DE6925069U - Ordner fuer papiere mit heftloechern - Google Patents
Ordner fuer papiere mit heftloechernInfo
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- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42F—SHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
- B42F13/00—Filing appliances with means for engaging perforations or slots
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- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
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Description
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Heinz Domin
Espelkamp
Marienburger Str. 6h
Espelkamp
Marienburger Str. 6h
Ordner für Papiere mit Heftlöchern
Die Erfindung betrifft Ordner für Papiere mit Heftlöchern, die mindestens zwei durch die Heftlöcher greifende
einander parallele Heftbügel haben.
Bei den meisten Ordnern dieser Art besteht jeder Heftbügel aus zwei Teilen, die an einem gemeinsamen, mit einem
Deckel oder dem Rücken des Ordners fest verbundenen Halter befestigt sind. Dabei ist entweder der eine Teil
des Heftbügels unbeweglich und der andere gegenüber einer Federkraft von Hand derart beweglich, daß die beiden Teile
wahlweise entweder in Schließstellung, bei der ihre Enden aufeinanderliegen, oder in eine Offenstellung gebracht
werden können, bei der diese Enden einen genügend großen Abstand haben, um die abzuheftenden Papiere auf den
einen Teil des Heftbügels aufzustecken; oder es sind beide Teile gegenüber einer gemeinsamen Feder so gelagert, daß
sie von Hand wahlweise in die Schließstellung und die Offenstellung gebracht werden können. Bei allen diesen
Ordnern befindet sich die Stelle, an der die Enden der beiden Teile des Heftbügels in der Schließstellung aufeinanderliegen,
oberhalb der abgehefteten Papiere, so daß die Papiere beim Umblättern über diese Stelle geführt
werden müssen. Diese Stelle bedeutet regelmäßig eine Unstetigkeit beim Blättern der Papiere, die vor allem
dann, wenn die Enden der Heftbügelteile nicht genau aufeinanderliegen, das Umblättern erschwert und die
Heftlöcher der Papiere beschädigen kann.
Die Erfindung bezweckt einen Ordner, der diese Nachteile nicht aufweist. Gemäß der Erfindung hat
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jeder Heftbügel die Form eines an einer Stelle offenen Ringes, alle diese Ringe sind gemeinsam mittels einer
am Ordner gelagerten Achse drehbar und in einer Stellung arretierbar, in der die offene Stelle unterhalb der
Heftlöcher der Papiere liegt.
Vorzugsweise besteht jeder der als Heftbügel dienenden Ringe aus einer Nabe und einem äußeren ringförmigen Teil,
der einen Abstand von der Nabe hat, der mindestens gleich dem Abstand zwischen dem Rand und der Lochung der abzulegenden
Papiere ist und mit der Nabe durch einen Steg verbunden ist, der von der offenen Stelle des ringförmigen
Teils nach einer Seite mindestens einen Abstand von l8o° und nach der anderen Seite einen Abstand von
mindestens 9o° hat, während die Achse und die Ringe bis ungefähr zur Hälfte ihres Umfanges in Ausnehmungen eines
im Rücken des Ordners befestigten Halters liegen, der auch die genannten Lager umfaßt.
Ordner gemäß der Erfindung haben den Vorteil, daß das Abheften der Papiere sehr einfach ist, da sie lediglich
in die offene Stelle der Ringe eingelegt zu werden brauchen, daß das Blättern der abgehefteten Papiere
störungsfrei ist, weil die Ringe, nachdem sie ent-
sprechend weit um ihre Achse gedreht word.en sind, auf
dem dann benutzten Teil völlig gleichmäßig sind und insbesondere keine Stoßstelle besitzen, und daß es
ohne Schwierigkeit möglich ist, einen solchen Ordner, nachdem Papiere eingelegt sind, so abzuschließen,
daß weder Papiere entnommen noch Papiere zusätzlich eingeheftet werden können.
Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele der Erfindung. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Ordner gemäß der Erfindung;
Fig. 2 eine Seitenansicht in Richtung des Pfeiles II der Pig. I:
Fig. 3 im Längsschnitt eine Achse mit den Ringen;
Fig. 4 ebenfalls im Längsschnitt einen Abschnitt der
Achse;
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Aclise in Richtung des
Pfeiles V der Fig. 4;
Fig. 6 einen Ring in Draufsicht;
Fig. 7 den gleichen Ring im Schnitt nach Linie VII-VII der Fig. 6;
Fig. 8 die Achse zusammen mit dem Halter;
Fig. 9 den gleichen Halter ohne Achse;
Fig.Io einen Schnitt nach Linie X-X der Fig. 9;
Fig.11 und 12 Einzelheiten des abgeänderten Ausführungsbeispieles.
Der Ordner besteht aus zwei mittels eines Rückenteiles miteinander verbundene festen Deckeln 1 und 2. Der
Rücken 3 ist durch eine u-förmige Metallblecheinlage 4 verstärkt. In dem somit u-förmigen Rückenteil 3 liegt ein
Halter 5, der aus einem Kunststoff bestehen kann (s.auch Fig. 8 und 9). Der waagerechte Halter 5 besitzt senkrechte
Endstücke 6, die mit einer senkrechten schlitzförmigen Ausnehmung 7 und innerhalb dieses Bereiches
mit einer Bohrung 8 versehen sind. Die Metalleinlage 4 besitzt an ihren Enden senkrechte Ansätze 4a mit
Löchern, die mit einer Bohrung, die den Bolirungen 8 des Halters entspricht, versehen sind. Der Halter 5
ist mit dem Rücken 3 dadurch verbunden, daß jede der schlitzförmigen Ausnehmungen 7 über einen Ansatz 4a geschoben
werden und ein Stift 9 durch die Bohrung 8 und die entsprechende Bohrung des Teiles 4a hindurchgesteckt
wirri.. Ein solcher Stift kann dann entweder vernietet
werden oder aus einer Schraube bestehen, die wieder gelöst werden kann.
Der Halter 5 besitzt an seinen Enden zylindrische
Lagerstücke lo, 11 mit zylindrischer Bohrung loa, 11a.
Über seine Länge gleichmäßig verteilt besitzt der Halter 5 drei bis zum Grunde des Rückens 3 ragende
Ansätze 12, die bis fast zu ihrem Grund einen Schlitz 12a aufweisen. Zwischen den beiden Lagern 11 und 12
liegt ein Rohr 13 als drehbare Achse (Fig. 3 bis 5).
Dies Rohr besteht aus zwei längeren Rohrabschnitten 13a
und zwei kürzeren Rohrabschnitten 13b. Jedes der Teilstücke
13a der Hohlachse 13 weist an seinem einen Ende
eine Ausnehmung 13' von quadratischem Querschnitt und am anderen Ende einen Ansatz 13" von entsprechendem
quadratischem Querschnitt auf (s. Fig. 4), dessen Länge um die Dicke eines Ringes (Fig. 6 und 7) größer
ist als die Länge der Ausnehmung 13'. Ein Ring 14 besteht aus einem äußeren kreisringförmigen Teil l4a,
der eine Lücke l4b von etwa 2o bis 4o° aufweist und dessen beide an die Lücke grenzenden Ringenden zugespitzt
sind. Dieser ringförmige Teil l4a ist mit einer zylindrischen Nabe l4c mittels eines Steges l4d
verbunden, der von dem einen Ende des ringförmigen Teiles einen Abstand von etwa llo°und vom anderen Ende
einen Abstand von etwa 21o° hat. Die Nabe l4c hat eine
quadratische öffnung l4e, die dem Querschnitt eines Ansatzes 13" der kürzeren Teilstücke 13b der Hohlachse
13 entspricht. Der ringförmige Teil l4a hat einen kreisförmigen Querschnitt (s. Fig. 7)·
Zwischen jeweils zwei Teilstücken der Hohlachse 13 ist auf den Ansatz 13" ein Ring 14 aufgesetzt
(s. Fig. 3). Das kürzere Teilstück 13c der Hohlachse besitzt an beiden Enden eine Ausnehmung 13', von
denen die eine auf einem Ansatz 13" eines benachbarten Teilstückes 13a sitzt, während in die andere
Ausnehmung ein Schloßkörper 15 mit einem quadratischen Ansatz 15f eingreift. Der Schloßkörper besitzt ein
Schlüsselloch 15a (s. Fig. 2), eine Anzahl von durch einen Schlüssel 16 betätigbare Zuhaltungen 15b, deren
Öffnungen dem Lagerstück Io entsprechen, und eine axiale Gewindebohrung 15c.
