DE69321263T2 - Gardine mit betätigungsvorrichtung für vertikallamellenvorhang - Google Patents

Gardine mit betätigungsvorrichtung für vertikallamellenvorhang

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    • E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00—Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/24—Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
    • E06B9/26—Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds
    • E06B9/36—Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with vertical lamellae ; Supporting rails therefor
    • E06B9/367—Lamellae suspensions ; Bottom weights; Bottom guides

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  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)
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Description

    GEBIET DER ERFINDUNG
  • Diese Erfindung betrifft flexible Fensterabdeckungen, insbesondere solche, die sich wie herkömmliche vertikale Blenden falten, nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Im US-Patent Nr. 3 844 330, erteilt 1974 für LouverDrape, Inc., ist ein Fensterabdeckungssystem unter Verwendung herkömmlicher vertikaler harter Blenden offenbart, die mit vertikal angeordneten Lamellen benutzt werden. Das Vorhangblatt hat eine allgemein wellige Konfiguration und ist an den Lamellen derart angebracht, daß sich die Lamellen um ihre Vertikalachsen drehen, wobei sich die aufeinanderfolgenden Vorhangbahnabschnitte jeweils fortschreitend von einer ersten Stellung (Fig. 2), die allgemein quer zu dem Fensterrahmen ist, in eine zweite Stellung, die allgemein parallel zu dem Fensterrahmen ist und in der die aufeinanderfolgenden Paare hockkant aneinander anliegen (siehe Fig. 3), falten. Man erhält somit einen normalen lamellenartigen Effekt, der ferner die Fähigkeit hat, den Opakheitsgrad des Vorhangs zu ändern, d. h. die Lichtmenge, die durch den Vorhang hindurchdringen kann.
  • Nach diesem 330'-Patent hängt das flexible Vorhangbahnmaterial von dem oberen Abschnitt jeder Lamelle, und jede Lamelle erstreckt sich über die volle Höhe des Fensterrahmens, siehe Spalte 2, Zeilen 45-67 dieses letzteren Patents. Ferner stellt man sich vor, daß diese Lamellen entweder eben sind, um ein minimales Profil zu erreichen, wenn sie in bezug auf das Fenster orthogonal angeordnet sind, oder ein wenig gekrümmt, um eine erhöhte Biege- und Torsionsfestigkeit zu erhalten.
  • Nach dem vorliegenden Erfinder ist es nicht erwünscht, eine sich über die volle Höhe der Vorhänge erstreckende Lamelle vorzusehen, daß sich die Opakheit der Lamelle selbst mit jener des Vorhangs stört und somit die Lichteinstellmöglichkeit des Vorhangsystems wesentlich reduziert wird.
  • Ein anderes einschlägiges Dokument ist das US-Patent Nr. 3 851 699, erteilt 1974 für Harry SHAPIRO. In diesem Patent sind vertikale Lamellen 23 an ihren Oberrändern mit den Oberrändern eines flexiblen Vorhangs 16 mittels Nieten 24 verankert. Die herkömmlichen Hängegleiter 26, die entlang einer horizontalen Schiene 27 geführt sind, steuern die Orientierung der Lamellen 23, mit denen sie verbunden sind. Die Lamellen erstrecken sich über die volle vertikale Länge der Vorhänge. Natürlich erfordert eine solche Anordnung strukturelle Modifikationen bei einer vorhandenen vertikalen Lamellenanordnung - nämlich die Installation von Nietmitteln 19, 24 an der Leiste 23 und an den Vorhängen 19, bevor die Lamellenanordnung in ein Vorhangmittel vom Lamellentyp umgewandelt werden kann.
  • Die Patentschrift EP-A-0 377 778 beschreibt die Kombination von:
  • - einem integralen, flexiblen, durchscheinenden, jedoch nicht klar durchsichtigen Vorhang (s. Fig. 2), der eine Breite definiert und einen im wesentlichen geraden oberen Randabschnitt aufweist,
  • - Mittel, um den Vorhang an dessen oberem Randabschnitt mit Abstand über dem Boden aufzuhängen,
  • - Mittel, um den Vorhang in dessen Breite in eine allgemein wellige Konfiguration zu spannen, und
  • - Mittel zum gemeinsamen Kippen der Vorhangabschnitt-Seitenschenkel.
