DE69631377T2 - System für wunddrainage - Google Patents

System für wunddrainage

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DE69631377T2
DE69631377T2 DE69631377T DE69631377T DE69631377T2 DE 69631377 T2 DE69631377 T2 DE 69631377T2 DE 69631377 T DE69631377 T DE 69631377T DE 69631377 T DE69631377 T DE 69631377T DE 69631377 T2 DE69631377 T2 DE 69631377T2
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Summit Medical Ltd Bourton on Water
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Summit Medical Ltd
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    • A61M1/0035Suction control by changing the section of the line, e.g. flow regulating valves

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Wunddrainagesysteme.
  • Während einer Chirurgie bzw. Operation und danach, während der Erholung, ist es häufig erforderlich, Körperflüssigkeiten und Wundsekretionen bzw. -sekrete von der Wundstelle zu entfernen.
  • Wenngleich früher Vakuumpumpen verwendet wurden, ist es nun üblich, Vakuumsaugflaschen zu verwenden.
  • Die Saugflasche wird auf ein hohes Vakuumniveau, normalerweise um 80 bis 93,3 kPa (600 bis 700 mm Hg) evakuiert. Ein flexibler Schlauch wird mit der Flasche verbunden, und das andere Ende des Schlauchs wird mit einem perforierten Wunddrainageschlauch verbunden. Der Wunddrainageschlauch wird wiederum in einen hermetisch gedichteten Wundhohlraum eingeführt. Wenn die Leitung von der Flasche geöffnet wird, wirkt der in der Flasche vorhandene Unterdruck in dem Wundhohlraum, wodurch Wundsekrete die Leitung hinab in die Flasche abgesogen werden.
  • Sobald die Flasche voll ist oder das Vakuum nicht mehr ausreicht, die Wundflüssigkeit abzusaugen, kann das System sicher entsorgt werden.
  • Flaschen in der Art der vorstehend beschriebenen sind wohlbekannt, und diese Flaschen sind beispielsweise in EP-A-0 288 679 und in den Schweizer Patenten 596 840 und 584 037 offenbart. Wie jedoch vorstehend erwähnt wurde, sind diese Flaschen auf ein hohes Vakuum von beispielsweise etwa 96 kPa (720 mm Hg) vorgepumpt, und es wirkt im wesentlichen dieses gesamte Vakuum auf den Patienten.
  • Bei bestimmten medizinischen Anwendungen können diese hohen Vakua jedoch nicht auf den Patienten angewendet werden. Dies ist insbesondere bei der Schädel- oder Unterleibschirurgie der Fall, wo ein viel geringeres Vakuum im Bereich von 13,3 bis 20 kPa (100 bis 150 mm Hg) am Patientenende der Wunddrainageleitung erforderlich ist.
  • Es wurden daher Systeme entwickelt, um das Vakuum von einer Hochvakuum-Saugflasche zu verringern. Ein solches System ist in EP-A-0 616 815 offenbart.
  • Bei diesem System wird das Vakuum in der Flasche auf das gewünschte Niveau eingestellt, indem zuerst eine Druckmeßvorrichtung am Hals der Flasche angebracht wird. Es ist zwischen der Flasche und einer Einstellvorrichtung ein Ventil angeordnet. Die Meßvorrichtung und die Einstellvorrichtung steuern das Öffnen des Ventils, bis der gewünschte Druck erreicht wird. Die Einstellvorrichtung wird dann entfernt, und die Wunddrainageleitung wird an der nun ein niedriges Vakuum aufweisenden Saugflasche angebracht.
  • Dieses System ist jedoch beschwerlich und ineffektiv. Es wird nur verwendet, um das Vakuum vor der Verwendung einzustellen. Normalerweise werden Flaschen jedoch in einem bereits abgepumpten Hochvakuumzustand angeliefert, wobei sie vorbereitet sind, um an der Wunddrainageleitung angebracht zu werden. Es wäre daher wünschenswert, ein Vakuumregelsystem bereitzustellen, das an einer Standard-Hochvakuumflasche angebracht werden kann und das das Vakuum am Patientenende während der Verwendung regelt, falls ein Niedervakuumsystem erforderlich ist.
  • In WO-A-88/05319 ist eine Wunddrainageflasche offenbart, die gemäß einer Ausführungsform eine Vakuumreduziereinrichtung aufweist, um Vakuumniveaus zu regeln und dadurch während des gesamten Füllprozesses ein konstantes Vakuum in der Flasche aufrechtzuerhalten.
