Gebiet der Erfindung
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Die Erfindung betrifft Sammelförderer und insbesondere einen endlosen unten/oben
sammelnden Förderer mit verriegelbaren Paletten.
Hintergrund der Erfindung
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Endlos-Sammel-Unten/Oben-Förderer mit oberen und unteren Trumen, die in der Lage
sind, Paletten gleitend aufzunehmen und durch Friktion über die oberen und unteren
Trume zu transportieren, sind bereits bekannt. Ein derartiger Förderer mit einem
Antriebsmechanismus zum positiven Weiterbewegen von Paletten von einem Trum auf
das andere über einen gekrümmten Abschnitt an jedem Ende des Förderers ist in der
US-PS 49 34 515 beschrieben.
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Bei einem derartigen Förderer ist aus praktischen Gründen die maximale Länge der
Palette in ihrer Bewegungsrichtung längs des Trums deshalb beschränkt, weil es
notwendig ist, jede Palette über die gekrümmten Abschnitte am Ende des Förderers zu
verschieben. Die maximale Länge einer Palette begrenzt häufig die maximale Länge
oder die Größe eines Werkstückes, das von der Palette aufgenommen werden kann.
Um längere Werkstücke transportieren zu können, schlagen das US-Patent 54 07 058
und das Europa-Patent 0 462 878 einen Förderer mit Palettenzügen von zwei weiteren
nachfolgenden Paletten vor, die dauernd miteinander durch Verbindungsglieder
gekoppelt sind, die an jedem Ende mit einer benachbarten Palette schwenkbar
angeordnet sind.
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Es wurde festgestellt, dass selbst mit einer derartigen gekoppelten Palettenanordnung
erhebliche Probleme und praktische Beschränkungen in bezug auf die Länge einer
jeden verbundenen Palette und der Verbindungsglieder und Schwenkstellen und damit
auf die Länge des Gesamt-Palettenzuges sowohl in bezug auf den Antrieb für das
positive Weiterbewegen der Palette um die gekrümmten Abschnitte am Ende des Förderers
als auch die Kinematik des Palettenzuges und der Verbindungsglieder, die durch den
Antrieb weiterbewegt werden, auftreten, was zu einer entscheidenden Änderung der
linearen Geschwindigkeit einer jeden Palette des Zuges bei einer Bewegung um einen
gekrümmten Abschnitt führt.
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Aus der LU-A- 43 481 ist ein Förderer mit einer Folge von Paletten bekannt, die lösbar
miteinander gekoppelt sind, und die in der Lage sind, einen Gegenstand oder eine
Gruppe von Gegenständen mit einer Länge zu transportieren, die größer ist als die
Länge einer einzelnen Palette. Diese Druckschrift bezieht sich jedoch nicht auf einen
endlosen unten bzw. oben sammelnden Förderer der vorliegender Erfindung zugrunde
liegenden Art.
Kurzbeschreibung der Erfindung
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Die vorstehend beschriebenen Probleme werden gemäß der Erfindung bei einem
Endlos-Sammelförderer mit seitlich versetzten und parallelen linearen Bauteilen, die ein
oberes Trum und ein unteres Trum, gekrümmte Abschnitte an den Enden der Trume
zur Erzielung eines kontinuierlichen Pfades mit Umkehrbögen für Paletten, die sich in
einer gekrümmten Bahn von einem Trum zum anderen bewegen, einer Vielzahl von
Palettenfolgen, deren jede ein Werkstück aufnimmt und deren jede mindestens eine
führende erste Palette und eine ablaufende letzte Palette besitzt, einem ersten
Werkstückhalter auf der ersten Palette, einem zweiten Werkstückhalter auf der letzten
Palette, wobei die ersten und zweiten Halter zusammen das gleiche Werkstück auf einer
Folge von Paletten aufnehmen, und das Werkstück eine Länge besitzt, die größer ist als
die Länge einer der Paletten, jede Palette auf den linearen Bauteilen beweglich
abgestützt ist, und jeweils längs der oberen und unteren Trume und in einem gekrümmten
Pfad um die gebogenen Abschnitte bewegt werden kann, dadurch gelöst, dass jedem
gekrümmten Abschnitt benachbart ein Antriebsmechanismus zum positiven
Beaufschlagen und positiven Vorschieben der Paletten nacheinander um den benachbarten
gekrümmten Abschnitt von einem Trum zum anderen vorgesehen ist, und dass ferner
ein Verschluss vorgesehen ist, der mindestens von der ersten Palette einer jeden
Palettenfolge aufgenommen ist, sowie eine Raste lösbar in Eingriff mit dem Verschluss
vorgesehen und von mindestens der letzten Palette einer jeden Folge aufgenommen ist,
wobei jeder Verschluss so ausgebildet ist, dass er in Eingriff mit der Raste kommt, die
von einer unmittelbar vorausgehenden Palette aufgenommen wird, um die Paletten
miteinander zu koppeln, wenn ihre zugeordnete Folge längs mindestens eines der
Trume zum Transportieren eines Werkstückes vorgeschoben wird, und jeder
Verschluss und jede Raste so ausgebildet sind, dass dann, wenn jede Palette mit einem
Verschluss zu Beginn durch den Antriebsmechanismus um einen der gekrümmten
Abschnitte vorgeschoben wird, ein Lösen von der Raste der nachfolgenden Palette erfolgt,
und dann, wenn jede Palette in einem spitzwinkeligen Pfad um einen gekrümmten
Abschnitt vorgeschoben wird, sie von allen anderen Paletten getrennt wird und die
einzige Palette darstellt, die von dem zugeordneten Antriebsmechanismus um den
gekrümmten Abschnitt bewegt wird.
