DE696673C - Auf einen Waeschekochkessel aufsetzbare UEbergussvorrichtung - Google Patents

Auf einen Waeschekochkessel aufsetzbare UEbergussvorrichtung

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DE696673C
DE696673C DE1938SC116077 DESC116077D DE696673C DE 696673 C DE696673 C DE 696673C DE 1938SC116077 DE1938SC116077 DE 1938SC116077 DE SC116077 D DESC116077 D DE SC116077D DE 696673 C DE696673 C DE 696673C
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Germany
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kettle
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overmolding
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DE1938SC116077
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SCHWELMER HERDFABRIK H BOECKER
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SCHWELMER HERDFABRIK H BOECKER
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F1/00Washing receptacles
    • D06F1/06Wash-boiler receptacles
    • D06F1/08Wash-boiler receptacles with special means for water circulation by heat, e.g. fountain-washers

Description

  • Auf einen Wäschekochkessel aufsetzbare übergußvorrichtamg Die Erfindung betrifft eine auf einen Wäschekochkessel aufsetzbare Übergußvorrichtung.
  • Es ist bekannt, Wäschekochkessel mit Übergußvorrichtungen zu versehen, welche den Zweck haben, durch die Ausnutzung der -kochenden Lauge diese in bestimmte -Richtung zu leiten und so auf die zu waschende Wäsche aufsprudeln zu lassen, wobei die auf die Wäsche aufsprudelnde Lauge die Schmutzteile aus der Wäsche löst.
  • Diese sogenannten Selbstwäscher bestehen aus einer das Kesselinnere nach oben entweder lose oder abriegelbar angeordneten Deckelform. Zum Besprudeln der Wäsche mit Lauge sind in der Deckelform auch zwei und mehrere Reihen Löcher vorgesehen. Die Nachteile dieser Übergußvorrichtungen bestehen einmal darin, daß bei einigen die Sprudellöcher durch die hochsteigende kochende Wäsche verstopft und der Sprudelvorgang sofort unterbunden wird, zum anderen sind die Sprudellöcher am äußeren Rand der Deckelform vorgesehen und erfüllen, da die Lauge aus der einen Reihe in den Kesselrand. auskocht und aus einer darunter befindlichen Reihe Löcher in den Kessel abgekühlt zurückläuft, nur den Zweck der Laugenrückgewinnung. Demgegenüber ist die Erfindung gekennzeichnet durch zwei im Abstand voneinander angeordnete, die Kesselöffnung teilweise überdeckende gewölbte Ringscheiben, von denen die -obenliegende an ihrer Außen- und Innenkante zur Führung- am hochstehenden Kesselinnenrand bzw. für einen Mitteldeckel hochgezogen ist, während die untenliegende an ihrem Außenrand einen senkrecht nach unten stehenden Leitkragen für das aufsteigende Dampf-Wasser-Gemisch hat, das zwischen den beiden mit von außen nach innen kleiner werdendem Abstand angeo_ dneteii Ringscheiben hindurchtritt, um über den Innenrand der unten schmaler gehaltenen Ringscheibe auf die Wäsche zu fallen. Selbst wenn die Wäsche hochsteigt, wird der Vorgang nicht unterbunden, da die Lauge immer wieder durch die große Öffnung -und Entfernung der beiden Scheiben voneinander in die. Wäsche überlaufen kann.
  • Auf der Zeichnung ist der-Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel im Schnitt dargestellt.
  • Die Übergußvorrichtung besteht aus zwei gewölbten, übereinander angeordneten Blechscheiben a .und al. Die Wölbung der Scheiben ist so vorgenommen, daß diese aus dem Kesselinnern deckelartig hinausragt. Dadurch wird der Kesselnutzraum um 25°/o vergrößert. Die innere Scheibe a1 hat einen in den Kessel hineinragenden, unmittelbar an der Kesselwa dang vorbeilaufenden Rand 1. Dieser leitet die: kochende Lauge zwangsläufig zwischen die; Scheiben a und a1 hindurch und sprudelt diese bei c aus der Mittelöffnung k1 heraus auf die Wäsche. Zur Erhöhung des Dampfdruckes und um die Lauge mit großer Stärke äuf die Wäsche aufsprudeln zu lassen, sind beide gewölbten