  • Aus Gründen der Sparsamkeit und Bequemlichkeit ist in der Saugflasche ein maximales Vakuum erwünscht, um zu ermöglichen, daß möglichst viel Wundsekrete in die Flasche gesogen wird, bevor eine andere Flasche erforderlich ist. Wie jedoch vorstehend erörtert wurde, ist bei Systemen, in denen das Vakuum in der Flasche direkt auf die Wunde wirkt, das Saugniveau im Wundbereich für viele Anwendungen zu hoch.
  • Weiterhin ist es jetzt üblich, wegwerfbare Wunddrainagesysteme zu verwenden, und die Herstellungskosten sollten daher so niedrig wie möglich gehalten werden, während die Kapazität jeder Flasche maximiert wird.
  • Ein bekanntes Verfahren zum stufenweisen Verringern des Vakuums von der Flasche zum Patienten besteht in der Verwendung von Klammern am flexiblen Wunddrainageschlauch, um seinen Querschnitt zu verringern. Bei dem in DE-B-2 356 480 offenbarten System wird eine flexible Schlauchklemme verwendet, die bewirkt, daß der Querschnitt des Wunddrainageschlauchs zur Regelung des Innendrucks des Vakuumbehälters in bestimmtem Maße geschlossen wird. Es ist bei diesem System jedoch nicht möglich zu gewährleisten, daß außerhalb des scharf beschränkten Querschnitts des flexiblen Schlauchs ein konstanter Unterdruck aufrechterhalten werden kann, der in hohem Maße von dem im Behälter vorhandenen Unterdruck unabhängig ist.
  • Das in EP-B-0 482 029 offenbarte System zielt darauf ab, eine flexible Schlauchklemme als eine einfache Möglichkeit bereitzustellen, den Querschnitt eines flexiblen Schlauchs zu verringern und dadurch eine Drosselbeschränkung zu bilden. Diese Klemme kann bei Verwendung in einer Schlauchverbindung zwischen einer Vakuumsaugflasche und einem Wunddrainageschlauch unabhängig als ein Drosselventil wirken.
  • Bei diesem System und bei anderen bekannten Systemen wird eine balgartige Anordnung verwendet, die integral in einer an der Ansaugflasche angebrachten Abdeckung ausgebildet ist.
  • Beim Balgsystem sind zwei Schwenkarme an einem Balg befestigt, der an der Außenseite der Abdeckung angeordnet ist, so daß sich die Arme, wenn der Balg zusammengezogen wird, schließen, wodurch der Querschnitt des dazwischenliegenden Schlauchs komprimiert wird. Der gleiche Unterdruck wird auch in dem Balg gebildet. Hierdurch wird bewirkt, daß der Balg zusammengezogen wird, wodurch die den Schlauch zusammendrückenden Arme der Klammer geschlossen werden. Der resultierende verringerte Unterdruck wirkt folglich in dem Wunddrainageschlauch. Wenn der Schlauch geschlossen ist, bewirkt die Strömung von der Wunde, daß der Druck in dem Saugschlauch und dem Balg erhöht wird. Hierdurch wird ermöglicht, daß der Balg und damit der Schlauch leicht geöffnet wird, wodurch Körperflüssigkeit in die Flasche überführt wird und das Vakuum wiederum verringert wird. Demgemäß führt der Balg beim Betrieb fortlaufend eine Regelung aus und hält eine recht konstante Schlauchöffnung aufrecht.
  • Wenngleich dieses System gut funktioniert und das Vakuum wirksam und genau auf das gewünschte Niveau verringert, hat es mehrere Nachteile. Insbesondere ist das Regelsystem als eine integrale Einheit mit der Vakuumflasche ausgebildet. Es ist demgemäß erforderlich, das gesamte System für eine Niedervakuumbedingung zu kaufen, statt eine bereits vorgepumpte Hochvakuumflasche für eine Niedervakuumanwendung umzuwandeln, wenn dies erwünscht ist.
  • Es ist daher erwünscht, ein Vakuumregelsystem bereitzustellen, das zusammen mit bestehenden Hochvakuum-Saugflaschen verwendet werden kann, um während der Verwendung eine genaue und fortlaufende Unterdruckregelung bzw. -steuerung bereitzustellen.
  • Das Regelsystem sollte geeignet sein, um bestehende Hochvakuumflaschen bei Bedarf für Niedervakuumanwendungen umzuwandeln, ohne daß eine Modifikation der gegenwärtig verwendeten Flaschen erforderlich wäre. Die Flasche kann demgemäß entweder für Hochvakuum- oder für Niedervakuumanwendungen verwendet werden.
