GEBIET DER ERFINDUNG
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Diese Erfindung betrifft flexible Fensterabdeckungen, insbesondere
solche, die sich wie herkömmliche vertikale Blenden falten, nach dem
Oberbegriff von Anspruch 1.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Im US-Patent Nr. 3 844 330, erteilt 1974 für LouverDrape, Inc., ist ein
Fensterabdeckungssystem unter Verwendung herkömmlicher vertikaler
harter Blenden offenbart, die mit vertikal angeordneten Lamellen benutzt
werden. Das Vorhangblatt hat eine allgemein wellige Konfiguration und
ist an den Lamellen derart angebracht, daß sich die Lamellen um ihre
Vertikalachsen drehen, wobei sich die aufeinanderfolgenden
Vorhangbahnabschnitte jeweils fortschreitend von einer ersten Stellung (Fig. 2),
die allgemein quer zu dem Fensterrahmen ist, in eine zweite Stellung, die
allgemein parallel zu dem Fensterrahmen ist und in der die
aufeinanderfolgenden Paare hockkant aneinander anliegen (siehe Fig. 3), falten. Man
erhält somit einen normalen lamellenartigen Effekt, der ferner die
Fähigkeit hat, den Opakheitsgrad des Vorhangs zu ändern, d. h. die
Lichtmenge, die durch den Vorhang hindurchdringen kann.
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Nach diesem 330'-Patent hängt das flexible Vorhangbahnmaterial von
dem oberen Abschnitt jeder Lamelle, und jede Lamelle erstreckt sich über
die volle Höhe des Fensterrahmens, siehe Spalte 2, Zeilen 45-67 dieses
letzteren Patents. Ferner stellt man sich vor, daß diese Lamellen
entweder eben sind, um ein minimales Profil zu erreichen, wenn sie in bezug
auf das Fenster orthogonal angeordnet sind, oder ein wenig gekrümmt,
um eine erhöhte Biege- und Torsionsfestigkeit zu erhalten.
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Nach dem vorliegenden Erfinder ist es nicht erwünscht, eine sich über die
volle Höhe der Vorhänge erstreckende Lamelle vorzusehen, daß sich die
Opakheit der Lamelle selbst mit jener des Vorhangs stört und somit die
Lichteinstellmöglichkeit des Vorhangsystems wesentlich reduziert wird.
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Ein anderes einschlägiges Dokument ist das US-Patent Nr. 3 851 699,
erteilt 1974 für Harry SHAPIRO. In diesem Patent sind vertikale Lamellen
23 an ihren Oberrändern mit den Oberrändern eines flexiblen Vorhangs
16 mittels Nieten 24 verankert. Die herkömmlichen Hängegleiter 26, die
entlang einer horizontalen Schiene 27 geführt sind, steuern die
Orientierung der Lamellen 23, mit denen sie verbunden sind. Die Lamellen
erstrecken sich über die volle vertikale Länge der Vorhänge. Natürlich
erfordert eine solche Anordnung strukturelle Modifikationen bei einer
vorhandenen vertikalen Lamellenanordnung - nämlich die Installation von
Nietmitteln 19, 24 an der Leiste 23 und an den Vorhängen 19, bevor die
Lamellenanordnung in ein Vorhangmittel vom Lamellentyp umgewandelt
werden kann.
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Die Patentschrift EP-A-0 377 778 beschreibt die Kombination von:
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- einem integralen, flexiblen, durchscheinenden, jedoch nicht klar
durchsichtigen Vorhang (s. Fig. 2), der eine Breite definiert und
einen im wesentlichen geraden oberen Randabschnitt aufweist,
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- Mittel, um den Vorhang an dessen oberem Randabschnitt mit
Abstand über dem Boden aufzuhängen,
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- Mittel, um den Vorhang in dessen Breite in eine allgemein wellige
Konfiguration zu spannen, und
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- Mittel zum gemeinsamen Kippen der
Vorhangabschnitt-Seitenschenkel.
ZIELE DER ERFINDUNG
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Es ist daher ein allgemeines Ziel dieser Erfindung, eine Verbesserung
gegenüber den US-Patenten Nr. 3 844 330 und 3 851 699 vorzusehen.
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Ein besonderes Ziel der Erfindung ist es, einen vertikalen Lamellentyp-
Fenstervorhang vorzusehen, der einfach durch Umkehren der
horizontalen Schiene umdrehbar ist (wobei man deren Hinterende nach vorne
bringt, und umgekehrt), während dessen attraktive visuelle Erscheinung
beibehalten wird.
