DE69738485T2 - Nadel zur phako-emulgierung - Google Patents

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    • A61B2090/08021Prevention of accidental cutting or pricking of the patient or his organs

Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung betrifft eine Phakoemulsifikationsnadel und, genauer gesagt, ein Phakoemulsifikationssystem und eine mittels Ultraschall in Schwingungen versetzte Phakoemulsifikationsnadelspitze zum Abbrechen und Entfernen von Kataraktgewebe.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Bei der Phakoemulsifikation handelt es sich um ein Verfahren zur Entfernung von Katarakten, wobei eine Ultraschallnadel bei Ultraschallfrequenzen in Schwingungen versetzt wird. Die Vibration der Ultraschallnadel bricht den Katarakt in Stücke, die emulgiert und dann vorsichtig aus dem Auge abgesaugt werden. Dieses Kataraktentfernungsverfahren ist deshalb bevorzugt, weil es nur einen winzigen Einschnitt am äußeren Umfang der Cornea erfordert, durch den die Nadel eingebracht wird. Daher wird Phakoemulsifikation als das am wenigsten traumatische Verfahren zur Kataraktentfernung betrachtet. Durch die Phakoemulsifikationschirurgie wird nur ein minimales chirurgisch induziertes Trauma am Auge und an den das Auge umgebenden Geweben verursacht, so dass der Patient sein Sehvermögen nach der Chirurgie vergleichsweise schnell wiedererlangen kann.
  • Ein bekanntes Phakoemulsifikator-Handstück umfasst eine Nadel mit einer Nadelspitze, wie die in 2 dargestellte Nadelspitze 10 des Standes der Technik, die bei Ultraschallfrequenzen zum Entfernen des Katarakts in Schwingungen versetzt wird.
  • Die Nadelspitze 10 umfasst einen hohlen Schaft, durch den die Stücke des zerbrochenen Katarakts aus dem Auge abgesaugt werden. Der Schaft der Phakoemulsifikationsnadel ist gewöhnlich von einer röhrenförmigen Spülmanschette umgeben mit Öffnungen in der Seite der Manschette am distalen Ende und/oder am ringförmigen distalen Ende zwischen dem Manschettenende und der Nadelspitze, durch die ein Spülfluid fließt, welches das durch die Nadel abgesaugte Fluid ersetzten soll. Die Nadel und die Manschette zusammen werden oft als Phakoemulsifikationssonde bezeichnet. Die Spülung durch die Manschette und das Absaugen durch die Nadel werden sorgfältig geregelt, so dass ein gewünschter Druck in der Augenkammer unter der Cornea, der so genannten anterioren Kammer, aufrechterhalten wird, an der der Katarakt entfernt wird. Der Druck in der anterioren Kammer muss aufrechterhalten werden, damit sich die Retinagefäße nicht aufgrund eines zu hohen Drucks verschließen oder die anteriore Kammer aufgrund eines zu kleinen Drucks kollabiert.
  • Im Betrieb wird die Nadelspitze 10 einschließlich der umgebenden Spülmanschette durch einen winzigen Einschnitt am äußeren Umfang der Cornea eingeführt. Ein Be handlungsfluid wird durch die Spülmanschette eingebracht. Die Nadel wird an den Linsenkern vorgeschoben, der den Katarakt enthält, und etwa 40000 Mal pro Sekunde in Schwingungen versetzt, so dass der Katarakt in mikroskopisch kleine Stücke zerbrochen wird, die in dem Spülfluid-"Emulsat" suspendiert und durch die Nadel abgesaugt werden.
  • Nach der vollständigen Entfernung des Linseninhalts durch die Nadel, wobei der größere Teil der Linsenkapsel verbleibt, verwendet man oft einen spezifisch dafür ausgelegten Injektor in der Art einer Spritze zum Implantieren einer faltbaren Intraokularlinse in dem Raum, aus dem die natürliche Linse entfernt wurde. Die Injektorkartusche wird durch den winzigen Corneaschnitt eingeführt. Die Linse wird durch die Mitte der Pupille injiziert, wo sie sich ausdehnt und in die richtige Position entfaltet und so die entfernte natürliche Linse ersetzt. Ersatzweise kann eine faltbare Linse mit einer speziellen Faltungszange eingebracht werden, oder der Einschnitt kann vergrößert und eine starre Linse implantiert werden.
  • Beim Aufbrechen und Absaugen des Linsenkerns ist es wichtig, dass Zerreißen der posterioren Linsenkapsel vermieden wird. Beim Entfernen des Linsenkerns wird die posteriore Kapsel zu einem dünnen Diaphragma zwischen der anterioren Kammer, die den Linsenkern enthält, und der posterioren Kammer hinter dem Linsenkern. Zerreißen der posterioren Kapsel kann eine potenziell gefährliche Komplikation sein, die Kammerwasserverlust zur Folge haben kann. Dadurch können auch Linsenpartikel und andere Substanzen in die posteriore Kammer fallen. Kommt die posteriore Kammer mit einem scharten Instrument in Kontakt, wie mit der Nadelspitze 10 des Standes der Technik, kann sie leicht zerrissen werden.
