DE69623256T3 - Vorrichtung zum einbringen einer intraokularlinse - Google Patents

Vorrichtung zum einbringen einer intraokularlinse

Info

Publication number
DE69623256T3
DE69623256T3 DE69623256T DE69623256T DE69623256T3 DE 69623256 T3 DE69623256 T3 DE 69623256T3 DE 69623256 T DE69623256 T DE 69623256T DE 69623256 T DE69623256 T DE 69623256T DE 69623256 T3 DE69623256 T3 DE 69623256T3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
iol
intraocular lens
eye
hollow tube
means
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69623256T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69623256T2 (de
DE69623256D1 (de
Inventor
Crystal M. Cunanan
Thomas M. Mcnichols
Shih-Liang Stanley Yang
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Johnson and Johnson Surgical Vision Inc
Original Assignee
Johnson and Johnson Surgical Vision Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Family has litigation
Priority to US37382295A priority Critical
Priority to US373822 priority
Application filed by Johnson and Johnson Surgical Vision Inc filed Critical Johnson and Johnson Surgical Vision Inc
Priority to PCT/US1996/000118 priority patent/WO1996022062A1/en
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=23474025&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE69623256(T3) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Publication of DE69623256T2 publication Critical patent/DE69623256T2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69623256T3 publication Critical patent/DE69623256T3/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Application status is Expired - Lifetime legal-status Critical

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION, OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS, OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS, OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L31/00Materials for other surgical articles, e.g. stents, stent-grafts, shunts, surgical drapes, guide wires, materials for adhesion prevention, occluding devices, surgical gloves, tissue fixation devices
    • A61L31/08Materials for coatings
    • A61L31/10Macromolecular materials
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F2/00Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
    • A61F2/02Prostheses implantable into the body
    • A61F2/14Eye parts, e.g. lenses, corneal implants; Implanting instruments specially adapted therefor; Artificial eyes
    • A61F2/16Intraocular lenses
    • A61F2/1662Instruments for inserting intraocular lenses into the eye
    • A61F2/1664Instruments for inserting intraocular lenses into the eye for manual insertion during surgery, e.g. forceps-like instruments
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods, e.g. tourniquets
    • A61B2017/00831Material properties
    • A61B2017/0084Material properties low friction
    • A61B2017/00845Material properties low friction of moving parts with respect to each other