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Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, einen solchen Lamellentyp-Vorhang
vorzusehen, der zu existierenden, bereits angebrachten
Lamellenanordnungen kompatibel ist, ohne daß irgendwelche strukturellen
Modifikationen erforderlich sind.
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Ein noch weiteres Ziel der Erfindung ist es, daß mit dem oben genannten
Lamellentyp-Vorhang das Lichtdurchtrittsverhältnis durch den Vorhang
stufenlos eingestellt werden kann.
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Ein Ziel der Erfindung ist es, daß der oben genannte Lamellentyp-Vorhang
zur Installation sehr wenig Erfahrung erfordert und wenig Zeit für die
vollständige Installation.
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Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, daß der vorliegende Lamellentyp-
Vorhang an einer Schiene installiert werden kann, die entweder an der
Decke oder der (aufrechten) Wand eines Raums angebracht ist.
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Ein Ziel der Erfindung ist es, daß der vorliegende Lamellentyp-Vorhang
eine Vielzahl von Konturen für die Vorhangfaltung, einschließlich
herkömmlicher und schlauchförmiger Faltungen gestattet.
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Ein Ziel der Erfindung ist es, daß der gesamte Vorhang, einschließlich der
Taschen-Vinylschablonen, nach dem Lösen von der Trägerschiene ohne
Auseinanderbau gereinigt werden kann.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Gemäß den Lehren der Erfindung wird, in Kombination, ein integraler,
flexibler, durchscheinender, jedoch nicht durchsichtiger Vorhang
vorgeschlagen, der eine Breite definiert und einen im wesentlichen geraden
oberen Randabschnitt aufweist, mit Mitteln, um den Vorhang an dessen
oberem Randabschnitt mit Abstand über dem Boden aufzuhängen, mit
Mitteln, um den Vorhang in dessen Breite in eine allgemein wellige
Konfiguration zu spannen, wodurch eine Mehrzahl allgemein offener, vertikaler
erster Taschen in der Vorhangbreite nacheinander definiert wird, wobei
jede der ersten Vorhangtaschen eine Vorhangabschnitt-Basis und zwei
allgemein parallele Vorhangabschnitt-Seitenschenkel bildet, sowie mit
Mitteln, um die Vorhangabschnitt-Seitenschenkel gemeinsam aus einer
ersten Endstellung, in der die Seitenschenkel allgemein orthogonal zu den
Abschnitt-Basen sind und die ersten Taschen allgemein offen sind, über
eine Zwischenstellung, in der die Seitenschenkel relativ zu den
Vorhangabschnitt-Basen schräg sind und die ersten Taschen teilweise
geschlossen sind, zu einer zweiten Grenzstellung, in der die Seitenschenkel
allgemein parallel zu den Vorhangabschnitt-Basen sind und in
aufeinanderfolgenden Paaren hochkant aneinanderliegen und die erste Tasche
teilweise geschlossen wird, zu kippen;
wobei die Kippmittel eine Anzahl starrer, polygonaler, flacher Elemente
aufweisen, wobei jedes polygonale Element frei in eine allgemein
geschlossene, zweite Vorhang-Tasche eingreift, die durch ein Paar
benachbarter Vorhangabschnitte zweier aufeinanderfolgender Taschen definiert
ist, wobei jede Tasche an dem oberen Randabschnitt des Vorhangs weit
von dessen unterem Randabschnitt angeordnet ist, so daß der Großteil
des Vorhangs frei unter den polygonalen Elementen hängt, wobei jede
zweite Tasche ein oberes Sitzmittel bildet, an dem ein entsprechendes
polygonales Element hochkant anliegt, sowie mit Mitteln zum Halten des
polygonalen Elements über dem Boden und zum Verschwenken
desselben um eine vertikale Achse.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Fig. 1-2 sind Vorderansichten eines Doppelfensterrahmens,
versehen mit einer bevorzugten Ausführung des erfindungsgemäßen Vorhangs,
im ausgestreckten bzw. eingezogenen Zustand;
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Fig. 3-4 sind Schnittansichten entlang den Linien 3 - 3 bzw. 4 - 4