  • Die in 2 dargestellte Phakoemulsifikationsnadelspitze 10 des Standes der Technik umfasst einen zylindrischen Hohlnadelschaft mit einer Nadelspitze, die von einer planaren Oberfläche in einem Winkel von etwa 60°C in Bezug auf die Längsachse der Nadel geschnitten wird. Die Nadelspitze 10 des Standes der Technik hat eine Schneide, die in 2A durch eine fettgedruckte Linie 16 dargestellt ist. Wird die Nadelspitze 10 des Standes der Technik in eine Gewebemasse eingeführt, wie einen Linsenkern, schneidet die Schneide 16 der Nadel durch das Gewebe. Genauer gesagt, wird das Gewebe zunächst durch die in 2A am deutlichsten dargestellte äußere Schneide 18 geschnitten, die sich an der äußeren vorderen Kante der Nadel 10 befindet. Wird die Nadel 10 dann in das Gewebe vorgeschoben, wird das Gewebe anschließend durch die innere Schneide 20 der Nadel geschnitten. Somit sind die äußere Schneide 18 und die innere Schneide 20 der Nadel 10 des Standes der Technik getrennte, unverbundene Schneiden, die zusammen die Entfernung von Gewebe bewirken. Der Schneidenwechsel von der äußeren Schneide 18 zur inneren Schneide 20 verursacht Trauma, Zerreißen, Widerstand oder Ziehen am Gewebe sowie unnötigen Schaden an dem umgebenden Gewebe beim Schneiden. Dieser Schneidenwechsel ist daher sehr unerwünscht.
  • Die Phakoemulsifikationsnadelspitze 10 des Standes der Technik hat den zusätzlichen Nachteil, dass man die scharfe äußere vordere Schneide 18 der Nadel schwierig durch Tunnelschnitte, wie den winzigen Einschnitt am Rand der Cornea, fädeln kann. Die Position der scharfen vorderen Schneide der Nadel 10 des Standes der Technik an der äußeren Oberfläche der Nadel erhöht zudem die Gefahr, dass die Schneide aufeinander folgende Gewebeschichten, durch die die Nadel gefädelt wird, zerreißt oder anderweitig beschädigt.
  • Während der Katarakt durch die vibrierende Nadel aufgebrochen und emulgiert wird, ist es nicht ungewöhnlich, dass sich die Gestalt des Katarakts von einer im Großen und Ganzen kugelförmigen Gestalt zu einer recht unregelmäßigen Form verändert. Dies gilt insbesondere, wenn der Ophthalmologe eine Technik praktiziert, bei der zunächst der Katarakt in mehrere kleinere Stücke zerbrochen wird und dann die erhaltenen einzelnen Stücke emulgiert werden. Zur effizienten Durchführung des Phakoemulsifikationsverfahrens bevorzugen es einige Ophthalmologen, dass der Katarakt oder ein Stück des Katarakts vor der Anwendung der Ultraschallenergie nahe bei der Nadelspitze gehalten wird (als Verschluss der Spitze bezeichnet). Dies wird am leichtesten erzielt, wenn der Katarakt oder ein Kataraktstück eine Gestalt hat, die größtenteils der Konfiguration der Nadelspitze entspricht. Siehe 8: Bekannte Phakoemulsifikationsnadelspitzen sind in einer Weise geformt, die zum Pressen des unregelmäßig geformten Katarakts oder Kataraktstücks 80 gegen das Ende der Nadel mittels Ansaugen nicht gut geeignet ist, weil sich ein großer Spalt zwischen dem Stück und der Ansaugöffnung am Ende der Nadel bilden kann. Weil der Katarakt oder das Kataraktstück leicht in der anterioren Kammer herumwirbelt, muss der Ophthalmologe den Katarakt oder das Kataraktstück in der anterioren Kammer "einfangen", so dass dann die Emulgierung erfolgen kann. Zu "Flattern" des Katarakts oder Kataraktstücks kommt es aufgrund von Vibration durch die Ultraschallenergie in gewisser Entfernung von der Nadel, wenn die Nadelspitze nicht vollständig verschlossen ist.
