DE69535349T2 - Implantierbare aktive medizinische Vorrichtung mit Mittel zur Unterscheidung zwischen Ruhe- bzw. Aktivzustand des Patienten - Google Patents

Implantierbare aktive medizinische Vorrichtung mit Mittel zur Unterscheidung zwischen Ruhe- bzw. Aktivzustand des Patienten

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DE69535349T2
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft die „aktiven implantierbaren medizinischen Vorrichtungen", wie sie durch die Richtlinie 90/385/EWG vom 20. Juni 1990 des Rates der Europäischen Gemeinschaften definiert sind, insbesondere die Herzschrittmacher oder Defibrillatoren, deren Betrieb durch einen Parameter geregelt wird, der anhand eines Sensors aufgenommen wird.
  • Diesbezüglich ist die Erfindung, auch wenn in der weiteren Beschreibung hauptsächlich auf den Fall eines Herzschrittmachers Bezug genommen wird, in allgemeiner Weise auf eine sehr große Vielfalt von elektronischen Vorrichtungen anwendbar.
  • Solche Vorrichtungen sind dafür bekannt, dass sie ihre Maßnahmen, z.B. die Frequenz der Stimulation im Falle eines Herzschrittmachers (wie durch die WO-A-93 20889 beschrieben) oder die Bestimmung des Zeitpunkts der Anwendung einer Schocktherapie im Falle eines Defibrillators (wie durch die EP-A-0 317 065 beschrieben), an den gemessenen oder berechneten Wert eines Parameters anpassen, der für die Stoffwechselbedürfnisse des Trägers der Vorrichtung repräsentativ ist.
  • Die EP-A-0 089 014 beschreibt die Verwendung der Messung der Atemfrequenz, um die augenblickliche Frequenz der Herzstimulation variieren zu lassen. Zahlreiche Parameter, wie beispielsweise das Atemminutenvolumen, die Messung der Sauerstoffsättigung im Blut, die Temperatur oder die Beschleunigung wurden als Regelungsparameter eingesetzt.
  • In den Fällen der Herzschrittmacher trachten alle diese Systeme danach, die Frequenz der Stimulationsimpulse zu erhöhen, wenn man eine sich erhöhende Aktivität des die Vorrichtung tragenden Patienten erfasst, und diese Frequenz im Falle der Verringerung dieser Aktivität bis auf einen Grundwert zu verringern, insbesondere während der Ruhephasen des Patienten.
  • Die EP-A-0 493 222 beschreibt ein Verfahren zur Korrelation zwischen einerseits den zwei Extremwerten Fcniedrig und Fcmax des Hubes der Frequenzstimulation und andererseits den Werten Xniedrig und Xmax, jeweils dem Ruhewert und dem Wert maximaler Aktivität, die anhand der durch den Regelungssensor aufgenommen Informationen berechnet werden. Dieses Korrelationsverfahren ist unter dem Namen „automatische Kalibrierung der Regelung" bekannt, und das Dokument offenbart ein Verfahren zur Bestimmung des Wertes Xniedrig im Falle der Verwendung des Atemminutenvolumens als Regelungsparameter, wobei dieser Wert des Atemminutenvolumens im Ruhezustand dann „AMV-Ruhe" genannt wird.
  • Dieser letztere Wert wird durch die Berechnung eines Mittelwerts über ein Intervall in der Größenordnung von 24 Stunden erhalten, womit sowohl Aktivitätsphasen als auch Schlafphasen des Trägers der Vorrichtung umfasst sind.
  • Die Urheber der vorliegenden Erfindung haben jedoch festgestellt, dass während der Schlafphasen die Werte von AMV-Ruhe mehr als 50% geringer als die Werte dieses selben Parameters sein können, der während der Wachphasen aufgenommen wird.
  • In dem vorzitierten Dokument können solche beträchtlichen Variationen nicht berücksichtigt werden. Nun wird aber dieser Wert AMV-Ruhe zur automatischen Kalibrierung der Regelung der Vorrichtung bei der Festlegung des Betriebspunkts in Bezug zur minimalen Stimulationsfrequenz Fcniedrig verwendet. Eine falsche Schätzung dieses Wertes AMV-Ruhe kann folglich zu einer schlechten Einstellung der Stimulationsfrequenz im Verhältnis zu den echten Bedürfnissen des Trägers der Vorrichtung führen.
