Funktionsweise des Systems zu verhindern, beispielsweise um eine Bremsbetätigung zu vermeiden, während der Motor noch mit Strom versorgt wird, was eine Zerstörung der Zentralsteuerung und/oder des Schalters zur Folge hätte. Dazu ist der Emitter des Transistors 10 einerseits über einen schwachen Widerstand 13 mit der Masse M und andererseits mit der Basis eines anderen Transistors 14 verbunden, dessen Kollektor mit dem Mikrocontroller 11 vor dem Transistor 10 verbunden ist und dessen Emitter an die Masse M angeschlossen ist. Wenn daher der Transistor 10 im Anschluß an eine Bremsbetätigung 12 durch den Mikrocontroller 11 durchgeschaltet wird und wenn der vom Motor Ai kommende und zur Masse M geleitete Strom zu groß ist, beispielsweise größer als ein Stromgrenzwert gleich dem Verhältnis von 0,6 V bezogen auf den Wert des schwachen Widerstands 13, wird der Transistor 14 seinerseits durchgeschaltet, was den Anschluß des Transistors 10, der dann erneut gesperrt ist, an die Masse M zur Folge hat. Der Stromgrenzwert dürfte natürlich nicht kleiner als der Wert der Stromaufnahme des blockierten Motors sein, um die dem gewickelten Läufer des Motors eigene Bremsqualität zu erhalten. Als Variante könnte natürlich auch jede andere Vorrichtung zur Stromselbstbegrenzung verwendet werden.
  • Es folgt nun eine kurze Funktionsbeschreibung des erfindungsgemäßen Systems unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 3.
  • Wenn die Zentralsteuerung 1 ein Steuer- oder Fernsteuersignal empfängt, um die Gesamtheit der Schlösser in einen gegebenen Zustand zu versetzen, beispielsweise in einen Außenverriegelungszustand entsprechend der Abschaltposition E&sub2; der Betätiger, dann veranlaßt die Zentralsteuerung 1 die über die Fahrzeugbatterie vorgenommene Stromversorgung der ersten Stromversorgungsleitung L&sub4;, die alle Schalter C&sub1; bis Cn mit Strom versorgt, wobei n die Anzahl der Schlösser des Fahrzeugs ist, da die ersten Stromversorgungsleitungen allen Schlössern gemeinsam sind. Jeder Schalter Ci erhält dann die Stromversorgung auf seiner jeweiligen Strombahn P&sub4;. Dabei können sich zwei Konstellationen ergeben:
  • a) Wenn sich der Schleifkontakt 6 bereits in der Position E&sub4; befindet, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist, dann kann der Strom nicht zum Schleifkontakt 6 geleitet werden, da sich dessen Ende in dem Zwischenwinkelbereich zwischen den Enden des die Strombahn P&sub4; definierenden Winkelsektors befindet. Von daher wird die Zentralsteuerung 1 durch den Spannungsdetektor 9 und die Informationsrückmeldeleitung Ii über die nichtvorhandene Stromversorgung des zugehörigen Motors informiert. Dabei können sich wiederum zwei Fälle ergeben:
  • - Entweder ist die Zentralsteuerung 1 so gestaltet, daß sie das vollständige Nichtvorhandensein einer Stromversorgung des Betätigers erkennt, wobei es dann nicht notwendig ist, eine Bremsbetätigung dieses Betätigers auszulösen;
  • - oder die Zentralsteuerung 1 erkennt nicht das Nichtvorhandensein und die Abschaltung der Stromversorgung des Betätigers, wobei sie dann, unabhängig vom jeweiligen Fall, die Bremsbetätigung veranlaßt, obgleich diese im vorliegenden Fall wirkungslos bleibt.
  • b) Wenn sich der Schleifkontakt 6 beispielsweise in der Position E&sub3; befindet, kommt der Schleifkontakt 6 mit der Strombahn P&sub4; in Kontakt, und der Strom wird dann durch die elektrische Verbindung 7 zum Motor Ai geleitet, da der Ausgang R der Zentralsteuerung 1 durch den Transistor 10 gesperrt wird. Insoweit der Motor mit Strom versorgt wird, betätigt er den entsprechenden Schloßmechanismus, wobei er gleichzeitig den Schleifkontakt 6 mitnimmt. Während der Drehung des Schleifkontakts 6 wird die Zentralsteuerung 1 über die Stromversorgung des Motors durch die Informationsrückmeldeleitung Ii informiert. Nachdem der Schleifkontakt 6 die Position E&sub4; erreicht hat, wird der Schleifkontakt 6, und folglich auch der zugehörige Motor, nicht mehr mit Strom versorgt. Darüber wird die Zentralsteuerung 1 durch die Informationsrückmeldeleitung informiert, woraufhin sie über den Mikrocontroller 11 eine Bremsbetätigung 12 an der Bremsbetätigungsleitung Fi auslöst, um den Transistor 10 durchzuschalten, was zur Folge hat, daß die Plusklemme des Motors an die Masse M angeschlossen und demzufolge der gewickelte Läufer kurzgeschlossen wird, was automatisch seine Selbstbremsung verursacht. Der Betätiger und der Schleifkontakt werden daher umgehend und präzise in der gewünschten Position E&sub4; abgeschaltet.