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Einfügung einer Intraokularlinse durch einen kleinen Einschnitt in das Auge, wie sie im Oberbegriff von Anspruch 1 definiert ist. Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise aus der WO 94/20027 bekannt. Die Erfindung betrifft insbesondere eine modifizierte Vorrichtung zur Einfügung einer faltbaren Intraokularlinse in das Auge. Darüber hinaus ist die kovalente Bindung eines die Gleitfähigkeit erhöhenden Bestandteils an die das äußere Gewebe berührenden Polymeroberflächen medizinischer Vorrichtungen im Allgemeinen aus der US-A-5 094 876 bekannt.
  • Eine Intraokularlinse (IOL) wird in das Auge beispielsweise als Ersatz für die natürliche Augenlinse nach einer Kataraktoperation oder zur Veränderung der optischen Eigenschaften eines Auges (zur Bereitstellung eine Sehkorrektur) einem Auge implantiert, in dem die natürliche Linse verbleibt. IOLs schließen oftmals eine Optik und vorzugsweise zumindest ein flexibles Befestigungselement oder Haptik ein, das sich von der Optik weg erstreckt und im Auge befestigt wird, um die Linse ihrer Position zu befestigen. Die Optik schließt normalerweise eine optisch reine Linse ein. Eine Implantation derartiger IOLs in das Auge schließt die Herstellung eines Einschnittes in das Auge ein. Es ist vorteilhaft, einen kleinstmöglichen Einschnitt durchzuführen, um die Verletzung zu reduzieren und die Heilung zu beschleunigen.
  • Es sind IOLs bekannt, die faltbar (verformbar) sind, so dass die IOL durch einen kleineren Einschnitt in das Auge eingeführt werden kann. Eine beträchtliche Anzahl an Geräten wurde vorgeschlagen, um die Einfügung einer derartigen faltbaren Linse in das Auge zu unterstützen.
  • Viele der IOL-Einfügungssysteme nach dem Stand der Technik nehmen auf und/oder falten die Linse am distalen Ende, d. h. an dem Ende, das dem Auge am nächsten ist oder dem Ende, das in das Auge eingeführt wird. Derartige "distale Beladungs"- bzw. „Zuführ"-Systeme schließen oftmals in nachteilhafter Weise einen Platz raubenden Zuführbestandteil am oder nahe dem distalen Ende des Systems ein, der zur Folge hat, dass das distale Ende relativ groß ist. Dieses relativ große distale Ende macht die Einfügung der IOL durch einen kleinen Einschnitt schwieriger, wenn nicht sogar unmöglich. Systeme, die die IOL proximal zum distalen Ende aufladen, stellen bestimmte Vorteile bereit, wie beispielsweise eine reduzierte Belastung der IOL und/oder der Einfügevorrichtung bezüglich "distalen Zuführ"-Systemen.
  • Jedoch gleichgültig, ob ein distales oder ein proximales Zuführsystem verwendet wird, schließt ein Faktor, der die Größe des Einfügerohres begrenzt, das Einfügerohr selbst ein. Beispielsweise mag das Material, aus dem das Einfügerohr hergestellt ist, beispielsweise Polypropylen und dergleichen Polymermaterialien, nicht kompatibel oder in anderer Weise anfällig sein, um zu gewährleisten, dass Optiken, die beispielsweise aus Siliconpolymermaterialien hergestellt werden, durch relativ kleine Hohlräume hindurch passen. Beispielsweise können Injektorrohre aus Materialien, insbesondere Polymermaterialien, hergestellt werden, die relativ hydrophob sind und/oder eine ausreichende Gleitfähigkeit aufweisen, um das Hindurchführen einer gefalteten IOL durch das Rohr zu erleichtern.
  • Als Folge dieser Inkompatibilität oder des Fehlens eines Gleitvermögens muss der Hohlraum des Injektorrohres vergleichsweise größer gestaltet werden, um die gefaltete Intraokularlinse aufzunehmen. Dies bedeutet deswegen einen Nachteil, weil, wie oben erwähnt, es vorteilhaft ist, nur den kleinstmöglichen Einschnitt für die Einfügung der IOL durchzuführen. Zusätzlich ist, wenn man ein Rohr mit kleinem Durchmesser zum Hindurchführen der IOL verwenden muss, eine übermäßige Kraft vonnöten, um die IOL durch den kleinen Hohlraum hindurchzuführen, wodurch das Risiko einer Beschädigung der IOL und in extremen Fällen, eine Beschädigung des Auges, in dem die IOL angeordnet werden soll, zunimmt.
  • Ein Ansatz, der berücksichtigt werden kann, besteht darin, beim Hindurchführen der IOL durch die Einführvorrichtung ein Gleitmittel zur verwenden. Jedoch nehmen derartige Gleitmittel an und für sich wertvollen Raum in Anspruch, wodurch zumindest teilweise der Vorteil, derartige Mittel zu verwenden, beseitigt wird. Weiterhin gelangen derartige Gleitmittel oftmals ins Auge, wodurch ein Risiko entsteht, dass eine Verletzung und/oder Reizung und/oder Beschädigung des Auges verursacht wird.
  • Es wäre vorteilhaft, eine IOL-Einführ- bzw. Einfügungsvorrichtung und ein Verfahren zur Verwendung derselben bereitzustellen, das das Hindurchführen einer gefalteten IOL durch die Vorrichtung in einer kontrollierten Art und Weise ohne Anwendung übermäßiger Kraft bzw. Gewalt erleichtert.
  • WO 94/20027 offenbart die Verwendung von viskoelastischen Lösungen und/oder ausgeglichenen bzw. physiologischen Salzlösungen, um den Weg einer IOL durch ein Einfügegerät gleitfähig zu machen.
  • Die US 5 094 876 offenbart das Gleitfähigmachen der das äußere Gewebe berührenden Oberflächen medizinischer Vorrichtungen, um die Gewebeberührungs-Eigenschaften derartiger Oberflächen zu verbessern.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Eine neue Vorrichtung zur Einfügung von IOLs und Verfahren zur Verwendung derartiger Vorrichtungen wurde herausgefunden. Die vorliegende Vorrichtung erreicht eine verbesserte Gleitfähigkeit ohne das Auge zu verunreinigen bzw. zu kontaminieren, und stellt damit die Verwendung von wirksam zuverlässigen und nicht übermäßigen Kraftmengen zur Injektion einer gefalteten IOL in das Auge bereit. Die vorliegende Erfindung ist unkompliziert, leicht auszuüben und erfordert nur eine geringe oder keine Modifikation der chirurgischen Techniken. In anderen Worten, es sind keine getrennten oder unterschiedlichen Gleitmittel während des Verfahrens, die IOL in das Auge einzufügen, erforderlich. Darüber hinaus werden dem Auge keine zusätzlichen Mittel verabreicht, wodurch die Risiken einer Kontamination, Reizung und eines postoperativen Traumas reduziert werden. Die Verfahren, gemäß der die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung angewendet werden kann, sind unkompliziert und leicht durchzuführen und schließen oftmals chirurgische Techniken ein, die wohl praktiziert und üblicherweise zur Einfügung von IOLs in das Auge verwendet werden.
  • Im Allgemeinen schließt die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung zur Einfügung von IOLs in ein Auge ein, die einen kovalent an die Vorrichtung gebundenen, die Gleitfähigkeit erhöhenden, Bestandteil einschließt, der an die Innenwand gebunden ist, die einen Hohlraum begrenzt, durch den eine IOL hindurchgeführt wird, so dass die Hindurchführung der IOLs durch die Vorrichtung erleichtert wird. Eine kovalente Bindung derartiger die Gleitfähigkeit erhöhenden Bestandteile ist deswegen besonders effektiv, weil die vorliegende Menge einer solchen Verbindung, und deswegen das Ausmaß der erhöhten Gleitfähigkeit, zweckmäßigerweise und auf einer Langzeitbasis stabil ist und beispielsweise eine lange Lagerfähigkeit aufweist. Es besteht zudem eine reduzierte Chance oder Risiko, dass der die Gleitfähigkeit erhöhende Bestandteil in nachteilhafter Weise von der Oberfläche der Vorrichtung entfernt wird, wenn die IOL durch die Vorrichtung in das Auge hindurchgeführt wird.
  • Die Verwendung der vorliegenden kovalent gebundenen, die Gleitfähigkeit erhöhenden Bestandteile ermöglicht die erfolgreiche Injektion von IOLs auf Silikonbasis, die beispielsweise Inserter bzw. Einführvorrichtungen verwenden, die aus Polypropylen und dergleichen Polymermaterialien hergestellt sind, durch Einschnitte von ungefähr 3,2 mm oder weniger, vorzugsweise ungefähr 3,0 mm oder weniger, und noch mehr bevorzugt, ungefähr 2,8 mm oder weniger.