  • Eines der Ziele der vorliegenden Erfindung ist es, eine aktive implantierbare medizinische Vorrichtung vorzuschlagen, insbesondere einen Herzschrittmacher, der durch einen Parameter mittels wenigstens eines Sensors geregelt wird, der es erlaubt, auf kontinuierliche Weise den Aktivitätspegel dieses Sensors zu überwachen, um einen Ruhewert festzulegen, der geeignet ist, eine zutreffende Kalibrierung dieser Regelung zu erlauben.
  • Ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine solche Vorrichtung vorzuschlagen, die es erlaubt, zwischen den Ruhephasen (in der Nacht oder tagsüber) des Trägers der Vorrichtung und anderen Aktivitätsphasen zu unterscheiden. Bisher wusste man in der Tat eine solche Unterscheidung nur näherungsweise und willkürlich durchzuführen, mit Hilfe einer internen Uhr, die zu festgelegten Zeiten bestimmte Einstellungen der Vorrichtung umschaltete, wie dies z.B. in der US-A-5 143 065 gelehrt wird.
  • Die Vorrichtung der Erfindung wird es so erlauben, ein Kriterium zu bestimmen, welches im Folgenden mit „Aktivitätskriterium des Sensors" bezeichnet werden wird, welches den Ruhe- oder Aktivitätsphasen des Trägers der Vorrichtung entspricht.
  • Zu diesem Zweck schlägt die Erfindung eine Vorrichtung vor, wie sie im Anspruch 1 ausgeführt ist.
  • Eine bestimmte Anzahl vorteilhafter sekundärer Merkmale sind in den Unteransprüchen aufgeführt.
  • Andere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden beim Lesen der folgenden Beschreibung offensichtlich werden, die mit Bezug auf die angefügten Zeichnungen erfolgt.
  • 1 ist ein Flussdiagramm der Initialisierungsphase, die durch die Erfindung eingesetzt wird, bei der Inbetriebnahme oder der absichtlichen Reinitialisierung, die durch einen praktizierenden Arzt durchgeführt wird.
  • 2 ist ein Flussdiagramm der normalen Betriebsphase, während welcher man fortwährend verschiedene Variablen gemäß der Erfindung bestimmt.
  • 3 ist ein Flussdiagramm des Aktualisierungsschritts der Variablen VerfolgungsWertSensor.
  • 4 ist ein Flussdiagramm des Aktualisierungsschritts der Variablen RuheWertSensor.
  • 5 ist ein Flussdiagramm des Schrittes der Inkrementierung der Variablen SensorMittel24Stunden.
  • 6 ist ein Flussdiagramm des Schrittes der Aktualisierung der Variablen SensorMittel24Stunden.
  • 7 ist ein Flussdiagramm des Schrittes der Bestimmung der Variablen SensorZustand im Falle der Verwendung eines physiologischen Parameters (Atemminutenvolumen, Temperatur, usw.).
  • 8 ist eine Variante der 7 im Falle der Verwendung eines physikalischen Parameters, wie beispielsweise die Beschleunigung.
  • 9 ist ein Beispiel, welches die zeitliche Entwicklung der durch die Erfindung verwendeten unterschiedlichen Variablen zeigt, die über ein Zeitintervall von 24 Stunden aufgenommen wurden.
  • Zu Zwecken der Klarheit der Beschreibung wird auf einen Sensor eines physiologischen Parameters, bei dem es sich um das „Atemminutenvolumen" handelt, Bezug genommen werden. Selbstverständlich ist die Erfindung aber in ähnlicher Weise auf andere physiologische Parameter anwendbar, wie beispielsweise diejenigen, die in der Einleitung der vorliegenden Beschreibung angegeben wurden, wobei jegliche andere Aufnahme oder Messung eines physiologischen Parameters, der geeignet ist, für Funktionen, wie beispielsweise eine Regelung einer aktiven implantierbaren Vorrichtung (oder andere Funktionen), eingesetzt zu werden, das Atemminutenvolumen ersetzen kann, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
  • Das erfindungsgemäße Prinzip kann ebenfalls auf die Regelung einer aktiven implantierbaren Vorrichtung durch einen nicht physiologischen Parameter, wie beispielsweise die durch einen gehäuseinternen Sensor gemessene Beschleunigung, wie dies insbesondere in der US-A-5 330 510 beschrieben ist, Anwendung finden.