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Damit werden ein oder mehrere Paletten lösbar miteinander verriegelt, um eine
Palettenfolge über das obere Trum weiter zu bewegen, und werden entriegelt, damit sie
individuell um den gekrümmten Abschnitt an den Enden des Förderers durch einen
positiven Antriebsmechanismus weiterbewegt werden. Es kann eine beliebige Anzahl
von Paletten miteinander verriegelt werden, um eine Palettenfolge ausreichender
Gesamtlänge zu erzielen, damit ein Werkstück einer beliebigen linearen Länge
aufgenommen werden kann. Nach der Erfindung weist eine jede solche Klinke einen
Verschluss in der Nähe des ablaufenden Endes einer führenden Palette auf, der in Eingriff
mit einem Verschluss in der Nähe des führenden Endes einer unmittelbar
nachfolgenden Palette kommt, jedoch nur dann, wenn beide Paletten über einen gekrümmten
Förderabschnitt von einem Trum zu einem anderen weiterbewegt worden sind, und
der Verschluss wird von der Raste durch anschließendes Verschieben der
zugeordneten Palette über einen gekrümmten Abschnitt getrennt.
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In einer Palettenfolge besitzt die erste oder führende Palette nur einen Verschluss und
keine Raste (Sperrvorrichtung), die ablaufende letzte Palette hat nur eine Raste, aber
keinen Verschluss, und jede dazwischen angeordnete Palette weist eine Raste in der
Nähe des vorderen Endes und einen Verschluss in der Nähe des hinteren Endes auf. Da
jede Palette entriegelt ist, wenn sie durch einen Antrieb um einen gekrümmten
Abschnitt positiv weiterbewegt wird, beeinflusst die Änderung in der linearen
Geschwindigkeit weder die Weiterbewegung über den gekrümmten Abschnitt noch der anderen
Paletten in nachteiliger Weise.
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Aufgaben, Merkmale und Vorteile dieser Erfindung ergeben einen
Endlos-Sammelförderer mit einer Vielzahl von Palettenfolgen zum Transportieren von Werkstücken, in
denen die Paletten lösbar miteinander gekoppelt sind, wenn sie längs mindestens
eines Trums weiterbewegt und voneinander getrennt werden, wenn sie über einen
gekrümmten Abschnitt an einem Ende des Förderers bewegt werden, der vielseitiger ist,
eine große Vielfalt von Werkstücken unterschiedlicher Längen aufnehmen kann, einen
einfacheren und glatteren Übergang in und eine Weiterbewegung einer jeden Palette
über einen gekrümmten Förderabschnitt ergibt, und eine verhältnismäßig einfache
Konstruktion, wirtschaftliche Herstellung und Montage ermöglicht, kompakt, haltbar,
und zuverlässig ist, im Betrieb eine verhältnismäßig hohe Lebensdauer besitzt und
wenig Wartung und Reparatur erfordert.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
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Diese und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
der folgenden detaillierten Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform und den
Patentansprüchen in Verbindung mit den Zeichnungen, die zeigen:
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Fig. 1 eine Teil-Aufsicht mit weggebrochenen Teilen und im Schnitt einen endlosen
Sammelförderer gemäß der Erfindung,
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Fig. 2 eine Teil-Seitenansicht mit herausgebrochenen Teilen und im Schnitt den
Förderer nach Fig. 1,
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Fig. 3 eine Teil-Seitenansicht des Förderers in der Nähe des stromaufwärts liegenden
Endes, in vergrößertem Maßstab,
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Fig. 4 eine teilweise Seitenansicht des Förderers in der Nähe des stromabwärts
liegenden Endes, in vergrößertem Maßstab,
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Fig. 5 eine Teil-Schnittansicht längs der Linie 5-5 der Fig. 1,
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Fig. 6 eine Teil-Schnittansicht längs der Linie 6-6 der Fig. 1 und einen Teil des
Mechanismus zum positiven Vorschieben einer Palette über einen gekrümmten
Abschnitt des Förderers,
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Fig. 7 eine Teil-Endansicht einer Palette des Förderers,
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Fig. 8 eine Seitenansicht der Palette nach Fig. 7,
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Fig. 9 eine Teil-Endansicht der Palette mit einem Teil eines weggebrochen und im
Schnitt dargestellten Mitnehmens,
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Fig. 10 in vergrößertem Maßstab eine Teil-Aufsicht längs der Linie 10-10 der Fig. 4
einer Palettenfolge von drei Paletten, die miteinander verklinkt sind und die
von dem oberen Trum des Förderers aufgenommen werden,
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Fig. 11 eine Teil-Schnittansicht in vergrößertem Maßstab längs der Linie 11-11 der Fig.