  • Ein weiterer Nachteil der Phakoemulsifikationsnadel des Standes der Technik ist in den 10A und 10B dargestellt. Diese Figuren zeigen eine Phakoemulsifikationsnadelspitze 10 des Standes der Technik. Siehe 10B: Die posteriore Kapsel 53 kann durch die scharfe vordere Schneide 18 der Nadel 10 des Standes der Technik beschädigt oder zerrissen werden. Dies kann erfolgen, indem die scharfe Kante der Nadel zu weit eingeschoben wird, die posteriore Kapsel aufwärts zur Nadel gesogen wird oder die posteriore Kapsel sich nach vorne durchbiegt. Zu Durchbiegen der posterioren Kapsel 53 kann es aufgrund einer Kraft F, die vom Kammerwasserdruck in der posterioren Kammer hervorgerufen wird, oder eines Vakuums in der anterioren Kammer kommen. Dieses Durchbiegen der posterioren Kapsel 53 ist in den 12A und 12B dargestellt, die einen Querschnitt durch eine gestreckte und eine durchgebogene posteriore Kapsel 53 zeigen.
  • US-A-3589363 offenbart eine Apparatur zum Abbrechen und Entfernen von Tiergewebe aus einem abgeschlossenen Raum, eine längliche Arbeitsspitze, die derart gestaltet ist, dass ihr eines Ende direkt gegen das Gewebe platziert wird und die Ultraschallvibrationen unterstützen kann, eine Vorrichtung zum Anlegen von Ultraschallvibrationen mit variabler Amplitude und Dauer an die Arbeitsspitze, eine Vorrichtung zum Zuführen eines Behandlungsfluids zum Baden des Gewebes in der Region nahe der Arbeitsspitze und eine Pumpvorrichtung neben der Arbeitspitze zum Entnehmen der Suspension von Gewebepartikeln in dem Fluid, die durch die Ultraschallvibration der Arbeitspitze erzeugt wird.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die Phakoemulsifikationsnadel gemäß bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung zielt auf die Nachteile der Phakoemulsifikationsnadeln des Standes der Technik, indem eine Nadel bereitgestellt wird, die Trauma, Zerreißen und andere unnötige Gewebeschäden beim Einfädeln der Nadel durch Tunnelschnitte und beim Schneiden durch Gewebe vermeidet. Zudem stellt die Erfindung eine Nadel bereit, die den Katarakt oder die Kataraktstücke leicht zur Nadelspitze ziehen kann, wodurch die Emulgierung des Katarakts oder der Kataraktstücke leichter wird.
  • Unter einem Aspekt der Erfindung umfasst ein Phakoemulsifikationssystem zum Entfernen von Kataraktgewebe aus dem Auge ein Ultraschall-Handstück, eine am Handstück befestigte Hohlnadel, eine Hohlmanschette, die die Hohlnadel umgibt, ein Behandlungsfluid-Abgabesystem zum Abgeben von Behandlungsfluid an die Hohlmanschette und ein Saugsystem zum Ansaugen von Fluid und Gewebe durch die Nadel. Die Hohlnadel hat eine innere Oberfläche, eine äußere Oberfläche, eine abgeschrägte Oberfläche, die im Wesentlichen um die äußere Oberfläche verläuft, und eine einzige durchgehende Schneide zwischen der äußeren Oberfläche und der inneren Oberfläche. Die Schneide wird in einer Ebene gebildet, die einen spitzen Winkel zur Nadelachse bildet.
  • Unter einem anderen Aspekt der Erfindung umfasst eine Phakoemulsifikationsnadel einen Hohlnadelschaft, der für das Befestigen an einem Ultraschall-Handstück ausge legt ist. Der Hohlnadelschaft hat eine innere Oberfläche, eine äußere Oberfläche und eine abgeschrägte Oberfläche, die um einen Teil des äußeren Umfangs von einem distalen Ende des Nadelschafts herum ausgearbeitet ist. Die abgeschrägte Oberfläche, die äußere Oberfläche und die innere Oberfläche bilden eine einzelne durchgehende Schneide. Die Schneide hat eine vordere distale Kante und eine hintere proximale Kante.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN DER ZEICHNUNGEN
  • Die Erfindung wird eingehender beschrieben anhand der beigefügten Zeichnungen, in denen gleiche Elemente dieselben Bezugszahlen tragen. Es zeigt/zeigen:
  • 1 einen seitlichen Querschnitt durch ein Auge mit einer erfindungsgemäßen Phakoemulsifikationssonde, die einen Teil einer Linse entfernt;
  • 2 eine perspektivische Ansicht von einer Phakoemulsifikationsnadelspitze des Standes der Technik;
  • 2A eine Stirnansicht von der Nadelspitze der 2;
  • 3 eine perspektivische Ansicht von einer Phakoemulsifikationsnadelspitze nach einer ersten Ausführungsform der Erfindung;
  • 3A eine Stirnansicht von der Nadelspitze der 3;
  • 4 eine perspektivische Ansicht von einem erfindungsgemäßen Phakoemulsifikationshandstücksystem;
  • 5 einen seitlichen Querschnitt durch die Phakoemulsifikationsnadel der 3;
  • 6 eine perspektivische Ansicht von einer Phakoemulsifikationsnadelspitze nach einer zweiten Ausführungsform der Erfindung;
  • 6A eine Stirnansicht von der Nadelspitze der 6;
  • 7 einen seitlichen Querschnitt durch die Phakoemulsifikationsnadel der 6;
  • 8 einen seitlichen Querschnitt durch die Nadelspitze des Standes der Technik, die zum Halten eines Gewebestücks verwendet wird;
  • 9 einen seitlichen Querschnitt durch die Nadelspitze der 3, die zum Halten eines Gewebestücks verwendet wird;
  • 10A und 10B seitliche Querschnitte durch die Nadelspitze des Standes der Technik, die mit der posterioren Kapsel der Linse in Kontakt kommt;
  • 11A und 11B seitliche Querschnitte durch die Nadelspitze der 3, die mit der posterioren Kapsel der Linse in Kontakt kommt; und
  • 12A und 12B das Durchbiegen der posterioren Kapsel der Linse aufgrund eines erhöhten Drucks in der posterioren Kammer oder eines verringerten Drucks in der anterioren Kammer.