  • Wenn jedoch nach Ablauf einer Sollzeit der Zeitverzögerung der Zentralsteuerung 1 diese durch die Informationsrückmeldeleitungen informiert wird, daß noch wenigstens ein Betätiger verbleibt, der sich noch nicht in seiner Position E&sub4; befindet, dann schaltet die Zentralsteuerung 1 die Stromversorgung an der ersten Stromversorgungsleitung L&sub4; ab, wobei sie beispielsweise eine Fehler- oder Störungsmeldung im Fahrzeug oder an der Fernsteuerung ausgeben kann.
  • Wenn hingegen vor Ablauf dieser Sollzeit die Zentralsteuerung 1 durch die Informationsrückmeldeleitungen informiert wird, daß sich sämtliche Betätiger in der Position E&sub4; befinden, dann kann sie die Stromversorgung der ersten Stromversorgungsleitung L&sub2; veranlassen, um sämtliche Schlösser in den gewünschten Zustand E&sub2; zu bringen. Da sich alle Schlösser in der gleichen Ausgangsposition E&sub4; befinden, in welcher der Schleifkontakt 6 mit der Strombahn P&sub2; in Kontakt steht, können die Betätiger direkt die Gesamtheit der Schlösser in die gewünschte Position bringen.
  • Bei einem derartigen Schalter, der keine Rückstellung ermöglicht, ist es notwendig, eine Reinitialisierung sämtlicher Betätiger in der Position E&sub4; vorzusehen, bevor die mit der gewünschten Position verbundene Betätigung ausgeführt wird. Denn wenn sich der Schleifkontakt eines Schalters in der Position E&sub3; befindet, bleibt die direkte Stromversorgung an der ersten Stromversorgungsleitung L&sub2; wirkungslos, da sich die Strombahn P&sub2; nicht mit dem Schleifkontakt in Kontakt befindet.
  • Die Erfindung ist insofern besonders vorteilhaft, als sie keine Erfassung des Drehwinkels oder der Positionierung des Betätigers erfordert, da seine korrekte Positionierung automatisch bei der Abschaltung der Stromversorgung des Motors durch den Schalter erfolgt. Nur die Rückleitung von Informationen über die vorhandene oder nichtvorhandene Stromversorgung des Betätigers ist notwendig, damit die Zentralsteuerung 1 den Betätiger auch in dem Fall korrekt positionieren kann, in dem hohe Geschwindigkeiten verwendet werden.
  • Obwohl die Erfindung im Zusammenhang mit einer besonderen Ausführungsart beschrieben wurde, ist sie natürlich keineswegs darauf beschränkt, sondern sie umfaßt auch alle technischen Entsprechungen der beschriebenen Mittel sowie ihre Kombinationen, sofern diese in den Rahmen der Erfindung fallen, wie er durch die folgenden Ansprüche definiert ist.