10 mit der Darstellung einer Verklinkung, die benachbarte Paletten
miteinander verbindet,
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Fig. 12 eine Teil-Schnittansicht längs der Linie 12-12 der Fig. 7, die eine Endansicht
der Verklinkung darstellt,
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Fig. 13 in vergrößertem Maßstab eine Schnittansicht längs der Linie 13-13 der Fig. 10,
die einen Schaltmechanismus des Förderers darstellt,
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Fig. 14 eine Aufsicht auf den Schaltmechanismus nach Fig. 13,
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Fig. 15 in vergrößertem Maßstab eine Schnittansicht längs der Linie 15-15 der Fig. 1,
die einen anderen Schaltmechanismus des Förderers darstellt,
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Fig. 16 eine Aufsicht auf den Schaltmechanismus nach Fig. 15,
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Fig. 17 eine Teil-Aufsicht einer modifizierten Verklinkung, die benachbarte Paletten
miteinander koppelt und die auf dem oberen Trum des Förderers angeordnet
ist,
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Fig. 18 eine Teil-Seitenansicht der modifizierten Verklinkung und benachbarter
Paletten nach Fig. 17,
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Fig. 19 eine teilweise schematische Seitenansicht, die den Vorschub von Paletten über
den gekrümmten Abschnitt des stromaufwärts gelegenen Endes des Förderers
darstellt, und
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Fig. 20 eine teilweise schematische Seitenansicht, die den Vorschub von Paletten über
den gekrümmten Abschnitt des stromabwärts liegenden Endes des Förderers
darstellt.
Detaillierte Beschreibung
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Die Fig. 1-4 zeigen im einzelnen einen Förderer 20 nach der Erfindung mit einer
Mehrzahl von Palettenfolgen 22, die Werkstücke 24 aufnehmen, z. B. eine
Teilanordnung von Rumpfpaneelen einer Kabine für einen Lastwagen. Jede Palettenfolge 22
weist eine führende Palette 26, mindestens eine Zwischenpalette 28 und eine letzte,
endseitige Palette 26 auf, wobei mindestens eine Zwischenpalette 28 und eine
ablaufende Endpalette 30 lösbar miteinander über Klinken 32 verbunden sind. Jedes
Werkstück 24 wird auf einer Palettenfolge 22 durch ein Paar von Aufnahmen 34 und 36, die
mit der ersten Palette 26 fest verbunden sind, und einer Aufnahme 38, das mit der
letzten Palette 30 fest verbunden ist, aufgenommen.
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Die Paletten werden längs oberer und unterer Trume 40 und 42 über ein Paar von
seitlich angeordneten, beabstandeten, dreibündeligen Eridlos-Rollen-Ketten 44 und 46
vorgeschoben, die von Antriebsradanordnungen 48 und 50 aufgenommen sind,
welche auf einem Rahmen 52 in der Nähe der Enden des Förderers befestigt sind. Die
Paletten werden individuell positiv um jedes Ende des Förderers von einem Trum zum
anderen vorgeschoben, indem Antriebsräder 54 und 56 und damit zusammenwirkende
Anschlaganordnungen 58 auf der Unterseite einer jeden Palette angetrieben werden.
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Wie in den Fig. 1 und 5 gezeigt, weist die Antriebsradanordnung 48 zwei Paare
von Antriebsrädern 60 und 62 auf, die mit den äußeren und mittleren Strängen der
Rollenketten 44 und 46 kämmen und die mit einer Antriebswelle 64 verkeilt sind, die
drehbar in Lagerblöcken 66 gelagert ist, welche mit den Seiten des Rahmens 52 des
Förderers befestigt sind. Das Paletten-Antriebskettenrad 54 ist ferner mit der Welle 64
so verkeilt, dass eine Drehung gemeinsam mit den Kettenantriebsrädern 60 und 62
erzielt wird. Die Ketten werden über einen herkömmlichen Elektromotor 68 (Fig. 3)
angetrieben, der mit der Antriebswelle 64 über eine Drehzahl-Reduziervorrichtung 70
gekoppelt ist. In entsprechender Weise besitzt die Kettenradanordnung 50 zwei Paare
von Kettenrädern 60 und 62, die mit den äußeren und mittleren Kettenzügen 44 und
46 kämmen und mit einer Welle 72 verkeilt sind, die in Lagerblöcken 74 gelagert ist,
welche gleitend in herkömmlichen Kettenspannvorrichtungen 76 befestigt sind, die an
den Seiten des Fördererrahmens verankert sind. Däs Paletten-Antriebskettenrad 56 ist
ferner mit der Welle 72 gemeinsam mit den Kettenantriebsrädern 60 und 62 verkeilt
drehbar angeordnet.
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Wie in den Fig. 2 und 5 dargestellt, werden die oberen Trume der Ketten 44 und
46 von Führungsschienen 80 und 82 getragen, die gleitend auf den äußeren und
mittleren Strängen der Ketten gelagert sind und sich in Längsrichtung horizontal und
parallel zueinander zwischen den zugeordneten Kettenantriebsrädern 60, 62 in der Nähe
der entgegengesetzten Enden des Förderers er Trumn und unmittelbar in der Nähe
dieser zugeordneten Kettenantriebsräder 60, 62 enden. Diese Führungsschienen sind mit
in Längsrichtung verlaufenden oberen Trägerschienen 84 und 86 befestigt, die mit
nach oben stehenden Schenkeln 88 des Rahmens 52 des Förderers befestigt sind. In
ähnlicher Weise sind die unteren Trume der Ketten 44 und 46 durch Führungsschienen
90 und 92 abgestützt, die gleitend auf den äußeren und mittleren Strängen der Ketten
gelagert sind und in Längsrichtung horizontal und parallel zueinander zwischen ihren
benachbarten Kettenaritriebsrädern verlaufen und in der Nähe dieser Antriebsräder
enden. Diese Führungsträger sind mit in Längsrichtung verlaufenden unteren
Trägerschienen 94 und 96 befestigt, die ihrerseits mit den nach oben stehenden Schenkeln
88 des Rahmens befestigt sind.