  • Die vorliegende Erfindung sieht demgemäß ein Niedervakuum-Wunddrainagesystem vor, das eine Hochvakuumflasche mit einer Ein-/Ausschalteinrichtung zum Ermöglichen/Verhindern des Freigebens des Vakuums aus der Flasche und eine Verbindereinrichtung zur Verbindung einer Wunddrainage leitung, so daß ein Vakuumweg zwischen der Flasche und der Wunddrainageleitung bereitgestellt wird, wenn die Ein/Russchalteinrichtung in der Einschaltposition ist, aufweist, wobei das System weiter eine Wunddrainageleitung aufweist, die dafür ausgelegt ist, über die Verbindereinrichtung abnehmbar mit der Vakuumflasche verbunden zu werden, um eine Saugwirkung an einem Patientenende der Leitung auszuüben, wobei ein Regelventil in die abnehmbare Wunddrainageleitung aufgenommen ist, wobei das Ventil einen Patientenleitungsanschluß und einen Hochvakuumanschluß aufweist, wobei der Erstgenannte mit einem Abschnitt der Wunddrainageleitung verbunden ist, der zum Patienten führt, und der Letztgenannte mit einem Abschnitt der Wunddrainageleitung verbunden ist, der zur Hochvakuumflasche führt, wobei das Ventil das Vakuum in der Leitung kontinuierlich regelt, wenn die Leitung an der Flasche angebracht ist, um am Patientenende der Leitung ein verringertes Vakuum bereitzustellen, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil eine Ventilspule aufweist, die sich gleitend innerhalb eines Ventilkörpers befindet und von einer Feder auf einer Seite gehalten wird und zum Atmosphärendruck auf der anderen Seite offen ist, wobei die Federrate gewählt ist, um den Grad der Vakuumverringerung von der Hochvakuumflasche zum Patientenende der Wunddrainageleitung zu steuern, so daß die Rückstellkraft der Feder und der Druck am Patientenende der Wunddrainageleitung, die auf die Leitungsseite der Spule wirken, gleich dem äußeren Atmosphärendruck sind, der gegen die andere Seite der Spule wirkt, wenn das Vakuum am Patientenende der Wunddrainageleitung das erforderliche Niedervakuum ist.
  • Demgemäß kann die gleiche Hochvakuumflasche für Hochvakuumanwendungen verwendet werden, indem sie mit einem einfachen Wunddrainageschlauch verbunden wird, oder für Niedervakuumanwendungen verwendet werden, indem sie mit einem Wunddrainageschlauch verbunden wird, der ein in die Leitung geschaltetes Regelventil aufweist. Die Flasche kann einen Standardaufbau aufweisen.
  • Das Ventil weist eine Ventilspule auf, die sich gleitend innerhalb eines Ventilkörpers befindet und von einer Feder gehalten wird. Ein derartiges System überwindet Nachteile der Balganordnungen aus dem Stand der Technik.
  • Es ist bei einer Balgvorrichtung zum Verhindern eines Hochvakuumstoßes, wenn das System eingeschaltet wird, erforderlich, die Vorrichtung durch anfängliches Zusammendrücken des Balgs vorzubereiten. Dies hat sich in der Praxis als unvorteilhaft erwiesen, weil eine Hand zum Zusammendrücken des Balgs erforderlich ist, während gleichzeitig die andere Hand erforderlich ist, um den Ein-/Ausschalter zu schalten.
  • Das Balgsystem ist auch verhältnismäßig sperrig und mühsam zu verwenden.
  • Das vorliegende System ist einfacher vorzubereiten als ein Balgsystem und auch kompakter.
  • Das System kann vorbereitet werden, indem die Ventilspule gegen die Kraft der Feder anfänglich nach innen gedrückt wird, bevor das System eingeschaltet wird.
  • Wenngleich der Ventilkörper, die Anschlüsse und die Verbindungsteile der Wunddrainageleitung in einem Gehäuse eingeschlossen sein können, kann ein Teil der Ventilspule aus dem Gehäuse vorstehen, um zu ermöglichen, daß das Ventil vor der Verwendung vorbereitet wird, indem gegen den vorstehenden Teil gedrückt wird. Eine bevorzugte Ausführungsform weist jedoch einen Ansaugstift auf, der an einem Ende an das Ende der Ventilspule angreift. Das andere Ende steht aus dem Ventilkörper heraus, so daß es vom Benutzer hereingedrückt werden kann. Die drückende Kraft wird auf die Ventilspule übertragen, wodurch sie gegen die Federkraft nach innen gedrückt wird.