  • Bei einem allgemeinen Grundgedanken der vorliegenden Erfindung werden Vorrichtungen zur Einfügung einer IOL durch einen kleinen Einschnitt in das Auge bereitgestellt. Derartige Vorrichtungen umfassen ein Hohlrohr, das eine Innenwand, die einen Hohlraum begrenzt, durch den eine IOL hindurchgeführt wird, und einen Auslass oder eine Endöffnung einschließt, durch den die IOL aus dem Hohlraum in das Auge hindurchgeführt wird. Ein die Gleitfähigkeit erhöhender Bestandteil wird kovalent an das Hohlrohr an dessen Innenwand in einer Menge gebunden, die zur Erleichterung der Hindurchführung der IOL durch den Hohlraum wirksam ist. Der die Gleitfähigkeit erhöhende Bestandteil wird unter Verwendung von in der Technik bekannten Verfahren kovalent an das Hohlrohr gebunden, wie beispielsweise durch eine Plasmaaktivierung und/oder eine andere Aktivierung des Rohres zur Bildung funktioneller Gruppen, die chemisch an funktionelle Gruppen an den Vorläufern bzw. Vorprodukten der die Gleitfähigkeit erhöhenden Bestandteile bindbar sind, und die einen bifunktionellen Bindungsbestandteil verwenden, der sowohl mit dem Rohr als auch mit dem Vorläufer des die Gleitfähigkeit erhöhenden Bestandteil reagieren kann. Andere Verfahren können verwendet werden, um den die Gleitfähigkeit erhöhenden Bestandteil kovalent an das Hohlrohr zu binden.
  • Somit reduziert der die Gleitfähigkeit erhöhende Bestandteil wirksam die Kraft, die zur Hindurchführung der IOL durch den Hohlraum des Rohres im Vergleich mit der Kraft erforderlich ist, die zur Hindurchführung einer identischen IOL durch den Hohlraum einer ähnlichen Vorrichtung erforderlich ist, die den die Gleitfähigkeit erhöhenden Bestandteil nicht aufweist. Dieses Merkmal der "reduzierten Kraft" der vorliegenden Erfindung ist besonders nützlich, selbst wenn keine Reduktion der Größe des Einschnittes erreicht wird. Eine Anwendung von reduzierter Kraft ermöglicht es dem Chirurgen, eine bessere Kontrolle der Geschwindigkeit auszuüben, in der die IOL in das Auge eingefügt wird, und reduziert zusätzlich das Risiko einer Schädigung des Auges während der Einfügung der IOL.
  • Das Hohlrohr wird vorzugsweise aus einem Polymermaterial hergestellt, das besonders bevorzugt aus Polypropylen und dergleichen Materialien ausgewählt ist.
  • Der die Gleitfähigkeit erhöhende Bestandteil wird vorzugsweise aus der Gruppe ausgewählt, die aus hydrophilen Bestandteilen, oleophilen bzw. lipophilen Bestandteilen und Gemischen hiervon besteht.
  • Bei einer nützlichen Ausführungsform umfasst die vorliegende Vorrichtung weiterhin ein Zuführteil bzw. -anteil, das so bemessen und angepasst ist, dass es eine IOL zur Passage in den Hohlraum hinein aufnehmen kann. Der die Gleitfähigkeit erhöhende Bestandteil ist vorzugsweise an das Zuführteil in einer Menge kovalent gebunden, die zur Erleichterung der Hindurchführung der IOL in den Hohlraum wirksam ist. Somit schließen sowohl das Hohlrohr als auch das Zuführteil wirksame Mengen des die Gleitfähigkeit erhöhenden Bestandteils ein, um die Durchführung der IOL aus dem Zuführteil in das Hohlrohr und aus dem Hohlrohr in das Auge zu erleichtern. Es ist zudem eher zweckmäßig, sowohl das Hohlrohr als auch das Zuführteil mit dem die Gleitfähigkeit erhöhenden Bestandteil zu behandeln, die vorzugsweise miteinander eine einzige, einstückig ausgebildete Einheit darstellen, als nur das Hohlrohr mit einem derartigen Bestandteil zu behandeln.
  • Das Zuführteil ist vorzugsweise so bemessen und angepasst, dass es eine IOL beispielsweise in einem nicht gefalteten Zustand aufnehmen und die IOL in einem gefalteten Zustand halten kann. Das Zuführteil kann so aufgebaut sein, dass es zumindest die Faltung der IOL aus dem urgefalteten Zustand in einen gefalteten Zustand erleichtert. Das Hohlrohr schließt eine Innenwand ein, die einen Hohlraum begrenzt, der vorzugsweise so bemessen ist, dass er die IOL in einem gefalteten Zustand aus dem Zuführteil aufnimmt und die gefaltete IOL zu einem offenen Ausgang hin hindurchführt, durch den die IOL in ein Auge überführt wird.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann in Verfahren zur Einfügung einer IOL in ein Auge verwendet werden. Derartige Verfahren können ein Anordnen des Auslasses oder der Endöffnung eines Hohlrohres in oder in der Nähe eines Einschnittes in einem Auge und ein Hindurchführen einer IOL aus dem Hohlrohr durch den Auslass oder die Öffnung in das Auge umfassen. Das Hohlrohr schließt eine Innenwand ein, die einen Hohlraum begrenzt, durch den eine IOL in einem gefalteten Zustand hindurchgeführt wird. Ein die Gleitfähigkeit erhöhender Bestandteil ist vorgesehen und ist kovalent an das Hohlrohr an dessen Innenwand in einer Menge gebunden, die zur Erleichterung der Hindurchführung der IOL in einem gefalteten Zustand durch den Hohlraum wirksam ist. Bei einer besonders brauchbaren Ausführungsform ist das Hohlrohr aus einem Polymermaterial hergestellt, wie beispielsweise Polypropylen oder dergleichen Polymermaterialien, und die IOL umfasst eine Optik bzw. ein optisches System, die (das) ein Silikon-Polymermaterial einschließt.
  • Diese und weitere Grundgedanken der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung und den Ansprüchen ersichtlich, insbesondere wenn sie in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen betrachtet werden, in denen die gleichen Teile gleiche Bezugsziffern tragen.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine schematische Darstellung, die eine IOL-Einfügevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt, die so behandelt wurde, dass auf ihr ein kovalent gebundener, die Gleitfähigkeit erhöhender Bestandteil, ausgebildet wurde.
  • 2 ist eine fragmentarische Darstellung eines kleinen Anteils der IOL-Einfügevorrichtung, die in 1 dargestellt ist, nachdem sie zur Ausbildung eines die Gleitfähigkeit erhöhenden Bestandteils behandelt wurde.
  • 3 ist eine vordere Seitenansicht einer Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung in perspektivischer Darstellung mit einer Zuführkammer in der geöffneten Position.
  • 4 ist eine perspektivische Seitenansicht der in 3 dargestellten Vorrichtung mit der Zuführkammer in der geschlossenen Position.
  • 5 ist eine perspektivische vordere Seitenansicht der in 4 dargestellten Vorrichtung, die in ein Handstück aufgenommen ist.
  • 6 ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht, die allgemein entlang der Linie 6-6 von 5 vorgenommen wurde.
  • 7 ist eine teilweise schematische Darstellung, die die in 5 dargestellte Vorrichtung zeigt, wobei das Handstück teilweise im Querschnitt gezeigt ist, und zur Einfügung eine IOL in ein Auge verwendet wird.
  • Ausführliche Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 stellt eine IOL-Einfügevorrichtung dar, die allgemein als 10 bezeichnet wird, einschließlich einer Zuführkammer 12 und einem Injektionsrohr 14. In 1 ist die IOL-Einfügevorrichtung 10, die aus Polypropylen hergestellt ist, so dargestellt, wie sie gerade in ein Bad 16 eines Vorläufers bzw. einer Vorläufersubstanz eines hydrophilen Bestandteils 19, wie beispielsweise Polyethylenglycol, eingetaucht werden soll. Der Zweck der Behandlung der IOL-Einfügevorrichtung 10 mit dem Vorläufer des hydrophilen Bestandteils 19 besteht darin, alle exponierten Oberflächen der IOL-Einfügevorrichtung 10 mit einem hydrophilen Bestandteil kovalent zu verbinden, der die Gleitfähigkeit der IOL-Einfügevorrichtung 10, beispielsweise des durch die Zuführkammer 12 und das Injektionsrohr 14 begrenzten Lumens, zu steigern, um die Passage einer gefalteten IOL dadurch hindurch zu erleichtern.
  • Die Ausbildung eines kovalent gebundenen hydrophilen Bestandteils auf den exponierten Oberflächen der IOL-Einfügevorrichtung 10 kann auf einem von mehreren Wegen erreicht werden. Beispiele für die Ausbildung solcher kovalent gebundener Beschichtungen schließen diejenigen ein, die im Folgenden dargelegt sind: Guire U.S. Patent 4 979 959 ; Guire U.S. Patent 5 263 992 ; Guire U.S. Patent 4 722 906 ; Guire et al. US. Patent 5 217 492 und Guire et al U.S. Patent 5 258 041 .
  • Ein nützliches Verfahren zur kovalenten Bindung eines hydrophilen Bestandteils, wie beispielsweise eines Polyethylenglykol-Restes, an eine IOL Einfügevorrichtung 10 ist wie folgt. Eine Menge Polyethylenglykol mit geeignetem Molekulargewicht, beispielsweise ungefähr 1000, wird mit einer Komponente umgesetzt, um eine Verbindung mit der Formel A–PEG zu bilden, bei der A eine reaktive Gruppe ist, die beispielsweise aus einer photochemisch reaktiven Gruppe, einer thermochemisch reaktiven Gruppe oder einer anderen Art einer reaktiven Gruppe ausgewählt ist, und die dazu in der Lage ist, in Reaktion auf eine spezifische Aktivierung, an die Oberflächen der IOL Einfügevorrichtung 10 kovalent zu binden; und PEG ist der Rest des ursprünglich verwendeten Polyethylenglykols und schließt im Wesentlichen die gesamten hydrophilen Eigenschaften oder Charakteristika dieses ursprünglichen Materials ein.