Eine Schraube 16 kann durch die ganze Achse 13 hindurch in die Bohrung 15c des Schloßkb'rpers 15 eingeschraubt
werden. Die Schraube 16 besitzt einen zylindrischen
w Kopf l6a, dessen Durchmesser dem Innendurchmesser
des LagerStückes 11 entspricht. Nachdem die Abschnitte
13a, 13b, 13c mit den Ringen 14 zusammengesetzt sind, wird dieser Teil zwischen die Lagerstücke Io und 11
eingesetzt, der Schloßkörper wird axial in das Lagerstück Io eingeschoben, bis sein Ansatz 15* in die
entsprechende Ausnehmung des Teiles 13c eingreift, und die Schraube 16 wird durch das andere Lagerstück 11
hindurch und durch die ganze Achse 13 hindurch in den Schloßkörper 15 eingeschraubt. Diese ganze Anordnung,
die Fig. 8 zeigt, wird mit dem Rücken 3 des Ordners dadurch verbunden, daß die Ansätze 6 in der oben er-
*-
wähnten Weise durch Stifte 9 mit den Ansätzen 4a des
im Rücken eingebetteten Blechs 4 fest verbunden werden. In dem dargestellten Beispiel besitzt der Schraubenkopf
l6a einen Schlitz l6b, in den ein Schraubenzieher eingreifen kann. Um unerwünschtes Drehen der Schraube
zu verhindern, ist auf den Schraubenkopf ein Stopfen aufgesetzt.
Durch Einschieben des Schlüssels 16 werden die
Halterungen 15b zurückgezogen, so daß die Achse 13 mittels des Schlüssels gedreht werden kann. Wenn man
die Achse mittels des Schlüssels l6 derart dreht, daß die Lücke l4b aller Ringe l4 oberhalb der Achse liegt,
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so kann man Papiere auf die Ringe auffädeln oder aufgefädelte
Papiere von den Ringen abnehmen. Wenn man dann die Achse 13 mittels des Schlüssels 16 derart umdreht,
daß die Lücke l4b des ringförmigen Teiles l4a des
Ringes 14 unterhalb der Ebene liegt, auf der das aufgefädelte Papier P liegt (s. Fig. 2), so fallen
die Halterungen 15b in eine entsprechende Rast des Lagerkörpers ein, sobald der Schlüssel abgezogen wird.
Es ist dann nicht mehr möglich, die Achse 13 und die
Ringe 14 zu drehen. Die Papiere P können dann über die ringförmigen Teile l4a der Ringe 14 ohne weiteres
geblättert werden; sie können aber aus dem Ordner nicht herausgenommen werden.
Statt eines Schloßkörpers 15 kann auch ein entsprechender zylindrischer Körper 18 eingesetzt
werden, der einen quadratischen Ansatz 18' besitzt, der in eine Ausnehmung 13* eines Hohlachsenabschnittes
IJc (Fig. 11) paßt. Der zylindrische Körper 18 hat
einen Handgriff 19, der eine Nase 2o aufweist, die in entsprechende Ausnehmungen 21, 22 des Endteiles
des Haltestückes 5 eingreifen kann, .a der Handgriff 19
eine ausreichende Elastizität besitzt (Fig. 12). Die Ausnehmungen 21, 22 sind derart angeordnet, daß beim
Einrasten der Nase 2o in die Ausnehmung 21 die Lücke 14b der Ringe sich unterhalb der Ebene der Papiere befindet,
während beim Einrasten in die Ausnehmung 22 die Lücke l4b sich in einer solchen Stellung befindet, daß Papiere
auf die Ringe aufgefädelt werden können.