  • Der Ansaugstift liegt vorzugsweise in Form eines Schlüssels vor, der an bzw. in das Ende der Ventilspule angreift. Der Stift tritt vorzugsweise durch einen Schlitz im Ventilgehäuse. Der Stift und der Schlitz wirken vorzugsweise so zusammen, daß der Stift nach dem Einführen in den Schlitz in eine verriegelte Position gedreht werden kann, um das Ventil in der Ansaugposition zu halten. Vor der Verwendung wird der Stift in seine nicht verriegelte Position zurückgedreht und entfernt.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist auf der Seite des Ventilkörpers ein Hochvakuumanschluß bereitgestellt, so daß eine Bewegung der Spule in den Körper gegen die Kraft der Feder diesen Anschluß von der Innenseite des Ventilkörpers absperrt und daher den Weg von der Hochvakuumflasche zum Patientenleitungsanschluß in dem Ventilkörper absperrt.
  • Die Federrate wird ausgewählt, um die Verringerung des Vakuumgrads von der Hochvakuumquelle zur Patientenleitung zu steuern bzw. zu regeln, so daß die Federrückstellkraft beginnt, gegen den äußeren Atmosphärendruck zu wirken, der auf die entgegengesetzte Seite der Spule einwirkt, wenn sich das Vakuum in der Patientenleitung auf dem gewünschten Niveau befindet.
  • Das Ventil ist in einer flexiblen Wunddrainageleitung bereitgestellt, die an einer vorgepumpten Standard-Hochvakuumflasche anbringbar ist.
  • Das Vakuum wird vorzugsweise von dem standardmäßig gelieferten Hochvakuum von 80 bis 93 kPa (600 bis 700 mm Hg) auf ein Niedervakuum von 13,3 bis 26,6 kPa (100 bis 200 mm Hg) verringert.
  • Weil das in die Leitung geschaltete Regelventil gemäß der vorliegenden Erfindung zusammen mit Standard-Hochvakuumflaschen verwendet werden kann, die, falls dies erwünscht ist, zur Verwendung bei Niedervakuumanwendungen umgewandelt werden können, stellt die vorliegende Erfindung einen flexiblen Wunddrainageschlauch bereit, der einen ersten Abschnitt aufweist, der mit einer Hochvakuumflasche verbindbar ist, und einen zweiten Abschnitt aufweist, der auf eine Wunde anzuwenden ist, wobei der erste und der zweite Abschnitt über ein Regelventil verbunden sind, das fortlaufend im zweiten Abschnitt ein Vakuum bereitstellt, das niedriger ist als dasjenige im ersten Abschnitt der Hochvakuumflasche.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nun nur als Beispiel mit Bezug auf die anliegende Zeichnung beschrieben.
  • 1 zeigt ein Wunddrainagesystem mit einem in die Leitung geschalteten Ventil bzw. In-Line-Ventil gemäß der vorliegenden Erfindung,
  • 2 zeigt das Ventil im entspannten Zustand,
  • 3 zeigt das Ventil in einem teilweise geschlossenen Zustand,
  • 4 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform des Ventils in seinem vorbereiteten Zustand,
  • 5 zeigt die Ausführungsformen aus 5 nach dem Entfernen des Ansaugstifts, und die 6 und 7 zeigen alternative Ausführungsformen eines Ventils gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • Das erfindungsgemäße System steuert bzw. regelt die Verringerung eines auf den Patienten angewendeten Vakuums auf ein gesteuertes bzw. geregeltes Niveau und hält dieses Niveau aufrecht, während gewährleistet wird, daß sich das aufnehmende Wunddrainagegefäß auf seine Kapazität füllt.
  • 1 zeigt eine Wunddrainage-Saugvorrichtung, die ein in die Leitung geschaltetes Regelventil gemäß der vorliegenden Erfindung aufweist.
  • Die Regelvorrichtung ist in der Leitung zwischen dem Patienten und dem Aufnahmegefäß 1 angeordnet, das auch die Hochvakuumquelle ist. Die Vakuumquelle 1 ist vorzugsweise eine wegwerfbare, vorgepumpte Standard-Vakuumflasche, die auf ein Vakuum von 96 kPa (720 mm Hg) vorgepumpt angeliefert wird.
  • Es gibt einen Bereich von Flaschengrößen. Es kann auf der Flasche eine Volumenskala markiert werden, um das Füllniveau zu zeigen, und die Flasche ist wenigstens teilweise transparent. Weil wegwerfbare Systeme bevorzugt sind, besteht die Flasche normalerweise aus Kunststoff.
  • Die Standardflaschen werden mit zwei Öffnungen bereitgestellt. Ein Balg 2 ist mit einer von diesen verbunden, um einen Hinweis auf das in der Flasche 1 verbleibende Vakuumniveau zu liefern. Wenn der Balg 2 maximal ausgedehnt ist, weist dies auf einen minimalen Unterdruck oder ein minimales Vakuum in der Flasche 1 hin. Ein vollkommen zusammengezogener Balg weist auf ein maximales Vakuum hin.