  • Die photochemisch reaktiven Gruppen (A) (die kovalente Bindung hiervon wird durch aktinische Bestrahlung aktiviert) kann beispielsweise durch Aryl-, Alkyl- und Acyl-Azide, Oxazide, Isozyanate (Nitrinerzeuger), Alkyl- und 2-Ketodiazoderivate und Diazirine (Karbenerzeuger), aromatische Ketone (Triplett-Sauerstofferzeuger), aromatische Diazoniumderivate und zahlreiche Klassen von Carboniumion- und Radikal-Erzeugern gebildet werden. Bezug genommen wird auf Frederick J. Darfler und Andrew M. Tometsko, Kapitel 2 von Chemistry and Biochemnistry of Amino Acids, Peptides and Proteins (Boris Weinstein, Herausgeber), Band 5, Marcel Dekker, Inc. New York, 1978, für eine weitere Beschreibung von photochemisch reaktiven Gruppen.
  • Thermochemisch reaktive Gruppen (A) (die durch Hitzeenergie bzw. durch Wärmeenergie aktivierbar sind) werden durch und schließen eine Nitrophenylhalogenide, Alkylamino-, Alkylkarboxyl-, Alkylthiol-, Alkylaldehyde-, Alkylmethylimidat-, Alkylisocyanat-, Alkylisothiocyanat-, Alkylhalogenid- und dergleichen Gruppen ein und werden durch diese beispielhaft beschrieben.
  • Gruppen, die zur Verwendung als thermochemisch reaktive Gruppen (A) verwendbar sind schließen Karboxylgruppen, Hydroxylgruppen, primäre Aminogruppen, Thiolgruppen, Maleimide, Halogenide und dergleichen Gruppen ein. N-Oxysuccinimidcarbonsäureester solcher Gruppen wie 6-Aminohexansäure und Amino-undecansäure, Alkylthiolgruppen, wie beispielsweise Mercaptobernsteinsäureanhydrid und Betamercaptopropionsäure, Homocysteinthiolactone und Polyethylenglykolderivate sind spezielle Beispiele.
  • Die Verbindung, d. h. A-PEG, die so gebildet wird, wird auf die exponierten Oberflächen der IOL-Einfügevorrichtung 10 aufgebracht, beispielsweise durch Eintauchen oder Untertauchen der IOL-Einfügevorrichtung in einer Lösung, die die Verbindung enthält. Die sich ergebende beschichtete IOL-Einfügevorrichtung 10 wird dann der spezifischen Aktivierungsenergie, beispielsweise Licht und/oder Hitze bzw. Wärme und/oder dergleichen unterworfen, die wirksam ist, die Gruppe A mit der IOL-Einfügevorrichtung bei Bedingungen reagieren zu lassen, die zur kovalenten Bindung des Restes der Verbindung, A-PEG, an die IOL-Einfügevorrichtung wirksam ist. Wie in 2 dargestellt, schließt die IOL-Einfügevorrichtung 10 nach der oben erwähnten Verarbeitung eine hydrophile Beschichtung 20 der Verbindung A-PEG-Rest auf allen Oberflächen ein.
  • Bei einem weiteren Verfahren zur kovalenten Bindung eines die Gleitfähigkeit erhöhenden Bestandteils an eine IOL-Einfügevorrichtung wird die IOL-Einfügevorrichtung vorbehandelt, beispielsweise mit Plasma, um die exponierten Oberflächen hiervon so zu aktivieren, dass die derart exponierten Oberflächen gegenüber einer kovalenten Bindung an einen die Gleitfähigkeit erhöhenden Bestandteil empfänglich werden. Bei einer besonders brauchbaren Ausführungsform werden die exponierten Oberflächen der IOL-Einfügevorrichtung einem Plasma unterworfen, um darauf funktionelle Gruppen auszubilden, die zur kovalenten Bindung an eine funktionelle Gruppe des Vorläuferstoffes des die Gleitfähigkeit erhöhenden Bestandteils wirksam sind. Unmittelbar nachdem die IOL-Einfügevorrichtung zur Bildung derartiger funktioneller Gruppen auf deren exponierten Oberflächen aktiviert wird, wird die IOL-Einfügevorrichtung in den Vorläufer für eine Zeitspanne eingetaucht oder untergetaucht, so dass im Wesentlichen die gesamten exponierten Oberflächen der IOL-Einfügevorrichtung vollständig mit dem Vorläuferstoff benetzt sind. Zu diesem Zeitpunkt wird die IOL-Einfügevorrichtung 10 aus der Masse des Vorläuferstoffes entfernt und wird Bedingungen ausgesetzt, wie beispielsweise einer wirksamen Lichtenergie einer speziellen Wellenlänge, um die Lichtreaktion des Vorläuferstoffes des die Gleitfähigkeit erhöhenden Bestandteils mit den exponierten Oberflächen, beispielsweise den funktionellen Gruppen auf den exponierten Oberflächen der IOL-Einfügevorrichtung, zu erleichtern. Wenn diese Umsetzung einmal eingetreten ist, schließt die IOL-Einfügevorrichtung eine Beschichtung mit dem die Gleitfähigkeit erhöhenden Bestandteil auf allen exponierten Oberflächen ein.
  • Ein weiteres Verfahren zur kovalenten Bindung eines die Gleitfähigkeit erhöhenden Bestandteils an eine IOL-Einfügevorrichtung schließt die Verwendung von Gammastrahlen und/oder Elektronenstrahlbestrahlung ein, um eine Pfropf-Polymerisation zu induzieren. Im Allgemeinen wird eine IOL-Einfügevorrichtung in ein Monomer (beispielsweise einer Verbindung, aus der ein hydrophiler Polymerbestandteil gewonnen wird) oder eine Lösung eingetaucht, die das Monomer enthält. Die eingetauchte IOL-Einfügevorrichtung wird dann einer Gammastrahlung und/oder einer Elektronenstrahlbestrahlung unterworfen, um eine Pfropf-Polymerisation des Monomers auf der Oberfläche der IOL-Einfügevorrichtung zu induzieren. Die Verwendung von Gammastrahlung und/oder Elektronenstrahl-Bestrahlung zur Induktion einer Pfropf-Polymerisation ist vollständiger in Goldberg et al., US-Patent Nr. 4 806 382 ; Goldberg et al., US-Patent Nr. 5 094 876 ; Goldberg et al., US-Patent Nr. 5 108 776 ; Goldberg et al., US-Patent Nr. 5 130 160 ; und Goldberg et al., US-Patent Nr. 5 290 548 beschrieben. Jedes dieser Patente ist darauf gerichtet, eine Biokompatibilität bzw. Bioverträglichkeit bereitzustellen und lehrt die Erhöhung der Gleitfähigkeit oder IOL-Einfügevorrichtungen nicht und legt diese auch nicht nahe.
  • Der die Gleitfähigkeit erhöhende Bestandteil wird vorzugsweise an die IOL-Einfügevorrichtung kovalent gebunden, ohne eine Gammabestrahlung oder eine Elektronenstrahl-Bestrahlung zu verwenden. Quellen einer Gammastrahlung oder Elektronenstrahl-Bestrahlung sind relativ teuer und sperrig, so dass es relativ schwierig ist, eine derartige Bestrahlung an der Einrichtung bzw. dem Ort zu verwenden, an dem die IOL-Einfügevorrichtungen hergestellt werden. Zusätzlich kann ein Unterwerfen der IOL-Einfügevorrichtung, die in einer monomerhaltigen Lösung eingetaucht wird, gegenüber einer Gamma- oder Elektronenstrahl-Bestrahlung eine Pfropfpolymer-Beschichtung zur Folge haben, die wesentlich dicker als erwünscht ist. Dies kann zu einem zusätzlichen und nachteilhaften Verarbeitungsschritt führen, bei dem das überschüssige Beschichtungsmaterial entfernt wird. Im Hinblick auf diese Probleme wird es bevorzugt, andere Verfahren zu verwenden, um eine IOL-Einfügevorrichtung mit einem kovalent gebundenen die Gleitfähigkeit erhöhenden Bestandteil bereitzustellen.
  • Die die Gleitfähigkeit erhöhenden Bestandteile, die in der vorliegenden Erfindung von Nutzen sind, können aus geeigneten Bestandteilen ausgewählt werden, die als solche die Gleitfähigkeit erhöhenden Bestandteile, wie sie hierin beschrieben sind, fungieren. Der die Gleitfähigkeit erhöhende Bestandteil liegt in einer Menge vor, die zur Steigerung der Gleitfähigkeit der Innenwand des Hohlrohres, das den Hohlraum begrenzt, durch den die IOL bei der Einfügung in das Auge hindurchgeführt wird, wirksam ist. Derartige die Gleitfähigkeit erhöhenden Bestandteile sind vorzugsweise wirksam, um eine derart erhöhte Gleitfähigkeit für relativ lange Zeitspannen, beispielsweise für zumindest ungefähr einen Monat oder zumindest ungefähr drei Monate oder zumindest ungefähr sechs Monate bereitzustellen, so dass die IOL-Einfügevorrichtung eine relativ lange Lagerfähigkeit aufweist und nach Verpackung und Lagerung für solche relativ langen Zeitspannen verwendet werden und noch die beträchtlich gesteigerten Gleitfähigkeits-Vorteile erreichen kann.
  • Die kovalente Bindung des die Gleitfähigkeit erhöhenden Bestandteils an die IOL-Einfügevorrichtung ist vorzugsweise wirksam, um diesen Bestandteil an der Einfügevorrichtung zu befestigen, wenn die IOL in das Auge eingeführt wird. Es wird mit anderen Worten bevorzugt, dass eine derartige kovalente Bindung wirksam ist, so dass sie im Wesentlichen den Gleitfähigkeit erhöhenden Bestandteil davor bewahrt, in das Auge einzudringen, wenn die IOL in das Auge eingefügt wird. Somit ergibt die vorliegende Erfindung zweckmäßigerweise eine erhöhte Gleitfähigkeit und eine Erleichterung der Einfügung einer IOL in das Auge, während sie zur selben Zeit eine Kontamination des Auges mit dem Gleitmittel reduziert oder sogar elmininiert.