  • ZIELE DER ERFINDUNG
  • Es ist daher ein allgemeines Ziel dieser Erfindung, eine Verbesserung gegenüber den US-Patenten Nr. 3 844 330 und 3 851 699 vorzusehen.
  • Ein besonderes Ziel der Erfindung ist es, einen vertikalen Lamellentyp- Fenstervorhang vorzusehen, der einfach durch Umkehren der horizontalen Schiene umdrehbar ist (wobei man deren Hinterende nach vorne bringt, und umgekehrt), während dessen attraktive visuelle Erscheinung beibehalten wird.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, einen solchen Lamellentyp-Vorhang vorzusehen, der zu existierenden, bereits angebrachten Lamellenanordnungen kompatibel ist, ohne daß irgendwelche strukturellen Modifikationen erforderlich sind.
  • Ein noch weiteres Ziel der Erfindung ist es, daß mit dem oben genannten Lamellentyp-Vorhang das Lichtdurchtrittsverhältnis durch den Vorhang stufenlos eingestellt werden kann.
  • Ein Ziel der Erfindung ist es, daß der oben genannte Lamellentyp-Vorhang zur Installation sehr wenig Erfahrung erfordert und wenig Zeit für die vollständige Installation.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, daß der vorliegende Lamellentyp- Vorhang an einer Schiene installiert werden kann, die entweder an der Decke oder der (aufrechten) Wand eines Raums angebracht ist.
  • Ein Ziel der Erfindung ist es, daß der vorliegende Lamellentyp-Vorhang eine Vielzahl von Konturen für die Vorhangfaltung, einschließlich herkömmlicher und schlauchförmiger Faltungen gestattet.
  • Ein Ziel der Erfindung ist es, daß der gesamte Vorhang, einschließlich der Taschen-Vinylschablonen, nach dem Lösen von der Trägerschiene ohne Auseinanderbau gereinigt werden kann.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Gemäß den Lehren der Erfindung wird, in Kombination, ein integraler, flexibler, durchscheinender, jedoch nicht durchsichtiger Vorhang vorgeschlagen, der eine Breite definiert und einen im wesentlichen geraden oberen Randabschnitt aufweist, mit Mitteln, um den Vorhang an dessen oberem Randabschnitt mit Abstand über dem Boden aufzuhängen, mit Mitteln, um den Vorhang in dessen Breite in eine allgemein wellige Konfiguration zu spannen, wodurch eine Mehrzahl allgemein offener, vertikaler erster Taschen in der Vorhangbreite nacheinander definiert wird, wobei jede der ersten Vorhangtaschen eine Vorhangabschnitt-Basis und zwei allgemein parallele Vorhangabschnitt-Seitenschenkel bildet, sowie mit Mitteln, um die Vorhangabschnitt-Seitenschenkel gemeinsam aus einer ersten Endstellung, in der die Seitenschenkel allgemein orthogonal zu den Abschnitt-Basen sind und die ersten Taschen allgemein offen sind, über eine Zwischenstellung, in der die Seitenschenkel relativ zu den Vorhangabschnitt-Basen schräg sind und die ersten Taschen teilweise geschlossen sind, zu einer zweiten Grenzstellung, in der die Seitenschenkel allgemein parallel zu den Vorhangabschnitt-Basen sind und in aufeinanderfolgenden Paaren hochkant aneinanderliegen und die erste Tasche teilweise geschlossen wird, zu kippen; wobei die Kippmittel eine Anzahl starrer, polygonaler, flacher Elemente aufweisen, wobei jedes polygonale Element frei in eine allgemein geschlossene, zweite Vorhang-Tasche eingreift, die durch ein Paar benachbarter Vorhangabschnitte zweier aufeinanderfolgender Taschen definiert ist, wobei jede Tasche an dem oberen Randabschnitt des Vorhangs weit von dessen unterem Randabschnitt angeordnet ist, so daß der Großteil des Vorhangs frei unter den polygonalen Elementen hängt, wobei jede zweite Tasche ein oberes Sitzmittel bildet, an dem ein entsprechendes polygonales Element hochkant anliegt, sowie mit Mitteln zum Halten des polygonalen Elements über dem Boden und zum Verschwenken desselben um eine vertikale Achse.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1-2 sind Vorderansichten eines Doppelfensterrahmens, versehen mit einer bevorzugten Ausführung des erfindungsgemäßen Vorhangs, im ausgestreckten bzw. eingezogenen Zustand;