  • Die Messung des Atemminutenvolumens ist an sich wohl bekannt; sie wird insbesondere in dem Dokument Breath-by-Breath Minute Ventilation Measurement Can Provide a Fast Response, von J.L. Bonnet, L. Krämer, M. Limousin, EUR J.C.P.E., 1994, Bd. 4, Abstract Nr. 329 beschrieben, und sie wird in den Vorrichtungen Chorus RM 7034 umgesetzt, die durch das Unternehmen ELA Médical hergestellt werden.
  • Im Übrigen stützt sich die beschriebene Vorrichtung vorzugsweise auf eine Architektur, die aus einem Mikroprozessor, der Programmbefehlen in einem Nur-Lese-Speicher ROM zugeordnet ist, und logischen und analogen Schaltungen besteht, die an sich bekannt sind. Eine solche Struktur ist beispielsweise diejenige, die in den Herzschrittmachern Chorus eingesetzt wird, die durch die Gesellschaft ELA Médical hergestellt werden. Auch wenn er nicht die Flexibilität der Umsetzung einer Mikroprozessorlösung bietet, ist ein Entwurf in der Form von eigens vorge sehenen und verkabelten logischen Schaltungen auf alle Fälle in Betracht zu ziehen und liegt ebenfalls im Rahmen der Erfindung.
  • Es werden nun die verschiedenen Modalitäten der Umsetzung der Erfindung beschrieben.
  • Es wird als Erstes der Ablauf der Initialisierungsphase mit Bezug auf die 1 beschrieben.
  • In der Tat kann die Berechnung bestimmter Variablen (SensorMittel24Stunden, VerfolgungsWertSensor und RuheWertSensor, die weiter unten ausgeführt werden) gemäß zweier unterschiedlicher Modi erfolgen, je nach dem, ob sich die Vorrichtung in einer Initialisierungsphase oder in der fortwährenden permanenten Betriebsphase befindet, eine Phase, die man im Folgenden als „normale Betriebsphase" bezeichnet.
  • Die Initialisierungsphase wird bei der ersten Inbetriebnahme der medizinischen Vorrichtung umgesetzt, beispielsweise zum Zeitpunkt deren Implantation oder auf eine spezifische äußere Anfrage hin; sie zielt darauf ab, die Vorrichtung mit Initialwerten zu versehen, die anschließend automatisch und später mit der Zeit während der normalen Betriebsphase verfeinert werden.
  • In dieser Initialisierungsphase hält die Vorrichtung die Atmungswerte in ihrem Speicher, die typischerweise 32 Messwerten des Atemminutenvolumens entsprechen (Schritte 110 bis 140 in 1), wobei ein Wert der Bestimmung des Atemminutenvolumens (AMV) über einen Atmungszyklus entspricht.
  • Wenn der Wert von SensorMesswertZähler 32 erreicht, setzt die Vorrichtung diesen Wert wieder auf null (Schritt 150), und berechnet das Mittel der 32 nacheinander erfassten Werte, das im Folgenden als KurzfristSensorMittel bezeichnet werden wird (Schritt 160).
  • Sodann werden die verschiedenen verwendeten Variablen initialisiert (Schritt 170):
    • – Der Zähler ZyklenZähler24Stunden sowie die Variable SensorMitte124Stunden werden wieder auf null gesetzt,
    • – man gibt VerfolgungsWertSensor und RuheWertSensor den Wert KurzFristSensorMittel, das man soeben bestimmt hat,
    • – man gibt RuheWertMax den Wert KurzFristSensorMittel, mit einem vorbestimmten Koeffizienten (1 + SchwelleMaxInit %), der typischerweise 50 % beträgt, und
    • – man gibt RuheWertMin den Wert KurzFristSensorMittel, mit einem vorbestimmten Koeffizienten (1 – SchwelleMinInit %), der typischerweise 50 % beträgt.
  • Sobald diese diversen Variablen initialisiert sind, dienen sie als Ursprungswerte in der normalen Betriebsphase, die jetzt mit Bezug auf die 2 bis 8 beschrieben werden wird.
  • Der allgemeine Ablauf dieser Phase ist in allgemeiner Weise in 2 veranschaulicht.