  • EINGEHENDE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • Siehe 3: Dargestellt ist eine Phakoemulsifikationsnadelspitze 30 nach einer ersten Ausführungsform der Erfindung. Die Nadelspitze 30 umfasst einen hohlen Schaft 32 mit einer im Wesentlichen zylindrischen inneren Oberfläche 34 und einer im Wesentlichen zylindrischen äußeren Oberfläche 35. Die Nadel hat eine abgeschrägte Kante 36, die zwischen der inneren und der äußeren Oberfläche der Nadel herausgearbeitet ist und diese verbindet. Die gewölbte innere Kante kann hergestellt werden, indem man zuerst ein durchgehend zylindrisches Bauteil in einem Winkel von 15° bis 45°, vorzugsweise etwa 30°, in Bezug auf die Achse des Zylinders schneidet und so einen Nadelrohling mit einer in einem Flächenwinkel geschnittenen Spitze herstellt. Danach kann die äußere Oberfläche 35 des distalen Abschnitts von dem Rohling, der in einem Flächenwinkel geschnitten ist, abgeschrägt werden, so dass eine erfindungsgemäße Schneide 38 entlang der inneren Oberfläche 34 der Nadelspitze 30 gebildet wird. Auf diese Weise wird die erfindungsgemäße vordere Schneide 38 von der Position am äußeren Durchmesser oder an der äußeren Oberfläche des Nadelschafts, die sie im Stand der Technik hat, zum Innendurchmesser oder zur inneren Oberfläche des Nadelschafts verlegt.
  • Siehe 3A: Die Schrägung der Kante 36 der Nadel 30 nach der ersten Ausführungsform bildet eine einzelne durchgehende Schneide am Schnittpunkt zwischen der abgeschrägten Kante 36 und der inneren Oberfläche 34 des Nadelschafts 32. Diese durchgehende Schneide ist vom Ende des Nadelschafts her gesehen im Wesentlichen rund geformt, wie 3A zeigt. Der Querschnitt in 5 zeigt, dass der Winkel α zwischen der abgeschrägten Kante 36 und der inneren Oberfläche 34 des Nadelschafts am nach vorne zeigenden oder distalen Anteil der Schneide kleiner ist als der Winkel β zwischen der abgeschrägten Kante 36 und der inneren Oberfläche an der hinteren, proximalen Schneide. Diese Schrägung der Kante liefert eine schärfere vordere Schneide als bei der Nadel des Standes der Technik. Diese schärfere vordere Schneide durchsticht Gewebe leichter als die Nadel des Standes der Technik. Der Winkel α beträgt zwischen 15° und 45°, vorzugsweise etwa 30°, wohingegen der Winkel β zwischen 10° und 45°, vorzugsweise etwa 25° beträgt.
  • Siehe 5: Vorzugsweise liegt die Schneide 38 vollständig in einer Ebene, die den gleichen Winkel β bildet wie die Ebene der abgeschrägten Oberfläche 36, in der Mitte der hinteren proximalen Schneide. Die Schneide 38 kann aber ersatzweise als leicht konkave oder konvexe Kante herausgearbeitet sein, wenn sie wie in 5 von der Seite der Nadel her betrachtet wird.
  • Eine Phakoemulsifikationsnadelspitze 70 nach einer zweiten Ausführungsform der Erfindung ist in den 6 und 7 dargestellt. Die Nadelspitze 70 umfasst eine im Wesentlichen zylindrische innere Oberfläche 72 und eine im Wesentlichen zylindrische äußere Oberfläche 74. Eine äußere abgeschrägte Oberfläche 76 ist um einen Teil der äußeren Oberfläche der Nadelspitze herum ausgearbeitet und verläuft um etwa die Hälfte des Umfangs des Nadelschafts.