  • Fig. 3-4 sind Schnittansichten entlang den Linien 3 - 3 bzw. 4 - 4 der Fig. 1 und 2, wobei Fig. 3 teilweise unterbrochen ist;
  • Fig. 5 ist eine Ansicht im vergrößerten Maßstab des Bereichs, der in Fig. 3 mit der Ellipse 5 umschrieben ist;
  • Fig. 5a und 5b, auf dem dritten Blatt der Zeichnungen, sind zu Fig. 5 ähnliche Ansichten, schlagen jedoch nacheinander vor, wie der vorliegende ausgestreckte Vorhang fortschreitend von seinem offenen Zustand (Fig. 5) in seinen geschlossenen Zustand (Fig. 5b) verschwenkt werden kann;
  • Fig. 6, auf dem zweiten Blatt der Zeichnungen, ist eine zu Fig. 3 ähnliche Ansicht, zeigt jedoch herkömmliche Jalousien, in Vollinien im offenen Zustand, in strichpunktierten Linien im hochkant überlappenden geschlossenen Zustand, und, auch mit strichpunktierten Linien, in einer Stellung zwischen dem offenen und dem geschlossenen Zustand;
  • Fig. 7 ist ein vergrößerter Querschnitt entlang Linie 7 - 7 von Fig. 1; und
  • Fig. 8 ist eine isometrische Ansicht einer der in Fig. 7 gezeigten starren Schablonen, installiert an aufeinanderfolgenden oberen Abschnitten des Vorhangs.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Ein viereckiger Fensterrahmen 12 - dargestellt in Fig. 2 - definiert einen oberen Schenkel 12a, einen unteren Schenkel 12b und zwei entgegengesetzte seitliche Querschenkel 12c, 12d, wobei die Schenkel 12a bis 12d eine oder mehrere Fensterscheiben P umgeben. Die Fensterscheibe P ist durchlässig oder zumindest teilweise durchlässig, ist beispielsweise aus Glas oder Kunststoffmaterial hergestellt. Der Fensterrahmen 12 sitzt in einer Öffnung A, die in einer vertikalen Wand W hergestellt ist.
  • Ein Vorhang 14 wird hochkant mit Abstand von der Glasscheibe P von Schienen 16 gehalten, die horizontal an der Wand W durch einige Träger 18 verankert sind, die über dem oberen (horizontalen) Schenkel 12a des Fensterrahmens 12 angeordnet sind, wodurch der Vorhang 14 von der Schiene 16 hängt. Der Vorhang 14 ist aus einer einzigen Bahn eines flexiblen, durchscheinenden, jedoch nicht klar durchsichtigen Materials hergestellt, z. B. aus einem geeigneten Stoffmaterial. Der Vorhang 14 wird durch Spannmittel - z. B. einer vorgespannten inneren Kartonfüllung - in ein allgemein welliges Muster gespannt, das eine Mehrzahl vertikal offener Taschen bildet, wie in den Fig. 3 und 5 vorgeschlagen. Mehrere Gleitelemente 22 werden mit gewählten Abständen an dem Oberrand 14a des Vorhangs 14 verankert und sind von der Schiene 16 zur Gleitbewegung sowohl in Längsrichtung der Schiene 16 als auch zur Schwenkbewegung um Achsen quer zur Schiene 16 frei gehalten. Das heißt, der Vorhang 14 - der eine solche Höhe haben soll, daß sein Bodenabschnitt nach unten über den unteren Schenkel 12b des Fensterrahmens 12 hinaus reicht - ist von einer "eingezogenen" Stellung, die in Fig. 2 gezeigt ist und in der die Gleitelemente 22 in aufeinanderfolgend anliegenden Paaren gruppiert sind und der Vorhang gefaltet ist, um nur einen Teil eines Seitenabschnitts der Fensterrahmenglasscheibe P abzudecken, in eine "ausgestreckte" Stellung streckbar, die in Fig. 1 gezeigt ist und in der die Gleitelemente 22 mit Abstand voneinander angeordnet sind und der Vorhang entfaltet ist, während er noch seine wellige Konfiguration beibehält. Ferner ist zu sagen, daß jede Vorhangtasche 20 auch fortschreitend durch eine Schwenkbewegung um die vertikalen Achsen der Gleiter 22 schließbar ist - siehe die Sequenz der Fig. 5, 5a und 5b. Während dieser letzteren Schwenkschließbewegung der Taschen 20, was nachfolgend im Detail beschrieben wird, nimmt die den Vorhang durchdringende Lichtmenge fortschreitend ab.