  • Die implantierbare Vorrichtung führt die folgenden Schritte durch:
    • – wieder Auf-Null-Setzen der zwei Zähler SensorMesswertZähler und 4-Zähler (Schritt 200)
    • – Erfassung der aufeinander folgenden Messwerte, die durch den Sensor geliefert werden (Schritte 210 bis 250).
    • – Nach jeweils 128 Messwerten, d.h. nach vier Wiederholungen der Erfassung von 32 Messwerten (SensorMesswertZähler = 32 und 4-Zähler = 4) werden von der Vorrichtung die folgenden Variablen aktualisiert (Schritt 260): • VerfolgungsWertSensor, gemäß dem Flussdiagramm der 3, das weiter unten beschrieben werden wird, • MittelFristSensorMittel: dieser Wert ist der Mittelwert der 128 vorher gemessenen Messwerte (wohlgemerkt können die obigen Anzahlen von 128 und 32 Messwerten durch jeglichen sonstigen Wert ersetzt werden, in Abhängigkeit des Speichers der Vorrichtung und deren Rechenleistung), • RuheWertSensor, gemäß dem Flussdiagramm der 4, das weiter unten beschrieben werden wird, und • SensorMittel24Stunden, gemäß dem Flussdiagramm der 5, das weiter unten beschrieben werden wird.
  • Die 3 veranschaulicht die periodische Aktualisierung der Variablen VerfolgungsWertSensor.
  • Diese Variable dient zur Bestimmung des Aktivitätspegels des Sensors nach dem Schritt 260, d.h. nach 128 Messzyklen der Messwerte. Sie wird außerdem zur Berechnung der Variablen RuheWertSensor und SensorMittel24Stunden verwendet.
  • Sie wird wie folgt berechnet:
    • – Wenn der Wert von MittelFristSensorMittel innerhalb der Grenzen von VerfolgungsWertSensor ± Schwelle % (wobei Schwelle ein vorbestimmter Wert ist, typischerweise 6,25 %) liegt, dann wird VerfolgungsWertSensor nicht verändert (Schritte 310 und 330),
    • – wenn der Wert MittelFristSensorMittel geringer als VerfolgungsWertSensor – Schwelle % geworden ist, geht man davon aus, dass der erfasste Aktivitätspegel sich verringert hat, und man verringert dann VerfolgungsWertSensor um eine Größe Schwelle % und setzt den Zähler AnstiegsZähler wieder auf null (Schritte 310 und 320), und
    • – wenn der Wert von MittelFristSensorMittel größer als VerfolgungsWertSensor + Schwelle % geworden ist, dann inkrementiert man An stiegsZähler um eine Einheit (Schritte 310, 330 und 340). Wenn der AnstiegsZähler 4 erreicht (eine willkürlich ausgewählte Zahl, die aber einer typischen Situation entspricht), geht man davon aus, dass die erfasste Aktivität sich erhöht hat, und man erhöht dann VerfolgungsWertSensor um eine Größe Schwelle %, und man setzt AnstiegsZähler wieder auf null (Schritte 350 und 360).
  • 4 veranschaulicht die periodische Aktualisierung der Variablen RuheWertSensor.
  • Standardmäßig gibt man RuheWertSensor den Wert VerfolgungsWertSensor, der vorher bestimmt wurde (Schritt 410). Jedoch ist RuheWertSensor durch zwei Grenzwerte beschränkt, die von SensorMittel24Stunden abhängen, so dass:
    • – wenn RuheWertSensor geringer als RuheWertMin ist, dann gibt man RuheWertSensor den Wert RuheWertMin (Schritte 420 und 430),
    • – wenn RuheWertSensor größer als RuheWertMax ist, dann gibt man RuheWertSensor den Wert RuheWertMax (Schritte 420, 440 und 450), und
  • Die Bestimmung der Werte RuheWertMin und RuheWertMax wird im Folgenden beschrieben, mit Bezug auf die 6, insbesondere in demjenigen Fall, bei welchem diese Werte nicht denjenigen entsprechen, die bei der Initialisierungsphase festgelegt wurden (Schritt 170).
  • Die 5 und 6 veranschaulichen die Bestimmung der Variablen SensorMittel24Stunden.