  • Ein Schlauch 3 ist mit der anderen Öffnung in der Flasche 1 verbunden. Bei der Verwendung ist dieser Schlauch 3 mit einem flexiblen Wunddrainageschlauch 4 verbunden. Vor der Verwendung wird der Schlauch 3 durch eine Klemme 5 geschlossen, die den Schlauch 3 klemmt, um das Vakuum in der Flasche 1 aufrechtzuerhalten.
  • Der Balg 2 und der Schlauch 3 können in eine Kunststoffabdeckung (nicht dargestellt) eingeschlossen sein. Die Klemme 5 kann auch in die Abdeckung eingeschlossen sein und durch einen Ein-/Ausschalter an der Außenseite der Abdeckung betätigt werden. Eine Öffnung in der Abdeckung ermöglicht das Verbinden eines Wunddrainageschlauchs mit dem Schlauch 3 bei der Verwendung.
  • Ein Vakuum wird über einen flexiblen Wunddrainageschlauch 4, der an einem Ende über den Schlauch 3 mit der Vakuumflasche 1 verbunden ist, auf den Patienten angewendet. Die Klemme 5 wird geöffnet, wodurch der Unterdruck in der Flasche 1 auch im Drainageschlauch 4 vorhanden ist und auf den Patienten am anderen Ende des Schlauchs 4 angewendet wird. Hierdurch wird bewirkt, daß Körperflüssigkeiten und Wundsekretionen den Wunddrainageschlauch durch die Saugwirkung in die Flasche 1 hinaufgesogen werden, wobei die Flasche 1 als das Aufnahmegefäß wirkt. Wenn die Flasche 1 voll ist, wird sie weggeworfen, und es wird eine neue abgepumpte Vakuumflasche verwendet.
  • Wie vorstehend erörtert wurde, ist es häufig nicht zweckmässig, die Vakuumquelle von 96 kPa (720 mm Hg) direkt auf den Wundbereich anzuwenden. Es ist dementsprechend erforderlich, das Vakuum am Patientenende des Drainageschlauchs 4 auf beispielsweise 13,3 kPa (100 mm Hg) herunterzuregeln.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, am Patientenende so lange wie möglich eine konstante Niedervakuumausgabe bereitzustellen, um die Wirksamkeit zu maximieren und zu ermöglichen, daß die Hochvakuumquelle so lange wie möglich verwendet wird. In einer idealen Situation ist das Vakuum am Patientenende bei 13,3 kPa (100 mm Hg) konstant, wenngleich das Hochvakuum von seinem Anfangswert von beispielsweise 96 kPa (720 mm Hg) auf seinen minimalen Endwert abnimmt, wenn ein Austausch vorgenommen werden muß.
  • Die vorliegende Erfindung ermöglicht diese Vakuumregelung durch die Verwendung eines Ventils 6, das sich im Wunddrainageschlauch 4 befindet. Das Ventil ist an seinen beiden Anschlüssen zwischen zwei Abschnitten 4a, 4b des flexiblen Wunddrainageschlauchs 4 angebracht, wie in 1 dargestellt ist.
  • Der Aufbau und der Betrieb des Ventils 6 werden nun in näheren Einzelheiten mit Bezug auf die 2 bis 7 beschrieben.
  • Das Ventil 6 weist im wesentlichen einen Ventilkörper 10, eine Spule 11, ein Öffnungsloch 12 in der Spule 11, eine Feder 13, Dichtungen 14 und Vakuumanschlüsse 15, 16 für die Vakuumquelle 1 bzw. den Patienten auf. Die Ventilteile sind vorzugsweise alle in ein Gehäuse 18 eingeschlossen.
  • Falls der Saugvorgang begonnen wird, wenn sich das Ventil 6 in der entspannten Position 2 befindet, wie in 2 dargestellt ist, kann in der Patientenleitung ein Hochvakuumstoß auftreten. Dies ist auf die anfängliche lange Strecke zurückzuführen, über die sich die Spule 11 aus ihrem entspannten Zustand aus 2 in den Sperrzustand aus 3 bewegen muß.
  • Wenn das System unter diesen Umständen eingeschaltet wird, empfängt der Patient zunächst eine Vakuumdosis, die oberhalb der gewünschten Rate liegt. Dies könnte, insbesondere in empfindlichen Bereichen, die während einer Unterleibs- oder Schädeloperation behandelt werden, eine nachteilige Wirkung auf den Patienten haben.
  • Um dieses Problem zu lösen, könnte bzw. sollte das Ventil für die Verwendung vorbereitet werden, indem die Spule 11 zunächst heruntergedrückt wird und die Klemme 5 dann geöffnet wird, um das Hochvakuum freizugeben.