  • Jedes Gleiteelement 22 besteht aus einer starren, viereckigen, flachen Schablone oder Platte 24, die mit zumindest einem Randloch, und bevorzugt bis zu vier Randlöchern 26a, 26b, 26c, 26d, versehen ist. Die Platte 24 ist sandwichartig zwischen zwei aufeinanderfolgenden Abschnitten 14a, 14b des Vorhangs 14 angeordnet, wobei diese Abschnitte 14a, 14b eine allgemein geschlossene Tasche 28 definieren. Jede Tasche 28 wird durch eine vertikale Nahtlinie 29 geschlossen gehalten, die die Innenränder der Vorhangabschnitte 14a, 14b zusammennäht. Jedes Paar aufeinanderfolgender geschlossener Taschen 28, 28 wird von einer offenen Tasche 20 mit Abstand gehalten, und durch einen quer verlaufenden, gebogenen Vorhangabschnitt 14c überbrückt. Die Platte 24 liegt hochkant an einigen horizontal beabstandeten Sitzmitteln 30 an, unter Bildung von Sitzen, die an den Oberrändern der Bahnabschnitte 14a, 14b hergestellt sind.
  • Ein gewähltes der Plattenlöcher 26a, 26b, 26c oder 26d steht mit einem Hakenelement 32 in Eingriff (Fig. 7), das von der Schiene 16 nach unten hängt und entlang dieser gleitbeweglich ist. Demzufolge muß das Sitzmittel 30 mit horizontalem Abstand angeordnet sein, um den Weg für den freien Durchtritt des (vertikal hängenden) Gleithakens 32 freizuge ben, der von der Schiene 16 entlang dieser horizontal beweglich gehalten wird.
  • Es versteht sich, daß, wenn die aufeinanderfolgenden Paare welliger Abschnitte 14a, 14b aus durchscheinendem Vorhang 14 aus ihren offenen Zuständen (Fig. 1 und 5) in ihre geschlossenen Zustände (Fig. 5b) verkippt werden, die durch den Vorhang tretende Lichtmenge abnimmt. Der Grund dafür ist, daß anstelle einer einzigen Vorhanglage (14c), die sich parallel zur Glasscheibe P erstreckt (wenn der Vorhang 14 offen ist - Fig. 5), nun drei volle Vorhanglagen (14a, 14b, 14c) sich parallel zu der Glasscheibe P im Register zueinander erstrecken, wobei sich alle geschlossenen Taschen 20 gemeinsam aneinander erstrecken. Durch den Vorhang tretendes Licht muß nun durch drei Lagen des Vorhangs 14 hindurchgehen, anstelle einer einzigen Lage. Da der Vorhang 14 nicht klar durchsichtig ist, wird, je höher die Anzahl der Vorhanglagen ist, eine umso größere Lichtabsorption stattfinden, und somit kann nur eine geringere Lichtmenge durch den Vorhang hindurchtreten.
  • In dieser Hinsicht ist es wichtig, daß jede Skelettplatte 24 eine relativ geringe Größe hat, d. h. auf den oberen Randabschnitt des Vorhangs 14 begrenzt sein sollte. Insbesondere sollte sich die starre Platte 24 definitiv nicht über die gesamte Höhe des Vorhangs 14 zu dessen Bodenrand erstrecken, da die Platte 24 die Lichtdurchlässigkeitsfähigkeit des Vorhangstoffs beeinträchtigen würde. Daher hängt der Großteil des Vorhangmaterials 14 frei unter den verschiedenen Kartonplatten 24.
  • Fig. 6 zeigt in einer Draufsicht einen herkömmlichen Fensterlamellenvorhang 40 (Stand der Technik), der mehrere unterschiedliche Orientierungen der Querschnitte von Leisten 42 von einer offenen Stellung (durchgehende Linien) zu Zwischen- und geschlossenen Stellungen (punktierte Linien) vorschlägt. Die Leisten 42, die an sich bekannt sind, sind langgestreckt und längsweise rechtwinklig, haben entweder einen flachen oder konkaven Querschnitt (Fig. 6 zeigt konkave Leisten). Da herkömmliche Leisten 42 an ihrem oberen Endabschnitt mit einem Querloch (nicht dargestellt), ähnlich den Löchern 26a bis 26d der Schablone 24, versehen sind, wäre der erfindungsgemäße Vorhang 14 mit einer Mehrzahl herkömmlicher Leisten 42 austauschbar. Die Gleithaken 32, die an der Schiene 16 verschiebbar angebracht sind, würden abwechselnd an die Leisten 42 oder die Schablonen 24 des Vorhangs 14 austauschbar angreifen. Die Schiene 16 könnte demzufolge entweder herkömmliche Leisten 42 oder den erfindungsgemäßen Vorhang 14 tragen.