der Fig. 1 und 2, wobei Fig. 3 teilweise unterbrochen ist;
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Fig. 5 ist eine Ansicht im vergrößerten Maßstab des Bereichs, der in
Fig. 3 mit der Ellipse 5 umschrieben ist;
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Fig. 5a und 5b, auf dem dritten Blatt der Zeichnungen, sind zu Fig. 5
ähnliche Ansichten, schlagen jedoch nacheinander vor, wie der
vorliegende ausgestreckte Vorhang fortschreitend von seinem offenen Zustand
(Fig. 5) in seinen geschlossenen Zustand (Fig. 5b) verschwenkt
werden kann;
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Fig. 6, auf dem zweiten Blatt der Zeichnungen, ist eine zu Fig. 3
ähnliche Ansicht, zeigt jedoch herkömmliche Jalousien, in Vollinien im offenen
Zustand, in strichpunktierten Linien im hochkant überlappenden
geschlossenen Zustand, und, auch mit strichpunktierten Linien, in einer Stellung
zwischen dem offenen und dem geschlossenen Zustand;
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Fig. 7 ist ein vergrößerter Querschnitt entlang Linie 7 - 7 von Fig. 1;
und
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Fig. 8 ist eine isometrische Ansicht einer der in Fig. 7 gezeigten
starren Schablonen, installiert an aufeinanderfolgenden oberen Abschnitten
des Vorhangs.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Ein viereckiger Fensterrahmen 12 - dargestellt in Fig. 2 - definiert einen
oberen Schenkel 12a, einen unteren Schenkel 12b und zwei
entgegengesetzte seitliche Querschenkel 12c, 12d, wobei die Schenkel 12a bis 12d
eine oder mehrere Fensterscheiben P umgeben. Die Fensterscheibe P ist
durchlässig oder zumindest teilweise durchlässig, ist beispielsweise aus
Glas oder Kunststoffmaterial hergestellt. Der Fensterrahmen 12 sitzt in
einer Öffnung A, die in einer vertikalen Wand W hergestellt ist.
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Ein Vorhang 14 wird hochkant mit Abstand von der Glasscheibe P von
Schienen 16 gehalten, die horizontal an der Wand W durch einige Träger
18 verankert sind, die über dem oberen (horizontalen) Schenkel 12a des
Fensterrahmens 12 angeordnet sind, wodurch der Vorhang 14 von der
Schiene 16 hängt. Der Vorhang 14 ist aus einer einzigen Bahn eines
flexiblen, durchscheinenden, jedoch nicht klar durchsichtigen Materials
hergestellt, z. B. aus einem geeigneten Stoffmaterial. Der Vorhang 14 wird
durch Spannmittel - z. B. einer vorgespannten inneren Kartonfüllung - in
ein allgemein welliges Muster gespannt, das eine Mehrzahl vertikal
offener Taschen bildet, wie in den Fig. 3 und 5 vorgeschlagen. Mehrere
Gleitelemente 22 werden mit gewählten Abständen an dem Oberrand
14a des Vorhangs 14 verankert und sind von der Schiene 16 zur
Gleitbewegung sowohl in Längsrichtung der Schiene 16 als auch zur
Schwenkbewegung um Achsen quer zur Schiene 16 frei gehalten. Das heißt, der
Vorhang 14 - der eine solche Höhe haben soll, daß sein Bodenabschnitt
nach unten über den unteren Schenkel 12b des Fensterrahmens 12
hinaus reicht - ist von einer "eingezogenen" Stellung, die in Fig. 2 gezeigt
ist und in der die Gleitelemente 22 in aufeinanderfolgend anliegenden
Paaren gruppiert sind und der Vorhang gefaltet ist, um nur einen Teil
eines Seitenabschnitts der Fensterrahmenglasscheibe P abzudecken, in
eine "ausgestreckte" Stellung streckbar, die in Fig. 1 gezeigt ist und in
der die Gleitelemente 22 mit Abstand voneinander angeordnet sind und
der Vorhang entfaltet ist, während er noch seine wellige Konfiguration
beibehält. Ferner ist zu sagen, daß jede Vorhangtasche 20 auch
fortschreitend durch eine Schwenkbewegung um die vertikalen Achsen der
Gleiter 22 schließbar ist - siehe die Sequenz der Fig. 5, 5a und 5b.
Während dieser letzteren Schwenkschließbewegung der Taschen 20,
was nachfolgend im Detail beschrieben wird, nimmt die den Vorhang
durchdringende Lichtmenge fortschreitend ab.