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Wie in den Fig. 5-7 gezeigt, sind die Paletten 26, 28 und 30 gleitend auf den
oberen und unteren Trumen der Rollenketten 44 und 46 zum Weiterbewegen der Paletten
längs der oberen und unteren Trume des Förderers abgestützt. Jede Palette ist durch ein
Paar von beabstandeten Schuhen 110 und 112 mit vertikal versetzten oberen und
unteren Führungsschienen 114 und 11b abgestützt, die durch Kappenschrauben 118 mit
Befestigungsblöcken 120 und 122 festgelegt sind, welche ihrerseits mit der Palette
durch Kappenschrauben 124 verbunden sind. Wenn die Palette auf dem oberen Trum
angeordnet ist, liegen die Führungsschienen 1 14 auf den Ketten und stehen in
Reibeingriff mit den Ketten, und wenn die Palette auf dem unteren Trum angeordnet ist,
liegen die Führungsschienen 116 auf den Ketten auf und stehen in Reibeingriff mit
den Ketten. Damit jede Palette sich frei um die gekrümmten Abschnitte bewegen kann,
ohne dass sie an den Ketten andocken, haben die unteren Führungsschienen
Gehrungsecken. Diese Schuhe halten jede Palette lose auf den Rollenketten, die zwischen
den Führungsschienen 114, 116 hindurchlaufen, so dass die Paletten durch die Ketten
geführt und nicht von den Ketten getrennt werden; wenn sie um die gekrümmten
Abschnitte des Förderers herum weiterbewegt werden.
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Jede Palette wird positiv um jeden gekrümmten Abschnitt des Förderers durch
Eingreifen und Zusammenwirken der Klauenanordnungen 58 auf der Unterseite der Palette
mit den antreibenden Kettenzahnrädern 54 und 56 an den stromaufwärts und
stromabwärts liegenden Enden des Förderers weiterbewegt. Wie in den Fig. 5-9
gezeigt, besitzt jede Klauenanordnung 58 mindestens einen Querbolzen 130, der
zwischen zwei aufeinanderfolgenden Zähnen der miteinander zusammenwirkenden
Kettenzahnräder in Eingriff kommt, wobei Endteile 132 mit reduziertem Durchmesser
gleitend in vertikalen Längsschlitzen 134 durch beabstandete Arme 136 eines Gabelbügels
138 aufgenommen werden, der mit der Unterseite der Palette befestigt ist, so dass der
Bolzen 130 sich quer zur Palette erstreckt und vorzugsweise seine Achse mittig
zwischen den führenden und ablaufenden Kanten der Palette angeordnet ist. Der Bolzen
130 wird gleitend in den Schlitzen 134 durch eine Beilage 140 und eine
Kappenschraube 142, die in jedes Ende des Bolzens eingeschraubt ist, festgehalten. Der
Bolzen ist nachgiebig gegen die ausgefahrene Position durch zwei Kompressionsfedern
144 vorgespannt, die in Bohrungen 146 über den Bügel aufgenommen werden und in
die oberen Enden der Schlitze münden. Der Bolzen 130 ist federbelastet, so dass er,
wenn er von dem Ende eines Zahnes des antreibenden Kettenrades 54 oder 56
beauf
schlagt wird, nachgibt und über den Zahn gleitet sowie in eine Ausnehmung zwischen
benachbarten Kettenradzähnen fällt. Wenn jede Palette um einen gekrümmten
Abschnitt der Kette durch Zusammenwirken seiner Klauen-Anordnungen 58 und
zugeordneter Kettenräder 54 oder 56 vorgeschoben wird, halten die zugeordneten
Führungsschienen 114, 116 die Palette auf den Ketten, wobei die Bolzen 130 durch die
Kettenräder 54 oder 56 beaufschlagt werden, während die Palette sich immer noch frei
um den gekrümmten Abschnitt bewegen kann, ohne dass die Führungsschienen auf
den gekrümmten Ketten festgelegt werden.
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In dem vorstehend beschriebenen Umfang sind Konstruktion und Arbeitsweise des
Förderers im wesentlichen die gleichen wie die des Förderers nach US-Patent 49 34
515 vom 19. Juni 1990.
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Nach vorliegender Erfindung, und wie in den Fig. 3, 4 und 10 dargestellt, sind die
benachbarten individuellen Paletten einer jeden Palettenfolge 22 lösbar miteinander
durch Klinken 32 zum Transportieren eines Werkstückes 24 längs des oberen Trums
des Förderers verbunden. Jede Klinke 32 weist sowohl eine Verschluss-Anordnung 150
als auch eine damit zusammenwirkende Raste 152 auf. Für jede Palettenfolge 22 ist ein
Paar von Verschluss-Anordnungen 150 in der Nähe des ablaufenden Endes der ersten
oder führenden Palette 26 und jeder Zwischenpalette 28 angeordnet, und
komplementäre Rasten 152 sind in der Nähe der führenden Kante einer jeden Zwischenpalette 28
und der ablaufenden letzten Palette 30 vorgesehen. Bei manchen Anwendungsfällen
besteht jede Palettenfolge aus nur zwei Paletten, nämlich einer führenden Palette 26
und einer ablaufenden letzten Palette 30, ohne dass Zwischenpaletten vorgesehen
sind. Wenn die Paletten eine ausreichende Breite in Querrichtung haben, kann es
zweckmäßig sein, wie in Fig. 10 gezeigt, zwei Klinken 32 zu verwenden, die seitlich
von der Längsmittenlinie der Paletten versetzt sind.