  • Natürlich würden sich in dieser alternativen Ausführung vertikale Leisten 42 - im Gegensatz zu dem rechtwinkligen Kartonrahmen 24 - über die volle Höhe des Fensters P nach unten erstrecken. Für kostenbewußte Käufer wird diese zusätzliche Möglichkeit den Geldwert des Produkts verbessern, um hierdurch die Aussichten auf einen Verkaufsabschluß zu verbessern.
  • In Fig. 7 kann das Sitzmittel 30, an dem die Lasche 24 hochkant anliegt um letztere in der Tasche 28 zu halten und hierdurch den Schienengleiter 32 mit dem Vorhang 14 zu verbinden - von jedem geeigneten Typ sein, z. B. Punktheftungen oder kurze Quernahtpunkte, welche die Oberränder der Stoffbahnabschnitte 14a und 14b verbindet.
  • Die zwei in Fig. 7 gezeigten Nahtpunkte 30, 30 sind mit Quer- (horizontalem) Abstand angeordnet, um den Weg für den freien Durchgang des Quergleithakens 32 freizugeben.
  • Es versteht sich, daß jede vertikale Nahtlinie 29 - welche die Innenränder der Vorhangbahnabschnitte 14a, 14b verbindet - sowohl das Gelenkmittel bildet, das während des Vorhangschließens die Taschen 20 kippt, als auch die Brücke zwischen den zwei gebogenen Basisschenkeln 14c, 14c' zweier aufeinanderfolgender Taschen 20, 20.
  • Durch Drehen der rechteckigen Platte 24 um eine Viertelumdrehung aus der horizontalen in die vertikale Orientierung und Sichern des Schienenhakens 32 in dem entsprechenden oberen Loch, z. B. 26c, erhält man einen flacheren Vorhang - d. h. mit Taschen 20 einer geringeren horizontalen Tiefe. Die visuelle Erscheinung wird wiederum zugunsten des kritischen Kunden modifiziert: Man erhält einen "dritten" Vorhang ohne Extrakosten. Auch wenn ein Loch beschädigt wird (d. h. durch Abnutzung und Zugbelastung kerbig wird), ergibt eine halbe Drehung der Platte 24 ein neues (unbeschädigtes) Loch (z. B. 26d). Noch weiter kann die Orientierung der Taschen 20 so gewählt werden, daß sie entweder zu der Glasscheibe P hin oder von dieser wegweist, d. h. der gesamte Vorhang wird um eine halbe Umdrehung gedreht: Man erhält dann einen Vorhang einer "vierten Ausführung" ohne Extrakosten.
  • Das Öffnen/Schließen allgemein offener Taschen 20 - durch Anlegen einer vertikalen Schwenkspannung an den Schienenhaken 32 - (Fig. 5, 5a, 5b) und/oder Ausstrecken/Einziehen des Vorhangs 14 - durch horizontale Verlagerung von Haken 32 entlang der Schiene 16 - kann in der herkömmlichen Weise durch ein langgestrecktes Kabel 50 (Fig. 1-2) gesteuert werden, das an einem Ende der Schiene 16 hängt.
  • Die starre Platte 24 könnte quadratisch, rechtwinklig oder sogar polygonal sein, solange sie an ihrem Umfang zumindest ein Hakenloch hält. Bevorzugt ist die Platte 24 aus starrem Vinyl hergestellt und hat eine rechtwinklige Form, um zwei unterschiedliche Breiten jeder Wellenvorhangtasche 20 zu ermöglichen, wenn die rechtwinklige Platte um eine Viertelumdrehung gedreht wird.