  • Diese Variable wird zuerst auf die im Flussdiagramm der 5 präzisierte Weise inkrementiert, die während des Schrittes 260 der 2 umgesetzt wird.
  • Je nach dem Wert des 2-Zählers (ein Zähler, der nur die Werte 1 oder 2 annehmen kann) erhöht man die Variable SensorMittel24Stunden um den Wert von MittelFristSensorMittel (Schritt 520), und man inkrementiert einen Zähler ZyklenZähler24Stunden (Schritt 540).
  • Nach einer Periode von 24 Stunden (Schritt 280 der 2), die anhand einer internen Uhr der Vorrichtung oder anhand der Anzahl von Iterationen der vorgehenden Phasen, die ungefähr einer Dauer von 24 Stunden entsprechen, berechnet wird, aktualisiert die Vorrichtung die Variable SensorMittel24Stunden (Schritt 290 der 2).
  • Die verschiedenen Vorgänge, die zu dieser Aktualisierung von SensorMitte124Stunden führen, sind beim Bezugszeichen 610 in 6 ausgeführt.
  • Genauer gesagt nimmt die Variable SensorMittel24Stunden den Wert des Mittels der Summen von MittelFristSensorMittel an, die bei Schritt 520 ermittelt werden, ein Mittel, das berechnet wird, indem die Gesamtheit der Summen durch den Wert Zyklenzähler24Stunden geteilt wird, der beim oben beschriebenen Schritt 540 bestimmt wurde (5). Beim Schritt 610 (6) legt die Vorrichtung Werte RuheWertmax und RuheWertMin fest, die anhand des vorhergehenden Ergebnisses berechnet werden, das den Wert SensorMittel24Stunden betrifft:
    • – der Maximalwert, RuheWertmax, von RuheWert wird auf SensorMitte124Stunden × (1 + SchwelleMax %) festgelegt, mit typischerweise einem Wert von SchwelleMax % = 50 %, und
    • – der Minimalwert, RuheWertMin, von RuheWert wird auf SensorMitte124Stunden × (1 – SchwelleMin %) festgesetzt, mit typischerweise einem Wert von SchwelleMin % = 0.
  • Nach Schritt 610 wird SensorMittel24Stunden auf null initialisiert, ebenso wie ZyklenZähler24Stunden.
  • Man wird feststellen, dass die Bestimmung der Variablen RuheWert, zusammen mit den zwei extremen Variationsgrenzwerten RuheWertMax und RuheWertMin (die selber von der Variablen SensorMittel24Stunden abhängen), es erlaubt, auf vollständig geeignete Weise den Tiefpunkt der automatischen Kalibrierung der Regelungskurve zu etablieren, die in der vorzitierten EP-A-0 493 222 beschrieben ist, wo man die Stimulationsfrequenz Fcniedrig, die durch den praktizierenden Arzt programmiert wird, RuheWert entsprechen lassen kann.
  • Das weiter oben definierte „Sensoraktivitätskriterium", das einer Variablen SensorZustand entspricht, wird gemäß dem Flussdiagramm der 7 oder der 8 bestimmt, je nach Sensortyp, der für die Regelung eingesetzt wird.
  • Das Flussdiagramm der 7 entspricht der Regelung durch einen physiologischen Sensor, wie bei dem bisher beschriebenen Beispiel des Atemminutenvolumens.
  • Nach einer Initialisierungsphase (Schritt 710) und nach einer Zyklenanzahl, die dem Wert von SensorMesswertZähler entspricht, typischerweise nach 32 Zyklen (Schritte 720 bis 750), vergleicht die Vorrichtung die Variablen SensorMitte124Stunden und MittelFristSensorMittel (Schritt 760).
  • Falls MittelFristSensorMittel geringer als SensorMittel24Stunden ist, geht die Vorrichtung davon aus, dass das mittelfristige Aktivitätsniveau geringer als das mittlere Aktivitätsniveau über einen Zeitraum von 24 Stunden ist, dass sich der Patient also in einem bestätigten Ruhezustand befindet (beispielsweise einer nächtlichen Schlafphase) und positioniert SensorZustand auf „Ruhe" (Schritt 770).
  • Im entgegen gesetzten Fall geht sie davon aus, dass kein Ruhezustand vorliegt, dass der Patient immer noch aktiv ist, und positioniert SensorZustand auf „keine Ruhe" (Schritt 780).