  • Besonders brauchbare die Gleitfähigkeit erhöhende Bestandteile schließen diejenigen ein, die aus hydrophilen Bestandteilen, lipophilen Bestandteilen und Gemischen hiervon ausgewählt sind. Beispiele von hydrophilen die Gleitfähigkeit erhöhenden Bestandteilen schließen ein, sind jedoch nicht beschränkt auf, diejenigen, die aus Polyethylenglycol, Polyvinylpyrrolidon, Poly(N-vinyllactamen), Polyacrylsäure, Polyethylenoxid, Polypropylenoxid, Polyvinylpyridin, Polyvinylalkohol, Polysacchariden, Polycarboxylmethylcellulose, Polymethacrylsäure, Polyacrylamid, Polypeptiden, Polynatriumstyrolsulfonat, Polyhydroxyethylmethacrylat, Heparin und dergleichen und Gemischen hiervon, gewonnen bzw. abgeleitet sind. Wenn ein hydrophiler, die Gleitfähigkeit erhöhender Bestandteil verwendet wird, wird es bevorzugt, dass die IOL-Einfügevorrichtung in Wasser, beispielsweise Salzlösung, eingetaucht oder mit diesem in anderer Weise in Berührung gebracht wird, um den hydrophilen Bestandteil zu hydratisieren. Eine derartige Hydratisierung ist wirksam, um die die Gleitfähigkeit erhöhenden Eigenschaften des hydrophilen Bestandteils zu erleichtern.
  • Die die Gleitfähigkeit erhöhenden Bestandteile, die nicht signifikant durch isotonische wässrige Flüssigkeiten bei Raumtemperatur hydratisierbar sind, können als oleophile bzw. lipophile die Gleitfähigkeit erhöhenden Bestandteile betrachtet werden. Beispiele von brauchbaren oleophilen die Gleitfähigkeit erhöhenden Bestandteile schließen ein, sind jedoch nicht beschränkt auf, solche, die aus Carbonsäuren mit ungefähr 10 bis 30 Kohlenstoffatomen pro Molekül, Glycerolmonostearat, Glycerolmonopalmitat, Glycerolmonooleat und dergleichen und Gemischen hiervon, gewonnen werden.
  • Es sollte erwähnt werden, dass wegen der kovalenten Bindung, die in der vorliegenden Erfindung eine Rolle spielt, die die Gleitfähigkeit erhöhenden Bestandteile, die hierin genau bestimmt sind, oftmals in einer leicht veränderten Form bezüglich der üblicheren bekannten Vorläufer derartiger Verbindungen vorliegen. Jedoch weisen derartige die Gleitfähigkeit erhöhenden Bestandteile oftmals dieselben oder bessere die Gleitfähigkeit erhöhenden Eigenschaften bezüglich der entsprechenden Vorläufer auf und weisen zusätzlich den Vorteil auf, dass sie kovalent an die IOL-Einfügevorrichtung gebunden sind.
  • Die 3 bis 7 stellen die Verwendung einer IOL-Einfügevorrichtung 10 dar, die eine Beschichtung aus einem die Gleitfähigkeit erhöhenden Bestandteil 20 auf allen exponierten Oberflächen einschließt.
  • Der Körper der IOL-Einfügevorrichtung 10 (der von der Beschichtung 20 verschieden ist) ist eine einstückig ausgebildete, beispielsweise gegossene bzw. verpresste, Einheit, die aus Polypropylen hergestellt ist. Die Zuführkammer 12 schließt ein erstes Element 16 und ein zweites Element 18 ein, die aneinander befestigt oder miteinander verbunden sind, und die relativ zueinander entlang der Linie 21, die zur Längsachse 30 der Einfügevorrichtung 10 parallel verläuft, gelenkig bewegbar sind.
  • Das Injektionsrohr 14 schließt einen proximalen Endanteil 22, einen distalen Endanteil 24 und ein offenes distales Ende 26 ein. Ein Verstärkerkragen 28 stimmt mit dem proximalen Endanteil 22 des Injektionsrohrs 14 überein.
  • Das offene distale Ende 26 ist in einem Winkel von ungefähr 45° bezüglich der Längsachse 30 der Einfügevorrichtung 10 abgeschrägt.
  • Das Injektionsrohr 14 schließt einen durchgehenden Schlitz 32 ein, der sich vom offenen distalen Ende 26 distal weg erstreckt und vor dem proximalen Endanteil 22 des Injektionsrohrs 14 endet. Der durchgehende Schlitz 32 ist in einer Richtung verlängert, die zur Längsachse 30 der Einfügevorrichtung 10 parallel ist.
  • Wie in 3 dargestellt, liegt die Einfügevorrichtung 10 in der offenen Position vor. Im Gegensatz hierzu ist in 4 die Einfügevorrichtung 10 in der geschlossenen Position dargestellt. In der geschlossenen Position schließt die Zufuhrkammer 12 eine Oberseite 32 ein, die eine Kombination der oberen Oberflächen 34 und 36 des ersten Flügels 38 bzw. des zweiten Flügels 40 des ersten Elementes 16 bzw. des zweiten Elementes 18 darstellt. Die ersten und zweiten Flügel 38 und 40 sind dazu vorgesehen, dass ein menschlicher Benutzer der Einfügevorrichtung 10 diese während ihrer Verwendung halten und handhaben kann, wie hierin nachstehend beschrieben wird.
  • Die Einfügevorrichtung 10 wird ausführlicher unter Bezugnahme auf 5 beschrieben, die die Einfügevorrichtung in Kombination mit dem Handstück 50 zeigt. Wenn sie in Kombination mit dem Handstück 50 verwendet wird, liegt die Zuführkammer 12 der Einfügevorrichtung 10 in der geschlossenen Position vor, wie in 4 dargestellt ist. Mit der Zuführkammer 12 in der geschlossenen Position und wenn die Oberseite 32 der oberste Teil der Zuführkammer ist, ist das offene distale Ende 26 des Injektionsrohrs 14 in einem Winkel von 45° bezüglich der Langsachse 30 der Einfügevorrichtung 10 so abgeschrägt, dass das offene distale Ende im Allgemeinen nach rechts zeigt (wenn die Einfügevorrichtung von oben betrachtet wird). Zusätzlich schneidet der durchgehende Schlitz 32 das offene distale Ende 26 am proximalsten Abschnitt des offenen distalen Endes, wie in den 3, 4 und 6 dargestellt ist.
  • Bezüglich 6 mit der Zuführkammer 12 in der geschlossenen Position schließt die Zuführkammer eine Innenwand 51 ein, die ein erstes Lumen 52 begrenzt, das in einer zur Längsachse 30 der Einfügevorrichtung 10 parallelen Richtung verlängert wird. Das Injektionsrohr 14 schließt eine sich verjüngende Innenwand 53 ein, die ein distal sich verjüngendes zweites Lumen 54 begrenzt. Die durchschnittliche Schnittfläche des zweiten Lumens 54, die zur Längsachse 30 quer läuft, ist bezüglich der mittleren Schnittfläche des ersten Lumens 52 kleiner oder reduziert.
  • Das erste Lumen 52 wird mit dem zweiten Lumen 54 so ausgerichtet, dass eine gefaltete IOL im ersten Lumen direkt aus dem ersten Lumen in das zweite Lumen geführt werden kann. Der Kegel des proximalen Anteils 58 des zweiten Lumes 54 ist größer als der schlanke Kegel, der im distalen Abschnitt 60 des zweiten Lumens existiert. Der größere Kegel im proximalen Abschnitt 58 ist zur weiteren Faltung der IOL wirksam, wenn die IOL in das zweite Lumen 54 eingefügt wird. Diese weitere Faltung ist vorteilhaft, weil die weiter gefaltete IOL durch einen kleineren Einschnitt in das Auge eingefügt werden kann. Die sich aus der Beschichtung 20 ergebende gesteigerte Gleitfähigkeit erleichtert diese weitere Faltung, so dass eine reduzierter Kraftaufwand erforderlich ist, um die IOL weiter zu falten und/oder der Grad des weiteren Haltens der IOL kann erhöht werden, so dass letztendlich die IOL durch einen noch kleineren Schnitt eingefügt werden kann. Die Beschichtung 20 reduziert ebenfalls in vorteilhafter Weise das Risiko des Reißens und/oder einer anderen Beschädigung der IOL, wenn die IOL durch das erste Lumen 52 und das zweite Lumen 54 hindurch geführt wird.
  • Bezüglich 5 ist eine Einfügevorrichtung 10 in Verbindung mit dem Handstück 70 und ein Schubstangenelement 72 dargestellt. Das Handstück 70 schließt eine relativ große, verlängerte erste durchgehende Öffnung 74 und eine relativ kleine, verlängerte zweite durchgehende Öffnung 76 ein. Das Handstück 70 schließt eine durchgehende Bohrung 78 ein, die sich vom proximalen Ende 80 bis zum distalen Ende 82 des Handstückes erstreckt. Der proximale Endabschnitt 84 des Handstückes 70 schließt ein Gewinde 86 ein, das mit dem Gewinde 88 des proximalen Abschnitts 90 des Schubstangenelementes 72 in Eingriff bringbar und verbindbar ist. Das Stangenelement 92 des Schubstangenelementes 72 ist durch die Bohrung 78, erstes Lumen 52, zweites Lumen 54 und heraus aus dem offenen distalen Ende 26 hindurch führbar. Das Handstück 70 und das Schubstangenelement 72 sind aus Metall, wie beispielsweise rostfreiem Stahl von chirurgischer Güte oder dergleichen Metallen, hergestellt.
  • Die Einfügevorrichtung 10 wird betrieben und funktioniert wie folgt. Wenn es erwünscht ist, eine IOL in die Einfügevorrichtung 10 einzubringen, wird die Einfügevorrichtung beispielsweise manuell in einer wie in 3 dargestellten Konfiguration angeordnet. Mit der Zuführkammer 12 in der offenen Position wird eine IOL, wie sie beispielsweise im Allgemeinen als 100 dargestellt ist, beispielsweise unter Verwendung einer Zange zwischen den ersten und zweiten Elementen 16 und 18 angeordnet. Diese Anordnung ist derart, dass die vordere Fläche 102 der Optik 104 nach oben zeigt, wie es in 3 dargestellt ist. Die Optik 104 ist aus einem polymeren Silikonmaterial hergestellt. Die Filamenthaptiken 106 und 108 der IOL 100 sind wie in 3 dargestellt angeordnet, so dass die Befestigungselemente im Allgemeinen eher parallel als quer zur Längsachse 30 verlaufend angeordnet sind.