  • Gemäß der bevorzugten Ausführungsform wird ein Ansaugstift 17 verwendet, um das Ventil vor der Verwendung vorzubereiten. Der Ansaugstift 17 liegt in Form eines Schlüssels mit einem Kopf 17a, der vom Benutzer greifbar ist, und einem langgestreckten Stiftkörper 17b, der sich von dem Kopf 17a erstreckt, vor. Das freie Ende des Stiftkörpers 17b ist so geformt, daß es in eine Kerbe oder Ausnehmung im Ende der Ventilspule 11 eingreift.
  • Im Ventilkörper 10 und im Ventilgehäuse 6 sind Öffnungen bereitgestellt, die mit der Kerbe oder der Ausnehmung im Ende der Spule 11 ausgerichtet sind. Die Öffnungen entsprechen dem Durchmesser des Ansaugstifts 17. Der Stift 17 kann auf diese Weise durch die Öffnungen eingeführt werden und in die Ventilspule 11 eingreifen.
  • Gemäß einer Ausführungsform weist der Stiftkörper 17b auch ein Paar von Verriegelungsvorsprüngen auf, die sich radial vom Körper 17b in der Nähe des Stiftkopfs 17a erstrecken. Die Öffnung im Ventilgehäuse 18 ist mit entsprechenden Vertiefungen versehen. Wenn der Ansaugstift 17 eingeführt und in die Ansaugposition gedrückt wird, greifen die Verriegelungsvorsprünge in die Ausnehmungen in der Öffnung des Gehäuses ein. Falls der Stift gedreht wird, bewegen sich die Vorsprünge außer Ausrichtung mit den Ausnehmungen und verriegeln den Stift in seiner Ansaugposition.
  • Diese Anordnung ermöglicht es, daß das Ventil im Ansaugzustand verkauft und/oder transportiert wird. Wenn das Ventil zu verwenden ist, braucht die Krankenschwester oder der Arzt den Stift nur zu entriegeln, indem sie oder er diesen dreht und ihn dann nach dem Einschalten der Vorrichtung entfernt.
  • Alternativ kann die Vorrichtung verkauft werden, wobei sich das Ventil in dem nicht angesaugten, entspannten Zustand befindet. In diesem Fall muß die Krankenschwester vor der Verwendung ein Ansaugen des Ventils vornehmen, indem sie den Stift einführt und ihn drückt, um die Ventilspule gegen die Federkraft nach innen zu drücken.
  • Nun wird die Regulierungs- bzw. Regelwirkung des Ventils 6 während des Wunddrainagevorgangs beschrieben.
  • Nach dem Ansaugen bewirkt die Feder 13 das Zurückführen der Spule 11 in die in 2 dargestellte Position, wobei das Öffnungsloch 12 mit dem Hochvakuumanschluß 15 ausgerichtet ist. Zwischen der Hochvakuumquelle 1 und der Patientenleitung ist daher über die Ventilanschlüsse 15, 16 ein vollständiger Weg durch das Ventil 6 vorhanden.
  • Wenn die Leitung durch Öffnen der Klemme 5 zum Hochvakuum geöffnet wird, nimmt das Vakuumniveau im Ventilkörper 10 zu, und die Patientenleitung steigt an, wenn das Hochvakuum an dem Ventil und der Patientenleitung zieht und diese evakuiert. Weil der auf die Spule 11 wirkende Atmosphärendruck größer ist als der Druck auf der Patientenseite, wird die Spule 11 gegen die Kraft der Feder 13 in den Ventilkörper 10 gezogen.
  • Wenn sich die Spule 11 weiterbewegt, läuft das Öffnungsloch 12 über die Dichtung 14 und wird dadurch versperrt, wodurch das Hochvakuum abgeschnitten wird. Der Punkt, an dem das Öffnungsloch 12 über die Dichtung 14 läuft, ist der kritische Punkt, an dem das Vakuum, das sich in der Patientenleitung entwickeln konnte, auf dem erforderlichen niedrigen Wert von beispielsweise 13,3 kPa (100 mm Hg) liegt. Dieser Wert wird durch die Beziehung zwischen dem am Ende der Querschnittsfläche (C.S.A.) der Spule 11 wirkenden Vakuum und der Federkraft der komprimierten Feder 13 bestimmt. Die Wundsekretionen bzw. Körperflüssigkeiten werden dann durch dieses niedrigere geregelte Vakuum die Patientenleitung hinauf in den Ventilkörper 10 gesogen.