  • Weiterhin ist eine innere abgeschrägte Oberfläche 78 um einen Teil der inneren Oberfläche 72 herum herausgearbeitet und verläuft um etwa die Hälfte der inneren Oberfläche des Nadelschafts. Die innere abgeschrägte Oberfläche 78 wird an der hinteren Seite der Schneide 80 herausgearbeitet. Wie 6A veranschaulicht, befindet sich die Schneide 80 am Innendurchmesser der vorderen Kante der Nadelspitze 70 und am Außendurchmesser an der hinteren Kante der Nadelspitze. Siehe 7: Die äußere abgeschrägte Oberfläche 76 bildet mit der inneren Oberfläche der Nadel einen Winkel γ. Die innere abgeschrägte Oberfläche 78 bildet mit der äußeren Oberfläche 74 der Nadel einen Winkel θ von 10° bis 45°.
  • Das Hinzufügen der inneren abgeschrägten Oberfläche 78 bietet den Vorteil, dass die hintere Schneide 80 von der Mitte der Nadel 70 weg oder radial nach auswärts verlegt wird, so dass die gesamte Schneidefläche der Schneide größer wird. Diese Zunahme der gesamten Schneidefläche ist vorteilhaft, weil dadurch mehr Gewebe auf einmal in die Nadel gelangt und ein größerer "Kern" von Gewebe entnommen wird, so dass die Operation beschleunigt wird. Weiterhin liefert die zweite Ausführungsform der Nadelspitze 70 dieselben Vorteile wie die erste Ausführungsform, weil die Schneide durchgehend ist und somit das von anderen, bekannten Phakoemulsifikationsnadeln verursachte Zerreißen verhindert. Diese Ausführungsform ist zudem vorteilhaft, weil die Nadel 70 mit einem kleineren Durchmesser als die Nadel des Standes der Technik hergestellt werden und durch eine kleinere Wundengröße hindurch arbeiten kann, wobei sie genauso effizient ist wie die größere Nadel des Standes der Technik.
  • Siehe 1: Die erfindungsgemäße Nadelspitze 30 oder 70 ist von einer Spül-Hohlmanschette 40 umgeben, die eine Spülöffnung 42 und/oder eine ringförmige Spülöffnung 44 zwischen dem Ende der Manschette 40 und der Außenseite der Nadelspitze 30 hat. Wie 1 zeigt, wird die Nadel in die anteriore Kammer 46 des Auges durch einen winzigen Schnitt 48 in der Cornea eingebracht. Die Nadel 30 oder 70 wird dann mittels Ultraschall in Schwingungen versetzt, so dass die Linse oder der Katarakt 52 in kleine Stücke zerbrochen wird, die in dem durch die Manschette 40 zugeführten Spülfluid emulgiert und durch die Nadel abgesaugt werden. Der gesamte Inhalt der Linse 52 wird unter Verwendung von Phakoemulsifikation sowie Spülen und Ansaugen entfernt, so dass die Membran als "Kapseltasche" und insbesondere mit intakter posteriorer Membran verbleibt.
  • Siehe 4: Dargestellt ist ein Phakoemulsifikationssystem, das die erfindungsgemäße Nadelspitze 30 einsetzt. Das System umfasst ein Handstück 54, wobei die Nadel 30 an einem distalen Ende davon angebracht ist, einen Oszillator 56, eine Pumpe 58 und eine Behandlungsfluid-Zuleitung 60. Die Nadel 30 ist von der Spülmanschette 40 umgeben. Der Oszillator sorgt für Ultraschallvibration der Nadel 30, so dass der Katarakt zerbrochen wird. Die Pumpe 58 bewirkt das Ansaugen im inneren der Nadel, und die Behandlungsfluid-Zuleitung 60 führt der Spülmanschette 40 Behandlungsfluid zu. Die Nadel 30 ist am Handstück 54 auf eine beliebige bekannte Weise befestigt, beispielsweise mit einer Gewindeverbindung.
  • Nach dem Zerbrechen der Linse unter Verwendung der Nadel 30 oder 70, so dass die Linse in Stücke zerschnitten wird, sind viele dieser Stücke nicht genügend klein, dass sie durch das zentrale Lumen der Nadel abgesaugt werden können. In den 8 und 9 dargestellte große Stücke 80 werden zerbrochen unter Verwendung von Ansaugen durch die Sonde, so dass ein Stück der Linse an der Spitze der Nadel eingefangen wird, und anschließende Vibration der Nadel mittels Ultraschall, wodurch das an der Nadel eingefangene Stück in kleinere Stücke zerbrochen wird, die leicht abgesaugt werden können.