Im Ausführungsbeispiel ist eine Achse 1J>
mit drei Ringen I^ dargestellt. In manchen Fällen wird es zweckmäßig
sein, lediglich zwei Ringe zu verwenden, in anderen Fällen mag es dagegen zweckmäßig sein, eine wesentlich
größere Anzahl von Ringen zu verwenden. Für die Erfindung ist es belanglos wie viele Ringe verwendet werden.
Schulz
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Claims (8)
1. Ordner für Papiere mit Heftlöchern, der mindestens zwei durch die Heftlöcher greifende einander parallele
Heftbügel hat, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Heftbügel die Form eines an einer Stelle (lAb) offenen
Ringes (14) hat, alle diese Ringe gemeinsam mittels einer am Ordner gelagerten Achse (13) drehbar und in
einer Stellung arretierbar sind, inuder die offene Stelle (l4b) unterhalb der Heftlöcher der Papiere
(P) liegt.
2. Ordner, dadurch gekennzeichnet, daß der als Heftbügel dienende Ring (14) aus einer Nabe (l4c) und einem
äußeren ringförmigen Teil (l4a) besteht, der einen Abstand von der Nabe hat, der mindestens gleich dem
Abstand zwischen dem Rand und der Lochung der abzulegenden Papiere (p) ist und mit der Nabe durch einen
Steg (]Ad) verbunden ist, der von der offenen Stelle
(l4b) des ringförmigen Teils (l4a) nach einer Seite mindestens einen Abstand von l8o° und nach der anderen Seite
einen Abstand von mindestens 9o° hat.
3. Ordner nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe (l4c) eine unrunde öffnung (l4e) besitzt,
mit der er auf der allen Ringen gemeinsamen Achse (13) sitzt.
4. Ordner nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (13) in ihrer Längsrichtung
aus mehreren Teilen (13a, 13b, 13c) besteht und jeweils ein Ring (14) zwischen zwei Achsenteilen sitzt.
5. Ordner nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (lj5) eine Hohlachse
ist, die auf einem durchgehenden Dorn (l6) drehbar ist, der in zwei Lagern (11,11) gelagert ist, die
am oberen und unteren Ende des Rückens (j5) des Ordners befestigt sind.
6. Ordner nach Anspruch 5* dadurch gekennzeichnet, daß
der Dorn aus zwei Teilen (15, 16) besteht, von denen jeder in einem der Lager (lo, 11) gelagert ist und
der einen Teil (15) des Domes zusammen mit seinem
-* Lager (lo) ein verschließbares Schloß bildet.
7. Ordner nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (13) und die Ringe (l4)
bis ungefähr zur Hälfte ihres Umfanges in Ausnehmungen eines im Rücken (3) des Ordners befestigten Halters (5)
liegen, der auch die genannten Lager (lo, 11) urfaßt.
8. Ordner,nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß Je eine Raststelle (21, 22) für zwei Winkelstellungen der Achse (13) und der damit
verbundenen Ringe (14) vorgesehen ist, wobei die Lücken (14b) der Ringe (14) in der einen Raststellung eberhalb
) der Ringnabe (l4c) und in der anderen Raststellung
unterhalb der Ebene der abgehefteten Papiere (P) liegen.
250
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6925069U true DE6925069U (de) | 1969-12-11 |
Family
ID=34120264
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE6925069U Expired DE6925069U (de) | 1969-06-23 | Ordner fuer papiere mit heftloechern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6925069U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3941396C1 (de) * | 1989-12-15 | 1991-07-25 | Leopoldseder, Norbert, 4803 Steinhagen, De |
-
1969
- 1969-06-23 DE DE6925069U patent/DE6925069U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3941396C1 (de) * | 1989-12-15 | 1991-07-25 | Leopoldseder, Norbert, 4803 Steinhagen, De |
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