  • Mit einer wie in 3 angeordneten IOL 100 sind die ersten und zweiten Elemente 16 und 18 relativ zueinander gelenkig bewegbar, beispielsweise durch manuelles Zusammenbringen der ersten und zweiten Flügel 38 und 40, um die Zuführkammer 12 in die wie in 4 gezeigte geschlossene Position zu bringen. Bei der Zuführkammer 12 in der geschlossenen Position befindet sich die IOL 100 in einem gefalteten Zustand, d. h. die Optik 104 ist gefaltet. Die relative Bewegung der ersten und zweiten Elemente 16 und 18 zur Bewegung der Zuführkammer aus der offenen Position in die geschlossene Position ist dazu wirksam, die Linse zu falten. Die gefaltete IOL 100 wird nunmehr in dem ersten Lumen 52 angeordnet. Aus Gründen der Klarheit bzw. Übersichtlichkeit ist die gefaltete IOL in keiner der 4, 5, 6 oder 7 dargestellt.
  • Bei der wie in 4 dargestellt gestalteten Einfügevorrichtung 10 und bei der sich im ersten Lumen 52 befindlichen gefalteten IOL 100 wird die Einfügevorrichtung 10 in Verbindung mit dem Handstück 70 wie in 5 dargestellt angeordnet. In dieser Anordnung erstreckt sich der distale Endabschnitt 24 des Injektionsrohrs 14 über das distale Ende 82 des Handstückes 70 hinaus. Wie in 6 dargestellt, schließt der distale Abschnitt 85 des Handstückes 70 eine Innenwand 87 ein, die zur Aufnahme eines Verstärkerkragens 28 in einer aneinander anstoßenden Beziehung gestaltet ist.
  • Mit einem so bezüglich dem Handstück 70 angeordneten Einfügevorrichtung 10 wird das Schubstangenelement 72 in die durchgehende Bohrung 78 des Handstücks, die am proximalen Ende 80 beginnt, angeordnet. Wenn das Gewinde 88 mit dem Gewinde 86 in Berührung kommt und in dieses eingreift, wird das Schubstangenelement 72 wie in 7 dargestellt gedreht, so dass das Schubstangenelement sich auf dem proximalen Endabschnitt 84 des Handstückes 70 dreht. Durch schrittweises Bewegen des Schubstangenelementes 92 durch eine Bohrung 78 des Handstücks 70 wird die gefaltete IOL 100 dazu gezwungen, sich aus dem ersten Lumen 52 in das zweite Lumen 56, durch das offene distale Ende 26 und in das Auge zu bewegen.
  • Nunmehr Bezug nehmend auf 7 soll die IOL 100 in das Auge 120 in einem Bereich angeordnet werden, der vorher von der natürlichen Linse des Auges besetzt war. 7 zeigt die Lederhaut 122 mit einem Einschnitt, durch den der distale Endabschnitt 24 des Injektionsrohrs 14 hindurchgeführt wird. Alternativ kann der Einschnitt durch die Cornea erfolgen. Der distale Endabschnitt 24 weist einen ausreichend kleinen Querschnitt auf, so dass er durch einen 3,0 mm Einschnitt in der Lederhaut 122 hindurch passt.
  • Das Injektionsrohr 14 wird innerhalb des Auges 122 so betätigt, bis es eine solche Position einnimmt, dass die IOL 100 in geeigneter Weise im Auge 120 nachdem sie freigesetzt wurde angeordnet werden kann, d. h. in der vorderen Kammer, der hinteren Kammer, der Kapseltasche 124 oder im Sulcus. Somit ist der Chirurg dazu in der Lage, den distalen Endabschnitt 24 des Injektionsrohrs 14 kontrollierbar zu positionieren, wobei die IOL 100 sich im ersten Lumen 52 der Zuführkammer 12 befindet. Wenn der distale Endabschnitt 24 einmal so angeordnet ist, wird das Stab- bzw. Stangenelement 92 durch Drehen (Winden) des Schubstangenelementes 72 auf das Handstück 70 distal zu drängen, um die IOL 100 in und durch das zweite Lumen 54, durch das offene distale Ende 26 des Injektionsrohrs 14 und in das Auge 120 hindurchzuführen. Die vordere Fläche 102 der IOL 100 weist im Allgemeinen nach vorne in das Auge 120, wenn die IOL aus der Einfügevorrichtung 10 freigegeben wird. In anderen Worten läuft die IOL 100 durch das erste Lumen 52, das zweite Lumen 54 und das offene distale Ende 26 und in das Auge 120, ohne sich umzudrehen oder in einer anderen Weise fehlpositioniert zu werden. Ein nur relativ kleiner Aufwand einer, falls überhaupt, Umpositionierung nach der Einfügung ist dazu erforderlich, die IOL 100 im Auge 120 in geeigneter Weise zu positionieren.
  • Nachdem die IOL 100 in das Auge eingefügt wurde, wird das Stangenelement 92 proximal in das Injektionsrohr 14 bewegt, und der distale Endabschnitt 24 des Injektionsrohrs wird aus dem Auge entfernt. Falls erforderlich, kann die IOL 100 im Auge durch eine kleine, gekrümmte Nadel oder ein ähnliches Werkzeug, das in denselben Einschnitt eingefügt wird, umpositioniert werden.
  • Wenn die IOL 100 einmal in geeigneter Weise im Auge 120 positioniert wurde und die Einfügevorrichtung 10 aus dem Auge entfernt wurde, kann der Einschnitt in der Sklera, beispielsweise durch herkömmliche Techniken, genäht werden. Nach Gebrauch wird die Einfügevorrichtung 10 vorzugsweise beseitigt. Das Handstück 70 und das Schubstangenelement 72 können nach Sterilisation/Desinfektion erneut verwendet werden.
  • Die nachfolgenden nicht einschränkenden Beispiele veranschaulichen bestimmte Aspekte der vorliegenden Erfindung.
  • Beispiel 1
  • Drei (3) Kapseln bzw. Partonen bzw. Kartuschen mit einem ähnlichen Aufbau wie der Körper der IOL-Einfügevorrichtung 10, hergestellt aus PD701NW Polypropylen (Himont USA, Inc.), wurden mit Plasma (PS0350, Plasma Science) bei 100 Watt bei einem Druck von 6,7 Pa (0,05 Torr) 10 Minuten lang in Sauerstoffbehandelt. Die behandelten Kapseln wurden dann in eine Lösung aus Isopropylalkohol (100 ml), Acrylamid (10 g), n-Vinylpyrrolidon (10 g) und Benzophenon (2 g) für 3 Minuten eingetaucht. Die Kapseln wurden dann entfernt und einer UV-Strahlung bei 10 Milliwatt (Mitteldruck Hg-arc-Lampe) für 2 Minuten ausgesetzt. Das Leistungsvermögen der Kapseln wurde durch die Anzahl dreistückiger IOLs (wie beispielsweise eine IOL, die unter der Marke SI-30NB von Allergan Medical Optics verkauft wird) bestimmt, die durch die Kapsel hindurchgeführt wurden, bevor entweder die Kapsel oder eine IOL zerbrach. Als Vergleich wurden drei (3) unbehandelte ähnlich aufgebaute Kapseln in gleicher Weise getestet.
  • Die Ergebnisse dieser Tests waren wie folgt:
    Kapseln IOLs, die durch behandelte Kapseln hindurchgeführt wurden IOLs, die durch unbehandelte Kapseln hindurchgeführt wurden
    A 4 0
    B 3 0
    C 3 1
  • Beispiel 2
  • Drei (3) zusätzliche Kapseln mit einer der Körper der IOL-Einfügevorrichtung 10 ähnlichen Struktur, hergestellt aus PD701NW Polypropylen (Himont USA, Inc.) wurden mit Plasma (PS0350, Plasma Science) bei 50 Watt in Sauerstoff bei einem Druck von 6,7 Pa (0,05 Torr) für 5 Minuten behandelt. Die behandelten Kapseln wurden dann in einer Lösung von Tetrahydrofuran (100 ml), Acrylamid (10 g), n-Vinylpyrrolidon (10 g) und Azobisisobutyronitril für 5 Minuten eingetaucht. Die Kapseln wurden dann entfernt und in einem Ofen, der auf 80° C eingestellt war, 20 Minuten lang angeordnet. Die überschüssigen Reagenzien wurden unter Verwendung von IPA für 10 Minuten in einem Ultraschallbad gespült. Die Leistung der Kapseln wurde durch die Anzahl von dreistückigen IOLs (wie beispielsweise einer IOL, die unter der Marke SI-30NB von Allergan Medical Optics verkauft wird) bestimmt, die durch die Kapsel hindurchgeführt werden konnte, bevor entweder die Kapsel oder eine IOL zerbrach. Als Vergleich wurden drei (3) unbehandelte ähnlich strukturierte Kapseln in gleicher Weise getestet.
  • Die Ergebnisse dieser Tests waren wie folgt:
    Kapseln IOLs, die durch behandelte Kapseln hindurchgeführt wurden IOLs, die durch unbehandelte Kapseln hindurchgeführt wurden
    D 4 0
    E 2 1
    F 3 0
  • Die Ergebnisse der Beispiele 1 und 2 zeigen, dass die behandelten Kapseln gemäß der vorliegenden Erfindung eine bessere Fähigkeit zeigen, IOLs hindurch zuführen. Das gesteigerte Gleitvermögen dieser Kapseln ermöglicht eine reduzierte Kraftanwendung zur Hindurchführung einer IOL im Vergleich mit der Kraft, die erforderlich ist, um eine IOL durch eine unbehandelte Kapsel hindurchzuführen. Diese reduzierte Krafterfordernis hat in vorteilhafter Weise eine Verminderung des Risikos einer Verletzung der Kapsel (Einfügevorrichtung) und/oder der IOL bei Hindurchführen einer IOL durch die Kapsel zur Folge.
  • Während diese Erfindung bezüglich verschiedener spezieller Beispiele und Ausführungsformen beschrieben wurde, sollte klar sein, dass die Erfindung nicht hierauf beschränkt ist und in verschiedener Weise innerhalb des Umfangs der nachfolgenden Ansprüche ausgeübt werden kann.