  • Wenn sich die Patientenleitung während der Drainage der Wunde füllt, beginnt das Niedervakuumniveau abzufallen. Dieses niedrigere Vakuum ist nicht stark genug, um die Spule 11 gegen die Rückstellkraft der Feder 13 zu halten. Demgemäß beginnt die Feder 13, die Spule 11 aus dem Ventilkörper 12 zurückzuholen, wodurch ermöglicht wird, daß das Öffnungsloch 12 über die Dichtung 14 zurückläuft, so daß es wieder mit dem Hochvakuumanschluß 15 ausgerichtet wird.
  • Das Hochvakuum pumpt die Patientenleitung wieder ab, bis die Spule 11 und ihr Öffnungsloch 12 wieder über die Dichtung 14 laufen, und es wird dadurch auch ermöglicht, daß das während des vorhergehenden Absaugens der Patientenleitung hochgesogene Material in das Aufnahmegefäß 1 überführt wird.
  • Der Zyklus wird auf diese Weise fortgesetzt, wodurch eine konstante Regelung des Vakuums in der Patientenleitung ausgeführt wird, bis das Gefäß 1 voll ist.
  • Es ist wichtig, daß die Niedervakuumausgabe am Patientenende über die Zeit so konstant und glatt wie möglich ist. Ein wichtiger Faktor beim Bereitstellen einer kontinuierlichen glatten Ausgabe ist der Oberflächenwiderstand zwischen der Ventilspule 11 und den Dichtungen 14. Dieser Widerstand muß so weit wie möglich minimiert werden, ohne daß die Dichtungswirkung verlorengeht.
  • Gemäß einer Ausführungsform werden am Ventilkörper 10 O-Ring-Dichtungen bereitgestellt, welche den beiden Enden der Ventilspule 11 entsprechen, wie in den 2 und 3 dargestellt ist. Es wurde jedoch herausgefunden, daß der Oberflächenkontakt und damit der Widerstand zwischen der Ventilspule 11 und den Dichtungen 14 zu groß war und daß die gemessene Niedervakuumausgabe im Laufe der Zeit keine glatte, konstante Niveauspur bot, wenn sie gemessen wurde.
  • Eine in 6 dargestellte betrachtete Anordnung beinhaltete das Bereitstellen von Dichtungen an der Ventilspule 11 selbst statt am Ventilkörper. Zum weiteren Verringern des Oberflächenkontakts wurden die O-Ring-Dichtungen durch Gummi-Federspitzendichtungen ersetzt. Die Kontaktfläche wurde demgemäß auf einen Punkt an jeder Dichtung verringert, und es wurde auch der Widerstand verringert.
  • Bei einer weiteren in 7 dargestellten Ausführungsform wurde eine der Federspitzendichtungen durch einen flexiblen Wulst 19 zwischen der Ventilspule 11 und dem Ventilkörper 10 ersetzt. Der Oberflächenkontakt wurde auf diese Weise auf einen einzigen Punkt verringert.
  • Wenngleich die Verwendung von Dichtungen an der Ventilspule 11 die Glattheit der Niedervakuumausgabe über die Zeit verbesserte, wurde herausgefunden, daß an Stelle der Erzeugung des konstanten Niedervakuums die Niedervakuumausgabe tatsächlich im Laufe der Zeit abnahm, wenn das Hochvakuum in der Flasche abnahm.
  • Die in den 4 und 5 dargestellte bevorzugte Ausführungsform verwendet demgemäß Dichtungen am Ventilkörper 10, die den Enden der gleitenden Ventilspule 10 entsprechen.
  • Zum Verringern des Widerstands sind die bevorzugten Dichtungen eine einzigartige Kombination einer O-Ring-Dichtung mit einer Federspitzendichtung. Eine solche Dichtung gewährleistet ein zuverlässiges Dichten, während sie am Punkt der Federspitze einen kleinen Oberflächenkontakt mit der Spule aufweist. Es wurde herausgefunden, daß diese Anordnung über die Fülldauer der Drainageflasche eine glatte Niedervakuumausgabe auf einem konstanten Niveau erzeugt.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform wird eine der Dichtungen durch einen flexiblen Wulst zwischen der Ventilspule und dem Ventilkörper ersetzt.
  • Die Dichtungen 14 und die Spule 11 können beschichtet werden, um zwischen den Teilen praktisch keinen Widerstand bereitzustellen, um die Genauigkeit des Systems zu erhöhen.
  • Wenngleich die Hauptanwendung dieser Vorrichtung gegenwärtig in der Entfernung von Wundsekreten besteht, besteht eine andere vorgesehene Anwendung in einer autologen Bluttransfusion, bei der das Blut eines Patienten während einer Operation und der nachfolgenden Erholung gesammelt wird und dann gefiltert und als eine Transfusion zum Patienten zurückgeführt wird. Hierdurch werden Probleme mit dem Abstimmen von Blut mit einem Patienten vermieden und auch die Möglichkeit einer Infektion durch Spenderblut verringert.