  • Siehe 8: Die Nadelspitze 10 des Standes der Technik kann die großen Stücke 80 der Linse nur schwierig mittels Ansaugen einfangen, weil die Ansaugfläche der Nadelspitze 10 von der planaren Oberfläche 82 der Schneidespitze umgeben ist. Diese planare Oberfläche 82 der Spitze kann verhindern, dass eine Ansaugdichtung durch das einzufangende Stück erhalten wird, und zwar insbesondere, wenn das Stück eine unregelmäßige Oberfläche aufweist.
  • Die Vorteile der erfindungsgemäßen Phakoemulsifikationsnadel werden anhand der in den 3, 3A und 5 dargestellten ersten Ausführungsform der Nadel beschrieben. Diese Vorteile gelten jedoch ebenso für die in den 6, 6A und 7 gezeigte zweite Ausführungsform.
  • Siehe 9: Die Erfindung ermöglicht leichtes Einfangen der Linse oder von Stücken der Linse 80, die abgebrochen sind, an der Nadelspitze 30 unter der Ansaugkraft durch die zentrale Bohrung der Nadel. Erfindungsgemäß hat die Nadelspitze keine Oberflächen, die die Schneide umgeben, welche die Ansaugfläche bildet. Deshalb gibt es keine Oberflächen, die das Ansaugen zwischen der Spitze und einem unregelmäßig geformten Stück 80 der Linse behindern können. So können die Linsenstücke leichter an der Nadel 30 eingefangen und mittels Ultraschallvibration in kleinere Stücke zerbrochen werden. Die erfindungsgemäße Schneide 38 ist an der inneren Oberfläche 34 des Nadelschafts 32 herausgearbeitet und liefert daher eine kleinere Gesamt-Schneidefläche als eine Nadel des Standes der Technik der gleichen Größe. Die erfindungsgemäße kleinere Schneidefläche ist in einigen Fällen vorteilhaft, weil sie die Gewebe um die Einstichstelle der Sonde weniger traumatisiert. Die erfindungsgemäße Nadelspitze 30 hat zudem eine schärfere Spitze als eine Nadel des Standes der Technik der gleichen Größe, weil der Innendurchmesser der Nadel einen kleineren Bogen aufweist als das Äußere der Nadel.
  • Die erfindungsgemäße einzelne durchgehende Schneide 38 führt einen weniger traumatischen Schnitt durch als die Nadel des Standes der Technik, die zwei getrennte Schneiden an der äußeren und inneren Oberfläche der Nadel hat. Dadurch kommt es zu traumatischem Zerreißen des Gewebes, wenn der Schneidevorgang von einer Schneide zur anderen wechselt. Die durchgehende Schneide 38 durchsticht das Gewebe sauber, wohingegen die Nadel des Standes der Technik einen mehr ausgezackten Schnitt durchführt und zu Zerreißen führt. Die durchgehende Schneide ist "schärfer", weil es keinen flachen Teil gibt. Deshalb ist dies eine "schnellere" Nadel, so dass der Vorgang kürzer wird.
  • Der Kernanteil der Linse 52 hat eine harte Konsistenz und ist deshalb schwierig zu schneiden. Die erfindungsgemäße Nadelspitze 30 schneidet jedoch leichter durch den Kernanteil der Linse als die Nadel des Standes der Technik aufgrund ihrer schärferen Schneide und ihrer kleineren Schneidefläche verglichen mit der Nadel des Standes der Technik. Die durchgehende Schneide schneidet zudem leichter und mit weniger Widerstand durch Gewebe als die nicht zusammenhängende Schneide der Nadel des Standes der Technik.
  • Verglichen mit der Nadelspitze 10 des Standes der Technik lässt sich die erfindungsgemäße Nadelspitze 30 auch leichter durch einen Tunnelschnitt fädeln, wie den winzigen Cornea-Einschnitt 48, Cornea-Sklera-Tunnelschnitte oder Sklera-Schnitte. Genauer gesagt, erfasst die vordere äußere Schneide 18 der Nadel des Standes der Technik Gewebe im Tunnelschnitt und beschädigt es. Dagegen bleibt die erfindungsgemäße Nadelspitze 30, deren Schneide 38 zur Mitte der Nadel hin verschoben ist, beim Einfädeln nicht so leicht an den Wänden des Tunnelschnitts hängen, weil die abgeschrägte Oberfläche 36 und die äußere Oberfläche 35 der Nadel dazu beitragen, dass das Gewebe beim Einfädeln von der Schneide 38 der Nadel weg gedrückt wird.