Claims (9)

1. System zur Servosteuerung von Drehbetätigern (Ai) für eine Mehrzahl (n) von durch ein und dieselbe Zentralsteuerung (1) gesteuerten Organen (Si), bei dem ein Drehbetätiger (Ai) dazu bestimmt ist, jedes Organ (Si) zu betätigen, und mehrere Abschaltpositionen (Ej) umfaßt, die verschiedenen möglichen Zuständen des zugehörigen Organs entsprechen, wobei jeder Betätiger (Ai) durch einen Schalter (Ci) positionsgesteuert wird, der in der Lage ist, den besagten Betätiger solange mit Strom zu versorgen, bis die gewünschte Position dieses Betätigers erreicht ist, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schalter (Ci) mit der Zentralsteuerung (1) durch eine Anzahl (p) von allen Betätigern gemeinsamen ersten Stromversorgungsleitungen (Lj) entsprechend der Anzahl (p) der Abschaltpositionen jedes Betätigers verbunden ist, wobei die Zentralsteuerung (1) diejenigen der ersten Stromversorgungsleitungen (Lj) ansteuert, die in Abhängigkeit von dem gewünschten gemeinsamen Zustand der besagten Organe (Si) mit Strom zu versorgen sind, wobei jeder Betätiger (Ai) außerdem mit der Zentralsteuerung (1) erstens durch eine zweite allen Betätigern gemeinsame Stromversorgungsleitung (M), zweitens durch eine jedem Betätiger (Ai) eigene Informationsrückmeldeleitung (Ii), um die Zentralsteuerung (1) über die vorhandene oder nichtvorhandene Stromversorgung des besagten Betätigers (Ai) zu informieren, und drittens durch eine jedem Betätiger (Ai) eigene Bremsbetätigungsleitung (Fi) verbunden ist, um den besagten Betätiger (Ai) abzubremsen, sobald die Zentralsteuerung (1) durch die Informationsrückmeldeleitung (Ii) über die Abschaltung und/oder die nichtvorhandene Stromversorgung des besagten Betätigers (Ai) informiert wird.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Betätiger (Ai)ein Umlaufelektromotor mit gewickeltem Läufer ist und die zugehörige Bremsbetätigungsleitung (Fi) den Läufer des besagten Motors kurzschließen kann.
3. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Stromversorgungsleitung an die Masse (M) gelegt ist und jede Bremsbetätigungsleitung (Fi) einerseits mit einer Klemme des zugehörigen Motors (Ai), dessen andere Klemme an die Masse (M) gelegt ist, und andererseits mit einem Ausgang (R) der Zentralsteuerung (1) verbunden ist, der so angeordnet ist, daß er an die Masse gelegt wird, wenn die Bremsbetätigung (12) aktiv ist, und auf hohe Impedanz gesetzt wird, wenn die Bremsbetätigung inaktiv ist.
4. System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der vorgenannte Ausgang (R) der Zentralsteuerung (1) mit einer Vorrichtung zur Stromselbstbegrenzung (13, 14) ausgerüstet ist, deren Grenzstromwert größer als die Stromaufnahme des blockierten Motors ist.
5. System nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Informationsrückmeldeleitung (Ii) mit einem Spannungsdetektor (8, 9) verbunden ist, der zwischen dem Betätiger (Ai) und dem Schalter (Ci) parallelgeschaltet ist, um an die Zentralsteuerung (1) ein einfaches Binärdatum über die vorhandene oder nichtvorhandene Stromversorgung des besagten Betätigers zu senden.
6 System nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentralsteuerung (1) so gestaltet ist, daß sie die gemeinsame Stromversorgung der Schalter (Ci) abschaltet, sobald die Zentralsteuerung durch die verschiedenen Informationsrückmeldeleitungen (Ii) informiert wird, daß kein Betätiger mehr mit Strom versorgt ist.
7. System nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentralsteuerung (1) eine Zeitverzögerung umfaßt, um die gemeinsame Stromversorgung der Schalter (Ci) nach Ablauf einer Verzögerungssollzeit abzuschalten, auch wenn die Zentralsteuerung durch die Informationsrückmeldeleitungen informiert wird, daß noch wenigstens ein Betätiger mit Strom versorgt ist.
8. System nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schalter (Ci) einerseits aus einer Mehrzahl von Strombahnen (Pj) besteht, die jeweils mit einer ersten zugehörigen Stromversorgungsleitung (Lj) verbunden sind, wobei die besagten Strombahnen konzentrisch im Verhältnis zu einer Mittelachse (5) angeordnet sind und sich auf verschiedenen Winkelsektoren erstrecken, und andererseits aus einem Drehschleifkontakt (6), der sich von der besagten Mittelachse (5) aus radial erstreckt, um mit den besagten Strombahnen in Reibkontakt zu kommen, wobei der zugehörige Betätiger (Ai), der über den Schleifkontakt (6) mit Strom versorgt wird, so gestaltet ist, daß er gleichzeitig das zugehörige Organ (Si) betätigen und den Schleifkontakt (6) drehend um die besagte Mittelachse (5) antreiben kann, bis dieser den Winkelsektor der Strombahn (Pj) verläßt, die effektiv mit Strom versorgt ist, wobei die Endstellung des Schleifkontakts auf einer gegebenen Strombahn (Pj) so die entsprechende Abschaltposition (Ej) des Betätigers definiert.
9. System nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Organe aus elektrischen Schlössern (Si) eines Kraftfahrzeugs bestehen.
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