  • Bei autologen Transfusionssystemen kann Blut nicht unter einem Hochvakuum gesammelt werden, weil hierdurch bewirkt wird, daß die roten Blutzellen aufgebrochen werden.
  • Das vorliegende Niedervakuumsystem könnte verwendet werden, um das Blut durch Bereitstellen des vorstehend beschriebenen Ventils in der Leitung zwischen einem Hochvakuum-Vorratsbehälter und einem Sammelgefäß zu sammeln. Das bevorzugte Vakuumniveau liegt bei dieser Anwendung um 9,3 bis 14,7 kPa (70 bis 110 mm Hg).
  • Die vorliegende Erfindung bietet demgemäß eine saubere, kochentwickelte, genaue in die Leitung geschaltete Vakuumregelvorrichtung für eine medizinische Niedervakuumverwendung.

Claims (7)

  1. Niedervakuum-Wunddrainagesystem, das eine Hochvakuumflasche (1) mit einer Ein-/Ausschalteinrichtung zum Ermöglichen/Verhindern des Freigebens des Vakuums aus der Flasche und eine Verbindereinrichtung zur Verbindung einer Wunddrainageleitung (4), so daß ein Vakuumweg zwischen der Flasche und der Wunddrainageleitung bereitgestellt ist, wenn die Ein-/Ausschalteinrichtung in der Einschaltposition ist, aufweist, wobei das System weiter eine Wunddrainageleitung (4) aufweist, die dafür ausgelegt ist, über die Verbindereinrichtung abnehmbar mit der Vakuumflasche verbunden zu werden, um eine Saugwirkung an einem Patientenende der Leitung auszuüben, wobei ein Regelventil (6) in die abnehmbare Wunddrainageleitung aufgenommen ist, wobei das Ventil einen Patientenleitungsanschluß (15) und einen Hochvakuumanschluß (16) aufweist, wobei der Erstgenannte mit einem Abschnitt der Wunddrainageleitung verbunden ist, der zum Patienten führt, und der Letztgenannte mit einem Abschnitt der Wunddrainageleitung verbunden ist, der zur Hochvakuumflasche führt, wobei das Ventil das Vakuum in der Leitung kontinuierlich regelt, wenn die Leitung an der Flasche angebracht ist, um am Patientenende der Leitung ein verringertes Vakuum bereitzustellen, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (6) eine Ventilspule (11) aufweist, die sich gleitend innerhalb eines Ventilkörpers (10) befindet und von einer Feder (13) auf einer Seite gehalten wird und zum Atmosphärendruck auf der anderen Seite offen ist, wobei die Federrate gewählt ist, um den Grad der Vakuumverringerung von der Hochvakuumflasche zum Patientenende der Wunddrainageleitung zu steuern, so daß die Rückstellkraft der Feder und der Druck am Patientenende der Wunddrainageleitung, die auf die Leitungsseite der Spule wirken, gleich dem äußeren Atmosphärendruck sind, der gegen die andere Seite der Spule wirkt, wenn das Vakuum am Patientenende der Wunddrainageleitung das erforderliche Niedervakuum ist.
  2. System nach Anspruch 1, welches weiter einen Ansaugstift (17) aufweist, der dafür ausgelegt ist, die Ventilspule (11) gegen die Kraft der Feder (13) in eine Ansaugposition zu zwingen.
  3. System nach Anspruch 2, wobei der Ansaugstift (17) in Form eines Schlüssels vorliegt, der in das Ende der Ventilspule (11) eingreift.
  4. System nach Anspruch 2 oder 3, wobei der Ansaugstift (17) eine lösbare Verriegelungseinrichtung aufweist, um den Stift in seiner Ansaugposition zu halten.
  5. System nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei ein Hochvakuumanschluß auf der Seite des Ventilkörpers bereitgestellt ist, so daß eine Bewegung der Spule (11) in den Körper (10) gegen die Kraft der Feder (13) diesen Anschluß von der Innenseite des Ventilkörpers absperrt und daher den Weg von der Hochvakuumflasche zum Patientenleitungsanschluß in dem Ventilkörper absperrt.
  6. System nach einem der vorstehenden Ansprüche, welches eine Dichtungseinrichtung (14) aufweist, die zwischen der Ventilspule und dem Ventilkörper angeordnet ist.
  7. System nach Anspruch 6, wobei die Dichtungseinrichtung Dichtungen (14) mit einer kombinierten O-Ring-und-Federspitzen-Konfiguration aufweist.
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