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Wie in den Fig. 11 und 12 dargestellt, weist jede Verschluss- oder Haken-
Anordnung 150 eine Rolle 154 auf, die drehbar auf dem Schaft eines Bolzens 156
gelagert ist, der in den Schenkeln einer U-förmigen Bügelbefestigung 158 aufgenommen
ist, die durch Bolzen 160 mit dem freien Ende einer Blattfederanordnung 162 befestigt
ist und die vorzugsweise eine Mehrzahl von Blättern aufweist. Die Blattfeder 162 wird
in einem Schlitz 164 in einem Bügel 166 aufgenommen und mit dem Bügel über einen
Bolzen 168 befestigt. Der Bügel 170 ist mit einer Palette mittels Schrauben 172
befestigt. Vorzugsweise besitzt die Raste 32 einen Block 174 mit einer geneigten Rampe
176 und einem etwa vertikalen Widerlager 178 und ist durch Kappenschrauben 180
auf der oberen Fläche und in der Nähe der führenden Kante der letzten Palette 30 und
jeder Zwischenpalette 28 einer jeden Palettenfolge befestigt.
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Um den Abstand zwischen benachbarten Paletten aufrecht zu erhalten, sind zwei etwa
L-förmige Stoßdämpfer oder Abstandsblöcke 182 über dem ablaufenden Ende einer
jeden Palette angeordnet und mit der Oberseite der Palette durch eine Kappenschraube
184 befestigt. Jeder Abstandsblock besitzt eine Endfläche 186, die so ausgebildet ist,
dass sie auf der führenden Kante einer unmittelbar nachfolgenden Palette anliegt.
Wenn die Klinken in Eingriff gebracht sind, besteht ferner ein geringer Spielraum
zwischen der Endfläche 186 des zugeordneten Abstandsblockes 182 und der unmittelbar
nachfolgenden Palette, typischerweise etwa 0,01 cm.
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In der Nähe des stromabwärts liegenden Endes des oberen Trumes des Förderers
werden die Paletten nacheinander durch einen Schaltmechanismus 190 zum positiven
Vorschieben um den gekrümmten Abschnitt von dem oberen zum unteren Trum durch
das Zusammenwirken der Klauen 58 der freigegebenen Palette mit dem antreibenden
Kettenrad 56 freigegeben. Wie in den Fig. 13 und 14 gezeigt, besitzt der
Schaltmechanismus 190 ein Paar von ersten Fingern 192 und ein Paar von zweiten Fingern 194,
die mit Widerlagern 196 zusammenwirken, die durch die Befestigungsblöcke 138 der
Klauen 58 auf jeder Palette vorgesehen sind, um die führende Palette auf dem oberen
Trum frei zu geben und die unmittelbar nachfolgende Palette anzuhalten, wenn der
Mechanismus durch einen Antriebszylinder 198 zyklisch geschaltet wird. Die Paare
von Fingern 192 und 194 sind im Winkel zueinander versetzt und mit Wellen 2000
befestigt, die drehbar in Blöcken 202 gelagert sind, welche mit einer Befestigungsplatte
204 des Schaltmechanismus festgelegt sind, der seinerseits mit den Trägerschienen 84,
86 befestigt ist. Die Finger sind antriebsmäßig mit dem Antriebszylinder durch erste
und zweite Gelenkverbindungen 206 und 208 verbunden, deren jedes schwenkbar am
einen Ende mit Betätigerarmen 210 verbunden ist, die mit den Wellen 200 befestigt
sind, und die am anderen Ende schwenkbar mit einer dritten Gelenkverbindung 212
verbunden sind, die drehbar in ihrer Mitte auf einem Bolzen 214 gelagert ist, der in
Befestigungsblöcken 216 befestigt ist, die mit der Platte 204 durch Kappenschrauben
218 fixiert sind. Die Kolbenstange 220 des Zylinders 198 ist ebenfalls schwenkbar mit
einer Gabel 222 zusammen mit der Gelenkverbindung 208 an dem Betätigerarm 20
einer der Wellen 200 verbunden.
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Wie in Fig. 13 gezeigt, sind die ersten Finger 192, wenn die Kolbenstange 220 die
zurückgezogene Position einnimmt, in dem Pfad der Blöcke 138 der Klauen 58 der
führenden Palette angeordnet, um sie anzuhalten und fest zu halten, und die zweiten
Finger 194 werden von dem Bewegungspfad der Blöcke zurückgezogen. Wenn der
Zylinder 198 so beaufschlagt wird, dass er seine Kolbenstange 220 ausfährt, werden
die ersten Finger zurückgezogen, wie strichpunktiert dargestellt, um die führende
Palette zu entkoppeln und frei zu geben, die durch die Förderketten gegen den
gekrümmten Endabschnitt und das antreibende Kettenrad 56 vorgeschoben wird, und die
zweiten Finger 194 werden in den Pfad der Anschlagblöcke 138 der Klauen 58 der
unmittelbar vorausgehenden Palette vorgeschoben, um sie fest zu halten, während die
freigegebene Palette um den gekrümmten Abschnitt durch das antreibende Kettenrad 56
weiterbewegt wird. Vorzugsweise wird ein Grenzschalter 224 (Fig. 4) in der Nähe des
unteren Trums durch eine freigegebene Palette ausgelöst, wenn diese vollständig um
den gekrümmten Abschnitt weiterbewegt worden ist und den gekrümmten Abschnitt
verlassen hat, um ein Steuersignal zu erzeugen, das eine Betätigung des
Schaltmechanismus 190 sperrt, bis die freigegebene Palette den Grenzschalter 224 auslöst und
damit den gekrümmten Abschnitt verlassen hat, so dass eine weitere Palette durch den
Schaltmechanismus freigegeben werden kann. Dies vermeidet eine gegenseitige
störende Beeinflussung der Paletten und eine Fehlfunktion des Förderers.