  • Es versteht sich, daß in der vorliegenden Erfindung die starre Gleiterschablone 24 niemals direkt an der flexiblen Vorhangbahn 14 verankert wird - sie liegt lediglich hochkant an den mit horizontalem Abstand angeordneten oberen Nähten 30, 30 an (unter der Aufwärtsspannung des die Schablone 24 tragenden Schienenhakens 32) und wird an einer Horizontalbewegung entlang der Vorhangbahn 14 durch ein sich vertikal erstreckendes Paar entgegengesetzter Nähte 29, 29 gehindert, die jeweils eine entsprechende Tasche 20 bilden. Die Schablone 24 greift daher frei in die kleine obere Tasche 20 ein.
  • Da die Tasche 20 auf einen kleinen oberen Abschnitt der Gesamthöhe des Vorhangs 14 beschränkt ist, behindert die starre, rechtwinklige Schablone 24 nicht die Fähigkeit des Hauptabschnitts des Vorhangs 14 (unter der Tasche 20), alle gewünschten visuellen Erscheinungsmerkmale eines flexiblen Vorhangs aufzuzeigen.

Claims (3)

1. Kombination eines integralen, flexiblen, durchscheinenden, jedoch nicht klar durchsichtigen Vorhangs (14), der eine Breite definiert und einen im wesentlichen geraden oberen Randabschnitt aufweist, mit Mitteln (16, 18), um den Vorhang an dessen oberem Randabschnitt mit Abstand über dem Boden aufzuhängen, mit Mitteln (24), um den Vorhang in dessen Breite in eine allgemein wellige Konfiguration zu spannen, wodurch eine Mehrzahl allgemein offener, vertikaler erster Taschen (20) in der Vorhangbreite nacheinander definiert werden, wobei jede der ersten Vorhang-Taschen (20) eine Vorhangabschnitt-Basis (14c) und zwei allgemein parallele Vorhangabschnitt-Seitenschenkel (14a, 14b) bildet, sowie mit Mitteln (32), um die Vorhangabschnitt-Seitenschenkel (14a, 14b) gemeinsam aus einer ersten Endstellung, in der die Seitenschenkel allgemein orthogonal zu den Abschnitt- Basen (14c) sind und die ersten Taschen (20) allgemein offen sind, über eine Zwischenstellung, in der die Seitenschenkel relativ zu den Vorhangabschnitt- Basen schräg sind und die ersten Taschen teilweise geschlossen sind, zu einer zweiten Grenzstellung, in der die Seitenschenkel allgemein parallel zu den Vorhangabschnitt-Basen sind und in aufeinanderfolgenden Paaren hochkant aneinander liegen und die erste Tasche teilweise geschlossen wird, zu kippen; wobei die Kippmittel eine Anzahl starrer, polygonaler flacher Elemente (24) aufweisen, wobei jedes polygonale Element frei in eine allgemein geschlossene, zweite Vorhang-Tasche (28) eingreift, die durch ein Paar benachbarter Vorhangabschnitte zweier aufeinanderfolgender Taschen (20) definiert ist, wobei jede zweite Tasche (28) an dem oberen Randabschnitt des Vorhangs (14) weit von dessen unterem Randabschnitt angeordnet ist, so daß der Großteil des Vorhangs frei unter den polygonalen Elementen (24) hängt, wobei jede zweite Tasche (28) ein oberes Sitzmittel (30) bildet, an dem ein entsprechendes polygonales Element (24) hochkant anliegt, sowie mit Mitteln (32) zum Halten des polygonalen Elements über dem Boden und zum Schwenken desselben um eine vertikale Achse, wobei die Haltemittel eine Mehrzahl von Hakenelementen (32) aufweisen, die dazu bestimmt sind, gleitend an eine horizontale Schiene (16) anzugreifen, wobei die horizontale Schiene (16) horizontal über einem Fensterrahmen (12) verankerbar ist, der von dem Vorhang (14) verdeckt werden soll, dadurch gekennzeichnet, daß das polygonale Element (24) einige und mit Abstand voneinander angeordnete Umfangslöcher (26a, 26b, 26c, 26d) aufweist, wobei jedes Hakenelement (32) dazu bestimmt ist, an ein gewähltes der Löcher (26a-26d) von einem entsprechenden der polygonalen Elemente (24) anzugreifen.
2. Vorhang nach Anspruch 1, wobei jedes polygonale Element (24) rechtwinklig ist.
3. Vorhang nach Anspruch 1, wobei die oberen Sitzmittel aus einem Paar mit seitlichem Abstand angeordneter Gruppen von Nähten (30) zusammengesetzt sind.
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