Scheiben a und a1 bei d mit größerem und bei c mit kleinerem Abstand durch die. dazwischenliegenden Streben b angeordnet. In Verbindung mit dem ziemlich dicht an der Kesselwandung entlang laufenden Rand 1 kann die Wäsche diesen schmalen. Zwischenraum niemals vollständig abschließen. Somit steigt auch die Lauge, solange diese am Kochen gehalten wird, immer wiederhoch und wäscht durch das stetige Aufsprudeln die Wäsche nicht nur zu Beginn, sondern wäh:end der vollen Kochzeit. Durch die neuartige Anordnung, die Lauge zwischen zwei volle Blechscheiben zu pressen,. statt diese nur einfache Löcher passieren zu lassen, wird die Wäsche nicht nur von schwachen Laugenstrahlen, sondern von einer sich über den ganzen Umfang der mittleren Öffnung k erstreckenden Laugenflut besprudelt, nur durch die Streben b, die die beiden Scheiben verbinden, unterbrochen.
  • Der Arbeitsvorgang des Selbstwaschers nach der Erfindung ist folgender: Nachdem der Kessel a bis zum Aufsatzrand B gefüllt und das Feuer angezündet ist, wird der Deckel e aufgelegt. Der Kesselinhalt beginnt sich zu erwärmen, um später auch zu kochen. Die kochende Flüssigkeit dehnt sich aus. Da nun aber kein anderer Raum frei ist als der unter dem Selbstwascher, steigt die Lauge, in die Wölbung desselben ein. Sie füllt jetzt den Raum zwischen den beiden Scheiben a und a1 bis zum Dichtungsring h. Im Verlauf des weiteren Kochprozesses bilden sich an den Wandungen und am Boden Dampfblasen. Da ..diese sich durch die Wäsche nach oben durch-"ra.m.cken, um beim Deckel e zu entweichen, `-Wen sie die zwischen den gewölbten Schei-.)a und a1 stehende Lauge mit. Bei c tritt -;0i3 Lauge ringsherum zwischen den Scheiben a und a1 aus und spritzt auf die darunterliegende Wäsche. .
  • Durch das dauernde Besprudeln der Wäsche mit kochender Lauge werden alle in der Wäsche enthaltenen Schmutzteile gelöst und die Wäsche sauber gewaschen. Um den Sprudelvorgang während der Kochzeit durchlaufend zu gestalten, hat die obere Selbstwascherscheibe a,, die mit ihrem Außenrand a2 am hochstehenden Kesselinnenrand B geführt ist, einen nach oben gerichteten Bordansatz a3, über den der Deckel e greift und daher nicht abgeworfen werden kann. Die Kochdämpfe werden deshalb fast restlos in dem Kessel behalten und verdampfen nur zum geringen Teil.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Auf einen Wäschekochkessel aufsetzbare Übergußvorrichtung, gekennzeichnet durch zwei im Abstand voneinander angeordnete, die Kesselöffnung teilweise überdeckende gewölbte Ringscheiben (a, a1), von denen die obenliegende (a) an ihrer Außen- und Innenkante zur Führung am hochstehenden Kesselinnenrand (B) bzw. für einen Mitteldeckel (e) hochgezogen ist, während die untenliegende (a1) an ihrem Außenrand einen senkrecht nach unten stehenden Leitkragen (1) für das aufsteigende Dampf-Wasser-Gemisch hat, das zwischen den beiden mit von außen nach innen kleiner werdendem Abstand angeordneten Ringscheiben hindurchtritt, um über den Innenrand der unteren, schmaler gehaltenen Ringscheibe (ccl) auf- die Wäsche zu fallen.
DE1938SC116077 1938-06-29 1938-06-29 Auf einen Waeschekochkessel aufsetzbare UEbergussvorrichtung Expired DE696673C (de)

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DE (1) DE696673C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4467784A (en) * 1983-03-07 1984-08-28 Lee Helena M Boil-over preventer
US5996574A (en) * 1998-10-09 1999-12-07 Dennis G. Loyd Trust Overflow pan assembly with splashguard cap
US6125842A (en) * 1999-05-11 2000-10-03 Dennis G. Loyd Trust Overflow pan assembly with splashguard cap and cap positioning means

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4467784A (en) * 1983-03-07 1984-08-28 Lee Helena M Boil-over preventer
US5996574A (en) * 1998-10-09 1999-12-07 Dennis G. Loyd Trust Overflow pan assembly with splashguard cap
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