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Die Paletten werden auf den unteren Trum durch die Ketten 44, 46 weiterbewegt und
werden, wie in Fig. 3 gezeigt, hinter einem anderen Schaltmechanismus 230
angesammelt, der die Freigabe jeweils einer Palette für einen positiven Vorschub durch das
antreibende Kettenrad 54 um den gekrümmten Abschnitt der Ketten am stromaufwärts
liegenden Ende des Förderers und auf das obere Trum des Förderers steuert.
Vorzugsweise hat dieser Schaltmechanismus 230 im wesentlichen die gleiche Konstruktion
und Ausbildung, und arbeitet in gleicher Weise wie der Schaltmechanismus 190, so
dass sich eine detaillierte Beschreibung erübrigt. Dieser Schaltmechanismus 230 hat
einen getrennten Antriebszylinder 232, der die ersten und zweiten Finger 192, 194
zyklisch so schaltet, dass jeweils nur eine Palette gleichzeitig freigegeben und die
unmittelbar nachfolgende Palette zurückgehalten wird, während die freigegebene Palette
um die gekrümmten Abschnitte herum mit Hilfe des antreibenden Kettenrades 54
weiterbewegt wird. Vorzugsweise wird ein Grenzschalter 234 in der Nähe des oberen
Trumes durch jede Palette ausgelöst, nachdem sie vollständig durch das Kettenrad 54
um den gekrümmten Teil der Kette weiterbewegt worden und auf dem oberen Trum
aufgenommen worden ist, damit ein Signal erzeugt wird, das eine vorzeitige Freigabe
einer nachfolgenden Palette durch den Schaltmechanismus 230 sperrt und somit ein
Verklemmen der Paletten oder eine Fehlfunktion des Förderers vermeidet.
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Längs des oberen Trumes und in ausreichendem Abstand stromabwärts, damit alle
Paletten einer Palettenfolge 22 gesammelt werden können, ist ein weiterer
Schaltmechanismus 240 vorgesehen, der die erste Palette einer Folge nachgiebig lange genug
anhält, damit alle Paletten der Folge hinreichend weit längs des oberen Trums
weiterbewegt werden, und ihre zugeordneten Klinken in Eingriff kommen und alle Paletten der
Folge miteinander gekoppelt werden. Beispielsweise werden von dem
Schaltmechanismus 240 die führende, die Zwischen- und die letzte Palette 24, 26 und 28 der Folge
22 nachgiebig zurückgehalten.
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Wie in den Fig. 15 und 16 gezeigt, ist der Schaltmechanismus 240 im
wesentlichen in Hinblick auf Konstruktion und Ausgestaltung gleich dem Schaltmechanismus
190, mit der Ausnahme, dass er nur einen Satz von Fingern 194 auf den
Schwenkwel
len 200 besitzt, die durch den Antriebszylinder 242 betätigt werden. Wenn die Stange
220 des Zylinders 242, wie in Fig. 15 dargestellt, zurückgezogen ist, stehen die Finger
194 in den Pfad der Anschlagblöcke 138 der Klauen 58 der führenden Palette 26 der
Folge vor; bei einer Beaufschlagung durch die Finger wird die führende Palette
angehalten und daran gehindert, dass sie durch die sich bewegenden Rollenetten
weiterbewegt wird, bis die Kolbenstange 244 des Zylinders 242 vorgeschoben wird, um die
Finger 194 aus dem Pfad zurück zu ziehen; damit werden die führende Palette und alle
nachfolgenden Paletten der Folge in die Lage versetzt, dass sie durch die sich
bewegenden Ketten an dem Schaltmechanismus vorbei weiterbewegt werden. Vorzugsweise
stellt ein Grenzschalter 246, der genügend weit stromabwärts in bezug auf den
Schaltmechanismus 240 angeordnet ist, fest, wenn alle Paletten der Folge durch die
sich bewegenden Ketten genügend weit bewegt werden, damit die letzte Palette der
Folge stromabwärts in bezug auf den Schaltmechanismus 240 liegt, um ein Signal zu
erzeugen, das ein vorzeitiges zyklisches Schalten des Schaltmechanismus 240 sperrt,
und damit die freigegebene Palettenfolge anhält sowie eine Fehlfunktion des Förderers
verhindert.
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Die Fig. 17 und 18 zeigen eine modifizierte Klinke 32', die eine führende Palette
26 mit einer Zwischenpalette 28 lösbar koppelt. Die Klinke 32' weist einen
magnetischen Verschluss 150' auf, der mit einer Raste 152' aus ferromagnetischem Material,
z. B. Eisen in Eingriff kommt. Der Verschluss 150' besitzt einen Permanentmagneten
250, der schwenkbar mittels Kappenschrauben 252 in einer Aussparung 254 in einem
Befestigungsarm 256 befestigt ist, welcher durch eine Kappenschraube 258 an der
führenden Palette 26 in der Nähe der ablaufenden Kante festgelegt ist. Die
Schwenkbefestigung des Magneten nimmt jede Fehlausrichtung benachbarter Paletten auf, um eine
gute magnetische Kopplung mit dem Verschluss 152' sicher zu stellen. Der Verschluss
152' ist ein L-förmiger Block 260 aus Eisen, der mittels einer Kappenschraube 262 mit
der Zwischenpalette 28 in der Nähe des führenden Endes befestigt ist.