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Jedes Gleiteelement 22 besteht aus einer starren, viereckigen, flachen
Schablone oder Platte 24, die mit zumindest einem Randloch, und
bevorzugt bis zu vier Randlöchern 26a, 26b, 26c, 26d, versehen ist. Die Platte
24 ist sandwichartig zwischen zwei aufeinanderfolgenden Abschnitten
14a, 14b des Vorhangs 14 angeordnet, wobei diese Abschnitte 14a, 14b
eine allgemein geschlossene Tasche 28 definieren. Jede Tasche 28 wird
durch eine vertikale Nahtlinie 29 geschlossen gehalten, die die
Innenränder der Vorhangabschnitte 14a, 14b zusammennäht. Jedes Paar
aufeinanderfolgender geschlossener Taschen 28, 28 wird von einer offenen
Tasche 20 mit Abstand gehalten, und durch einen quer verlaufenden,
gebogenen Vorhangabschnitt 14c überbrückt. Die Platte 24 liegt
hochkant an einigen horizontal beabstandeten Sitzmitteln 30 an, unter Bildung
von Sitzen, die an den Oberrändern der Bahnabschnitte 14a, 14b
hergestellt sind.
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Ein gewähltes der Plattenlöcher 26a, 26b, 26c oder 26d steht mit einem
Hakenelement 32 in Eingriff (Fig. 7), das von der Schiene 16 nach
unten hängt und entlang dieser gleitbeweglich ist. Demzufolge muß das
Sitzmittel 30 mit horizontalem Abstand angeordnet sein, um den Weg für
den freien Durchtritt des (vertikal hängenden) Gleithakens 32
freizuge
ben, der von der Schiene 16 entlang dieser horizontal beweglich gehalten
wird.
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Es versteht sich, daß, wenn die aufeinanderfolgenden Paare welliger
Abschnitte 14a, 14b aus durchscheinendem Vorhang 14 aus ihren offenen
Zuständen (Fig. 1 und 5) in ihre geschlossenen Zustände (Fig. 5b)
verkippt werden, die durch den Vorhang tretende Lichtmenge abnimmt.
Der Grund dafür ist, daß anstelle einer einzigen Vorhanglage (14c), die
sich parallel zur Glasscheibe P erstreckt (wenn der Vorhang 14 offen ist
- Fig. 5), nun drei volle Vorhanglagen (14a, 14b, 14c) sich parallel zu
der Glasscheibe P im Register zueinander erstrecken, wobei sich alle
geschlossenen Taschen 20 gemeinsam aneinander erstrecken. Durch den
Vorhang tretendes Licht muß nun durch drei Lagen des Vorhangs 14
hindurchgehen, anstelle einer einzigen Lage. Da der Vorhang 14 nicht klar
durchsichtig ist, wird, je höher die Anzahl der Vorhanglagen ist, eine
umso größere Lichtabsorption stattfinden, und somit kann nur eine geringere
Lichtmenge durch den Vorhang hindurchtreten.
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In dieser Hinsicht ist es wichtig, daß jede Skelettplatte 24 eine relativ
geringe Größe hat, d. h. auf den oberen Randabschnitt des Vorhangs 14
begrenzt sein sollte. Insbesondere sollte sich die starre Platte 24 definitiv
nicht über die gesamte Höhe des Vorhangs 14 zu dessen Bodenrand
erstrecken, da die Platte 24 die Lichtdurchlässigkeitsfähigkeit des
Vorhangstoffs beeinträchtigen würde. Daher hängt der Großteil des
Vorhangmaterials 14 frei unter den verschiedenen Kartonplatten 24.
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Fig. 6 zeigt in einer Draufsicht einen herkömmlichen
Fensterlamellenvorhang 40 (Stand der Technik), der mehrere unterschiedliche
Orientierungen der Querschnitte von Leisten 42 von einer offenen Stellung
(durchgehende Linien) zu Zwischen- und geschlossenen Stellungen
(punktierte Linien) vorschlägt. Die Leisten 42, die an sich bekannt sind,
sind langgestreckt und längsweise rechtwinklig, haben entweder einen
flachen oder konkaven Querschnitt (Fig. 6 zeigt konkave Leisten). Da
herkömmliche Leisten 42 an ihrem oberen Endabschnitt mit einem
Querloch (nicht dargestellt), ähnlich den Löchern 26a bis 26d der Schablone
24, versehen sind, wäre der erfindungsgemäße Vorhang 14 mit einer
Mehrzahl herkömmlicher Leisten 42 austauschbar. Die Gleithaken 32, die
an der Schiene 16 verschiebbar angebracht sind, würden abwechselnd
an die Leisten 42 oder die Schablonen 24 des Vorhangs 14 austauschbar
angreifen. Die Schiene 16 könnte demzufolge entweder herkömmliche
Leisten 42 oder den erfindungsgemäßen Vorhang 14 tragen.