Claims (12)

  1. Vorrichtung (10) zur Einfügung einer Intraokularlinse (100) durch einen kleinen Einschnitt in ein Auge, die Folgendes umfasst: ein Einführungs-Hohlrohr (14), das eine sich verjüngende Innenwand (53), die einen Hohlraum (54) begrenzt, durch den eine Intraokularlinse (100) hindurchgeführt wird, und einen Auslass (26) einschließt, durch den die Intraokularlinse aus dem Hohlraum in ein Auge eingeführt wird; wobei ein die Gleitfähigkeit erhöhender Bestandteil (20) kovalent an der Innenwand (53) an das Einführungs-Hohlrohr (14) in einer Menge gebunden ist, die zur Erleichterung der Durchführung der Intraokularlinse (100) durch den Hohlraum (54) wirksam ist, und wobei der Hohlraum (54) einen proximalen Teil (58) mit einer Verjüngung aufweist, die stärker ist, als die schwache Verjüngung in dem distalen Teil (60) des Hohlraums.
  2. Vorrichtung (10) nach Anspruch 1, wobei das Hohlrohr (14) aus einem Polymermaterial hergestellt ist.
  3. Vorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Hohlrohr (14) aus Polypropylen hergestellt ist.
  4. Vorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der die Gleitfähigkeit erhöhende Bestandteil (20) aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus hydrophilen Bestandteilen, oleophilen Bestandteilen und Gemischen hiervon besteht.
  5. Vorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Hohlrohr (14) so bemessen ist, dass die Intraokularlinse (100) durch einen Einschnitt von nicht mehr als 3,2 mm in das Auge einführbar ist.
  6. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das Hohlrohr (14) so bemessen ist, dass die Intraokularlinse (100) durch einen Einschnitt von nicht mehr als 2,8 mm in das Auge einführbar ist.
  7. Vorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die weiterhin ein Zuführteil (12) umfasst, das zur Aufnahme einer Intraokularlinse (100) zur Einführung in den Hohlraum (54) bemessen und angepasst ist.
  8. Vorrichtung (10) nach Anspruch 7, wobei der die Gleitfähigkeit erhöhende Bestandteil (20) in einer derartigen Menge an das Zuführteil (12) kovalent gebunden ist, dass die Einführung der Intraokularlinse (100) in den Hohlraum (54) erleichtert wird.
  9. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 7 und 8, wobei das Hohlrohr (14) so bemessen ist, dass die Intraokularlinse (100) durch einen Einschnitt von nicht mehr als 3,0 mm in das Auge einführbar ist.
  10. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 7 bis 9, wobei das Zuführteil (12) zur Faltung einer Intraokularlinse in einen gefalteten Zustand bemessen und angepasst ist.
  11. Verfahren zur Herstellung einer wie in einem der vorhergehenden Ansprüche definierten Vorrichtung, wobei das Verfahren eine kovalente Bindung des die Gleitfähigkeit erhöhenden Bestandteils (20) an das Hohlrohr (14) an dessen Innenwand (53) in einer Menge umfasst, die zur Erleichterung der Durchführung der Intraokularlinse (100) durch den Hohlraum (54) wirksam ist.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, das den Schritt einschließt, das Hohlrohr (14) zur Bildung funktioneller Gruppen einer Plasmaaktivierung zu unterwerfen, die chemisch an funktionelle Gruppen an einem Vorläufer für den die Gleitfähigkeit erhöhenden Bestandteil bindbar sind.
DE69623256T 1995-01-17 1996-01-11 Vorrichtung zum einbringen einer intraokularlinse Expired - Lifetime DE69623256T3 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US37382295A true 1995-01-17 1995-01-17
US373822 1995-01-17
PCT/US1996/000118 WO1996022062A1 (en) 1995-01-17 1996-01-11 Iol insertion apparatus and method for using same