Arbeitsweise
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Um die Beschreibung der Arbeitsweise des Förderers 20 zu vereinfachen, wird davon
ausgegangen, dass zu Beginn keine Werkstücke 24 auf einer der Palettenfolgen 22
vorhanden sind, dass keine Palette durch die Palettenfolgen-Schaltvorrichtung 240
festgehalten wird, deren Finger 194 ausgefahren eine Palette anhalten, und dass der
Schaltmechanismus 230 eine führende Palette 26 einer Palettenfolge 22 mit seinen
Arretier-Fingern 192 in ausgefahrenem Zustand und Fingern 194 im zurückgezogenen
Zustand festhält. Zusätzliche Paletten werden der Reihe nach hinter der
Schaltvorrichtung 230 angesammelt. Der Antriebsmotor 68 wird eingeschaltet, um die Rollenketten
44, 46 kontinuierlich anzutreiben oder weiter zu bewegen, und die antreibenden
Kettenräder 54, 56 zu drehen. Die Schaltvorrichtung 230 wird durch Betätigen ihres
Zylinders 198 in Betrieb gesetzt, um eine Palette (eine führende erste Palette 26) frei zu
geben, die durch die sich bewegenden Ketten weiterbewegt wird, und um die
unmittelbar nachfolgende Palette (eine Zwischenpalette 28) zurück zu halten. Wenn die
freigegebene führende Palette weiterbewegt wird, kommen die zugeordneten Klauen 58
in Eingriff mit den antreibenden Kettenrädern 54, die die Palette um das gekrümmte
Ende des Förderers und auf das obere Trum der Ketten positiv weiterbewegen. Wie in
Fig. 17 gezeigt, schwingt, wenn die freigegebene erste Palette beginnt, um den
gekrümmten Abschnitt zu laufen, der zugeordnete Verschluss 150 in einem gekrümmten
Pfad nach außen von der Raste 152 der nachfolgenden Zwischenpalette 28 weg und
wird von der Raste getrennt. Gleichzeitig wird diese Zwischenpalette durch die Ketten
so weit vorgeschoben, bis sie durch die zweiten Finger 194 der Schaltvorrichtung 230
angehalten wird, worauf sie durch die Schaltvorrichtung zurückgehalten wird. Sobald
die freigegebene erste Palette 26 auf dem oberen Trum angeordnet ist, wird sie durch
die sich bewegenden Ketten an dem Grenzschalter 234 vorbei weiterbewegt und in
Eingriff mit den Fingern 194 der Schaltvorrichtung 240 gebracht, die die Palette an-
und festhalten. Ein Auslösen des Grenzschalters 234 "Palette frei" erzeugt ein Signal,
das die Schaltvorrichtung 230 betätigt, um die Zwischenpalette 28 frei zu geben und
die unmittelbar nachfolgende letzte Palette 30 der Folge fest zu halten, während die
freigegebene Zwischenpalette positiv um den gekrümmten Abschnitt der Ketten durch
das Zusammenwirken der Klauen 58 mit den Antriebsrädern 54 und auf das obere
Trum weiterbewegt, wo es durch die Rollenketten an dem Grenzschalter 234 vorbei
und in Kopplungseingriff mit der ersten, von der Schaltvorrichtung 240 festgehaltenen
Palette 26 weiterbewegt wird. Wenn die Zwischenpalette sich der führenden ersten
Palette 26, die von der Schaltvorrichtung 240 festgehalten wird, nähert, kommt die
Rampe 176 der Raste 152 in Eingriff mit der Rolle 154 des Verschlusses 150 der
führenden ersten Palette 26 und hebt sie nockenartig nach oben entgegen der
Vorspannung der Feder 162, bis die Rolle sich über das obere Ende der Rampe bewegt hat und
durch die Feder in Überlappungseingriff mit dem Anschlag 178 der hinteren Kante der
Raste gedrückt worden ist, damit die führende Palette und die Zwischenpalette
miteinander gekoppelt werden.