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Natürlich würden sich in dieser alternativen Ausführung vertikale Leisten
42 - im Gegensatz zu dem rechtwinkligen Kartonrahmen 24 - über die
volle Höhe des Fensters P nach unten erstrecken. Für kostenbewußte
Käufer wird diese zusätzliche Möglichkeit den Geldwert des Produkts
verbessern, um hierdurch die Aussichten auf einen Verkaufsabschluß zu
verbessern.
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In Fig. 7 kann das Sitzmittel 30, an dem die Lasche 24 hochkant anliegt
um letztere in der Tasche 28 zu halten und hierdurch den
Schienengleiter 32 mit dem Vorhang 14 zu verbinden - von jedem geeigneten Typ
sein, z. B. Punktheftungen oder kurze Quernahtpunkte, welche die
Oberränder der Stoffbahnabschnitte 14a und 14b verbindet.
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Die zwei in Fig. 7 gezeigten Nahtpunkte 30, 30 sind mit Quer-
(horizontalem) Abstand angeordnet, um den Weg für den freien Durchgang des
Quergleithakens 32 freizugeben.
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Es versteht sich, daß jede vertikale Nahtlinie 29 - welche die Innenränder
der Vorhangbahnabschnitte 14a, 14b verbindet - sowohl das
Gelenkmittel bildet, das während des Vorhangschließens die Taschen 20 kippt, als
auch die Brücke zwischen den zwei gebogenen Basisschenkeln 14c, 14c'
zweier aufeinanderfolgender Taschen 20, 20.
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Durch Drehen der rechteckigen Platte 24 um eine Viertelumdrehung aus
der horizontalen in die vertikale Orientierung und Sichern des
Schienenhakens 32 in dem entsprechenden oberen Loch, z. B. 26c, erhält man einen
flacheren Vorhang - d. h. mit Taschen 20 einer geringeren horizontalen
Tiefe. Die visuelle Erscheinung wird wiederum zugunsten des kritischen
Kunden modifiziert: Man erhält einen "dritten" Vorhang ohne
Extrakosten. Auch wenn ein Loch beschädigt wird (d. h. durch Abnutzung und
Zugbelastung kerbig wird), ergibt eine halbe Drehung der Platte 24 ein
neues (unbeschädigtes) Loch (z. B. 26d). Noch weiter kann die
Orientierung der Taschen 20 so gewählt werden, daß sie entweder zu der
Glasscheibe P hin oder von dieser wegweist, d. h. der gesamte Vorhang wird
um eine halbe Umdrehung gedreht: Man erhält dann einen Vorhang einer
"vierten Ausführung" ohne Extrakosten.
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Das Öffnen/Schließen allgemein offener Taschen 20 - durch Anlegen
einer vertikalen Schwenkspannung an den Schienenhaken 32 - (Fig. 5,
5a, 5b) und/oder Ausstrecken/Einziehen des Vorhangs 14 - durch
horizontale Verlagerung von Haken 32 entlang der Schiene 16 - kann in der
herkömmlichen Weise durch ein langgestrecktes Kabel 50 (Fig. 1-2)
gesteuert werden, das an einem Ende der Schiene 16 hängt.
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Die starre Platte 24 könnte quadratisch, rechtwinklig oder sogar
polygonal sein, solange sie an ihrem Umfang zumindest ein Hakenloch hält.
Bevorzugt ist die Platte 24 aus starrem Vinyl hergestellt und hat eine
rechtwinklige Form, um zwei unterschiedliche Breiten jeder
Wellenvorhangtasche 20 zu ermöglichen, wenn die rechtwinklige Platte um eine
Viertelumdrehung gedreht wird.
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Es versteht sich, daß in der vorliegenden Erfindung die starre
Gleiterschablone 24 niemals direkt an der flexiblen Vorhangbahn 14 verankert
wird - sie liegt lediglich hochkant an den mit horizontalem Abstand
angeordneten oberen Nähten 30, 30 an (unter der Aufwärtsspannung des
die Schablone 24 tragenden Schienenhakens 32) und wird an einer
Horizontalbewegung entlang der Vorhangbahn 14 durch ein sich vertikal
erstreckendes Paar entgegengesetzter Nähte 29, 29 gehindert, die jeweils
eine entsprechende Tasche 20 bilden. Die Schablone 24 greift daher frei
in die kleine obere Tasche 20 ein.
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Da die Tasche 20 auf einen kleinen oberen Abschnitt der Gesamthöhe
des Vorhangs 14 beschränkt ist, behindert die starre, rechtwinklige
Schablone 24 nicht die Fähigkeit des Hauptabschnitts des Vorhangs 14 (unter
der Tasche 20), alle gewünschten visuellen Erscheinungsmerkmale eines
flexiblen Vorhangs aufzuzeigen.