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69623256T2 DE69623256T2 (de) 2003-05-28
DE69623256T3 true DE69623256T3 (de) 2008-01-10

Family

ID=23474025

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1996623256 Expired - Lifetime DE69623256D1 (de) 1995-01-17 1996-01-11 Vorrichtung zum einbringen einer intraokularlinse
DE69623256T Expired - Lifetime DE69623256T3 (de) 1995-01-17 1996-01-11 Vorrichtung zum einbringen einer intraokularlinse

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1996623256 Expired - Lifetime DE69623256D1 (de) 1995-01-17 1996-01-11 Vorrichtung zum einbringen einer intraokularlinse

Country Status (5)

Country Link
EP (1) EP0804129B2 (de)
JP (1) JPH10512172A (de)
DE (2) DE69623256D1 (de)
ES (1) ES2182961T5 (de)
WO (1) WO1996022062A1 (de)

Families Citing this family (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5803925A (en) * 1995-01-17 1998-09-08 Allergan IOL insertion apparatus with covalently bonded lubricant
US5716364A (en) * 1996-07-10 1998-02-10 Allergan IOL insertion apparatus and method for making and using same
US6283975B1 (en) 1996-07-10 2001-09-04 Allergan Sales, Inc. IOL insertion apparatus and method for making and using same
US6083230A (en) 1997-07-30 2000-07-04 Allergan Method for making IOL insertion apparatus
US5810834A (en) * 1996-10-07 1998-09-22 Chiron Vision Corporation Tip formation for inserting a flexible membrane into an eye
US6248111B1 (en) 1999-08-06 2001-06-19 Allergan Sales, Inc. IOL insertion apparatus and methods for using same
US20040267359A1 (en) 2003-06-27 2004-12-30 Harish Makker IOL insertion apparatus and methods for making and using same
NL1029301C2 (nl) * 2005-06-21 2006-12-22 Procornea Nederland B V Wrijving verminderende bekleding.
US20090112222A1 (en) * 2007-10-25 2009-04-30 Bausch & Lomb Incorporated IOL Insertion Apparatus
US8216629B2 (en) * 2007-10-29 2012-07-10 Advanced Vision Science, Inc. Lubricious intraocular lens insertion device
US8523878B2 (en) 2008-01-31 2013-09-03 Kowa Company, Ltd. Method of producing medical instrument
FR2986532B1 (fr) 2012-02-07 2015-03-13 Polymerexpert Sa Compositions polymeres metastables pour dispositifs d'injection d'implants ophtalmiques

Family Cites Families (20)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4170661A (en) * 1977-11-30 1979-10-09 American Hospital Supply Corporation Method of treating intraocular lens and the like
US4487865A (en) 1983-12-15 1984-12-11 Biomatrix, Inc. Polymeric articles modified with hyaluronate
US4500676A (en) 1983-12-15 1985-02-19 Biomatrix, Inc. Hyaluronate modified polymeric articles
JPH073211B2 (ja) 1985-07-17 1995-01-18 日本電装株式会社 燃料蒸発ガス排出抑止装置
US4681102A (en) * 1985-09-11 1987-07-21 Bartell Michael T Apparatus and method for insertion of an intra-ocular lens
EP0233708A3 (de) 1986-02-18 1988-08-03 Precision-Cosmet Co., Inc. Beschichtetes Substrat
DE3610925C2 (de) * 1986-03-24 1994-11-03 Michael Ulrich Prof D Dardenne Vorrichtung zum Falten einer insbesondere mit zwei seitlichen Kunststoffhaptikplatten versehenen, implantierbaren Intraokularlinse und zum Einbringen der gefalteten Intraokularlinse in das Auge
US4810586A (en) 1986-04-16 1989-03-07 Gregory Halpern Method enhanced polysaccharide coating of plastic objects
US5094876A (en) * 1987-04-10 1992-03-10 University Of Florida Surface modified surgical instruments, devices, implants, contact lenses and the like
US4847324A (en) 1988-04-25 1989-07-11 Hydromer, Inc. Hydrophilic polyvinylbutyral alloys
CH675828A5 (de) 1988-05-03 1990-11-15 Arcofil Sa
US5272012A (en) 1989-06-23 1993-12-21 C. R. Bard, Inc. Medical apparatus having protective, lubricious coating
US5077352A (en) 1990-04-23 1991-12-31 C. R. Bard, Inc. Flexible lubricious organic coatings
JPH0783761B2 (ja) * 1990-10-04 1995-09-13 テルモ株式会社 医療用具
DE69328523T2 (de) * 1992-02-13 2000-09-21 Surmodics Inc Immobilisierung eines chemischen spezies in einer vernetzten matrix
US5304182A (en) 1992-09-23 1994-04-19 Kabi Pharmacia Ophthalmics, Inc. Apparatus and method for curling and inserting flexible intraocular lenses
DE69331807T2 (de) 1992-09-30 2002-09-26 Vladimir Feingold Intraokulares linsen-einführungssystem
US5338312A (en) 1992-10-02 1994-08-16 Becton, Dickinson And Company Article having multi-layered lubricant and method therefor
US5653715A (en) * 1993-03-09 1997-08-05 Chiron Vision Corporation Apparatus for preparing an intraocular lens for insertion
US5716364A (en) 1996-07-10 1998-02-10 Allergan IOL insertion apparatus and method for making and using same

Also Published As

Publication number Publication date
ES2182961T5 (es) 2008-03-16
ES2182961T3 (es) 2003-03-16
DE69623256T2 (de) 2003-05-28
WO1996022062A1 (en) 1996-07-25
EP0804129B1 (de) 2002-08-28
EP0804129B2 (de) 2007-10-03
DE69623256D1 (de) 2002-10-02
EP0804129A1 (de) 1997-11-05
JPH10512172A (ja) 1998-11-24

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60209446T2 (de) Medizinische Implantatvorrichtung , Einführgerät und Implantierungsverfahren für ein Wirkstoff und Zellen enthaltendes Implantat
DE69628408T2 (de) Lot zum regenerieren von Gewebe
DE60318850T2 (de) Thorakale ablagevorrichtung
DE60202067T2 (de) Magenband
EP1281360B1 (de) Medizinisches Instrument
DE69630030T2 (de) Endovaskularer stent
DE3841401C2 (de)
DE69815740T2 (de) Partiell vorgefertigter chirurgischer Knoten
DE69818805T2 (de) Injektionsvorrichtung für intra-okulare linsen
DE69930306T2 (de) Kombinierte elektroporation- und iontophoresevorrichtung zur medikament- und genverabreichung
DE69532807T2 (de) Gerät zur extraluminalen ballondissektion
DE60022590T2 (de) Befestigungsvorrichtung und -verfahren für ein Transplantat
DE60317909T2 (de) Vorrichtung zur punktion eines septums
DE60103544T2 (de) Katheter zur ultraschallabbildung
DE69724827T2 (de) Rohrförmige transplantatkonstruktionen aus submucosalem gewebe
US5584304A (en) Method of inserting an IOL using a forceps inside a folding tube
DE69821127T2 (de) Perkutane und hiatale geräte zur verwendung bei minimal invasiver beckenchirurgie
DE69630977T2 (de) Ausdehnbarer katheter
DE19830804B4 (de) Patch für die endoskopische Reparatur von Hernien
DE602004001406T2 (de) Verfahren zur Beschichtung von medizinischen Vorrichtungen
DE60214160T2 (de) Verschlussvorrichtungen und werkzeuge
DE19542955C2 (de) Endoskop
DE69837554T2 (de) Mechanisches anastomosensystem für hohlstrukturen
DE60013990T2 (de) Stent für Angioplastie
EP0999806B1 (de) Intraluminale implantationsvorrichtung