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Wenn die Zwischenpalette den Grenzschalter 234 "Palette frei" auslöst, erzeugt er ein
Signal, das die Schaltvorrichtung 230 betätigt, damit die ablaufende letzte Palette 30
der Folge freigegeben und die nachfolgende erste Palette 26 der unmittelbar
nachfolgenden Palettenfolge 22 angehalten und festgehalten wird. Diese freigegebene letzte
Palette 30 wird anfangs durch die Rollenketten weiterbewegt und dann positiv um den
gekrümmten Abschnitt der Rollerketten durch den Eingriff seiner Klauen 58 mit den
Antriebsrädern 54 vorgeschoben und auf dem oberen Trum abgesetzt, wo die Palette
durch die Rollerketten an dem Grenzschalter 234 vorbei bewegt und in
Kopplungseingriff mit der Zwischenpalette gebracht wird. Wenn die ablaufende oder letzte Palette
30 sich der Zwischenpalette nähert, kommt die Verschlussrolle 154 der
Zwischenpalette in Eingriff mit der Rastenrampe 176 der letzten Palette und läuft über das obere Ende
der Rampe 176 und vertikal nach unten in Überlappungseingriff mit dem hinteren
Anschlag 178 der Raste, um die letzte Palette mit der Zwischenpalette zu koppeln und
damit die erste Folge von gekoppelten Paletten zu vervollständigen. Nachdem diese
erste Folge vervollständigt worden ist, und bevor sie durch den Schaltmechanismus
240 freigegeben wird, wird ein Werkstück auf diese Palettenfolge und in die
Aufnahmen 34, 36, 38 geladen, die auf der ersten und der letzten Palette dieser Folge
befestigt sind. Im Anschluss daran wird der Schaltmechanismus 240 so betätigt, dass die
erste Folge, die durch die Rollenketten längs des oberen Trums und stromabwärts in
bezug auf den Schaltmechanismus 240 weiterbewegt wird, freigegeben wird. Wenn
die führende Palette 26 dieser Folge den Grenzschalter 246 betätigt, erzeugt er ein
Signal, das eine Betätigung des Schaltmechanismus 240 einleitet, um die Finger 194
vorzuschieben, die die führende Palette einer unmittelbar nachfolgenden Folge
festhalten. Dieser Zyklus wird wiederholt, um jeweils eine Palette gleichzeitig von dem
unteren Trum, um den gekrümmten Abschnitt und auf das obere Trum zu übertragen und
mit den Verriegelungen 32 der führenden, dazwischen angeordneten und ablaufenden
Paletten 26, 28, 30 einer anderen Folge 22 zusammen zu koppeln, damit ein weiteres
Werkstück 24 aufgenommen wird.
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Vorzugsweise bestimmt bei jedem Anlauf des Förderers ein Paletten-Identifizierschalter
248, z. B. ein Näherungsschalter, ob die erste Palette, die durch den
Schaltmechanismus 240 festgehalten wird, eine führende Palette 26 einer Folge ist. Ist dies nicht der
Fall, erzeugt der Näherungsschalter ein Signal, das den Schaltmechanismus 240 in eine
offene Position bringt, um diese Palette frei zu geben, und dann in eine geschlossene
Position bringt, um eine unmittelbar nachfolgende zweite Palette fest zu halten. Der
Paletten-Identifizierschalter 248 legt dann fest, ob diese nachfolgende zweite Palette
eine führende Palette 26 einer Folge ist, und, falls dies nicht zutrifft, betätigt er den
Schaltmechanismus 240, um ihn zu öffnen und frei zu geben, und anschließend zur
Aufnahme einer unmittelbar nachfolgenden dritten Palette zu schließen. Der Paletten-
Identifizierschalter 248 bestimmt dann, ob diese nachfolgende dritte Palette eine
führende Palette 26 einer Folge ist. Durch entsprechende Schaltung wird, wenn keine
dieser ersten drei Paletten eine führende Palette 26 ist, ein Fehlersignal erzeugt und der
Förderer abgeschaltet. Wenn jedoch eine führende Palette 26 identifiziert wird, wird
sie durch den Schaltmechanismus 240 festgehalten und mit der nachfolgenden
Zwischen- und hinteren Palette 28, 30 gekoppelt, damit eine vollständige Folge 22 von
Paletten zur Aufnahme eines Werkstückes gebildet wird.
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Die führende Palettenfolge 22 mit einem darauf befindlichen Werkstück 24 wird durch
die Rollenketten so weit vorgeschoben, bis sie durch die Finger 192 des
Schaltmechanismus 190 angehalten wird. In angehaltenem Zustand wird das Werkstück von Hand
oder automatisch aus der Folge von Paletten entfernt, falls es nicht früher
stromaufwärts in bezug auf den Schaltmechanismus 190 entfernt worden ist. Es wird ein Signal
erzeugt, z. B. durch automatisches Auslösen eines Grenzschalters oder durch
Handbetätigung eines Schalters, die dann den Schaltmechanismus 190 zyklisch schaltet, um
eine Palette frei zu geben und eine unmittelbar nachfolgende Palette fest zu halten.
Die freigegebene Palette wird durch die Rollenketten so vorgeschoben, dass ihre
Klauen 58 in Eingriff mit den Kettenrädern 56 kommen, um die freigegebene Palette positiv
um den gekrümmten Abschnitt der Kette herum weiter zu bewegen und auf dem
unteren Trum anzuordnen. Wie in Fig. 20 gezeigt, schwingt, wenn die freigegebene Palette
zu Beginn um den gekrümmten Abschnitt weiterbewegt wird, falls die Palette einen
Verschluss 150 besitzt, die Rolle 154 in einer gekrümmten Bahn nach oben von der
Raste 152 auf der unmittelbar nachfolgenden Palette weg, die durch den
Schaltmechanismus 190 fest gehalten und von ihr gelöst wird, so dass die freigegebene Palette
individuell um den gekrümmten Abschnitt weiterbewegt und auf dem unteren Trum
abgesetzt wird, wonach sie durch die sich bewegenden Ketten an dem Grenzschalter 224
vorbei und auf den Schaltmechanismus 230 zu bewegt wird. Das Auslösen des
Grenzschalters 224 "Palette frei" betätigt den Schaltmechanismus 190 so, dass die nächste
Palette freigegeben und die unmittelbar nachfolgende Palette festgehalten wird. Jede
Auslösung des Grenzschalters 224 durch eine Palette erzeugt ein Signal, das eine
Wiederholung dieses Zyklus zum Freigeben, Entkoppeln und Übertragen von dem oberen
auf das untere Trum einer anderen Palette einleitet, nachdem das Werkstück von der
Palettenfolge entfernt worden ist.