  • Bei einem nicht physiologischen Sensor (z.B. einem Beschleunigungssensor) wird das Flussdiagramm der 7 leicht abgeändert, auf die in der 8 veranschaulichte Weise.
  • In diesem Fall sieht man einen Zähler RuheZh vor, der beim Anfangsschritt 710 wieder auf null gesetzt wird und jedes Mal inkrementiert wird (Schritt 790), wenn man erfasst, dass sich der Patient in einem bestätigten Ruhezustand befindet. Falls diese Situation sich eine vorbestimmte Zahl mal wiederholt, die mit SchwelleRuheZh bezeichnet ist und typischerweise in der Größenordnung von 12 Wiederholungen liegt (Schritt 800), dann wird SensorZustand effektiv auf „Ruhe" gesetzt (Schritt 770). Im entgegen gesetzten Fall reinitialisiert man RuheZh (Schritt 810), und man setzt SensorZustand auf „keine Ruhe" (Schritt 780). Inzident wird man feststellen, dass das Flussdiagramm der 7 tatsächlich einer vereinfachten Version desjenigen der 8 entspricht, mit Schwelle RuheZh = 0.
  • Als Variante kann man die Inkrementierungen und das Prüfen der Anzahl an Vorkommnissen durch einen Test ersetzen, der über einen festgelegten gegebenen Zeitraum erfolgt, der durch die interne Uhr der Vorrichtung definiert ist, z.B. einen Zeitraum von 10 Minuten.
  • Die 9 veranschaulicht ein Beispiel der Entwicklung der verschiedenen Variablen VerfolgungsWertSensor, MittelFristSensorMittel, RuheWertSensor und SensorMittel24Stunden über einen Zeitraum von 24 Stunden, sowie des resultierenden Kriteriums SensorZustand, das erfindungsgemäß bestimmt wird.
  • Man kann festhalten, dass sich während der Schlafphase zwischen 23 Uhr und 6 Uhr morgens die Variable SensorZustand überwiegend im Zustand „Ruhe" befindet.
  • Die durch die Variable SensorZustand gegebene Information kann demnach im Inneren der Vorrichtung verwendet werden, um verschiedene Funktionen umzusetzen, die eine Kenntnis der Ruhephasen des Trägers der Vorrichtung erfordern oder ausnutzen.

Claims (5)

  1. Aktive implantierbare medizinische Vorrichtung, mit: – einem Sensor, der einen Parameter misst, welcher zur Steuerung wenigstens einer Funktion der Vorrichtung dient, – Mitteln zur Erfassung aufeinander folgender Werte des durch den Sensor gemessenen Parameters, – Mitteln zur Bestimmung eines Zustandskriteriums des Patienten, wobei die Mittel folgendes umfassen: • Mittel zur Berechnung eines ersten Mittelwertes der erfassten Werte über ein erstes Zeitintervall, • Mittel zur Berechnung eines zweiten Mittelwertes der erfassten Werte über ein zweites Zeitintervall, das größer ist als das erste, und • Mittel zum Vergleichen des ersten Mittelwertes mit dem zweiten Mittelwert, Vorrichtung, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Bestimmungsmittel: – einen für einen Zustand des Patienten repräsentativen binären Indikator zur Unterscheidung zwischen den Ruhephasen und den Aktivphasen des Patienten umfassen, und – Mittel sind, die den Vergleich durchführen und den Indikator anhand des Vergleichs positionieren, indem sie dem Indikator: • einen ersten Wert geben, der einen Ruhezustand des Patienten definiert, wenn der erste Mittelwert geringer ist als der zweite Mittelwert, und, • im entgegen gesetzten Fall, einen zweiten Wert, der einen Aktivzustand des Patienten definiert.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher das erste und/oder das zweite Zeitintervall durch eine interne Uhr der Vorrichtung definiert sind.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher das erste und/oder das zweite Zeitintervall durch das Zählen einer Anzahl von durch den Sensor erfassten Werten definiert sind.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, bei welcher das erste Zeitintervall durch Zählen einer Anzahl Werte definiert ist, die zwischen 1 und 1024 liegt, vorzugsweise 128 Werte.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher das zweite Zeitintervall eine Dauer von ungefähr 24 Stunden hat.
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