  • Ein Einstich in die posteriore Kapsel 53 der Linse ist eine häufige chirurgische Komplikation, die zu der schwerwiegenden Komplikation des Kammerwasserverlusts führt. Siehe 12B: Wenn sich die posteriore Kapsel 53 nach vorne durchbiegt, weil das Kammerwasser aufgrund von Flüssigkeitsgradienten einen Druck ausübt, ist Zerreißen viel wahrscheinlicher, wenn sie mit der scharfen vorderen Spitze der Nadel 10 des Standes der Technik in Kontakt kommt als wenn sie mit der erfindungsgemäßen Nadelspitze zusammentrifft. Mit der Erfindung ist die Wahrscheinlichkeit kleiner, dass die posteriore Kapsel reißt, weil die zur posterioren Kapsel 53 hin gerichtete Kante der Nadel 30 vergleichsweise stumpf ist. Befinden sich zudem die vordere Schneide der inneren Bohrung der Nadel 10 des Standes der Technik (10A) und der erfindungsgemäßen Nadel 30 (11A) im gleichen Abstand C von der posterioren Kapsel 53, muss die posteriore Kapsel einen Abstand A zurücklegen, damit sie die Nadel 10 berührt, und einen Abstand B, damit sie die erfindungsgemäße Nadel 30 berührt. Der Abstand A ist kleiner als der Abstand B. Deshalb führt beim Stand der Technik eine kleinere Bewegung der posterioren Kapsel zu Zerreißen.
  • Die erfindungsgemäße Nadel liefert zudem ein besseres Muster für die Abgabe der Phakoemulsifikationsenergie an das zu entfernende Gewebe, weil die Energie stärker konzentriert wird im Vergleich zu Nadeln des Standes der Technik, bei denen die von den flachen Oberflächen der Nadel des Standes der Technik ausgehenden Schockwellen unbestimmter sind. Diese bessere Energieverteilung führt wahrscheinlich zu weniger Hohlraumblasen, die den Blick des Chirurgen auf die Operationsstelle behindern. Diese bessere Energieverteilung verursacht wahrscheinlich auch weniger traumatische Schäden an den Cornea-Endothelzellen und weniger Gesamtenergieverbrauch.
  • Die Erfindung wird zwar eingehend anhand ihrer bevorzugten Ausführungsformen beschrieben, aber für den Fachmann ist ersichtlich, dass verschiedene Veränderungen vorgenommen und Äquivalente eingesetzt werden können, ohne dass man vom Geist und Umfang der Erfindung abweicht.

Claims (20)

  1. Phakoemulsifikationssystem zum Entfernen von Kataraktgewebe aus dem Auge, umfassend: ein Ultraschall-Handstück (54); eine am Handstück (54) befestigte Hohlnadel (30; 70), wobei die Hohlnadel (30; 70) eine innere Oberfläche (34; 72), eine äußere Oberfläche (35; 74) und eine angewinkelte Spitze (30; 70) aufweist; eine Hohlmanschette (40), die die Hohlnadel (30; 70) umgibt; ein Behandlungsfluid-Abgabesystem (60) zum Abgeben von Behandlungsfluid an die Hohlmanschette (40); und ein Saugsystem (55) zum Ansaugen von Fluid und Gewebe durch die Hohlnadel (30; 70); dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlnadel zudem umfasst: eine abgeschrägte Oberfläche (36; 76), die im Wesentlichen um die äußere Oberfläche (35; 74) an der angewinkelten Spitze (30; 70) und einer einzelnen durchgehenden Schneide (38; 80) zwischen der äußeren Oberfläche (35; 74) und der inneren Oberfläche (34; 72) verläuft; wobei die Schneide (38; 80) im Wesentlichen über den gesamten Weg um die Hohlnadel (30; 70) verläuft und einen vorderen Teil der Schneide (38; 80) aufweist, die am Innendurchmesser der Hohlnadel (30; 70) entlang herausgearbeitet ist.
  2. Phakoemulsifikationssystem nach Anspruch 1, wobei die abgeschrägte Oberfläche (36; 76) um den gesamten Umfang der Nadelspitze (30; 70) verläuft, und die Schneide (38; 80) an der Schnittfläche der abgeschrägten Oberfläche (36; 76) und der inneren Oberfläche (34; 72) herausgearbeitet ist.
  3. Phakoemulsifikationssystem nach Anspruch 2, wobei die abgeschrägte Oberfläche (36; 76) der Nadel einen ersten Winkel (α) mit der inneren Oberfläche (34; 72) der Nadel (30; 70) entlang einem ersten ringförmigen Teil der Nadel (30; 70) bildet, und die abgeschrägte Oberfläche (36; 76) einen zweiten Winkel (β) mit der inneren Oberfläche (34; 72) entlang einem zweiten ringförmigen Teil der Nadel (30; 70) bildet, wobei der erste Winkel (α) kleiner ist als der zweite Winkel (β).
  4. Phakoemulsifikationssystem nach Anspruch 3, wobei die erste Seite eine Seite der Nadel (30; 70) mit einem vorderen Teil der Schneide (38, 80) ist, und die zweite Seite eine Seite der Nadel mit einem hinteren Teil der Schneide (38; 80) ist.
  5. Phakoemulsifikationssystem nach Anspruch 1, wobei die abgeschrägte Oberfläche (36; 76) einen ebenen Querschnitt hat.
  6. Phakoemulsifikationssystem nach Anspruch 1, wobei die innere Oberfläche (72) der Hohlnadel (70) einen innere abgeschrägte Oberfläche (78) aufweist.
  7. Phakoemulsifikationssystem nach Anspruch 6, wobei die Schneide (80) aufweist einen vorderen Teil, der an der Schnittfläche zwischen der abgeschrägten Oberfläche (76) und der inneren Oberfläche (72) herausgearbeitet ist, und einen hinteren Teil, der an der Schnittfläche zwischen der inneren abgeschrägten Oberfläche (78) und der äußeren Oberfläche (74) herausgearbeitet ist.
  8. Phakoemulsifikationssystem nach Anspruch 6, wobei die abgeschrägte Oberfläche (76) und die innere abgeschrägte Oberfläche (78) jeweils um etwa die Hälfte eines Umfangs der Nadelspitze (70) auf gegenüberliegenden Seiten der Nadelspitze (70) verlaufen.
  9. Phakoemulsifikationssystem nach Anspruch 1, wobei die gesamte Schneide (38; 80) in einer Ebene liegt, die in einem spitzen Winkel zur Längsachse der Hohlnadelachse ist.
  10. Phakoemulsifikationssystem nach Anspruch 1, wobei die einzelne durchgehende Schneide (38; 80) am Innendurchmesser der Hohlnadel (30; 70) herausgearbeitet ist.
  11. Phakoemulsifikationssystem nach Anspruch 1, wobei die einzelne durchgehende Schneide (38; 80) am Innendurchmesser der Hohlnadel (30; 70) an der vorderen Kante der Schneide (38; 80) und an einem Außendurchmesser der Hohlnadel (30; 70) an einer hinteren Kante der Schneide (38; 80) herausgearbeitet ist.
  12. Phakoemulsifikationssystem nach Anspruch 1, wobei die Schneide (38, 80) eine vordere distale Kante und eine hintere proximale Kante aufweist.
  13. Phakoemulsifikationssystem nach Anspruch nach Anspruch 12, wobei die gesamte Schneide (38; 80) in einer Ebene liegt, die in einem spitzen Winkel zu einer Achse der Hohlnadelachse ist.
  14. Phakoemulsifikationssystem nach Anspruch 12, wobei die abgeschrägte Oberfläche (36; 76) um den gesamten Außenrand des distalen Endes der Nadelachse verläuft und einen ersten Winkel (γ) mit der inneren Oberfläche (34; 72) an der vorderen distalen Kante und einen zweiten Winkel (θ) mit der inneren Oberfläche an der hinteren proximalen Kante bildet, wobei der erste Winkel (γ) kleiner als der zweite Winkel (θ) ist.
  15. Phakoemulsifikationssystem nach Anspruch 13, wobei der Winkel der Ebene zur Achse der Nadelachse dem Winkel zwischen der abgeschrägten Oberfläche (36; 76) und der inneren Oberfläche (34; 72) an der hinteren proximalen Kante entspricht.
  16. Phakoemulsifikationssystem nach Anspruch 12, wobei die abgeschrägte Kante (36; 76) einen ebenen Querschnitt hat.
  17. Phakoemulsifikationssystem nach Anspruch 12, wobei die Schneide (80) oval geformt ist.
  18. Phakoemulsifikationssystem nach Anspruch 12, wobei die innere Oberfläche (70) eine innere abgeschrägte Oberfläche (78) umfasst.
  19. Phakoemulsifikationssystem nach Anspruch 18, wobei die Schneide (80) umfasst einen vorderen Teil, der an der Schnittfläche zwischen der abgeschrägten Oberfläche (76) und der inneren Oberfläche (72) herausgearbeitet ist, und einen hinteren Teil, der an der Schnittfläche zwischen der inneren abgeschrägten Oberfläche (78) und der äußeren Oberfläche (74) herausgearbeitet ist.
  20. Phakoemulsifikationssystem nach Anspruch 18, wobei die abgeschrägte Oberfläche (76) und die innere abgeschrägte Oberfläche (78) jeweils um etwa die Hälfte des Umfangs der Nadelachse auf gegenüberliegenden Seiten der Nadelspitze (70) verlaufen.
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